Simulations- und Aufbau-Fans dürfen sich über ein neues und gelungenes Spiel freuen. Virtual City: Paradise Resort hat den App Store erreicht.
Virtual City 2: Paradise Resort (iPhone/iPad) kann kostenlos auf iPhone oder iPad geladen werden. Kostenlos? Angst vor In-App-Käufen müsst ihr nicht haben. Es gibt lediglich einen In-App-Kauf, um die Vollversion des Spiels innerhalb der App für 3,99 Euro (5,49 Euro auf iPad) freizuschalten, weitere Käufe konnten wir nicht entdecken.
In einem Tutorial wird der Spieler zu Beginn sehr gut und komplett in deutscher Sprache mit der eigenen Stadt und den Möglichkeiten vertraut gemacht. Danach stehen 52 Herausforderungen in vier Umgebungen zur Verfügung, insgesamt gibt es 29 verschiedene Missionsszenarien.
Oftmals geht es gar nicht unbedingt darum, eine neue Stadt aus dem Boden zu stampfen. Viel mehr erledigt man in bereits vorhandenen Städten bestimmte Aufgaben, um Ziele zu verfolgen – zum Beispiel den Transport von Waren zu verschiedenen Produktionsstätten bis hin zum Geschäft.
In den späteren Leveln muss man einen Ski-Urlaubsort aufbauen oder ein Eis-Hotel bauen. In Virtual City: Paradise Resort gibt es 73 verschiedene Gebäudearten und 45 Upgrades und Gebäude, die erst freigeschaltet werden müssen. Es ist also genug Abwechslung geboten, um die Bürger der Stadt zufrieden zu stellen.
Unsere Empfehlung an Fans des Genres: Ladet die wirklich gelungene Fortsetzung einfach mal herunter (100 MB) und probiert sie unverbindlich aus – und entscheidet euch dann für oder gegen die Vollversion.
Direkt zu Beginn gleich mal ein wichtiger Hinweis: Facebook-Verachter brauchen gar nicht weiterlesen, denn im facetrainer dreht sich alles um das Soziale Netzwerk.
Mit dem facetrainer (App Store-Link) versucht sich der bekannte Spiele-Hersteller Ravensburger erstmals mit einem Social-Media-Game. Ziel des Spiels ist es, seine Facebook-Freunde zu erkennen.
Nachdem man Zugriff auf das eigene Facebook-Konto gewährt hat, kann es auch schon losgehen. 10, 25, 50 oder gleich alle Freunde kann man in die App laden. Ganz so einfach wird es dem Spieler in den einzelnen Runde natürlich nicht gemacht…
Die Profil-Bilder werden mit zehn verschiedenen Effekten verfremdet und erst langsam aufgedeckt. Je eher man den gezeigten Freund aus vier Namen erkennt, desto mehr Punkte kassiert man. Seine Highscores kann man je nach Spielmodus im Game Center mit anderen Spielern und Freunden vergleichen.
Was wäre Facebook ohne das Teilen von Beiträgen und Fotos? Das geht mit dem facetrainer natürlich auch – egal ob korrekt erkannt oder falsch zugeordnet, man kann die verdrehten, verpixelten und unerkennbaren Fotos direkt auf seiner Pinnwand posten.
Klasse: Nachdem alle Profilbilder geladen sind, funktioniert das 79 Cent teure Spiel auch ohne aktive Internetverbindung – dann natürlich ohne Sharing-Optionen. Für Facebook-Junkies ist der facetrainer daher einen Blick wert.
Ihr braucht noch ein gutes und schönes Spiel für die Feiertage? Kein Problem, wir helfen.
LostWinds (App Store-Link) ist Mitte Dezember erschienen und wurde durchgehend für angemessene 2,99 Euro verkauft, doch nun hat sich der Entwickler Frontier dazu entschieden, die Universal-App für nur 79 Cent bereitzustellen.
