djay: Das iPhone wird zum DJ-System

Wir haben zwar noch nicht über die iPad-Variante von djay berichtet, doch ab heute kann auch die gleichwertige iPhone-App erwerben.

Wir, als musikalisch nicht begabte Redakteure, ersparen euch ein Video zu djay und schreiben lieber in ein paar Zeilen auf. Die App djay verwandelt das iPhone und iPad in ein vollwertiges DJ-System und integriert sich nahtlos in die eigene iPod-Bibliothek um Zugriff auf die eigene Musik zu bekommen.

Da wir nicht viel Ahnung davon haben, listen wir euch die Funktionen einmal kurz auf: Realitätsgetreue Turntable-Oberfläche, Automix-Modus, Aufnahme-Funktion, Integration von AirPlay, BPM-Analyse, Scratching, Mixer, Tempo und EQ Regler, sowie ein Pitch-Bend und Cue Point Tigger.

All diese Funktionen wurden jetzt auch auf iPhone und iPod Touch portiert und können dort zu einem Preis von 7,99 Euro genutzt werden. Die iPad-Variante liegt weiterhin bei 15,99 Euro und hat eine durchschnittliche Bewertung von 4,5 von 5 Sternen. Anbei noch ein kleines Video (YouTube-Link), das djay auf dem iPad in Aktion zeigt (nein, das ist niemand von appgefahren):

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Neuerscheinung: Beats erstellen mit LoopMash

Für mich absolutes Neuland, für einige andere von euch vielleicht schon längst auf der persönlichen Wunschliste: ein Beatgenerator und Mischpult für das iPhone und den iPod Touch.

Die knapp 23 MB große und 2,99 Euro teure iPhone-App LoopMash des Herstellers Steinberg Media Technologies steht seit gestern im App Store zum Download bereit. Sie bietet Musikinteressierten die Möglichkeit, vier verschiedene Loops gleichzeitig zu samplen und abzuspielen.

Neben einem Hauptscreen, in dem die Loops zu sehen und abspielbar sind, kann man mit einfachen Wischbewegungen in alle vier Himmelsrichtungen verschiedene Einstellungen zu den einzelnen Loops vornehmen. Toll hier: die App stellt bereits eine Vielzahl von unterschiedlichen Loops sämtlicher Genres zur Verfügung, sei es eine klimpernde Akustikgitarre oder ein harter Breakbeat.

Weiterhin werben die Hersteller mit 4 verschiedenen zuschaltbaren Studioeffekten, ca. 40 bereits vorinstallierten Presets, die in jeweils 8 verschiedenen Szenen eingesetzt werden können und somit insgesamt über 240 verschiedenen Audio Loops möglich machen.

Für eingefleischte Musikmixer unter euch ist diese App bestimmt einen Blick wert. Und wer jetzt noch mehr Informationen zur Kaufentscheidung braucht, kann noch auf die offizielle Website des Herstellers Steinberg verwiesen werden (Beschreibungen in englischer Sprache). Dort finden sich auch mehrere weiterführende Videos zur App.

Wer ein iPad sein Eigen nennt, sollte allerdings lieber zum bereits von uns vorgestellten GarageBand greifen, das zwar einen Euro mehr kostet, aber deutlich mehr Umfang bietet und ein absoluter Gradmesser ist. Auf dem iPhone lohnt ein Blick auf die gute App BeatMaker 2, die mit 15,99 Euro allerdings deutlich teurer ist.

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Plattensammler Nomis: Verbessert und reduziert

Vor einiger Zeit haben wir Nomis für das iPhone getestet. Nun gibt es ein erstes Update.

Nomis hilft dabei seine Lieblingskünstler im Blick zu behalten und informiert über neue Platten und Alben. In Version 1.0 konnte uns Nomis allerdings nicht ganz überzeugen, denn es fehlte zum Beispiel eine Option, um die vielen Interpreten zu verwalten. Gerade bei großen Musikbibliotheken fand man so in Nomis Künstler wieder, für die man sich eigentlich gar nicht interessiert.

Vor wenigen Tagen haben die Entwickler die Version 1.1 veröffentlicht, die einen verbesserten Interpretenmanager mit sich bringt. Nun können Interpreten blockiert werden, damit sie nicht mehr in der Übersicht auftauchen. Natürlich können nun auch einzelne Künstler hinzugefügt werden, von denen man eventuell noch keine Musik auf seinem iPhone hat.

