myTaxi: Der Vorreiter im Test

myTaxi ist viel mehr als nur eine App, um mobil ein Taxi zu bestellen. Wir wollen euch den kostenlosen Dienst in einem ausführlichen Test vorstellen.

Bisher ist myTaxi in sieben deutschen Großstädten verfügbar. Wer in Hamburg, Berlin, Köln, Bonn, München, Frankfurt oder Stuttgart wohnt oder weilt, kann mit der kostenlosen Universal-App für iPhone und iPad ganz bequem ein Taxi rufen. Ganz ohne Anruf, ganz ohne Stress – und ganz ohne Schwierigkeiten herauszufinden, wo man sich überhaupt befindet.

Bevor wir uns um myTaxi (App Store-Link) selbst kümmern, wollen wir euch das System dahinter kurz erläutern. Neben der App für den Fahrgast gibt es eine weitere App, die speziell für Taxifahrer zugeschnitten wurde. Hat der Taxifahrer sein iPhone scharf geschaltet, übermittelt ihm myTaxi Aufträge aus der Umgebung.

Bei einem Kurztrip nach Hamburg haben wir myTaxi natürlich gleich ausprobiert und waren erstaunt, wie schnell das ganze funktioniert. Ein Fingertipp auf das große T-Icon in der unteren Symbolleiste reicht aus, um den Standort zu ermitteln und individuelle Wünsche einzugeben. Auf besondere Wünsche, wie etwa eine genaue Anzahl an Personen oder eine bestimmte Bezahlart, wird ebenfalls Rücksicht genommen. Bevor man seine Anfrage sendet, müssen zudem Name und Telefonnummer angegeben werden.

Richtig klasse wird es, wenn ein Taxifahrer die Bestellung angenommen hat, was oft nur wenige Momente dauert. Auf der Karte wird das entsprechende Taxi farblich markiert und der Fahrgast kann verfolgen, wann der Fahrer das Ziel erreicht hat. Zusammen mit der geschätzten Ankunftszeit des Taxis steht man garantiert nicht mehr minutenlang im Regen, sondern weiß genau, wann das Taxi vorfährt.

In unserem Test hat die Anforderung des Taxis bis zu unserer Abfahrt am Startort keine fünf Minuten gedauert. Dazu muss allerdings gesagt sein, dass wir uns sehr zentral aufgehalten haben. Wenn man in einer der momentan sieben verfügbaren Städten etwas weiter außerhalb aufgegabelt werden will, kann es naturgemäß ein paar Minuten länger dauern – aber dafür kann die App ja nichts. Umso besser, dass man sieht, wann das Taxi ankommt.

Damit man sich ungefähr darauf einrichten kann, wie viel die Fahrt kostet, ist in myTaxi auch ein Fahrpreisrechner eingebaut. Nach Eingabe der Zieladresse berechnet die App den Taxipreis – bei unserer Fahrt vom Hamburger Gänsemarkt bis zu den Landungsbrücken übrigens auf 20 Cent genau.

Positiv hervorzuheben ist die einfache Bedienung und Aufmachung der App. Man findet sich sofort zurecht und kann eigentlich nicht viel falsch machen. Zusammen mit den gebotenen Extras sollte man sich myTaxi schon vorsorglich auf das iPhone oder iPad laden. Zudem sollen in Zukunft weitere große Städte hinzugefügt werden – im Ruhrgebiet ist der Service zum Beispiel noch gar nicht vorhanden. Laut Informationen der Entwickler wird es myTaxi ab Juli auch in Dortmund, Düsseldorf, Hannover, Leipzig und Nürnberg geben.

Ein kleines Manko hat der Verzicht auf die Telefonfunktion aber schon: Ohne Internetverbindung geht nichts. Gerade Nutzer, die nur über ein iPod Touch oder ein WLAN-iPad verfügen, müssen im Zweifel auf die Vorteile der myTaxi-App verzichten.

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Für Kinder: Einen Tag auf dem Bauernhof erleben

Nicht nur wir erfreuen uns an iPhone und iPad, sondern auch die jüngeren Generationen. Letzte zum Beispiel mit einem digitalen Bauernhof-Besuch?

Natürlich hat kein fünfjähriger Junge ein iPhone oder iPad, aber dafür sicher eines der Elternteile. Im Zeitalter der digitalen Welt ersetzt das iPhone oder iPad das klassische Buch. Doch in die Diskussion, was für ein Kind besser ist, wollen wir nicht eingehen. Die Applikation „Auf dem Bauernhof“ (App Store-Link) ist erst seit wenigen Monaten im App Store vertreten, wird allerdings gut von den Nutzern angenommen. Schon in kürzeste Zeit wurde die iPhone-App zur Universal-App und kann somit nun zu einem Preis auf beiden Geräten installiert werden.

Bei dem ersten Start der Applikation sollte man sich mit den angezeigten Buttons vertraut machen. Das Lautsprecher-Symbol sollte aktiviert sein, wenn man Hintergrundgeräusche hören möchte. Die benachbarte Sprechblase aktiviert beziehungsweise deaktiviert den Sprecher, der den angezeigten Text vorliest.

In der Mitte befindet sich der Play-Button, mit dem man das interaktive Buch startet. Insgesamt warten acht Seiten darauf gelesen, gehört und entdeckt zu werden. Auf dem Bild selbst befindet sich immer eine kurze Passage an Text, der durch Klicken abgespielt werden kann. Mit eingebauten Fragen wird man beispielsweise dazu aufgefordert, auf ein bestimmtes Tier zu klicken, welches dann ein passenden Tierlaut von sich gibt.

Wie schon erwähnt, wird mit einem Klick auf den Text der Sprecher aktiviert. Der Sprecher spricht klar und deutlich und gibt sich viel Mühe bei der Nachahmung der Tierlaute. Durch die Option, den Sprecher deaktivieren zu können, kann auch der Vater oder die Mutter dem Kind den Text vorlesen, wenn man etwas mehr auf elterliche Persönlichkeit setzt.

Die Grafik ist sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad sehr ansprechend. Auf dem iPhone 4 erhält man eine Retina-optimierte Grafik, allerdings ist der Text so klein, dass man ihn sich lieber vorlesen lassen sollte.

