Stilla: Fotografisches Spielzeug für gyroskopische 3D-Effekte

Auch wenn ich als Foto-App-Redakteurin bislang dachte, dass ich mittlerweile so gut wie alles gesehen und ausprobiert habe, konnte mich Kollege Fabian heute morgen doch noch überraschen.

Mit der Stilla-App (App Store-Link) für iPhone und iPod Touch, die derzeit für 79 Cent aus dem deutschen App Store geladen werden kann, lassen sich wirklich ungewöhnliche, überraschende Effekte erzielen. Durch ihre sehr geringe Größe von nur 1,2 MB sollte auch unterwegs ein Download binnen Sekunden über die Bühne gehen.

Mit Stilla ist es möglich, gyroskopische 3D-Effekte zu erschaffen. Dies mag auf den ersten Blick etwas kompliziert klingen, ist es aber nicht. Innerhalb der App fotografiert man nach Möglichkeit ein und dasselbe Motiv aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Hat man diesen Schritt beendet, erstellt Stilla aus den vorhandenen Fotos ein Gebilde aus verschiedenen Perspektiven, bei denen die Bilder teils übereinander- oder nebeneinander gelagert werden.

Mit einfachen Fingerwisch-Gesten kann man dann den Betrachtungswinkel ändern und das Bild quasi wie einen Würfel in der Hand drehen. Hat man eine besonders schöne oder überraschende Ansicht gefunden, lässt sich diese als jpg in der Camera Roll speichern. Die Auflösung ist allerdings mit 480×720 bei meinem iPhone 4 nicht gerade zufriedenstellend, hier könnten die Entwickler noch nachbessern.

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MoMA Art Lab: Kreativ sein wie Henri Matisse, Jean Arp oder Elizabeth Murray

Das Museum of Modern Art, auch MoMA genannt, ist eines der bekanntesten Ausstellungsorte für zeitgenössische Kunst.

Mit dem MoMA Art Lab (App Store-Link), einer kindgerechten Applikation für das iPad, kann man nun selbst kreativ werden und verschiedene künstlerische Stile nachahmen. Für 3,99 Euro kann das Programm im App Store geladen werden und benötigt dabei 92 MB eures Speicherplatzes.

Im Großen und Ganzen handelt es sich beim MoMA Art Lab um eine Mischung aus Informationen zu Künstlern und deren Stilen, sowie einer Kreativabteilung, in der man selbst mit Formen und Stiften experimentieren kann. Ein kurzes Tutorial zu Beginn erklärt, welche Funktionen genutzt werden können, danach steigt man direkt ein und bekommt ein leeres Blatt Papier vor die Nase gesetzt.

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Light Byte: Schnelles Farbenspiel mit Suchtfaktor

An diesem Sonntag kann man ja außer auf das heutige Fußballspiel zu warten nicht so viel anfangen.

Als kleine Nachmittags- oder auch Abendunterhaltung (für alle Fußballverweigerer) eignet sich da das am 14. Juni erschienene Light Byte (App Store-Link). Die Universal-App von Ayopa Games kann für kleine 79 Cent auf euren iPod Touch, das iPhone und das iPad geladen werden. Mit 15,4 MB sollte selbst der Download von unterwegs kein großes Problem darstellen.

Im Genre Arcade oder Puzzle einzuordnen, ist Light Byte ein Casual Game, das immer höchste Konzentration erfordert. Auf einem Screen rücken von oben immer neue, bunte Kästchen nach, die mit einem Fingertipp abgeschossen werden müssen. Nun, das klingt noch ganz einfach. Allerdings gibt es einige Regeln zu beachten: Man sollte nach Möglichkeit so viele Kästchen einer Farbe nacheinander abschießen, um in den Genuß von Zusatzfeatures wie Zeitboni, Explosionen oder einer „Frenzy“-Zeit zu kommen. Während letzterer können beispielsweise durch Antippen in drei Sekunden so viele Kästchen wie nur möglich vom Screen gelöscht werden.

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realMyst: Der Klassiker der First-Person-Adventures nun auch auf dem iPad

Vom Abenteuer- und Puzzle-Titel Myst werden sicher viele iOS-Gamer schon gehört, oder es vielleicht selbst schon gespielt haben.

