Tadaa HD-Filter: Aktualisierte Foto-App mit vielen Möglichkeiten

Schon vor kurzem berichteten wir über die noch gar nicht so lange im App Store vertretene Applikation für das iPhone und den iPod Touch: tadaa. Nun haben die Entwickler ihre App ein wenig umstrukturiert und bieten nun auch einige Fotofilter in Echtzeit an.

War die Vorgängerversion von tadaa eine reine Social-Networking-Foto-App, mit der sich Fotos hochladen und mit anderen Nutzern teilen ließen, gibt es nun mit der Version 3.0, die seit dem 26. Juli im Store vertreten ist und gratis geladen werden kann, eine sehenswerte Zusatzfunktion: der User kann direkt in der App eine Reihe von Foto-Filtern anwenden, die auch sofort live auf dem Kamerascreen zu sehen sind. Die „alte“ tadaa-App steht seit dem Update nicht mehr zur Verfügung.

Doch was bietet die „tadaa HD-Filter“ (App Store-Link) nun an Mehrwert gegenüber ihrer Vorgängerversion? Wir haben uns deswegen entschlossen, einen kleinen Test zu wagen und uns dafür Version 3.0, die leider nur in englischer Sprache verfügbar ist, einmal näher angesehen.

Nach dem Start der 7,1 MB großen App wird man aufgefordert, sich bei tadaa anzumelden oder ein neues Konto zu eröffnen. War es in der alten Version des Programms nicht möglich, ohne ein Konto alle Funktionen zu nutzen, kann man nun auch diesen Schritt überspringen und mit einem Klick auf ein Kamera-Symbol am unteren Bildrand direkt in die Kameraansicht gelangen. In der Beschreibung preisen die Entwickler selbst die Geschwindigkeit ihrer Kamera an, angeblich handelt es sich um die schnellste Kamera im App Store. Wirklich bestätigen oder dementieren können wir das nicht – je nach Auslastung des Arbeitsspeichers starten andere Apps oder die Standard-Kamera gleich schnell.

Diese Ansicht ist vergleichbar mit der nativen Kamera-App des iPhones oder iPod Touchs, mit der Ausnahme, dass am unteren Bildrand neben dem Auslöser auch eine Reihe von auszuwählenden Effekten sowie ein Regler zur Intensität des Filters bereit stehen. Auch der Blitz lässt sich wahlweise hinzuschalten – und was sicher viele Foto-Freaks freuen wird: man kann mittels eines Buttons auf die Frontkamera umschalten und die Effekte auch auf diese anwenden.

Hat man unter den momentan 13 verschiedenen, zumeist Old School-anmutenden Filtern den passenden gefunden, genügt ein Tipp auf den Auslöser und den darauf folgenden „Save“-Button, und das Bild wird in relativ hoher Auflösung (in meinem Fall war es 1529×2048 Pixel, also für kleinere Ausdrucke durchaus verwendbar) in der Camera Roll gespeichert. Zusätzlich kann man dem Foto einen Titel geben und das Bild direkt bei Facebook oder Twitter hochladen. Ebenfalls möglich ist ein Geotag, sofern die Ortungsdienste aktiviert sind.

Für alle weiteren Funktionen, die das Social Sharing der eigenen Bilder angeht, muss ein Account bei tadaa angelegt werden. Dort können dann Fotos hochgeladen und von anderen Nutzern eingesehen, kommentiert und bewertet werden. Durch gute Bewertungen lassen sich Bonuspunkte in einer tadaa-eigenen Währung sammeln – abgesehen von Anerkennung kann man mit der Währung bisher aber nichts machen.

Wer Lust hat, kostenlos ein paar wirklich ansprechende Fotofilter in Echtzeit auf dem Screen anzuwenden, sollte nicht lange zögern und sich tadaa HD-Filter herunterladen. Die Entwickler der menschmaschine Publishing GmbH haben auch schon weitere Effekte angekündigt.

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Gesundheit! Spiele-Empfehlung für die ganze Familie

Gesundheit! Eigentlich ist ja noch keine Grippe-Zeit, Konami sorgt aber schon einmal vor und schickt ein neues Spiel ins Rennen.

Gesundheit! (iPhone/iPad) ist am Donnerstag im App Store erschienen. Die iPhone-Version ist derzeit für günstige 79 Cent erhältlich, für Gesundheit! HD zahlt man mit 1,59 Euro etwas mehr. Beide Versionen sind derzeit um 50 Prozent reduziert und wir wollten natürlich herausfinden, ob sich der direkte Download lohnt.

Allein die Geschichte ist ein wenig verrückt: Im Spiel dreht es sich um ein altes Schwein, das unter Allergien leidet. Die Rotznase kommt bei seinen Freunden nicht wirklich gut an, kann sich bei einem Angriff von bösen Monstern aber zum Glück in Sicherheit bringen. Keine Frage: Den verschollenen Freunden muss geholfen werden.

In bisher 40 Level muss man die Monster in ihre Fallen locken und gleichzeitig pro Level drei Sternenfrüchte einsammeln. In den ersten fünf Runden werden die grundlegenden Spielelemente vorgestellt. Zur Bewegung reicht ein Fingertipp auf den Bildschirm, schon läuft das eigene Schwein zum ausgewählten Punkt. Drückt man auf das Schwein selbst, kann man mit einem Fingerzug einen grünen Schleimklumpen katapultieren – sehr elegant.

In den einzelnen Leveln sorgen Schalter, Teleporter und nicht zuletzt die wilden Monster für Abwechslung. Mit ein wenig Geschick muss man die Monster in die Falle locken, dabei aber aufpassen nicht selbst hereinzutreten. Egal ob man gefressen wird oder selbst in die Falle tritt – das Level gilt als gescheitert und muss erneut gespielt werden. Perfekt endet eine Runde ohnehin nur, wenn man alle drei Sterne gesammelt hat.

Genau die richtige Schwierigkeit
Die erste Welt mit ihren zehn Leveln habe ich gestern Abend an einem Stück durchgespielt. Der Schwierigkeitsgrad ist für den Anfang genau richtig: Nicht zu schwer, aber auch nicht zu leicht. Hier haben die Entwickler einen guten Mittelweg gefunden, schließlich sollte man weder verzweifeln, noch gelangweilt sein.

Ein großer Pluspunkt von Gesundheit! sind ohne Zweifel Grafik und Sound. In Sachen Gestaltung, Aufmachung und Präsentation hat das Spiel glatte fünf Sterne verdient – klar, die Comic-ähnliche Grafik muss man mögen, aber mir persönlich gefällt sie sehr gut. Untermalt wird das ganze von einigen Zwischensequenzen, die man sich unbedingt ansehen sollte.

Im Laufe des Spiels sammelt man zudem einige Power-Ups ein, mit denen man seinen Charakter weiter verbessern kann. Wie gut man ist, findet man einfach über das Game Center heraus: Neben einer Bestenliste kann man auch seine Erfolge mit Freunden teilen. Klasse finden wir auch, dass man sich drei verschiedene Spielerprofile anlegen kann – das unterstreicht die Tatsache, dass es sich bei Gesundheit! um ein richtiges Familienspiel handelt.

Ansätze zur Kritik gibt es kaum. Klar, schön wäre es gewesen, wenn Konami das Spiel als Universal-App gebracht hätte. Außerdem ist der Umfang mit momentan nur 40 Leveln, gerade im Vergleich zu Klassikern wie Angry Birds, noch recht gering. Die Entwickler versprechen aber, dass Gesundheit! noch viele weitere Inhalte und Funktionen bekommen wird – ich bin schon sehr gespannt, ob dieses Versprechen gehalten wird!

