Fishlabs: App Store braucht Premium-Segment

Ein Spiel von Fishlabs habt ihr sicher schon einmal auf eurem iPhone oder iPad gestartet. Doch lange war gar nicht klar, dass die Hamburger Firma für Apples-Geräte entwickelt.

Allen voran die Top-Titel wie Galaxy on Fire 3D oder Galaxy on Fire 2, Kundenprojekte wie Waterslide Extreme oder Auto-Simulationen von Volkswagen – Fishlabs bietet eine breite Palette an Titel an, die allesamt auf der hauseigenen 3D-Engine beruhen.

Aber hättet ihr gedacht, dass es beinahe überhaupt nicht zu alledem gekommen wäre? „2008 kontaktierte uns ein Apple Developer Relations Manager, um Fishlabs als iPhone-Entwickler zu gewinnen“, wird Andreas Stecher in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Maclife zitiert.

Doch anstatt purer Begeisterung, immerhin hätte man vorab ein Developer Kit für die Entwicklung zur Verfügung gestellt bekommen und wäre beim Start des App Store vertreten gewesen, hielt man sich zurück. „Wir waren skeptisch, ob der App Store und das iPhone ein Erfolg werden würden und haben erstmal ein halbes Jahr gar nichts gemacht…“

Mittlerweile hat sich dieses „gar nichts“ doch zu einem echten Erfolg entwickelt. Galaxy on Fire 2 wurde nach dem Release direkt zum iPhone-Spiel der Woche gekürt und dürfte sich schon bald refinanziert haben. Das geht allerdings auch nur, weil man bei Fishlabs nicht auf die Billig-Mentalität und 79 Cent Apps setzt – schließlich will die Entwicklung auch bezahlt werden.

„Der App Store braucht ein Premium-Segment, eine Kategorie für hochwertige Titel“, findet Kai Hitzer, ebenfalls im Gespräch mit der Maclife. „Die Masse an kostenlosen und mit 79 Cent quasi-kostenlosen Apps ist eine Gefahr für hochwertige Produktionen.“ Die Frage ist nur, wie man dem Kunden diese Befürchtung vor Augen führen kann. Andreas Stecher legt nach: „Apple hätte die Billig-Apps nie zuzahlen sollen. Der niedrigste Preis im App Store sollte bei 2,39 Euro liegen.“

Mit den Entwicklern von Fishlabs sind wir uns jedenfalls einig: Für ein gutes Spiel darf man gerne mal zwischen fünf und zehn Euro ausgeben. Und wer sich zum Beispiel davor scheut, 7,99 Euro für die aktuelle Version des Weltraum-Krachers zu bezahlen, bekommt den Vorgänger Galaxy on Fire 3D weiterhin geschenkt – als Appetizer…

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Spiel zum Film: Angry Birds Rio kommt im März

Die Angry Birds gehen in die nächste Runde. Im März müssen sie ihre Kollegen aus dem Trickfilm Rio befreien.

Der kurze Trailer verrät schon einmal den Hintergrund der Story. Drei Angry Birds werden nach Rio entführt und treffen dort auf jeden Menge ihrer kleinen Freunde, die ebenfalls in Gefangenschaft leben. Das eigentliche Spielprinzip soll dabei weitestgehend unverändert bleiben.

Anry Birds Rio wird im März erscheinen und zum Start 45 neue Level beinhalten, weitere sollen per Update folgen. Da es sich um ein Promo-Spiel zu einem Kinofilm handelt, könnte es sogar kostenlos angeboten werden. Wir wollen allerdings nicht zu viel versprechen…

Einer der Vögel hat uns übrigens gezwitschert, dass es am Wochenende auf appgefahren ein paar Schutzhüllen im Angry Birds-Design zu gewinnen gibt.

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In eigener Sache: „Versteckte“ Funktionen der appgefahren-App

Im Oktober letzten Jahres ist die erste Version der appgefahren-App an den Start gegangen. Seitdem hat sich vieles getan…

Die gestrigen Push-Probleme sollten wieder behoben sein. Vielen Dank für eure Hilfe. Wer heute noch keine Benachrichtigung erhalten hat, schaltet eben diese kurz in den iPhone-Einstellungen aus und wieder an.

