Es ist eine wohl nie endende Diskussion, zumal die Nutzung solcher Apps und Geräte während der Fahrt für die Person hinter dem Lenkrad untersagt ist. Aber ihr werdet die Blitzer.de Pro-App (App Store-Link) ja sicherlich auch nur vor dem Fahrtantritt nutzen und euch über Gefahrenstellen auf der Route informieren, oder etwa nicht?
Blitzer.de Pro: Jetzt auch mit CarPlay
Die in Deutschland entwickelte iPhone-App bietet jetzt ein ziemlich spannendes Update. In Version 4.3.0 hat Blitzer.de Pro eine Unterstützung für CarPlay bekommen. Damit könnt ihr die App direkt auf dem großen Bildschirm im Fahrzeug nutzen, wenn ihr das möchtet.
In der CarPlay-App seht ihr eine kleine Karte mit eurer aktuellen Position. Auf der Karte seht ihr natürlich auch alle eingetragenen Blitzer. Solltet ihr einen frisch aufgestellten Blitzer entdecken, dann könnt ihr diesen auch direkt über die CarPlay-Anwendung melden.

Darüber hinaus stehen die wichtigsten Einstellungen über das große Display bereit, zum Beispiel Ton-Optionen, Zoom, Kartendarstellung oder die Option, Verkehr anzuzeigen. Natürlich kann die App auch im Hintergrund laufen, da die Warnungen auch per Sprachansage erfolgen.
Oder doch lieber ein Hardware-Helfer?

Blitzer.de Pro kostet 49 Cent und erfordert nach dem Download einen weiteren In-App-Kauf für 9,99 Euro, um dauerhaft mit allen Funktionen genutzt werden zu können.
Der größte Konkurrenz für die bereits seit etlichen Jahren erhältliche App sind sicherlich Gadgets wie der Ooono Co-Driver NO2. Im Hintergrund funktionieren die Systeme prinzipiell identisch, der Co-Driver ist am Ende des Tages nicht viel mehr als ein kleiner Lautsprecher, der dauerhaft im Auto bleibt.
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20 Jahre und nur einmal geblitzt
Meine Empfehlung ist: Einfach an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten und erst gar nicht zu schnell fahren. Ich bin mittlerweile seit 20 Jahren mit dem Auto unterwegs und wurde in dieser langen Zeit erst ein einziges Mal geblitzt: Tief in der Nacht auf einer komplett leeren Autobahn mit genau 80 km/h, weil ich in einer Baustelle das 60er-Schild übersehen habe. Mit einem der oben genannten Helfer wäre das wohl nicht passiert. Oftmals habe ich aber den Gedanken, dass ein solches Gadget für manche Personen eine Einladung ist, generell 10 bis 20 km/h zu schnell zu fahren. Oder wie seht ihr das?

Ich persönlich brauche das CarPlay Add-In nicht, aber danke für die Info. Die meisten CarPlays laufen auf dem Armaturenbrett. Die Wächter des Gesetzes werden sich freuen, wenn sie die aufgerufene App aus ihrem Bully heraus sehen.
Grundsätzlich denke ich, sollte man Blitzer-Apps nicht verbieten, sondern zulassen. Die Fahrer, die ohnehin immer zu schnell fahren (wollen), sind dann wenigstens an Unfall-Gefahrenschwerpunkten und in Umweltzonen zurückhaltend mit der Geschwindigkeit.
Ansonsten bin ich der Meinung, dass es auch sehr viele Blitzer gibt, die aus Gründen der Abzocke installiert wurden, um mit den Einnahmen den städtischen Haushalt (oder Landeshaushalt) aufzustocken. In solch einem Fall bin ich erst recht dafür, dass Blitzer-Apps erlaubt sein sollten.
Just my 2 Ct.
Der Grund für den Aufstellort eines Blitzers ist doch völlig unerheblich. Die Geschwindigkeitsbegrenzung ist stets einzuhalten und bei entsprechenden Umgebungsbedingungen sogar teils deutlich zu unterschreiten (z.B. unübersichtliche Situationen, spielende Kinder am Straßenrand, Bauarbeiter in Fahrbahnnähe, Witterungsereignisse, Fahrbahnzustand).
Der Autofahrer weiß in der jeweiligen Situation ohnehin nicht, ob es sich bei dem Blitzerstandort um eine tatsächliche Gefahrenstelle handelt, einen lohnenden Einnahmestandort oder beides, weil er gar nicht alle Parameter kennt, die zu der jeweiligen Einordnung führen. Aus diesem Grund ist eine Diskussion darüber völlig fehlgeleitet.
Oh, ein Moralapostel. Danke für deine Rückmeldung.
Sofern die Erinnerung an die einfachsten Verkehrsregeln mich direkt als Moralapostel würdigt, so bin ich es doch gern.
