Wir haben einen kleinen Programmhinweis für euch. Heute Abend ab 20:15 Uhr dürft ihr gerne den Fernseher einschalten und im NDR die Sendung Markt ansehen. Dort seht ihr unter anderem einen Vergleichstest von smarten Türschlössern mit einem euch bestens bekannten Experten: meiner Wenigkeit.
Wie das Resultat des Redakteurs ausgefallen ist, kann ich euch vorab leider nicht sagen – ich weiß es schlichtweg nicht. Ich denke aber, dass es ohnehin nicht um „den einen Sieger“ geht, sondern viel mehr darum, die breite Masse mit dem Thema überhaupt vertraut zu machen. Genau dazu habe ich auch ein paar Statements abgegeben, als mich das V-Team vor rund 10 Tagen bei uns im Büro besucht hat.
Als kleine Vorbereitung für den TV-Bericht heute Abend möchte ich euch einen kleinen Überblick über die vorgestellten Smart Locks inklusive meiner persönlichen Einschätzung liefern. Später wird es den Bericht auch in der ARD Mediathek geben.
Diese vier Smart Locks seht ihr im NDR-Vergleichstest
Nuki Smart Lock Pro: Für mich das absolute Spitzenmodell, leider muss man das auch teuer bezahlen. Ich selbst habe das Nuki Smart Lock Ultra mit einer noch kompakteren Bauform im Einsatz, im Gegensatz dazu kommt das Pro ohne Zylindertausch aus. Nuki punktet mit einem erstklassischen Design und einem Edelstahlknauf, sowie einem bürstenlosen Motor mit absolut irrwitziger Geschwindigkeit. Der Akku ist fest integriert und wird einfach mit einem magnetischen Kabel aufgeladen. Dazu gesellt sich eine übersichtliche App mit vielen Konfigurationsmöglichkeiten.
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Tedee Lock Go 2: Ein bisschen der Underdog, der sich aber durchaus sehen lassen kann. Ohne zusätzliche Bridge nicht aus der Ferne steuerbar, dafür aber mit einem ebenso kompakten Design. Tedee verwendet etwas einfachere Materialien, zudem sind die drei benötigten CR123A-Batterien nicht unbedingt das, was man jederzeit zu Hause auf Vorrat hat. Ebenso wie Nuki bietet Tedee die praktische Auto-Unlock-Funktion und eine sehr übersichtliche App.
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Aqara Smart Lock U200: Auf meine Empfehlung hin wurde auch dieses smarte Türschloss mit in den Test aufgenommen. Es punktet mit einem super Preis-Leistungs-Verhältnis, denn im Lieferumfang ist ein Keypad mit Fingerabdrucksensor und Apple Home Key Unterstützung mit dabei. Auf der Gegenseite ist das Aqara U200 riesig groß, bietet kein Auto-Unlock und die Hersteller-App ist nicht speziell für das Smart Lock ausgelegt. Ich habe das Aqara U200 im Büro im Einsatz und bin bis auf die Optik sehr zufrieden.
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M.I.C. Smart Lock: Fürs Fernsehen sollte auch ein billiges Modell mit in den Test – und das ist dieses Smart Lock mit seinen 49,99 Euro auf jeden Fall. Es sieht aus wie ein schlechter Klon des klassischen Nuki und es ist eigentlich noch schlimmer als das. Macht bitte einen großen Bogen um dieses Türschloss und greift lieber zu einem der anderen drei Kandidaten. Hier könnt ihr euch das Ungetüm ansehen.
Unsere YouTube-Videos zum Thema Smart Locks
Wenn euch der Bericht um Fernsehen nicht reicht, findet ihr auf unserem YouTube-Kanal auch eigenständige Videos zu den drei empfehlenswerten Smart Locks sowie einen Ausflug zu Nuki nach Graz. Viel Spaß beim Ansehen.


Bin dabei
Das SwitchBot Lock Ultra wäre auch nicht schlecht gewesen. Ist ebenfalls ein sehr beliebtes Smart Lock.
Sehr schön, dann kann ich dich mal Live (na ja, fast Live) bei der Arbeit sehen 😉
Habt ihr eigentlich mal die Schlösser von WeLock getestet und wenn ja, wo würdet ihr die einreihen?
Vg
Bisher haben wir keine direkten Erfahrungen mit WeLock. Wir testen aber demnächst in Bold Elite Lock, was von der Idee her ja recht ähnlich ist.
Fernseh Karriere beginnt 👍
Puh. Nicht böse gemeint: Ich lese deine Beiträge schon lange. Du bist kein Experte die Tests sind nicht sehr detaillreich, ihr macht hier viel zu viel und auch bezahlte Werbung, um da als unabhängig zu gelten.
Für die ÖR sind viele Experten die nur Massig Ahnung haben, ist nichts neues.
War es für den NDR zu viel Werbung in eigener Sache oder war das T-Shirt zu bunt, sodass sie im Fernsehen den appgefahren-Aufdruck auf dem T-Shirt entfernt haben?
Normalerweise geben die Hinweise geben, was im Fernseh geht und was zu unerwünschten Effekten im Bild führt oder was ablenkt, weil einfach zu bunt.
Die bunten Farben des T-Shirt-Aufdrucks waren möglicherweise hinderlich, die davor gehaltenen Schlösser gut zu erkennen.
Naja, die Planung war so lala. Hätte man ja auch vorher sagen können, dass das T-Shirt mit dem appgefahren-Aufdruck nicht getragen werden soll. Angeblich wäre das sonst Schleichwerbung – wurde im Nachgang gesagt. Trotzdem sind wir enttäuscht, dass appgefahren.de nicht einmal in der Bauchbinde beim Namen eingeblendet wurde.. Das ist ja schon ziemlicher Aufwand! Fürs nächste Mal wissen wir es definitiv besser.
Naja, für die Öffentlich-Rechtlichen hat der Vorwurf möglicher Schleichwerbung im Gehensatz zu Content Creatoren durchaus Relevanz.
Wenn Georg Schnurer von der c’t in TV/ Radio zu sehen/ hören war, wurde er immer als Technik-Redakteur der c‘t vorgestellt.
Wahrscheinlich muss man das vorher schriftlich vereinbaren.
Hoffentlich war das Honorar in Ordnung.