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Hungribles: Nettes Spiel, aber zu einfach

So stellt man sich den Start der eigenen App vor: Vor wenigen Tagen erschienen und dann direkt von Apple als iPhone-App der Woche eingestuft.

Wir haben die Hoffnung schon aufgegeben, einmal iPhone- oder iPad-App der Woche zu werden, obwohl wir mit unseren Nachrichten den Umsatz im App Store ankurbeln. Doch widmen wir uns dem eigentlichen Spiel. Hungribles (App Store-Link) ist eine Universal-App, gerade einmal 21 MB groß und kostet 1,59 Euro. Je nach Internetverbindung kann der Download einige Minuten dauern.

Danach gelangt man direkt ins Hauptmenü, wo drei Welten darauf warten gespielt zu werden. In jedem einzelnen Abschnitt gibt es 15 Level, von denen jeweils fünf Bonus-Level sind. Addiert man alle Level zusammen, kommt man auf eine Anzahl von 45 Leveln, was nicht gerade viel ist.

Das Ziel des Spiels ist das Füttern von gierigen Tieren. Dabei steht eine Schleuder zur Verfügung, mit der man die kleinen Tiere ernähren kann. Jedes Tier hat eine Sprechblase über sich, in der die Anzahl der Kugeln angezeigt wird. Des weiteren sind die Tiere von Ringen umgeben, die den Lauf der Kugel verändern können. Mit dem Finger kann man die Schleuder drehen und spannen. Ein Strahl zeigt die Richtung und die eventuelle Krümmung an. Die erste Welt ist in weniger als 10 Minuten absolviert, da die Level wirklich sehr einfach sind.

In Abschnitt zwei warten dann weitere hungrige Tiere. Bei der blauen Schildkröte ist der Kreis in vier Teile aufgeteilt. Die Kugel muss genau in das Viertel geschossen werden, das markiert ist, um den Hunger stillen zu können. Insgesamt gibt es sieben Arten von Hungriges, die alle etwas unterschiedliche Eigenschaften haben.

Die Steuerung ist simpel und die Grafik ist nett anzusehen. Das Spiel an sich ist zwar gut, allerdings ist es zu einfach. Bis Level 25 (Bonuslevel werden nicht mitgezählt) muss man nicht viel überlegen, doch nun stockt es bei mir. Wer eine Lösung für das Level hat, kann sie mir gerne in den Kommentaren mitteilen.

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Ab ins kühle Nass: Splash Bavaria findet Seen in Bayern

Für einige sind die Schulferien schon zu Ende – für andere fangen sie gerade erst an. Zum Startschuss der Ferien in Bayern wird die App Splash Bavaria für preisgünstige 79 Cent angeboten.

Wo ist der Sommer nur geblieben? Vielleicht können wir ja im August auf besseres Wetter hoffen. Alle, die in Bayern leben oder dort einen Urlaub planen, sollten jetzt genau aufpassen.

Mit der neuen Applikation Splash Bavaria kann man die schönsten Badeseen in Bayern ausfindig machen. Man findet nicht nur eine einfache Auflistung aller Seen in Bayern, denn jeder See wurde von der Redaktion besucht und geprüft. Zusätzlich veranschaulichen selbstgemachte Fotos den Badeort.

Zu Anfang wird man von einem einladenden Bild begrüßt und kann sich entscheiden, ob die App in deutscher oder englischer Sprache auftreten soll. Hier wurde direkt an die ausländischen Besucher gedacht, denn nicht jeder ist der deutschen Sprache mächtig.

Danach gelangt man ins eigentliche Herzstück der App, nämlich die Navigation. In einer alphabetisch sortierten Liste, sind alle Seen hinterlegt, allerdings kann man sich diese auch nach Landkreisen sortiert anzeigen lassen. In der Detailübersicht befinden sich bis zu vier Fotos, eine Kurzbeschreibung sowie Icons die anzeigen, dass beispielsweise ein Spielplatz vorhanden ist. Alle Erklärungen der Icons kann man in der Hilfe aufrufen. So sieht man auf einen Blick, ob Eintritt gezahlt werden muss, ob Toiletten vorhanden sind oder wie gut die Wasserqualität ist.

Mit einem weiteren Klick auf das Kompass-Symbol wird man zur Karten-App weitergeleitet, die den Standpunkt des ausgewählten Sees auf der Karte anzeigt. Hier wäre eine direkte Einbindung der Karte in die App wünschenswert gewesen, damit man nicht immer hin und her wechseln muss. Was uns aber wiederum gut gefällt, ist die Ansicht der Fotos im Großformat. Dazu kippt man das iPhone einfach in den Landscape-Modus (Querformat) und schon kann man durch die hochauflösenden Fotos navigieren.

Wer sich überraschen lassen möchte, kann die Schüttelfunktion nutzen. Nachdem das iPhone durchgeschüttelt wurde, sucht die App der Zufall einen See heraus und zeigt ihn an. Dabei ertönt ein Wasserplatscher.

In der Übersicht kann man den See auch zu seinen Favoriten hinzufügen um einen schnellen Zugriff darauf zu haben, damit man nicht ewig in der Liste suchen muss. In den Favoriten selbst kann man den ausgewählten See seinen Freunden via E-Mail weiterempfehlen oder aber auch die Nachricht an Twitter oder Facebook weiterleiten. Ebenfalls wurde eine eigene Facebook Seite eingerichtet, die man hier aufrufen kann.

Ihr findet euren Lieblingssee nicht in der Liste? Kein Problem! Aus der App heraus kann eine Anfrage, in der man Name, Ort und eine Beschreibung eingibt, an das Team geschickt werden. Natürlich wird jeder einkommende Vorschlag geprüft und gegebenenfalls bei weiteren Updates mit einbezogen.

Pünktlich zum Start der Ferien in Bayern wird Splash Bavaria für genau ein langes Wochenende, vom heutigen Donnerstag bis zum 31. Juli 2011, für preisgünstige 79 Cent angeboten – sonst muss man 2,99 Euro zahlen.

Alles in allem kann die App Splash Bavaria überzeugen und listet im Moment 70 Badeplätze an 40 Seen im Raum Bayern auf. Mit entsprechenden Symbolen gibt es Hinweise auf die verfügbaren Einrichtungen und Dienstleistungen – ebenfalls kann eine direkte Route zum See berechnet werden.

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Mit yuilop kostenlose SMS versenden

Nicht jeder Mobilfunkkonzern bietet eine SMS-Flatrate an und nicht jeder möchte viel Geld für eine SMS-Flat ausgeben. Mit yuilop bekommt man nun eine kostenlose Alternative geboten, welche SMS kostenlos netzübergreifend an alle Handys und auch internatinoal versenden lässt.

yuilop (App Store-Link) ist eine kostenlose Applikation, die gerade einmal 3 MB groß ist und somit schnell auf iPhone, iPod Touch oder iPad installiert ist. Es handelt sich um eine iPhone-Applikation, die auch auf dem iPod Touch und iPad genutzt werden und die Geräte um eine kostenlose Handynummer erweitert, von der aus danach auch SMS gesendet und empfangen werden können.