Die erste Version des Spiels wurde bereits 1993 veröffentlicht und ist nun auch auf dem iPad gelandet. Da man sich, anders als im Vorgänger, in einer echten 3D-Umgebung bewegt, die einem modernen Ego-Shooter gleichkommt, sind aufwändige Grafiken vonnöten. Damit nimmt realMyst (App Store-Link) dann auch gleich mal 555 MB an Speicherplatz auf eurem Tablet ein. Aufgrund dieser hohen Anforderungen ist das 5,49 Euro teure Spiel der Cyan Worlds-Entwickler auch nur für die zweite und dritte iPad-Generation geeignet.

Ich selbst muss gestehen, dass ich die Myst-Vorgängerspiele bislang nie selbst gespielt habe, und bin so ganz unvoreingenommen an dieses Game herangegangen. Wer in realMyst allerdings Zombies, Mutanten, Gangster, Monster oder andere unheilvolle Dinge erwartet, wird enttäuscht sein. Im Großen und Ganzen bewegt man sich völlig frei auf einer mysteriösen Insel, auf der es einige Puzzles zu lösen gilt.

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Babel Rising 3D: In-Apps, die Götzen menschlichen Hochmuts!

Die Bibel lehrt uns im Alten Testament, dass die Menschheit zur Überheblichkeit neigt.

Mit dem Turmbau zu Babel wurde laut Bibel der Versuch unternommen, Gott gleichzukommen. Dieser straft die Völker danach ab, indem er sie mit unterschiedlichen Sprachen über die ganze Welt verstreut. Mit dem kürzlich erschienenen Babel Rising 3D (App Store-Link), einer 2,39 Euro teuren Universal-App für iPhone, iPod Touch und iPad, kann man nun selbst in die schöpferische bzw. zerstörerische Rolle schlüpfen.

Die 99,3 MB große App von Ubisoft, die in deutscher Lokalisierung vorliegt, hatte bereits einen Vorgänger, der allerdings nur auf dem iPhone verfügbar war und sich in 2D-Welten abspielte. In Babel Rising 3D spielt man nun entweder in einem Survival- oder Kampagnen-Modus, und muss in beiden den Turmbau zu Babel verhindern.

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Autumn Dynasty: Grafisch ansprechendes Strategiespiel fürs iPad

Von Apple selbst jüngst als „Unser Tipp“ betitelt, wollen auch wir es uns nicht nehmen lassen, den Titel einmal näher anzusehen.

Für einen Preis von 5,49 Euro kann Autumn Dynasty (App Store-Link) zur Zeit aus dem deutschen App Store geladen werden. Die 106 MB große App ist aufgrund ihres strategischen Charakters vorerst nur für das iPad verfügbar gemacht worden – derartige Genres spielen sich auf einem größeren Screen wohl einfach besser.

Das in englischer Sprache vorliegende Strategie-Game aus dem Hause Bulkypix, die sonst eher mit Casual Games für iPhone und iPad auf sich aufmerksam machten, ist erst vor wenigen Tagen aktualisiert worden, und bietet ein grafisch aufwändig gestaltetes Gameplay. Mit tradionellen chinesischen Zeichnungen versehen, muss man sich auf einem Schlachtfeld in der Herbstdynastie in Echtzeit beweisen.

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Ab Donnerstag bei Aldi Nord: Mobiler Akku mit 2.200 mAh

Dieses Mal können alle Nordlichter von einem Aldi-Angebot profitieren.

Ab Donnerstag, dem 14. Juni, kann man bei Aldi Nord einen mobilen Zusatzakku mit Ladefunktion und 2.200 mAh Kapazität zu einem Schnäppchenpreis von 19,99 Euro ergattern. Da es sich um ein aktuelles Wochenangebot handelt, sind nur begrenzte Kapazitäten vorhanden, die sehr schnell vergriffen sein können. Im besten Fall stellt man sich also seinen Wecker und steht am Donnerstagmorgen gleich zur Ladenöffnung vor der Tür.

Der mobile Akku der Aldi-eigenen Marke Medion verfügt über vier USB-Anschlüsse zum Anstecken an eure iDevices oder auch zum gleichzeitigen Laden und Daten übertragen. Mit fünf weißen LEDs kann der aktuelle Ladezustand des 7,5 x 3,0 x 6,1 cm und 107 g schweren Akkus abgelesen werden. Aufgeladen wird dieser selbst über den USB-Port eures Computers.