Wir beobachten nicht nur den App Store ganz genau, sondern auch unsere eigene App. Durch den Erfolg der eigenen App kommen zu den eigentlichen Mails noch etliche dazu. Wir können leider nicht jede E-Mail beantworten, doch gelesen haben wir alle. Allerdings bleiben Nachrichten mit dem Thema „App-Support“ nicht unbeantwortet. Hier versuchen wir, so gut es geht, alle Fragen aufzuklären.

Vorweg wollen wir noch einige Bewertungen aus dem App Store aufgreifen. Wer dort eine Bewertung mit Kritik hinterlässt, ist das natürlich völlig legitim, allerdings können wir dort keine Stellung dazu nehmen. Es ist schon des Öfteren vorgekommen das fehlende Funktionen kritisiert wurden, obwohl diese vorhanden sind. Doch leider können wir den Nutzer nicht aufklären, da wir mit ihm nicht in Kontakt treten können. Deswegen bitten wir euch, falls ihr Probleme mit der App habt, uns eine Email an info [at] appgefahren.de zu schreiben (geht auch direkt aus der App heraus) oder das Kontakt-Formular der Webseite zu benutzen.

Ich möchte eine News löschen, finde aber nirgends eine Funktion dafür?
Wer nach solch einer Funktion sucht, kann die Suche nur ohne Erfolg abschließen, da keine Lösch-Funktion vorgesehen ist. Allerdings finden wir auch, dass eine Lösch-Funktion wenig Sinn macht, da auf Webseiten auch keine News gelöscht werden können. Zudem werden immer nur die neusten 25 Einträge angezeigt und ältere News verschwinden.

Ich möchte keine iPad-News lesen, sondern nur iPhone-Nachrichten. Geht das?
Zu diesem Thema haben wir die meisten E-Mails bekommen und euch auch immer die Lösung präsentiert. Möchte man beispielsweise nur Nachrichten rund ums iPhone bekommen, da man kein iPad besitzt, kann man in den Kategorien „appPad“ deaktivieren und schon erscheinen keine iPad-News mehr. Analog gilt das für alle anderen Kategorien. Vorher sollte man seine Änderung aber sichern, da sie sonst nicht aktiv wird. Wir arbeiten derzeit noch an einer besseren Lösung, die unabhängig von den Kategorien arbeiten soll.

Wenn ich auf das Vorschaubild klicke wird der Artikel nicht geöffnet. Warum nicht?
It’s not a bug, it’s a feature! In Version 3.1 haben wir diese Funktion eingebaut, um durch einen Klick auf das Bild den Artikel als gelesen zu markieren, ohne ihn zu öffnen. Um den Artikel lesen zu können, muss auf die Überschrift geklickt werden.

Warum wird Werbung angezeigt und wie kann man sie abstellen?
Da sich unsere App nicht von alleine programmiert hat, müssen wir die anfallenden Kosten auch irgendwie decken – die App selbst wollen wir allerdings nicht kostenpflichtig machen. Daher wird sporadisch Werbung eingeblendet, die allerdings einfach weggeklickt werden kann. Die Werbung wird von uns geprüft, ihr müsst keine Angst vor „Abzock-Bannern“ haben.

Wir hoffen, dass wir dem ein oder anderen mit dem Artikel weiterhelfen. Zum Schluss wollen wir nochmals Danke sagen, denn nur mit eurem Feedback kann Appgefahren besser werden. Das nächste Update der App folgt sicher bald. Support geben wir übringes auch auf unserer Facebook-Seite. Über Verbesserungsvorschläge und Ideen freuen wir uns natürlich jederzeit – und auch wenn es vielleicht mal keine Antwort auf eine Mail gibt – wir lesen sie alle.

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myTaxi: Innovativer Taxiruf für iPhone und iPad

myTaxi ist zwar erst in drei Städten (Hamburg, Köln, Bonn) verfügbar, aber eine wirklich nette Idee für die Zukunft.


Vorweg ein wichtiger Hinweis: Wir haben heute anscheinend ein kleines Problem mit unserem Push-Dienst, vereinzelt werden keine Benachrichtigungen herausgeschickt. Wir arbeiten schon am Problem und hoffen, zum Start der neuen Woche wieder mit voller Kraft für euch da zu sein.

