Day One: Gedanken und Ideen digital erfassen

Fans von digitalen Tagebüchern und dem Niederschreiben von Gedanken sollten einen Blick auf Day One werfen.

Day One ist eine einfache und schlichte Applikation, die sowohl für die mobilen iOS-Geräte, als auch für den Mac verfügbar ist. Mit Day One kann man einfache Gedanken oder gleich ganze Tagebucheinträge digital erfassen und verwalten. Eine Funktion, um seine Einträge auf allen Geräten zu synchronisieren, ist natürlich ebenfalls vorhanden.

Fangen wir mit der mobilen Version von Day One (App Store-Link) an. Die rund 23 MB große Universal-App kann für 1,59 Euro geladen werden und wird derzeit mit durchschnittlich vier Sternen bewertet. Das Erstellen von neuen Inhalten ist dabei denkbar einfach gestaltet.

Nach dem Start der App muss man einfach auf das „Plus“-Icon tippen und kann direkt loslegen. Man kann seine Gedanken, Erinnerungen und Ideen niederschreiben und sie automatisch mit dem aktuellen Tag verknüpfen. Die Einträge erscheinen danach entweder in einer geordneten Liste oder in einer Kalender-Übersicht.

Neben einem Passwort-Schutz zählt derzeit unter anderem eine Erinnerungs-Funktion zu den größten Features der Applikation. Besonders wichtige Einträge kann man zudem auf die Favoritenliste setzen. Funktionen wie eine Suche, Schlagwörter oder die Integration von Fotos sind laut Entwickler bereits in Planung. Bereits umgesetzt ist die Synchronisation per iCloud oder Dropbox.

Sie kann unter anderem dazu verwendet werden, seine Daten auch auf dem Mac zu nutzen. Hier kommt eine speziell angepasste Version von Day One (Mac Store-Link) zum Einsatz, die mit 7,99 Euro leider etwas teuer ist (eine Preisreduzierung gab es bisher für keine der beiden Apps). Im Prinzip sind hier die gleichen Features vorhanden, wobei das Tippen per Tastatur natürlich um einiges schneller geht. Praktisch: Über die Systemleiste können ohne Umwege Einträge und Erinnerungen abgelegt werden, wenn es mal schnell gehen muss. Die einfache und unkomplizierte App wird von den Nutzern sogar mit viereinhalb Sternen bewertet.

Insgesamt kann gesagt werden, dass Day One durch seine plattformübergreifende Synchronisation auf iPhone, iPad und Mac eine empfehlenswerte Applikation für alle Nutzer ist, die ihre Gedanken gerne digital festhalten wollen. Im stressigen Alltag sicher keine schlechte Sache, denn wie oft hat man tagsüber schon eine wichtige Idee gehabt, die man einfach wieder vergessen hat…?

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321 kochen.tv: Rezepte mit Videos der Star-Köche

Mal wieder ist eine neue Koch-App im App Store aufgetaucht. Wir haben uns das kostenlose Angebot kurz angesehen.

„321 kochen.tv – über 1.000 Videos & Rezepte von Schuhbeck, Lafer, Lichter, Henssler und Poletto“ (App Store-Link) lautet der komplette Name der kostenlosen Universal-App. Von solch langen Titeln bin ich ja ein sehr großer Fan, noch besser gefällt mir eigentlich nur Steffen Henssler. Jung und dynamisch, für mich der derzeit beste Fernsehkoch im deutschen Fernsehen. Wer gestern Abend die Zubereitung des Desserts in der Promi-Kocharena gesehen hat, weiß was ich meine (Video für Desktop-Nutzer, ab Minute 33).

Aber zurück zu 321 kochen.tv. Im Gegensatz zu anderen Apps gibt es hier sehr viele Videos, die allesamt aus dem Internet abgerufen werden. Dabei muss man zwischen Mitschnitten aus TV-Kochshows und eigens angefertigten Videos unterscheiden. Für letztere wird ab dem vierten Video eine Gebühr von 2,99 Euro fällig – komischerweise ist von einem Abo die Rede, der Zeitraum wird aber nicht verraten.