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WWDC: Weitere Infos zu OS X Mountain Lion

Auch wenn wir längst wissen, dass OS X Mountain Lion in so gut wie allen Facetten bereits vorgestellt wurde, hat man es sich bei der WWDC-Keynote nicht nehmen lassen, noch weitere Infos zum Update des Betriebssystems zu liefern.

Mit Mountain Lion werden nun auch drei weitere Apps die Dienste der iCloud nutzen können, namentlich Messages, Erinnerungen und Notizen. Auch wird es endlich möglich sein, eigene Dokumente in die iCloud einzubinden – ein Feature, was bislang viele Nutzer vermissten. Apps wie Pages, Numbers und Keynote, aber auch die Vorschau und TextEdit unterstützen diese Synchronisation quer über alle Geräte, sei es Mac, iPhone, iPad oder iPod Touch.  

Ganz neu wird auch eine Diktier-Funktion sein, mit der sich Texte einsprechen lassen. Wohlgemerkt, an eine Siri-Sprachsteuerung kommt auch dieses Feature nicht heran, aber immerhin sollen Drittanbieter-Programme unterstützt werden, darunter Microsoft Word, und auch das allseits beliebte Facebook.

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Vidify derzeit gratis: Einfach zu bedienende Video-Sharing-App

Die App Instagram sollte den meisten Nutzern sicherlich ein Begriff sein. Mit Vidify gibt es ein ähnliches Prinzip auch für eure Videoclips.

Derzeit kostenlos im deutschen App Store zu beziehen, ist Vidify (App Store-Link) mit seinen 18,4 MB sogar ohne Probleme aus dem mobilen Datennetzwerk downloadbar. Sonst wird für die in englischer Sprache vorliegende iPhone- und iPod Touch-App 1,59 Euro fällig.

Mit Vidify lassen sich auf die Schnelle kleine, eigene Videoclips mit einer Gesamtlänge von 2 Minuten und 30 Sekunden zusammenfügen, mit Hintergrundmusik versehen und dann als Gesamtwerk versenden oder auf verschiedenen Plattformen hochladen. Doch zunächst von Anfang an: Um Vidify nutzen zu können, müssen die Ortungsdienste aktiviert sein, damit die App Zugriff auf eure Camera Roll bekommt.

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Golf KingDoms HD: Buntes Casual-Golfen im Side-Scrolling-Stil

Die Klassiker Tiger Woods PGA Tour oder auch Let’s Golf erfreuen sich großer Beliebtheit im App Store, erfordern aber auch so einige Übung.

Golf-Newbies oder Gamer, die sich nicht großartig einspielen wollen, finden nun mit Golf KingDoms HD (App Store-Link) ein einfach zu erlernendes, aber nicht weniger spannendes Casual-Golfspiel. Zur Zeit für 1,59 Euro im App Store erhältlich, benötigt die App 71,9 MB eures Speicherplatzes. Für einen Download aus dem mobilen Datennetz disqualifiziert sich Golf KingDoms HD daher leider. Nutzer eines iPhones oder iPod Touches finden auch noch eine kleinere Version (App Store-Link), die ebenfalls für 1,59 Euro geladen werden kann.

In insgesamt 27 Leveln in derzeit drei verschiedenen Welten kann man in der HD-Variante sein Golfkönnen unter Beweis stellen. Wer sich noch nicht direkt in einem Turniermodus messen möchte, kann auch erst die Level per Training erkunden. Es lässt sich außerdem einstellen, ob man mit oder ohne Windeinfluss spielen möchte.

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Loops, bis der Arzt kommt: Neues Videomix-Tool vjay im Test

Schon vor einigen Tagen hatten wir euch die Neuerscheinung vjay kurz vorgestellt. Nun soll ein etwas ausführlicher Test folgen.

Gerade von Apple selbst als „Unser Tipp“ im App Store deklariert, ist die satte 280 MB große App fürs iPad erst vor wenigen Tagen von algoriddim veröffentlicht worden. Zur Zeit zahlt man für vjay (App Store-Link) 7,99 Euro, später soll dann der Preis auf das Doppelte ansteigen.

