BrainJewel: Gehirnjogging im alten Ägypten

Heutzutage kann man seine grauen Zellen ja auf unterschiedlichste Art und Weise trainieren. Aber von Hirnspielchen im alten Ägypten habe ich bislang noch nicht gehört.

Die schon vor einigen Wochen erschienene App „BrainJewel – Gehirnjogging Spiele“ (App Store-Link) bringt diese beiden Thematiken zusammen. Für 1,59 Euro (Update: Derzeit 79 Cent) kann die 32,5 MB große iPad-App der Entwickler von TribePlay geladen werden. Schon kurz nach ihrer Veröffentlichung hat BrainJewel bereits fleißig gute Bewertungen im App Store gesammelt: Im Durchschnitt bewerten die Nutzer die Neuerscheinung mit 4,5 von 5 Sternen.

In BrainJewel, welches übrigens komplett in deutscher Sprache vorliegt, kann man sich in 14 verschiedenen Mini-Spielen beweisen, die alle darauf abzielen, die grauen Zellen wieder in Schwung zu bringen. So gibt es Spielchen in den Kategorien Logik, Memory, Visuell, Rechnen und Geschwindigkeit. Eingebettet sind diese Games in eine altägyptische Kulisse, die bunt und hochauflösend gestaltet ist.

Je nach gesammelten Punkten in den ersten Minigames werden nach und nach die weiteren Spiele freigeschaltet. Zu Beginn steht nur ein einziges Spiel, „Trödelmarkt“, zur Verfügung, in dem kurz verschiedene Gegenstände auf einer schachbrett-gemusterten Decke ein- und dann wieder ausgeblendet werden. Man selbst muss nun die Positionen der Gegenstände markieren, was zunächst sehr einfach, im Verlauf der Spielrunde aber immer schwieriger wird.

Ist die Zeit abgelaufen, werden Punkte und bis zu drei Sterne für den Spielverlauf verteilt. Mit den gesammelten Punkten lassen sich später auch Zusatzboni kaufen, so etwa Punkte-Multiplikatoren oder zusätzliche Zeit für die jeweilige Spielrunde. In den Games werden gleichzeitig auch Artefakte gesammelt – verfügt man über alle, kann der Spieler zusätzliche Bonus-Games freischalten.

Leider verfügt BrainJewel bislang noch nicht über eine Game Center-Anbindung, mit der sich die Highscores in den einzelnen Spielchen mit Freunden vergleichen lassen. Wer sich bislang noch nicht zum Kauf durchringen konnte, findet auch noch eine Lite-Version (App Store-Link) der App im Store, die sich sicherlich für erste Einblicke in diese tolle Spielesammlung eignet.

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MindMeister: Mobile Mind Maps kostenlos erstellen

MindMeister liegt in zwei Versionen vor. Die iPhone-Version (App Store-Link) kann man schon länger kostenlos laden, die sonst 5,99 Euro teure iPad-Version (App Store-Link) wird jetzt erstmals kostenlos angeboten.

Man kennt es aus der Schule, von der Arbeit oder aus der Uni – Mind Maps müssen fast überall erstellen werden. Durch die Erstellung hat man einfach einen besseren Überblick und kann spontane Gedanken sofort festhalten.

Schaut man sich die aktuellen Bewertungen der iPad-App an, wird man vermutlich nicht zum Download-Button jagen, doch die schlechten Bewertungen kommen durch eine Zwangsregistrierung mit Name und E-Mail Adresse zustande. Wer damit kein Problem hat, bekommt eine wirklich gute Mind Map App geboten.

In MindMeister können unbegrenzte Maps angelegt werden, eine Sortierung in Ordner ist auch kein Problem. Bei der eigentlichen Erstellung stehen wirklich viele Optionen zur Verfügung. So kann man jeden Ast einfärben, die Schriftart und -farbe ändern, aber auch den Hintergrund individualisieren. Die neu erstellten Gedanken können ganz einfach via Drag&Drop an andere Äste verschoben werden, mit einem Doppelklick erstellt man einen neuen Ast. Ebenfalls sehr praktisch ist die modifizierte Tastatur, bei der am oberen Rand weitere Icons eingeblendet werden, mit denen man die Mind Map Punkte einfärben oder direkt einen neuen hinzufügen kann.

