DevilDark – The Fallen Kingdom: Neues Rollenspiel im Test

Der berühmt-berüchtigte Spiele-Donnerstag hat ja mal wieder so einiges an neuem Futter bereit gestellt, das es nun erst einmal abzuarbeiten gilt.

Mit DevilDark: The Fallen Kingdom (App Store-Link) hat es nun ein nicht uninteressantes 3D-Rollenspiel in den deutschen App Store geschafft. Als Universal-App für kleine 79 Cent erhältlich, benötigt der Titel genau 100 MB an Speicherplatz auf eurem iDevice.

Wir haben DevilDark: The Fallen Kingdom einem kleinen Test unterzogen, und dafür das Spiel auf einem iPad 2 installiert. Laut Entwickler von Triniti Interactive lässt sich der Titel auch auf einem iPhone 3GS, sowie dem iPad 3 spielen. Bei diesen beiden Modellvarianten treten zur Zeit jedoch noch kleinere grafische Schwierigkeiten auf, die die Developer mit einem baldigen Update beseitigen wollen.

In DevilDark dreht sich alles um einen einsamen Helden, der zu verschiedenen Missionen ausschwärmt, um hinterhältige Gegner und Monster zu besiegen. Ausgangspunkt ist ein kleines Dorf, in dem die Spielfigur mit Aufgaben der Dorfbewohner ausgestattet wird, und dann in die einzelnen Battles zieht. Denn: Durch die Taten eines alten Königs wurde das Land mit einer Plage von Monstern belegt, die man nun als Gamer zu besiegen hat.

In diesem zentralen Dorf holt man sich nicht nur seine zu bestehenden Missionen ab, sondern kann in den dort ansässigen Läden auch Dinge kaufen und verkaufen, so etwa Rüstungen, Waffen, Zaubertränke und weitere Gegenstände. Zieht man in eine Mission, öffnet sich eine Landkarte, auf der auch das Ziel der jeweiligen Aufgabe detailliert dargestellt wird. So fordert beispielsweise der Zaubertränke-Händler einige Kisten Ware ein, die im monsterverseuchten Wald verloren gegangen sind. Während dieser Mission kämpft man nicht nur gegen wildgewordene Wildschweine, sondern auch überdimensionierte und beißwütige Schaben und giftgrüne Goblins.

Mit jeder erfolgreich absolvierten Mission erlangt man einen höheren Status, und verdient nebenbei etwas Geld, mit dem sich im Dorf dann besser ausgerüstet werden kann. Die Steuerung der namenlosen Spielfigur erfolgt dabei mit Hilfe eines digitalen Joysticks am linken unteren Bildrand, sowie einigen Aktionsbuttons am rechten Rand des Screens. Die Grafik ist zumindest auf meinem iPad 2 sehr flüssig und detailreich animiert, aber wirkt gleichzeitig auch düster und bedrohlich.

Fans von Rollenspielen, Fantasy-Abenteuern und Boss-Battles werden mit DevilDark: The Fallen Kingdom ganz sicher auf ihre Kosten kommen. Als kleine Kritikpunkte fallen auf: Zuweilen ist die Steuerung etwas hakelig und reagiert nicht ganz so schnell und präzise, wie man es möchte. Auch die Kommentare der Dorfbewohner – übrigens nur in englischer Sprache – können nicht auf die Schnelle weggedrückt werden, so dass einige Sekunden verstreichen, bis es weiter geht.

Insgesamt überzeugt DevilDark: The Fallen Kingdom jedoch mit einer wirklich gelungenen Atmosphäre, vielen Möglichkeiten zur Aufrüstung und nicht zuletzt mit einem unschlagbaren Preis. Für 79 Cent eine solch umfangreiche Universal-App anzubieten, grenzt fast schon an einen Verkauf unter Wert. Somit kann man dieses Spiel auf jeden Fall als Super-Schnäppchen bezeichnen.

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Facebook übernimmt Instagram: Tadaa als alternative App

Die Nachricht der Firmenübernahme von Instagram durch Mark Zuckerberg und seinem Facebook-Imperium sorgte in den letzten Tagen für Schlagzeilen.

Für eine Milliarde Dollar soll Facebook das relativ kleine Unternehmen Instagram geschluckt haben – dort beschäftigt man derzeit nur etwa ein Dutzend Mitarbeiter, aber erfreut sich mit über 15 Millionen Nutzern weltweiter Beliebtheit. Die kostenlose App ist weiterhin im App Store verfügbar und bietet eine Reihe von Möglichkeiten, eigene Fotos mit Retro-Filtern zu versehen, und diese dann für die Instagram-Community zu veröffentlichen.

Schon in den Rezensionen zu Instagram wird der Unmut vieler treuer Nutzer deutlich: Ein nicht unerheblicher Teil befürchtet, dass nun auch das als Datenkrake bekannte Facebook-Unternehmen seinen Teil der Nutzerdaten einfordert, und sich fortan mit Informationen bedient. Weiterhin könnte es sein, dass durch eine enge Verknüpfung von Instagram und Facebook in Zukunft der Login des Foto-Diensts nur noch per Facebook-Konto möglich sein wird – und viele Aktionen somit im sozialen Netzwerk publik werden könnten – das Spotify der Fotoszene. So haben schon einige User ihre Konsequenzen gezogen und angekündigt, Instagram fortan nicht mehr nutzen zu wollen.