Das Kind erlebt einen Tag auf dem Bauernhof, wo der Hahn kräht, die Kühe gemolken werden und wie die Tiere am späten Abend zu Bett gehen. Der Umfang für 1,59 Euro ist angemessen, doch die acht Seiten sind recht schnell durchgeblättert. Wir hätten uns über etwas mehr Abwechslung gefreut oder über eine zweite Geschichte, damit nicht an jedem Abend die gleiche Geschichte erzählt werden muss.

Besser als im digitalen Buch kann man die Tiere nur auf dem Bauernhof oder auf dem Zoo erleben. Im Zeitalter der unendlichen Preissteigerungen wird das aber kaum an jedem zweiten Tag möglich sein. Daher unser Tipp: Den Kindern die Tiere erstmal mit der App zeigen und sie dann später mit den Zoo nehmen.

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Don’t Fall Off: Neues Casual Game von EA

Im Veröffentlichungswahn der letzten Tage können so kleine, niedliche Spiele für zwischendurch wie EAs neuste Publikation Don’t Fall Off schnell untergehen. Aber nicht mit uns – wir haben dem Geschicklichkeitsspiel einen Testbericht gewidmet.

Erst seit dem 23.06.2011 kann die knapp 35MB große App für iPhone und iPod Touch geladen werden, und das zu einem kaum ins Gewicht fallenden Preis von 79 Cent. Obwohl EA ja in erster Linie für aufwändige Renn-, Sport- und Shooterspiele bekannt ist, haben sich die Entwickler des niederländischen Spieleriesen seit geraumer Zeit auch auf kleinere Casual Games konzentriert.

Der Titel des Spiels Don’t Fall Off („Fall nicht runter“) (App Store-Link) ist schon Programm: es dreht sich alles um Rollie, ein kleines, kreisrundes Tierchen, welches sich auf seinem Papierschiffchen reiselustig gibt und Länder auf der ganzen Welt besuchen will. Leider macht ihm des öfteren das Wetter einen Strich durch die Rechnung: Rollie darf auf seiner Reise nach Griechenland, Indien, Japan und Australien auf keinen Fall von Regentropfen getroffen werden, sonst geht er über Bord und das Spiel ist vorbei.

Mit Hilfe des Beschleunigungssensors steuert man den rundlichen Rollie auf seinem Papierboot, dabei wird wie beim Klassiker Doodle Jump im Hochformat gespielt . Ziel ist es, so lange wie möglich durchzuhalten – die Zeit wird gestoppt, sobald man das Gleichgewicht verliert und vom Boot segelt oder durch einen der herabrieselnden Regentropfen getroffen wird. Immerhin bieten zwei am Bug und Heck des Schiffchens befestigte Büroklammern ein wenig zusätzlichen Halt, so dass Rollie nicht gleich sofort herunterfällt.

Damit das Spiel nicht zu eintönig wird, gibt es verschiedene Boni, die durch Antippen auf den Screen aktiviert werden können, sobald sie auftauchen. Zum einen gibt es ein Sonnensymbol, welches für kurze Zeit die Regenwolken vertreibt und damit Rollie eine Verschnaufpause auf der Flucht vor den Regentropfen bietet. Zusätzlich erscheint ab und an ein roter Regenschirm, mit dem sich unsere Spielfigur vor dem für ihn unangenehmen Nass schützen kann.

In meinem Test sorgte das dank Retina-Grafiken und gut gemachten Hintergrundsounds – passend zu jedem Land – niedliche Spielchen schon gleich für eine Menge Spaß. Aufgrund der einfachen und leicht erlernbaren Steuerung und kann Don’t Fall Off sicher auch für kleinere Kinder in Betracht gezogen werden, um so die Motorik zu schulen. Allerdings muss dazu gesagt werden, dass es schon nach kurzer Zeit sehr schwer wird, den eher trägen Rollie vor den Regentropfen zu schützen. Hier kann dann auch in den Fortgeschrittenen-Modus gewechselt werden, um Rollie per Fingerwisch auf dem Schiffchen hin- und her zu bewegen – für mich als Neuling war diese Steuerungsmethode allerdings viel zu ungenau und hakelig.

Wer seine Bestzeiten mit anderen teilen will, findet im Spiel noch eine Möglichkeit, seine Ergebnisse online zu teilen (leider nicht im Game Center) oder auch über eine Facebook-Anbindung im eigenen Netzwerk zu posten. Spieler mit anderen Muttersprachen sei noch gesagt, dass neben der deutschen auch eine englische, französische, spanische und italienische Sprachversion existiert, die individuell eingestellt werden kann.

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Giftköder Radar: Sicherheit für Hundefreunde?

Mit Giftköder Radar hat es heute eine brandneue iPhone-Applikation in den App Store geschafft. Wir wollen euch das interessante Konzept mit einem Testbericht vorstellen.

Die meisten Hundehalter oder Tierbesitzer haben diesen Fall hoffentlich noch nicht erlebt: Der liebste Vierbeiner läuft ohne Leine umher, schnüffelt in der Gegend herum und findet eine auf den ersten Blick leckere Delikatesse. Wenn es sich dabei um einen Giftköder handelt, kann jede Hilfe zu spät kommen. Besser, man macht gleich einen weiten Bogen um die giftigen oder gefährlichen Fallen.

Genau hier setzt Giftköder Radar an. Die App ist am heutigen Freitag im App Store erschienen, setzt iOS 4.1 voraus und wurde für das iPhone konzipiert. Den mit 4.2 MB schlanken Download muss man mit 1,59 Euro bezahlen, wobei ein Teil des Erlösen dem Tierschutz zugute kommen soll.

Beim ersten Start sollte man Push-Benachrichtigungen und Zugriff auf die Ortungsdienste erlauben, denn sonst macht Giftköder Radar keinen großen Sinn. Die App dient dazu, versteckte Köder auf einer Karte anzuzeigen. Eine 100-prozentige Sicherheit gibt das natürlich nicht, ein etwas besseres Gefühl sollte es Hundehalter aber schon verleihen.

Die eigentliche Handhabung der App ist spielend einfach. Über vier Buttons an den Ecken der Karte kommt man zu den einzelnen Menüpunkten. Wir fangen in unserer Beschreibung oben rechts an: Hinter dem Info-Button verbergen sich Informationen wie „Erste Schritte“ oder Möglichkeiten zum Kontakt mit den Entwicklern.