Bevor es überhaupt ans Versenden von Kurznachrichten geht, muss ein Benutzeraccount angelegt werden. Dazu registriert man sich mit seiner Mobilfunknummer, gibt den entsprechenden Verifizierungscode ein und erhält eine neue, persönliche yuilop Mobilfunknummer. Eine neue SIM-Karte ist dazu nicht nötig.

Da man eine neue Nummer bekommt, muss man diese seinen Freunden natürlich erst einmal mitteilen. Unter Einstellungen lässt sich hierzu praktischerweise eine personalisierbare Signatur ergänzen, was das Weitersagen der Nummer vereinfacht. In Zukunft ist auch geplant die Nummer per Facebook, Twitter oder Kopierfunktion zu teilen. Das ist natürlich etwas umständlich, aber eine andere Lösung ist an dieser Stelle nicht möglich. Die Originalhandynummer wird dabei zu keiner Zeit beeinflusst. Yuilop stellt somit einen zweiten Kommunikationskanal inklusive SMS-Flat zur Verfügung, die helfen kann die SMS Kosten zu reduzieren.

Energie-Anzeige schützt vor Spammer
yuilop verfügt über eine Energie-Anzeige, um vor dem Missbrauch des Dienstes durch Spammer zu schützen. Das Energiemodell soll einen gesunden Dialog widerspielgen, in dem beide Parteien sich in ausgeglichenem Verhältnis austauschen. Wer nicht nur SMS versendet, sondern auch regelmäßig auf seine yuilop Nummer Nachrichten erhält, sollte dem Prinzip nach die Energie immer wieder aufgefüllt bekommen. Liegt diese tatsächlich einmal bei Null Prozent, bietet die App verschiedene Möglichkeiten die SMS Energie wieder aufzufüllen.

Doch wie gelangt man an Energie? Zum ersten Start ist die Batterie mit 50 Prozent Energie aufgeladen. Weitere Energie erhält man kurz gesagt durch die Benutzung der App, also zum Beispiel durch SMS-schreiben mit Freunden. Antwortet ein Freund auf eine SMS, lädt sich die Energie durch jede eingehende SMS automatisch wieder auf. Was noch Energie und somit Frei-SMS gibt, sind das chatten mit anderen yuilop Kontakten, das Weitersagen von Freunden, das Abonnieren von Angeboten oder im Netz verfügbare Energiegutscheine.

Das Unterhaltungsfenster ähnelt der SMS-App von Apple, sieht grafisch aber etwas anders aus. Hier gibt es ein Nachrichtentracking, das zeigt, ob eine Nachricht gesendet, gelesen oder gerade getippt wird. Praktisch ist auch die Einbindung des Adressbuchs, denn so kann man direkt aus der App heraus einen Kontakt wählen ohne die Rufnummer mühselig eintippen zu müssen. Ebenfalls gibt es eine Liste, in der alle yuilop-Nutzer angezeigt werden. Das ist praktisch, weil dadurch klar herausgeht wer per normaler SMS (verbraucht Energie) oder per yuilop Nachricht (kein Energieabzug) erreicht wird. Der Dienst finanziert sich durch Schaltung kleiner Werbebanner am unteren Rand. In der SMS selbst befindet sich keine Werbung. Da man einen kostenlosen Service geboten bekommt, kann man die Werbung durchaus tolerieren. Eine Option zur Werbedeaktivierung per In-App-Kauf wäre aber durchaus wünschenswert und soll laut Hersteller in Zukunft auch möglich sein.

Zu guter Letzt möchten wir noch ein Wort zum Thema Datenschutz loswerden. Der Anbieter versichert, die Datenschutzbestimmungen zu befolgen und die persönlichen Daten mit einem Höchstmaß an Sicherheit zu schützen. Trotzdem wird ausdrücklich erklärt, dass die Daten des Nutzers, wie bei anderen ähnlichen Diensten auch, im Ausland gespeichert und verarbeitet werden – sicher nicht jedermanns Sache, jedoch nachvollziehbar, betrachtet man, dass der Hauptsitz des Unternehmens in Barcelona, Spanien liegt. An Dritte werden die persönlichen Daten nach eigenen Angaben aber nicht weitergegeben.

Alles in allem ist yuilop (App Store-Link) ein guter Dienst für Personen, die über keine SMS-Flatrate verfügen. Der einzige Nachteil den wir gefunden haben, ist die neue Mobilfunknummer, die erst allen Freunden mitgeteilt werden muss. Bei einer eingehenden Nachricht wird man natürlich mit einer Push-Benachrichtigung über den Eingang der SMS informiert.

Der Vorteil von yuilop liegt auf der Hand: Ein kostenloser SMS-Versand in über 50 Länder, es kann plattformübergreifend gesimst werden, auch iPod Touch Besitzer kommen in den Genuss SMS versenden zu können, das Adressbuch ist direkt in die App integriert und natürlich ist die komplette Nutzung kostenlos. Die App steht kostenfrei im App Store zur Verfügung.

Hinweis: Wer yuilop schon vor unserem Bericht auf seinem iDevice installiert hat, sollte das vor kurzem erschienene Update nicht einspielen, da es  Probleme der Migration von der Alten auf die neue Version gibt. Wer das Update trotzdem schon geladen hat, muss die App löschen und neu installieren, damit yuilop wieder funktioniert.

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Buntes Geschicklichkeitsspiel: Tilt to Live im Test

Seit Februar 2010 gibt es Tilt to Live (iPhone | iPad) im App Store zu kaufen, doch bisher hat die App nicht viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Das möchten wir jetzt ändern, denn das Spiel ist wirklich gut gemacht. Wir stellen euch das derzeit 2,39 Euro teure Spiel vor, damit ihr überhaupt wisst, wovon überhaupt die Rede ist.

Der Download ist schnell getätigt und anfangs sollte man sich kurz das Tutorial ansehen, damit man weiß, was zu tun ist. Danach kann man sich an ein neues Spiel wagen. Hier hat man die Auswahl zwischen fünf verschiedenen Spielmodi.

Bevor es losgeht, noch eine kurze Erklärung zum Spielprinzip: Auf dem Display befindet sich ein weißer Pfeil, den man durch Bewegungen des iPhones oder iPads steuert. Nach und nach gesellen sich rote Punkte dazu, die man nicht berühren sollte, denn sonst ist das Spiel vorbei. Allerdings gibt es auch Extras, die man einsammeln sollte – mit ihnen ist es möglich, die roten Punkte zu verjagen oder zu zerstören.

Im klassischen Spiel läuft keine Uhr ab, hier kann man so lange spielen, bis ein roter Punkt uns den Spaß verdirbt und wir von vorne anfangen müssen.

Der „Code Red“-Modus ist nur für eingefleischte Spieler. Hier ist der Bildschirm direkt zu Anfang gefüllt und man hat nur wenige Sekunden Zeit, sich ein Goodie zu schnappen, damit man den Bildschirm leeren kann. Den Modus sollte man erst spielen, wenn man sich mit den Spiel vertraut gemacht hat.

Im so genannten „Gauntlet-Modus“ formieren sich die roten Punkte zu lustigen Figuren und passieren so den Bildschirm. Außerdem läuft am unteren Rand die Zeit ab, die allerdings immer wieder aufgefüllt werden kann, wenn man es schafft, die kleinen Goodies zwischen den Figuren zu sammeln.