Auf der anderen Seite bieten sich durch diese Firmenübernahme allerdings auch mögliche Vorteile: So wäre es durchaus eine Spekulation wert, dass künftig Instagram-Dienste auch im Facebook-Netzwerk zu finden sind. Mich persönlich würde es etwa freuen, wenn man seine hochzuladenen Fotos vorher mit Instagram-ähnlichen Filtern versehen könnte. Auch die Verknüpfung eines Facebook-Kontos mit Instagram hätte seine Vorteile – sofern die Privatsphäre gewahrt werden würde. Denn dann wäre für neue Instagram-Nutzer kein eigener Account mehr nötig: Bei Bedarf meldet man sich mit dem Facebook-Login an. Ob es allerdings jemals soweit kommt, sei dahin gestellt.

Wer nun auch skeptisch ist und Instagram fortan die kalte Schulter zeigen wird, findet im App Store auch einige Alternativen, die ebenfalls einen Blick wert sind. So kann in diesem Zusammenhang das aus deutscher Entwicklerhand stammende tadaa (App Store-Link) für iPhone und iPod Touch hervorgehoben werden, was ähnliche Funktionen bietet. Dort kann man sich auch mit bestehendem Facebook- oder Twitter-Account anmelden, und dann neben Fotos der Community eine interne Kamerafunktion für eigene Shots nutzen.

Seit dem kürzlich erfolgten Update auf die Version 4.0 der tadaa-App können neben 21 HD-Filtern und ebenso vielen Rahmen, einer TiltShift-Funktion und Live-Vorschau der Fotos nun auch Serienaufnahmen angefertigt werden. Ebenfalls neu ist ein Leuchttisch, der Bearbeitungen der Fotos ermöglicht, sowie EXIF-Support und das Verwenden von mehreren Filtern nacheinander.

Die tadaa-App ist selbstverständlich ebenfalls kostenlos, und arbeitet streng nach deutschen Richtlinien, was die und Daten der User und Nutzungsrechte der Fotos angeht. Mit vollen fünf Sternen im App Store scheinen die Nutzer diesem Gesamtpaket sehr zugetan zu sein – vielleicht wird tadaa somit zu einer Auffangstation für enttäuschte Instagram-User. Was haltet ihr von der Firmenübernahme durch Facebook? Werdet ihr Instagram noch weiter nutzen? Teilt uns doch eure Gedanken dazu in den Kommentaren mit.

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Vladstudio.com: Wunderschöne Auswahl künstlerischer Wallpaper

Auch an Ostern werden wir nicht müde, euch auf ein paar tolle Ostereier hinzuweisen – suchen müsst ihr diese allerdings nicht mehr.

Unser Nutzer Al@Munich machte uns vor kurzem auf die wirklich tolle Website www.vladstudio.com aufmerksam, die eine riesige Auswahl kunstvoller Wallpaper, sprich Hintergrundbilder für eure iDevices und auch für Laptops, PCs und Macs bereit stellt. Der 31-jährige russische Künstler Vlad Gerasimov aus Irkutsk stellt mit Adobe Photoshop fantastische Bilder her, die es sich auf jeden Fall durchzuschauen lohnt.

Auf insgesamt 17 Seiten finden sich so über 400 verschiedene Wallpaper mit unterschiedlichsten Themen. So gibt es eher verspielte Werke mit kindlichen Tier- oder Comicmotiven, aber auch witzige Weltkarten („The World Map of Small Towns“), grafische Strukturen und moderne, eher puristische Motive.

Die Bilder können jeweils in den für das Gerät benötigten Auflösungen heruntergeladen werden, so zum Beispiel in den passenden Formaten für das iPhone, iPad oder einen FullHD-Monitor bzw. iMac. Auch Nutzer, die mehrere Screens nebeneinander geschaltet haben, finden dort zusammenhängende Motive.

Viele dieser Auflösungen sind gratis zu beziehen, und haben nur am unteren Bildrand ein kleines Logo des Illustrators aufgedruckt. Wer im großen Stil mehrere – oder gar alle verfügbaren – Bilder ohne Wasserzeichen nutzen will, kann sich für 14,99$ einen lebenslang gültigen Premium-Account erstellen, und hat auch in Zukunft Zugriff auf alle neuen Vlad‘schen Werke.

Nebenbei bietet Vlad Gerasimov auch Motive für die Facebook-Timeline, WordPress-Layouts und viele Photoshop-Tutorials an. Wer eines der Motive für professionelle Zwecke nutzen möchte, kann auch Lizenzen für die einzelnen Bilder erstehen. Mit dem Vladstudio Companion für Mac, Windows und KDE, welches zum kostenlosen Download auf Vladstudio.com bereit steht, wird man sofort benachrichtigt, wenn ein neues Wallpaper auf der Website veröffentlicht wurde.

Falls irgendwem von euch der künstlerische Stil des Herrn Gerasimov bekannt vorkommen sollte: Die Kinderbuch-App „Wer hat den Mond gestohlen?“ (App Store-Link) wurde von ihm illustriert. Für 3,99 Euro kann man die 238 MB große Applikation aus dem deutschen App Store laden, auch wir hatten sie schon in der Vergangenheit vorgestellt (zum Bericht).