Wichtiger ist der Button in der unteren rechten Ecke. Hier kann man einen gefundenen Köder markieren und so für andere App-Nutzer sichtbar machen. Dazu muss man vier Felder ausfüllen: Persönliche Angaben, die nicht veröffentlicht werden, Fundort, sowie Infos zum Giftköder und seiner Beschaffenheit. Bei den beiden letzteren Punkten sind lediglich manuelle Eingaben möglich, zumindest optional sollte das auch automatisiert funktionieren können.

Mit dem Button unten links kann man seine eigene Position bestimmen, richtig sinnvoll wird das in Kombination mit dem vierten Button. Man kann die App quasi scharf-schalten und wird automatisch per Push-Nachricht informiert, sobald ein Giftköder in der Umgebung eingetragen wird. Der automatische Radius beträgt in etwa 5 Kilometer. Ob das wirklich funktioniert, konnten wir nicht überprüfen: Der nächste Giftköder war zu weit entfernt. Wer sich vorab über einen bestimmten Ort erkundigen möchte, kann die integrierte Suche benutzen.

Momentan hat das neue Projekt noch einen großen Nachteil: Es sind kaum Giftköder eingetragen. Es sind erst rund 20 Fundorte eingetragen, wir sind zwar nicht besonders scharf auf besonders viel Gift, eine wirkliche Sicherheit gibt es so aber noch nicht – weite Teile Deutschlands sind noch gänzlich unbeachtet.

Insgesamt ist Giftköder Radar eine nette Idee mit einer guten Umsetzung, die sich aber nur dann durchsetzen kann, wenn sie von der Community, in diesem Fall den Hundehaltern, angenommen wird. Datenpflege heißt hier das Stichwort. Erst wenn flächendeckend Daten gemeldet werden, macht die App aus unserer Sicht Sinn.

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Soforthilfe: Kostenlose iPhone-App hilft nach Unfällen

Irgendwann erwischt es jeden von uns. Aber was ist bei einem Kfz-Unfall überhaupt zu tun?

In der Fahrschule hat man alles gelernt. Im Fernsehen wird man immer wieder an richtiges Verhalten erinnert. Aber wenn es dann einmal so weit ist, man wirklich in einen Unfall verwickelt wird oder zu einer Unfallstelle kommt, ist es mit der Einfachheit oft schnell vorbei. Kunden der Sparkassen-Versicherung Sachsen können nun von einer kostenlosen iPhone-App profitieren, die ihr Anbieter zum Download im App Store bereit stellt.

Soforthilfe (App Store-Link) – so lautet der einfache Titel der Applikation. In unserem Test wollten wir herausfinden, wie nützlich das Programm für Kunden der Versicherung ist und ob sich die App vielleicht auch für Otto-Normal-Verbraucher lohnt, die nicht aus Sachsen stammen. Da der Download kostenlos ist, sollte man eigentlich nicht viel falsch machen können.

Nach dem Start präsentiert sich die App aufgeräumt und schlank, auf dem iPhone 4 stechen aber sofort Logos und Icons ins Auge, die nicht für das Retina-Display optimiert sind. Gerade, wenn man die App häufiger nutzt, fällt das fehlen der optimierten Grafiken auf. Praktisch ist dagegen, dass man mit einem Klick zu den wichtigsten Notrufnummern und der Schadensmeldung gelangt.

Diese Menüpunkte richten sich natürlich hauptsächlich an die Kunden der Sparkassen-Versicherung Sachsen, auch wenn die meisten Notrufnummern von allen iPhone-Besitzern genutzt werden können (wobei 110 und 112 ja hinlänglich bekannt sein dürften). Hier können Daten der Unfallbeteiligten, Hergang und Fotos abgelegt – und danach direkt an den Versicherer gesendet werden. Auf Wunsch werden die eigenen persönlichen Daten vorab gespeichert und müssen dann nicht mehr eingetragen werden. Besonders praktisch ist, dass man den ausgefüllten Bogen nicht unbedingt an die Versicherung senden muss, sondern auch einen alternativen E-Mail-Empfänger auswählen kann.

Kleine Tool-Box mit zusätzlichen Extras
Alle iPhone-Besitzer können dagegen von den Informationen unter dem Menüpunkt Unfallhilfe profitieren. Wer nicht mehr genau weiß, wie weit entfernt man ein Warndreieck aufstellen muss oder was bei einer Kollision mit Tieren zu tun ist, kann hier die richtigen Verhaltensweisen nachlesen.

Unter dem Punkt Pannenhilfe, der eigentlich selbsterklärend sein sollte, soll es schnelle Hilfe für Versicherungskunden geben – von uns natürlich noch nicht getestet. Alle anderen finden hier eine SMS-Funktion, mit der der aktuelle Standort per Kurznachricht übermittelt werden kann.

In der Tool-Box finden sich dagegen zwei kleine Helfer wieder, die uneingeschränkt von allen iPhone-Besitzern genutzt werden können. Neben einem Parkplatzmerker, der die aktuelle Position auf einer Karte speichern kann, gibt es auch einen Bußgeldrechner – falls man mal zu schnell unterwegs war.

Die in der Gratis-App gebotenen Funktionen sollten sich nicht nur nach einem Unfall als nützlich erweisen, in eine solche Situation will man schließlich ungern kommen. Der schnelle Versand einer Schadensmeldung ist eine tolle Sache und spart im Zweifel das Ausfüllen unliebsamer Dokumente. Parkplatzmerker und Bußgeldrechner runden das Angebot an – beide Tools hat der App Store zwar schon zuvor gesehen, die zusätzlichen Apps kann man sich so aber sparen.

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Angetestet: Stimmungsvolle Bilder mit Noir Photo

Mit dem iPhone Fotos zu knipsen kann jeder. Aber wie bringt man einen Hauch von Individualität, farbliche Akzentuierungen und Licht- und Schattenspiele mit aufs Bild? Noir Photo kann diesbezüglich Abhilfe schaffen.

Wenn man sonst ewig lange mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen und Filtern arbeiten müsste, schafft es die Universal-App Noir Photo (App Store-Link) mit wenigen Schritten, eigene Bilder zu verschönern. Dabei bedient sie sich vornehmlich der Kontrastverstärkung und Vignettierung, so dass auch einfache Schnappschüsse schnell zu kleinen Kunstwerken werden. Für derzeit 2,39 Euro kann die 7,5 MB große App für iPhone und iPad, die erst seit wenigen Wochen im App Store vertreten ist, geladen werden.