Mit Toku, die Hauptfigur des Spiels, bestreitet man das grafisch wirklich tolle Abenteuer. Toku ist ein kleiner Junge, der als einziger den bösen Balasar vernichten kann, bevor er die Welt von Mistralis und ihre Bewohner mit einem Fluch belegt. Die komplette Story kann man dann natürlich in der App nachlesen und zwar alles in deutscher Sprache.
Gesteuert wird der kleine Junge über bestimmte Wischgesten: Klickt man einen Punkt auf dem Weg an, läuft er dort hin; ein Wisch nach oben lässt ihn springen. Mit dem letzten Update im Januar wurde die etwas gewöhnungsbedürftige Steuerung verbessert.
In LostWinds trifft man auf viele Gefahren, denen man einfach aus dem Weg gehen sollte. Wenn man mutig ist, vernichtet man die Gegner. Zusätzlich gibt es in LostWind immer wieder kleine Rätsel zu lösen, was Abwechslung in das Spiel bringt.
Einige kennen das Spiel vielleicht noch von der Nintendo Wii. Die Grafik kann sich wirklich sehen lassen, zusätzlich gibt es einen ruhigen Soundtrack. Erfolge lassen sich im Game Center eintragen und der Umfang des Spiels ist wirklich groß. Für 79 Cent bekommt man ein wunderschönes Abenteuer fast geschenkt.
Wenn Jelly Defense (App Store-Link)reduziert ist, komme ich nicht um einen Artikel herum – zu gelungen finde ich das Spiel.
Jelly Defense war und ist immer noch mein absoluter Favorit in Sachen Tower-Defense-Spielen. Es gab schon einige Chancen das Spiel für 79 Cent zu ergattern, wer bisher noch nicht zugeschlagen hat, kann dies jetzt nachholen.
Da es sich um ein klassisches Tower-Defense Spiel handelt, muss man natürlich auch hier seine Türme an den Rand des Weges bauen. Dafür gibt es feste Positionen, die genutzt werden müssen. Die Gegner müssen davon abgehalten werden, dass sie die wertvollen Diamanten stehlen, denn wenn alle verschwunden sind, muss das Level erneut gestartet werden. Der Schwierigkeitsgrad bei Jelly Defense ist recht hoch und ein Level kann schon einmal bis zu 10 Minuten dauern.
Die Universal-App ist mit einer schönen und futuristisch-bunten Grafik ausgestattet. Jelly Defense wird ständig weiterentwickelt und bekommt von uns eine klare Kaufempfehlung. Wir binden euch nochmals unser Video (YouTube-Link) zur App ein.
Dass Chillingo den Nutzern nur gute Spiele präsentiert ist eigentlich kein Geheimnis mehr. Mit CreaVures reiht sich ein weiteres Abenteuer ein.
CreaVures (App Store-Link) wird zum Start für günstige 79 Cent angeboten und wird später deutlich mehr kosten. Das Spiel steht als Universal-App zur Verfügung und die Grafik sieht auf dem neuen iPad wirklich gut aus.
In CreaVures geht man anfangs nur mit einer Kreatur an den Start. Man kämpft sich von Level zu Level, muss dabei Abgründe überwinden, Feinde ausschalten, sich an Lianen schwingend retten und zusätzlich noch leuchtende Kugeln einsammeln. Schon in den nächsten Leveln kommt ein weiterer Freund hinzu, dessen Rücken sehr stachelig ist.
Damit man das Level erfolgreich absolvieren kann, muss man mit allen Kreaturen am Ende des Levels ankommen und das schafft man auch nur in der Kombination. Wenn man beispielsweise einen hohen Felsen hinaufklettern möchte, können die Stachel dazu genutzt werden, um eine Leiter zu erschaffen.
Insgesamt gibt es fünf verschiedenen Kreaturen, die alle über unterschiedliche Fähigkeiten verfügen. Ähnlich wie in Trine, das wir euch vor ein paar Tagen für den Mac vorgestellt haben, kann man in CreaVures während des Spiels die Charaktere wechseln und so von den speziellen Fähigkeiten profitieren.