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Jittergram: Gratis-App für Stereogramme und Stop-Motion-Clips

Solltet ihr von Feiertagslangweile geplagt sein, haben wir für alle kreativen Hobbyfilmer und -fotografen noch etwas.

Die vor kurzem erschienene App Jittergram (App Store-Link) für iPhone und iPod Touch kann gratis aus dem deutschen App Store bezogen werden, und das dank kleiner 0,5 MB wohl mit jeder Internetverbindung binnen Sekunden. Mit Jittergram lassen sich auf einfachste Art und Weise sowohl Stereogramme als auch Stop-Motion-Clips erstellen.

Doch was genau sind eigentlich die beiden letztgenannten Methoden? Ein Stereogramm besteht aus zwei verschiedenen Bildern, die in einer Animation immer wieder nacheinander abgespielt werden. Im Falle eines Stop-Motion-Clips kann die Anzahl der abgespielten Einzelbilder variieren, einige Filmchen bestehen so aus mehreren hundert oder gar tausend Einzelbildern.

Jittergram ist sehr einfach aufgebaut, und besteht mehr oder weniger nur aus zwei Screens: Der Kameraansicht mit Auslöser und Wechselbutton zwischen Stereogramm und Stop-Motion, sowie einem abschließenden Bildschirm, in der das Ergebnis angesehen, gespeichert, per E-Mail verschickt oder bei Facebook oder Twitter geteilt werden kann. Abgespeichert werden die Werke als animiertes gif.

Bei der Aufnahme der Einzelfotos bieten die Entwickler ein sehr nützliches Zusatzfeature an, den sogenannten Onion Skin. So wird in der aktuellen Kameraansicht immer eine halbdurchlässige Version des vorherigen Fotos angezeigt, das sehr hilfreich ist, wenn man im Stop-Motion-Modus das abzulichtende Motiv ausrichten muss. Insgesamt überzeugt Jittergram durch ihre Einfachheit und schnelle Verarbeitung – und zum Nulltarif kann man hier rein gar nichts falsch machen.

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Peakour: Mit der Erbse über Stock und Stein

Die urbane Sportart Parkour erfreut sich seit geraumer Zeit großer Beliebtheit. Nun hat sich diese Thematik auch im App Store in einem Spiel verewigt.

Beim Parkour sucht man sich in urbanen Landschaften immer den kürzesten Weg, oft in Verbindung mit gewagten Sprüngen oder Kletter-Moves. Diese Art der Fortbewegung kann nun auch auf den iDevices in Kombination mit Puzzle-Elementen ausprobiert werden. Das Casual Game Peakour ist für kleine 79 Cent in zwei Versionen für iPhone (App Store-Link) und iPad (App Store-Link) zu haben, ist aber mit seinen 127 MB kein Kandidat für den mobilen Download mehr.

In vier verschiedenen Welten mit insgesamt 100 Leveln versucht man den kleinen PeaG, eine – man wundert sich nicht – grüne Bohne, durch geschicktes Platzieren von Müllgegenständen zum Ausgang zu bugsieren. Dabei bedient sich die agile Spielfigur typischer Parkour-Moves, hangelt sich an Ecken entlang, springt Wände hoch und läuft, was das Zeug hält.

Unterwegs gilt es auch noch, zusätzliche Boni in Form von Flaschendeckeln einzusammeln. Diese werden benötigt, um weitere Welten frei zu schalten. Dieses Unternehmen gelingt noch in den ersten Leveln spielend, auch dank kleinerer Hilfen seitens der Entwickler, die den Weg des Traceurs, in diesem Falle PeaG, einzeichnen. Doch schon bald wird es kniffliger, und es bedarf oft mehrerer Versuche, die Level erfolgreich abzuschließen.

Zwar kann man Peakour auch ohne eine Registrierung als Gast spielen, aber um an den eigenen Leaderboards und Achievements teilzuhaben, sollte man sich mit Namen, E-Mail-Adresse und Passwort anmelden. Leider existiert bislang leider noch keine Anbindung an das beliebte Game Center. Immerhin kann der fleißige Flaschendeckel-Sammler mit 250 Exemplaren einen Level Creator freischalten, der für zusätzlichen Spaß sorgt. Besitzer eines iPads sollten diese App-Version bevorzugen, da auf dem grösseren Screen eine bessere Übersicht gegeben ist. Skeptiker finden auch noch eine Lite-Version für iPhone und iPad.

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On The Wind: Mit Blättern durch die Jahreszeiten fliegen

Klingt komisch, ist aber so: In On The Wind steuert man einen Haufen Laub.

Das ist auch uns als weitumfassend bespielte Redaktion noch nicht unter gekommen – einen Haufen Blätter durch unwegsames Gelände zu steuern, quer durch alle Jahreszeiten. Mit On The Wind (App Store-Link) ist auch dieser Punkt abgehakt. Das farbenfrohe Casual Game kann seit kurzem im App Store für 1,59 Euro geladen werden. Mit ihren 34 MB ist die Universal-App auch kein großer Speicherplatz-Fresser, trotzdem gibt es Retina-Grafiken für das neue iPad.