Was genau verbirgt sich hinter Noir Photo? Im Grunde genommen spricht der Titel des Programms schon Bände: „noir“ ist französisch und heißt schwarz. Mittels dieser Bildbearbeitungs-App können farbige Bilder in monochrome umgewandelt und mit dramatischen Licht- und Schatteneffekten versehen werden.

In einem kurzen Test habe ich schnell gemerkt, dass selbst gewöhnliche Farbporträts oder Schnappschüsse, die mit der iPhone-eigenen Kamera geschossen worden sind, durch die App und ihre verschiedenen Bearbeitungsmöglichkeiten ein ganz eigenes Flair und eine veränderte Stimmung bekommen. Aber nicht nur bei Personenporträts setzt diese Wirkung ein, auch Landschaften oder Makro-Fotos lassen sich so wirksam ins rechte Licht rücken.

Die App selbst wird spielend einfach bedient: im einzig vorhandenen Bearbeitungsscreen wählt man zunächst ein Bild aus der Camera Roll aus. Dann legt man fest, welche Stimmung erzeugt werden soll: dazu stehen einige Masken zur Verfügung, die unterschiedliche Einfärbungen (sepia, khaki, schwarzweiß usw.) und Lichtefekte hervorrufen.

Hat man sich für einen Effekt entschieden, kann dann der Radius des Lichtspots noch angepasst, das heißt vergrößert oder verkleinert werden. Mittels einiger Regler lassen sich die Hintergrundhelligkeit und die Kontraste dann auch noch individuell gestalten. In einem kleinen Vorschaubild kann man direkt sehen, wie das Ergebnis aussehen wird.

Hat man die Bilder gespeichert, können diese in der Camera Roll des Geräts bewundert werden. Als ich ein größeres Bild (ca. 1700 x 2200 Pixel) des deutschen Basketballspielers Dirk Nowitzki für den Test verfremdete, blieb die Originalauflösung des Bildes bestehen. Das Ergebnis konnte sich auf jeden Fall sehen lassen: keine stufigen Vignettierungen, hohe Schärfe und tolle Kontraste. Letztendlich muss man sich jedoch fragen, ob man für diese relativ einfach gehaltene App und ihre beschränkten Funktionen ganze 2,39 Euro ausgeben muss.

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Poynt: Die Umgebungssuche für dein iPhone

Es gibt recht viele Applikationen, die dem Nutzer anzeigen welche Bars, Clubs oder Restaurants in der Nähe sind.

Poynt ist eine weitere kostenlose App, die ähnliche Dienste verrichtet, die oben angedeutet wurden. Man befindet sich in einer fremden Stadt und weiß nicht genau wo das nächste Kino oder das nächste Restaurant ist, doch das iPhone kann bei solchen Problemen immer helfen. Man startet die Poynt-App und benutzt die integrierte Suchfunktion. Das tolle daran ist, dass Poynt nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern funktioniert. Zum Beispiel in Großbritannien, Spanien, Frankreich, Italien, USA und Kanada.

Die nur knapp 8 MB große App ist seit fast einem Jahr im App Store vertreten und wurde bisher fünfmal geupdatet. Auf dem Startbildschirm findet sich ein Karussell mit Icons wieder, wo zwischen Firmen, Filme oder Restaurants gewählt werden kann. Hinter jedem Icon steckt eine individuelle Suche.

Unter dem Menüpunkt Firmen ist eine einfache Suchmaske vorhanden. Hier kann ein Unternehmen oder Geschäft eingetippt werden und nach wenigen Sekunden erscheint eine Liste mit den Suchergebnissen. Mit einem Klick erhält man weiterführende Informationen und kann sich beispielsweise den Standpunkt auf einer Karte anzeigen lassen, den Standort speichern oder direkt eine Wegbeschreibung berechnen. Außerdem bietet Poynt die Möglichkeit die Firma als Kontakt abzuspeichern.

Wer nach einem Kino in der Umgebung sucht, sollte zum Punkt Filme springen. Hier hat man die Möglichkeit Kinos in der Nähe zu suchen oder man verwendet die Suche, wenn man nach einem bestimmten Kino oder Film sucht. Zu jedem Kinoeintrag bekommt man das aktuelle Kinoprogramm direkt mitgeliefert und könnte mit einem Klick telefonisch eine Buchung abschließen. Auch hier kann der Standort auf der Karte angezeigt oder das Kino als Favorit gespeichert werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, Filme oder Kinos weiterzuempfehlen oder im Kalender einzutragen.

Nachdem Firmen- und Kinobesuch hat man Hunger bekommen und kann in der Poynt-App nach dem passenden Restaurant suchen. Entweder man lässt sich alle Restaurant, Pizzerien oder Imbisse auf einer Karte anzeigen oder man wählt vorher eine Küchen-Art wie Asiatisch oder Fast Food aus. Die gefundenen Restaurants können ebenfalls im eigenen Telefonbuch oder im Kalender abgespeichert werden. Auch hier gibt es eine Weiterempfehlungsfunktion.

In jeder Ergebnisliste ist es möglich, dass iPhone quer zu halten und sich alle Orte durch Stecknadeln auf einer Karte anzeigen zu lassen. Außerdem bietet die App eine „Augmented Reality“-Funktion an, die den Nutzer auch den Weg zu einer ausgewählten Location anzeigt.

Alles in allem verrichten Poynt einen guten Dienst, doch wir hätten uns über eine größere Auswahl an Ausgehmöglichkeiten gefreut. Kategorien wie Bildung, Shopping oder Unterhaltung könnten in einem weiteren Update nachgereicht werden.

Poynt ist ein kostenloses Angebot und ist trotzdem so gut wie werbefrei. In den Suchergebnissen sind die ersten Einträge gesponsert, ansonsten findet man nur den Hinweis, dass die Suche über suchen.de erfolgt. Wer mal wieder in einer fremden Stadt unterwegs ist, ist froh solch eine App mit sich tragen zu können.

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Universal-App Wilde Beeren & Kräuter HD im Test

Draußen grünt und blüht es seit ein paar Wochen wieder, und der eine oder andere fragt sich bei Spaziergängen durch die Natur, ob man die schönen bunten Beeren an dem Strauch nicht vielleicht auch mal probieren könnte.