Die Grafik von CreaVures ist wirklich schön anzusehen. Die Steuerung an sich ist ebenfalls in Ordnung, der Wechsel zwischen den Kreaturen ist zumindest auf dem iPad etwas umständlich. Insgesamt bekommt man für 79 Cent ein schönes Abenteuer geboten, welches mit einem angenehmen Soundtrack untermalt wird.
Klingt komisch, ist aber so: In On The Wind steuert man einen Haufen Laub.
Das ist auch uns als weitumfassend bespielte Redaktion noch nicht unter gekommen – einen Haufen Blätter durch unwegsames Gelände zu steuern, quer durch alle Jahreszeiten. Mit On The Wind (App Store-Link) ist auch dieser Punkt abgehakt. Das farbenfrohe Casual Game kann seit kurzem im App Store für 1,59 Euro geladen werden. Mit ihren 34 MB ist die Universal-App auch kein großer Speicherplatz-Fresser, trotzdem gibt es Retina-Grafiken für das neue iPad.
Mit einer simplen One Touch-Steuerung bugsiert man so die bunten Blätter durch allerhand Gestrüpp, und muss unterwegs immer wieder neues Laub aufsammeln, damit das Spiel nicht zu Ende ist. So bewegt man sich durch alle vier Jahreszeiten, den Zeigefinger immer auf dem Bildschirm des iDevices hin- und her-, vor- und zurückwischend. Nimmt man den Finger vom Screen, wird das Spiel automatisch pausiert.
Im Idealfall hat man das Game beendet, wenn alle Jahreszeiten durchlaufen worden, aber zum Schluss noch Blätter übrig geblieben sind – eine Partie dauert damit im Schnitt etwa 2-4 Minuten. Die erreichten Punkte können dann abschließend im Apple‘schen Game Center hochgeladen werden, in selbigen findet der Spieler auch einige Achievements, die es zu erlangen gilt.
Auch wenn On The Wind über eine tolle Grafik – auch das Retina-Display des neuen iPads wird unterstützt – und witzige Spielidee verfügt, wurde zumindest mir bei fortgeschrittener Spieldauer regelrecht schwindelig, so schnell fegt die herbst- und winterliche Landschaft an einem vorbei. Aber gut, vielleicht haben meine Augen auch schon ihre beste Zeit hinter sich. Damit ihr euch auch ein visuelles Bild vom Spiel machen könnt, haben wir abschließend den offiziellen Trailer zu On The Wind eingebunden (YouTube-Link).
Zwischen den ganzen Jump’n’Runs & Co gibt es am heutigen Spiele-Donnerstag auch noch Titel, die man ganz in Ruhe spielen kann.
In Knockball (App Store-Link) spielt man mit Murmeln. Ganz entspannt, ohne Hektik oder Zeitdruck. Schnell erklärt ist das Spiel auch noch: Mit der eigenen Murmel müssen alle anderen vom Tisch bugsiert werden, selber herunterfallen darf man aber nur mit dem letzten Stoß.
Die Universal-App ist 11,2 MB groß und kann für 79 Cent auf iPhone und iPad geladen werden. Enthalten sind 100 Level im Single-Player-Modus, dazu darf man 45 Level gegen den Computer-Gegner spielen. Ein echter Multiplayer-Modus ist bisher noch nicht vorhanden.
Die eigene Murmel zieht man einfach mit dem Finger auf und schießt sie ab. Kollisionen mit den anderen Murmeln werden dabei inklusive Sound realistisch berechnet – es ist gar nicht so einfach, mit den richtigen Winkel und die richtige Geschwindigkeit zu treffen, um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Schon in den ersten Leveln ist es gar nicht so einfach, alle drei Sterne zu erhalten – dazu muss man den Tisch in einer bestimmten Anzahl von Zügen leeren. Später kommen noch einige Hindernisse hinzu, zum Beispiel drehende Objekte. Einen kleinen Vorgeschmack bekommt ihr im angehängten Video (YouTube-Link), außerdem steht eine kostenlose Lite-Version bereit.