Mit einer simplen One Touch-Steuerung bugsiert man so die bunten Blätter durch allerhand Gestrüpp, und muss unterwegs immer wieder neues Laub aufsammeln, damit das Spiel nicht zu Ende ist. So bewegt man sich durch alle vier Jahreszeiten, den Zeigefinger immer auf dem Bildschirm des iDevices hin- und her-, vor- und zurückwischend. Nimmt man den Finger vom Screen, wird das Spiel automatisch pausiert.

Im Idealfall hat man das Game beendet, wenn alle Jahreszeiten durchlaufen worden, aber zum Schluss noch Blätter übrig geblieben sind – eine Partie dauert damit im Schnitt etwa 2-4 Minuten. Die erreichten Punkte können dann abschließend im Apple‘schen Game Center hochgeladen werden, in selbigen findet der Spieler auch einige Achievements, die es zu erlangen gilt.

Auch wenn On The Wind über eine tolle Grafik – auch das Retina-Display des neuen iPads wird unterstützt – und witzige Spielidee verfügt, wurde zumindest mir bei fortgeschrittener Spieldauer regelrecht schwindelig, so schnell fegt die herbst- und winterliche Landschaft an einem vorbei. Aber gut, vielleicht haben meine Augen auch schon ihre beste Zeit hinter sich. Damit ihr euch auch ein visuelles Bild vom Spiel machen könnt, haben wir abschließend den offiziellen Trailer zu On The Wind eingebunden (YouTube-Link).

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Figure: Neuer Mini-Synthesizer für das iPhone

Auch wenn die Appgefahren-Redaktion generell als sehr unmusikalisch gilt: Mit diesem kleinen Synthi bekommt jeder ein paar Töne hin.

Erst vor kurzem erschienen, kann die kleine App Figure (App Store-Link) mit ihren 9,5 MB für ebenso kleine 79 Cent aus dem deutschen App Store geladen werden. „Der kleine Beat für zwischendurch“ betitelt die innovative Applikation der schwedischen Entwickler von Propellerheads wohl sehr passend, denn ohne große Vorkenntnisse lassen sich damit auf die Schnelle auf iPhone und iPod Touch relativ eingängige Beats erschaffen.

Natürlich kann man von solch einer App keine großartigen Sprünge erwarten, aber wer unterwegs an der Bushaltestelle oder in der Frühstückspause ein paar Minuten Zeit findet, kann schon sehr gute Ergebnisse erzielen. Learning by doing ist wie so oft das Stichwort – User mit annehmbaren Englischkenntnissen sind auch hier einmal wieder im Vorteil.

Insgesamt lassen sich drei verschiedene Audiospuren aufnehmen: Drum, Bass und Lead Synth. Das Spielen erfordert keine instrumentalen Kenntnisse, sondern erfolgt ganz einfach mittels Antippen der farbig unterlegten Pads auf dem Bildschirm. Dreht man das iDevice während des Spielens ins Querformat, kann man auf den größeren Pads noch präziser arbeiten. Unter dem Menüpunkt „Song“ finden sich generelle Charakteristika des zu erstellenden Stücks: Wieviele BpM, welche Tonhöhe – all das kann hier festgelegt werden. Die einzelnen Sequenzen können dann aufgenommen, und abschließend auch abgemischt werden.

Mit diesem Mixing-Tool lassen sich die Audiospuren bei Bedarf aus- und wieder einblenden, auch stumm schalten ist möglich. Für einen authentischen Club-Sound sorgt der „Pump“-Button, der einen Hall-Effekt aus dem Hut zaubert. Generell klingen die Stücke wie puristische Elektro-Mixes mit einem Hauch von altem Konsolen-Feeling. Mit einem Klinkenkabel an eine passable Soundanlage angeschlossen, machen aber auch diese Ergebnisse schon ordentlich was her.

Schade nur, dass bislang keinerlei Speichermöglichkeit oder gar Exportfunktion vorhanden ist – denn der stolze Musiker will die eigenen Werke sicher auch mal der Mama oder dem besten Freund vorspielen. Aber vielleicht werden diese Features ja mit einer der nächsten Updates noch nachgereicht werden. Spaß macht es allemal, selbst der unmusikalischen Appgefahren-Redaktion.

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Fifa 12 für Mac: Bis Donnerstag mehr als 60 Prozent sparen

Passend zur Champions League-Woche wurde der Downloadpreis für das bekannte Fifa 12 gesenkt.

Zur Zeit zahlt man bei gametreemac.com (Webseiten-Link) nur 14,99 US-Dollar für die Vollversion des wohl beliebtesten Fußballspiels auf Spielekonsolen, Smartphones und Tablets. In die Euro-Währung umgerechnet liegt man so bei etwa 11 Euro, was eine Ersparnis von 63 Prozent gegenüber dem vorherigen Preis von 39,99 US-Dollar des Anbieters bedeutet.

Leider gibt es Fifa 12 für den Mac nicht direkt im Mac App Store zu kaufen, daher muss man auf alternative Shopping-Möglichkeiten zurückgreifen. Beim Kauf des EA-Titels bekommt man allerdings keinen physikalischen Datenträger, sondern nur die reine Downloadversion geboten. Diese Tatsache dürfte in Zeiten von Apps und Spiele-Downloads aber wohl niemanden mehr stören. Dafür ist die Version allerdings auch komplett in deutscher Sprache spielbar.