Mit myTaxi sollen lästige Anrufe beim Taxidienst und das Warten im Regen der Vergangenheit angehören. Die kostenlose Universal-App erfreut allerdings nicht nur die Kunden, sondern auch die Fahrer, für die es eine zusätzliche App gibt – es lockt mehr Umsatz.

Aber was kann myTaxi eigentlich? In Hamburg, einer der drei Städten im Angebot, nutzen bereits 700 Taxifahrer das Angebot. Über die iPhone-App kann man sich ganz einfach ein Taxi zu einer gewünschten Adresse rufen lassen und auf dem Display verfolgen, wo das gerufene Taxi gerade ist und erfährt natürlich, wann es eintrifft – Berechnung der Restzeit bis zur Ankunft inklusive.

Leider konnten wir die App noch nicht selbst testen, werden das bei einem Besuch der drei Städte aber sicher nachholen. Denn auch kleinere Dinge wie Taxifahrerprofile oder Bewertungen der Fahrt helfen dabei, die Taxifahrt sicherer und angenehmer zu gestalten.

Habt ihr das Angebot vielleicht schon selbst genutzt oder könnt es am Wochenende noch ausprobieren? Über eure Erfahrungsberichte freuen wir uns natürlich…

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App Store-Probleme: Wo sind die Sterne hin?

Heute läuft der App Store wohl nicht ganz rund. Es dreht sich um die Bewertungen.

In unserem Briefkasten häuften sich die E-Mails, auch uns ist es bereits aufgefallen: Im mobilen App Store scheint es derzeit erhebliche Probleme mit der Anzeige der Sterne in der Übersicht zu geben. Auch wenn sie immer mal auftauchen und alles wieder zu funktionieren scheint  – auffällig ist das Phänomen schon.

Wie ihr am Screenshot und vielleicht auch auf eurem iPhone sehen könnt, fehlen zum Beispiel in den Top-25-Listen oder auch auf der Startseite die altbewährten Sterne. Wir haben uns natürlich auch gefragt, woran das liegen kann.

Wir gehen nicht davon aus, dass Apple etwas grundsätzliches am System der Sternebewertung ändert. Dagegen spricht, dass die Sterne immer wieder auftauchen und auch richtig angezeigt werden, wenn man sich die Detailinformationen zu einer App anzeigen lässt.

Vielmehr vermuten wir, dass es sich einfach um einen temporären Fehler im System oder der Server handelt. Also kein Grund, sich Sorgen oder Gedanken zu machen. Schließlich gilt: Nobody is perfect…

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Ab sofort: Rheinische Post auf dem iPad lesen

Und wieder einmal hat es eine Zeitung aufs iPad geschafft. Diesmal muss man die Entwickler loben, denn die Umsetzung ist echt klasse.

RP Plus ist die passende App zur gedruckten Ausgabe der Rheinischen Post. Das Wochenend-Magazin erscheint jeden Samstag und kann ab 14:00 Uhr heruntergeladen werden. Bis zum 16. April 2011 bleibt der Download kostenlos – danach wird ein Abonnement-Model eingeführt.

Wir haben uns schon viele Nachrichten-Apps angeguckt, doch RP Plus gefällt uns richtig gut. Jede Ausgabe verfügt über eine scrollbare Titelseite, wo alle Themen mit Bildern dargestellt werden (siehe Bild). Mit einem Klick gelangt man zu den eigentlichen Inhalten. Nachrichten können sowohl im Hoch- als auch im Querformat gelesen. Beide Ansichten sind für das iPad optimiert.

Des Weiteren gibt es zu vielen Artikeln tolle Bilderstrecken, Videos oder interaktive Grafiken. Natürlich gibt es in der Rheinische Post auch Nachrichten für Nordrhein-Westfalen.

Da es sich nur um eine aufgearbeitet PDF Version handelt, gibt es keine Kommentar-Funktion und keine Facebook-/Twitter-Weiterleitung. RP Plus setzt iOS 4.2 oder neuer voraus und ist eine Gratis-App. Nach dem 16. April kostet jede Ausgabe 1,59 Euro. Ob es ein Langzeit-Abo geben wird steht derzeit noch nicht fest.

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Gewinnspiel: iPad-Hülle und iPhone-App

Heute haben wir wieder etwas ganz besonderes für iPad-Besitzer. Und iPhone-User gehen auch nicht leer aus.