Nach dem weiterhin verschollenen Die Simpsons: Springfield gibt es jetzt das nächste Freemium-Aufbauspiel. Diesmal von Gameloft.
Eines können wir euch schon direkt zu Beginn verraten. Mit Ice Age: Die Siedlung (App Store-Link) ist es Gameloft einmal mehr gelungen, den Spieler zum Warten oder zum Zahlen zu zwingen. Der Download der 30 MB großen Universal-App, die nach dem Start Daten nachlädt und dann knapp 200 MB groß ist, ist zwar kostenlos, geschenkt bekommt man danach aber nicht mehr viel.
Ziel des Spiels ist es, die Siedlung der Ice Age-Bewohner wieder aufzubauen. Aber – gibt es überhaupt ein echtes Ziel? Wirklich erkennbar ist das zumindest nach den ersten 30 Spielminuten nicht.
Der Ablauf des Spiels lässt sich in wenigen Schritten beschreiben: Es wird eine Wohnung/Gehege für ein bestimmtes Tier gebaut, danach kauft man einen Partner, dann kauft man zwei Babys, sammelt Geld ein und füttert die Tiere. Danach geht es mit dem nächsten Tier weiter. Zwischendurch muss man sein Land erweitern, um mehr Platz zu bekommen. Das kostet viele Münzen oder Erdnüsse – dann heißt es entweder zahlen oder warten… Besonders ärgerlich: Je länger man spielt, desto teurer werden bestimmte (und teilweise die gleichen) Dinge.
Und wieder einmal zeigt sich, dass intensive Gespräche mit den Herstellern, die wir und weltweit auch andere Medien mit Gameloft & Co geführt haben, bisher keine Früchte tragen. Wieder einmal gibt es In-App-Käufe für 40 und 80 Euro.
Insgesamt ist die gesamte Entwicklung weiterhin äußerst enttäuschend. Denn in Sachen Animationen, Grafiken und den Charakteren gefällt uns das Spiel wirklich gut – wenn da nicht das Geschäftsmodell wäre. Wir empfehlen daher, einen großen Bogen um Ice Age: Die Siedlung zu machen – es sei denn man sucht ein Spiel, in das man lediglich ein paar Minuten pro Tag hereinschaut. Nach etwa 40 Spielminuten bin ich jedenfalls an einem Punkt angekommen, bei dem ich für die derzeit einzige verfügbare Mission satte 19 Stunden warten muss – oder zahle…
Disney hat mit „Wo ist mein Wasser?“ (App Store-Link) ein wirkliches Top-Spiel auf den Markt gebracht. Neue Level gibt es in unregelmäßigen Abständen als Update.
Heute sind nicht nur viele neue Spiele erschienen, sondern auch einige Aktualisierungen. Ab sofort kann man 20 kostenlose Level spielen und wer Crankys Geschichte freigeschaltet hat, darf sich glatt über weitere 20 Level freuen.
Auch hier gibt es neue Sammelgegenstände und eine neue Art zu spielen. Das Wasser kann man jetzt durch ein Netz von Rohren führen und dabei Ventile nutzen, damit das Wasser am Ende in Swampys Badewanne landet.
Das Spiel an sich ist nämlich ziemlich simpel aber dennoch fordernd. Mit dem Finger muss man durch die Erde bohren und das Wasser zu Swampy leiten, damit das kleine Krokodil endlich duschen kann – unglücklicherweise wurden die Wasserrohre zuvor zerstört. „Wo ist mein Wasser?“ richtet sich nicht nur an Jugendliche oder Erwachsene, auch Kinder finden ihren Spaß daran.
Das neue Update ist natürlich wieder Mal gelungen und Swampy-Freunde werden sich über die neuen Level sicherlich freuen. Wer bisher noch nicht zugegriffen hat, kann die Universal-App für günstige 79 Cent laden – von uns hat „Wo ist mein Wasser?“ eine uneingeschränkte Empfehlung.
