Lumin für Mac: Einfache Pixel-Animationen erstellen

Die Mac-Applikation Lumin gibt es derzeit kostenlos. Wir haben uns die App mal genauer angesehen.

Im ersten Moment war mir ja ehrlich gesagt nicht so wirklich klar, was man mit Lumin (Mac Store-Link) anfangen kann. Letztlich sind aber wirklich nette Animationen im Pixel-Stil möglich, für die man keine großen Vorkenntnisse mitbringen muss.

Auf einer Fläche von 32 x 16 Pixeln kann man Kugeln in 25 verschiedenen Farben platzieren und so nette Bilder erzeugen. Das klingt noch nicht wirklich spektakulär, besonders interessant wird es durch mögliche Animationen.

Man kann ein Bild einfach duplizieren und das Nachfolger-Bild weiter editieren. Fügt man so mehrere Bilder hintereinander, kann man die kleinen Kugeln bewegen und kleine Animationen erstellen. Praktisch: Drückt man „1“ auf der Tastatur, blendet man die Kugeln aus dem vorherigen Frame in.

Fertige Kunstwerke können entweder als statisches Bild oder als Filmdatei exportiert werden. Lumin bietet also nicht sehr viele Optionen, ist aber wirklich kinderleicht zu bedienen.

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StumbleOn: Vom Internet überraschen lassen

Das Internet ist groß. Entdecken wird man wohl nie alle einzelnen Webseiten – nette Treffer lassen sich aber mit StumbleUpon landen.

Ich erwische mich ja immer mal wieder dabei, wie ich zwischendurch einfach mal auf Wikipedia surfe und mir Artikel zu irgendwelchen Themen durchlesen, die mir gerade so in den Sinn kommen. Wer etwas mehr Abwechslung nicht scheut, sollte sich StumbleUpon (App Store-Link) ansehen.

Die Universal-App kann kostenlos auf iPhone und iPad geladen werden und wurde zuletzt Anfang März aktualisiert. Bevor es losgeht, muss man sich registrieren, das ist aber kurz und schmerzlos. Wichtiger ist es, im nächsten Schritt die richtigen Hauptthemen auszuwählen – hier kann man festlegen, ob man sich zum Beispiel eher für Mode oder für Technik interessiert.

Aus den gewählten Themen bekommt man dann per Fingertipp besonders interessante Artikel angezeigt. Diese werden zunächst von einer Redaktion ausgewählt und dann von den Nutzern bewertet – letzteres kann man natürlich auch machen.

Ein kleines Manko: Die Inhalte sind in englischer Sprache. Falls das nichts ausmacht, ist StumbleUpon aber echt eine witzige Sache – denn so trifft man auf Inhalte, die man sonst nie gefunden hätte. Von einem Strand aus Glaskugeln bis hin zu einer verrückten Auto-Sammlung war bei mir jedenfalls schon so einiges dabei.

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Im Überblick: Apps und Spiele der Woche (KW15)

Auch heute gibt es wieder eine übersichtliche Auflistung der Apps und Spiel der Woche.

iPhone-App der Woche – Figure: „Der kleine Beat für zwischendurch“ betitelt die innovative Applikation der schwedischen Entwickler von Propellerheads wohl sehr passend, denn ohne große Vorkenntnisse lassen sich damit auf die Schnelle auf iPhone und iPod Touch relativ eingängige Beats erschaffen. Insgesamt lassen sich drei verschiedene Audiospuren aufnehmen: Drum, Bass und Lead Synth. Das Spielen erfordert keine instrumentalen Kenntnisse, sondern erfolgt ganz einfach mittels Antippen der farbig unterlegten Pads auf dem Bildschirm. Schade, dass bisher noch eine richtige Speichermöglichkeit fehlt. (iPhone, 79 Cent)

iPhone-Spiel der Woche – Shadow Move: Shadow Move ist ein Schattenspiel, in dem eine bestimmte Figur solange gedreht werden muss, bis der vorgegebene Schatten geworfen wird. Dabei sind die Grafiken leider noch nicht für das neue iPad optimiert, hier sind einige Ränder sehr pixelig. Das Ziel ist es natürlich den richtigen Schatten an die Wand zu werfen. Um das nächste Level zu erreichen muss man jedoch nur einen Mindestprozentsatz erreichen. Wer einmal nicht weiter weiß, kann sich mit einem Klick auf die Glühbirne die aktuelle Prozentzahl anzeigen lassen. (Universal, kostenlos)

