Wieder einmal hat es ein bunt aufgemachtes Spiel auf Platz eins der meitgeladenen iPad-Apps geschafft.
Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Nicht jede App, die sich auf Platz eins befindet, ist auch einen Download wert. Wir wollen euch Panda Revenge HD (App Store-Link) und unser Urteil kurz vorstellen.
Man spielt einen Panda, der sich unten links in der Ecke befindet. Mit einer Schleuder/Zwille ausgestattet, müssen andere Tiere abgeschossen werden. Dazu wählt man mit dem Finger den Abschusswinkel, sowie die Geschwindigkeit. Die anderen Tiere befinden sich auf, vor und hinter Steinen. Manche können nur erreicht werden, wenn die Kugel an einem anderen Stein abprallt.
Für ein paar Minuten macht das auch Spaß, doch schon nach den ersten fünf Level macht sich die Langeweile breit. Insgesamt kann man 76 Level bestreiten, die alle samt mit Werbung bestückt sind. Wer diese ausblenden möchte, kann einen In-App-Kauf von 79 Cent tätigen.
Um die gestellte Frage zu beantworten: Nein, ein Download lohnt sich nicht – auch wenn Panda Revenge HD kostenlos ist. Spart euch lieber die 40 MB für andere, bessere Apps auf…
Das Rennspiel Uber Racer 3D – Sandstorm (App Store-Link) wird abermals für 79 Cent angeboten.
Das Angebot haben wir schon gestern ins Auge gefasst, doch der Preis wurde wenige Stunden nach der Reduzierung wieder angehoben, allerdings danach wieder gesenkt. Warum auch immer…
Doch nun steht der Preis bei 79 Cent. Das Spiel ist stolze 285 MB groß und muss damit im WLAN geladen werden. Uber Racer 3D stammt aus deutscher Entwicklung und ist schon seit über einem Jahr im App Store vertreten.
Dem Spieler stehen zwölf Autos zur Auswahl, mit denen man auf zehn verschiedenen Rennstrecken sein Können unter Beweis stellen kann. Im Karrieremodus gibt es 31 Renntage, einige davon mit bis zu zehn Einzelveranstaltungen. Vier Rennmodi lassen so schnell keine Langeweile aufkommen: Zeitrennen, Elimination, 1 gegen 1 oder der genannten Karrieremodus.
Die Grafik der Universal-App ist gelungen, die Steuerung ist nicht perfekt, jedoch nicht schlecht. Zudem gibt es passende 3D-Sounds mit Stereoausgabe. Uber Racer 3D soll noch für wenige Tage für 79 Cent angeboten werden – sonst werden 2,39 Euro fällig. Gelungen finden wir die ständige Weiterentwicklung – wir sind schon gespannt, was die Entwickler als nächstes verbessern werden.
Einige werden das Spiel sicherlich von anderen Plattformen kennen, doch nun kann man seit drei Tagen auch eine iPad-Version herunterladen.
Das 2,99 Euro teure Spiel ist ganze 436 MB groß und der Download dauert je nach Internetgeschwindigkeit bis zu 10 Minuten. Persönlich habe ich den Namen des Spiels noch nicht gehört, deswegen kann ich auch keinen Vergleich zur PC-Version anbieten.
Sid Meier’s Pirates (App Store-Link) wird von 2K Games bereitgestellt. Anfangs wählt man seinen Namen und das eigene Erscheinungsbild. Selbst spielt man einen furchtlosen Piraten-Kapitän, der natürlich darauf aus ist, so viele Schätze und Gold wie möglich zu erlangen.
Spannende Missionen und gewagte Rettungsaktionen gehören zum Spiel und bieten eine gute Abwechslung. In den Häfen warten nicht nur Schätze, die geborgen werden sollten, sondern natürlich auch weitere Missionen. Auf See lauern gegnerische Piraten, die man mit seinen Waffen versenken kann.
Sid Meier’s Pirates bietet nicht nur eine gute Grafik, sondern auch eine gute Handlung. Hier kommt so schnell keine Langeweile auf.