Eigentlich ein No-Go, das macht die App durch (laut Entwickler) über 1.000 Videos aus diversen Kochshows wieder wett. Über Kategorien, Bestenlisten oder die Suche kann man die verschiedensten Rezepte aufrufen. Hier gibt es, neben den Zutaten und der Zubereitung, eben auch eine direkte Einbindung der Koch-Show-Videos, in denen die Zubereitung gezeigt wird.

Insgesamt macht 321 kochen.tv einen guten Eindruck und läuft auf meinem iPhone 4S absolut problemlos (im App Store gibt es einige Beschwerden). Zum In-App-Kauf und der Premium-Mitgliedschaft mit unbestimmter Laufzeit kann ich momentan zwar nicht raten, aber auch so bietet die App einen großen Umfang und eine nette Idee – nämlich Rezepte ganz einfach mit schon vorhandenen Videos zu verbinden.

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Das Lufthansa Magazin macht jetzt Musik

Das Lufthansa Magazin hat sich mal wieder ein ganz besonderes Extra einfallen lassen. Es dreht sich um Musik.

Das Lufthansa Magazin (App Store-Link) für das iPad gehört zu den Apps, die ich immer mal wieder starte um eine neue Ausgabe zu lesen. Als ich heute Morgen in den App Store geschaut habe, konnte ich meinen Augen nicht so recht trauen: In der Version 2.9 dreht es sich um Kevin Costner.

In der neuesten Ausgabe des Lufthansa Magazin findet man eine Story über den Hollywood-Star wieder, der die Liebe zur Musik entdeckt hat. Dafür wurde extra eine kleine Jukebox implementiert, in der aber leider nur vier kleine Ausschnitte wiedergegeben werden.

Ansonsten bleibt das Lufthansa Magazin seiner Linie aber treu und ist damit weiterhin eine Alternative für zum Stöbern. Es dreht sich um Reise und Technik, gemischt mit ein wenig Prominenz wie eben Kevin Costner. Sehr interessant fand ich in der aktuellen Ausgabe zum Beispiel das Video zum „Wasser-Test“ einer Boeing 747-8 Interkontinental.

Wer das digitale Magazin der Lufthansa noch nicht kennt, sollte auf jeden Fall mal ein Blick darauf werfen. Die App ist genau wie die monatlich angebotenen Ausgaben kostenlos.

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Nur heute gratis: Die 100 besten Winterrezepte

Auch wenn das derzeitige Wetter in den meisten Teilen Deutschlands noch eher herbstlich ist: Ich mag den Winter. Zu Essen gibt es da ja auch genug.

Für die passenden Winterrezepte sorgt das Kochstudio der Frauen-Zeitschrift Für Sie. Die auch für Hausmänner geeignete App „Die 100 besten Winterrezepte“ (App Store-Link) ist erst vor einer Woche für das iPhone erschienen und wird nur heute kostenlos angeboten. Der Normalpreis liegt bei 1,59 Euro.

Die einfach, aber durchaus sehr schick gestaltete App ist knapp 60 MB groß und beinhaltet, wie es der Name schon sagt, 100 Winterrezepte (ich habe es allerdings nicht nachgezählt). Diese sind in verschiedene Ober- und Unterkategorien eingeteilt und lassen sich auch über die integrierte Suche oder eine Coverflow-Übersicht aufrufen.

Ich möchte einfach mal ein paar Beispiele nennen, die wirklich lecker klingen: Winterlicher Feldsalat, Knusper-Entenbraten, lauwarmes Gewürzküchlein oder süße Engelsflügel – da läuft einem wirklich das Wasser im Mund zusammen.

Alle Rezepte sind bebildert und mit den notwendigen Zubereitungsschritten ausgestattet. Als kleines Extra gibt es eine Einkaufsliste und einen Küchentimer, beides kann jeweils aus dem Rezept heraus mit Daten gefüttert werden.

Da sich die „Für Sie“-Werbung wirklich dezent im Hintergrund hält, können wir den Download absolut empfehlen. Kostenlos kann man ja nichts falsch machen und vielleicht die ein oder andere Rezept-Idee für die kommenden Wochen finden.

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Rezepte für Kinder: Das Auge isst mit

Lust auf Käsewirbel, Kuhflecken oder bunte Pommes? Mit der „Rezepte für Kinder“-App ist das kein Problem.