In dieser Woche verlosen wir ein Boa Folio von Booq – eine nette Schutzhülle für das iPad, die durch ihre gute Verarbeitung überzeugt. Ein kleines Manko hat die Hülle allerdings: Die Standfunktion ist ziemlich wackelig und kaum zu gebrauchen. Da ihr im Falle eines Gewinns aber auch keine 60 Euro berappen müsst, ist alles im grünen Bereich.

Natürlich geben wir ein so teures Produkt nicht einfach her. Um eine Gewinnchance zu erhalten, müsst ihr euch schon ein wenig bemühen. Ihr sollt uns möglichst kreativ und appgefahren zeigen, wie ihr euer iPad derzeit schützt, um es von A nach B zu transportieren.

Aus allen E-Mails (an contest [at] appgefahren.de), die mit Bild bis zum kommenden Mittwoch, den 2. Februar, um 12:00 Uhr bei uns eintrudeln, werden wir einen kreativen Gewinner ermitteln. Wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen und Apple ist nicht als Sponsor tätig.

Ihr habt kein iPad? Kein Problem. Für iPhone-Nutzer haben wir einen kleinen Gewinn, den ihr auf unserer Facebook-Seite abstauben könnt. Dort verlosen wir drei Promocodes für die 1,59 Euro teure App Verbrechen.

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Die eigene Paradis-Insel auf dem iPad erstellen

Der Name Paradise Island ist kein neuer im App Store. Die iPhone -Version gibt es schon seit Juli 2010, doch erst jetzt wurde eine iPad-Version nachgeschoben.

Paradise Island HD ist vor wenigen Tagen erschienen und ist zum Start kostenlos. In dieser App kann man eine Insel erschaffen, die nach den eigenen Vorlieben bebaut werden kann. Versuche Touristen anzuziehen und biete den Besuchern höchstes Niveau. Erschaffe riesige Einkaufscenter und tolle Casinos.

Die Grafiken wurden mit Liebe zum Detail erstellt und der Sound passt zum Spiel. Allerdings sind die Bewertungen im App Store durchwachsen – den einen macht das Spiel riesen Spaß, den anderen ist es wiederum zu langweilig. Es ist natürlich Geschmacksache ob die App gefällt oder nicht. Da Paradise Island HD kostenlos ist, kann sich jeder selbst ein Bild machen.

Einen Nachteil haben wir auf den ersten Blick gefunden: Hat man sein ganzes Geld in Wolkenkratzer oder Wohngebäude gesteckt, muss man via In-App-Kauf neues Geld kaufen. Zudem sei angemerkt, dass die App nur in englischer Sprache verfügbar ist.

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Taschenrechner HD: Gut, aber nicht perfekt

Einen Taschenrechner liefert Apple mit dem iPad leider nicht mit. Für 79 Cent wird eine Alternative angeboten: Taschenrechner HD für iPad.

An dieser Stelle fragen wir uns: Was soll man über einen Taschenrechner groß schreiben? Nun, Taschenrechner HD kann für 79 Cent auf das iPad geladen werden und ist insgesamt 7.4 MB groß – für einen einfachen Rechner eigentlich viel…

Die Programmgröße ist sicherlich auch durch den hübschen Hintergrund in einem Holzton zu erklären, der auf Wusch mit einer Büro-Dekoration daherkommt. Wem das nicht gefällt, der kann Kugelschreiber und Radiergummi natürlich auch vom Bildschirm verbannen, wobei der freigewordene Platz nicht für den Taschenrechner genutzt wird.

Im Portrait-Modus steht lediglich ein Basis-Rechner zur Verfügung, mehr Auswahl hat man im Querformat. Dort steht neben dem wissenschaftlichen Taschenrechner mit den standardmäßigen Funktionen wie Kosinus, Quadrieren, oder der Pi-Zahl zur Verfügung.

Richtig gut gefallen hat uns der Note-Modus, bei dem neben dem Basis-Rechner ein kleiner Notizzettel eingeblendet wird, auf dem man sich zum Beispiel Zwischenergebnisse markieren kann. Klasse ist auch die Tape-Funktion, in der alle Rechenschritte aufgelistet werden – den „Kassenzettel“ kann man später zum Beispiel per E-Mail verschicken.

Leider kann man nicht direkt zwischen den einzelnen Anzeigen wechseln, etwa per Fingerwisch. Stattdessen muss man immer kurz in die übersichtlichen Einstellungen und den Modus dort auswählen, was zwei Klicks in Anspruch nimmt.