Mit der Universal-App Wilde Beeren & Kräuter HD (App Store-Link) aus dem Hause Alphablind Studios, die momentan für 6,99 Euro aus dem App Store geladen werden kann, ist man gleich um einiges schlauer. Bevor es allerdings mit dem Bestimmen losgehen kann, muss die App zunächst aufs iDevice geladen werden – und das ist bei einer App-Größe von 402 MB zumindest mit einer mittelmäßigen Internetverbindung nicht mal eben in 10 Sekunden passiert. Immerhin gibt es auch noch eine alleinige Version für das iPhone (App Store-Link), die mit 3,99 Euro zu Buche schlägt und dabei mit 161 MB an Speicherplatz auskommt.

Der enorme Speicherplatzbedarf resultiert unter anderem aus der Tatsache, dass zu jedem der archivierten Beeren und Kräuter, insgesamt derer 186, mehrere Fotos in guter Qualität vorhanden sind. Beim Start der App bekommt man mit einem Tipp auf „Artenführer“ diese Liste der vorhandenen Pflanzen gleich in einer übersichtlichen und selbsterklärenden A-Z-Liste präsentiert. Schon hier wird Wert darauf gelegt, ein kleines Vorschaubild samt deutschem und lateinischem Artennamen und einem Hinweis auf die Essbarkeit der Frucht/der Kräuter zu geben. Dabei wird zwischen sieben verschiedenen Symbolen unterschieden: ungenießbar, essbar, roh essbar, gekocht essbar, leicht giftig, giftig und sehr giftig. Layouttechnisch erinnert die gesamte Ansicht an die Musikalben-Anordnung im iPod-Menü.

Wem die lange Liste der 186 Pflanzen zu lang ist, kann mittels verschiedener Filter die Suche eingrenzen. So kann man zwischen Kategorien (Beeren, Steinfrüchte usw.), Essbarkeit, Aussehen, Vorkommen und Zeiten (Blütezeit, Fruchtreife usw.) auswählen, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Was allerdings fehlt, ist eine direkte Bestimmung einer unbekannten Pflanze oder Frucht anhand verschiedener Merkmale. Zwar kann man über die Filter die Suche eingrenzen, aber dies ist sehr umständlich. Steht man beispielsweise vor einem Strauch mit kleinen roten Früchten, kann man zwar die Suche über diese Merkmale eingrenzen, aber in meinem Fall waren bei einem Testdurchlauf immer noch 44 Ergebnisse durchzuforsten – von denen sich einige sehr ähnlich waren.

Weiterhin können bereits bestimmte oder interessante Beeren oder Kräuter in einer eigenen Favoritenliste abgelegt werden. Auch zu den einzelnen Pflanzen selbst findet man viele Infos: auf einem eigenen Infoblatt sind Kategorien wie Andere Namen, Bestimmungshilfen zur Frucht/zum Blatt/zur Blüte, Merkmale, Vorkommen, Verwendung und Wissenswertes erfasst. Wem weitere Besonderheiten aufgefallen sind, kann eigene Notizen zu jeder Pflanze anlegen. Für Beeren- und Kräuter-Anfänger gibt es in einem kleinen Tutorial erste Tipps & Tricks für die zukünftigen Jäger und Sammler.

Ebenfalls positiv aufgefallen ist, dass man sich alle verfügbaren Fotos (pro Pflanze bis zu 10 Bilder) innerhalb der App in einer Diashow ansehen kann. Leider wurde hier vergessen, bei einem interessanten Bild mittels eines Klicks aufs Foto direkt zur entsprechenden Pflanze zu gelangen. Zusätzlich gibt es auch die Möglichkeit, sich für einige der Pflanzen eigene Rezepte zum Zubereiten anzeigen zu lassen – hier besteht aber noch Erweiterungsbedarf: bislang finden sich nur 11 Rezepte in der Liste. Ein kleines Quiz, bei dem anhand von gezeigten Fotos mittels Multiple Choice eine Pflanze richtig erkannt werden muss, rundet die App ab.

Insgesamt macht die App einen aufgeräumten, übersichtlichen Eindruck mit hochauflösenden Grafiken und ansprechenden Pflanzenfotos. Letztere können auch von den Nutzern eingereicht werden, um das Angebot innerhalb der App zu verbessern. Eine große Auswahl an verfügbaren Beeren und Kräutern sollte auch dem größten Naturfreak und Sammler genügen. Ob der nicht gerade kleine Preis von 6,99 Euro für diese speicherlastige App gerechtfertigt ist, muss jeder Nutzer selbst für sich entscheiden. Abgesehen davon, ob man unbedingt sein iPad mit zum Spaziergang in die Natur nehmen muss…

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Peter Packer: Einmal Paket-Mann spielen

Peter Packer ist eine neue Applikation, die gestern Abend den App Store erreicht hat.

Veröffentlicht wurde das Spiel unter dem Label Clickgamer, jedoch steht ein anderer Entwickler dahinter. Das kleine Puzzle-Spiel ist etwas mehr als 30 MB groß und kostet kleine 79 Cent (App Store-Link) beziehungsweise für die iPad-Version (App Store-Link) 1,59 Euro.

Nach dem ersten Start muss man sich entscheiden, welchen Modus man spielen möchte. Zur Verfügung steht ein Spiel gegen die Zeit, das klassische Spiel oder Herausforderungen, im Spiel „Quests“ genannt.

Entscheidet man sich für ein Spiel gegen die Zeit hat man 60 Sekunden Zeit, so viele Pakete wie möglich in die passende Box zu schmeißen. Die Pakete laufen auf zwei Laufbändern, die in die entgegensetze Richtung ausgerichtet sind. Mit einem Fingerwisch kann man ein Paket in die passende Box befördern – befinden sich mehrere gleiche Pakete nebeneinander kann mit mit zwei Fingern, direkt beide Pakete befördern.

Hat man genug gegen die Zeit gespielt, kann man sich dem Klassik-Modus widmen. In diesem Modus darf man so lange Pakete befördern, bis ein Band zu voll wird und stecken bleibt. Wenn insgesamt drei Pakete verfehlt wurden, ist das Spiel vorbei und man muss von vorne beginnen.

