iPad 3: Die Gerüchte im Überblick (Update)

In drei Tagen wird das nächste iPad vorgestellt. Als kleine Einstimmung wollen wir euch die bisher aufgetauchten Gerüchte zusammenfassen.

Update: Mittlerweile sind ein paar neue Gerüchte aufgetaucht, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Die neuen Einträge findet ihr ganz unten, den Anfang mach der Name des neuen iPads.

Das Display: Ob man hier noch von einem Gerücht sprechen kann? Mehrere Quellen, die sich auf versteckte Einträge im Betriebssystem und Apple-Apps, sowie Webserver-Logs beziehen, vermuten eine Auflösung von 2048 x 1536 Pixel. Das wäre eine Vervielfachung der aktuellen Pixelanzahl, an die Pixeldichte des iPhone 4 würde das iPad damit aber nicht ganz herankommen.

Der Formfaktor: Die grundlegende Form des iPad 3 wird sich wohl nicht verändern. Vermutlich wird das iPad aber etwas dicker, da für den erhöhten Rechenbedarf des möglichen Retina-Displays ein stärkerer Akku benötigt wird. Im Vergleich zum iPad 2 soll die Dicke um knapp 1 Millimeter steigen, durch etwas flachere Kanten soll das aber kaum auffallen.

Der Prozessor: Klar, eine doppelt so hohe Auflösung benötigt mehr Rechenpower. Ein neuer Prozessor macht daher Sinn. Die Gerüchteküche streitet sich aber noch darüber, ob es ein A5X oder A6 wird. Selbst ein Quad-Core-Prozessor war schon im Gespräch.

Der Home-Button: Seit der Einladung und dem damit verbundenen Bild (siehe oben) munkelt man über die Verbannung des physikalischen Home-Buttons. Stattdessen könnte Apple auf Multitouch-Gesten setzen, die den Home-Button überflüssig machen. Mittlerweile sind aber schon neue Fotos möglicher Frontpartien aufgetaucht, die gegen dieses Gerücht sprechen.

Die Kamera: Auf der Vorderseite soll es eine FaceTime-HD-Kamera geben, auch auf der Rückseite warten wohl mehr Megapixel. Ein sehr wahrscheinlicher Schritt…

Die Preise: Als auf einer chinesischen Webseite die kommenden iPad-Preise auftauchten, spielte die Gerüchte-Szene verrückt. Mittlerweile sind schon wieder die neuen, alten Preise im Gespräch. Uns würde es wundern, wenn sich etwas großartiges ändern wird.

Das iPad 2: Eine aus unserer Sicht sehr interessante Vermutung – Apple bietet das iPad 2 mit 8 GB Speicherplatz zum Kampfpreis an. Eigentlich keine schlechte Idee, wenn man die immer größer werdende Konkurrenz betrachtet…

Der Name: Wie soll es denn nun heißen? Bisher war immer vom iPad 3 die Rede, offiziell bestätigt war diese Bezeichnung aber noch nicht. Wie man nun erfahren haben will, könnte das nächste iPad den Zusatz „HD“ tragen – aufgrund des hochauflösenden Displays würde dies Sinn machen.

Das iPad Nano: Eigentlich gibt es ja schon ein kleines iPad, den iPod Touch. Angeblich soll Apple am Mittwoch ein 7,85 Zoll Modell vorstellen, das noch zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt kommen soll. Die ersten Teile sind wohl schon in Auftrag gegeben, preislich soll das kleine iPad unter 300 Euro liegen. Also Auflösung würde die bisherige Pixelanzahl von 1024 x 768 Sinn machen.

Das Apple TV: Auch hier wird Apple am Mittwoch vermutlich Neuerungen vorstellen. Das letzte Update ist schon einige Zeit her, zudem ist das bisherige Apple TV im Online Store nicht mehr sofort lieferbar und in den Retail Stores nicht mehr erhältlich.