Was uns besonders freut: Die Entwickler feiern den Release des Updates gleich mit einer Preissenkung. Noch bis Sonntagabend kann Nomis für 79 Cent statt 1,59 Euro aus dem App Store geladen werden. Gerade für musikbegeisterte lohnt sich für den kleinen Preis ein Blick auf das neue Nomis.

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GarageBand: Erster Eindruck einer beeindruckenden App

Auf der Keynote hat Apple nicht zu viel angekündigt. Selbst wir, immerhin absolute Nullnummern in Sachen musikalischer Talente, sind von GarageBand auf dem iPad begeistert.

Die gerade einmal 3,99 Euro teure App überzeugt auf ganzer Linie, bietet Einsteigern eine gute Basis und Profis viele Optionen. Wir haben GarageBand schon getestet, das Ergebnis seht ihr im Youtube-Video – leider ist der iPad-Sound etwas leise, wir bitten dies zu entschuldigen.

Unser erstes Fazit: GarageBand überzeugt auf ganzer Linie und ist den anderen Instrumenten-Apps aus dem App Store weit überlegen. Gerade für Profis bieten sich beinahe unzählbare Möglichkeiten, für Einsteiger bieten die Smart-Instrumente eine solide Basis, um einfach mal ein wenig zu komponieren.

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Geschenkt: Eine Gitarre fürs iPad

Wer die Keynote am Mittwoch nachverfolgt hat, hat auch das neue GarageBand sehen können. Wer schon einmal üben möchte, kann sich Classical Guitar auf sein iPad laden.

Viele Entwickler von Musik-Apps haben sich sicherlich nicht darüber gefreut, dass GarageBand bald als App verfügbar ist. Im Video zur Keynote konnte man erste Eindrücke von GarageBand bekommen und was vorgeführt wurde war wirklich beeindruckend. Vermutlich werden viele Nutzer auf GarageBand umsteigen und andere Apps bleiben im Store auf der Strecke.

Doch nun zu Classic Guitar: Das iPad verwandelt sich in eine akkustische Gitarre und mit wenigen Einstellungen kann man schöne Akkorde greifen. Durch ein Auswahlfenster kann man genau den Akkord einstellen, zum Beispiel Em7 oder F-Minor und so weiter, den man spielen möchte. Natürlich kann man auch einzelne Saiten spielen indem man sich den Gitarrenhals anzeigen lässt.

Der Vorteil zu einer echten Gitarre ist natürlich, dass man selbst als blutiger Anfänger wirklich schöne Töne zu hören bekommt. Als Musik-Fan findet man hier seinen Spaß – kostenlos nur zu empfehlen.

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50in1 Piano HD: Video-Eindrücke vom iPad

Vor einigen Tagen haben wir bereits die iPhone-Version von 50in1 Piano unter die Lupe genommen. Jetzt haben wir uns die 1,59 Euro App auch auf dem iPad angesehen und mussten feststellen: Mit unserem musikalischen Talent wird dieses Video kaum zu ertragen sein. Wir haben es trotzdem für euch hochgeladen, denn das 50in1 Piano HD kann sich durchaus sehen lassen.

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50in1 Piano: Mehr als nur ein Klavier

Man muss kein Chopin sein, um diese App für iPhone und iPod Touch zu mögen: 50in1 Piano bietet auch für bisherige Instrument-Verweigerer jede Menge Spaß.

Auch wer sich bislang immer davor gedrückt hat, ein anständiges Instrument zu lernen, kann mit der 1,59 Euro teuren App des Entwicklers Alexander Gross gleich ein ganzes Orchester mit sich in der Tasche tragen. Zu allererst empfiehlt sich aufgrund der Größe allerdings der Download über iTunes im eigenen WLAN-Netz: mit ganzen 171 MB ist 50in1 Piano nämlich kein Leichtgewicht unter den App-Downloads. Auch eine iPad-Version ist verfügbar, hier zahlt man ebenfalls 1,59 Euro.