Doch der interessanteste Spiel-Modus sind die Herausforderung. Hier sind bis dato 30 Quests vorhanden, die natürlich immer schwerer werden. So muss man beispielsweise alle Pakete in einen falschen Container schmeißen oder eine bestimmte Anzahl in einer vorgegebenen Zeit schaffen. An dieser Stelle wurden schon jetzt weitere Quests versprochen, die mit einem Update nachgeliefert werden sollen.

Durch die drei unterschiedlichen Modi bietet Peter Packer eine gute Mischung an, damit das Spiel nicht zu schnell langweilig wird. Anfangs ist es relativ einfach und überschaubar das Paket in den richtigen Container zu befördern, doch wenn beide Bänder aktiv sind und die Geschwindigkeit zunimmt, herrscht schnell Fingersalat auf dem Display.

Insgesamt macht Peter Packer einen guten Eindruck und für 79 Cent bzw. 1,59 Euro bekommt man eine Menge Spielspaß, sowie unterschiedliche Spiel-Modi.

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Shape Shift: Süchtig machendes Puzzle-Spiel

Wieder einmal hat es ein neues Spiel in den App Store geschafft. Diesmal handelt es sich um eine Puzzle-App namens Shape Shift.

Shape Shift (iPhone | iPad) wird von den Backflip Studios bereitgestellt und leider nicht als Universal-App angeboten, jedoch sind beide Versionen kostenlos erhältlich.

Was uns direkt ins Auge fällt ist die mangelnde Bebilderung im App Store. Natürlich bleibt jedem Entwickler frei gestellt, wie viele Bilder er anzeigen lässt, doch wenn man nur ein Bild mit dem Logo von den Backflip Studios sieht, könnte man schnell denken, dass es sich eher um ein schwaches Werk handelt. Immerhin können wir schon jetzt behaupten: Bei Shape Shift ist trifft das nicht zu.

Im Spiel selbst kann man zwischen zwei verschiedenen Spielmodi wählen. Zum einem gibt es einen Classic-Mode, in dem man eine bestimmte Punktzahl braucht, um ein Level erfolgreich abzuschließen. Zum anderen steht noch ein Zen-Mode zur Verfügung, wo man so lange spielen möchte bis man keine Lust mehr hat oder keine Kombinationen mehr möglich sind.

Doch widmen wir uns dem eigentlichen Spielprinzip. In Shape Shift ist der Bildschirm mit Quadraten gefüllt, die sich in Farbe und Form unterscheiden. Auf jedem Quadrat befindet sich ein weiteres Objekt, zum Beispiel ein Kreis oder Dreieck.

Um das Level abzuschließen muss man Punkte erspielen, indem man vier benachbarte und gleichfarbige Quadrate aneinander reiht. Danach verschwinden diese und von oben fallen neue herunter. Damit man Kombinationen schafft, kann man die kleinen Quadrate vertauschen. Allerdings darf nur die Position getauscht werden, wenn das Objekt mit dem gleichen Zeichen ausgestattet ist. Möglicher Tauschvorgang: Rotes Quadrat mit einem Kreis gegen grünes Quadrat mit einem Kreis. So kann man Kombinationen erschaffen, um Punkte zu bekommen. Desto mehr Quadrate in einer Kombination vorhanden sind, desto mehr Punkte gibt es auch.

Unter dem Menüpunkt „Badges“ findet man eine Auflistung von Icons, die man erspielen kann, in dem man eine bestimmte Aufgabe erfüllt. So muss man beispielsweise 19 Quadrate vereinen oder insgesamt 1 Million Steine zerplatzen lassen.

Wie schon oben erwähnt ist das Spiel eine Gratis-App, doch dafür bekommt der Nutzer auch Werbung eingeblendet. Auf dem iPad ist es nicht ganz so schlimm wie auf dem iPhone. Wer die Werbung deaktivieren möchte, kann via In-App-Kauf für 79 Cent eine werbefreie Version freischalten.

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Aus Oma’s Trickkiste: Der Chartstürmer im Test

Tipps und Tricks direkt von Oma haben es ganz weit vorne in die iPhone-Charts geschafft. Wir wollen die App vorstellen.

Der Download ist schnell erledigt. Die 79 Cent teure Trickkiste von Oma (App Store-Link) ist gerade einmal 4,1 MB schwer und damit schnell auf dem iPhone oder iPod Touch gelandet. Und das, obwohl über 1.000 Tipps & Tricks vorhanden sind. Im Hauptmenü sind die verschiedenen Kategorien aufgelistet: Zwar alle mit einem passenden Icon, aber nicht in einer bestimmten Reihenfolge sortiert. Zur Auswahl stehen beispielsweise Haushalt, Küche oder Gesundheit. Nebendran gibt es einen Zähler für gelesene und vorhandene Einträge.

In den Kategorien selbst sind die einzelnen Überschriften der Tricks untereinander aufgelistet, mit einem Klick auf das entsprechende Theke gelang man zum Eintrag selbst. Wer beispielsweise wissen will, wie man Legosteine reinigt, der erfährt, dass man sie einfach in einem Kissenbezug bei 30 Grad mitwaschen kann.

In Omas Trickkiste finden sich wirklich interessante Einträge wieder, wer hätte beispielsweise gedacht, dass man kleine Pizzen nicht nur im energiehungrigen Ofen, sondern auch in einer beschichten Pfanne mit Deckel „backen“ kann? Oder das man bei einer Holztreppe zunächst nur jede zweite Stufe streichen sollte, damit sie begehbar bleibt?

Leider haben sich in Omas Trickkiste auch zahlreiche unnötige Tipps verirrt. Zum Beispiel die Empfehlung, dass man Wasser nicht auf dem Herd, sondern lieber in einem Wasserkocher erhitzen soll, wenn man sich einen Tee machen will. So etwas ist eigentlich bekannt, hier hätte man durchaus besser aussortieren können – 500 richtig sinnvolle Tipps hätten schließlich auch gereicht.

Ist man auf der Suche nach einem speziellen Hinweis, etwa wie man Rotweinflecken entfernt, kann man den Begriff einfach in die Suchfunktion eingeben und schon bekommt man alle Beiträge angezeigt. Die Beiträge selbst lassen sich übrigens auch als Favorit speichern, per Mail versenden oder auf Facebook und Twitter posten.