Nachdem die Erstellung abgeschlossen ist, kann man das Dokument drucken oder exportieren. Hier stehen Formate wie PDF, PNG, RTF oder MindMeister zur Verfügung. Wer seine Dateien auch als Word oder PowerPoint speichern möchte, muss ein Abo abschließen, das 3,99 Euro monatlich oder 39,99 Euro jährlich kostet. Zusätzlich kann man dann auch Bilder hinzufügen und kann weitere Web-Features nutzen. Die nun kostenlose MindMeister-App bringt ein wirklich gutes Paket zur Erstellung von Mind Maps mit. Danke an gerraldo für den Tipp.

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Retro Racing: Tollen Mini-Racer jetzt gratis laden (Update)

Retro Racing ist derzeit kostenlos zu haben – genau das richtige für alle Rennspiel-Freunde.

Als Entwickler hat man es manchmal nicht leicht. Das Team hinter Retro Racing (App Store-Link) wollte eigentlich nur eine Kleinigkeit an ihrem Developer-Account ändern – und auf einmal ging gar nichts mehr. Keine Downloads statt mehrerer tausend am Tag – die Universal-App wurde letztlich sogar aus dem Store entfernt.

Mittlerweile ist alles wieder online und zu unserer Freude sogar kostenlos. Statt 79 Cent zahlt man jetzt gar nichts und bekommt dafür einen echt netten Mini-Racer, der aus der Schmiede erfolgreicher Amiga-Entwickler stammt. Update: Momentan scheint die App wieder verschwunden zu sein, nachdem man sie bis 14:30 Uhr auf jeden Fall noch laden konnte. Wir bleiben am Ball.

Auf verschiedenen Strecken, die alle aus der Vogelperspektive gespielt werden, fährt man mit verschiedenen Autos gegen fünf Gegner und versucht sich mit allen Mitteln durchzusetzen. Auf der Strecke kann man Upgrades für sein Auto aufsammeln, die die Höchstgeschwindigkeit oder den Grip für das restliche Rennen verbessern.

Game Center-Integration und Multiplayer-Modus an einem Gerät sorgen für Langzeitmotiviation. Letzterer kann sogar auf dem iPhone gespielt werden, auch wenn man dafür ziemlich eng nebeneinander sitzen muss. Insgesamt ist Retro Racing aber eine wirklich nette Geschichte, wir können euch den Download der Universal-App nur empfehlen.

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100+ Fitness-Übungen: Muskelgruppen gezielt trainieren

Gesund leben ist ohne Bewegung kaum möglich. Wer keine Zeit zum Joggen, Radfahren oder sonstige Sportarten hat, kann sich mit einigen Fitness-Übungen fit halten.

In der neue erschienenen App „100+ Fitness-Übungen“ (iPhone/iPad) kann man insgesamt 112 Übungen für den ganzen Körper entdecken. Leider wird das komplett deutschsprachige Angebote nicht als Universal-App angeboten, aber immerhin zahlt man für die beiden rund 35 MB großen Versionen den gleichen Preis – 1,59 Euro.

Nach dem Start der App zeigt sich eine Übersicht des menschlichen Körpers mit allen wichtigen Muskelgruppen. Ein Fingertipp reicht an dieser Stelle aus, um eine Muskelgruppe zu markieren, die beim Training gezielt gefördert werden sollen. Dabei lassen sich auch gleich mehrere Muskelgruppen markieren, wobei sie grün hervorgehoben werden. Natürlich kann man den Körper auch drehen, um rückseitige Muskeln zu markieren.