„Rezepte für Kinder“ (App Store-Link) ist immer Sommer 2011 erschienen und wurde zunächst einige Wochen lang für 79 Cent verkauft. Anfang Oktober wurde der Preis dann auf 2,39 Euro erhöht, heute gibt es die erste Preisaktion: Man ist wieder zum Einführungspreis von 79 Cent zurückgekehrt und hat die App so auch uns schmackhaft gemacht.

In erster Linie sind die Rezept-Ideen natürlich für Kinder gedacht, auch wenn Erwachsene teilweise auf ihre Freude kommen würden (Lust zu probieren hätte ich jedenfalls).

Die knapp 10 MB große Universal-App zeigt neben einem Foto, der Portionsgröße und den Zutaten auch eine Zubereitung. Hier ist der Text leider etwas zu klein geraten, was beim schnellen Nachschlagen während des Kochens schon etwas hinderlich sein kann.

Ansonsten macht „Rezepte für Kinder“ eine durchaus gute Figur. Ein paar mehr gesunde Rezeptideen hätten es unserer Meinung zwar schon sein dürfen, bei besondere Anlässen wir dem Kindergeburtstag macht man aber gerne mal eine Ausnahme. Auch wenn die Anzahl der Rezepte beschränkt ist, macht man für 79 Cent nicht viel falsch – ein vergleichbares Buch würde deutlich mehr kosten.

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Koch-App mit vielen Videos: Die perfekte Weihnachtsgans

Wie macht man eigentlich eine perfekte Weihnachtsgans? Der App Store verrät es uns…

Heute Vormittag habe ich mich gefragt, wie eigentlich eine perfekte Weihnachtsgans auszusehen hat. Schließlich will man der Familie an den Feiertagen ja ein leckeres Mahl bieten. Zum Glück scheint der App Store auch hier eine passende App auf Lager zu haben – ich bin auf „Thomas Sixt: Die perfekte Weihnachtsgans“ (App Store-Link) gestoßen.

Die 2,39 Euro teure Universal-App für iPhone und iPad ist Anfang Dezember und damit pünktlich zur Weihnachtszeit erschienen. Der erste Klos ist mir allerdings direkt nach dem Klick auf den Kaufen-Button im Halse stecken geblieben: 1,25 GB müssen aus dem Internet geladen werden, das ist dem in der App integrierten Videomaterial geschuldet.

Nach der Installation werden insgesamt 1,3 GB belegt. Hier muss ich gleich ein wenig Kritik üben, denn das ist wirklich nicht mehr zeitgemäß. Man hätte dem Nutzer auf jeden Fall eine Option geben müssen, die Koch-Videos auch direkt in der App streamen oder in einer niedrigen Qualität herunterladen zu können.

Aber kommen wir nur zur Gans. In acht verschiedenen Kapiteln wird die Zubereitung der Gans vom Vorwort über die Vorbereitung und Füllung bis hin zum Auslösen und Anrichten beschrieben. Meine Gans ist zwar noch lange nicht im Ofen, der erste Eindruck ist aber gut – alle Kochschritte sind ausführlich und vor allem verständlich erklärt.

Hinzu kommen die integrierten Videos, insgesamt sind es über 45 Minuten. Der Koch Thomas Sixt hat sich extra eine Kopf-Kamera aufgesetzt, so kann man die einzelnen Schritte wirklich perfekt verfolgen. Ich finde es wirklich ungemein hilfreich, denn aus der Ich-Perspektive kann man die einzelnen Schritte sehr gut beobachten.

Die Aufmachung der App selbst ist dagegen nicht so gut gelungen. Auf dem iPhone gibt es links und rechts schwarze Balken, der Bildschirm wird nicht komplett ausgenutzt. Zudem ist die Schrift sehr klein, was beim Kochen selbst sehr hinderlich ist – schließlich will man mit einem Blick erkennen können, was als nächstes zu tun ist. Immerhin kann man sich über die entsprechenden Schaltflächen Notizen oder Lesezeichen hinzufügen.

