Am 28. Dezember endet eine Übergangszeit und eine EU-Regelung tritt endgültig in Kraft. Ab diesem Datum dürfen nur noch Smartphones mit USB-C-Anschluss zum Aufladen verkauft werden. Alle neuen iPhone-Modelle sind bereits seit dem vergangenen Jahr mit dem neuen Anschluss ausgestattet, trotzdem wird es zum Jahresende Auswirkungen im Apple Store und Apple Online Store geben, wie zuerst der französische Blog iGen berichtet hat.
Apple verkauft dort nämlich immer noch das iPhone 14, iPhone 14 Plus und iPhone SE. Alle drei Modelle sind mit dem alten Lightning-Anschluss ausgestattet und dürfen damit nach dem 28. Dezember nicht mehr vom Hersteller direkt verkauft werden. Damit ist klar, dass sie nun endgültig von der Apple-Seite verschwinden dürften.
Erst am Wochenende habe ich beim Aufräumen in der Küchenschublade ein Lightning-Kabel entdeckt, das ich am liebsten direkt entsorgt hätte. Wir haben unseren Haushalt bereits im vergangenen Jahr in Sachen iPhone auf USB-C umgerüstet und es war eine prima Entscheidung. Aber klar, es sind immer noch viele ältere Geräte im Einsatz, die sind ja nicht von heute auf morgen schlecht geworden. Für unseren Besuch habe ich die Lightning-Strippe dann dort noch mal in die Kabelkiste gepackt.
Bisher kein neues iPhone SE mit USB-C veröffentlicht
Der Wegfall des iPhone 14 und iPhone 14 Plus aus dem Apple Store dürfte Ende des Jahres eher weniger ins Gewicht fallen, immerhin sind zwei neue Generationen verfügbar. Anders sieht es beim iPhone SE aus, das noch keinen Nachfolger hat.
Das dürfte sich aber schon bald ändern, ein verbessertes Apple-Smartphone mit kleinem Formfaktor steht bereits für das Frühjahr in den Startlöchern, so zumindest behauptet es die Gerüchteküche. Es dürfte nicht nur einen neuen USB-C-Anschluss und einen neuen Prozessor für Apple Intelligence erhalten, sondern auch einen etwas anderen Formfaktor. Apple dürfte sich von Touch ID verabschieden und auf Face ID setzen. Das würde auch ein größeres Display für das aktuell kleinste iPhone erlauben.
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Also ein iPhone 14 als „alt“ zu bezeichnen ist sicher relativ zu sehen. Bin leider noch mit beiden Anschlüssen am Start, nervt schon ein wenig…
Wird ja nur der Anschluss als „alt“ bezeichnet, was so ja auch nicht verkehrt ist da der Lightning am 12. September 2012 vorgestellt wurde und somit schon über 12 Jahre alt ist und traurigerweise niemals aktualisiert wurde und seit jeher auf USB-2.0 basiert.
Und außerdem das Wort „alt“ in der Technikbranche ist sehr schnell verwendbar.
Sobald ein Nachfolger eines Gerätes auf den Markt kommt gilt der Vorgänger bereits schon als alt.
Mein alter iPhone 13 Pro Max ( September 2021 ) besitzt ein Lightning Anschluss , während mein iPad Pro 2Gen.schon ein USB C mitbringt ( März 2020 ); 🤔
Apple hatte damals, als der Lightning vorgestellt wurde (2012 mit dem iPhone 5), was von einen 10 Jahres Plan gesprochen und den haben sie beim iPhone nun mal eingehalten.
2022 kam das iPhone 14 welches noch einen Lightning hatte
2023 kam das iPhone 15 mit USB-C
Warum Apple bei den iPads eher umgestellt hat, wird nur Apple wissen. Ich persönlich vermute sie haben mit den ersten iPad Pro einfach bemerkt das die Kunden, die dieses iPad als Laptop Ersatz verwenden wollten, von der Lightning (unteranderem USB 2.0) Technik einfach da nicht mehr überzeugt waren. Da man von einen Laptop Ersatz einfach was anders erwartet, da man eventuell eben an den Laptops von was anders genutzt hatte und gewohnt war. (Docks, Festplatten, Tastaturen, etc. etc. und das alles eben auch gleichzeitig ohne deswegen groß mit Einschränkungen leben zu müssen).
Nicht mit einem USB-C-Anschluss ausgestattete Geräte, welche vor dem 28.12.24 in Verkehr gebracht wurden, dürfen aber weiterhin verkauft werden, somit auch die „alten“ iPhones.
Schreiben viele und wäre eigentlich auch logisch aber der Verkauf ist aber dann tatsächlich untersagt.
Apple wird es vermutlich sogar ein bisschen freuen, denn so müssen die Kunden (innerhalb der EU zu mindestens) als Eintiegsphone ein iPhone 15 nehmen. Der Rest der Welt darf weiterhin auch noch die anderen kaufen und sowie es die Technischen Spezifikationen (Mobilfunk) zulassen, werden die Geräte die mal für die EU Gedacht waren halt nun außerhalb der EU an den Mann gebracht.
Ikke, dem würde ich schon mal ganz vorsichtig widersprechen wollen.
Es ist schon ein rechtlicher Unterschied zwischen Hersteller und Händler wem da was genau untersagt werden kann.
„ dürfen damit nach dem 28. Dezember nicht mehr vom HERSTELLER DIREKT verkauft werden“
Heißt nix anderes, als: nicht ab Apple in der EU – Handel gebracht werden.
Jeder Händler hat aber sowieso Lagerbestände auf denen er nicht sitzen bleiben muss. Ebenso ist auch der Ab- und Weiterverkauf über einschlägige Portale durch kleine Händler oder von Privat nicht untersagt oder gar die Reparatur.
Nicht jedes Land in Europa unterliegt der EU-Gesetzgebung, auch das ist eine weitere Hintertür.
Übrigens müssen die Teile erstmal untauglich werden und das müsste sich im Schnitt um die 10 Jahre bewegen. Bis dahin gibt es auch Ersatzteile am Markt. Sehe da nicht im Geringsten irgendein Problem.
Den Punkt, dass Apple sich insgesamt sogar freuen könnte, dürfte dennoch ziemlich wahrscheinlich sein.
So schön Formulieren es nur die Blogs in der Richtlinie der EU 2022/2380 steht das so nicht drinnen.
Der Verkauf ist selbst dann für Apple nicht untersagt, die sieht auch die Übergangsvorschrift in § 38 FuAG (welches die EU-Richtlinie umsetzt) vor. Inverkehrbringen bedeutet die erstmalige Bereitstellung des Produkts im Unionsmarkt.