Zu guter Letzt steht noch ein Frostbite-Modus zur Verfügung, in dem man mit dem Pfeil die fallenden Eisblöcke zerstören muss. Gelangt ein Eisblock an den unteren Rand, wird er zu einem roten Punkt und macht einem das Spiel nicht leichter.

Bei jedem Levelstart wird man gefragt, welche Position man zum Spielen einnehmen möchte. Hier stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung. Die Top-Down-Steuerung, in der man das iPhone oder iPad waagerecht zum Boden hält, die reguläre Haltung oder eine individuell bestimmte Position.

Tilt to Live hat eine Anbindung an Apples Game Center und bringt Herausforderungen mit sich. Der Preis der iPhone-Version (App Store-Link) beläuft sich derzeit auf 2,39 Euro. Die iPad-Variante (App Store-Link) ist zwar kostenlos, doch die Vollversion kann man nur via In-App-Kauf für 3,99 Euro freischalten.

Alles in allem ist Tilt to Live ein gutes und fesselndes Spiel für iPhone und iPad. Die Grafik ist gestochen scharf, die Spielmodi sind gut durchdacht und die Schwierigkeit nimmt stetig zu.

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Measures: Praktischer Umrechner für fast alles (Update)

Gerade jetzt in der sommerlichen Ferienzeit kommt des öfteren der Wunsch nach einem Umrechner für Währungen, Kleidergrößen oder Temperaturen auf, sofern man in fremden Ländern urlaubt. Measures kann dabei eine große Hilfe sein.

Aber nicht nur Urlauber, auch Geschäftsreisende oder wissenschaftlich arbeitende Menschen stoßen häufig auf fremde Einheiten, die schnell in vertraute Maße konvertiert werden müssen. Zwar bietet der App Store mittlerweile auch allerhand kostenlose Umrechner, aber „Measures – Währungs- und Einheitenumrechner“ (App Store-Link) vom deutschen Entwickler Neuwert Media bringt für kleine 79 Cent eine Menge Zusatzfeatures mit sich, die ein Großteil der kostenlosen Angebote oft vermissen lassen. Mit nur 4,4 MB ist die App für iPhone und iPod Touch auch schnell on-the-go heruntergeladen, selbst ganz spontan auf Reisen (Vorsicht an dieser Stelle vor teils horrenden Daten-Roaming-Preisen der heimischen Provider!).

Bis ich Measures testen durfte, hatte auch ich gedacht, eine der kostenlosen, aber eher bescheiden ausgestatteten Umrechnungs-Apps würde seinen Zweck voll und ganz erfüllen. Schaut man sich dann aber die vielversprechenden Rezensionen für Measures im App Store an – im Durchschnitt 4 von 5 Sternen bei knapp 1.300 Bewertungen – so muss es anscheinend doch seine Gründe haben, warum Menschen für solch eine funktionale App bereit sind zu zahlen und auch noch gute Bewertungen abgeben. Am 19. Juli gab es das letzte Update für den Umrechner: genug Gründe, sich das kleine Programm einmal näher anzusehen.

Eines der großen Kaufargumente ist sicherlich die Vielzahl der Einheiten, mit der Measures auftrumpfen kann: über Tausend finden sich in 40 verschiedenen Kategorien. Sie alle hier aufzuzählen würde bei weitem den Rahmen eines üblichen appgefahren-Testberichts sprengen, aber die wichtigsten Komponenten wie Temperatur, Währungen, Länge, Fläche, Gewicht, Kleidergrößen und Volumen sind selbstverständlich vorhanden. Aber auch Exoten lassen sich ausfindig machen: Leuchtdichte, Magnetische Flussdichte, oder auch die Äquivalentdosis. Ich bezweifle zwar, dass ich letztere Kategorien jemals brauchen werde, aber es ist doch beruhigend zu wissen, dass man es umrechnen könnte, wenn man wollte.

Auch das Layout der App ist ansprechend und übersichtlich – die Entwickler haben sehr viel Wert darauf gelegt, dass nicht zwischen verschiedenen Screens hin- und her geschaltet werden muss, sondern alles, ja, wirklich alles, in einem Main Screen übersichtlich bereitsteht. Das Aussehen dieses Screens lässt sich zusätzlich auch noch mit verschiedenen Schemes anpassen, ich habe für mich ein dem iPhone-Taschenrechner ähnlichen Skin entdeckt.

Wenn wir schon beim Taschenrechner sind: Mittels eines Wisches über den Bildschirm kann eine Taschenrechner-Tastatur hinzugefügt werden, die auch einige wissenschaftliche Zusatzfunktionen wie Wurzelberechnung enthält. Mit einem Schieber am unteren Bildschirmrand lassen sich die anzuzeigenden Nachkomma-Stellen vergrößern oder verkleinern. Hat man falsche Zahlen eingegeben, genügt ein Wisch über das Zahlendisplay, und die eingegebenen Werte werden gelöscht.

Wer von der Vielzahl der vorhandenen Einheiten und Kategorien überfordert ist, kann zusätzlich in den Einstellungen bestimmte Einheiten ausblenden lassen. Andersherum gibt es im Hauptscreen 4 frei konfigurierbare Favoritenbuttons, die man mit seinen häufig genutzten Kategorien belegen kann. Weiterhin lässt sich einstellen, wie oft und auf welchem Weg (nur WLAN oder auch im 3G-Netz?) Aktualisierungen für Währungen eingespeist werden sollen. Da Daten-Roaming im Ausland oft sehr teuer ist, genügt es oftmals, kurz vor dem Urlaub die aktuellen Werte abzurufen und dann die Aktualisierungen zu unterbinden. Für Anhaltspunkte beim Einkauf im fremden Land reichen die Kurse allemal.

Unser Fazit fällt also dementsprechend positiv aus: für nur 79 Cent wird einem eine gut durchdachte, übersichtliche, vollkommen in deutscher Sprache gehaltene App mit einer Fülle von Funktionen und Einheiten geboten, die sich nicht nur beim nächsten Auslandsaufenthalt als nützlich erweisen könnte. Einziges Manko: die vielen, oft für den Otto-Normal-Verbraucher unwichtigen Kategorien, verwirren zeitweise etwas. Aber dank der App-eigenen Konfigurationsmöglichkeiten kann man diese in der Anzeige ja deaktivieren. Insgesamt also eine ganz große Downloadempfehlung, insbesondere bei diesem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Update: Link korrigiert.

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Mobile Hotelsuche: Universal-App ToucHotel im Test

ToucHotel haben wir euch bereits im März vorgestellt. Nun gab es ein großes Update, das das Programm zu einer Universal-App für iPhone und iPad gemacht hat.

Bisher war ToucHotel (App Store-Link) nur als iPhone-App verfügbar. Das hat sich mit der Aktualisierung auf Version 4.5 geändert – nun kann man die App auch ganz normal und angepasst auf dem iPad verwenden. Wir wollten herausfinden, wo die Vorteile im Vergleich zu einem Besuch auf den einschlägigen Webseiten liegen.

Mit einer Größe von gerade einmal 2,4 MB ist ToucHotel schnell geladen und macht nach dem ersten Start auf dem iPad einen sehr aufgeräumten Eindruck. Links gibt es eine Such- und Navigationsleiste, rechts werden die eigentliche Inhalte angezeigt. Praktisch: Man kann die Breite der beiden Spalten ganz einfach mit dem Finger anpassen.