Als Beilagen hat Thomas Sixt übrigens nur Blaukraut (Rotkohl) und Servietten-Semmelknödel vorgesehen. Hier hätten es durchaus ein paar mehr Alternativen sein können – so ist es letztlich nur ein einziges, wenn auch sehr ausführlich beschriebenes, Rezept. Passende Ideen sind jedenfalls vorhanden, wie auch der kleine Exkurs „Gänsereste und Gänsegröstl“ für den Tag danach zeigt.

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Appsforsale: Rezepte-App für 79 Cent

Die Appsforsale-Aktion der deutschen iPhone-Entwickler beginnt gleich mit einem guten Angebot: Rezepte ist wieder günstiger zu haben.

„Rezepte“ (App Store-Link) gibt es alle paar Monate für 79 Cent, der Normalpreis für die Universal-App beträgt 2,39 Euro. Wir haben schon mehrfach über Rezepte, das problemlos auf iPhone und iPad genutzt werden kann, berichtet – wer die App noch nicht kennt oder geladen hat, sollte heute nicht lange fackeln.

Gehen wir noch einmal kurz die Funktionen durch: Es sind knapp 9.000 Rezepte enthalten, die allesamt ohne Internetverbindung verfügbar sind – einige davon auch mit entsprechenden Bildern. Die Offline-Nutzung finde ich besonders praktisch, denn oft hat man in den Supermarkt-Bunkern ja nicht den besten Empfang.

Mit der integrierten Suche, den Kategorien und einer Einkaufsliste kann man zuhause und unterwegs vernünftig mit der Rezepte-App arbeiten, der Speicherbedarf ist mit rund 130 MB akzeptabel.

Neben der Rezepte-App hat der deutsche Entwicklerverband heute noch folgende Apps im Angebot: WeatherPro, über das wir gestern schon berichtet haben, das empfehlenswerte Runtastic Pro (2,39 statt 4,99) und das uns unbekannte X-Mas Sweeper (0,79 statt 1,59).

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Das Foto-Kochbuch jetzt mit Favoriten und Notizen

Das wohl schönste Kochbuch im App Store hat in der vergangenen Wochen ein Update erhalten.

Das Foto-Kochbuch (App Store-Link) kennt ihr sicher alle aus den diversen Werbeclips für das iPad – dort war es schon mehrfach gesehen. Seit einigen Tagen liegt die 3,99 Euro teure Universal-App in Version 6.0 vor und bringt einige neue Funktionen mit.

So kann man sich in der neuen Version des Foto-Kochbuchs ganz einfach seine favorisierten Rezepte speichern. Bei 84 Rezepten würde man einzelne Rezepte zwar auch so finden, aber sicher ist sicher – ein Klick in die untere rechte Ecke des Rezepts reicht aus, um es in eine neue Favoriten-Liste zu übernehmen. Innerhalb dieser Liste kann man natürlich auch nach bestimmten Zutaten oder Rezeptnamen suchen.

Wer seine Rezepte weiter verfeinert oder verändert, kann nun zusätzliche Notizen anlegen. Befindet man sich im Rezept, kann man einfach auf den entsprechenden Button klicken und ein paar eigene Worte notieren, damit beim nächsten Kochen definitiv nichts daneben geht.

Mit den schon erwähnten 84 Rezepten reißt das Foto-Kochbuch sicher keine Bäume aus, die Aufmachung ist allerdings mehr als gelungen. Wer auf 0815-Kost steht, ist aber an der falschen Adresse: Von Backfisch mit Chilimayonnaise bis Teriyaki-Steaks sind viele ausgefallene Rezepte dabei.

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Weihnachtliches Backen: Weihnachtsspezialitäten aus den Alpen

So langsam geht das Jahr ja wieder in seine entscheidende Phase, Weihnachten naht. Auch ich werde wohl bald mal wieder den Backofen glühen lassen. Für alle interessierten Weihnachtsbäcker gibt es nun eine neue Rezeptsammlung.

Die neue App Weihnachtsspezialitäten aus den Alpen (App Store-Link) für iPhone und iPod Touch, die mit ihren 42,1 MB leider nicht mehr am Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt geladen werden kann, ist derzeit für kleine 79 Cent zu bekommen. Dafür bekommt der Nutzer allerdings auch einiges geboten.