Passend zu den selektieren Muskelgruppen stellt die App ausgewählte Übungen vor – etwa die „Beinpresse“, das „Schiffchen“ oder den „Reverse Crunch“. Bereits in der Übersicht zeigt die App ein erstes Foto der Übungen und nennt die Muskeln, die trainiert werden.

Will man beispielsweise seine Bauchmuskeln trainieren, werden über 20 Übungen angezeigt, meist verschiedene Arten von Sit-Ups. Ein Großteil der Übungen kann man dabei sogar im heimischen Wohnzimmer durchführen, statt Hanteln oder Gewichten wird sich hier sicher ein anderer schwerer Gegenstand finden. Klasse: Jeder einzelne Schritt wird mit einem Bild und einer kleinen Beschreibung erklärt, damit man auch nichts falsch macht. Zudem lassen sich einzelne Übungen als Favorit markieren und tauchen nach Auswahl der Muskelgruppe ganz oben in der Liste auf.

Wer ein paar Minuten pro Tag investiert und noch ein paar Ideen sucht, bekommt mit „100+ Fitness-Übungen“ jedenfalls ein solides Programm, das viele passende Übungen auflistet und aufzeigt.

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Kicker Formel 1 Sonderheft: Saison 2012 jetzt für das iPad verfügbar

Das Kicker Sonderheft für die Formel-1-Saison 2012 ist ab sofort auch im App Store verfügbar.

Nicht ganz pünktlich zum Saisonstart, aber immerhin passend zum zweiten Rennen in Malaysia, hat der Kicker sein Sonderheft zur aktuellen Formel-1-Saison in den App Store gebracht. Heruntergeladen muss zunächst Kicker Formel 1 (App Store-Link), eine 4,5 MB große App für das iPad.

Innerhalb der App kann man dann auf einen Kiosk zugreifen, in dem sich momentan zwei Hefte zur Saison 2011 und 2012 befinden. Schade, dass das Heft der vergangenen Saison nicht kostenlos angeboten wird, so hätte man sich einen guten Eindruck verschaffen können. Immerhin: Im Gegensatz zum Heft am Kiosk spart man rund 50 Cent.

Neben den normalen Heftinhalten, etwa Basis-Informationen zu allen Teams, Fahrern und Strecken – nicht zu vergessen natürlich die Stecktabelle, gibt es in der App noch jede Menge Extras zu entdecken. Nach jedem Rennen wird die App mit aktuellen Daten, Rennberichten und Bildern ergänzt – das kann das Heft natürlich nicht.

Für Formel-1-Fans, die eher selten auf entsprechenden Motorsport-Seiten unterwegs sind und lieber alle Informationen gebündelt auf einen Blick innerhalb einer App geliefert bekommen, können hier sicher nichts verkehrt machen. Aber jetzt erst einmal ab vor den Fernseher, schließlich steht gleich das Zeittraining in Malaysia an.

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2012 Magazin: 7 Euro teure Zeitschrift kostenlos laden

Ob 2012 die Welt untergeht? Ich glaube es ja nicht. Passender Lesestoff für das iPad ist jedenfalls zu haben.

Derzeit gibt es in der iPad-App 2012 Magazin (App Store-Link) eine Ausgabe zum kostenlosen Download. Nach der Installation der 3 MB großen Kiosk-App hat man Zugriff auf drei verschiedene Hefte. Die Ausgaben 10 und 11 gibt es für 6,99 Euro, das neueste Magazin steht sogar zum kostenlosen Download bereit.

Die aktuelle Ausgabe weist die Seitenzahlen 2012 bis 1841 auf, es ist also eine kleine Zeitreise durch die jüngste Vergangenheit der Menschen. Gefragt wurden unter anderem 73 Persönlichkeiten, wie es nach dem Weltuntergang für ihren Alltag, ihren Beruf und ihr Leben weiter gehen würden.

Doch es dreht sich nicht alles um die Vorhersage der Mayas, für die der Weltuntergang übrigens schon dreimal stattgefunden hat. Ein ausführliches Kapitel befasst sich mit der berühmten Rede von Steve Jobs an der Stanford Universität 2005 – es handelt sich letztlich um eine komplette Übersetzung, die man sich auf jeden Fall durchgelesen haben sollte.