Hotels zu finden, das ist mit ToucHotel eigentlich ganz einfach. Man gibt einfach einen Zielort ein, schon werden alle verfügbaren Hotels gelistet. Alternativ kann man mit den Ortungsdiensten in seiner Nähe suchen oder zuvor angesehene Zielorte und Hotels aufrufen. Hat man eine Stadt gewählt, kann man auch nach einem bestimmten Hotel suchen. Ohne eine vorherige Eingabe der Stadt ist das nicht möglich.

Die einzelnen Suchergebnisse werden auf dem iPad in der linken Spalte angezeigt. Dort kann man weitere Filter zur Einschränkung der Suchergebnisse vornehmen, etwa die Anzahl der Sterne oder Zusatzoptionen wie die Verfügbarkeit von W-LAN oder behindertengerechte Zimmer. Gut gelungen ist auch die sofort verfügbare Kartenansicht, auf der alle Hotels als Stecknadel gesetzt werden.

Die Informationen zu den einzelnen Hotels sind anschaulich dargestellt und übersichtlich. Fotos, Informationen und eine Kartenansicht kann man mit einem Klick aufrufen, verfügbare Zimmer und Preis zum ausgewählten Reisetermin werden sofort angezeigt. Die Daten stammen hierbei von bekannten Booking-Diensten, über die auch die Buchung erfolgt.

Eigenes Netzwerk für Bewertungen
Zur eigentlichen Buchung gibt es eigentlich nicht viel zu sagen: Man gibt seine persönlichen Daten und zur Sicherheit des Hotels auch die Kreditkartennummer ein, die allerdings nicht sofort belastet wird. Für Vielreisende ist die sich langsam füllende Übersicht der einzelnen Buchungen besonders praktisch – so verliert man nicht den Überblick.

Herzstück von ToucHotel sind soziale Netzwerke, die man auf Wunsch gemeinsam mit Freunden führen kann. Hat man ein Hotel besucht, kann man es bewerten und seine Meinung mit Freunden teilen – schließlich bringt eine persönliche Empfehlung viel mehr als das durchforsten von vielen hunderten Rezensionen auf Portalen wie holidaycheck.com.

Leider ist für die Nutzung des sozialen Netzwerkes eine Registrierung notwendig. Zuvor sollte man auf jeden Fall einen Blick in die Datenschutzbestimmungen werfen, denn dort heißt es: „Mit der Registrierung Ihrer Daten stimmen Sie der Sammlung, Übertragung, Speicherung, Weitergabe ihrer Daten (…) zu.“ Die Entwickler haben uns allerdings versichert, dass die Daten nicht einfach an Dritte, sondern nur zur Buchung an das jeweilige Hotel oder die eigenen Hotel-Bewertungen an Freunde weitergegeben werden. Das ist momentan leider noch etwas missverständlich ausgedrückt.

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Neues Puzzle-Spiel Blockado Desert im Test

Jetzt, da in vielen Bundesländern die Sommerferien angefangen haben, und auch die arbeitende Bevölkerung zumeist ihren Jahresurlaub abfeiert, findet man vielleicht auch ein wenig Zeit und Muße, sich mit anspruchsvollen Puzzles auf dem iDevice zu beschäftigen.

Die Entwicklerfirma Bitfield GmbH, die auch schon weitere hochwertige Spieleklassiker wie Giana Sisters für das Nintendo DS produzierte, meldet sich nun mit einem abenteuerlichen Puzzle für alle Denksportbegeisterten zurück. Die 19,9 MB große App für iPhone und iPod Touch ist in deutscher Sprache verfügbar und kann aufgrund seiner Größe auch von unterwegs geladen werden. Mit einem Einführungspreis von 79 Cent macht dieses Spiel den potentiellen Käufer auch nicht wirklich arm.

Doch wie schlägt sich Blockado Desert in unserem Praxistest? Was bekommt man für die 79 Cent geboten? Schon der erste Eindruck nach dem Start der App macht ordentlich etwas her: ein gut aufgebautes Hauptmenü mit stimmiger Hintergrundmusik und ansprechenden Grafiken in Retina-Optik. Dort kann man sich dann auch gleich ins „Abenteuer“ stürzen, den Haupt-Spielmodus. In vier verschiedenen Wüstenregionen der Welt gilt es, jeweils 10 Level zu bestehen und Schätze einzusammeln. Im Vergleich zum Vorgänger Blockado Jungle gibt es neben neuen Leveln auch drei neue Steintypen, die das Gameplay zusätzlich erweitern.

Die Puzzles selbst sind übersichtlich und in toller 3D-Grafik gehalten, wobei das Spielfeld mittels eines Buttons frei gedreht werden kann. Ziel jedes Puzzles ist es, sich auf dem Brett befindliche Schatztruhen in ein dafür vorgesehenes Feld, den Ausgang, zu verschieben. Einzige Regel dabei: die auf dem Brett herumliegenden Spielsteine können nur entlang ihrer Längsrichtung bewegt werden. Ebenfalls versperren farbige Barrieren den Weg, die abgesenkt werden können, indem man ihren an anderer Stelle des Spielfelds befindlichen Schalter mit einem anderen Stein bedeckt. Das alles mag verschriftlicht sehr kompliziert klingen, erklärt sich aber spätestens nach dem Tutorial und den ersten beiden Leveln wie von selbst.

Das Gameplay ist sehr einfach, die Steine lassen sich mühelos und präzise hin- und herbewegen. Allerdings steigt der Schwierigkeitsgrad spätestens nach der ersten Wüstenwelt enorm stark an, so dass es wirklich einer Menge Knobelei bedarf, um die Level zu lösen. Dabei werden am Ende eines gelösten Puzzles Sterne vergeben, je nachdem, wieviele Züge man benötigt hat. Die Zeit scheint hier keinerlei Rolle zu spielen. Hat man aus Versehen einen falschen Zug gestartet, lässt sich dieser mit einem „Zurück“-Button wieder rückgängig machen.

Wenn gar nichts mehr geht, kann auch noch eine Lösungshilfe in Anspruch genommen werden – allerdings wird hier kein Lösungsweg bereitgestellt, sondern das Level sofort beendet und mit 1 von 3 möglichen Sternen gewertet, was ich etwas unglücklich fand. Im späteren Verlauf der Welten kann man dann auch zwischen „normalen“ oder schweren Puzzles wählen – für letztere steht dann keine Lösungshilfe bereit.

Manch einer mag nun denken, nun ja, insgesamt 40 Level in 4 Welten – das ist nicht gerade viel. Allerdings gibt es im Hauptmenü noch die Option, 20 Bonus-Level zu spielen, unabhängig von den 4 Wüstenwelten im Abenteuer-Modus. Auch gibt es im Menü einen „Puzzle-Scanner“, in dem mittels Einscannens von Barcodes weitere Puzzles von der Bitfield-Website heruntergeladen werden können. Zwar stehen momentan dort über 10 weitere Knobelspiele zur Verfügung, allerdings werden diese nur temporär auf das iDevice geladen. Im Puzzle-Scanner lässt sich so nur das zuletzt geladene Puzzle spielen.

Weiterhin gibt es motivationstechnisch 22 verschiedene Erfolge/Errungenschaften, auch eine Game Center-Anbindung ist vorhanden. Wer seine Ergebnisse gerne beim blau-weißen „f“ mitteilt, findet auch diesbezüglich eine passende Veröffentlichungsmöglichkeit. Auch Freunde des OpenFeint-Portals kommen auf ihre Kosten. Da wir nicht wissen, wie lange der Einführungspreis von 79 Cent noch gilt, würden wir jedem Puzzle-Fan zu einem baldigen Download raten, bevor der Preis für diese gelungene App ansteigt.

