Find My Sketchers: Kinderschuhe mit AirTag-Fach vorgestellt

Überwachung oder Sicherheit?

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Ein Kind mit einem AirTag überwachen? Das haben wir in der Vergangenheit schon getan und werden es wohl auch in Zukunft tun. Allerdings nur in ausgewählten Situationen, etwa beim Besuch des Weihnachtsmarkts oder auf der vollen Kirmes. Hier sorgt ein AirTag in der Jacken- oder Hosentasche schon für ein sicheres Gefühl. Der Schuh-Hersteller Skechers hat jetzt einen Kinderschuh mit AirTag-Fach vorgestellt und bringt die AirTag-Überwachung auf ein ganz neues Level.

Die Find My Skechers sind in den Größen 28,5, 29, 30 und 31 jetzt auch in Deutschland erhältlich und kosten 55 oder 60 Euro. Laut Angaben auf der Skechers-Webseite richten sich die Schuhe an Mädchen und Jungen im Alter von 4 bis 8 Jahren. Dafür sind die Schuhe meiner Meinung nach etwas klein, unser Sechsjähriger würde jedenfalls schon nicht mehr reinpassen.


Skechers-Kinderschuhe mit AirTag-Fach in der Sohle

Skechers sind ja für ihre eher dicke Sohle bekannt und genau dort ist bei den neuen Kinderschuhen ein AirTag-Fach verbaut. Die Innensohle kann herausgenommen werden, um den AirTag einzulegen. Dieser soll danach nicht spürbar sein.

Ist das dann die ultimative Überwachung? Nicht vergessen darf man an dieser Stelle, dass der Standort des AirTags natürlich nur übermittelt wird, wenn gerade ein iPhone, iPad oder Mac mit Internet-Empfang in der Nähe ist. Und sollte der AirTag tatsächlich als Schutz vor einer möglichen Entführung verwendet werden, meldet er sich natürlich auch dann per Hinweis und Piepsen, wenn man sich länger in einer Nähe bewegt.

Mir als Vater geht es persönlich etwas zu weit. Bisher haben wir unserem Sohn gegenüber offen kommuniziert, warum wir ihm einen AirTag in die Tasche packen – dafür benötigen wir kein geheimes Fach im Schuh. Für uns wäre die nächste Stufe, gerade wenn er dann in den kommenden Jahren alleine den Schulweg bewältigen muss, eher eine smarte Kinderuhr für das Handgelenk. Aber das ist dann wohl eine andere Geschichte…

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Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

Kommentare 10 Antworten

    1. Schön das man an deinen Kommentar erkennt, dass du den Hintergedanken nicht wirklich kapierst aber Kinderlose gestrige sind halt Kinderlose gestrige.

      1. Durch Tracking sind die elementaren Grund- & Freiheitsrechte des Kindes nach Art. 1 und Art. 2 Grundgesetz (GG) betroffen: Das Recht auf Würde, das Allgemeine Persönlichkeitsrecht sowie die Rechte auf freie Entfaltung, Informationelle Selbstbestimmung und Datenschutz.

        Nicht alles, was sinnvoll erscheint, ist erlaubt.
        Ich persönlich bin der Meinung, dass man seine Aufsichtspflicht nicht auf einen AirTag übertragen darf.

        1. Wenn man es heimlich macht ja, wenn es aber dem Kind erklärt (wie es zum Beispiel auch Fabian macht, steht oben im Artikel) wird und dann entsprechend auch akzeptiert, ist es kein Problem.

          Es geht da auch weniger darum seine Aufsichtspflicht zu übertragen, eher sie mit Modernen Mitteln zu erweitern, denn bei entsprechenden Menschenreichen Veranstaltungen kann man leider schnell mal das Kind aus den Augen verlieren und da kann 1 Sekunde schon langen.

        2. Ich glaube, Du hast keine Kinder, denn dann würdest Du nicht so nen pseudoliberalen Quatsch schreiben…
          Welches Recht des Kindes wird denn konkret eingeschränkt? Es geht hier nicht um die Überwachung des Kindes, sondern darum, zu wissen, wo sein Kind ist. Abgesehen davon gilt auch, dass das Kind nicht objektifiziert wird, sondern der AirTag als Instrument zum Kindswohl dient und dem elterlichen Sorgerecht unterliegt, das auch ein Aufenthaltsbestimmungsrecht umfasst.
          Außerdem wird der AirTag nicht heimlich, sondern mit dem Wissen des Kindes angebracht.

          Gerade im Alter zwischen 6 und 8 Jahren muss man seinem heranwachsenden Kind zunehmend Freiheiten geben, allerdings werden diese Bemühungen oft durch die Angst der Eltern vor perversen Drecksschweinen behindert. Für mich stellt es eher einen Schutz für mein Kind dar. Wenn ich es überwachen wollte, würde ich es nicht aus dem Haus lassen…

          1. Pseudoliberaler Quatsch?
            Als ich in China war, war ich schockiert, dass Mütter ihre Kinder an der Leine geführt haben. Jetzt verstehe ich es besser. Ein AirTag schützt ein Kind nicht. In einer Menschenmenge suchst du dir einen Wolf, bis du den Lütten gefunden hast. Hast du ihn gefunden, verdient ein Psychologe ein Eigenheim. Ich habe bei meinen Kindern mehr Verantwortung und Fürsorge als mich auf einen ungenauen AirTag zu verlassen.

          2. Da musst du nicht nach China, habe ich sowohl in Venedig Urlaub gesehen als auch einfach in der Münchner Fußgängerzone. Finde egal wo, dass eine komplette herabwürdig des Kindes. Denn die unerzogenen Köter laufen ohne Leinen rum und Kinder kommen an die Leine…

      2. Ich bin froh, dass du in dieser Hinsicht ein helles Beispiel für kapierende Hintergedanken darstellst.
        Noch mehr freue ich mich, dass du es allein an meinen Kommentaren erkennst, was ich kapiere oder was du als Besserwisser hineininterpretierst..
        Glückwunsch 👏

        1. Stimmt ich bin ein Besserwisser aber Dinge besser zu wissen als unser Blog Mauli ist halt auch nicht schwer. Du zeigst halt sehr oft wie Ahnungslos du bist.

          Wir haben auch ohne Smartphone früher überlebt und davor haben wir auch ohne Handy überlebt. Ein Smartphone hast du und davor wirst du auch ein normales Handy gehabt haben, da du einen Sinn darin gesehen hast. Entsprechend ist es mit den AirTag für die Kinder auch, Gewisse Eltern sehen einen nutzen darin und verwenden sie deswegen.

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