Wir vermissen eigentlich nur einen zweizeiligen Taschenrechner, der die Eingabe nicht mit jeder neuen Eingabe löscht – so wie man es beispielsweise vom Casio-Rechner aus der Schule kennt. Leider sucht man diese Funktion auch bei anderen Rechnern aus dem App Store vergebens. Einen kleinen Bug haben wir auch gefunden – hat man etwas mit „Pi“ gerechnet, stürzt die App ab, wenn man die Ausgabe mit „C“ löschen will.

Natürlich konnten wir nicht alle Rechnungen auf ihre Richtigkeit überprüfen. Grundrechnungen wie Punkt-vor-Strich oder Kosinus-Rechnungen hat der Taschenrechner HD allerdings problemlos und richtig gelöst.

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Wohin?-Entwickler verrät die besonderen Funktionen

Gestern haben wir euch schon kurz auf ein Update der App Wohin? aufmerksam gemacht. Es gab allerdings auch einige Fragen.

So hieß beispielsweise, dass man eine solche Augmented Reality-Funktion in anderen Applikationen kostenlos bekommen würde, was zum Beispiel bei der App Around Me ja auch stimmt. Doch Ortwin Gentz, der Mann hinter Wohin?, spricht von einer besseren Umsetzung als bei der Konkurrenz. Das wollten wir natürlich genauer wissen.

Vier Probleme hat uns der Entwickler genannt, die es bei anderen AR-Apps zu geben scheint. So hängen die angezeigten Ergebnisse immer etwas hinterher, wenn man sein iPhone schwenkt – der Kompass arbeitet einfach zu langsam. Wohin? nutzt deswegen das im iPhone 4 verwendete Gyroskop, um die eingeblendeten Points-of-Interest noch genauer anzuzeigen.

Eine weitere Hürde vor die man gestellt wurde, waren nahe und weiter entfernte POIs und Suchergebnisse, die sich gegenseitig überdecken. In der Entwicklung musste auch berücksichtigt werden, dass manche Nutzer ihr iPhone im Querformat, andere lieber im Portraitmodus halten.

„Alles was es an fertigen „AR-Komponenten“ von der Stange gibt, war unbrauchbar für unsere Zwecke, so dass wir eine komplett eigene Engine mit Open GL ES entwickelt haben. Wir hätten den Preis der App erhöhen können, allerdings wäre das unfair gewesen gegenüber allen Leuten mit Devices ohne Kompass und Kamera“, berichtet Gentz gegenüber appgefahren.de. „Wir finden, dass mit der großzügig bemessenenen 30-Tage Testzeit ein guter Kompromiss erreicht ist, so dass die User nicht die Katze im Sack kaufen.“

Wenn man die AR-Funktion danach nutzen will, wird ein einmalige In-App-Kauf von 79 Cent fällig. Und was sagt Gentz zur kostenlosen Konkurrenz? „Die spielt in einer anderen Liga und ist zumeist werbefinanziert. Übrigens kostet Around Me genauso viel wie Wohin?, wenn man die Werbe-Banner ausblenden möchte…“

Wir hoffen, euch mit diesem Artikel einen kleinen Einblick in die Entwicklung einer App – und dem damit verbundenen Aufwand – gegeben zu haben. Eine iPad-Version von Wohin? wird es übrigens mit Sicherheit eines Tages geben, viel mehr will sich Ortwin Gentz mit seinem Team aber auf die generelle Weiterentwicklung von Wohin? konzentrieren.

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Geschenkt: Zwei Pixi-Bücher für das iPad

Gestern haben wir das iPad ein wenig vernachlässigt. Als Gegenleistung gibt es jetzt gleich zwei kostenlose Apps.

Für den Benutzer zwischen 15 und 25 Jahren, der alleine lebt und sich durch Leben schlägt, mag dieses Angebot zwar nicht unbedingt sehr verlockend sein, für Familienväter oder Mütter mit kleinen Kindern aber umso mehr – denn es gibt mal wieder Apps für die Kleinsten (immer daran denken: zu viel iPad ist auch nicht gut).