Mit ganzen 75 Rezepten aus 5 verschiedenen Kategorien kann die Weihnachtsspezialitäten-App auftrumpfen. So finden sich dort Weihnachtsplätzchen, Kuchen & Stollen, Pralinen & Gewürze, Glühwein & Liköre sowie Bratäpfel & Mehlspeisen. Nebenbei gibt es noch Tipps und Tricks für die Weihnachtsbäckerei, ebenfalls können eigene Rezepte eingereicht werden.

Wie der Titel der App schon verrät, handelt es sich hier um typische Weihnachtsrezepte aus Bayern, Österreich, Südtirol und der Schweiz, die laut Beschreibung auch alle schon selbst vom Entwicklerteam ausprobiert worden sind. Beim Blättern durch die einzelnen Kreationen habe aber auch ich als Nordlicht einige bekannte Rezepte gefunden.

Die Rezeptbeschreibungen selbst sind sehr übersichtlich gestaltet, nichts lenkt ab. Zusätzlich gibt es ansprechende Fotos mit weihnachtlicher Deko zu jeder Leckerei, so dass einem schon beim Anschauen das Wasser im Munde zusammen läuft.

Wer Angst hat, das iDevice im Teig oder Punsch zu versenken, findet auch noch die Möglichkeit, die Rezepte per AirPrint auszudrucken oder per Mail an andere Weihnachtsbäcker weiterzuleiten. „In der Weihnachtsbäckerei gibt’s so manche Leckerei…“ – getreu nach diesem Zuckowski-Kinderliedchen könnt auch ihr euch jetzt ans Teig kneten und Glühwein rühren machen.

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Holiday Cards: Viele Vorlagen & schön gestaltet

Mit der eigenen Cards-App hat Apple ja einen eigenen Dienst gestartet. Umso verwunderlicher, dass andere Angebote unter „Neu und beachtenswert“ beworben werden.

Mal wieder eine App mit langem Namen: „Holiday Cards by Sincerely Ink: Christmas, New Year & Hanukkah cards too!“ (App Store-Link) ist seit knapp zwei Wochen im App Store vertreten und kann kostenlos auf das iPhone oder iPad geladen werden. Im Gegensatz zu Apples Card-App handelt es sich um eine Universal-App, die auf auf dem Tablet genutzt werden kann.

Zunächst wollen wir die Preisfrage klären. Während bei Apple eine Grußkarte im Umschlag knapp 5 Euro kostet, zahlt man bei Sincerly Ink umgerechnet rund 2,30 Euro für eine Postkarte. Gedruckt wird auf einer knapp 18 x 13 Zentimeter großen Karte, es handelt sich also um eine größere Postkarte.

Im Gegensatz zu anderen Apps dieser Art, die wir euch ja auch schon vorgestellt haben, gibt es in Holiday Cards einige nette Vorlagen, die man mit seinem Foto, einer Überschrift auf der Vorderseite und natürlich dem Grußtext auf der Rückseite individuell gestalten kann. Außerdem kann man ein paar Foto-Filter anwenden, den Rand gestalten und die Farbe der kompletten Karte auswählen.

Aufgrund dieser Features setzt sich die App deutlich von der Konkurrenz ab, zudem ist sie sehr schick gestaltet und intuitiv zu bedienen, leider auch nur in englischer Sprache. Ein weiteres Manko: Man kann nur per Kreditkarte bezahlen. Wer sich daran nicht stört, sollte aber auf jeden Fall einen Blick wagen, denn Holiday Cards ist wirklich gut gemacht.

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MetroLecker: Rezepte-App aus dem Großmarkt

Immer mehr Unternehmen versuchen sich mit kostenlosen Apps. Auch die Metro mischt mit und schickt eine Rezepte-App ins Rennen.

Die zuletzt am 10. September aktualisierte iPhone-Applikation MetroLecker (App Store-Link) kann kostenlos geladen werden. Dort kommt die aktuelle Version 1.1 bei momentan acht Bewertungen auf durchschnittlich fünf Sterne. Kein schlechter Wert, aber wie schneidet das Angebot wohl in unserer Testwerkstatt ab?

Der Download ist jedenfalls schnell getätigt: 10,0 MB sind schnell geladen. Doch schon auf dem Homescreen fällt auf: Das Icon der App liegt nicht in Retina-Auflösung vor. Auch in MetroLecker selbst fallen pixelige Icons auf, vor allem in der unteren Menüleiste stechen sie ins Auge.