Doch was nicht nur wir bemängeln, sondern auch viele Käufer, ist die fehlende Übersetzung des Spiels. Alle Dialoge, Einstellungen und Namen sind auf Englisch – eine Übersetzung würde das Spiel abrunden. Wer damit leben kann, dass alles auf Englisch ist, muss für Sid Meier’s Pirates 2,99 Euro zahlen. Ob es in naher Zukunft eine Preisaktion geben wird, können wir nicht sagen.
Es hat nicht sollen sein – bei der Veröffentlichung des appMagazin-Updates gibt es Probleme, die wir uns nicht erklären können.
Eigentlich war das Update auf Version 1.1, inklusive technischer Verbesserungen, Kiosk und der neuen Ausgabe, schon verfügbar – einige von euch haben sich die Version ja auch problemlos laden zu können. Nun wird im App Store wieder Version 1.0 angezeigt – und wir wissen nicht warum.
Irgendwas scheint mit den Apple-Servern nicht zu stimmen. Das Update hat den Freigabeprozess am Samstagabend vollständig durchlaufen und wurde von uns am Vormittag freigeschaltet. Dann dauert es meist noch eine Stunde, bis es im App Store erscheint – und so kam es auch.
Doch anstatt das appMagazin kostenlos laden zu können, wurde seit etwa 13:30 Uhr wieder Version 1.0 für einen Preis von 79 Cent angezeigt. Wir können nur sagen: Wir wollen euch das Geld nicht aus der Tasche ziehen, sondern euch etwas für das Geld bieten.
Besonders kurios wurde der Fall bei mir: Auf meinem alten iPad habe ich das appMagazin zuvor noch nicht installiert, holte das aber vorhin nach – im App Store wurde Version 1.0 angezeigt, auf meinem iPad landete allerdings Version 1.1 – warum auch immer…
Wir haben uns schon an den Developer-Support von Apple gewandt und hoffen auf eine schnelle Lösung. Erklären können wir uns die ganze Geschichte aber nicht und möchten uns bei allen Betroffenen entschuldigen…
Kleines Update: Im App Store sind uns mittlerweile mehrere Apps aufgefallen, die das Update-Problem haben. Dann sind wir ja wenigstens nicht die einzigen Betroffenen.
Wir haben etwas länger gebraucht als geplant – nun ist die zweite Ausgabe des appMagazins aber verfügbar.
WICHTIGER HINWEIS: Die Apple-Server scheinen momentan Probleme zu haben. Wir haben heute Vormittag Version 1.1 veröffentlicht und kostenlos angeboten. Jetzt erscheint plötzlich Version 1.0 im App Store und kostet wieder 79 Cent. Wir können uns das Problem nicht erklären, suchen aber nach einer Lösung.
Zunächst einmal wollen wir uns bei allen Käufern der Erstausgabe bedanken. Nur durch sie war es uns möglich, die Technik des appMagazins (App Store-Link) weiter zu verbessern und eine hoffentlich reibungslose Bereitstellung der zweiten Ausgabe zu garantieren.
Die zweite Ausgabe umfasst insgesamt 60 Seiten. Neben den bekannten Themen über iPhone, iPad und Zubehör haben wir uns diesmal in einem fünfseitigen Special auch mit dem Release von Mac OS X Lion beschäftigt.
Wie kommt man an die zweite Ausgabe? Zunächst einmal müsst ihr das appMagazin über den App Store aktualisieren, das Update steht ab sofort zum Download bereit. Danach startet ihr die App wie gewohnt und öffnet mit einem Doppeltipp auf den Bildschirm das Menü. In der unteren Leiste findet ihr ein Shop-Icon, über den ihr die zweite Ausgabe per In-App-Kauf für 79 Cent freischalten und herunterladen könnt.
Was hat es mit der Leseprobe auf sich? Aufgrund des neuen Kiosk-Systems blieb uns aus technischer Sicht nichts anderes übrig, als die Erstausgabe kostenlos zu integrieren. Freuen können sich alle iPhone- und iPad-Nutzer, die das Magazin bisher nicht gekauft haben – sie können die App kostenlos laden und die komplette erste Ausgabe probelesen.