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iPad 3: Apple-Event am 7. März

Noch etwas mehr als eine Woche, dann ist es endlich soweit: Apple stellt das iPad 3 vor.

Am 7. März 2012 lädt Apple nach San Francisco. Es steht eine Veranstaltung unter folgendem Motto an: „Wir haben etwas, das du unbedingt sehen musst. Und anfassen.“ Das passende Bild liefert Apple gleich mit.

Es ist davon auszugehen, dass das neue iPad zumindest in den USA schon kurze Zeit später erhältlich sein wird. Da sich diese Frage auch aufdrängen wird: In Deutschland wird es vermutlich etwas länger dauern, wenn wir Glück haben, ist es noch im März soweit.

Das alles sind natürlich nur Spekulationen, genau wie die möglichen Spezifikationen. Ganz oben auf der Liste steht ein Retina-Display mit einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln. Das Design könnte aufgrund eines stärkeren Akkus (für das Display) etwas dicker sein, auch der Prozessor wird aller Voraussicht nach eine Generalüberholung erhalten – Gerüchte sprechen sogar von einem Quad-Core-Prozessor.

Wie immer werden wir am 7. März alle notwendigen Informationen für euch zusammenfassen und mit euch über die Geschehnisse in San Francisco diskutieren. Für Wünsche und weitere Gerüchte sind die Kommentare jetzt schon freigegeben.

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Erste Einblicke: Apple präsentiert OS X Mountain Lion

Heimlich, still und leise hat Apple das kommende Betriebssystem vorgestellt: Mac OS X Mountain Lion.

Da ist man nur mal kurz eine halbe Stunde zum Einkaufen und schon überschlagen sich die Meldungen. Heute gibt Apple einen ersten Ausblick auf das kommende Betriebssystem. Im Sommer wird der Berglöwe erscheinen und die Lücke zwischen Mac und iOS noch kleiner werden lassen.

Eine der größten Neuerungen, die wir auf den ersten Blick entdecken konnten, ist iMessage. Mit dem Ersatz für iChat wird es ganz einfach möglich sein, auf bekannte Art und Weise Kurznachrichten an iPhone-, iPod Touch- und iPad-Nutzer zu versenden. Eine Beta-Version kann bereits auf dieser Webseite geladen werden, momentan scheinen die Server aber überlastet zu sein. Es geht auch über diesen Direkt-Link.

Ebenfalls neu ist das Mitteilungszentrum, das wir auch schon aus iOS 5 kennen. Praktisch: Auch die Erinnerungs-App erhält Einzug, vermutlich mit einer Synchronisationsmöglichkeit über die iCloud. Ebenfalls angekündigt: Game Center mit all seinen Möglichkeiten.

Alle Neuerungen und ein kleines Video bietet Apple auf seiner englischsprachigen Webseite an. Die deutsche Webseite wurde bisher noch nicht angepasst.

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Für die ganze Welt: Reise-Adapter-Kit

Die Sache mit den Netzteilen – gar nicht so leicht, wenn man zahlreiche Apple-Geräte sein Eigen nennt, die zum Teil auch noch aus dem Ausland stammen.

Am Wochenende habe ich dem chronischen Mangel an Netzteil-Steckern einmal mehr den Kampf angesagt. Da mein iPhone 4 aus England stammt und ich das iPad der ersten Generation in Amerika ergattert habe, beide Geräte aber mittlerweile von mir (inklusive EU-Stecker) weitergereicht wurden, leide ich unter einem chronischen Netzstecker-Mangel.

Die sogenannten Duckhead-Adapter habe ich mir bisher zwei Mal von alternativen Billig-Anbietern geladen. Günstige China-Ware, man kann es ja mal versuchen. Gespart habe ich dadurch allerdings nichts: Plagiat Nummer eins wollte erst gar nicht auf das Netzteil passen und Nummer zwei war nicht weiß, sondern beige.

