Controller für HomeKit (App Store-Link) gehört wohl zu den besten Apps für Apple Home. Eine der Besonderheiten der Anwendung ist eine Grundriss-Funktion: Mit Hilfe eines LiDAR-Sensors aus einem Pro-Modell kann man in wenigen Minuten sein Zuhause scannen und eine smarte Karte erstellen. Nun gibt es ein weiteres Update für die Universal-App, mit dem einige neue Funktionen einhergehen.
Die Aktualisierung auf Version 8.0 von Controller für HomeKit wird vom Entwicklerteam als „umfangreiches Update mit Fokus auf Übersichtlichkeit, Einblicke und intelligentere Automatisierung“ beschrieben. Mit neuen Diagrammen, einem vollständig integrierten Controller Hub und verbesserten Workflow-Funktionen soll die Version dabei helfen, „Apple Home besser denn je zu verstehen und zu steuern“. Insgesamt gibt es drei neue Highlights in Version 8.0, die ab sofort zum Download im App Store bereit steht.
Diagramme
Damit lässt sich einfach und bequem visualisieren, wie sich Apple Home im Laufe der Zeit entwickelt. Man kann Trends anhand einer Vielzahl von Werten, die von den eingebundenen Geräten gemessen werden, erkennen – darunter Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Akkustand, Bewegung, Kontaktzustände, Luftqualitätskennzahlen und vieles mehr. Diagramme werden herstellerunabhängig angezeigt und stellen Merkmale auf übersichtliche und einheitliche Weise dar, so dass Muster leicht verständlich sind, Geräte verglichen und Veränderungen erkannt werden können, die sonst unbemerkt bleiben würden.
Controller Hub

Nach einem ganzen Jahr der Erprobung durch Tausende von Nutzern und Nutzerinnen wird der Controller Hub zu einem festen Bestandteil von Controller. Er wurde für Zuverlässigkeit und Leistung entwickelt, speichert historische Gerätedaten und führt Workflows automatisch aus. Als Hub verwendet werden kann ein iPhone, iPad, Apple TV oder ein Mac. Ein neues Verfügbarkeitsdiagramm zeigt die Verfügbarkeit und Konnektivität an, so dass man immer weiß, wie zuverlässig der Hub funktioniert.
Workflows
Workflows in Version 8.0 bieten mehr Flexibilität und neue Möglichkeiten zur Interaktion mit dem Zuhause. Man kann nun mit Hilfe eines Text-to-Speech-Schritts gesprochene Ansagen einfügen, die ideal für kurze Erinnerungen, Sensorauslesungen oder hilfreiche Audiohinweise sind. Zusammen mit dem Controller Hub machen diese Verbesserungen Workflows ausdrucksstärker und reaktionsschneller. Von subtilen Verbesserungen in alltäglichen Routinen bis hin zu komplexen Abläufen, die sich an reale Bedingungen anpassen, lassen sich Workflows einfacher und leistungsfähiger erstellen.
Abo-Tarifstruktur ändert sich
Mit Version 8.0 ist Controller for HomeKit zudem in zwei Abostufen erhältlich, so dass User selbst entscheiden können, was am besten zu ihrem Zuhause passt. „Controller Essentials“ für 39,99 Euro/Jahr umfasst alle bekannten Funktionen, die ideal sind, wenn man ein leistungsstarkes, zuverlässiges Apple Home- und Matter-Tool ohne Controller Hub benötigen. „Controller Plus“ für 79,99 Euro/Jahr bietet zusätzliche fortschrittliche Funktionen wie historische Diagramme und automatisierte Workflows mittels des Controller Hubs. Das Entwicklerteam erklärt dazu:
„Diese Funktionen erfordern eine kontinuierliche Verarbeitung und Infrastruktur, und Controller Plus hilft dabei, dies langfristig aufrechtzuerhalten. Auf diese Weise zahlst du nur für das, was du wirklich nutzt – du sparst Geld, wenn du die zusätzliche Leistung nicht benötigst, und stellst gleichzeitig sicher, dass der Hub und seine Funktionen für alle, die sie benötigen, weiterentwickelt werden kann.“
Controller für HomeKit in Version 8.0 steht ab sofort als kostenloser Download für das iPhone, iPad, den Mac, das Apple TV und die Apple Watch im App Store bereit. Für die Installation wird neben rund 200 MB an freiem Speicherplatz auch iOS/iPadOS 17.0, macOS 14.0, tvOS 18.0 und watchOS 10.0 oder neuer benötigt. Auch eine deutsche Lokalisierung ist für die Smart Home-App vorhanden. Die Finanzierung erfolgt über die beiden oben erwähnten Controller Essentials- und Controller Plus-Abos, auch Einmalkäufe werden angeboten.

Wieso wurde bei dem „großen“ Update nicht gleich der Name angepasst? Apple HomeKit ist doch Geschichte
No Ab🚫
Für diesen Preis lohnt es sich in Home Assistant oder Homebridge einzuarbeiten, da bekommt man die gleiche Funktionalität (und mehr!).
Zumal man beim Controller Hub eine eigene Hardware benötigt, und zwar eine von Apple!
Zudem macht man sich mit den (durchaus interessanten) workflows von einem Anbieter abhängig, falls er diese Funktionalität irgendwann in ein neues Abo packt!
Ich habe noch die lifetime version, die nutze ich auch für komplexere Automationen.
Aber das hier ist too much für mich.
Ich finde es sehr lästig, dass man für den Controller Hub eine eigene Hardware benötigt.
Zudem folgende IOS Voraussetzungen benötigt werden, um den Controller Hub zu nutzen:
Ein iPhone (ab iOS 17.0), iPad (ab iPadOS 17.0) oder Apple TV (ab tvOS 18.0), das als dediziertes Gerät für den Controller Hub verwendet wird.
Das bedeutet noch ziemlich aktuelle Geräte, und die mal gerade hierfür bereitstellen oder übrig haben, ist dann auch nochmal ein Kostenfaktor den man bei einer langfristigen Nutzung berücksichtigen muss.
iPhones ab 2017 unterstützt iOS 17.
Das Apple TV 4 von 2015 unterstützt tvOS 18.
Also ein 10 Jahre altes Apple TV funktioniert noch und ein 8 Jahre altes iPhone. Keines dieser ist noch aktuell und in gerade in der IT haben diese Geräte auch eigentlich schon ein Biblesalter.
Die Steuerzentrale ist da also nicht das Problem, problematisch ist eher dass oft junge Smarthome Geräte selbst abgeschrieben werden von den Herstellern, da sie sich nicht so verkaufen wie erwartet und dank Hersteller Cloud Anbindung funktioniert das Zeug nicht mehr.
Vermutlich würden viele Hersteller mehr Smarthome Produkte verkaufen, wenn sie nicht immer alle ihre eigene Cloud brauchen würden.