Ist denn irgendwas daran falsch, was Olli schreibt?
Was hat er denn falsches gesagt, dass man ihn als Moralapostel betiteln muss?
Ich würde mir eine Gesetzesänderung wünschen die den Kommunen das Recht erlaubt von hinten zu blitzen.
Keine Bremsmanöver, Motorradfahrer auch dabei.
Der Verwaltungsaufwand dürfte sich deutlich verringern und mehr Geld einbringen.
Damit wären auch Tutor Systeme auf den Autobahnen Datenschutz konform möglich.
Dann müsste man aber die Halterhaftung einführen. Bisher haftet der Fahrer.
Korrekt Gesetzesänderung Halterhaftung, greift leider heutzutage nur bei Parkverstössen.
Richtig, und der kann leider allzuoft einfach nicht ermittelt werden. Was meint ihr, wie schnell das ginge, wenn der Halter rausfinden müsste, wer das Auto gefahren hat? 🙂
Sinnfrei, die Leute Bremsen wenn Sie den Blitzer am Straßenrand sehen, egal wie herum diese Aufgebaut ist. Ändert nichts, die Leite Bremsen ja schon wenn auf der anderen Straßenseite ein Blitzer steht.
Solche Warner sind sehr wichtig und hilfreich! Nicht, dass ich rase, dennoch, wenn einmal ein Schild nachts, auf eine Baustelle übersehen habe, rettet mich so ein Helfer! Das ist alles!
Naja, CarPlay ist etwas überflüssig, da schaut die Polizei bestimmt gerne mit rein.
Verbote halte ich nur für dümmlich, nichts aus dem Internet kann man wirksam verbieten, denn jeder Weg hat seinen Umweg … Dann fordere man doch gleich iranische Verhältnisse, aber bitte auch mit allen Konsequenzen …
Ich bin zwar schon ein Opa und fahre recht gemäßigt – aber keinen Meter ohne Blitzer-App, man ist doch etwas vergesslicher geworden und so ist die App auch eine gute Erinnerung an die Verkehrssicherheit.
Die meisten Blitzer stehen allerdings dort, wo das meiste Geld in Aussicht steht und nicht dort, wo es wirklich gefährlich ist. Wer darauf hofft, dass man bei fließenden Verkehr von 59 auf 49 runter bremst, der bekommt auch künftig nur ein müdes Lächeln – mit oder ohne App …
Blitzer abschaffen – Thema erledigt!
Wie kann man diese Abzocke in irgendeiner Art gutheißen?
Solche Apps samt Community sind super hilfreich. Zumal die meisten Tempolimits ohnehin reinem Regulierungswahnsinn entstammen.
Wieso Abzocke? Da steht ein Schild mit maximaler Geschwindigkeit. Du fährst schneller? Selbst schuld. Ich bin übrigens für noch mehr Blitzer 🤓
Na dann ein Hoch auf die totale Kontrolle für dich mit erzieherischen Maßnahmen, übermäßigen Regulierungen und Verboten! Als gäbe es keine wichtigeren Aufgaben und Anlasse für Staatsdiener und Steuergelder. Auch, wenn du dies brav nicht benötigst.
Eine punktuelle Geschwindigkeitskontrolle ist eben genau das Gegenteil von einer totalen Kontrolle.
Die Verbote zu schnell zu Fahren und Regelungen sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten gibt es im Übrigen schon.
Abzocke kann es per se nicht sein, da Strafen ausschließlich verhängt werden, wenn man sich eben nicht an die Regeln hält. Und natürlich dienen Strafen als erzieherische Maßnahme. Das ist absolut nichts ungewöhnliches.
„Staatsdiener“ haben ein weites Aufgabenfeld und die Wichtigkeit – egal wer sie festlegt – kann nicht dazu führen, dass andere Aufgaben nicht erfüllt werden, sonst würde man im Extremfall alle Resourcen für Mordermittlungen (wenn das das wichtigste Aufgabenfeld wäre) aufwenden und ansonsten nichts mehr verfolgen.
Bitte mal dein Gehirn einschalten.
Vielleicht haben ja die „erzieherischen Maßnahmen, übermäßigen Regulierungen und Verbote“ deiner Frau und deinem Kind mal das Leben gerettet, weil es DEN einen Raser mal von Rasen abgehalten hat.
Außerdem hat Fahren auch etwas mit Reife zu tun.
Würden so dulis wie du, nicht überall zu schnell fahren, bräuchte es keine Blitzer. Würde es keine Entsprechende Tempolimits geben, wärst du vermutlich der erste der sich beschwert wenn ma an dir aufn Radl in der Stadt mit 200 vorbei fährt und es dich dabei von Radl weht.