Zumindest einen passenden Adapter für die deutsche Steckdose erhält man im Reise-Adapter-Kit, das Apple für rund 39 Euro (Amazon-Link) verkauft. Nicht gerade ein günstiger Preis für einen Stecker, aber dafür bekommt man ja noch einiges mehr geboten. Und: Es handelt sich um CE-geprüfte Original-Ware, was bei über 200 Volt ja nicht unbedingt schaden kann.

Im Adapter-Kit sind sechs verschiedene Stecker enthalten, mit denen man sich auf anstehenden Reisen keine Sorgen mehr machen muss. Egal ob USA, Australien, China, Japan oder Großbritannien – mit den Aufsätzen und einem weiteren iPhone-Netzteil ist man auf der sicheren Seite. Alle Stecker lassen sich zudem auch mit den MacBook-Netzteilen verwenden, außerdem gibt es ein USB-Kabel obendrauf.

Mein kurzes Fazit: Mit rund 39 Euro zahlt man zwar einen hohen Apple-Preis, erspart sich damit aber Versuche mit billigen Nachbauten.

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Massive Probleme: Es werden Änderungen vorgenommen…

Derzeit scheint es massive Probleme mit dem Download von reduzierten Apps zu geben. Ein kleiner Statusbericht.

Bei Rabatt-Aktionen freuen sich die Apple-Nutzer normalerweise besonders. Momentan sorgen Preisreduzierungen aber eher für Frust – zahlreiche Nutzer können Apps nicht herunterladen, weil angeblich Änderungen vorgenommen werden und der Artikel momentan nicht verfügbar ist. Teilweise sind einige Apps über mehrere Tage hinweg von diesem Problem betroffen und können erst dann wieder geladen werden, wenn die Entwickler den Originalpreis wiederherstellen.

Als wir telefonischen Kontakt zur Apple aufgenommen haben, wusste man von dem Problem bisher nichts. Man versprach aber, sich bei einer schriftlichen Kontaktaufnahme weiter um den augenscheinlichen Fehler zu kümmern.

Ein weiteres Telefonat mit Kristin Heilmann von appmedia (Meine 1. App) brachte erstaunliche Details ans Licht. Dort wunderte man sich nach der heutigen Preisreduzierung der eigenen App über Beschwerden der Nutzer, konnte das Problem aber nicht nachvollziehen. Später wurde bemerkt, dass aus Deutschland fast gar keine Downloads getätigt wurden, in Österreich durch die Preisaktion aber umso mehr.

Wie wir in Tests und anhand eurer Kommentare feststellen konnten, sind komischerweise nicht alle Nutzer betroffen. Bei manchen funktionieren Downloads erst nach zahlreichen Versuchen, während woanders immer noch nichts geht. Ein bestimmtes Muster lässt sich hier bisher nicht erkennen, denn bei wieder anderen Nutzern läuft alles wie geschmiert.

Die Quelle der Probleme liegt ganz sicher nicht bei den Entwickler, die euch in irgendeiner Weise abzocken wollen. Eigentlich kann man nur auf eine Reaktion seitens Apple warten.

Ein kleines Workaround für besonders wichtige Downloads scheint es aber zu geben. Über iTunes kann man sich die reduzierten Apps selbst schenken. Das funktioniert allerdings nur, wenn man eine Kreditkarte oder Click&Buy-Daten hinterlegt hat…

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Im Überblick: Apps und Spiele der Woche (KW5)

Apples Apps und Spiele der Woche sind für gut informierte appgefahren-Leser keine große Überraschung. Wir wollen euch die vier Titel aber trotzdem in einem kleinen Überblick vorstellen.