Die App selbst startet auf einem iPhone 4 schnell und kommt mit hochauflösenden, gestochen scharfen Grafiken daher. Damit man gleich loslegen kann, findet man sofort einen Auszug (genau genommen eine Oktave) einer Klaviatur, mit der sich sämtliche Instrumente bedienen lassen. Über eine Ansicht am oberen Rand des Bildschirms kann man zwischen verschiedenen Oktaven hin- und herswitchen, so dass letztendlich auch eine gesamte Klaviatur zum Spielen vorhanden ist. Mit den Fingern kann die Tastatur auch vergrößert und verkleinert werden, wobei man bei kleineren Tasten kaum noch etwas trifft.

Über verschiedene Symbole am oberen Bildrand gelangt man dann auch unter anderem in ein Menü, in dem sich eine Fülle von Instrumenten zum Spielen auswählen lassen. Hier findet man nicht nur Klassiker wie ein Klavier, E- und akustische Gitarren, eine Violine, ein Saxofon oder eine Harfe, sondern auch eher exotische Leckerbissen wie ein Banjo, eine Ocarina oder ein Xylophon. Mein Favorit hier, die wirklich echt klingende Kirchenorgel oder die Sitar, lassen sich allesamt über die Klaviatur spielen und fordern besonders bei hoher Lautstärke die Toleranz der mithörenden Menschen heraus. Leider war es mir nicht möglich, das iPhone per Kopfhörerbuchse an hochwertige Monitorboxen anzuschließen – auf das Ergebnis wäre ich insbesondere bei der Kirchenorgel sehr gespannt.

Hilfe für Klavier-Einsteiger
Für alle, die sich nicht gerade für Mozart oder Beethoven halten, gibt es zum Einstudieren einiger Klassiker eine Menge Übungen, getrennt nach linker und rechter Hand. So lernt man im Handumdrehen Stücke wie das „Air“ von J.S. Bach, Schubert’s „Ave Maria“, „Danny Boy“ oder auch „Für Elise“ von Beethoven. Wer die angezeigten Tasten perfekt trifft, bekommt am Ende sogar einen kleinen Pokal.

Wer dann seine Technik perfektioniert hat, kann mit dem eingebauten Recorder-Tool seine Darbietungen auch noch aufnehmen. Zusätzlich gibt es einige hinzuschaltbare Patterns, mit denen man sein Liedchen unterlegen kann. Und wer sein iPhone beim Spielen bewegt, kann die Töne sogar manuell etwas anpassen – als wenn man auf ein Pedal treten würde.

Ein Kritikpunkt dieser ansonsten überzeugenden und spaßigen App: auf einem kleinen iPhone-Screen eine gesamte Klaviatur bedienen zu wollen, ist selbst für motorisch geschulte Personen sicherlich eine Herausforderung. Da eine ganze Tastatur mit durchschnittlich acht Oktaven niemals im Ganzen aufs iPhone passt, muss mit dem spielbaren Ausschnitt und dem Hin- und Herschieben der Klaviatur Vorlieb genommen werden. Wünschenswert wäre auch eine deutschsprachige Umsetzung gewesen…

Wer jedoch immer schon einmal vor hatte, zumindest ansatzweise ein paar bekannte Klassiker auf dem Klavier lernen zu wollen, sollte bei 50in1 Piano zuschlagen. Einen günstigeren Musiklehrer samt Aufnahmegerät gibt es wohl kaum. Leider ist das Hosentaschen-Piano nicht als Universal-App verfügbar, eine Video-Demonstration der iPad-Version werden wir in Kürze nachreichen.

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Nomis: Fragwürdiges Update deiner Lieblingsmusiker

Wer nicht nur mit seinem iDevice spielt, E-Mails schreibt und surft, sondern auch eine große Musikbibliothek verwaltet, ist vielleicht auch auf der Suche nach aktuellen Alben. Hier beginnt die Arbeit von Nomis.

Die App ausschließlich für das iPhone konzipierte App wurde jüngst im App Store als „Neu und beachtenswert“ von Apple gefeatured. Für einen Preis von 1,59 Euro besteht ihre einzige Aufgabe darin, die Musikbibliothek des iNutzers zu scannen und auf neue, frisch erschienene Alben der dort vorhandenen Interpreten zu untersuchen.