iPad-App der Woche – Solar Walk: Mit Solar Walk holt ihr euch ein virtuelles Planetarium auf euer iPhone oder iPad. Die App generiert ein 3D-Modell unseres Sonnensystems und visualisiert die verschiedenen Größenverhältnisse und Laufbahnen wissenschaftlich exakt. Mit einem Fingerwisch könnt ihr das Weltall auf eurem Display drehen oder vergrößern und einzelne Planeten ansurfen. Neben Star Walk eine der besten Apps dieser Art, zudem gibt es ständig neue Updates und Features, wie etwa die Unterstützung von 3D-Fernsehern. (Universal, 2,39 Euro)

iPad-Spiel der Woche – Crow: In dem Abenteuer spielt man das Spiel aus der Sicht einer Krähe. Es gilt die Landschaft zu erkunden, Feinden aus dem Weg zu gehen, aber auch gegen andere Vögel anzukämpfen. Dabei überfliegt man toll gestaltete Landschaften, indem man mit dem Finger die Richtung der Krähe beeinflusst – geflogen wird automatisch. Durch die verschiedenen Szenen und Kämpfen, gibt es genügend Abwechslung in Crow. (Universal, 3,99 Euro)

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Aus den Charts: Suchspiel „Wo ist Walter? in Hollywood“

„Wo ist Walter? in Hollywood“ befindet sich gerade auf Platz zwei der meistverkauften iPhone-Apps. Doch was kann die App eigentlich?

Das aus dem Hause Ludia stammende Spiel wird in zwei Versionen (iPhone/iPad) angeboten, die für 79 Cent beziehungsweise 2,39 Euro gekauft werden können.

Das Suchspiel steht jetzt schon seit dem 15. Dezember zum Download bereit und hat sich nun mühsam in die Charts gekämpft. Dem Spieler stehen zwei Spielmodi zur Auswahl: Zum einen kann man im Story-Modus vorgegebene Objekte und Gegenstände suchen und finden, zum anderen aber auch im „VS Odlaw“-Modus gegen Odlaw antreten – wer die Objekte schneller gefunden hat, hat das Spiel gewonnen.

Im Spiel selbst ist das Display voller Menschen, Tieren, Gegenständen und Objekten. Auf der rechten Seite wird angezeigt was zu suchen ist, unten links können kleine Hinweise genutzt werden. Da der Schauplatz meistens sehr groß ist, muss man auf dem iPhone immer hin und her scrollen, kann auch mit der 2-Finger-Gesten hineinzoomen. Ist ein Objekt gefunden, genügt ein Klick und man muss entweder weitere aufspüren oder darf in eine neue Umgebung eintreten.

Das Spiel ist nur in englischer Sprache verfügbar, aber da ihr nun alle relevanten Informationen habt, ist das überhaupt kein Problem. Man sollte etwas Zeit und Geduld mitbringen, denn manche Objekte sind sehr klein und nur schwer zu finden. Wer Suchspiele mag, wird sich über „Wo ist Walter? in Hollywood“ sehr freuen.

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Gewinnspiel: Laptop-Tasche von Feuerwear abstauben

Heute haben wir einen ganz besonderen Preis für euch: Zusammen mit Feuerwear verlosen wir einen Messenger-Bag mit Laptop-Fach.

Über Scott, so heißt das Modell von Feuerwear, müssen wir kaum noch Worte verlieren – immerhin haben wir die 130 Euro teure Tasche in der letzten Woche ausführlich unter die Lupe genommen, den Testbericht könnt ihr hier nachlesen. Die wichtigsten Fakten sind sicherlich, dass die Hülle aus Feuerwehrschlauch hergestellt wurde und einen Laptop mit einer Größe von bis zu 13 Zoll aufnehmen kann.

Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr lediglich die folgenden Fragen richtig beantworten:

Wie heißen die beiden Firmengründer von Feuerwear?
A: Nick & Walter
B: Martin & Robert
C: Christian & Klaus

Für Feuerwear ist nicht nur das Recycling der Schläuche wichtig. Wo ist die Firma besonders nachhaltig orientiert?
A: Alle Mitarbeiter kommen mit dem Fahrrad
B: Es werden bevorzugt Vegetarier eingestellt
C: Nähmaschinen werden mit Ökostrom betrieben

Wie heißt die iPhone-Hülle aus dem Hause Feuerwear?
A: Mitch
B: Steve
C: Ted

Die richtigen Lösungsbuchstaben (Muster: XYZ) schreibt ihr einfach in den Betreff einer Mail an contest [at] appgefahren.de, die ihr bis zum 18. April um 12:00 Uhr an uns sendet. Lösungshinweise findet ihr auf der Webseite von Feuerwear. Pro Person ist nur eine Teilnahme erlaubt, der Rechtsweg ist die immer ausgeschlossen und Apple mal wieder nicht als Sponsor tätig.

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Dr. Panda: Tierisches Lernspiel für Vorschulkinder

TribePlay hat am 6. April ein neues Spiel für Kinder veröffentlicht, das auf den Namen Dr. Panda (App Store-Link) hört.

Auch wenn die meisten Rezensionen von Dr. Panda von Nutzern stammen, die lediglich diese App bewertet haben, wollen wir uns das Spiel einmal genauer ansehen. Der Download der Universal-App muss mit 1,59 Euro entlohnt werden und kann nur auf Geräten mit einem DualCore-Prozessor (ab iPhone 4 oder iPad 2) installiert werden.

Bei Dr. Panda handelt es sich um ein Lernspiel, das vor allem für Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren besonders interessant sein dürfte. Der schlaue Panda selbst führt die Kinder durch das Spiel und stellt Aufgaben, die das Kind erledigen soll.

Insgesamt kann man in einer großen und farbenfrohen Landschaft bis zu zehn verschiedene Lernaktivitäten finden, die sich in unterschiedliche Kategorien einteilen lassen. So kann das Kind spielerisch Farben, Zahlen und Zählen aber auch logisches Denken erlernen. Für etwas Abwechslung sorgt das bekannte Memory, das ebenfalls mit an Bord ist.

Die Spiele sind nett aufgemacht und fordern das Kind in den unterschiedlichen Bereichen. Dr. Panda erklärt am Anfang was getan werden muss, bevor der Nachwuchs selbst zur Tat schreitet. So muss man beispielsweise einem Schatten das richtige Tier zuordnen, entscheiden welches Tier am größten ist oder aber auch die Tiere zählen, die angezeigt werden.

Durch die unterschiedlichen Lernspiele gibt es genügend Abwechslung. Insgesamt macht die Kinder-App einen guten Eindruck und kann für die entsprechende Zeilgruppe empfohlen werden.

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MindFeud: Gelungener Qwirkle-Klon als Gratis-Download

Letzte Woche hatte ich mich noch gewundert, dass es das tolle Brettspiel Qwirkle nicht für iPhone und iPad gibt. Bastian hat eine tolle Alternative gefunden.

MindFeud (App Store-Link) kann als 5,4 MB große Universal-App auf allen Geräten installiert werden und erinnert sehr stark an Qwirkle. Ihr kennt Qwirkle nicht? Das Spiel des Jahres 2011 solltet ihr euch unbedingt ansehen, mit 16 Euro (Amazon-Link) ist es auch nicht besonders teurer.

Aber zurück zu MindFeud: Der Spielablauf ist dem von Qwirkle sehr gut nachempfunden, auch wenn es andere Symbole gibt. Das Spielprinzip kann man am besten als Mischung aus Domino und Sudoku beschreiben. Mit Steinen in sechs verschiedenen Farben und mit sechs verschiedenen Symbolen muss man Ketten basteln, die entweder nur aus einer Farbe ohne doppeltes Symbol oder gleichen Symbolen ohne doppelte Farben bestehen.

Dabei muss man taktisch klug agieren, denn wer den sechsten Stein in eine Reihe legt, bekommt sechs Bonuspunkte. Außerdem sind auf dem Spielfeld einzelne Kästchen farblich markiert, hier kann man doppelte oder dreifache Punkte sammeln.

