Wieso? Weshalb? Warum?: Flugzeug-Wissen für Kinder

In dieser Woche hatten wir wohl noch keine App speziell für Kinder. Das wollen wir nun mit einem Sachbuch von Ravensburger nachholen.

Wieso? Weshalb? Warum? – Flugzeuge (App Store-Link) ist seit einigen Tagen für das iPhone erhältlich. Die 18,2 MB große App wird für nur 79 Cent angeboten und natürlich dreht sich hier alles um Flugzeuge. Das ist besonders praktisch, wenn es demnächst in den Urlaub gehen sollte – so kann man die spannendsten Fragen gleich vorab klären.

Im neuesten Teil der „Wieso? Weshalb? Warum?“-Reihe werden neun Fragen rund um Flugzeuge in einzelnen Kapiteln sachlich und leicht verständlich erklärt. Untermalt wird das ganze Buch von netten Bilderbuch-Zeichnungen, die teilweise animiert sind und Interaktivität erfordern.

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GEOmini Ozean: Neue Lern-App für Kinder

Für wissbegierige Kinder hat Der Verlag Grunert + Jahr jetzt eine neue App veröffentlicht: GEOmini Ozeane.

Als wir vor rund zwei Monaten über GEOmini Safari berichtet haben, wurde die App wenige Tage später von Apple zur iPad-App der Woche gekürt. Auch wenn die Neuerscheinung den Titel in dieser Woche (Kandidaten stehen schon fest) nicht erhalten wird, lohnt sich ein Blick auf jeden Fall.

GEOmini Ozeane (App Store-Link) ist wie sein Vorgänger als reine iPad-Applikation erschienen und für 3,99 Euro erhältlich. Der Download des interaktiven Buchs ist 105 MB groß und muss daher zwingend im heimischen WLAN erfolgen.

Auch unter Wasser kommt ein kleiner Grashüpfer mit auf die Reise und stellt die verschiedenen Tiere und ihre Lebensraum vor. In kleinen Mini-Spielen dürfen die Kinder dann das erlernte Wissen unter Beweis stellen.

Erledigt man eine gestellte Aufgabe erfolgreich, kann man kleine Sticker gewinnen. Wie schon im Safari-Teil handelt es sich dabei um Körperteile von verschiedenen Tieren, die man dann nach Lust und Laune im eigenen Album miteinander kombinieren kann.

Als Altersempfehlung gibt der Hersteller leider nichts an, aus unserer Erfahrungen können wir GEOmini Ozean aber für Kinder von 3 bis 6 Jahren empfehlen. Ältere Kinder werden in den kleinen Mini-Spielen wohl keine große Herausforderung mehr finden.

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Struwwelpeter auf iPhone & iPad: Böse Lausbubengeschichten

Den Daumenlutscher, den Suppenkasper, den Zappel-Philipp und andere boshafte Kinder kennt wohl so gut wie jeder.

Die unter heutigen Gesichtspunkten sicherlich nicht mehr hundertprozentig pädagogisch wertvollen Geschichten erfreuen sich dank ihres Kultfaktors trotzdem noch sehr großer Beliebtheit bei Groß und Klein. Geschrieben wurden die neun Kapitel des Struwwelpeters bereits 1845 vom Frankfurter Arzt Heinrich Hoffmann.

Nun kann man diese Geschichten auch in einem interaktiven Buch auf dem iPad, iPhone und iPod Touch erleben. Für 1,59 Euro bekommt der Käufer eine 157 MB große Universal-App (App Store-Link), die komplett in deutscher Sprache verfügbar ist.

Im interaktiven Struwwelpeter-Buch finden sich die einzelnen Kurzgeschichten in einem übersichtlichen Hauptmenü wieder, die entweder einzeln, oder direkt hintereinander weg gelesen werden können. Für Kinder, die noch nicht selbst lesen können, ist in der App auch eine männliche Vorleser-Stimme vorhanden. Zusatzfeatures beinhalten eine Pausen-Option während des Vorlesens sowie eine Fortsetzungs-Möglichkeit. Nach Beendigung der App kann man so wieder zur jeweiligen Seite der Geschichte zurückzukehren, bei der man zuvor aufgehört hat.