Welche Themen sind in der zweiten Ausgabe enthalten? Im Kiosk befindet sich neben dem Kaufen-Button ein kleines Info-Zeichen. Hier genügt ein Klick, um die ersten drei Seiten des Magazins inklusive des Inhaltsverzeichnisses zu laden, um einen ersten Überblick über die Themen zu erhalten. Auf die Highlights der Ausgabe werden wir später noch ausführlich eingehen.
Was tun bei Problemen? Sollten beim Download oder Öffnen der Ausgabe Probleme auftauchen, geht bitte wie folgt vor: Beendet die App zunächst komplett (auch im Multitasking) und startet sie neu. Wenn das nichts hilft, könnt ihr die Ausgabe neu laden – einfach den Kiosk öffnen, auf „bearbeiten“ klicken und die Ausgabe löschen. Der erneute Download ist mit der gleichen Apple-ID natürlich kostenlos.
Bei Gewinnspielen scheint ja die Hälfte der teilnehmenden oder auch nicht teilnehmenden Personen das Hirn auszuschalten. Daher gibt es heute KEIN Gewinnspiel.
Dafür haben wir etwas völlig anderes für euch vorbereitet: „Eine Chance, etwas tolles ganz kostenlos zu erhalten.“ Um an dieser Aktion teilzunehmen, müsst ihr diese News aufmerksam bis zum Ende lesen und danach Schritt für Schritt vorgehen, wie es von euch verlangt wird.
In „Eine Chance, etwas tolles ganz kostenlos zu erhalten“, gibt es zum Start der Aktion gleich drei Preise, wobei ihr euch für einen dieser drei Preise entscheiden müsst:
Um an „Eine Chance, etwas tolles ganz kostenlos zu erhalten“ teilzunehmen, müsst ihr lediglich eine E-Mail mit dem Wunschgewinn in der Betreffzeile an contest [at] appgefahren.de senden. Teilnahmeschluss ist das kommende Mittwoch, 27. Juli 2011, um 12:00 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen und auch diesmal ist Apple nicht als Sponsor tätig. Pro Person ist nur eine Mail gestattet.
Der Spiele-Verlag USM hat am heutigen Sonntag mehrere Apps im Angebot. Darunter auch Catan und die Seefahrer-Erweiterung.
Eigentlich gehört Catan zu einem unserer Lieblingsspiele, auch wenn die Bewertung der Nutzer im App Store seit dem letzten Update nicht mehr so rosig ausfällt – die neue Grafik ist Geschmacksache, kann aber geändert werden. Als nicht so optimal empfinden wir mittlerweile den Querformat-Modus, im Hochformat hat uns Catan auf dem iPhone besser gefallen.
Und trotzdem: Wer Catan mag, das Brettspiele gerne spielt und auch mal alleine auf dem iPhone oder iPad ran möchte, sollte einen Blick auf das Spiel werfen. Der Preis von Catan (iPhone/iPad) selbst fällt zwar nicht und liegt weiter bei 3,99 Euro, die Seefahrer-Erweiterung ist aber für 2,99 statt 3,99 Euro zu haben. Hinter dem sehr preisstabilen Carcassonne (App Store-Link) ist Catan mein zweitliebstes Brettspiel für Apples mobile Geräte.
Hinweis: USM hat die Reduzierung angekündigt und weißt in der Catan-Beschreibung ausdrücklich darauf hin. Bei mir selbst kostet der In-App-Kauf aber noch 3,99 Euro – wie sieht es bei euch aus?
Eine weitere Brettspiel-Umsetzung für das iPhone ist Keltis (App Store-Link), das wir leider nicht von früher kennen. Hier liegt die Bewertung der aktuellen Version bei vier Sternen, der Preis sinkt von 2,99 auf 1,59 Euro.
Mit 79 Cent statt 1,59 Euro ist „Einfach Genial“ (iPhone/iPad) der günstigste Kandidat von USM, mit viereinhalb Sternen ist das Puzzle zudem sehr gut bewertet. Die iPad-Version sinkt immerhin von 2,39 auf 1,59 Euro.