Insgesamt sind im 2012 Magazin wirklich nette Geschichten zu finden, kostenlos kann man da wirklich nicht meckern. Es stört uns nur, dass die App noch nicht an das neue iPad angepasst wurden. Normalerweise werden Texte ja entsprechend scharf dargestellt, im 2012 Magazin ist das nur der Fall, wenn man hineinzoomt.

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PathPix Joy: Entspanntes Puzzle-Spiel für Zahlen-Freunde

Nachdem wir euch nun recht viele Spiele vorgestellt haben, wollen wir mit PathPix Joy weiter machen. Das fällt zwar auch in die Kategorie der Spiele, kann jedoch eher ins entspannte Spielen eingeordnet werden.

Wer im App Store nach PathPix sucht, dem werden direkt vier Apps zur Auswahl angeboten. All diese Apps stammen natürlich vom gleichen Entwickler und beinhalten unterschiedliche Puzzles. PathPix Joy ist die neuste Applikation für iPhone und iPad mit weiteren 99 Rätseln.

Das Spielprinzip von PathPix ist wirklich sehr einfach. Auf dem Display sieht man verschieden farbige Zahlen, die miteinander verbunden werden müssen. Dabei muss der Weg von der Anfangs- zur Endzahl genau dem Wert entsprechende, den die Zahl angibt. Verbindet man beispielsweise von einer 3 zur einer 3, müssen dafür genau drei Kacheln genutzt werden. Da auf dem Spielfeld sehr viele Zahlen vorhanden sind, gibt es nicht immer nur einen Weg. Immer wieder wird man feststellen müssen, dass man andere Zahlen nicht mehr verbinden kann und muss daher eine andere Lösung suchen.

Ist das Puzzle richtig gelöst und alle Felder farbig ausgemalt, entsteht ein fertiges Bild. In PathPix Joy gibt es kleine Puzzles für Anfänger, aber auch sehr große Felder, wo man schon etwas länger knobeln muss. Für je faire 79 Cent kann man sowohl iPhone- (App Store-Link) als auch die iPad-Variante (App Store-Link) erwerben. Wer auf Knobel- und Zahlenspiele wie Sudoku steht, sollte sich PathPix Joy auf jeden Fall genauer ansehen. Die Vorgänger sind aufgrund des wirklich sehr gelungenen Spielprinzips bereits richtig gut angekommen und sind allesamt mit durchschnittlich viereinhalb Sternen bewertet.

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Hunters 2: Rundenbasiertes Action-Spiel erhält Nachfolger

Rodeo Games hat nun den Nachfolger seines Spiele-Hits präsentiert: Hunters 2 steht ab sofort für 3,99 Euro zum Kauf bereit.

In Hunters 2 (App Store-Link) begibt man sich mit mehreren Soldaten in ein spannendes Abenteuer. Mit ihnen muss man eine eigene Strategie entwickeln, um die Gegner abzuwehren. Mit Hunters 2 ist den Machern ein würdiger Nachfolger geglückt, wir wollen euch die Hauptmerkmale vorstellen.

Zur Verfügung steht ein Einzelspieler-Kampagnen-Modus, in dem man versuchen muss, möglichst alle Gegner schnell zu eliminieren und dabei  selbst wenig Schaden zu erlangen. Insgesamt kann man seine Krieger mit über 100 neuen Waffen ausstatten. In Hunters 2 warten neue Umgebungen, neue Grafiken und ein verbesserter Soundtrack auf den Spieler.

Schnell wird deutlich, dass der Schwierigkeitsgrad für Quereinsteiger enorm hoch ist. Mit jedem seiner Soldaten hat man pro Runde nur eine bestimmte Anzahl an Zügen zur Verfügung, die man entweder zum Bewegen oder Angreifen nutzen kann. Hier ist die richtige Strategie wichtig, denn läuft man einfach nur stur nach vorne, kann man schnell in einen Hinterhalt geraten.