Die Entwickler von algoriddim haben in der Vergangenheit insbesondere durch ihre djay-Apps auf sich aufmerksam gemacht, mit denen sich Musikstücke wie auf einem echten Mischpult JD-artig mixen und abmischen ließen. Die vjay-App verfolgt ein ganz ähnliches Prinzip, nur mit dem Unterschied, dass hier Video- und Audiospuren kombiniert werden können.

Damit man die funktionsreiche App auch problemlos nutzen kann, sollte man im Besitz eines iPad 2 oder des neuen iPads sein. Das iPad 1 bietet laut Entwicklern nicht genügend Performance, um die aufwändigen Rechenleistungen stemmen zu können. Ebenfalls notwendig ist zwingend die iOS 5-Version auf eurem Tablet.

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CaloryGuard Pro für 79 Cent: Jetzt aber!

Schon vor einigen Tagen bot der Entwickler von CaloryGuard Pro, Falko Buttler, seine App vergünstigt an.

Da sich aber das Ende der Preisaktion sowie unser Artikel zeitlich unglücklich überschnitten haben, konnten wir nun nach Absprache mit dem Entwickler nochmals eine Appgefahren-Preisaktion arrangieren. Somit kann CaloryGuard Pro (App Store-Link) nur am heutigen Freitag wieder für kleine 79 Cent erworben werden, was beim Standardpreis von 2,99 Euro einer Ersparnis von über 73 Prozent nahe kommt.

Die Universal-App für iPhone, iPod Touch und iPad benötigt nur 11,5 MB eures kostbaren Speicherplatzes und ist eine große Hilfe, wenn man täglich festhalten möchte, welche Arten von Lebensmitteln man in welcher Menge zu sich nimmt. Durch ein umfangreiches Archiv von Produkten kann anhand der Kalorienzahl schnell festgestellt werden, ob man sich gesund und ausgewogen ernährt.

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Ichi: Liebevoll gestaltetes Indie-Puzzle-Game mit Level-Editor

Neben den ganzen großen Entwicklern, die Umsätze in Millionenhöhe machen, tun sich oft auch kleine Independent-Schmieden hervor.

Eine solche befindet sich im niederländischen Utrecht: Dort entwickelt das junge Studio Stolen Couch Games aufwändig gestaltete Spiele für unsere iOS-Geräte. Ichi (App Store Link) ist eine Universal-App für iPhone, iPod Touch und iPad, und kann für kleine 79 Cent aus dem deutschen App Store geladen werden. Auch der Speicherplatzbedarf hält sich mit 42 MB noch in Grenzen.

Ichi ist ein grafisch ansprechendes Puzzle-Game mit kleinen Anlehnungen an Spiele im „Doodle“-Stil. Ziel des Spiels ist es, in mehr als 50 Leveln einen goldenen Strahl mit Hilfe von drehbaren roten Dreiecken so zu lenken, dass auf dem Weg alle im Level befindlichen goldenen Ringe eingesammelt werden. Durch einfaches Antippen des Bildschirms drehen sich die Dreiecke – ein „One-Button“-Game also.

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Pris: Puristische Kamera-App ohne viel Schnickschnack

Ja, wir wissen es alle – NOCH eine Foto-App? Der App Store ist schließlich voll davon.

Aber Pris (App Store-Link) ist schon ein wenig anders und richtet sich eher an diejenigen, die von überladenen Kamera-Apps mit unzähligen Funktionen, Filtern und Bearbeitungsmöglichkeiten die Nase voll haben. Die App für iPhone und iPod Touch mit dem vollen Titel „Pris: A Unique Mobile Camera“ kann zur Einführung noch für 1,59 Euro aus dem deutschen Store geladen werden und benötigt dabei 3,6 MB eures Speicherplatzes.

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Neues von Kairosoft: RPG-Game Dungeon Village im Test

Die Spiele der Entwickler von Kairosoft erfreuen sich im App Store regelmäßig großer Beliebtheit.

Mit dem vor zwei Tagen erschienenen Aufbau-Titel Dungeon Village (Download-Link), dass auf iPhone oder iPod Touch geladen werden kann, gesellt sich nun ein weiteres Spiel hinzu, dass für 2,99 Euro im App Store erhältlich ist. Dank kleiner 11,1 MB ist sogar ein Download von unterwegs möglich.