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CurveBot: Zerschneide deine Welt

CurveBot hat den Weg in den App Store vor wenigen Tagen gefunden und steht als Universal-App zum Kauf bereit.

Fruit Ninja, Veggie Samurai oder Cut The Rope –  hier geht es nur ums zerteilen von Obst, Gemüse oder Seilen. Auch in CurveBot (App Store-Link) dreht sich alles ums Thema zerschnibbeln. Wir haben uns das Spiel schon heruntergeladen und einen Testlauf durchgeführt. Dessen Ergebnis möchten wir euch in unserem Bericht näher bringen.

Mit 8,4 MB ist CurveBot eine recht kleine App. Insgesamt warten nach dem Download 60 Level, die in zehn Welten aufgeteilt sind und nach und nach freigespielt werden können.

Als CurveBot, das ist ein kleiner Roboter mit einem Bohrer als Untersatz, spielt man sich durch die Level. Ziel jeden Levels ist es, die Welt so zu zerschneiden, dass nur noch 20 Prozent der Spielfläche übrig bleiben. Zusätzlich befindet sich eine oder mehrere Feuerquellen auf der Landschaft, die nicht weggeschnitten werden dürfen, was auch nicht möglich ist. Die Quellen müssen am Ende unter den 20 Prozent verweilen.

Auf dem Weg dorthin wird einem natürlich das Leben schwer gemacht und Drohnen wollen uns daran hindern, die Welt zu zerteilen. Mit dem Bohrer gleitet man über die Fläche und kann somit Stücke herausschneiden. Doch kreuzt eine Drone die Linie, ist diese ungültig und man wird zum Rand zurückgeschickt. Ebenfalls ungültig ist eine Linie, wenn man diese selbst nochmals kreuzt. Insgesamt gibt es acht Typen an Dronen, die alle anders agieren und verschieden schnell sind.

Die Steuerung ist sehr simpel und erfolgt über zwei Tasten an der Seite des iDevice. Der rechte Teil ist für eine Rechtsdrehung – analog gilt das gleiche für den linken Bereich. Mit einem gleichzeitigen Klick aktiviert man zum Beispiel einen Extra-Boost, den man zum Beispiel für extra große herausgeschnittene Teile bekommt. Mit dem Doppelklick sagt man seinem Roboter auch, dass er sich nun zur Mitte bewegen kann. Am Rand ist man übrigens vor den Dronen geschützt.

Zusätzlich stehen 10 Herausforderungen sowie drei Spezial-Level als Bonus zur Verfügung. Die Grafik wurde auf iPhone und iPad abgestimmt und ist zwar sehr einfach, macht einen guten Eindruck. CurveBot verfügt über eine Anbindung ans Game Center, über das man die erledigten Herausforderungen mit Freunden teilen kann.

Alles in allem macht CurveBot viel Spaß und spielt sich auf dem iPad noch besser als auf dem iPhone. Für 1,59 Euro erhält man 60 Level, was eine akzeptable Anzahl ist.

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Saver: Die eigenen Ausgaben im Blick

„Saver – Control your Expenses“ wird momentan von Apple als „Neu und beachtenswert“ eingestuft, aber was kann die App?

Mit Saver (App Store-Link) kann man seine täglichen und monatlichen Ausgaben im Blick behalten. Die bisherigen Rezensionen der 2,39 Euro teuren App lesen sich allerdings sehr durchwachsen: Zwei Mal gibt es Lob, zwei Mal dagegen vernichtende Kritik…

Nach dem ersten Start der App sind natürlich noch keine Daten vorhanden. Man wird zunächst dazu aufgefordert, das vorhandene Budget einzutragen. Wer also 400 Euro pro Monat zur Verfügung hat, um Lebensmitteln und sonstige Ausgaben zu finanzieren, trägt diesen Wert ein.

Die einzelnen Ausgaben trägt man einfach über das „+“-Symbol in der Mitte der unteren Leiste ein. Man wählt eine von 15 verschiedenen Kategorien, gibt den Betrag über eine angepasste Tastatur ein und klickt auf Speichern. Direkt danach wird der Betrag vom monatlichen Budget abgezogen.

Hier gibt es gleich zwei kleine Kritikpunkte, an denen wir ansetzen müssen. Zum einen kann man keine eigenen Kategorien für Ausgaben erstellen, noch kann man die Reihenfolge der Anordnung ändern. Viel schlimmer allerdings: Beträge unter einem Euro können nicht gespeichert werden, vermutlich ein Bug. Gerade wenn man seine Einkäufe aus dem App Store eintragen will, könnte man hier betroffen sein.

Klasse dagegen: Klickt man vor der Buchung ein zweites Mal auf ein Icon, kann man eine Notiz oder sogar ein Foto zum aktuellen Eintrag hinzufügen. Unter dem Punkt iTunes sind zum Beispiel schon Unterpunkte wie Apps, Music oder Movies hinterlegt.

Ansonsten macht Saver eine richtig gute Figur. Die Optik stimmt, auch die sonstigen Funktionen können überzeugen. Wie zum Beispiel das Kreisdriagramm: Für jeden Monat wird ein Diagramm erstellt, das die Verteilung der einzelnen Ausgaben auf einen Blick zeigt. Mit einem Fingerwisch gelangt man jeweils zum nächsten oder vorherigen Monat.

Alternativ hat man einen Blick auf einen Verlauf. Dort werden alle Ausgaben chronologisch aufgelistet, abermals unterteilt in Woche, Monat oder Jahr. Auch eine Suchfunktion für Tags und Notizen ist vorhanden.

In den übersichtlichen Einstellungen kann man zudem wählen, mit welchem Menüpunkt die App geöffnet werden soll und ob man die gesamte App mit einem Passwort vor unbefugtem Zugriff schützen will. Zudem wird eine Backup-Funktion über den Webserver der Firma angeboten.

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Finanzen.net: Die Börse immer im Blick

Jedes iPhone kommt mit der Aktien-App daher, deren Umfang sehr beschränkt ist. Welche Alternativen gibt es?

Auf der Reise durch den App Store sind wir dabei auf das kostenlose Angebot von finanzen.net gestoßen. „finanzen.net Börse fürs iPhone“ (App Store-Link) ist der komplette Titel der App, die mit 10,4 MB recht schnell auf das eigene Apple Smartphone geladen sein sollte. Erst Anfang der Woche haben die Entwickler ein Update auf die Version 3.0 veröffentlicht, das einige Neuerungen mit sich bringt. Wir wollen uns aber zunächst das Gesamtpaket anschauen.

Wir sind wahrlich keine Finanzexperten, fanden uns aber auf den ersten Blick zurecht. Direkt nach dem Start werden die Indizes der verschiedenen Märkte und Rohstoffe angezeigt. DAX, DOW Jones, NASDAQ, all das sollte selbst ein Ottonormalverbraucher schon gehört haben. Neben dem eigentlich Wert werden auch die Preisveränderungen angezeigt, besonders interessant ist das beim Ölpreis oder den Währungen.

Die Fülle an Informationen ist mit verschiedenen Klicks greifbar. Unter dem Menüpunkt „Hotstuff“ verbergen sich die aktuellen Gewinner und angesagte Aktien, aber auch die meistgelesenen News. Wer sich für spezielle Kategorien, wie etwa Listen in Echtzeit, Fonds oder Zertifikate interessiert, kann über ein Drop-Down-Menü bestimmte Einschränkungen treffen.