MindFeud kann kostenlos angespielt werden, finanziert sich allerdings über Werbeeinblendungen. Gespielt wird entweder gegen den Computer-Gegner oder online gegen andere Spieler. Schaltet man die Premium-Version für 79 Cent frei, kann man mehrere Spiele gleichzeitig bestreiten und zudem unbegrenzt oft gegen den Computer antreten. Vor drei Tagen hat das letzte Update übrigens Retina-Unterstützung für das neue iPad mitgebracht.

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Kinotopic: Cinemagram-Verschnitt mit Offline-Speicherung

Cinemagram war nicht vor allzu langer Zeit iPhone-App der Woche. Nun gibt es eine gelungene Alternative.

Mit einer durchschnittlichen Bewertung von nur zwei Sternen scheint Kinotopic (App Store-Link) nicht unbedingt der große Knaller zu sein. Die Kritik der Nutzer ist allerdings berechtigt, denn bisher war es nicht möglich seine erstellten Animationen offline zu speichern, zudem musste man sich einen Account per Mail oder Facebook erstellen.

Mit einem Upgrade auf die Premium-Version oder den direkten Kauf von Kinotopic+ (App Store-Link) für 79 Cent kann man dieses Manko einfach umgehen und seine Animationen direkt in der Foto-Bibliothek speichern. Zudem profitiert man von einer höheren Auflösung, die „Kinos“ werden in 760 x 570 Pixeln gespeichert.

Bevor man mit seinem eigenen Werk startet, kann man sich von den besten oder letzten Animationen anderer Nutzer inspirieren lassen. Die Aufnahme selbst ist dann kinderleicht erledigt: Man sucht sich einfach ein Objekt aus, das sich teilweise bewegt. Genau diesen Bereich kann man daraufhin mit dem Finger markieren, um ihn im späteren Bild animiert darzustellen.

Für noch mehr Abwechslung sorgen zwölf verschiedene Filter, mit denen man die Animationen in Kinotopic noch etwas umgestalten kann. Zumindest die kostenlose Version ist daher ein Blick wert, um einen ersten Eindruck von Kinotopic zu bekommen.

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WIRED: Zweite Ausgabe mit Kim-Schmitz-Comic

Anfang der Woche wurde die erste Ausgabe verschenkt. Jetzt gibt es in der WIRED-App neue Inhalte.

Seit wenigen Stunden kann man innerhalb der WIRED-App (App Store-Link) die zweite Ausgabe des Lifestyle- und Technik-Magazins herunterladen. Der Preis beträgt 2,99 Euro, das sind rund 80 Cent weniger als für die gedruckte Ausgabe am Kiosk – und man bekommt trotzdem jede Menge Extras in Form von multimedialen Inhalten.

„Die aktuelle Ausgabe bietet viele tiefgehend recherchierte Lesestücke und setzt in der Optik auf starke visuelle Elemente und Infografiken, die typisch für WIRED sind“, erklärt Chefredakteur Alexander von Streit. Als Titelthema dürft ihr in dieser Ausgabe erfahren, wie der Kampf um die Hoheit über digitale Inhalte das Web verändert und welche Zukunftsszenarien sich ergeben könnten.

Wirklich lesenswert ist in diesem Zusammenhang auch der Comic rund um das Leben von Megaupload-Gründer Kim Schmitz – natürlich mit jeder Menge Witz und Ironie.

Die neue Ausgabe ist im Gegensatz zu ihrem Vorgänger sogar für das Retina-Display des neuen iPads angepasst. Für alle Generationen gilt: Auch in dieser Ausgabe gibt es viel zu entdecken, zum Beispiel 360-Grad-Ansichten von vorgestellten Gadgets oder animierte Heft-Elemente wie eine Illustration zum neuen Berliner Flughafen. Für 2,99 Euro bekommt man sogar eine Kamerafahrt durch das Innovations-Archiv des Deutschen Museums in München gezeigt.

Meiner Meinung nach ist die WIRED, egal ob vom Kiosk oder aus dem App Store, auf jeden Fall ein Blick wert. Schade ist nur, dass man um Downloads von über 600 MB wieder nicht herum kommt…

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Sportschau-App: iPad-Optimierung nicht vorgesehen

Die Sportschau-App erfreut sich auf dem iPhone weiterhin großer Beliebtheit. Nach dem letzten Update ist die durchschnittliche Bewertung aber auf drei Sterne gesunken – wir haben nachgehakt.