Neben der Kampagne, die für mich wirklich eine große Herausforderung darstellt, gibt es nicht weniger leichte „tägliche Aufträge“. An denen kann man sich ebenfalls versuchen und so ein paar Credits abstauben, die man für neue Ausrüstung verwenden kann. Bessere Waffen und eine Panzerung sind meiner Meinung nach zwingend erforderlich, um eine Chance zu haben. Wer nicht so lange warten will, kann auch per In-App-Kauf nachrüsten.

Im Anschluss binden wir noch den Trailer (YouTube-Link) von Hunters 2 ein. Die 223 MB große Universal-App sollte vor allem bei Strategie- und Action-Fans sehr gut ankommen. Zu beachten ist allerdings, dass das komplette Spiel in englischer Sprache gehalten ist und grundlegende Kenntnisse zwingend vorausgesetzt werden.

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MP3-Neuerscheinungen: Lieber Amazon statt iTunes

Bei MP3-Downloads denkt man im Normalfall sofort an iTunes, aber es geht woanders auch deutlich günstiger.

Wir empfehlen euch lieber auf Amazon Ausschau nach neuer Musik zu halten – denn dort sind die Alben deutlich günstiger. Jede Woche Freitag gibt es Neuerscheinungen für fünf Euro, in dieser Woche etwa das neue Album von Silbermond. In iTunes werden stolze 12,99 Euro für „Himmel auf“ von Silbermond fällig.

Einen kleinen Haken hat die Geschichte aber: Ihr könnt die Musik nicht direkt am iPhone oder iPad laden, sondern müsst auf dem Computer den Amazon MP3 Downloader verwenden, der die Musik aber auf Wunsch direkt in euren iTunes-Ordner packt – für diese Ersparnis kann man das durchaus machen.

Zu den weiteren Angeboten in dieser Woche zählen unter anderem Roxette, Katy Perry, Kissin‘ Dynamite oder Ministry. Zu der kompletten Übersicht gelangt ihr über diesen Amazon-Link.

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Wimmelburg: Interaktives Wimmelbuch für iPhone und iPad im Test

Wie haben wir früher doch diese unglaublich detailreichen Bücher geliebt, auf deren bunten Seiten es so viel zu entdecken gab. Selbst im jugendlichen Alter schaute ich den Kleinen gerne noch über die Schulter.

Mit dem Siegeszug der Tablets und Smartphones können die Kleinen von heute diese Art von Büchern jetzt auch auf iPhone, iPod Touch und iPad genießen. Ein solches Exemplar ist Wimmelburg der deutschen Entwickler von LunaLand, welches in zwei verschiedenen Versionen aus dem deutschen App Store geladen werden kann. Zum einen gibt es eine Variante für iPhone und iPod Touch (App Store-Link), die zur Zeit für 79 Cent erstanden werden kann, und auch eine iPad-Version (App Store-Link) für 2,39 Euro. Beide Apps sind 33 MB groß, und werden laut Entwickler bis zum 12. April zu diesem günstigen Preis zu haben sein – danach werden 1,59 bzw. 2,99 Euro fällig.

Die App im Querformat hält insbesondere für kleinere Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren, die noch nicht lesen oder schreiben können, eine Kulisse einer großen Burg bereit, in der sich nicht nur umgeschaut, sondern auch mit über 50 verschiedenen Charakteren interagiert werden kann. Die kindgerechte Steuerung erfolgt ganz einfach über das Antippen der jeweiligen Figuren, Wischgesten nach links, rechts, oben oder unten, um die Ansicht zu verändern, oder auch der Pinch-to-Zoom-Geste, um sich einen besseren Überblick verschaffen zu können.

