iOS 18: Neue API bringt AirPods-Einrichtung auch zu Zubehör von Drittanbietern

Schnellerer Kopplungsprozess

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Eine Einrichtung von Zubehör auf einem iPhone

Als Apple 2016 die AirPods vorstellte, präsentierte das Unternehmen auch eine neue, einfache und intuitive Methode zum Koppeln von drahtlosem Zubehör mit iPhone und iPad. Anstatt die Bluetooth-Einstellungen aufzurufen und Tasten zu drücken, erkennt das System das Zubehör in der Nähe und fordert den Benutzer auf, es zu koppeln. Mit iOS 18 wird dieser schnelle Kopplungsprozess zum ersten Mal auch für Hersteller von Zubehör verfügbar sein.

Die neue API mit dem Namen AccessorySetupKit bietet Zubehör von Drittanbietern die gleiche Einrichtungserfahrung wie Apple-Zubehör, beispielsweise AirPods und AirTags. Sobald das iPhone oder iPad, auf dem iOS 18 mit der richtigen App läuft, ein kompatibles Zubehör erkennt, zeigt es dem User ein Popup an, um die Kopplung mit dem Gerät zu bestätigen.


Auch Abfrage von PIN-Codes mit der API möglich

Mit nur einem Fingertipp kümmert sich das System automatisch um alle Bluetooth- oder WiFi-Verbindungen, die für das Zubehör erforderlich sind. Das bedeutet auch, dass man der Zubehör-App nicht mehr manuell die Bluetooth- und WiFi-Berechtigungen einzeln erteilen muss. Wenn das Zubehör einen komplexeren Kopplungsprozess erfordert, wie etwa mit der Bestätigung eines PIN-Codes, kann die iOS 18-API auch nach diesen Informationen fragen, ohne dass man eine App öffnen muss. Sobald das Zubehör gekoppelt wurde, können weitere Informationen darüber in einem neuen Zubehör-Menü innerhalb der Datenschutzeinstellungen gefunden werden.

Die Neuerung dürfte sicherlich Zubehör-Hersteller, die bisher keine Chance hatten, das gleiche Maß an Integration wie Apple anzubieten, erfreuen. Natürlich erfordert die neue Funktion Updates sowohl für Zubehör-Apps als auch für das Zubehör selbst – man sollte also nicht erwarten, dass man die neue API vor der Veröffentlichung von iOS 18 im Herbst in Aktion sehen wird. In einem Video von der WWDC 2024 wird die API nochmals im Detail vorgestellt.

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Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

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