Falls das alles schon zu viele Zahlen sind, sollte man in den Nachrichten-Bereich flüchten. Hier gibt es stets aktuelle Meldungen aus der Finanzwelt, die einzelnen News sind nach Kategorien geordnet. Die Newsfülle ist absolut ausreichend, die Kost sehr gut verdaulich und das Nachrichtenvolumen sehr ordentlich. Bei der Vielzahl an Nachrichten hätten wir uns nur eine integrierte Suchfunktion gewünscht.

Aktuelle Version mit neuem Design
Eben diese Suchfunktion ist nur für Aktion & Co verfügbar, macht ihren Job da allerdings sehr gut. Für den Suchbegriff „Fielmann“ spuckte finanzen.net-Tool gleich die richtige Aktie aus. Mit einem Klick auf den Namen lässt sich hier – wie auch in der kompletten App – eine Detailansicht der Aktie öffnen. Kursverlauf, Höhen und Tiefen, aber auch Nachrichten werden dort aufgelistet. Praktisch: Dreht man das iPhone, bekommt man den Kursverlauf im Vollbildmodus angezeigt.

Einzelne Aktien lassen sich per Fingertipp zu den Favoriten hinzufügen, hierzu muss man allerdings einen kostenlosen Account auf finanzen.net besitzen. Das geht praktischerweise direkt aus der App heraus und ist absolut unkompliziert. Über die Favoritenfunktion kann man einzelne Aktien nach der Registrierung zum Depot oder der Watchlist hinzufügen.

Zum Abschluss wollen wir noch einen Blick auf die bereits zahlreich vorhandenen Rezensionen im App Store werfen. In Sachen Design scheinen sich bei der aktuellen Version die Geister zu scheiden. Wir müssen an dieser Stelle sagen: Erst durch das Update sind wir auf die App aufmerksam geworden, die Vorversion kennen wir nicht. Ein Urteil über das vorherige Design können wir deswegen nicht abliefern, würden uns aber über entsprechende Kommentare freuen.

Viele beklagen sich zudem über die Registrierung – dafür kann man seinen Account aber auch gleich auf der Webseite nutzen. In der Vorgängerversion klagten viele Nutzer über vermeintliche Spyware von Pinch Media – auf Anfrage wurde uns mitgeteilt, dass man den entsprechenden Programmcode mit dem Update entfernt hat.

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Nebulous Notes: Texteditor mit Dropbox-Anbindung

Wahrscheinlich geht es nicht nur mir so: ab und an möchte man kurze Notizen oder Texte schreiben und diese dann schnell und unkompliziert synchronisieren können. Für solche Zwecke ist man entweder darauf angewiesen, ein teures Office-Programm zu kaufen – oder man probiert Nebulous Notes aus.

Vor kurzem bin ich mehr oder weniger durch Zufall auf dieses Programm, das momentan im Store 2,39 Euro kostet und als Universal-App auf allen iOS-Geräten installiert werden kann, gestoßen. Zwar ist Nebulous Notes (App Store-Link) nur in englischer Sprache verfügbar, aber das sollte niemanden daran hindern, die nur 3,9 MB große App herunterzuladen.

Wie schon in der Einleitung erwähnt, bietet Nebulous Notes einen einfachen Texteditor, der es dem Nutzer möglich macht, einfache Textdateien zu erstellen und diese dann entweder lokal in der App oder – sofern vorhanden – auf der eigenen, cloud-basierten Online-Festplatte der Dropbox zu speichern. Vorteil von letzterem ist, dass etwa auf dem iPhone oder iPad erstellte Texte jederzeit auch auf dem PC oder Mac verfügbar sind und nicht mehr umständlich per E-Mail verschickt oder iTunes synchronisiert werden müssen. Die Dropbox-Universal-App (App Store-Link) ist kostenlos und beinhaltet einen freien Online-Speicher von 2GB, der für Otto-Normal-Verbraucher eigentlich ausreichen sollte.

Beim Start von Nebulous Notes kann man auswählen, ob man ein bereits bestehendes Dokument öffnen und editieren, oder gleich ein ganz neues erstellen möchte. Es lassen sich Dokumente aus jedem beliebigen Dropbox-Ordner öffnen, sofern sie mit dem Nebulous Notes-Editor kompatibel sind. Kleiner Kritikpunkt an dieser Seite: die geläufigen Formate wie pdf und .doc(x) lassen sich zwar ansehen, aber nicht bearbeiten. Hat man mit der Arbeit am Dokument abgeschlossen, kann dieses benannt und mit der Dropbox synchronisiert werden. Auch hier läßt sich der Text nur im vereinfachten .txt-Format speichern.

Positive Zusatzfeatures von Nebulous Notes sind jedoch besonders für Entwickler und Webdesigner interessant: es können auch html-Dateien angesehen und Kodierungen erstellt werden. Dafür stellt Nebulous Notes sogar eine Toolbar bereit, in der oft verwendete Befehle gespeichert werden und damit schneller abrufbar sind. Da ich mich mit derartigen Dingen leider nicht wirklich auskenne, blieb diese Funktion von mir bislang ungenutzt.

Bei der Erstellung von einigen Samples funktionierte zumindest bei mir das Nebulous Notes-Programm problemlos, auch die Synchronisation mit meiner Dropbox ging schnell und ohne Probleme über die Bühne. Für zusätzliche Sicherheit kann der Zugriff auf die Dropbox mit einem PIN-Code versehen werden, so dass Unbefugte dort keine Einsicht bekommen können. Weiterhin positiv und erwähnenswert befand ich die Tatsache, dass man ein wenig Einflussnahme auf das Layout hat: Nebulous Notes bietet im Texteditor verschiedene Schriftarten und – größen sowie veränderbare Hintergrundfarben und –texturen an, um den Schreibprozess angenehm zu gestalten. Im Texteditor selbst ist auch ein Vollbild-Modus möglich, der volle Konzentration auf den Text ermöglicht.

Alles in allem bietet Nebulous Notes eine grundsolide Basis für diejenigen, die unkompliziert einfache Texte verfassen und diese sychronisiert haben wollen. Für aufwendigere Layouts und eine pdf- und doc-Unterstützung sollte man zu den umfangreicheren, aber auch teuren Office-Apps greifen. Wer noch zögert, die 2,39 Euro für Nebulous Notes zu investieren, findet im App Store ebenfalls eine Lite-Version (App Store-Link), die genau wie die Vollversion als Universal-App zu haben ist.

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Sylt für Genießer: Tolle Insel, tolle App?

So langsam lässt sich die Sonne blicken und für den ein oder anderen steht auch schon der nächste Urlaub an. Wenn die Reise nach Sylt geht, haben wir mit „Sylt – Die Insel für Genießer“ (App Store-Link) vielleicht die passende App für Euch…

Den 224 MB großen Download absolviert man je nach Internetgeschwindigkeit in wenigen Minuten. Durch den großen Download stehen danach alle Daten und Bilder offline zur Verfügung.

Zu Beginn wird man mit einem kleinen Editorial begrüßt, das die Vorzüge der Insel, sowie den Sinn der App aufzeigt. Danach stehen dem Nutzer zwei Möglichkeiten offen: Entweder man wechselt zum Menüpunkt „Sylt“ oder lässt sich direkt die „Top Adressen“ anzeigen.