Um sich das Spiel kaufen zu können, ist es unbedingt erforderlich, im Besitz einer Kreditkarte (Master- oder Visa-Card) zu sein. Alternativ kann auch mit dem eigenen PayPal-Konto eingekauft werden, was bei vielen potentiellen Käufern aufgrund der Nutzung bei eBay sicher beliebter ist. Nach der Bestellung erhält man eine E-Mail mit einem Download-Link, über die das Spiel dann bezogen werden kann. Hardwaretechnisch wird mindestens Snow Leopard 10.6.8, ein Intel Core 2 Duo sowie 4 GB RAM vorausgesetzt.

Im Falle eines Datenverlustes kann man sich über einen Account bei gametreemac.com auch die zuvor gekauften Spiele erneut herunterladen. Zum Spiel selbst müssen wir euch wohl nicht mehr viel sagen, für den Mac ist es aufgrund der fehlenden Konkurrenz sowieso das Maß der Dinge. Aus technischer Sicht handelt es sich um eine umgebaute Windows-Version, EA selbst bietet den Mac-Download nicht an. Fifa 12 funktioniert auf dem Mac aber wohl mit allen gängigen Gamepads, auch die Performance kann sich sehen lassen. Die MacLife berichtet lediglich, dass es bei iMacs mit maximaler Auflösung zu kleineren Rucklern kommen soll.

Im App Store sind die Fifa 12-Versionen für iPhone und iPod Touch sowie für das iPad mit 2,39 bzw. 6,99 Euro momentan leider nicht reduziert, erfreuen sich mit Bewertungen von durchschnittlich 4 bis 4,5 Sternen aber weiterhin großer Beliebtheit.

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Struwwelpeter auf iPhone & iPad: Böse Lausbubengeschichten

Den Daumenlutscher, den Suppenkasper, den Zappel-Philipp und andere boshafte Kinder kennt wohl so gut wie jeder.

Die unter heutigen Gesichtspunkten sicherlich nicht mehr hundertprozentig pädagogisch wertvollen Geschichten erfreuen sich dank ihres Kultfaktors trotzdem noch sehr großer Beliebtheit bei Groß und Klein. Geschrieben wurden die neun Kapitel des Struwwelpeters bereits 1845 vom Frankfurter Arzt Heinrich Hoffmann.

Nun kann man diese Geschichten auch in einem interaktiven Buch auf dem iPad, iPhone und iPod Touch erleben. Für 1,59 Euro bekommt der Käufer eine 157 MB große Universal-App (App Store-Link), die komplett in deutscher Sprache verfügbar ist.

Im interaktiven Struwwelpeter-Buch finden sich die einzelnen Kurzgeschichten in einem übersichtlichen Hauptmenü wieder, die entweder einzeln, oder direkt hintereinander weg gelesen werden können. Für Kinder, die noch nicht selbst lesen können, ist in der App auch eine männliche Vorleser-Stimme vorhanden. Zusatzfeatures beinhalten eine Pausen-Option während des Vorlesens sowie eine Fortsetzungs-Möglichkeit. Nach Beendigung der App kann man so wieder zur jeweiligen Seite der Geschichte zurückzukehren, bei der man zuvor aufgehört hat.

Selbstverständlich dürfen auch die von Heinrich Hoffmann angefertigten Original-Illustrationen nicht fehlen. Auf jeder Seite finden sich diese bunten Zeichnungen, die teils mittlerweile schon Berühmtheit erlangt haben. Oder wer kennt die Darstellung des Struwwelpeters aus dem App-Icon etwa nicht?

Über den Inhalt der Geschichten und ihre Notwendigkeit in der heutigen Welt darf sicherlich diskutiert werden. Durch die drastischen Folgen für die beteiligten aufmüpfigen Kinder, die vom Verbrennen und Daumen abschneiden bis zum Verhungern reichen, kann zartbesaiteter Nachwuchs heutzutage schon Angst bekommen. Die drastischen Bestrafungen oder Folgen sind mit aktuellen Erziehungsmethoden sicher nicht mehr kompatibel – waren aber zu seiner Zeit sicher ein probates Mittel zur Vermittlung von moralischen Werten.

Trotz alledem zählen die Struwwelpeter-Geschichten auch heute noch zu den beliebtesten Kinderbüchern, und wurden schon in viele Sprachen übersetzt. Auch in meinem Haushalt findet sich ein Exemplar dieses Buches. Abschließend bleibt also nur noch der Hinweis, dass sich Besitzer eines iPads der neusten Generation auf optimierte Grafiken für das Retina-Display freuen können.

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Madonna: Die Queen of Pop mit aktualisierter App

Ich muss ja gestehen, dass ich nur Fan der frühen Madonna-Jahre bin. Bis auf das erträgliche „Hung Up“ haben mich die aktuellen Songs nicht wirklich überzeugen können.

Trotz alledem ist Madonna nach wie vor eine echte Größe im Musik-Geschäft. Mit ihrem am 23. März dieses Jahres erschienenen neuen Album „MDNA“ (Amazon-Link) wurde die bereits seit längerem bestehende Universal-App (App Store-Link) nun auch aktualisiert und etwas aufgepeppt. Kostenlos im App Store erhältlich, benötigt die offizielle Madonna-App 48,9 MB von eurem iDevice-Speicherplatz.