Über eben diese Menüleiste kann man die verschiedenen Funktionen der App erreichen. Unter „Kategorie“ findet man alle Rezepte nach Frühstück, Hauptspeise oder Dessert geordnet, in „Kapitel“ sind alle Rezepte nach verschiedenen Kochmethoden sortiert. Die Menüpunkte Suche, Favoriten und Hilfe sollten sich von selbst erklären.

Die einzelnen Speisen reichen von gekochten Gambas auf Wildkräutersalat über Spaghetti mit Kräutersaitlingen bis hin zu Tiramisu oder Kaiserschmarrn. Hier sollte eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein. Die einzelnen Rezepte wiederum werden nach einer Auflistung der benötigten Zutaten Schritt für Schritt erklärt. Toll finden wir, dass jeder einzelne Schritt mit einem Bild erläutert wird.

Zu Beginn sieht man zwar, für wie viele Personen das Rezepte geeignet ist, anpassen kann man die Personenzahl aber nicht. Wer also für mehr oder weniger Esser kochen will, muss die Mengenangaben selbst ausrechnen. Auch eine Einkaufsliste sucht man vergeblich, wäre doch aber gerade aus Metro-Sicht sehr passend: Sein iPhone nimmt man eh mit in den Großmarkt, es könnte doch auch noch gleich anzeigen, in welchem Regal sich die benötigten Produkte befinden…

Wirklich klasse sind hingegen die in der App hinterlegten Videos. Denn wer weiß schon, wie man eine Dorade oder ein Huhn zerlegt? Das kann man zwar auch in einem Text beschreiben, aber verständlicher ist es wohl im Video. Insgesamt bietet MetroLecker zehn solcher kleinen Videos, die im Gegensatz zu allen anderen Inhalten der App aber eine aktive Internetverbindung benötigen.

Bei Rezepten stellt sich letztlich ja immer die Frage, wie schwer die Zubereitung ist. Am Wochenende habe ich es selbst mal mit einer Anleitung probiert und Ricotta-Spinat-Caramelle in Salbeibutter ausprobiert. In den angegebenen 25 Minuten habe ich es zwar nicht ganz geschafft, letztlich war es aber vor allem aufgrund der eingebetteten Bildern eine lösbare Aufgabe – und geschmeckt hat es zum Glück auch!

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SOS Kinderdörfer mit eigener App: Licht an!

Gestern Abend hat uns Marco auf eine App der SOS Kinderdörfer aufmerksam gemacht. Den Tipp geben wir gerne an euch weiter.

„Licht an!“ (App Store-Link) ist bereits seit Mitte Oktober für das iPhone erhältlich und macht Nutzer zu einem Teil in Deutschlands längster Lichterkette. Für 79 Cent kann man selbst ein Zeichen setzen und die Arbeit der SOS-Kinderdörfer weltweit unterstützten.

Nach dem Download der 23,2 MB großen App und der Freigabe der Ortungsdienste kann man seine Kerze am aktuellen Standort anzünden. Auf einer Karte kann man zudem sehen, wo auf der Welt schon Kerzen angezündet wurden. Am meisten sind es natürlich in Deutschland, aber auch in Cupertino haben wir schon eine brennende Kerze entdeckt.

Über das Optionsmenü kann man seine Kerze jederzeit dem aktuellen Standort zuordnen, etwa wenn man sich an einem ganz besonderen Ort befinden. Auf der Karte ist die eigene Kerze jederzeit durch einen besonders hellen Schein zu erkennen, insgesamt wurden schon über 750 Kerzen entzündet.

Ich finde: Durchaus eine nette Idee, es muss ja nicht immer der neueste Ego-Shooter für 79 Cent sein. Und auf dem Homescreen macht sich das rote Icon mit der weißen Flamme auch ganz gut…

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Rezepte-App mit über 1.000 neuen Rezepten

Die Universal-App Rezepte (App Store-Link) von Alexander Blach hat mal wieder ein Update erhalten. Wir wollen euch erklären, warum die App auf jedes iPhone gehört.