Fußball? Jump’n’Run? Man weiß es nicht so genau. Auf jeden Fall ist Blast Ball ziemlich abgedreht. (YouTube-Link)
Das wohl verrückteste Spiel dieses Spiele-Donnerstags ist Blast Ball (App Store-Link). Der 40 MB große Download muss mit 2,39 Euro bezahlt werden, dafür bekommt man eine Universal-App für iPhone und iPad – und ein Spiel völlig ohne In-App-Käufe. Besitzer eines iCade-Controllers können sich freuen: Blast Ball ist damit kompatibel.
Aber worum geht es in Blast Ball eigentlich? In drei Stadien spielt man einen Spieler, der verschiedene Bälle in zwei Toren versenken muss. Dabei bewegt man sich die in einem Jump’n’Run über verschiedene Plattformen und weicht Monstern aus, die man nicht berühren darf.
Die Monster kann man aber mit den Bällen erledigen, von denen es über ein Dutzend gibt. Klasse: Die Bälle verhalten sich total unterschiedlich. Während ein Basketball sehr hoch springt, hüpft der Football eher unkontrolliert durch die Gegend.
Im Laufe des Spiels muss man nicht nur einen möglichst hohen Score erzielen. Als Belohnung werden weitere Bälle oder kleinere Extras freigeschaltet, wie etwa ein zweiter Bombenplatz, der sehr wichtig ist um sich den Weg in Notlagen freisprengen zu können.
8bit Ninja hat es gestern Abend in den deutschen App Store geschafft und wird kostenlos als Universal-App angeboten.
Der Download ist wie gesagt kostenlos, doch im Spiel selbst gibt es kleine Werbebanner im Menü – im Spielverlauf selbst aber nicht. Wer möchte kann In-App-Käufe für virtuelle Eier tätigen, die dann gegen Power-Ups eingetauscht werden können.
In 8bit Ninja (App Store-Link) spielt man, wie der Name es schon sagt, einen kleinen Ninja. Hierbei handelt es sich um ein Highscore-Spiel. Mit dem kleinen Ninja muss man Früchten ausweichen, die von rechts und links ins Spiel gelangen. Mit zwei Pfeilen kann man den kleinen Freund bewegen, dabei sollte man herunterfallende Power-Ups auf jeden Fall einsammeln. So kann man beispielsweise kleine Sägen aufstellen, die die Früchte sofort zerschneiden. Des Weiteren kann man bis zu drei Power-Ups in sein Inventar laden, die dann in unregelmäßigen Abständen von der Decke fallen.
8bit Ninja kommt in Pixel-Grafik daher, die auf dem iPhone 4 und iPad 3 recht gut aussehen. Zusätzlich kann man Erfahrungspunkte sammeln, um so ein Level höher zu kommen. Die In-App-Käufe sind natürlich optional, Bestleistungen können im Game Center eingetragen werden.
Auch wenn Pilotifant (App Store-Link) schon lange nicht mehr aktualisiert wurde, wollen wir euch die Applikation vorstellen.
Die Universal-App kann gratis heruntergeladen und gespielt werden. Zur Story selbst ist nicht viel zu sagen: Ein Elefant ist aus dem Zirkus ausgebrochen und hat sich blöderweise in einem Porzellanladen versteckt. Wir müssen ihn nun zurück zum Zirkus führen.
In den drei Welten mit insgesamt 27 Leveln, muss man versuchen den Elefanten möglichst geschickt zu navigieren, so dass nichts zu Bruch geht. Dabei zieht man einfach am Rüssel und weist ihm so die richtige Richtung. Die ersten neun Level spielen im Porzellanladen: Wirft man das teure Geschirr vom Tisch, werden dafür Punkte abgezogen. Zusätzlich gibt es Leckerbissen, die die Zeit erhöhen, aber auch Gefahren wie Mäuse oder Bananenschalen, denen man lieber ausweichen sollte.
Ist die erste Welt geschafft, gelangt man direkt ins Lampengeschäft, in dem der Strom ausgefallen ist und der Elefant eine Taschenlampe am Rüssel hat. Hier ist Pilotifant natürlich noch schwieriger, da man immer nur einen Teil des Levels sieht. In Welt drei geht es dann ins Restaurant, in dem weitere Gefahren lauern.
