Heute beginnt Apple mit der Auslieferung des neuen iPhone Air. Das schmalste iPhone aller Zeiten, zumindest wenn man den Kamera-Buckel gekonnt ignoriert, bekommt zudem ein exklusives Zubehör. Die neue MagSafe Batterie wurde exklusiv für das iPhone Air gestaltet und hat ein besonders flaches, lang gezogenes Design. Aus diesem Grund passt die neue Zusatz-Batterie nicht auf andere iPhone-Modelle.
Das Innenleben der neuen MagSafe Batterie wurde nun von iFixit unter die Lupe genommen. Die Reparatur-Experten haben dabei eine überraschende Erkenntnis gemacht: Der in der MagSafe Batterie befindliche Akku hat eine mehr als außergewöhnliche Form.
iFixit hat den Akku im Zubehör dann mit Aufnahmen der Keynote verglichen und vermutet, dass es sich um exakt das Akku-Modell handelt, das Apple auch im iPhone Air verbaut. Das wird man sicherlich noch einmal genau bestätigen, sobald man auch das iPhone Air auseinander gebaut hat.
Der Akku in der MagSafe Batterie ist 2,72 Millimeter dünn
Der Akku aus der MagSafe Batterie hat eine Kapazität von 12,26 Wattstunden und ist 2,72 Millimeter dick. Rein theoretisch ist er also dünn genug für das 5,6 Millimeter dicke iPhone. Die MagSafe Batterie ist übrigens sogar etwas dicker als das iPhone Air, was vermutlich an den verwendeten Materialien des Gehäuses liegt. Anders als beim iPhone Air kommt beim Zubehör kein Titanium-Rahmen zum Einsatz, auch wenn der Preis von 115 Euro das schon fast vermuten lässt.
Obwohl der gleiche Akku verbaut ist, kann das iPhone mit der MagSafe Batterie nur bis 65 Prozent geladen werden. Wobei das am Ende des Tages nur wenig verwunderlich ist, denn gerade beim drahtlosen Laden verpufft einiges an Energie.
Falls ihr einen genauen Blick in den magnetischen Zusatz-Akku werfen möchtet, könnt ihr euch das Teardown-Video von iFixit ansehen.

Das heißt, daß beim drahtlosen Laden echt 35% Energie einfach so verloren geht?
Jetzt weiß ich, warum ich nur per Kabel lade.
Ich denke nicht, dass es alleine ums drahtlose Laden geht. Auch beim kabelgebundenen Laden mit einer Powerbank würdest du einen gewissen Prozentsatz verlieren, wenn auch deutlich weniger.
Es gibt keine perpetuum mobile in der Thermodynamik ;).
Reguläre Powerbanks werden wegen Ineffizienzen der chemischen Reaktionen und Wandlern je nach Höhe der Last 80-90% Wirkungsgrad erreichen. Kabelgebunden. Je höher die Last, desto höher der Verlust (da die Ausgangsspannung der Lithiumzellen ja fest ist, welche du versuchst zu boosten.)
Einige Hersteller sind sogar so ehrlich und beziehen die Ineffizienzen in ihre Werbung mit ein (das ist selten und nur bei höherwertigen Produkten der Fall).
Beim drahtlosen Laden ist der generelle Wirkungsgrad bei Idealbedingungen etwa 50-60%. Der Rest heizt deine Geräte auf.
Deswegen ist es im Allgemeinen nicht vertretbar es überall einzubauen, solange wir unter Energieknappheit leiden und unsere Geräte temperaturempfindlich sind.
Energie geht ja nicht verloren, du heizt einfach den Raum damit 😉
65% bei Idealbedingungen. In Realität werden gerne mal die vollen 50% verpuffen. Der Rest geht in die Wärme und Abnutzung der beiden Akkus.