Ein erster Test erwies sich als erfolgreich: Kaum hat man die Applikation mit einem Klick aufs Symbol geöffnet, startet auch schon der App-eigene Interpreten-Scan und erstellt eine Liste mit frisch veröffentlichten Alben. Beispiel: hat man das Debütalbum der Eurovisions-Gewinnerin Lena Meyer-WieAuchImmer auf seinem Gerät, findet Nomis heraus, dass besagte Künstlerin vor nicht allzu langer Zeit ein neues Album herausgebracht hat und präsentiert es dem Nutzer in einer iBooks-ähnlichen Regalansicht. Mit einem Klick auf das jeweilige Album kann man in die Titel hineinhören oder gleich den ganzen Sampler kaufen. Wer schon jemals bei iTunes nach Musik gesucht hat, wird sich gleich zurechtfinden.

Und hier fangen die Probleme an: wer ist ernsthaft gewillt, für eine iTunes-im-Kleinformat-App ganze 1,59 Euro auf den Tisch zu legen? Bis auf den Interpreten-Scan (der bei meinen 254 Musikern etwa 10 Minuten brauchte) und ein hübsches Holzregal zur Präsentation bietet die App nämlich keinen Mehrwert. Ein Klick auf die Charts oder eine kurze Sucheingabe in iTunes hätte mich genauso weit gebracht. Kein Wunder, dass Apple diese App für lobenswert hält – verdienen sie doch durch die iTunes-Verlinkung wahrscheinlich gleich doppelt mit. Und wo die Daten des Interpreten-Scans landen, weiß auch wohl nur Steve Jobs allein – die Entwickler versichern allerdings, dass diese Daten nicht nutzerbezogen sind und außer den Daten der Künstler keine Informationen enthalten.

Leider ist es in der momentanen Version nicht möglich, bestimmte Interpreten aus dem Scan auszuschließen. Hat man sich zum Beispiel eine Compilation auf sein iPhone geladen, werden gleich 20 Interpreten gesucht – auch wenn man sich vielleicht gar nicht für den Künstler interessiert – eine Favoritenliste würde hier Abhilfe schaffen. Das wollen die Entwickler mit der nächsten Version nachliefern.

Außerdem gibt es ein weiteres Problem: Künstler, die man gerade nicht auf dem iPhone oder iPod Touch mit sich trägt, werden auch nicht beachtet. Und auch wenn das recht unwahrscheinlich ist, nachdem es auch die Beatles in den App Store geschafft haben: Ist ein Album nicht in iTunes gelistet, listet es auch Nomis nicht.

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Zum Start kostenlos: Die menschliche BEATbox

Mal wieder etwas aus der Kategorie: Sinnlos, aber irgendwie lustig: BEATbox.

Zunächst wollen wir einmal kurz aus Wikipedia zitieren: „Beim Beatboxing oder Beatboxen werden Drumcomputerbeats – zuweilen auch Scratches oder Schlagzeug- und andere Perkussionsrhythmen, seltener auch weitere Instrumente und andere Klänge – mit dem Mund, der Nase und dem Rachen imitiert.“

In der iPhone-App BEATbox – REAL Human Beatboxing wird das Schlagen des Taktes etwas genauer genommen. Die überaus hübsche männliche Hauptfigur der App kann nach Lust und Laune verdroschen werden, was natürlich diverse Klänge hinterlässt – schließlich hört sich eine Backpfeife anders an als eine Drehen an der Nase.

Die App ist seit einigen Tagen im App Store und wird noch bis zum 10. Februar kostenlos angeboten. Der genaue Preis danach ist uns bisher nicht bekannt. Welche Beats mit der App alles möglich sind, könnt ihr im folgenden Video sehen.

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Mit WOW-Effekt: App der Black Eyed Peas

Die Black Eyed Peas dürften vielen von euch ein Begriff sein. Die App der Band ist absolut sehenswert.

Nicht nur Fans der Gruppe sollten sich überlegen, ob sie das derzeitige Angebot nutzen und BEP360 für 79 Cent statt 2,39 Euro kaufen. Die Universal-App für iPhone und iPad ist richtig nett gemacht und kommt mit dem WOW-Effekt daher. Besonders sehenswert sind die 360-Grad-Funktionen.