Wer nichts mit spielen anfangen kann, darf einen Blick auf das Puntsch Zitatenhandbuch (App Store-Link) für das iPhone werfen, in dem über 20.000 Zitate gesammelt wurden und offline verfügbar sind. Statt 3,99 Euro zahlt man momentan nur 2,39 Euro.
Mit dem Schmidt Puzzle (App Store-Link) gibt es nun eine weitere Puzzle-Applikation für das iPad.
Das im Mai erschienene Spiel wurde vor wenigen Tagen geupdated und wird nun von Apple aus „Neu und beachtenswert“ eingestuft. Wir haben uns die App einmal genauer angesehen.
Für den Kaufpreis von 2,39 Euro bekommt man insgesamt neun Motive. Sechs davon werden beim Download übertragen, die anderen drei können kostenlos heruntergeladen werden. Die Bilder stammen unter anderem von Renato Casaro, Bibian Blue, Joh Naito und Josephine Wall.
Beim Puzzeln selbst kann man beliebig hinein- oder herauszoomen. Wenn man einmal nicht weiter kommt, kann man sich das Motiv auf Wunsch transparent im Hintergrund einblenden lassen. Außerdem stehen vier Schubladen bereit, um die einzelne Puzzleteile zu sortieren.
Die Bedienung ist leicht und intuitiv – die Motive sind natürlich Geschmacksache. Via In-App-Kauf können weitere dazu gekauft werden. Für jeweils 79 Cent erhält man ein weiteres Motiv.
Für den Kaufpreis von 2,39 Euro hätten wir uns schon ein paar mehr Bilder gewünscht. Puzzle-Fans werden jedoch Spaß an den auch recht schwierigen Motiven haben – eine andere App mit so vielen Teilen ist uns bisher nicht begegnet…
Reckless Getaway ist das iPhone Spiel der Woche. Wir haben natürlich schon einen Blick auf die App geworfen.
Reckless Getaway (App Store-Link) ist nicht nur von Apple zum iPhone Spiel der Woche gekürt worden, sondern sogar als Universal-App erhältlich und lässt sich damit auf dem iPad installieren und spielen. Von den Entwicklern (Polarbit) stammt auch Reckless Racing, das unter EA-Flagge vertrieben wird.
Das Video ist zwar etwas dunkel geworden, weil Steve Jobs dem iPad 2 nur eine schlechte HD-Kamera gegönnt hat, die Action dürfte aber ziemlich gut rüber kommen. Verschiedene Power-Ups, Sprünge und Abkürzungen sorgen für Abwechslung, wenn man sie denn aufgrund der eingeschränkten Sicht rechtzeitig erreichen kann.
Bei dem 2,39 Euro teuren Spiel freuen wir uns jedenfalls schon auf kommende Updates. Die Entwickler haben bereits neue Strecken und einen neuen Spielmodus angekündigt. Man darf gespannt sein…
Neben Angry Birds und Tiny Wings gehört Cut the Rope zu meinen liebsten Casual-Games. Nun gibt es weitere Level.
Ein paar Seile zerschneiden, Gefahren aus dem Weg gehen und ein kleines grünes Etwas mit Süßigkeiten füttern. Das klingt alles ganz einfach, wer Cut the Rope aber schon einmal ausprobiert hat und in allen Leveln die volle Punktzahl erreichen wollte, wird an seine Grenzen gestoßen sein.
Für Fans des Spiels gibt es nun ein Update mit einer neuen Box, in der es natürlich neue Level gibt – mehr als ein Dutzend an der Zahl. Auch für mich ist es daher wieder an der Zeit, Cut the Rope heraus zu kramen und die neuen Herausforderungen zu bestehen.
Neu ist auch die „Om Nom Zeichenfunktion“, die ich selbst leider noch nicht ganz verstanden habe. Die Zeichnungen lassen sich jedenfalls auf Facebook hochladen, vielleicht hat es jemand von euch schon ausprobiert und klärt uns kurz in den Kommentaren auf?
Der Publisher Chillingo hat praktischerweise gleiche beide App-Versionen von Cut the Rope aktualisiert. Neueinsteiger finden Cut the Rope für das iPhone (App Store-Link) für 79 Cent, die HD-Version für das iPad (App Store-Link) ist mit 1,59 Euro etwas teurer.