Inhaltlich kann man der Sportschau (App Store-Link) so schnell nichts vormachen. Neben den zeitigen Beträgen gibt es unter anderem Audio- und Videodateien, oftmals direkt vom Spielfeldrand. Multitasking-Unterstützung und ein Upgrade zur Universal-App stehen aber noch aus – das sind derzeit auch die Hauptkritikpunkte der Nutzer.

„Die Multitasking-Unterstützung steht auf unserer Optimierungsliste, für das iPad ist die App aber weiterhin nicht vorgesehen“, hat uns ein WDR-Pressesprecher mitgeteilt. iPad-Nutzer dürfen sich aber trotzdem auf die sportlichen Großereignisse im Sommer freuen.

„Wir werden die Webseite der Sportschau dahingehend optimieren, dass Audios und Videos auch mit dem iPad abgespielt werden können“, heißt es weiter. Olympia und Europameisterschaft können also kommen, die eine oder andere Überraschung will man auf einer Pressekonferenz am 24. April ankündigen.

Im Zuge der Überarbeitung der Sportschau-Webseite soll übrigens auch die ARD-Mediathek für iPhone und iPad zugänglich gemacht werden.

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Wie Tom die Zeit wiederfand: Interaktives Buch fürs iPad

Aus dem Hause Colibri Games ist am 4. April die iPad-App „Wie Tom die Zeit wiederfand“ (App Store-Link) erschienen.

Die Macher von „The Tiny Bang Story“ (zum Bericht) haben basierend auf dem Spiel ein interaktives Buch für das iPad veröffentlicht. Die Kinderbuchautorin Karin Afshar hat insgesamt 50 Seiten zusammengeschrieben, die von den Entwicklern schön in einer App verpackt wurden.

Der Download ist kostenlos und beinhaltet eine Vorschau von 10 Seiten – wer dann überzeugt ist, kann die restlichen 40 Seiten für nur 79 Cent freischalten. Natürlich ist das Buch in deutscher Sprache vorhanden und beinhaltet kleine Aufgaben, wie zum Beispiel das Lösen eines Puzzles.

Der Text muss selbst gelesen werden, einen integrierten Sprecher gibt es leider nicht. Die Grafiken sind wie schon in „The Tiny Bang Story“ wirklich gelungen, und die Geschichte des kleinen Tom kann nun im interaktiven Buch miterlebt werden.

Insgesamt hat Colobri Games wieder eine tolle App veröffentlicht, die rund 120 MB groß ist. Der In-App-Kauf zur Freischaltung aller Seiten von 79 Cent ist fair und gerechtfertigt.

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mSecure: Flexibler Passwort-Manager für iOS & Mac

Auf der Suche nach einem Passwort-Manager für iOS, Mac und Android bin ich auf mSecure gestoßen und möchte euch meine Erfahrungen kurz mitteilen.

Die Anforderungen sind schnell erklärt: Für mich sollte ein Passwort-Manager einfach zu bedienen sein und über Synchronisationsmöglichkeiten zwischen Computer und mobilen Geräten verfügen. Genau aus diesem Grund habe ich mir mSecure (App Store-Link) angesehen, das mit einem Preis von 7,99 Euro für die Universal-App preislich etwas unter dem bereits bestens bekannten 1Password liegt.

mSecure ist mit seinen 8,8 MB schnell installiert und ebenso schnell eingerichtet. Bisher habe ich mich kaum mit der Thematik auseinander gesetzt, aber aufgrund der deutschen Oberfläche ging die Installation recht schnell. Direkt zu Beginn sollte man die App mit einem Masterkennwort schützen, direkt danach kann man schon Passwörter und Login-Daten eingeben. Greift man später auf einen Eintrag zu, kann man alle hinterlegten Daten nicht nur ansehen, sondern auch in die Zwischenablage legen oder per Mail weiterleiten.