Ihr könnt euch nämlich nicht nur das Musik-Video „The Time“ ansehen, sondern euch darin auch umgucken. Dazu müsst ihr einfach iPad oder iPhone bewegen oder mit dem Finger über den Bildschirm streichen. Von diesen 360-Grad-Videos wünschen wir uns auf jeden Fall mehr – vielleicht gibt es ja bald sogar einen richtigen Kurzfilm, in dem man sich umsehen kann.

Ganz nebenbei kann man noch eine virtuelle Foto-Session absolvieren (finden wir nicht ganz so prickelnd), ein paar Fotos anschauen und sogar ein Mini-Spiel zocken – das Puzzle macht sogar richtig Spaß.

Von BEP360 können sich andere Künstler auf jeden Fall eine Scheibe abschneiden. Die App beweist: Es müssen nicht immer ein langweiliger Newsfeed und ein paar Videos sein…

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Im Angebot: Gitarren-App aus dem U-Bahn-Gig

Das originale U-Bahn-Video ist leider nicht mehr verfügbar, dafür ist aber eine der vier Apps im Angebot erhältlich.

Vor ein paar Monaten ist auf Youtube ein Video einer Band mit dem Namen „Atomic Tom“ aufgetaucht, die mit ihren iPhones die U-Bahn unsicher gemacht haben. Für mit Mitfahrer gab es ein kleines Ständchen, gespielt mit vier verschiedenen iPhone Apps. Mit ihrem Song haben es die Jungs sogar bis ins Fernsehen geschafft, den Clip gibt es im etwas weiter unten.

iShred, eine der vier Apps, ist momentan reduziert zu haben. Zur Verfügung stehen verschiedene E-Gitarren mit diversen Effekten, eure Performance könnt ihr natürlich aufzeichnen und sogar per Airplay auf Lautsprechern ausgeben. Die vielen anderen Funktionen können wir gar nicht aufzählen, viel wichtiger ist allerdings der Preis: Von 3,99 Euro geht es auf 79 Cent hinunter. Nur direkt nach dem Release im Oktober war iShred schon einmal für diesen Preis zu haben.

Bevor ihr euch das Video anschaut, wollen wir euch noch die anderen drei Apps verraten. Das Schlagzeug gibt es mit Drum Meister (1,59 Euro), das Klavier mit Virtuoso Piano Free 2 HD (kostenlos) und die Gitarre mit PocketGuitar (0,79 Euro).

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SaveTunes: Musik ohne iTunes übertragen

Die letzten Gratis-Aktionen von SaveTunes dauerten weniger als einen Tag – ihr solltet euch also beeilen.

Normalerweise schließt man sein iPhone einfach an den heimischen Rechner an und synchronisiert seine Musik. Problematisch wird es erst, wenn die Mediathek auf dem Computer einen Fehler hat oder komplett verloren gegangen ist. In diesem Fall hilft nur Bezahl-Software wie beispielsweise Senuti – oder aber die App SaveTunes.

Momentan wird die iPhone-App mal wieder kostenlos angeboten, wir gehen aber davon aus, dass der Preis im Laufe des Tages wieder steigen wird. Mit SaveTunes könnt ihr DRM-freie Musik einfach aus eurer Bibliothek in die App kopieren und dann von dort aus per iTunes-Dateifreigabe zurück auf euren Rechner ziehen.

In unserem Test funktionierte das problemlos, nur das Cover und die ID3-Tags der Musik ging verloren, was wir etwas ärgerlich fanden. Unser Tipp: Einfach mal laden, man weiß erst später, ob man es braucht.

Mit der App ist es übrigens auch möglich, einzelne Lieder per E-Mail zu versenden – ganz ohne iTunes. Natürlich nur an die eigene Adresse, es sollen ja keine Rechte Dritter verletzt werden…

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Zum Auflegen: Tap DJ für die Hosentasche

Der App Store ist voller Überraschungen: Tap DJ ist nur eine von vielen tausenden.

Wir haben uns die 1,59 Euro teure iPhone-Applikation, die derzeit ganz weit oben in den Charts mitmischt, bereits angesehen und uns einen ersten Eindruck verschafft. Immerhin laden über 100 Bewertungen mit einem Schnitt von viereinhalb Sternen zum Download ein.