In der Nacht auf Samstag hat Apple ein neues Update-System mit der iOS 5 Beta-Version (ab Herbst für die breite Masse) ausprobiert.
Viele von euch werden das Problem kennen, nicht zuletzt durch das Sicherheitsupdate 4.3.4: Immer wenn es ein neue Version des iOS-Betriebssystems gibt, muss man sein iPhone oder iPad an den Computer anschließen, das Update laden und langwierig installieren. Das dauert lange und ist nicht gerade komfortabel, einfacher wird es mit iOS 5 laufen.
Nach drei normalen Beta-Versionen bietet Apple nun zum ersten Mal die Möglichkeit eines sogenannten Delta-Updates. Anstatt das Betriebssystem komplett neu zu installieren, werden nur die veränderten Dateien ausgetauscht. Das geht sogar ohne Anschluss des Geräts an einen iTunes-Computer.
Um das Betriebssystem zu aktualisieren, wird es zukünftig ausreichen, die Systemeinstellungen zu öffnen und die Softwareaktualisierung zu starten. Im aktuellen Fall mussten statt 700 MB nur rund 100 MB Daten geladen werden.
In meinem Fall lief das ganze noch nicht ganz rund, der Ladevorgang der letzten Minute zog sich über Ewigkeiten hin. Nach einer Weile startete das iPhone neu und die neueste Beta-Version von iOS 5 wurde automatisch installiert. Sehr entspannt! Jetzt wünsche ich mir die Delta-Updates nur noch für Apps, gerade bei größeren Programmen wie Navigon & Co nervt es, immer wieder den gesamten Datenbestand zu laden…
Wir haben schon des öfteren über Schneller lesen berichtet, doch nun möchten wir euch einige Übungen in einem Video vorstellen.
Derzeit wird die iPhone-Variante von Schneller lesen von Apple als iPhone-App der Woche eingestuft. Leider wurde der Preis heute von 1,59 Euro auf 2,39 Euro angehoben, allerdings entspricht dies dem gerechtfertigten Originalpreis.
Der Name ist Programm, denn mit der App kann man seine Lesegeschwindigkeit verdoppeln und gleichzeitig die Merkfähigkeit verbessern. Anfangs wird die eigene Leseleistung festgestellt, danach richtet die App sich auf diesen Wert aus.
Schneller lesen führt den Benutzer durch das Training. Zudem werden Pausen angezeigt, bis die nächste Trainingseinheit gestartet werden kann. So muss man sich beispielsweise Zahlen merken, Buchstaben suchen oder aber auch ganze Sätze merken.
Für die iPhone-Version (App Store-Link) werden die oben genannten 2,39 Euro fällig, wer auf dem iPad (App Store-Link) lernen möchte muss dafür ebenfalls 2,39 Euro zahlen.
Vor genau zwei Tagen wurden zwei Apps auf den neusten Stand gebracht: SoundHound (App Store-Link) und Pinball HD (App Store-Link).
Pinball HD ist eine der Apps, die mich lange an mein iPad gefesselt hat. Nun gibt es ein weiteres Update, das endlich eine Game Center-Anbindung mit Herausforderungen und Highscores mit sich bringt. Außerdem gibt es nun eine TV Out Option, mit der das Bild auf einen Fernseher übertragen werden kann – natürlich in Full HD mit dem iPad 2. Hierzu ist allerdings der AV Adapter erforderlich.
Pinball HD kostet schlanke 79 Cent, ist aber leider keine Universal-App. Die separat erhältliche iPhone-Version für den gleichen Preis bringt die neue TV-Ausgabe leider noch nicht mit, ist aber trotzdem eine sehr gelungene Flipper-App.
Des weiteren wurde die Musikerkennungs-App SoundHound aktualisiert. In Version 4.0 gibt es nun LiveLyrics, die bisher allerdings nur in Kanada und den USA verfügbar sind. Die Idee ist richtig gut, denn möchte man einen neuen Song taggen, wird zudem der Songtext angezeigt – und das in Echtzeit. Derzeit werden über 500.000 Songs mit LiveLyrics erkannt.