Die Kulisse der mittelalterlichen Burg besteht aus handgezeichneten 2D-Illustrationen, die hintereinander gestaffelt sind, und sich so zu einer dreidimensionalen „Bühne“ mit einer dynamisch mitbewegenden Perspektive auffächern. So erleben die Kinder unter anderem Mägde beim neusten Tratsch, Knappen, die bei einer Berührung mit Holzschwertern üben, oder Wachen, die eher ungeschickt mit Pfeil und Bogen schießen. Witzigerweise findet man sogar einen pinkelnden Hund und auch einen betrunkenen Mönch, der seinen Rausch ausschläft und beim Antippen rülpst.

Auch die Soundkulisse kann mit einem lebendig schwirrendem Burgplatz, zwitschernden Vögeln und gelegentlich gurrenden Tauben überzeugen. Die beim Antippen der Figuren entstehenden Töne sind gut umgesetzt und lassen selbst Erwachsenen wie mir teils ein Lächeln über das Gesicht huschen. So etwa, wenn man die schlafenden Musiker antippt, die schnarchen, und deren Instrumente quietschende Geräusche von sich geben, oder den drei Pferden im Stall, die alle unterschiedlich wiehern.

Soweit so gut. Allerdings hat die Wimmelburg-App trotz ihrer sorgfältig gezeichneten Illustrationen und den überzeugenden Sounds einen entscheidenden Fehler: Sie beinhaltet wohl kaum genügend Material, um Kinder über einen längeren Zeitraum beschäftigen zu können. Denn außer dem Marktplatz mit der Burg drumherum gibt es, wie in anderen Wimmelbild-Büchern üblich, zur Abwechslung keine anderen Kulissen. Hier wären mehrere auswählbare Szenarien, beispielsweise auch in bestimmten Räumen der Burg, sicher auf Dauer für Kinder interessanter gewesen.

Nichts desto trotz weiß die Wimmelburg-App mit ihren liebevollen Grafiken und der tollen Soundkulisse zu überzeugen. Ob allerdings ein späterer Preis von 2,99 Euro für ein einziges Szenario auf dem iPad gerechtfertigt ist, sollte in Frage gestellt werden. Immerhin gibt es von Seiten der Entwickler einen Hinweis in der App auf neue Erweiterungen – man darf also gespannt sein, wie es mit der Wimmelburg weiter geht.

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Light The Flower: Pflanzen auf Sonnensuche

Light The Flower (App Store-Link) hat es gestern in den Store geschafft, wird von Chillingo angeboten und kann für 79 Cent gekauft werden.

Light The Flower ist wirklich sehr simpel und kann auch schon von der etwas jüngeren Generation gespielt werden. In jedem der über 60 Level muss der Sonnenstrahl mithilfe von Spiegeln auf die Pflanzen gerichtet werden.

Dabei kann man die vorhandenen Spiegel ganz einfach mit der 1-Finger-Geste platzieren und drehen. Anfangs muss man nur einen Spiegel positionieren, schnell kommen weitere hinzu. Dabei sollte man den Strahl nicht einfach auf die Pflanzen richten, sondern versuchen dabei auch noch alle drei Sterne zum Leuchten zu bringen.

Nach und nach kommen weitere Hindernisse hinzu, wie zum Beispiel farbige Pflanzen, die man mit der entsprechenden Farbe treffen muss. Den Sonnenstrahl kann man durch verschiedene farbige Spiegel färben. Erschwerend kommt von Anfang an hinzu, dass Objekte den direkten Weg zum Ziel versperren.

Insgesamt macht das Spiel einen guten Eindruck und ist für eine breite Masse entwickelt worden. Hier finden nicht nur Jugendliche und Erwachsene Spaß, sondern auch Kinder. Light The Flower bringt eine schöne Grafik und eine Anbindung ans Game Center mit – und auch wenn es nicht an Klassiker wie Cut the Rope oder Angry Birds herankommt, ist es trotzdem ein sehr nettes Casual-Game. Einen kleinen Trailer zur Neuerscheinung findet ihr auf YouTube.