Wer sich nun für „Sylt“ entscheidet, bekommt eine Bildergalerie von Sylt geboten – inklusive Werbung. Die Bilder sehen auf dem iPhone 4 gestochen scharf aus und die Motive sind gut gewählt. Allerdings gibt es hier einige Bilder, die mit Text versehen sind, den man leider nicht lesen kann – auch zoomen kann man nicht.

Wechselt man nun zu den „Top Adressen“, gelangt man ins eigentliche Herz der Applikation. Hier hat man die Auswahl zwischen Hotels, Ferienhäuser, Apartments; Restaurants & Strandbars und Shopping-Adressen. In der Auflistung findet man genau 30 Hotels und Ferienhäuser. Allesamt sind mit Name und kurzer Beschreibung gelistet. Zu finden ist dort eine handgezeichnete Karte mit der Lage des Hotels sowie einer Kurzbeschreibung. Zusätzlich steht zu jedem Hotel eine Bilderstrecke mit erstklassigen Fotos zur Verfügung, die mit einem Wisch nach rechts geöffnet wird.

Außerdem kann man sich den Standort des Hotels auf einer richtigen Karte, die von Google Maps, anzeigen lassen. Wer einen Ausflug plant, kann sich auch direkt die Adresse herausschreiben, die Telefonnummer und Email-Adressen sind ebenfalls vorhanden. Bei den meisten Hotels findet man auch die Zimmerpreise wieder.

App gewährt kleine Einblick in die Speisekarten
Nachdem man sich für ein Hotel entschieden hat und auf der Insel angekommen ist, kann die App bei der Auswahl eines Restaurants für das Abendessen oder eine Stärkung zwischendurch helfen. Insgesamt hat man die Auswahl zwischen 35 Restaurants und Strandbars. Auch hier steht zu jeder Empfehlung eine Galerie an Bildern zur Verfügung, Informationen zu den Öffnungszeiten, sowie zu den Bezahlmöglichkeiten.

Ein guter Ansatz hier ist, dass auch ein Auszug aus der Speisekarte mit integriert wurde, welcher drei bis fünf Speisen listet. So bekommt man einen Eindruck über die Küchenrichtung und das Preisniveau. Besser wäre es noch, wenn man die komplette Speisekarte integriert hätte und eventuelle Tagesmenüs hätte man im besten Fall per Internet-Anbindung einspeisen können.

Wenn man dann noch Geld fürs Shopping übrig hat, kann man sich auch hier von der App beraten lassen. Im bereits bekannten Format findet man die Top Adressen in Sachen Einkaufen wieder. Hier warten ebenfalls eine kurze Beschreibung, eine Karte mit dem Standort und einige Bilder auf den potentiellen Käufer. Öffnungszeiten sind hier leider nicht vorhanden.

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Für Tüftler und Physik-Fans: Das neue Crazy Machines 2

Was meine persönliche Schulzeit angeht, denke ich immer nur mit Schrecken an den Physikunterricht zurück. Verplante Lehrer, viel zu viel Mathematik… Ich konzentrierte mich eher auf Sprachen und geisteswissenschaftliche Fächer. Ob ich als hoffnungsloser Fall vielleicht doch noch Erleuchtung finden kann, soll unser kleiner Test des neuen Crazy Machines 2 zeigen.

Schon der Vorgänger Crazy Machines (App Store-Link) erwies sich im App Store als großer Erfolg – mit Crazy Machines 2 wirft der deutsche Entwickler dtp nun den Nachfolger auf den Markt. Im Zuge der Neuveröffentlichung wird der erste Teil des Physik-Puzzles momentan auch reduziert zum Preis von 1,59 Euro angeboten (wir berichteten). Crazy Machines 2 ist erstmals in einer Version für das iPhone (App Store-Link) als auch in HD für das iPad (App Store-Link) erschienen, zu Download-Preisen von 2,39 bzw. 2,99 Euro. Bei einer App-Größe von 32 MB für die iPhone- und 54 MB für die iPad-Version sollte man das Spiel allerdings entweder über iTunes oder in einem WLAN-Netz herunterladen.

Um was geht es also in Crazy Machines 2? Wie schon der Name andeutet, müssen hier physikbasierte Puzzles gelöst werden. Hauptfigur ist ein grauhaariger Professor, dessen Ähnlichkeiten mit dem Nobelpreisträger Albert Einstein sicher nicht unbeabsichtigt waren. In Teil 2 kehrt er zurück und bastelt dieses Mal an unterschiedlichsten Orten der Welt an seinen Experimenten, so etwa bei den Pyramiden von Gizeh oder an der Chinesischen Mauer. Wieder einmal liegt es am Spieler, dem Professor bei seinen Versuchsaufbauten unterstützend zur Hand zu gehen und mittels vorhandener Bauteile eine Kettenreaktion auszulösen.

Auch wer sich wie ich für eine echte Physik-Niete hält, wird gleich zu Beginn des Spiels in einem einleuchtenden Tutorial mit den wichtigsten Moves vertraut gemacht. In drei verschiedenen Modi kann man seine Tüftler-Qualitäten unter Beweis stellen: Im „Action“-Modus müssen Experimente manipuliert werden, noch während sie im Gange sind, im „Puzzle“-Modus stellt der Professor halbfertige Versuchsaufbauten zur Verfügung, die selbst vervollständigt werden, und das erst später freischaltbare „Baukasten“-Prinzip ermöglicht es einem, selbst Versuche zu erstellen und sie zum Knobeln für Freunde bereit zu stellen.

Doch gleich in den ersten Leveln, insgesamt 100 im Puzzle-Modus, geht es richtig zur Sache. Der Professor erklärt kurz den Versuchsaufbau und das Ziel, dann geht es gegen die Uhr los, aus einem immer größer werdenden Arsenal von Bauteilen das richtige Zubehör an den passenden Stellen abzulegen. Dieses geschieht mittels Antippen der Bauteile, die dann auf dem Bildschirm hin- und hergeschoben sowie in einem Untermenü gedreht, gespiegelt oder auch wieder gelöscht und zurück in die Werkzeugkiste gepackt werden können. Bei einem Klick auf den Start-Button wird das Experiment gestartet und man kann sehen, ob der Versuchsaufbau erfolgreich verlaufen ist.

Tja, ich hatte fast damit gerechnet – ich sollte bei den Sprachen und den Geisteswissenschaften bleiben. Schon nach einigen Leveln bekam ich Probleme, die Rätsel zu lösen. Leider verzichtet Crazy Machines darauf, dem Physik-Trottel Lösungsansätze bereit zu stellen oder Tipps zu geben. So ist man zwangsläufig auf sich allein gestellt, was bei mir schon nach kurzer Zeit zu kleinen Frustrationsanfällen geführt hat. Hätte ich Physik doch nur nicht schon nach der 11. Klasse abgewählt… Was mich ebenfalls stutzig gemacht hat, war die großspurige Ankündigung in der App-Beschreibung, „Verbesserte Grafik durch komplett neue Engine“ – wirklich hochauflösend wirkten die Grafiken in Crazy Machines 2 leider trotzdem nicht, eher ein wenig verwaschen. Immerhin gibt es durch das Game Center und einige Achievements eine Menge Motivation, und auch der Professor selbst belohnt besonders kreative Versuchslösungen mit Extra-Boni.

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