Wann diese Funktion auch in Deutschland verfügbar sein wird, können wir euch nicht sagen, da uns hier keine weiteren Informationen vorliegen. Mit der neuen Funktion macht SoundHound im Kampf gegen die Konkurrenz (Video-Vergleich) aber wieder etwas Boden gut.
Beide Updates können wie immer kostenlos aus dem App Store geladen werden, wenn man die App bereits besitzt.
Die Sängerin Börjk hat passend zu ihrem Album eine außergewöhnliche App herausgebracht: Biophilia.
Apple hat die kostenlose Universal-App gleich zur iPad-App der Woche gekürt, auf dem iPhone lässt sie sich natürlich ebenso gut nutzen. Doch werd denkt, er würde einfach auf ein paar Musikstücke und Informationen zum Alben kommen, der irrt gewaltig.
Biophilia (App Store-Link) startet mit einer dreidimensionalen Galaxie, in der es verschiedene Sterne zu erforschen gilt. Die Navigation kann durch Fingergesten, aber auch durch die Gyroskop-Steuerung in iPhone 4 oder iPad 2 erfolgen. Wenn man auf einen einzelnen Stern tippt, erhält man Zugang zu umfangreichen Unterpunkten, in denen Informationen und Lieder versteckt sind.
Das galaktische Interface ist durchaus gelungen und definitiv mal etwas anderes, aber man muss sich schon ein paar Minuten Zeit nehmen, um überhaupt einmal durchzublicken. Wer das schafft, findet sogar Musiknoten mit Karaoke-Funktion, Songanimationen und Songtexte.
Im App Store wird Biophilia derzeit mit dreieinhalb von fünf möglichen Sternen bewertet, was neben dem gewöhnungsbedürftigen Design auch an der Tatsache liegen dürfte, dass man zu zwei In-App-Käufen verlockt wird, die unter anderem weitere Musik enthalten – aber dazu wird ja niemand gezwungen.
Die weiteren Apps der Woche sind: Schneller lesen (App Store-Link, Newsartikel), Reckless Getaway (App Store-Link) und Sid Meier’s Pirates! for iPad (App Store-Link). Über diese drei Apps werden wir vermutlich noch am Wochenende berichten.
Nicht jeder Mobilfunkkonzern bietet eine SMS-Flatrate an und nicht jeder möchte viel Geld für eine SMS-Flat ausgeben. Mit yuilop bekommt man nun eine kostenlose Alternative geboten, welche SMS kostenlos netzübergreifend an alle Handys und auch internatinoal versenden lässt.
yuilop (App Store-Link) ist eine kostenlose Applikation, die gerade einmal 3 MB groß ist und somit schnell auf iPhone, iPod Touch oder iPad installiert ist. Es handelt sich um eine iPhone-Applikation, die auch auf dem iPod Touch und iPad genutzt werden und die Geräte um eine kostenlose Handynummer erweitert, von der aus danach auch SMS gesendet und empfangen werden können.
Bevor es überhaupt ans Versenden von Kurznachrichten geht, muss ein Benutzeraccount angelegt werden. Dazu registriert man sich mit seiner Mobilfunknummer, gibt den entsprechenden Verifizierungscode ein und erhält eine neue, persönliche yuilop Mobilfunknummer. Eine neue SIM-Karte ist dazu nicht nötig.
Da man eine neue Nummer bekommt, muss man diese seinen Freunden natürlich erst einmal mitteilen. Unter Einstellungen lässt sich hierzu praktischerweise eine personalisierbare Signatur ergänzen, was das Weitersagen der Nummer vereinfacht. In Zukunft ist auch geplant die Nummer per Facebook, Twitter oder Kopierfunktion zu teilen. Das ist natürlich etwas umständlich, aber eine andere Lösung ist an dieser Stelle nicht möglich. Die Originalhandynummer wird dabei zu keiner Zeit beeinflusst. Yuilop stellt somit einen zweiten Kommunikationskanal inklusive SMS-Flat zur Verfügung, die helfen kann die SMS Kosten zu reduzieren.