iPhone App der Woche – Wunderkit: Mit Wunderkit – welches übrigens layouttechnisch der Wunderlist-App täuschend ähnlich sieht – bestimmte Projekte und anstehende Ereignisse nicht nur allein, sondern auch mit anderen beteiligten Personen abstimmen. Kann man nicht nur To-Do-Listen mit Aufgaben anlegen, sondern gleichzeitig auch Gebrauch von den Built-In-Apps machen. Mit einer Notiz-Funktion für erstes Brainstorming oder einem Dashboard, in dem die letzten Aktionen eingesehen werden können, behält man immer die Übersicht – und alle beteiligten Personen ebenfalls. (kostenlos, iPhone)

iPhone Spiel der Woche – Ghost Trick: Ghost Trick war schon auf dem Nintendo DS ein riesiger Erfolg und heimste mehrere Preise ein – wohl nicht zuletzt aufgrund seiner ungewöhnlichen Story und dem innovativen Gameplay. Auch wenn es zunächst makaber und merkwürdig klingt: Die eigene Spielfigur ist zum Zeitpunkt des Games bereits gestorben, sie wurde erschossen. Mit Hilfe einer Detektivin, die zum Zeitpunkt des Todes in der Nähe war, versucht man nun, die eigene Geschichte aufzuarbeiten. Denn es bleibt nur eine einzige Nacht, bevor die Seele des Verstorbenen mit Sonnenaufgang ihren Weg geht. Kann kostenlos angespielt werden, die Vollversion wird für 7,99 Euro freigeschaltet. (kostenlos, Universal-App)

iPad App der Woche – Day One: Day One ist eine einfache und schlichte Applikation, die sowohl für die mobilen iOS-Geräte, als auch für den Mac verfügbar ist. Mit Day One kann man einfache Gedanken oder gleich ganze Tagebucheinträge digital erfassen und verwalten. Eine Funktion, um seine Einträge auf allen Geräten zu synchronisieren, ist natürlich ebenfalls vorhanden. Neben einem Passwort-Schutz zählt derzeit unter anderem eine Erinnerungs-Funktion zu den größten Features der Applikation. Besonders wichtige Einträge kann man zudem auf die Favoritenliste setzen. Funktionen wie eine Suche, Schlagwörter oder die Integration von Fotos sind laut Entwickler bereits in Planung. Bereits umgesetzt ist die Synchronisation per iCloud oder Dropbox. (1,59 Euro, Universal-App)

iPad Spiel der Woche – Reckless Racing 2: 18 Autos, 24 verschiedene Strecken und jede Menge Action: Das ist Reckless Racing 2. Der zweite Teil des Rennspiels macht dort weiter, wo der erste Teil aufgehört hat. Grafik, Fahrverhalten und Steuerung wurden weiter verbessert und machen richtig Laune. Im Karriere-Modus tritt man in verschiedenen Pokalen gegen fünf Gegner an und versucht die meisten Punkte zu sammeln. Mit dem gewonnen Geld verbessert man sein Auto oder kauft sich gleich einen neuen Boliden – das ist auch dringend nötig, denn in jedem Pokal dürfen nur Autos einer bestimmten Leistungsklasse an den Start gehen. (3,99 Euro, Universal-App)

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Apple gegen Motorola: Patent-Streit mit ersten Auswirkungen (Update)

Auf unserer Facebook-Seite haben wir das Thema bereits kurz angeschnitten, es scheint aber doch größere Auswirkungen zu haben, als gedacht.

Das Landgericht Mannheim hat Apple den Verkauf von älteren iPhone-Modellen und 3G-iPads verboten, da ein Patent von Motorola verletzt würde. „Auch wenn einige iPad- und iPhone-Modelle derzeit nicht in unserem Online-Store in Deutschland verfügbar sind, dürften Kunden kein Problem haben, diese Geräte in unseren Stores oder bei autorisierten Händlern zu finden““, sagte ein Apple-Sprecher gegenüber der dpa.

Vom Verkaufsverbot betroffen sind iPhone 3GS und iPhone 4, sowie alle aktuellen iPads mit Mobilfunkunterstützung. Da sich die Klage gegen das Unternehmen Apple Sales International gerichtet hat, darf Apple die Geräte weiterhin an Händler und auch in seinen eigenen Stores verkaufen, eine akute Knappheit droht daher nicht.