Die App ist nun ganz im grafischen Stil des neuen Albums „MDNA“ gehalten, und bietet eine Menge Infos und Facts über die englischsprachige Sängerin. So gibt es neben einer Kategorie „Career“ mit allen Studioalben samt Hörproben auch eine Kommentarfunktion für Fans, einen Videobereich, einen internen Audioplayer (der allerdings nur die bekannten 30 Sekunden von iTunes abspielt), Tourdaten, eine umfangreiche Fotogalerie, News und eine Mailing List.

Auch wenn in der App-Beschreibung im Store zu lesen ist, dass die App die deutsche Sprache unterstützt, ist dies nur in einigen Bereichen der Fall, so etwa in den Einstellungen. Die Bezeichnung der Kategorien allerdings ist immer noch mit den englischen Titeln versehen – allerdings sollte man sich auch so in der App zurecht finden.

Wer die Musik Madonnas mag, sollte sich diesen kostenlosen Download nicht entgehen lassen. Auch wenn der Inhalt nicht reicht, um stundenlange Zugfahrten zu überbrücken – eine gut aufgemachte und informative Applikation ist es allemal. Wer kein Madonna-Fan ist, findet seit kurzem auch eine kostenlose offizielle App von Unheilig im App Store, die mit 14,6 MB schnell auf iPhone oder iPod Touch heruntergeladen ist. Ihr dürft uns in den Kommentaren gerne mitteilen, welche Musiker ihr klasse findet – und ob es eine eigene App gibt, die man sich unbedingt ansehen sollte.

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1-Bit Camera: Zurück in alte Pixelzeiten

Ein wenig verrückt mutet es ja schon an, für solche High Tech-Maschinen wie iPhone und iPad eine 1-Bit Kamera zu entwickeln.

Wir haben uns diese verrückte App trotzdem einmal angesehen. Der Developer David Lindecrantz von Form Space Analysis ist seit jeher großer Macintosh-Fan und wollte eine App wie diese schon seit langer Zeit entwickeln. Für kleine 79 Cent kann die nur 0,3 MB große Applikation auf euer iPhone oder iPod Touch geladen werden.

Mit der 1-Bit Camera (App Store-Link) fühlt man sich gleich zurückversetzt in uralte Kamera-Devices wie frühste Webcames, oder die GameBoy-Kamera. Letztere gehörte natürlich auch zu meinem Equipment, auch wenn sie damals überteuert und unhandlich war. Auf dem iPhone oder iPod Touch kann man diese alten Pixelwelten nun nachstellen.

In einem Hauptfenster finden sich neben der Kameraansicht auch noch einige Einstellungsmöglichkeiten, so kann man zum Beispiel den Blitz ein- oder ausschalten, oder auch zwischen der Front- und Back-Kamera wechseln. Für möglichst gute Ergebnisse gibt es wahlweise einen Hoch- oder Niedrigkontrast-Modus.

Auch zwischen unterschiedlichen Dithering-Modi kann hin- und her gewechselt werden. Der Entwickler bietet hier die beiden Methoden nach Atkinson oder Bayer an, die sich in der Darstellung der einzelnen Pixel unterscheiden. Die Bilder werden mit einem sehr analog klingenden Knarzton aufgenommen, und werden auch gleich automatisch in der Camera Roll gespeichert werden.

Wohl aufgrund des Retro-Faktors der App werden die fertigen Werke bislang nur in einer Größe von 320×480 Pixel gespeichert, was sicherlich für den schnellen Versand per E-Mail oder als Profilbild in sozialen Netzwerken ausreichen dürfte. Solche Sharing-Funktionen für Facebook, Twitter und Tumbr sind in der App bereits integriert, eine E-Mail-Weiterleitung sucht man bisher vergeblich. Vielleicht lässt sich Entwickler David Lindecrantz ja in Zukunft noch dazu hinreißen, seinem monochromen Lebenswerk eine höhere Auflösung für Ausdrucke zu verpassen.

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PowerCam HD: Nützliche Gratis-Cam fürs iPad mit vielen Effektfiltern

Schon vor einiger Zeit hatten wir euch die PowerCam für das iPhone vorgestellt. Nun haben die Entwickler auch eine HD-Version für das iPad veröffentlicht.

Manch einer wird sich fragen, fotografieren mit dem iPad? Mit dem iPad der neuesten Generation sind die Ergebnisse aber durchaus beachtenswert – und wer lieber Fotos mit seinem Handy schießt, kann sich mit der schon etwas länger erhältlichen iPhone-Version von PowerCam austoben – immerhin wird diese auch kostenlos angeboten und der Funktionsumfang ist nahezu identisch.

PowerCam HD (App Store-Link) ist kleine 12,4 MB groß, und wie schon im Titel erwähnt, gratis aus dem deutschen App Store downloadbar. Alle Verfechter der deutschen Sprache wird es freuen, dass eine deutsche Lokalisierung bereits in der App integriert ist.

Mit der PowerCam HD lassen sich nicht nur Fotos schießen, sondern auch Videos drehen. Ausgewählt werden kann bei beiden Funktionen zwischen einer lokalen Auflösung für iPhone/iPad, dem Sharing in sozialen Netzwerken, oder mit höchster Auflösung als Printversion oder Widescreen-Video.

