Mit Jackery, Anker und Ecoflow gibt es schon drei große Anbieter für tragbare Powerstationen. In Kombination mit Solarpanels kann man so die Sonnenenergie nutzen und die Station aufladen. Nun scheint auch Ugreen einen Fuß in dieses Themenfeld zu setzen und bietet ebenfalls eine tragbare Powerstation mit LiFePO4 Batterien an.
Die Station ist 31,5 x 18,9 x 24 Zentimeter groß und verfügt über 2 AC-Steckdosen mit 680 Wh Kapazität. Die Ugreen Powerstation kann Geräte bis zu 1500W betrieben, dazu gehören Lampen, kleine Kühlschränke, Fernseher, Projektor, Haartrockner und Außengeräte wie Telefone, Laptops, Kameras, Wasserkocher und mehr. Dank patentierter PowerZip-Technologie lässt sich der Akku von 0 auf 80 Prozent innerhalb von nur 1,5 Stunden aufladen. Die Station soll sich auch per Sonnenlicht aufladen lassen, eigene Solaparnels bietet Ugreen aktuell aber noch nicht an.
Die Powerstation bietet ein Integriertes Licht und zeigt auf dem Display alle wichtigen Daten an. Als Anschlüsse gibt es noch 2x USB-C mit je 100 Watt sowie 2x USB-A mit je 22,5 Watt. Der Kaufpreis liegt bei 831,90 Euro.
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Das Ugreen Nexode USB-C Netzteil mit 65 Watt, 2x USB-C und 1x USB-A kostet jetzt 43,99 Euro statt 54,95 Euro. Die Version mit 140 Watt, 2x USB-C und 1x USB-A kostet 101,99 Euro statt 149,99 Euro. Und das 200 Watt Ladegerät mit 4x USB-C und 2x USB-A liegt bei 169,99 Euro statt 199,99 Euro.
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Ein Hersteller, x Labels und deren Geschmacksmuster…
„ Die Station soll sich auch per Sonnenlicht aufladen lassen, eigene Solaparnels bietet Ugreen aktuell aber noch nicht an.“
Wenn sie keinen proprietären Anschluss verbauen, sollte das kein Problem sein.
Verstehe den Hype um die Powerstations nicht. Ein reales Anwendungsszenario, das den Erwerb dieser überteuerten Geräte plausibel macht, ist mir noch nicht eingefallen.
Partys fernab der Zivilisation (ohne verfügbare Steckdosen)?
Mobiles Arbeiten/HomeOffice am See?
Blackout-Vorbereitung?
Die einzigen, die von solchen Geräten vielleicht einen Nutzen haben, sind vielleicht Handwerker, wobei in der Regel auch an den Baustellen immer Strom verfügbar ist.
Camper haben meistens entspr. Ausstattung in ihren Fahrzeugen und ohnehin die Möglichkeit, Strom an den Stellplätzen zu nutzen.
Und dann stellt sich noch die Frage nach der Amortisierung. Rein wirtschaftlich sind die Powerstations doch für den gemeinen Nutzer oder eher Besitzer auch ein Minusgeschäft.
Einzig gut betuchte Enthusiasten und technikaffine Menschen sehen darin eventuell eine lohnenswerte Investition.
Bevor Sie solche Kommentare schreiben, wäre es hilfreich, mal über den Tellerrand hinaus zu schauen!
Gerade für Wohnmobile/Wohnwagen bieten sich solche Lösungen an. Dann kann man auf den teureren Einbau von Wechselrichter verzichten und ist für eine gewisse Zeit unabhängig vom (teuren) Landstrom.
Es wäre wirklich toll, wenn die Hersteller auch veröffentlichen müssten, wieviel man (z.B.) bei 1.000 Wh hineinladen muss (z.B. 1.500 Wh), und wieviel man letzten Endes heraus bekommt (z.B. 500 Wh).
Interessiert das wirklich nur mich oder warum gibt es hier keine Vergleichstests?