Beim neuen iPhone 4S setzt Apple laut dpa auf andere Zulieferer, dieses Modell ist daher nicht vom Verbot betroffen. Patent-Experte Florian Müller sagt zudem, dass das Urteil vorläufig vollstreckbar ist und Motorola Sicherheiten in Höhe von 100 Millionen Euro hinterlegen muss. Apple hat bereits angekündigt, gegen das Urteil des Gerichts vorzugehen.

Eine weitere Niederlage muss Apple im Push-Dienst einstecken. Laut der Webseite „Foss Patents“ darf Apple den iCloud-Mail-Push (oder ehemals MobileMe) vorläufig nicht weiter anbieten. Schon seit einigen Tagen funktioniert der Dienst bei deutschen Nutzern nicht richtig oder gar nicht mehr, einen Zusammenhang hat Apple bislang nicht bestätigt.

Motorola und Apple – zwei Firmen, die sich beide im Recht sehen. Ganz grundlos wird das Landgericht den Klagen sicher nicht zugestimmt haben – schade ist nur, dass die ganze Geschichte nun auf Kosten der Nutzer ausgetragen wird. Wie seht ihr die Geschichte?

Update: Wie Heise Online berichtet, wurde das Verkaufsverbot schon wieder aufgehoben. Das Oberlandesgericht Karlsruhe soll als Berufungsinstanz den Vollzug des Verkaufsverbotes gestoppt haben.

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Apple veröffentlicht Mac OS X 10.7.3

Am heutigen Spiele-Donnerstag gibt es eine kleine Randnotiz aus dem Apple-Lager.

In der Nacht hat Apple das jüngste Update für seinen Löwen freigegeben. Per Softwareaktualisierung steht Mac OS X Lion 10.7.3 zum Download bereit. Mit dem Update werden unter anderem kleinere Fehler und Kompatibilitäten verbessert, große Neuerungen gibt es nicht zu entdecken.

Apple selbst schreibt: „Dieses Update behebt allgemeine Probleme im Betriebssystem, verbessert die Stabilität, Kompatibilität und Sicherheit Ihres Mac.“ Zur den behobenen Problemen zählt unter anderem ein Fehler beim Aufwachen aus dem Standby, hier kam es bei manchen Nutzern zu Grafik-Problemen oder Schwierigkeiten beim Verbinden mit einem drahtlosen Netzwerk.

Für die Installation sollte man ein paar Minuten Zeit mitbringen, immerhin misst der Download rund 700 MB. Als Alternative zur Softwareaktualisierung findet man den Installer auch auf der Apple-Webseite. Falls Mac OS X Lion noch nicht installiert ist, findet man das Upgrade weiterhin im Mac App Store (Download-Link).

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Final Cut Pro: Update bringt Multicam-Unterstützung

Im Mac App Store verkauft Apple seine Software schon fast zum Schleuderpreis. Einer der Kandidaten ist Final Cut Pro.

Die mittlerweile in der Version 10.0.3 vorliegende Software Final Cut Pro richtet sich vor allem an professionelle Filme-Macher, das stellt das jüngste Update erneut unter Beweis. Die sowieso schon mit Funktionen vollgestopfte Schnitt-Software hat weitere Upgrades und Leistungsverbesserungen erhalten.

So kann man nun unter anderem einen Multicam-Schnitt durchführen, durch den man Kontrolle über bis zu 64 verschiedene Kamerawinkel bekommt. Zu den weiteren Neuerungen zählen der Import von Photoshop-Dateien und eine Anbindung an Thunderbolt-Geräte.

Der Preis? 239,99 Euro (Mac Store-Link), was im Vergleich zu den Vorgängern ein echtes Schnäppchen ist. Zum Ausprobieren tut es auch die Trial-Version.