Wie es der Name schon verrät, handelt es sich bei Tap DJ um eine App, mit der ihr zum virtuellen Diskjockey avancieren könnt. Doch ein wenig auf den Platten herumzukratzen ist gar nicht so einfach, wie wir feststellen mussten.

Für die beiden Platten könnt ihr euch Titel aus euer Musikbibliothek oder einige Samples aussuchen und direkt auflegen. Toll: Das Musikcover wird als Aufdruck auf der Schallplatte angezeigt. Aber letztlich geht es ja nicht um das Design, sondern den Sound.

Läuft die Musik einmal, kann man eigentlich alles anstellen, was man als DJ anstellen muss. Man kann einfach drauf losdrehen, Background-Beats einfügen, die Geschwindigkeit verändern oder bestimmte Teilstücke eines Songs wiederholen lassen. Natürlich sind Equalizer und Soundeffekte auch mit an Bord.

Leider ist die App nur auf Englisch verfügbar und mit vielen Optionen übersät, auf dem kleinen iPhone-Display kann es da schon einmal eng werden. Was unserer Meinung nach auf jeden Fall eingefügt werden soll ist eine Möglichkeit, seine Musik-Mixe mit anderen zu teilen – momentan kann man seine Kunststücke am DJ-Pult lediglich aufnehmen. Ihr wisst es ja: Unser musikalisches Talent ist ziemlich ungeheuerlich…

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Fühle den Rhythmus in muBlip

Lange haben wir keine Musik-App mehr vorgestellt. Ein User hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass muBlip derzeit kostenlos ist.

Die kleine Applikation muBlip ist eine Universal-App und kann somit auf iPhone und iPad installiert werden. Das Spielprinzip von muBlip ist recht simpel und einfach zu verstehen. Ein vorgegebenes Multi-Touch-Muster muss so gut es geht nachgespielt werden. Das sollte natürlich möglichst exakt wie das Original klingen.

Insgesamt gibt es 13 Level mit verschiedener Musik. Man kann zwischen zwei Leveltypen entscheiden: Casual- oder Hardcore-Modus. Der Hardcore-Modus ist eindeutig schwieriger als der Casual-Modus, muss aber vorher freigespielt werden. Spielt man das Spiel zum ersten Mal, kann man sich ein integriertes Tutorial ansehen, was das Gameplay darstellt. Leider ist das Spiel nur auf Englisch verfügbar, sollte anhand der Grafiken aber einfach zu verstehen sein. Die App ist iOS4 kompatibel und unterstützt das Retina-Display.

Die sonst 2,99 Euro teure App wurde heute morgen reduziert. Wie lange muBlip noch kostenlos bleibt können wir allerdings nicht sagen.

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Mit Discovr Musik und Künstler entdecken

Ihr wollt wissen welche Künstler eine ähnliche Musikrichtung haben? Auch dafür gibt es eine App.

Mit der recht neuen iPad-Applikation Discovr kann man die Musik und vor allem seine Lieblingskünstler ganz neu entdecken. Im Handumdrehen findet man heraus, welche Musiker einen ähnlichen Stil haben und somit auch etwas für die eigene Musikbibliothek wären. Leider ist Discovr bisher nur in englischer Sprache verfügbar.

Deutsche Künstler sind aber trotzdem zu finden. Gibt man zum Beispiel „Die Toten Hosen“ in die Suche ein, werden direkt fünf Verbindungen zu anderen Bands angezeigt, zum Beispiel „Die Ärzte“ oder „Die Fantastischen Vier“.

Es bleibt aber nicht beim Stammbaum mit nur einer Generation. Klickt man auf eine weitere Band, werden wieder Verknüpfungen zu anderen Interpreten angezeigt. Das lässt sich so oft wiederholen, bis ein echtes Geflecht aus Icons und Verbindungen entsteht.

Mit einem doppelten Klick auf das Icon des Künstlers wird seine Biographie (leider nur englisches Wikipedia) und diverse Links zu Blogs und Eindrücken von Alben angezeigt. Außerdem werden Youtube-Videos eingeblendet, die man durchsuchen und abspielen kann.

Wir finden: Discovr ist eine tolle Möglichkeit Musik neu zu entdecken. Für den Preis von 2,39 Euro kann man aber durchaus eine deutsche Lokalisierung erwarten, die bisher noch aussteht.

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