Nach über einem Jahr gibt es wieder Neuerungen in der beliebten Rezepte-App, die auch ich schon seit jeher auf meinem iPhone und auch dem iPad installiert habe. Natürlich wird sie auch genutzt, am häufigsten wohl im Supermarkt, wenn ich mal wieder nachschlagen muss, was ich für ein bestimmtes Gericht benötige.

Der große Vorteil der Rezepte-App gegenüber dem Internet ist, das sie kein Internet benötigt. Alle Inhalte sind offline verfügbar und haben mich in meinem Supermarkt, einem Betonbunker mit nur sehr schwachem GPRS-Netz, schon oft gerettet.

Aber zurück zum Update selbst. Neben einigen kleineren Verbesserungen gibt es über 1.000 neue Rezepte, die wie immer aus dem Rezepte-Wiki, einer Online-Datenbank stammen. Des Weiteren wurden mehr als 300 neue Zutatenbeschreibungen hinzugefügt.

Durch zahlreiche Bilder (aber bei weitem noch nicht bei jedem Rezept), kommt Rezepte auf eine Download-Größe von 130 MB. Dafür hat man aber alle erdenklichen Rezepte ständig zur Hand, egal ob im Ausland oder ohne Empfang. Auch wenn es die App schon ein paar mal für 79 Cent gab, sind die 2,39 Euro meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt.

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Neues Video-Kochbuch: TV Stars 1 Mitkochvideos

Zugegebenermaßen, der Titel der App klingt etwas umständlich und nicht gerade aussagekräftig. Wem jedoch das Prinzip „Malen nach Zahlen“ etwas sagt, der ist mit diesem Video-Kochbuch von 5 bekannten Fernsehköchen schon auf dem richtigen Weg.

Mit „Kochen nach Video“ könnte man den Inhalt der kürzlich erschienenen Applikation für iPhone und iPad treffenderweise beschreiben. Die vom Entwicklerstudio youCookit publizierten Apps sind für 3,99 Euro (iPhone) beziehungsweise 4,99 Euro (iPad) zu haben. Sie sollten unbedingt im heimischen WLAN geladen werden, da durch die vielen Videoinhalte die Größe auf 556 MB für die iPhone- und 753 MB für die iPad-Version anschwillt – selbst eine schnelle Internetverbindung sollte mit diesen Datenmengen ein paar Minuten zu tun haben.

Doch kommen wir zum eigentlichen Inhalt: Was kann das Video-Kochbuch der 5 Fernsehköche? Zwar wird mit namhaften Küchenzauberern geworben, aber zumindest mir sagten die Namen Mario Kotaska, Sybille Schönberger, Andreas C. Studer und Mirko Reeh noch nichts – einzig Kolja Kleeberg hatte ich sowohl namens- als auch gesichtstechnisch schon einmal irgendwo auf der Mattscheibe gesehen. Allerdings kann man im übersichtlichen Hauptmenü gleich einen Blick hinter die Kulissen werfen und Informationen zu den einzelnen Köchen abrufen. So findet sich dort von einem Lebenslauf bis hin zu Erlebnissen der Profis („Mein schlimmster Kochtag“, „Wie man eine Frau bekocht“…) allerhand Interessantes.

Aber Moment – die App ist ja schließlich nicht zum Lesen, sondern zum Kochen gedacht. Dazu finden sich im Main Screen ebenfalls gleich ein paar Tagesempfehlungen, die mit schmackhaften Fotos versehen sind. Wer lieber selbst auf die Suche gehen will, entdeckt sowohl eine A-Z- als auch Kategorien-Auflistung aller Rezepte. Insgesamt sind bislang derer 35 vorhanden, die Entwickler wollen aber mit einem baldigen kostenlosen Update noch 5 weitere nachreichen. Schaut man sich die Rezepttitel an, findet man bis auf wenige Ausnahmen eher Zubereitungen der gehobenen Sterne-Küche, die sicher nicht binnen 10 Minuten auf den Tisch gebracht werden können.

