HomeKit-Leuchtstreifen von Meross: Als einfaches Stimmungslicht in Ordnung

Beeindruckender Preis für zehn Meter Länge

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Gute Leuchtstreifen sind teuer, das haben wir bereits bei Marken-Herstellern wie Philips Hue, Eve Systems oder LIFX gelernt. Dass es preislich auch anders geht, zeigt eine asiatische Marke, die uns in den vergangenen Monaten häufiger über den Weg gelaufen ist: Meross. Hier bietet man einen HomeKit-fähigen Leuchtstreifen mit einer Länge von 10 Metern bereits für 54,99 Euro (Amazon-Link) an. Aber was bekommt man für sein Geld?

Wir haben uns den Leuchtstreifen bereits näher angesehen und können euch vor dem Kauf die Details mit auf den Weg geben. Wichtig zu wissen: Ihr bekommt keine durchgängigen zehn Meter, sondern zwei einzelne Leuchtstreifen mit einer Länge von jeweils fünf Metern. Diese werden an den Controller gesteckt, der über zwei Ausgänge verfügt. Je nach Installation kann das mehr oder weniger hilfreich sein.


Mit zwei mitgelieferten Verbindungsstücken lassen sich abgeschnittene Teile, das ist übrigens alle zehn Zentimeter möglich, wieder miteinander verbinden. Auf diese Weise könnte man theoretisch auch zehn durchgängige Meter verlegen, doch bei mir wollten diese kleine Verbindungstücke nicht wirklich zuverlässig funktionieren. Es gab immer wieder Wackelkontakte und falsche Farbdarstellungen auf dem zweiten Abschnitt des Leuchtstreifens. Hier hat man wirklich keine Freude.

HomeKit-Leuchtstreifen von Meross kann nur bunt leuchten

Ein weiterer Punkt, den man unbedingt beachten sollte: Auf dem gesamten Leuchtstreifen gibt es nur LEDs für Rot, Grün und Blau. Damit lassen sich zwar wunderbar alle erdenklichen Farben mischen, für echte Weißtöne braucht es aber eben auch warmweiße und kaltweiße LEDs. Und hier muss man einfach ganz ehrlich sagen: Der HomeKit-Leuchtstreifen von Meross hat gegen die technisch besser ausgestattete Konkurrenz von Philips Hue oder Eve Systems in dieser Disziplin keine Chance.

Erfreulich einfach funktioniert wie gewohnt die Einrichtung über Apples Home-App. Innerhalb von Sekunden ist der Leuchtstreifen zu HomeKit hinzugefügt und lässt sich danach auch mit Siri steuern. Abgesehen von den Grundfarben hat die Sprachassistentin aber deutliche Schwierigkeiten, Farben wie Orange oder Türkis ordentlich einzustellen. Manuell über den Farbkreis in der Home-App kann man aber durchaus alle Farben anwählen – und bis auf die Weißtöne sieht auch alles ganz passabel aus, aber eben auch nicht ganz so kräftig wie bei teuren Lightstrips.

Zur direkten oder indirekten Beleuchtung mit weißen Farben ist der Meross-Leuchtstreifen am Ende einfach ungeeignet. Auch die 550 Lumen pro Meter, von denen in der Produktbeschreibung die Rede ist, kaufe ich dem Hersteller auf keinen Fall ab. Wer aber einfach nur einen HomeKit-Leuchtstreifen als dezentes Stimmungslicht sucht und ausgehend von einem Punkt zwei Mal fünf Meter bunt in Szene setzen möchte, kann durchaus zuschlagen.

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Ich bin seit dem Start dieses Blogs im Jahr 2010 dabei und schreibe weiterhin gerne informative Artikel über Apps und Gadgets. Besonders freue ich mich neben neuen Smart Home Geräten auch immer wieder über kleine Spiele für iPhone und iPad, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.

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