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Madcoaster: Achterbahnfahrt ins Ungewisse

Der Publisher Chillingo schickt einen weiteren Titel ins Rennen: Die Universal-App Madcoaster.

Madcoaster (App Store-Link) kann für günstige 79 Cent auf iPhone und iPad geladen werden und nimmt dabei gerade einmal 16 MB Speicherplatz ein, so dass man das Spiel auch unterwegs installieren kann.

Das eigentliche Spielprinzip hinter Madcoaster ist nicht neu: Wer schon einmal Jetpack Joyride oder Monster Dash gespielt hat, wird sich auch schnell mit Madcoaster anfreunden können. Auf einer rasanten und ramponierten Achterbahnstrecke fährt man mit einem Zug aus fünf Passagieren und muss die Fahrgäste gekonnt über die Strecke manövrieren.

Dabei ist auch in Madcoaster das bekannte Missionen-System verbaut. Pro Anlauf stehen drei Leben zur Verfügung und die gestellten Aufgaben müssen erfüllt werden. Hier gibt es zum Beispiel die Anweisungen „Sammle 100 Münzen“ oder „Erreiche 3.000 Meter“. Auf der Achterbahnstrecke befinden sich Tiere, die man einfach umfahren sollte, da sie Punkte geben und auch bei einigen Missionen auftauchen.

Die Steuerung in Madcoaster ist wirklich sehr simpel. Mit einem Klick kann man springen, mit einem Wisch nach unten gelangt man auf die darunter liegende Ebene. Zusätzlich sammelt man natürlich Münzen und zwischendurch tauchen kleine Extras auf, die zum Beispiel Münzen oder Vögel magnetisch anziehen.

Ebenfalls findet man aber auch In-App-Käufe um weitere Themes freizuschalten – wer kein Geld ausgeben möchte, muss „einfach“ 10.000 Meter erreichen. Insgesamt macht Madcoaster einen guten Eindruck und Highscorejäger kommen hier auf ihre Kosten – Qualität, wie man es von Chillingo gewohnt ist.

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Blick in den Himmel: Sternenkarte vs. Star Walk

Am Wochenende hat es die Neuerscheinung Sternenkarte fast in die Top-10 der Charts geschafft. Wir wollen die App mit dem Klassiker Star Walk vergleichen.

Zumindest in Sachen Preis hat Sternenkarte (App Store-Link) die Nase vorn. Für die am 19. März aktualisierte Universal-App zahlt man nur 1,59 Euro, während Star Walk (iPhone/iPad) für beide Geräte einzeln gekauft werden muss und mit 2,39/3,99 Euro auch etwas mehr kostet.

Sternenkarte ist eine einfache und übersichtliche App, die mit einem deutschen Tutorial daher kommt. Direkt nach dem Start wird auf dem Bildschirm das Weltall mit all seinen Sternen und Planeten angezeigt. Behält man die Ansicht für einige Sekunden bei, werden Sternbilder miteinander verbunden und ihr Name angezeigt.

Leider sind alle Planeten nur in englischer Sprache verfügbar, werden dank Gyroskop und Kompass aber an der richtige Stelle angezeigt. Alternativ kann man auf eine Wisch-Funktion umstellen und sich mit dem Finger durch den Weltraum bewegen, um Sterne und Planeten zu entdecken. Als Extra gibt es eine Erdansicht, über die man sich den Blick in den Himmel von einer beliebigen Position auf der Erde anzeigen lassen kann.

Genau wie Sternenkarte wurde auch Star Walk schon mit Retina-Grafiken für das neue iPad ausgestattet, ist 150 MB allerdings um ein Vielfaches größer. Warum das so ist, wird schon beim ersten Start der App deutlich: Star Walk verfügt über viele Extras und Grafiken, die man in Sternenkarte vergeblich sucht.

Auch hier haben wir natürlich den Blick in den Himmel gewagt und sind einfach nur begeistert: Grafisch macht Star Walk so schnell niemand etwas vor. Und lernen kann man auch noch etwas: Zu jedem Planeten oder Stern kann man sich zusätzliche Informationen anzeigen lassen – alles auf deutsch und offline verfügbar.

