DHL Packstation: Tests zum Paketempfang ohne Registrierungspflicht laufen

Einjährige Testphase mit zunächst 20 Onlinehändlern

Wer tagsüber zu den üblichen Paketzustellungszeiten nicht zuhause ist, kann über die DHL Packstationen die Möglichkeit nutzen, sich Pakete auch an diese zustellen zu lassen. So kann man die Pakete zu Zeiten selbst abholen, die einem besser passen, und muss die Sendungen nicht in einer Postfiliale oder einem Paketshop einsammeln.

Bisher war es allerdings lediglich mit einer Registrierung für die DHL Packstationen möglich, sich Pakete dorthin senden zu lassen. DHL startet allerdings gerade eine neue Testphase in Deutschland, mit dem sich der Paketempfang an den eigenen Packstationen deutlich vereinfachen lassen soll. Zunächst ist der Pilotversuch für ein Jahr und in Zusammenarbeit mit 20 Onlinehändlern geplant, weitere Händler sollen in den nächsten Monaten noch hinzukommen.


DHL sieht laut Aussage von Benjamin Rasch, Verantwortlicher für Marketing und Produktmanagement im deutschen Post- und Paketbereich, mit dieser Aktion einen wichtigen Schritt, die Paketzustellung mit weniger Hürden auszustatten.

War es vorher notwendig, sich einen Account für die Packstationen bei DHL anzulegen, was mit einem Post-Ident-Verfahren und einer Aktivierung in der Post & DHL-App (App Store-Link) einherging, entfallen diese Schritte. Bei teilnehmenden Händlern kann man während des Bestellvorgangs einfach die gewünschte Packstation als Lieferadresse angeben. Ist das Paket dort eingelagert worden, bekommt man per E-Mail einen Abholcode zugeschickt.

Insgesamt gibt es in Deutschland derzeit mehr als 15.500 DHL Packstationen, die sich wachsender Beliebtheit für die Annahme und Abgabe von Paketen erfreuen. Oft finden sich die gelben großen Stationen an stark frequentierten Orten, beispielsweise neben Supermärkten, an Bahnhöfen oder bei Tankstellen. Bislang nutzt eine hohe einstellige Millionenzahl an registrierten Nutzern und Nutzerinnen die Optionen der DHL Packstationen auf regelmäßiger Basis. Ohne eine Registrierungspflicht dürften es in Zukunft deutlich mehr User werden.

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Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

Kommentare 3 Antworten

  1. Eine Frage, die sich mir stellt: Wie soll das bei den Displaylosen Stationen gehen? Kein Display, keine Tastatur-> kein Code eingeben

  2. Geht über Bluetooth – über die App verbindet sich dein Smartphone mit der Station – Code anklicken – dann öffnet sich automatisch ein Fach.

  3. Finde ich als Langjährige Kundin nicht gut. Dann ist sie noch öfters überfüllt als jetzt schon. Wer seine Packete da hin haben möchte soll sich registrieren

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