Es ist sowieso beachtenswert, zu welchem Preis Apple seine Software im Mac App Store verkauft. Aperture – quasi iPhoto für Profis – kostet nur 62,99 Euro, Logic Pro – das professionelle GarageBand – ist für 149,99 Euro zu haben. Am beeindruckendsten finde ich den Preis von Pages, Keynote und Numbers – die komplette Office-Suite gibt es für zusammen 47,97 Euro – für Microsoft Office zahlt man selbst in der EDU-Version für Schüler und Studenten fast doppelt so viel (Amazon-Link).

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Apples Magic Mouse für unter 40 Euro

Wer noch auf der Suche nach einer neuen Magic Mouse ist, wird heute bei eBay fündig.

Der renommierte Powerseller aixsellent verkauft heute bei eBay die Apple Magic Mouse zu einem neuen Tiefstpreis. Die Maus gibt es jetzt zum Sonderpreis von nur 39,89 Euro (eBay-Link), der Versand ist kostenlos. Anzumerken ist allerdings, dass es sich um B-Ware handelt. Da sie vor dem Verkauf generalüberholt wird, scheint in 99 Prozent aber alles wie nagelneu zu sein. Dafür spart man halt auch rund 25 Euro im Vergleich zum nächsten Preis.

Die Magic Mouse läuft zwar auch unter Windows, entfaltet seine Möglichkeiten aber vor allem unter Snow Leopard und Lion perfekt. Ich möchte die Gestensteuerung jedenfalls nicht mehr missen.

Noch mehr kann man übrigens mit dem Better Touch Tool (Webseite) aus der Maus herausholen. Wem die Standard-Gesten von Apple nicht ausreichen, kann hier nach Belieben neue Gesten einstellen und verwalten.

Als einzige Kritikpunkte kann man die flache Bauweise (daran habe ich mich aber mittlerweile gewöhnt) und die recht kurze Laufzeit von rund einem Monat ansehen. Letzteres ist mit guten Akkus aber kein Problem.

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Nachschlag zum Bildungs-Event: Video und iTunes U

Nachdem wir gestern bereits kurz über iBooks berichtet haben, wollen wir nun noch einmal kurz auf das gestrige Bildungs-Event von Apple eingehen.

Wer sich alle Einzelheiten der Veranstaltung noch einmal genau ansehen möchte, ist wohl mit dem Video der „Keynote“ am besten bedient. Am einfachsten kann man wohl über Apples Keynote Podcast (iTunes-Link) darauf zugreifen, alternativ funktioniert das ganze auch über diesen Direkt-Link.

iTunes U, die digitale Universität, war schon länger in iTunes integriert. Mit der neuen Universal-App kann man nun auch ganz einfach per iPhone und iPad auf sämtliche Inhalte zugreifen. Per App kann man nun an Kursen teilnehmen, Aufgaben und Nachrichten verwalten und vor allem Kursmaterial wie Audio- und Video-Inhalte nutzen.

Während der Dienst in Amerika sehr populär ist, sind lediglich ein paar deutsche Hochschulen vertreten. Darunter unter anderem Unis aus Duisburg/Essen, Köln, Hamm-Lippstadt, Hamburg, Hannover oder Freiburg. Ob die eigene Uni dabei ist, kann man ganz einfach über die iTunes-Suche in der iTunes U-App herausfinden.

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iBooks: Neue Funktionen & Author-Tool für den Mac

In New York hat Apple heute etwas für die Bildung getan. Im Mittelpunkt steht eine neue Version von iBooks.

Die Möglichkeiten von iBooks waren ja bisher sehr beschränkt – man konnte Text lesen, zwischen den Seiten blättern, Lesezeichen setzen und die Schriftgröße verändern, viel mehr war eigentlich nicht drin. Mit iBooks 2.0 und dem iBooks Author will Apple neue Maßstäbe setzen.