Wer einfach nur ein wenig stöbern will, kann sich mit der eingebauten Zufallsfunktion überraschen lassen. Wer sich dagegen schon gut mit Heim und Haus auskennt, wird vielleicht eher wenige Überraschungen überleben, weil schon viele Themen bekannt sind. Wer zu faul ist, Google oder Co zu bedienen, bekommt für 79 Cent jedenfalls eine umfassende Sammlung für einen guten Preis.

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Es wimmelt weiter: Wimmelbuch Kindergarten

Das Angebot im App Store, auch für die lieben Kleinen, wächst stetig. Seit einigen Tagen gesellt sich eine weitere App zum iTunes-Kindergarten hinzu: das Wimmelbuch Activity Book.

Wimmelbücher sind ein eigenes Genre in der Kinderbuchwelt. Charakteristisch ist ihr großes Format, meist größer als DIN A4 und zudem erstrecken sie sich oft auf einer Doppelseite. Dort „wimmelt“ es von verschiedenen Szenen und Details nur so. Diese Szenen sind durch ein gemeinsames Thema miteinander verbunden, wie zum Beispiel mit einem Zoo oder einem Strand, sprich eine Umgebung, in der turbulentes Geschehen statt findet. Durch dieses Überangebot an verschiedenen Szenen gibt es immer viel zu entdecken. Bei der von uns getesteten Wimmelbuch-App (App Store-Link) ist der Kindergarten das übergreifende Thema.

Insgesamt stehen in der 102 MB großen App vier Wimmelbuchseiten zur Verfügung. Die vier Seiten spielen in verschiedenen Räumlichkeiten und sind bunt, fröhlich und wimmelbuchmäßig überladen. Einmal wird der Weg und das Aufstehen vor dem Kindergarten dargestellt, auf der zweiten Seite zeigt das Wimmelbuch verschiedene Räume des Kindergartens, auf der dritten sieht man das bunte Treiben an der frischen Luft und zu guter Letzt bekommt man verschiedene Szenarios des Heimwegs aufgezeigt.

Beim Starten zeigt eine kurze Einführung, wie die App zu bedienen ist. Einfach mit dem Finger klicken und wischen. Am unteren Bildschirmrand befindet sich ein Pfeil, mit welchem man eine Übersicht der vier Seiten sehen kann, um dann die gewünschte einfach auszuwählen.

Doch ganz so leicht ist die Bedienung dann doch nicht. Sobald man ein Bild ausgewählt hat, muss man eine kurze Ladezeit in Kauf nehmen. Anschließend zoomt die App automatisch in das Bild hinein, ohne dass man die Möglichkeit hat, einen bestimmten Ausschnitt zu visieren. Schnell wird uns klar, warum Wimmelbücher sonst in Großformaten erscheinen. Ein kleiner Bildschirm, wie der des iPhones, ist für diese Art der Entdeckungsreise aus Übersichtlichkeitsgründen eher unvorteilhaft.

Auch Geräusche werden abgebildet
Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Wimmelbuch kann diese Variante auch Geräusche abbilden. Hauptsächlich kann man hier Katzen, Mäuse und Hunde anwählen und hören. Elemente, die Geräusche darstellen können, sind mit einem weißen Kreis gekennzeichnet. Natürlich gibt es neben den Geräuschen auch viele Dinge zu entdecken: Hier muss man einfach ein aufmerksamen Blick haben.

Des Weiteren ist am linken Bildschirmrand eine Puzzle-Funktion vorhanden, die es älteren Kindern erlaubt, herausgeschnittene Puzzleteile, die dann am unteren Bildschirmrand in Einzelteilen erscheinen, wieder einzufügen. Hat man die Figur mit dem Finger wieder an die entsprechende Stelle gezogen, wird man mit Applaus belohnt.

Auch wenn das Wimmelbuch Activity Book als Universal-App angeboten wird, empfiehlt sich der Einsatz auf dem iPad. Auf dem immerhin knapp 10 Zoll großen Display hat man einen viel besseren Blick auf die Geschehnisse, insbesondere Kinder sollten so mit der App deutlich besser zurechtkommen als auf dem iPhone.

Dass es neben den Leuchtpunkten und den Puzzle nicht viel zu tun gibt, finden wir eigentlich nicht weiter tragisch. Schließlich richtet sich das Wimmelbuch an jüngeres Publikum, das vor Funktionen bitte nicht erschlagen werden sollte. In einer Sache sind wir uns allerdings einig: Vier Seiten Wimmelbuch sind für einen Preis von immerhin 2,99 Euro nicht unbedingt viel. Interessierte Nutzer können am Wochenende immerhin ein paar Cent sparen: Momentan wird das Wimmelbuch Activity Book für 2,39 Euro angeboten.

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Der Fußballkommentator für dein iPhone

Zu jedem Fußballspiel gehört auch ein Kommentator, der alle Zuschauer durch das Spiel begleitet. Von der Qualität mal abgesehen, aber manchmal hat man den Eindruck, die reden von was ganz anderem als man auf dem Bildschirm sieht.

Der Fußball-Parodist Matze Knop hat nun eine eigene App veröffentlicht und stellt dort über 90 Fußball-Sprüche zur Verfügung. Wer Matze kennt wird wissen, dass er recht viele berühmte Personen nachahmen kann. In der App Kommentator (App Store-Link) finden sich bis dato fünf Kategorien wieder.

Unter anderem findet man Audiokommentare von Jürgen Klopp, Louis van Gaal, Felix Magath, dem Kaiser und Lothar Matthäus. Durchschnittlich findet man zu jeder Person 20 Kommentare wieder, die durch antippen auf den jeweiligen Button abgespielt werden. Handelt es sich um einen etwas längeren Kommentar, kann man zugleich durch die anderen Kommentare wischen ohne das der laufende unterbricht.

Damit die App authentischer wird haben die Entwickler sich dazu entschlossen, Stadiongesänge in den Hintergrund einzubauen, die nach dem letzten Update auch abgeschaltet werden können. In den Einstellungen selbst findet man noch eine Shaker-Funktion, die durch schütteln des iPhones zufällig einen Kommentar abspielt. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich unentwegt von den Profis Kommentare an den Kopf werfen zu lassen. Wer ein Fan von Matze Knop ist, kann in den Einstellungen die aktuellen Termine einsehen.

