Apple Heart Study: Über 400.000 Teilnehmer nahmen an Herzstudie auf der Apple Watch teil

Die Ergebnisse wurden nun von Stanford Medicine bekannt gegeben.

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Die laut Apple „größte Studie ihrer Art“ in den USA verteilte sich über acht Monate auf mehr als 400.000 Studienteilnehmer aus allen 50 US-Bundesstaaten. Apple und Stanford erstellten die Studie zur Bewertung der Benachrichtigungen eines unregelmäßigen Herzrhythmus auf der Apple Watch. 

Diese Funktion prüft gelegentlich den Herzrhythmus im Hintergrund und versendet eine Benachrichtigung, wenn ein unregelmäßiger Herzrhythmus auf Vorhofflimmern schließen lässt (AFib). Wenn ein unregelmäßiger Herzrhythmus festgestellt wurde, erhielten die Teilnehmer im Rahmen der Studie eine Benachrichtigung über ihre Apple Watch und ihr iPhone, eine Telemedizin-Beratung mit einem Arzt und ein Elektrokardiogramm (EKG) zur zusätzlichen Überwachung.


Die Ergebnisse der Studie haben Forscher von Stanford Medicine nun auf der 68. American College of Cardiology Scientific Session and Expo präsentiert. So stellte sich heraus, dass 0,5 Prozent der mehr als 400.000 Teilnehmer eine Benachrichtigung hinsichtlich eines unregelmäßigen Herzrhythmus erhalten haben. Auf diese Weise würde „die Fähigkeit demonstriert, einem Benutzer wichtige Gesundheitsinformationen zu geben, ohne die Ärzte unnötig zu belasten“, wie es von Seiten Apples in einer Pressemitteilung heißt. „Viele Teilnehmer suchten nach ihrer unregelmäßigen Rhythmusbenachrichtigung ärztlichen Rat und nutzten die Informationen, um sinnvollere Gespräche mit ihren Ärzten zu führen.“

„Als Ärzte versuchen wir immer, Wege zu finden, um Patienten Gesundheitsinformationen zu bieten, die für die individuelle Behandlung von Bedeutung sind“, sagte Dr. Sumbul Desai, Vice President Health von Apple. „Die medizinische Forschung spiegelt wider, was wir von Verbrauchern hören, und wir freuen uns, dass Apple Watch künftig noch mehr Verbrauchern helfen wird, während sie mit der medizinischen Gemeinschaft für weitere Forschung zusammenarbeitet.“

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Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

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