Man kann seine Logins in verschiedene Gruppen sortieren (Privat, Geschäftlich, etc.) und behält so, auch aufgrund der integrierten Suche, immer den Überblick. Bei einem Eintrag kann man ganz praktisch aus Vorlagen für Webanmeldungen, Bankkonten etc. wählen und bekommt daraufhin passende Felder angezeigt, wie etwa URL oder Kontonummer. Praktisch: Sollte in der Auswahl ein Konto-Typ nicht vorhandne sein, kann man ihn innerhalb der App mit den dazugehörigen Feldern selber erzeugen.

Die Synchronisation mit der Desktop-Version von mSecure (Mac Store-Link), die für 15,99 Euro geladen werden kann, ist ebenfalls kein Problem. Ich habe mich für den Dropbox-Sync entschieden, eine direkte WiFi-Verbinung kann aber ebenfalls hergestellt werden – iCloud soll im Herbst folgen. Der Dropbox-Sync wird mit einem zusätzlichen Passwort gesichert und online als verschlüsselte Datei abgelegt. Das funktioniert natürlich auch mit der hauseigenen Android-App.

Das Gesamtpaket ist mit knapp 24 Euro deutlich günstiger als 1Password, das einen ähnlichen Funktionsumfang bietet – dafür muss man aber über 50 Euro berappen. Daher und aufgrund der guten Anpassung und einfachen Handhabung gibt es von mir eine Empfehlung für mSecure.

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Shadow Move: Schattenspiele auf iPhone & iPad

Eigentlich hatten wir mit einer besseren App als iPhone-Spiel der Woche gerechnet. Für eine Woche trägt Shadow Move (App Store-Link) diesen Titel.

Das knapp 50 MB große Spiel kann kostenlos aus dem App Store geladen werden, beinhaltet dafür jedoch auch kleine Werbebanner am unteren Bildschirmrand. Shadow Move ist ein Schattenspiel, in dem eine bestimmte Figur solange gedreht werden muss, bis der vorgegebene Schatten geworfen wird.

Dabei sind die Grafiken leider noch nicht für das neue iPad optimiert, hier sind einige Ränder sehr pixelig. Das Ziel ist es natürlich den richtigen Schatten an die Wand zu werfen. Um das nächste Level zu erreichen muss man jedoch nur einen Mindestprozentsatz erreichen. Wer einmal nicht weiter weiß, kann sich mit einem Klick auf die Glühbirne die aktuelle Prozentzahl anzeigen lassen.

Das Spiel ist in fünf Welten unterteilt, die jeweils zehn Level enthalten, also bekommt man für den Anfang 50 Level geboten. Insgesamt ist die Idee hinter Shadow Move interessant, an der grafischen Umsetzung hätte man aber etwas mehr arbeiten können. Kostenlos kann ein Blick aber sicher nicht schaden.

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Facebook übernimmt Instagram: Tadaa als alternative App

Die Nachricht der Firmenübernahme von Instagram durch Mark Zuckerberg und seinem Facebook-Imperium sorgte in den letzten Tagen für Schlagzeilen.

Für eine Milliarde Dollar soll Facebook das relativ kleine Unternehmen Instagram geschluckt haben – dort beschäftigt man derzeit nur etwa ein Dutzend Mitarbeiter, aber erfreut sich mit über 15 Millionen Nutzern weltweiter Beliebtheit. Die kostenlose App ist weiterhin im App Store verfügbar und bietet eine Reihe von Möglichkeiten, eigene Fotos mit Retro-Filtern zu versehen, und diese dann für die Instagram-Community zu veröffentlichen.

Schon in den Rezensionen zu Instagram wird der Unmut vieler treuer Nutzer deutlich: Ein nicht unerheblicher Teil befürchtet, dass nun auch das als Datenkrake bekannte Facebook-Unternehmen seinen Teil der Nutzerdaten einfordert, und sich fortan mit Informationen bedient. Weiterhin könnte es sein, dass durch eine enge Verknüpfung von Instagram und Facebook in Zukunft der Login des Foto-Diensts nur noch per Facebook-Konto möglich sein wird – und viele Aktionen somit im sozialen Netzwerk publik werden könnten – das Spotify der Fotoszene. So haben schon einige User ihre Konsequenzen gezogen und angekündigt, Instagram fortan nicht mehr nutzen zu wollen.