Wie man auf dem Bild schon sehen kann, wurden alle Grafiken von Hand gezeichnet und man spielt auf einem karierten Blatt Papier. Auf dem neuen iPad sieht alles sehr scharf aus, aber auch auf älteren Geräten ist der Eindruck gut. Einziger Nachteil: Da man den Elefanten am Rüssel durchs Level navigiert, sind kommende Hindernisse manchmal schwer zu erkennen.
Vor rund vier Wochen haben wir zum ersten Mal über Goal Tactics berichtet. Nun wollen wir euch weitere Details verraten.
Mittlerweile arbeitet ein kleines Entwicklerteam seit rund einem Jahr an einem neuen Fußball-Manager, dessen Funktionsumfang und Spielidee sich wirklich sehen lassen können. Noch ist Goal Tactics, das zunächst für das iPad verfügbar sein soll, nicht ganz fertig gestellt. Etwa zwei Monate vor dem offiziellen Release wollen wir aber trotzdem einen Blick auf die Kernfunktionen werfen.
Bei Goal Tactics wird es sich um einen reinen Online-Fußballmanager handeln. Der Spieler wird sich mit einem eigenen Verein registrieren können und tritt dann mit seinem Verein in einer Liga gegen andere Manager an. Durch ein umfangreiches Ligen-System können über 65.000 Vereine gleichzeitig spielen, verteilt von Bundesliga bis hin zur Kreisklasse.
Als Manager des Vereins muss man natürlich alle Finanzen im Blick behalten. “ Sponsorenverträge müssen abgeschlossen und erreicht werden“, berichtet das Entwicklerteam. Auch der Vorstand sitzt dem Manager ständig im Nacken: „Es gibt klare Ziele für die Saison. Diese sollte man ernst nehmen und versuchen sie zu erreichen…“
In Goal Tactics kümmert man sich natürlich nicht nur um die Angelegenheiten eines Managers, sondern als Trainer auch um die Mannschaft. „Trainingseinstellungen und Trainingslager sind wichtig um gute Spieler heranzuziehen.“ Ein Spieler hat dabei in etwa 20 verschiedene Fähigkeiten und als Manager gilt es herauszufinden, welche Eigenschaften wann wichtig werden.
Da, wie bereits in unserem ersten Artikel angesprochen, keine offiziellen Lizenzen verfügbar sind, tragen die Spieler im Normalfall Kunstnamen. Wer zumindest seine eigene Mannschaft mit passenden Wunsch-Namen ausstattet will, kann das über einen integrierten Editor tun, der für einen kleinen Obulus freigeschaltet werden kann.
Transfermarkt, Stadionausbau & mehr Damit es mit der eigenen Mannschaft immer weiter nach vorne geht, muss man natürlich auch den Transfermarkt im Blick behalten. „Jeder Manager kann Spieler kaufen aber auch verkaufen. Favoritenlisten und Vergleichsfunktionen gehören hier ebenfalls zum Funktionsumfang. Der Transfermarkt folgt dem „3-2-1 Meins“ Prinzip.“ Der Spieler mit dem höchsten Gebot bekommt also den Zuschlag.
Bevor es mit der eigenen Mannschaft ins Spiel geht, kann man sich ausführlich mit der strategischen Ausrichtung auseinander setzen. „Man kann aus verschiedenen Spielsystemen und Taktiken wie Konter, Forechecking oder Kick’n’Rush wählen. Die Aufstellung kann dabei ganz einfach per Drag’n’Drop geändert werden.“ Ersatzspieler und Standardschützen dürfen bei der Aufstellung natürlich nicht fehlen. Und um das ganze abzurunden kann man eine Standardaufstellung festlegen, die dann zum Einsatz kommt, wenn man keine andere Aufstellung für ein Spiel festgelegt hat.