Fangen wir mit iBooks Author (Mac Store-Link) an, den darauf basiert auch das neue iBooks für iPhone und iPad. Mit Apples neuester Applikation soll es spielend einfach möglich sein, eigene iBooks mit interaktiven Elementen zu erstellen, bisher aber wohl nur für das iPad. Die App wird gratis angeboten.

Das Erstellen der einzelnen Seiten wird durch einfaches Drag-and-Drop erleichtert, man muss sich nicht groß einarbeiten und kann seine Resultate direkt am Bildschirm begutachten. Zu den interaktiven Elementen zählen unter anderem Fotogalerien, Keynote-Prösentationen oder eigenständiger HTML-Code. Mit wenigen Klicks soll man sein iBook kostenlos oder gegen Bezahlung im iBookstore anbieten können.

Die neuen interaktiven Bücher setzen auf dem iPhone oder iPad iBooks 2.0 (App Store-Link) voraus, das seit wenigen Momenten als kostenloses Update zur Verfügung steht. Unter anderem ist es jetzt auch möglich, einzelne Textpassagen zu markieren oder Lernkarten zu verwenden, um wichtige Textstellen, Nozien und Glossarbegriffe zu lernen.

Insgesamt scheint Apple sinnvolle Neuerungen eingebaut zu haben. Wie sie sich schlagen, wird sich aber wohl erst in den kommenden Wochen und Monaten herausstellen. Die Basis klingt jedenfalls vielversprechend, gerade durch das neue iBooks Author könnte mächtig Bewegung in den Markt kommen.

appgefahren meint: Gerade für Schulbücher kann das neue iBooks wirklich interessant werden. In den USA gibt es bereits die ersten kompletten Lehrbücher, gerade durch die Möglichkeit Textstellen zu markieren und auf Wunsch direkt in Karteikarten zum Lernen zu verwandeln, ist das ganze wohl ziemlich nett gemacht.

Für den deutschen Markt bleibt abzuwarten, mit welchen Verlagen sich Apple einigen kann und ob die Schulen bei den doch hohen Anschaffungspreisen der iPads mitmachen. Praktischer als 6 dicke Bücher für 6 verschiedene Fächer am Tag wäre es auf jeden Fall, welcher Schüler würde sich da beschweren?

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12 Tage: Zwei Folgen „Die Schlümpfe“ gratis laden

Auch an Tag 2 gibt es in Apples Geschenke-Aktion ein nettes und kostenloses Angebot für alle Nutzer. Insgesamt zwei Folgen mit einer Länge von knapp 13 Minuten können nur heute zum Nulltarif geladen werden.

Nachdem Apple gestern die iTunes-LP von Coldplay kostenlos angeboten hat, folgen nun zwei Folgen der Schlümpfe (iTunes-Link). Im Kindesalter waren die Schlümpfe Pflichtprogramm und ich denke das sich dies auch so schnell nicht ändern wird.

Verschenkt wird die Folge mit dem Namen „König Schlumpf“, in der Papa Schlumpf für ein paar Tage Urlaub macht und der Stellvertreter Schlaubi größenwahnsinnig wird – die Rebellion von Schlumpfine kann nicht helfen. Des Weiteren verschenkt Apple die Folge mit dem Namen „Der falsche Schlumpf“, in der sich die böse Hexe Hogatha in einen falschen Schlumpf verwandelt und so das Dorf in Aufruhr versetzt.

Die Angebote in der 12 Tage Aktion sind bunt gemischt und heute können sich auch die etwas jüngeren freuen, aber auch Diejenigen, die sich heute noch gerne die Schlümpfe angucken – so etwas soll es ja noch geben.

Wir sind gespannt was Apple noch auf Lager hat und berichten natürlich rechtzeitig über alle Angebote. Wer von den Schlümpfen nicht genug bekommt, kann sich natürlich auch den im Sommer erschienenen Film in 3D ansehen.