Auf den Kauf des nächsten Pixi-Bilderbuchs kann jetzt verzichtet werden, der Carlsen Verlag bietet jetzt nämlich zwei seiner sonst 1,59 Euro teuren iPad-Applikationen kostenlos an: Geladen werden können: Kasimir und sein Bauernhoforchester, sowie Ritter Bodobert und der Yeti.

Beide Apps sind absolut kindgerecht aufgebaut und erzählen eine spannende Geschichte. Vorlesen können die Eltern nach Wunsch selbst – dabei gibt es dann Hintergrundgeräusche passend zum Bild – oder ein integrierter Erzähler kommt zum Einsatz.

Traut man den Rezensionen im App Store, ist die technische Umsetzung noch leicht ausbaufähig. Aber bei einer Gratis-App kann man darüber auch mal hinwegsehen…

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The Daily-Event: Abo-Modell und Hintergrund-Download?

Auch dieses Gerücht schwirrt bereits seit Wochen durch die Internet-Welt, nun gibt es eine Bestätigung: Eine Presse-Veranstaltung für das iPad steht an.

Die ausgerufene Veranstaltung wird nicht von Apple alleine ausgerichtet, sondern in Zusammenarbeit mit News Corp, einem der größten Medienkonzerne der Welt. Worum geht es? Um „The Daily“, die erste Zeitung, die exklusiv auf dem iPad erscheinen wird. Stattfinden wird der Event am 2. Februar in New York.

Was daran so besonders ist? Alle Experten erwarten ein neues Abo-System, das neben der neuen Publikation während der Veranstaltung vorgestellt wird. Schließlich müssen Redakteure und Techniker bezahlt werden, momentan bleibt lediglich der In-App-Kauf als manuelle Option.

Der Nachteil aus Sicht der Verleger: Die Abos müssen manuell verlängert werden und laufen sonst automatisch aus. Ob und inwieweit diese Flexibilität unter einem neuen Abo-Modell leiden wird, ist noch nicht abzusehen.

Eine weitere Funktion, über die gemunkelt wird: Eine automatische Verteilung der neuen Ausgaben. Bisher war es ja immer so, dass man sich die aktuelle Zeitung in einer App nach dem Start laden musste, was teilweise viel Zeit in Anspruch nahm – viel praktischer wäre es natürlich, wenn die neuen Ausgaben im Hintergrund geladen werden könnten.

In Verbindung mit dem Release von „The Daily“ rechnen wir übrigens auch mit der Veröffentlichung von iOS 4.3 – schließlich werden einige technische Kniffe notwendig sein, um die neuen Funktionen auf das iPad (und iPhone) zu bringen.

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Zum Auflegen: Tap DJ für die Hosentasche

Der App Store ist voller Überraschungen: Tap DJ ist nur eine von vielen tausenden.

Wir haben uns die 1,59 Euro teure iPhone-Applikation, die derzeit ganz weit oben in den Charts mitmischt, bereits angesehen und uns einen ersten Eindruck verschafft. Immerhin laden über 100 Bewertungen mit einem Schnitt von viereinhalb Sternen zum Download ein.

Wie es der Name schon verrät, handelt es sich bei Tap DJ um eine App, mit der ihr zum virtuellen Diskjockey avancieren könnt. Doch ein wenig auf den Platten herumzukratzen ist gar nicht so einfach, wie wir feststellen mussten.

Für die beiden Platten könnt ihr euch Titel aus euer Musikbibliothek oder einige Samples aussuchen und direkt auflegen. Toll: Das Musikcover wird als Aufdruck auf der Schallplatte angezeigt. Aber letztlich geht es ja nicht um das Design, sondern den Sound.

Läuft die Musik einmal, kann man eigentlich alles anstellen, was man als DJ anstellen muss. Man kann einfach drauf losdrehen, Background-Beats einfügen, die Geschwindigkeit verändern oder bestimmte Teilstücke eines Songs wiederholen lassen. Natürlich sind Equalizer und Soundeffekte auch mit an Bord.

Leider ist die App nur auf Englisch verfügbar und mit vielen Optionen übersät, auf dem kleinen iPhone-Display kann es da schon einmal eng werden. Was unserer Meinung nach auf jeden Fall eingefügt werden soll ist eine Möglichkeit, seine Musik-Mixe mit anderen zu teilen – momentan kann man seine Kunststücke am DJ-Pult lediglich aufnehmen. Ihr wisst es ja: Unser musikalisches Talent ist ziemlich ungeheuerlich…

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Updates: Vintage Camera, Doodle Jump, Wohin? und Uber Racer

Der App Store steht niemals still. Viele Entwickler belohnen treue Kunden mit ständigen Updates, wir haben einige aktuelle Neuerungen ausgegraben.