Auf der anderen Seite bieten sich durch diese Firmenübernahme allerdings auch mögliche Vorteile: So wäre es durchaus eine Spekulation wert, dass künftig Instagram-Dienste auch im Facebook-Netzwerk zu finden sind. Mich persönlich würde es etwa freuen, wenn man seine hochzuladenen Fotos vorher mit Instagram-ähnlichen Filtern versehen könnte. Auch die Verknüpfung eines Facebook-Kontos mit Instagram hätte seine Vorteile – sofern die Privatsphäre gewahrt werden würde. Denn dann wäre für neue Instagram-Nutzer kein eigener Account mehr nötig: Bei Bedarf meldet man sich mit dem Facebook-Login an. Ob es allerdings jemals soweit kommt, sei dahin gestellt.

Wer nun auch skeptisch ist und Instagram fortan die kalte Schulter zeigen wird, findet im App Store auch einige Alternativen, die ebenfalls einen Blick wert sind. So kann in diesem Zusammenhang das aus deutscher Entwicklerhand stammende tadaa (App Store-Link) für iPhone und iPod Touch hervorgehoben werden, was ähnliche Funktionen bietet. Dort kann man sich auch mit bestehendem Facebook- oder Twitter-Account anmelden, und dann neben Fotos der Community eine interne Kamerafunktion für eigene Shots nutzen.

Seit dem kürzlich erfolgten Update auf die Version 4.0 der tadaa-App können neben 21 HD-Filtern und ebenso vielen Rahmen, einer TiltShift-Funktion und Live-Vorschau der Fotos nun auch Serienaufnahmen angefertigt werden. Ebenfalls neu ist ein Leuchttisch, der Bearbeitungen der Fotos ermöglicht, sowie EXIF-Support und das Verwenden von mehreren Filtern nacheinander.

Die tadaa-App ist selbstverständlich ebenfalls kostenlos, und arbeitet streng nach deutschen Richtlinien, was die und Daten der User und Nutzungsrechte der Fotos angeht. Mit vollen fünf Sternen im App Store scheinen die Nutzer diesem Gesamtpaket sehr zugetan zu sein – vielleicht wird tadaa somit zu einer Auffangstation für enttäuschte Instagram-User. Was haltet ihr von der Firmenübernahme durch Facebook? Werdet ihr Instagram noch weiter nutzen? Teilt uns doch eure Gedanken dazu in den Kommentaren mit.

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Jourist Weltübersetzer: Urlaubs-Helfer bekommt Sprachen-Download

Der Jourist Weltübersetzer ist nicht nur zum halben Preis, sondern auch in einer neuen Version erhältlich.

Wenn mich bisher etwas am Jourist Weltübersetzer (App Store-Link) gestört hat, dann war es die enorme Größe der App. Aufgrund der verschiedenen Sprachen und den vielen Inhalten wurde fast 1 GB Speicherplatz belegt. Das hat sich in der gestern erschienenen Version 2.0 zum Glück geändert.

Ab sofort kann man nach dem Start der App die gewünschten Sprachen auswählen und separat voneinander herunterladen. Die einzelnen Sprachpakete sind nur noch 10 bis 50 MB groß, man kann also ordentlich Speicherplatz sparen. Momente, in denen man Hilfe auf Koreanisch, Hebräisch oder Bulgarisch benötigt, kommen ja selten sehr spontan vor.

Mit dem Jourist Weltübersetzer kann man über 2.200 Redewendungen in 29 verschiedene Sprachen übersetzen. Von Englisch über Niederländisch und Französisch bishin zu Thai und Hindi ist hier eigentlich alles wichtige dabei. Richtig interessant wird es durch die dazugehörigen Bilder und die Vertonung, die sogar von Muttersprachen aufgenommen wurden. Gesucht und gefunden werden können alle Inhalte entweder über Kategorien oder die integrierte Suche.

Für den nächsten Urlaub ist der Jourist Weltübersetzer jedenfalls ein praktisches Tool – sei es um vorab ein paar Redewendungen zu lernen oder vor Ort direkt anzuwenden. Die nur noch 15 MB große Grundapplikation ist noch bis Freitag für 3,99 Euro zu haben, der Normalpreis liegt bei 7,99 Euro.

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