Neben den üblichen tollen Fotofiltern, von denen ganze 54 in der App vertreten sind, gibt es auch 12 zusätzliche Effekte für die Videoaufnahme. So lässt sich etwa ein Schneeschauer während des Recordings simulieren, ein Feuer oder Regentropfen auf einer Wasseroberfläche einblenden. Auch gibt es nützliche Mechanismen wie die beliebte TiltShift-Funktion für Miniaturaufnahmen, Color Splash- oder Selbstauslöser-Aufnahmen.

Hat man seine Werke erst vollendet, können abschließend noch Bilderrahmen oder ganze Collagen aus verschiedenen Vorlagen angefertigt werden. Die fertigen Bilder oder Videos können dann in der Camera Roll gespeichert, oder aber in verschiedenen Netzwerken hochgeladen werden, so unter anderem bei YouTube, Facebook, Twitter, Flickr oder Tumblr. Wer also noch eine umfangreiche Kamera-App für das iPad oder iPhone sucht, sollte sich diesen Gratis-Download nicht entgehen lassen.

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Cubemen: Futuristisch anmutendes Tower Defense-Game

Das Tower Defense-Genre scheint sich im App Store großer Beliebtheit zu erfreuen. Sonst würde es wohl kaum so viele Neuerscheinungen auf diesem Gebiet geben.

Ein weiteres Exemplar findet sich nun in Cubemen (App Store-Link), das heute veröffentlicht wurde, und sich nur an Nutzer eines iPad 2 oder des „neuen“ iPads richtet. Mit 24 MB sollte zumindest der Download nicht allzu viel Zeit in Anspruch nehmen. Cubemen ist bislang nur in englischer Sprache vorhanden, und kann für (2,99 Euro) Euro im deutschen App Store geladen werden.

Ich frage mich ja momentan noch, ob die Grafik von Cubemen als Retro bezeichnet werden kann, oder sich an Freunde puristischer 3D-Welten richtet. Der Titel Cubemen spricht daher Bände: In verschiedenen Klötzchen-Umgebungen, die in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade eingeteilt sind, gilt es, das eigene Cubemen-Quartier vor einfallenden Horden der Gegner zu schützen.

Dazu stehen im Defense-Modus 28 verschiedene Layouts sowie 5 Spielmodi zur Verfügung. Will man online spielen, gibt es dazu 22 sogenannte Skimish-Level. Das Spielprinzip ist generell sehr einfach gehalten: Im Kampf gegen das Böse platziert man seine Cubemen, die über unterschiedliche Fähigkeiten und Waffen verfügen, je nach Verfügbarkeit auf strategisch klugen Feldern, und wartet die Angriffswellen der Gegner ab. Es muss, wie so ziemlich in jedem Tower Defense-Game, unbedingt verhindert werden, dass die gegnerischen Horden das Hauptquartier der eigenen Truppen erreichen – dann ist das Spiel verloren.

Ein tolles Feature haben sich die Entwickler für das Layout der Figuren einfallen lassen: Im Hauptmenü befindet sich ein Kamera-Button, mit dem man eigene Bilder einpflegen und die eigenen Cubemen so individualisieren kann. Auch vor jeder Partie können verschiedene Farben für die eigenen und gegnerischen Truppen ausgewählt werden.

Abgerundet wird Cubemen durch die Integration des Apple‘schen Game Centers, in dem die erreichten Highscores mitgeteilt werden können. Auch stehen 27 verschiedene Achievements zur Verfügung. Besitzer des neuen iPads wird insbesondere die Retina-Unterstützung freuen. Also – auf ins Gefecht.

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Bildwörterbuch Englisch HD: Sprachen-App für Kinder im Test

Zwar habe ich selbst bislang noch keine eigenen Kinder, aber als studierte Anglistin könnte ich mir vorstellen, eine solche App wie die hier nun präsentierte auch mit meinem späteren Nachwuchs auszuprobieren.

Die Universal-App Bildwörterbuch Englisch HD (App Store-Link) kann derzeit für 4,99 Euro geladen werden, und benötigt 109 MB auf eurem iPhone, iPod Touch oder iPad. Herausgeber der App ist der renommierte Schulbuch-Verlag Cornelsen, der jedem wahrscheinlich bekannt ist. Aufgrund des entwicklertechnischen Hintergrundes kann – und sollte – man eine didaktisch hochwertige und ansprechende App erwarten. Ob dem tatsächlich so ist, soll unser kleiner Appgefahren-Test zeigen.

Die Größe des Downloads ist vorrangig der Tatsache geschuldet, dass in der Bildwörterbuch-App sehr viele gesprochene Wörter vorhanden sind. Diese werden von einer weiblichen Stimme in einem sehr deutlichen, britisch orientierten Englisch intoniert. Denn: Da sich die App vornehmlich an Kinder richtet, wird vor allem auf die effektive Kombination von Bild und Sprache Wert gelegt, die insbesondere beim Erlernen von Fremdsprachen einen großen Vorteil darstellt.

Zwangsläufig müssen die kleinen Nutzer der App daher nicht lesen können, aber es empfiehlt sich auf jeden Fall. Cornelsen gibt in der App-Beschreibung eine Altersempfehlung von 4+, da viele Inhalte darauf abzielen, dass das Kind auch den jeweiligen Begriff lesen kann.