Ist die Entscheidung gefallen, findet sich in der Rezeptansicht eine Pinnwand-ähnliche Aufstellung mit allen wichtigen Infos: Von der Zubereitungsdauer, dem Schwierigkeitsgrad, über die Zutaten und einer möglichen Markierung des Gerichts als Favorit ist dort alles übersichtlich präsentiert. Bevor man loslegt, ist es wichtig, alle Zutaten bereitstehen zu haben. Dann kann es losgehen: Mit einem Tipp auf den Play-Button wird die Video-Anleitung gestartet – entweder direkt in einem kleinen Fenster in der Rezeptansicht oder auch vergrößert auf einem Extra-Screen.

Die mehrminütigen Videos können aufgrund ihrer relativ kurzen Dauer vor der eigentlichen Zubereitung als Ganzes angeschaut, und im Verlauf dieser immer wieder pausiert und somit in Teilen wiedergegeben werden. Die Ton- und Bildqualität ist hervorragend: ein männlicher Sprecher mit angenehmer Stimme erklärt die Vorgehensweise, dabei werden die wichtigsten Schritte zur Zubereitung ansprechend im Video präsentiert. Immer wieder gibt es kleinere Einblendungen, in denen einer der 5 Köche zusätzliche Tipps gibt, oder die für diesen Schritt benötigten Zutaten auf einer kleinen Tafel erscheinen.

Leider kam es auf meinem iPad nach Beendigung der Videos immer wieder zu Abstürzen der App, während des Abspielens jedoch ließ sich mittels der Vor- und Zurück-Buttons problemlos zwischen den einzelnen Arbeitsschritten hin- und her spulen. Hier besteht also noch Handlungsbedarf der Entwickler. Zusätzlich haben diese aber auch eine Einkaufsliste sowie viele Hintergrundinformationen zu den Zutaten der Gerichte integriert, so dass der Hobbykoch auch bei unbekannten Ingredienzien schnelle Hilfe findet.

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Halloween-Rezepte: Monstermäßige Gerichte zaubern

Dieses gruselige Fest, herüber geschwappt aus den USA und gefeiert am 31. Oktober jeden Jahres, manifestiert sich langsam auch in bundesdeutschen Haushalten.

Passend zu diesem Event, das gerade bei Kindern und Jugendlichen immer mehr Anklang findet, ist nun vor kurzem eine Rezept-App für das iPhone und den iPod Touch veröffentlicht worden, in der 50 gruselige bis witzige Zubereitungen versammelt sind. Halloween-Rezepte (App Store-Link) kann für 1,59 Euro bei einer Größe von 89,5 MB geladen werden und ist komplett in deutscher Sprache gehalten.

Vollständig mit Retina-Grafiken ausgestattet, kann der Nutzer nach dem Start-Screen eine übersichtliche Auflistung aller Rezepte nach Kategorien abrufen. Auch eine Gesamtansicht aller vorhandenen Gerichte ist vorhanden. Bei Titeln wie „Bratwurstkrake“, „Monsterschleim“ oder „Gruftsüppchen mit Knuperknochen“ wird man zugegebenermaßen schon ein wenig neugierig.

Die einzelnen Rezepte sind mit zusammenfassend mit einem ansprechenden Foto, einer Zutatenliste sowie einer Zubereitungsbeschreibung versehen. Nebenbei kann das jeweilige Rezept über Symbole am rechten Bildrand auch per Facebook geteilt, auf eine Einladung geschoben, als Favorit markiert, zur Einkaufsliste hinzugefügt oder per Mail verschickt werden. Auch Platz für zusätzliche Notizen gibt es.

Tolles Feature: Mit einem kleinen Button am oberen Bildschirmrand lässt sich das Rezept auf eine bestimmte Anzahl von Personen ausrichten, dabei sind teils Mengen für 4-12 Gäste vorhanden – allerdings nicht bei allen Rezepten. Positiv fiel mir ebenfalls auf, dass die zusammengestellte Einkaufsliste nach Supermarkt-Rubriken geordnet werden kann – praktisch, damit man nicht im ZickZack durch die Gänge laufen muss.

Insgesamt überzeugt die Halloween-Rezepte-App mit Übersichtlichkeit und vielen innovativen Rezepten, die auf der nächsten Halloween-Party bestimmt für eine Menge Lob und Lacher sorgen werden. Mit einem Update sollen demnächst auch noch Video-Anleitungen für die Rezepte folgen.

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