Da Star Walk mit vielen weiteren Funktionen punkten kann, unter anderem einer Time Machine für kleine Zeitreisen, empfehlen wir euch diese App sowohl für das iPhone, als auch für das iPad – auch wenn ihr etwas mehr ausgeben müsst als für Sternenkarte. Es lohnt sich!

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Chubby Bunny: Fordernde Puzzle-Neuerscheinung für iPhone & iPad

No Monkeys hat heute ebenfalls eine neue App vorgestellt: Sie hört auf den Namen Chubby Bunny (iPhone/iPad).

Chubby Bunny ist nur knapp 8 MB groß und liegt in zwei einzelnen Versionen für je 79 Cent beziehungsweise 1,59 Euro bereit. Wir stellen euch das Puzzle-Spiel vor.

Chubby Bunny ist auf Karottenjagd, doch die Wiese ist in einzelnen Kacheln aufgeteilt, auf denen sich jeweils ein Objekt der Begierde befindet. Mit Chubby kann man immer nur benachbarte Felder auswählen, wobei danach das aktuelle Feld wegfällt. Um alle Karotten einzusammeln muss man also einen Weg finden, der den Hasen nicht in einer Sackgasse verhungern lässt – dann gilt das Level nämlich als gescheitert.

In den über 60 Leveln kommen immer weitere Hindernisse hinzu. So kann Chubby beispielsweise nicht über einen Zaun springen oder muss Felder zwei Mal besuchen, weil es dort auch zwei Karotten zu holen gibt. Um den kleinen Hasen zu bewegen genügt ein Klick auf das entsprechende Feld, durch einen Fingerwisch kann gleich der ganze Weg eingezeichnet werden.

Zu Beginn sind die Level noch recht einfach, doch im späteren Spielverlauf muss man wirklich scharf nachdenken, damit man alle Karotten einsammelt, ohne dass man stecken bleibt.

Chubby Bunny ist gelungen und fordert den Spieler auf, erst zu denken und dann zu klicken. Wer mit der heutigen Top-Neuerscheinung Angry Birds Space nichts anfangen kann und stattdessen lieber ein kleines Spielchen zum Kobeln sucht, macht mit Chubby Bunny jedenfalls nicht viel verkehrt.

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DFB HD: EM-Special jetzt auf auf dem iPad verfügbar

Anfang Februar wurde die iPhone-Applikation des DFB mit einem EM-Special ausgestattet. Nun folgt die iPad-Version.

Es sind nur noch einige Monate bis zur Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Rechtzeitig vor dem Fußball-Fest werden wir euch natürlich mit einer Übersicht über alle lohnenswerten Fußball-Apps zur EM vorsorgen, heute wollen wir mit einer kleinen Empfehlung für iPad-Nutzer starten.

Der deutsche Fußballbund hat seine eigene App, DFB HD (App Store-Link), mit einem Update auf Version 1.5 versehen. Im Mittelpunkt steht ein Euro 2012 Special mit Spielplan und Tabelle, außerdem gibt es in einer neuen Live-Box alle aktuellen Spielergebnisse und viele weitere Neuerungen.

Unter anderem kann man jetzt auf der Startseite zwischen Tabellen verschiedener Ligen hin und her schalten oder direkt mit den Entwicklern Kontakt aufnehmen.

Bisher wurde das kostenlose Angebot des DFB mit dreieinhalb Sternen bewertet, man darf gespannt sein, ob es mit dem aktuellen Update wieder etwas nach oben geht. Klasse ist jedenfalls die Integration des Videokanals DFB-TV, mit dem man Zugriff auf exklusive Videos rund um die Nationalmannschaft hat.

Wer es bisher noch nicht getan hat, sollte zusätzlich noch einen Blick auf die Anfang des Monats erschienene Kicker-App werfen, die wirklich sehr gelungen ist.

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