Im Inhalt der App finden sich drei verschiedene Hauptkategorien, nach denen man sich mit der englischen Sprache beschäftigen kann. So gibt es eine thematische Aufschlüsselung, in der 21 verschiedene Lektionen vorhanden sind. Unter anderem findet das Kind dort Themen wie das Wetter, Farben, Wochentage, Uhrzeit, Haus, Familie und Zahlen.

Für jedes Thema existiert eine wimmelbild-ähnliche Zeichnung, auf der die wichtigsten Begriffe über das Antippen eines Infobuttons erklärt werden. So wird das jeweilige Wort von der Sprecherstimme ausgesprochen, und auch die Übersetzungen der beiden Sprachen sind vorhanden. Auch hier hat Cornelsen gut vorgesorgt: Da die englischen Begriffe immer blau, die deutschen schwarz geschrieben sind, weiß das Kind sofort, welches Wort intoniert wird.

Wen die thematisch sortierten Lektionen langweilen, findet auch noch eine alphabetische Auflistung aller Wörter – entweder sortiert nach der deutschen oder der englischen Schreibweise. Die im Zusammenhang stehende Lektion oder ein passendes Bild wird dazu auf der rechten Seite des Screens eingeblendet. Auch hier gibt es die Möglichkeit, sich das Wort vorsprechen zu lassen. Besonders witzig: Zu vielen Begriffen gibt es nach der Aussprache des Begriffs auch ein passendes Geräusch. Der Rabe, the raven, krächzt beispielsweise ziemlich originalgetreu.

Zu guter Letzt finden sich zur Abwechslung noch fünf kleine Spiele, mit denen die einzelnen Vokabeln weiter vertieft werden können. Neben dem typischen Vokabeltrainer findet sich ein Schnellrate-Spiel, und auch Memory- und Hör-Spiele sind vorhanden. Insgesamt kann daher die Bildwörterbuch Englisch HD-App auf ganzer Linie überzeugen, sowohl, was den Umfang, aber auch, was die didaktische Präsentation betrifft. Neben der alphabetischen Einordnung gibt es viele verschiedene Lektionen zu unterschiedlichen Themen, die insbesondere auch in den ersten Englisch-Lehrjahren in der Schule eine Rolle spielen. Wenn man überhaupt Kritik üben will, dann höchstens an der Altersempfehlung – denn mit vier Jahren können auch heute noch nicht alle Kinder lesen, schon gar keine englischen Begriffe. Und ganz ohne lesen geht es leider auch im Bildwörterbuch Englisch HD nicht.

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BrainJewel: Gehirnjogging im alten Ägypten

Heutzutage kann man seine grauen Zellen ja auf unterschiedlichste Art und Weise trainieren. Aber von Hirnspielchen im alten Ägypten habe ich bislang noch nicht gehört.

Die schon vor einigen Wochen erschienene App „BrainJewel – Gehirnjogging Spiele“ (App Store-Link) bringt diese beiden Thematiken zusammen. Für 1,59 Euro (Update: Derzeit 79 Cent) kann die 32,5 MB große iPad-App der Entwickler von TribePlay geladen werden. Schon kurz nach ihrer Veröffentlichung hat BrainJewel bereits fleißig gute Bewertungen im App Store gesammelt: Im Durchschnitt bewerten die Nutzer die Neuerscheinung mit 4,5 von 5 Sternen.

In BrainJewel, welches übrigens komplett in deutscher Sprache vorliegt, kann man sich in 14 verschiedenen Mini-Spielen beweisen, die alle darauf abzielen, die grauen Zellen wieder in Schwung zu bringen. So gibt es Spielchen in den Kategorien Logik, Memory, Visuell, Rechnen und Geschwindigkeit. Eingebettet sind diese Games in eine altägyptische Kulisse, die bunt und hochauflösend gestaltet ist.

Je nach gesammelten Punkten in den ersten Minigames werden nach und nach die weiteren Spiele freigeschaltet. Zu Beginn steht nur ein einziges Spiel, „Trödelmarkt“, zur Verfügung, in dem kurz verschiedene Gegenstände auf einer schachbrett-gemusterten Decke ein- und dann wieder ausgeblendet werden. Man selbst muss nun die Positionen der Gegenstände markieren, was zunächst sehr einfach, im Verlauf der Spielrunde aber immer schwieriger wird.

Ist die Zeit abgelaufen, werden Punkte und bis zu drei Sterne für den Spielverlauf verteilt. Mit den gesammelten Punkten lassen sich später auch Zusatzboni kaufen, so etwa Punkte-Multiplikatoren oder zusätzliche Zeit für die jeweilige Spielrunde. In den Games werden gleichzeitig auch Artefakte gesammelt – verfügt man über alle, kann der Spieler zusätzliche Bonus-Games freischalten.

Leider verfügt BrainJewel bislang noch nicht über eine Game Center-Anbindung, mit der sich die Highscores in den einzelnen Spielchen mit Freunden vergleichen lassen. Wer sich bislang noch nicht zum Kauf durchringen konnte, findet auch noch eine Lite-Version (App Store-Link) der App im Store, die sich sicherlich für erste Einblicke in diese tolle Spielesammlung eignet.

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