Energie-Anzeige schützt vor Spammer yuilop verfügt über eine Energie-Anzeige, um vor dem Missbrauch des Dienstes durch Spammer zu schützen. Das Energiemodell soll einen gesunden Dialog widerspielgen, in dem beide Parteien sich in ausgeglichenem Verhältnis austauschen. Wer nicht nur SMS versendet, sondern auch regelmäßig auf seine yuilop Nummer Nachrichten erhält, sollte dem Prinzip nach die Energie immer wieder aufgefüllt bekommen. Liegt diese tatsächlich einmal bei Null Prozent, bietet die App verschiedene Möglichkeiten die SMS Energie wieder aufzufüllen.
Doch wie gelangt man an Energie? Zum ersten Start ist die Batterie mit 50 Prozent Energie aufgeladen. Weitere Energie erhält man kurz gesagt durch die Benutzung der App, also zum Beispiel durch SMS-schreiben mit Freunden. Antwortet ein Freund auf eine SMS, lädt sich die Energie durch jede eingehende SMS automatisch wieder auf. Was noch Energie und somit Frei-SMS gibt, sind das chatten mit anderen yuilop Kontakten, das Weitersagen von Freunden, das Abonnieren von Angeboten oder im Netz verfügbare Energiegutscheine.
Das Unterhaltungsfenster ähnelt der SMS-App von Apple, sieht grafisch aber etwas anders aus. Hier gibt es ein Nachrichtentracking, das zeigt, ob eine Nachricht gesendet, gelesen oder gerade getippt wird. Praktisch ist auch die Einbindung des Adressbuchs, denn so kann man direkt aus der App heraus einen Kontakt wählen ohne die Rufnummer mühselig eintippen zu müssen. Ebenfalls gibt es eine Liste, in der alle yuilop-Nutzer angezeigt werden. Das ist praktisch, weil dadurch klar herausgeht wer per normaler SMS (verbraucht Energie) oder per yuilop Nachricht (kein Energieabzug) erreicht wird. Der Dienst finanziert sich durch Schaltung kleiner Werbebanner am unteren Rand. In der SMS selbst befindet sich keine Werbung. Da man einen kostenlosen Service geboten bekommt, kann man die Werbung durchaus tolerieren. Eine Option zur Werbedeaktivierung per In-App-Kauf wäre aber durchaus wünschenswert und soll laut Hersteller in Zukunft auch möglich sein.
Zu guter Letzt möchten wir noch ein Wort zum Thema Datenschutz loswerden. Der Anbieter versichert, die Datenschutzbestimmungen zu befolgen und die persönlichen Daten mit einem Höchstmaß an Sicherheit zu schützen. Trotzdem wird ausdrücklich erklärt, dass die Daten des Nutzers, wie bei anderen ähnlichen Diensten auch, im Ausland gespeichert und verarbeitet werden – sicher nicht jedermanns Sache, jedoch nachvollziehbar, betrachtet man, dass der Hauptsitz des Unternehmens in Barcelona, Spanien liegt. An Dritte werden die persönlichen Daten nach eigenen Angaben aber nicht weitergegeben.
Alles in allem ist yuilop (App Store-Link) ein guter Dienst für Personen, die über keine SMS-Flatrate verfügen. Der einzige Nachteil den wir gefunden haben, ist die neue Mobilfunknummer, die erst allen Freunden mitgeteilt werden muss. Bei einer eingehenden Nachricht wird man natürlich mit einer Push-Benachrichtigung über den Eingang der SMS informiert.
Der Vorteil von yuilop liegt auf der Hand: Ein kostenloser SMS-Versand in über 50 Länder, es kann plattformübergreifend gesimst werden, auch iPod Touch Besitzer kommen in den Genuss SMS versenden zu können, das Adressbuch ist direkt in die App integriert und natürlich ist die komplette Nutzung kostenlos. Die App steht kostenfrei im App Store zur Verfügung.
Hinweis: Wer yuilop schon vor unserem Bericht auf seinem iDevice installiert hat, sollte das vor kurzem erschienene Update nicht einspielen, da es Probleme der Migration von der Alten auf die neue Version gibt. Wer das Update trotzdem schon geladen hat, muss die App löschen und neu installieren, damit yuilop wieder funktioniert.