Air Display 3: Keine Chance gegen Duet Display

Die Entwickler von Avatron Software haben mit Air Display 3 ihre App zur Erweiterung des Mac-Bildschirms auf den neuesten Stand gebracht.

Irgendwie ist auf dem Desktop doch immer zu wenig Platz für zu wenig Fenster – wobei wir in der Redaktion das Problem seit der Anschaffung von 34-Zoll-Monitoren tatsächlich nicht mehr haben. Wer über ein iPhone oder noch besser ein iPad verfügt und den Computer-Bildschirm erweitern will, kann das mit diversen Apps machen. Avatron Software verspricht mit Air Display 3 (App Store-Link) noch mehr Möglichkeiten als mit den Vorgängern.

Zumindest auf dem Papier stimmt das auch: Air Display 3 kann iOS-Gerät und Mac im Gegensatz zu den Vorgängern auch mit einem Lightning-Kabel verbinden, was für eine deutlich bessere Performance sorgen soll. Zudem gibt es sehr interessante Extras wie etwas eine Druckerkennung, die in Zeichen-Tools wie Photoshop sehr praktisch sein dürfte. Insgesamt kann man den Mac-Bildschirm mit bis zu vier Monitoren erweitern. Mit Windows ist Air Display 3 bislang nicht kompatibel, ein entsprechendes Update soll aber bald folgen.

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Duet Display zum neuen Bestpreis: Mac-Bildschirm durch iOS-Gerät erweitern

Heute ist der Tag der großen Rabatte. Wir wollen einen kleinen Hinweis auf das ebenfalls reduzierte Duet Display loswerden.

Wir gehen schwer davon aus, dass Apple am Donnerstag-Abend ein neues Special im App Store starten wird, immerhin sind auf einen Schlag viele Produktivitäts-Apps im Preis gesenkt worden. Neben Workflow und den Kalender-Apps gibt es heute auch Duet Display (App Store-Link) zum neuen Bestpreis. Mit der Universal-App für iPhone und iPad könnt ihr euren Mac-Bildschirm erweitern. Das ganze funktioniert dank einer Kabel-Verbindung in sehr guter Qualität und ohne nervige Lags.

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Zweiter PC-Bildschirm: MaxiVista unter Windows

Mit Air Display, iDisplay und Air Screen gibt es drei Lösungen für Mac-User. Aber wie können iPad-Besitzer mit Windows Rechner ihr Apple-Gerät als zweiten Bildschirm nutzen?

Die Lösung heißt MaxiVista. Das 7,99 Euro teure Programm bietet einen ähnlichen Funktionsumfang wie die drei erstgenannten Geräte, von denen wir zwei in diesem Artikel schon miteinander verglichen haben. Wie schlägt sich MaxiVista im Vergleich zur Mac-Konkurrenz?

Egal ob XP, Vista oder Windows 7 – lauffähig ist das Tool mit allen Systemen. Nachdem die Software am PC installiert wurde und das iPad im selben Netzwerk eingeloggt ist, kann es auch schon losgehen. Die Verbindung ist schnell hergestellt, man wird sogar nach der Position des iPads gefragt – leider bei jedem Start, obwohl man die Einstellung gespeichert hat.

Der zweite Desktop ist dann einfach zu erreichen, offenbart aber die bekannten Probleme: Alles, was man dorthin schiebt, ruckelt sehr. Da dies, anders als in Air Display, auch den Mauszeiger betrifft, kann schnelles Arbeiten manchmal sehr mühsam sein.

In Sachen Geschwindigkeit ist MaxiVista einem seiner Kollegen unterlegen, auch wenn sich alles noch in einem akzeptablen Rahmen bewegt. In der Artikelbeschreibung heißt es, dass man Zugunsten der Akkulaufzeit darauf verzichtet hat, auch Videos im Vollbildmodus optimiert darzustellen. Abgesehen davon, dass schon kleine Youtube-Videos stark ruckeln, könnte man sein iPad ja am Rechner problemlos an die Stromversorgung anschließen.

Zuletzt haben wir noch ein bekanntes Problem aus iDisplay untersucht. Was passiert, wenn man die Verbindung trennt oder die App beendet? Auch in MaxiVista scheinen zunächst alle Programme, die auf das iPad gezogen wurden, im Nirvana zu verschwinden – erst nach einiger Zeit poppen sie wieder auf dem PC-Bildschirm auf.

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