Apple hat die 1,59 Euro teure 8mm Vintage Camera bereits zur iPhone-App der Woche gekürt, aber die Entwickler ruhen sich nicht auf ihren Lorbeeren aus. Auf vielfachen Wunsch kann man zu seinen Aufnahmen nun auch den klassischen Ratter-Sound der alten Filmprojektoren hinzu schalten. Fehlen eigentlich nur noch HD-Aufnahmen, die aufgrund der Filter aber wohl schwer umzusetzen sind. Wir lassen uns allerdings gerne eines besseren belehren.

Die Bewertungen sprechen eine eindeutig positive Sprache, aber ist bei Doodle Jump nicht langsam der Saft raus? Wir warten jedenfalls auf weitere, innovative Spielideen und dürfen uns in der Zwischenzeit „nur“ mit einem neuen Boss-Gegner im Standard-Theme beschäftigen. Es darf auch mal wieder etwas mehr sein…

Aus deutscher Entwicklung stammt die App Wohin?. Das Update auf die Version 3.5 bringt nun einen Modus zur Augmented Reality mit, der besser sein soll, als die Lösungen der Konkurrenz. Den erhöhten Entwicklungsaufwand lässt man sich allerdings auch durch einen In-App-Kauf über 79 Cent bezahlen.

Wenn es mal kein Rennspiel von Electronic Arts oder Gameloft sein soll, werft einen Blick auf Uber Racer 3D. Die Universal-App wurde mit dem Update auf Version 1.2 in Sachen Grafik, Physik und Steuerung verbessert und sogar auf 1,59 Euro reduziert. Kommt – warum auch immer – im US-Store deutlich besser bewertet daher.

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iPhone mit NFC: Was ist das, was kann das?

Es gibt mal wieder neue Gerüchte um mögliche Funktionen des iPhone 5, die wir natürlich aufgreifen wollen.

Es sind schon ein paar Tage vergangen, seit Analyst Richard Doherty gegenüber Bloomberg Thesen äußerte, dass Apple die Funktechnik NFC in das iPhone integrieren will. Aber was genau ist das überhaupt und könnten iPhone-Nutzer in Deutschland davon profitieren?

NFC bedeutet „Near Field Communication“ und ist eine einfache Technik, Daten zwischen zwei Geräten zu übertragen, ohne sie vorher koppeln oder verbinden zu müssen, wie es beispielsweise bei Bluetooth der Fall ist.

Ein mögliches Anwendungsszenario gibt es natürlich auch schon: Das Bezahlen in Geschäften. Dort soll man, ginge es den angeblichen Vorstellungen Apples, einfach sein iPhone auf ein Terminal legen und in Sekundenschnelle bezahlen können.

Warum Apple daran Interesse haben sollte? Ganz einfach: Die Abbuchung würde vermutlich über das iTunes-Konto laufen, Apple bekommt einen Anteil der Gebühr und wüsste vermutlich sogar, welcher Kunde wo was gekauft hat – diese Informationen könnten zum Beispiel zur Einblendung von bestimmten iAds genutzt werden.

Letzterer Punkt ist sicher weit hergeholt, aber durchaus denkbar. NFC ist natürlich nicht auf iPhones beschränkt, sondern auch mit anderen Mobiltelefonen nutzbar, in Asien wird NFC für Bezahldienste wohl schon eingesetzt.

Auch die Frage der Sicherheit scheint noch nicht ganz geklärt zu sein: Was passiert, wenn man sein iPhone mit NFC-Technik verliert? Können unehrliche Finder dann nach Lust und Laune einkaufen, solange man das Handy nicht gesperrt hat?

Wir sind der Meinung: Benötigen tut man so etwas nicht. Vielmehr würden wir uns eine Drauflege-Technik für unsere EC-Karte wünschen, natürlich inklusive PIN-Eingabe. Das würde deutlich schneller ablaufen als die heutige bargeldlose Bezahlung und ist sicher auch flächendeckend denkbar… Foto: Boy Genius Report

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