Im Januar hat Apple mit dem Apple Creator Studio ein abobasiertes Bundle seiner wichtigsten Apps für Kreative vorgestellt. Darin enthalten sind unter anderem Pixelmator Pro, Logic Pro und Pages. Laut Bloomberg-Reporter und Apple-Insider Mark Gurman war dies jedoch erst das erste Paket dieser Art, das Apple geschnürt hat. Gurman geht davon aus, dass das Unternehmen aus Cupertino derzeit alle seine Software-Angebote und Dienste prüft, um weitere Möglichkeiten zur Monetarisierung zu finden.
Um welche Dienste oder um welche Software es sich genau handelt, spezifizierte Mark Gurman nicht näher. Fakt ist aber, dass die Attraktivität solcher Pakete natürlich von den enthaltenen Apps und dem Preis abhängt, für den die Pakete angeboten werden.
Apple Creator Studio ist aus meiner Sicht mit seinen 129 Euro pro Jahr und den unter anderem enthaltenen Apps Logic Pro und Final Cut Pro ein guter Deal, wenn man diese beiden Apps regelmäßig nutzt. Denn im Einmalkauf sind die Anwendungen vergleichsweise kostenintensiv. Dass man aber nun auch für Pages, Numbers, Keynote und Freeform (!) bezahlen soll, wenn man von erweiterten, vor allem KI-basierten Funktionen Gebrauch machen möchte, erzeugt ein Störgefühl bei mir.
Apple Creator Studio enthält auch eine Premiumversion von Pages und Co.
Ich nutze Pages und Co. zwar nur sehr selten, aber die Apps zählen für mich zum Standard-Repertoire auf dem Mac. Da möchte ich für den vollen Funktionsumfang nicht noch extra zahlen müssen – oder über Werbebanner zum Abschluss eines Abos gedrängt werden, während ich an einem Dokument arbeite.
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Apple One als Abo-Dienst ist für mich aber wiederum ein gutes Beispiel für ein gelungenen Abo-Paket. Hier finde ich Preis und Leistung tatsächlich fair – vor allem, wenn man den Familientarif abonniert. Ob ich aber weitere Bundle-Abos abschließen würde, bezweifle ich. Derzeit fällt mir zumindest keine App-Familie ein, die für mich infrage kommen könnte.