In der Vergangenheit überzeugte Kairosoft seine Kunden bereits mit wertigen RPG- und Aufbauspielen, darunter Game Dev Story oder Epic Astro Story. Wir wollen uns den neuen Titel einmal genauer in einem kleinen Test ansehen – denn die Bewertungen im App Store sprechen schon so kurz nach der Veröffentlichung eine deutliche Sprache. Alle Rezensenten geben Dungeon Village glatte fünf Sterne, das will etwas heißen.

Hat man Dungeon Village auf iPhone oder iPod Touch geladen, fällt gleich der Retro-Charakter des Games auf: Die Grafiken sind selbst auf einem Retina-Display leicht pixelig, und Background-Musik und Figuren erinnern an das berühmte Zelda-Adventure. Die Hintergrundgeschichte des Spiels ist auch leicht erklärt: In einem von Monstern umlagerten kleinen Dorf muss man Infrastrukturen errichten, in Quests die Monster errichten, und so einen beliebten Anlaufplatz für Abenteurer aus der Umgebung zu schaffen.

Ich muss gestehen, dass ich bislang noch keines der Kairosoft-Games gespielt habe. So erschloss sich mir das Spielgeschehen nicht sofort, denn das Tutorial des Titels ist sehr dürftig gehalten. Ein „Assistent“ hilft bei den ersten Schritten – bis das erste Gebäude errichtet wurde – und lässt einen dann allein mit Bewohnern, Monstern und zu erledigenden Aufgaben.

Anfänger auf diesem Genre-Gebiet werden sicherlich noch zusätzliche Probleme bekommen, sollten sie der englischen Sprache nicht mächtig sein: Denn Dungeon Village ist trotz seiner Textlastigkeit mit vielen Sprech- und Infoblasen nur in englischer oder japanischer Sprache spielbar. Mit guten Schulkenntnissen sollte man aber zumindest in der Lage sein, das Spiel ohne größere Probleme am Leben zu erhalten.

A propos am Leben erhalten. Die dörfliche Gemeinschaft muss nicht nur mit neuen Bauten und attraktiven Blumenarrangements bei Laune gehalten werden, es können zur Belustigung der Abenteurer und Auffüllung der Dorfkasse auch Events oder Quests abgehalten werden. So gilt es, mit einer Mannschaft auszurücken und Höhlen zu erkunden, aber auch Aufräumaktionen zu starten. All das trägt zur Zufriedenheit des Dorfes bei, und kann in einer Art Michelin-Wertung später zu Auszeichnungen und Sterne-Verleihungen führen.

Dabei sollte man stets im Auge behalten, dass die Aufrechterhaltung des Dörfchens auch nicht ohne Kosten vonstatten geht. Regelmäßige „Maintenance“-Aufwendungen können das erwirtschaftete Guthaben schnell wieder schmilzen lassen. Dann gilt es, weitere Abenteurer ins Dorf zu locken, und die Läden mit besserem Sortiment auszustatten.

Dungeon Village kommt bei all diesen Tätigkeiten und Aktionen ganz ohne lästige In-App-Käufe aus, eine Seltenheit in der heutigen App Store-Welt, insbesondere bei solchen Rollen- und Aufbauspielen. Auch das Gameplay und die Background-Story sollten den Nutzer für mehrere Stunden ans Gerät fesseln, denn für Abwechslung ist dank Events, Monster-Angriffen und Erkundungstouren immer wieder gesorgt.

Dabei sollte man nicht vergessen, dass sich der relativ kleine Screen von iPhone und iPod Touch nur bedingt für solche Art von Spielen eignet. Zwar gibt es die Möglichkeit, ins Geschehen hinein- und hinaus zu zoomen, aber die Aktionen sind doch teilweise sehr mühsam und nur ungenau auszuführen, mal ganz abgesehen von der fehlenden Übersichtlichkeit.

Wer solche Art von Spielen mag, wird auch hier sicherlich nicht enttäuscht werden und stundenlangen Spielspaß mit aufregenden Abenteuern finden, allerdings trübt das fummelige Gameplay auf dem kleinen Screen und eine fehlende deutsche Lokalisierung das Vergnügen doch ein wenig. Und irgendwann würden wir uns eure Spiele auch für das iPad wünschen, liebe Kairosoft-Entwickler…

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