Update:In der Schweiz und in Österreicht gibt es anscheindend die Applikation Baphomets Fluch heute kostenlos. Update 2: Bei uns in Deutschland kann man Baphomets Fluch (App Store-Link) schon seit dem 22. Dezember kostenlos laden – wer noch nicht zugegriffen hat, kann es jetzt tun.

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12 Tage: iTunes-LP von Coldplay geschenkt

Heute ist es endlich soweit: Die 12-Tage-Geschenke-Aktion von Apple beginnt und am ersten Tag kann man einen Live-Mitschnitt von Coldplay (iTunes-Link) kostenlos laden.

Im Rahmen des iTunes-Festivals war auch Coldplay auf der Bühne zu sehen und hat sowohl alte aber auch Songs aus dem neuen Album Mylo Xyloto präsentiert. Für Coldplay-Fans ist der Download natürlich ein Muss, aber auch alle anderen können sich den Live-Auftritt als Video ansehen.

Insgesamt gibt es drei Songs von drei verschiedenen Alben. Jeder Song ist als Audio- und Videodatei vorhanden. Aus dem Album X&Y gibt es den Klassiker „Fix You“, das neu aufgelegte „God Put A Smile Upon You Face“ aus dem Album „A Rush Of Blood To The Head“ und die Debütsingle „Every Teardrop Is a Waterfall“ aus dem aktuellen Album Mylo Xyloto.

Bei appgefahren seid ihr natürlich bestens informiert und verpasst keines der Angebote, denn wir werden euch jeden Morgen über das aktuelle Geschenk informieren.

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Apple startet iTunes Match in Deutschland

Völlig überraschend hat Apple heute Nacht iTunes Match gestartet. Der Dienst ist ab sofort in Deutschland verfügbar.

Mit iTunes Match kann man seine gesamte Musikmediathek in der iCloud speichern. Dank einer speziellen Musikerkennung muss man allerdings nur die Lieder hochladen, die nicht im iTunes Store zur Verfügung stehen – denn diese werden automatisch in der iCloud verfügbar gemacht.

Richtig besonders wird iTunes Match durch die Tatsache, dass nicht nur in iTunes gekaufte, sondern auch zum Beispiel von einer CD importierte Songs inbegriffen sind. Wer vor Jahren seine Musiksammlung digitalisiert hat und dabei auf eine Datenrate von 128 KBit/s gesetzt hat, bekommt seine Songs jetzt in einer doppelt so guten Qualität zur Verfügung gestellt.

Vorrausgesetzt wird neben einem iTunes-Update lediglich eine Apple-ID und natürlich ein iPhone oder iPad mit iOS 5. Mit 25 Euro pro Jahr lässt sich Apple den Dienst bezahlen, das ist durchaus ein sehr fairer Kurs.

Wir haben iTunes Match auf einem unserer Computer natürlich schon ausprobiert. Von rund 1.000 Songs wurde ein Großteil erkannt, einige exotische Lieder mussten halbmanuell hochgeladen werden. Sollte man nicht seine komplette Musikbibliothek synchronisieren, findet man in den iOS-Einstellungen eine Option, sich die Musikdateien aus iTunes Match anzeigen zu lassen. Damit hat man von unterwegs jederzeit Zugriff auf seine komplette Musik, auch wenn sie nicht auf dem Gerät gespeichert ist. Unterwegs sollte man aber aufpassen: Aufgrund der hohen Datenrate der Lieder sollte man nur im WLAN darauf zugreifen.

Unser erster Eindruck von iTunes Match ist jedenfalls sehr positiv, aber auch für uns ist das ganze Neuland. Wir werden am Wochenende mal ausprobieren, ob man die Musikbibliotheken der restlichen Familie integrieren kann und welche Probleme hier und da auftauchen. Natürlich sind wir auch gespannt auf euer Feedback in den Kommentaren – Ratschläge, Fragen und Tricks sind wie immer gerne gesehen.

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