Abzocke? Fahr doch einfach nicht schneller, als Du darfst – schon kann Dich keiner mehr abzocken. Wegen mir kann alle 100m ein Blitzer an der Straße stehen.
Und nun wird es bei hoher Strafe Verboten! Anständig fahren macht da mehr Sinn!
Sagt wer? Man debattiert. Mehr nicht.
Wir sind verloren
Eher du.
Einfach an die StVO halten
☺️
NIEMALS. Am Ende sind solche Apps noch überflüssig.
Ich wünsche mir ein Blitzer mit nachfolgenden Polizeikontrollen , bisher sowas nur bei Blink Verstößen im Kreisverkehr erlebt.
Wenn ich an Drängler und Raser auf de Autobahn denke, welche kurz vor dem Blitzer, der nicht sichtbar ist, stark abbremsen, dann bin ich gegen solche Tools.
Nach 44 Jahren hatte es mich mal erwischt. Ein Schild war nicht so gut sichtbar und schon warˋs passiert. Natürlich hat mich das geärgert, aber es ist kein Grund für solche Apps. Besser wäre auch eine Sektionskontrolle. Dann hat ein kurzfristiges Überschreiten des Limits aus Unachtsamkeit keine Auswirkungen und Raser müssen sich in dem Bereich zurückhalten.
Mal ganz ehrlich:
Der Verkehr in Deutschland, hier insbesondere die Städte, würde zusammenbrechen, wenn sich jeder an die Verkehrsvorschriften halten würde. Und hier meine ich nicht nur die Vorschriften zur Geschwindigkeit.
🤷
Ich glaube eher, dass alles flüssiger laufen würde, wenn sich wirklich jeder an alle Regeln halten, und dann auch noch vorausschauend und rücksichtsvoll fahren würde😉
Es wird sowieso nicht mehr lange dauern, dann müssen die Fahrzeuge die Verstöße selbst verpetzen. Die technischen Voraussetzungen erfüllen neuere Fahrzeuge eh schon.
Die modernen Fahrzeuge piepsen ja selbst, sobald das aktuelle Limit überschritten ist.
Es ist wichtig zu betonen, dass die Einhaltung von Verkehrsregeln entscheidend für die Sicherheit auf unseren Straßen ist. Dennoch besteht die Herausforderung darin, dass nicht alle Blitzer gleich eingesetzt werden. Oftmals sind sie an Orten platziert, die nicht unbedingt die gefährlichsten Stellen, sondern eher die besten Einnahmequellen darstellen. Das führt zu dem Eindruck, dass es mehr um Geld geht als um die Verbesserung der Verkehrssicherheit.
Darüber hinaus ist es schwierig, pauschale Aussagen über Raser zu treffen, da nicht jeder, der die Regeln hinterfragt, ein Verkehrssünder ist. Eine differenzierte Sichtweise ist hier wichtig. Letztlich sollten wir alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten: sicherere Straßen für alle Verkehrsteilnehmer. Das funktioniert ohnehin schon mehr schlecht als recht. Siehe plötzliche Bremsmanöver bei Entdeckung eines Blitzers.
Es ging hier um Blitzer und Warnsysteme dafür, nicht um Raser und dessen mögliche Folgen usw.. Blitzer stärken in keiner Weise die Verkehrssicherheit. Nirgendwo. Deswegen ist der Einsatz solcher Warner hervorragend und natürlich verboten!!!
Da Ihr euch alle genauestens an die Verkehrsregeln haltet und Blitzer super findet, kommt ein solches Gerät natürlich nicht für euch in Frage. Stellt sich nur die Frage…, Ihr wisst schon
30 Jahre war ich im Außendienst, jährliche km Leistung zwischen 80.000 und 90.000.
Sicher hat es mich auch einige male erwischt, nur war die „Blitzerdichte“ auch wesentlich geringer.
Würde ich heute noch beruflich unterwegs sein könnte ich nahezu täglich mehrere Tickets mitnehmen.
Meine Erfahrung hat mich gelehrt das in den letzten Jahren an fast jede Ecke diese schrecklichen Monster stehen.
Ebenfalls habe ich gelehrt das die Dinge fast immer an Stellen plaziert sind die nicht mal im Ansatz etwas mit Verkehrssicherheit zu tun haben sondern in der Regel an Stellen wo der „Erfolg“ sicher ist.
Genau an solche Stellen ist es auch einen erheblichen Unterschied ob man schneller als erlaubt, oder „zu schnell“ unterwegs ist.
Vielfach ist an solche Stellen eine gering höhere Geschwindigkeit überhaupt kein Problem und nicht im geringsten Gefährlich.
Die Blitzeranzahl ufert dermaßen aus, daß ich durchaus verstehen kann das Blitzerwarner im Einsatz sind.
Darf man aber nicht, nein, nein, man „muss“ in die Radarfallen tappen.
Ein ungleicher Kampf…