Die Audiokommentare wurden professionell aufgenommen und sind klar und deutlich zu verstehen, wenn man die Stadiongesänge nicht all zu laut eingestellt hat. Alle Kommentare sind auch offline verfügbar, da mit dem Kauf alle Dateien auf das eigene iPhone geladen werden.

Die lustigen Promi-Parodien von Matze Knop sind bei vielen längst Kult und können bei einem Fußballspiel ziemlich lustig sein. Bei dem nächsten langweiligen Spiel könnte Matze Knop ein wenig Stimmung hineinbringen.

Ob zu Hause vor dem Fernseher, bei Freunden im Garten oder beim Public Viewing – der Audiokommentar von Matze Knop kommt sicherlich überall gut an und wird den ein oder anderen Lacher herauskitzeln.

Mit einem weiteren Update erhoffen nicht nur wir weitere Stimmen, sondern auch die Vielzahl an Nutzer, die Fan von Matze sind. Leider sind die Grafiken, sowie die Icons nicht Retina optimiert, was bei einer Kommentator-App allerdings nicht all zu schlimm ist. Der Hauptaugenmerk liegt nämlich auf den Audiokommentaren.

Die Applikation macht genau das was sie verspricht und ist bei 90 Sprüchen nur knapp 15 MB groß und kann seit einigen Tagen für preisgünstige 79 Cent aus dem App Store heruntergeladen werden.

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Pudding Panic: Puzzlen in der Geisterbahn

Gestern hat es das Spiel Pudding Panic in den Store geschafft und wird schon als „Neu und beachtenswert“ eingestuft.

Pudding Panic ist stolze 115 MB groß und kostet preisgünstige 79 Cent für das iPhone (App Store-Link) und 2,39 Euro für das iPad (App Store-Link). Als ängstlicher Wackelpudding musst man versuchen aus der Geisterbahn zu entkommen. Dabei stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, die wir euch ein wenig näher erläutern möchten.

In jedem der 48 Level ist der Pudding in der Geisterbahn unterwegs und fährt auf einer Schiene. Diese kann mit Schienenstücken an bestimmten Stellen verändert werden, damit der Wackelpudding auch zum Ausgang findet. Auf dem Weg dorthin lauern natürlich auch Gefahren – so gehört es sich nunmal für eine Geisterbahn.

Bevor man von einem Monster erschreckt wird, sollte man es selbst erschrecken, damit keine Energie abgezogen wird. Am oberen linken Bildschirmrand befindet sich die Anzeige für die Lebenspunkte, am rechten Rand findet man alle Möglichkeiten, um schnellstmöglich zum Ausgang zu gelangen.

Auf den Schienen warten Extras, die man einsammeln sollte, denn dann gibt es Zusatzwaffen und Baldrian für die Nerven. So kann man beispielsweise durch einen Boost schneller auf den Schienen fahren oder aber auch erneut Monster erschrecken. Das kleine Icon an den Waffen- und Schienen-Elementen gibt an, wie viele von jeder Art noch übrig sind.

Pudding Panic bringt schöne 3D-Welten in Retina-Grafik mit und bietet langen Spielspaß. Passend zum Spiel gibt es witzige Animationen und passende Sounds. Das Spiel stammt zwar aus deutscher Entwicklung ist dennoch nur in englischer Sprache verfügbar. Der Preis gilt für kurze Zeit, da die App erst gestern erschienen ist. Wann der Einführungspreis angehoben wird, wissen wir nicht.

Abschließend kann man sagen, dass die Bewertung im App Store gerechtfertigt ist, denn dort wird das Spiel bis dato mit fünf Sternen bewertet. Unsere Wertung findet ihr ein paar Zeilen tiefer.

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Weather XXL: Alle Wetterdaten von wetter.com

Die vorinstallierte Wetter-App von Apple ist nicht schlecht, bietet dem Nutzer allerdings nur wenig Funktionen. Weather XXL kann mehr.

Genau aus diesem Grund greifen viele zu Alternativen, die mit deutlich mehr Funktionen und Vorhersagen ausgestattet sind. Heute sehen wir uns die Applikation von wetter.com einmal genau an. Der Name der App ist nicht wetter.com, sondern Weather XXL (App Store-Link), mittlerweile hat es die App bis weit in die Top-10 der iPhone-Charts nach oben geschafft.

Zu Anfang sollte man seinen eigenen Standort eingeben oder sich einfach orten lassen. Danach kann der Ort als Favorit gespeichert werden. Wie in der Wetter-App von Apple kann man durch Wischen zur nächsten hinterlegten Stadt gelangen. In der Übersicht wird in groß der aktuelle Tag mit Zeit, Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, Windgeschwindigkeit und natürlich mit Temperatur dargestellt. Mit einem Klick gelangt man zu weiteren Informationen wie zum Beispiel zum Niederschlagsrisiko oder zur Niederschlagsmenge.

Insgesamt kann sich der Nutzer über die nächsten neun Tage informieren und sicherstellen, ob die anstehende Grillparty ins Wasser fällt oder nicht. Weather XXL bietet natürlich noch weitere Funktionen an. Unter dem Menüpunkt Infos finden sich zum Beispiel Videos und Karten wieder.

In der Video-Sektion kann man sich für jedes Bundesland die Vorhersage für die nächsten Tage in einem kleinen Film ansehen. Unter dem Unterpunkt Karten findet man einen Regenradar, den Luftdruckverlauf, die Niederschlagsmenge oder aber auch einen Temperaturverlauf. Hier kann jeweils gewählt werden, ob die Karte für Deutschland oder nur für einzelne Bundesländer angezeigt werden soll.

Außerdem findet man in der Wetterübersicht alle aktuellen Wetterwarnungen, sofern es welche gibt. Man muss nicht erst die App durchsuchen, um Warnungen einsehen zu können, sondern hat sie direkt in der Übersicht auf einen Blick.

Alles in allem ist Weather XXL nach dem vor kurzem eingereichten Update noch besser geworden und versorgt die Nutzer mit aktuellen Wetterdaten und vielen Zusatzfunktionen. All diese Funktionen erhält man aber erst dann, wenn man 1,59 Euro gezahlt hat. Weather XXL enthält, im Gegensatz zu vielen anderen Wetter-Apps, keine In-App-Käufe. Die Kritiken, nur ungenau Daten würden angezeigt, konnten wir uns unserem Test nicht bestätigen.

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