Das in Goal Tactics eingenommene Geld kann natürlich nicht nur für neue Spieler, sondern auch in den Ausbau des Stadions gesteckt werden. „Das Ausbauen des Stadions und der Infrastruktur ist ein wesentlicher Bestandteil des Spiels. So kann man sein Stadion in verschiedenen Stufen erweitern, aber auch Trainingsgelände, Gastronomie, Parkplätze und vieles mehr müssen ausgebaut werden, um Fans und Vereinsmitglieder bei Laune zu halten.“ Wichtig: Als Freemium-Funktion wird man den Ausbau durch In-App-Käufe beschleunigen können.
Insgesamt scheint Goal Tactics der erste richtig gute Fußball-Manager zu werden, der es in den App Store schafft. Wird sind jedenfalls schon gespannt auf die nächsten Schritte im Entwicklungsprozess. Wie auch schon nach unserem ersten Beitrag hier noch ein kleiner Aufruf: Stellt unter dem Artikel Fragen an die Entwickler – die Antworten gibt es dann in wenigen Wochen in einem weiteren Vorab-Bericht über Goal Tactics. (YouTube-Link)
Coign of Vantage ist neu im Store und kann für 79 Cent auf iPhone und iPad geladen werden.
Wer schon einmal Blueprint 3D gespielt hat, wird sich auch sehr schnell in der nicht einmal 10 MB großen UniversalApp Coign of Vantage (App Store-Link) zurechtfinden.
Insgesamt gibt es hier 90 Bilder und Figuren, die durch Wischbewegungen in die richtige Form gedreht werden müssen. Doch im Gegesantz zu Blueprint sind hier auf dem Display ganz viele farbige Quadrate zerstreut, die am Ende das Bild formen. In der oberen rechten Ecke wird das zu erstellende Foto angezeigt, danach darf gedreht werden. Dabei sei gesagt, dass das Bild nach dem Drehen auch verkehrt herum dargestellt sein kann.
Die zu fertigenden Bildern sind durch die quadratischen Pixel natürlich ebenfalls in 3D-Pixel-Grafik gehalten. Kommt man in einem Level einmal nicht weiter, gibt es einen kleinen Hinweise, der die Richtung anzeigt. Coign of Vantage macht auf dem neuen iPad eine gute Figur, auf dem iPhone kann man auch entspannt spielen.
Für 79 Cent erhält man die genannten 90 Bilder, wer das Spiel jedoch erst antesten möchte, kann zur kostenlosen Lite-Version (App Store-Link) greifen, die ebenfalls als Universal-App vorliegt. Hier können maximal 10 Puzzles gelöst werden.
The Tiny Bang Story ist eine gelungene Mischung aus Adventure und Suchspiel. Derzeit ist die App zu ersten Mal reduziert.
The Tiny Bang Story HD (App Store-Link) ist nur für das iPad verfügbar. Die 163 MB große Applikation ist Anfang Februar erschienen und wird jetzt erstmals für 79 Cent angeboten. Bisher musste man für das Spiel 2,39 Euro bezahlen.
Das besondere an The Tiny Bang Story HD: Das Spiel enthält keinen Text. So bietet es Spaß für alle Altersgruppen und lässt Kinder und Erwachsene in eine handgemalte Welt eintauchen.
In fünf unterschiedlichen Kapiteln gibt es mehr als 30 Aufgaben, die man nach und nach lösen muss. So muss man verschiedene Gegenstände finden, kleine Rätsel lösen und Mini-Spiele bestreiten. Besonders hervorzuheben ist die tolle Grafik. Alle Kapitel wurden von Hand gezeichnet und auf dem iPad sehen die Welten einfach nur klasse aus, auch wenn es für das neue iPad leider noch keine Optimierung gab.
Weitere Eindrücke von The Tiny Bang Story könnt ihr im folgenden Video erhaschen, das Freddy schon vor einigen Wochen aufgezeichnet hat (YouTube-Link). Wer kein iPad, sondern nur ein Mac besitzt, kann das Spiel dort ebenfalls für reduzierte 79 Cent (Mac Store-Link) laden.