Selbstverständlich dürfen auch die von Heinrich Hoffmann angefertigten Original-Illustrationen nicht fehlen. Auf jeder Seite finden sich diese bunten Zeichnungen, die teils mittlerweile schon Berühmtheit erlangt haben. Oder wer kennt die Darstellung des Struwwelpeters aus dem App-Icon etwa nicht?

Über den Inhalt der Geschichten und ihre Notwendigkeit in der heutigen Welt darf sicherlich diskutiert werden. Durch die drastischen Folgen für die beteiligten aufmüpfigen Kinder, die vom Verbrennen und Daumen abschneiden bis zum Verhungern reichen, kann zartbesaiteter Nachwuchs heutzutage schon Angst bekommen. Die drastischen Bestrafungen oder Folgen sind mit aktuellen Erziehungsmethoden sicher nicht mehr kompatibel – waren aber zu seiner Zeit sicher ein probates Mittel zur Vermittlung von moralischen Werten.

Trotz alledem zählen die Struwwelpeter-Geschichten auch heute noch zu den beliebtesten Kinderbüchern, und wurden schon in viele Sprachen übersetzt. Auch in meinem Haushalt findet sich ein Exemplar dieses Buches. Abschließend bleibt also nur noch der Hinweis, dass sich Besitzer eines iPads der neusten Generation auf optimierte Grafiken für das Retina-Display freuen können.

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Wimmelburg: Interaktives Wimmelbuch für iPhone und iPad im Test

Wie haben wir früher doch diese unglaublich detailreichen Bücher geliebt, auf deren bunten Seiten es so viel zu entdecken gab. Selbst im jugendlichen Alter schaute ich den Kleinen gerne noch über die Schulter.

Mit dem Siegeszug der Tablets und Smartphones können die Kleinen von heute diese Art von Büchern jetzt auch auf iPhone, iPod Touch und iPad genießen. Ein solches Exemplar ist Wimmelburg der deutschen Entwickler von LunaLand, welches in zwei verschiedenen Versionen aus dem deutschen App Store geladen werden kann. Zum einen gibt es eine Variante für iPhone und iPod Touch (App Store-Link), die zur Zeit für 79 Cent erstanden werden kann, und auch eine iPad-Version (App Store-Link) für 2,39 Euro. Beide Apps sind 33 MB groß, und werden laut Entwickler bis zum 12. April zu diesem günstigen Preis zu haben sein – danach werden 1,59 bzw. 2,99 Euro fällig.

Die App im Querformat hält insbesondere für kleinere Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren, die noch nicht lesen oder schreiben können, eine Kulisse einer großen Burg bereit, in der sich nicht nur umgeschaut, sondern auch mit über 50 verschiedenen Charakteren interagiert werden kann. Die kindgerechte Steuerung erfolgt ganz einfach über das Antippen der jeweiligen Figuren, Wischgesten nach links, rechts, oben oder unten, um die Ansicht zu verändern, oder auch der Pinch-to-Zoom-Geste, um sich einen besseren Überblick verschaffen zu können.

Die Kulisse der mittelalterlichen Burg besteht aus handgezeichneten 2D-Illustrationen, die hintereinander gestaffelt sind, und sich so zu einer dreidimensionalen „Bühne“ mit einer dynamisch mitbewegenden Perspektive auffächern. So erleben die Kinder unter anderem Mägde beim neusten Tratsch, Knappen, die bei einer Berührung mit Holzschwertern üben, oder Wachen, die eher ungeschickt mit Pfeil und Bogen schießen. Witzigerweise findet man sogar einen pinkelnden Hund und auch einen betrunkenen Mönch, der seinen Rausch ausschläft und beim Antippen rülpst.

Auch die Soundkulisse kann mit einem lebendig schwirrendem Burgplatz, zwitschernden Vögeln und gelegentlich gurrenden Tauben überzeugen. Die beim Antippen der Figuren entstehenden Töne sind gut umgesetzt und lassen selbst Erwachsenen wie mir teils ein Lächeln über das Gesicht huschen. So etwa, wenn man die schlafenden Musiker antippt, die schnarchen, und deren Instrumente quietschende Geräusche von sich geben, oder den drei Pferden im Stall, die alle unterschiedlich wiehern.

Soweit so gut. Allerdings hat die Wimmelburg-App trotz ihrer sorgfältig gezeichneten Illustrationen und den überzeugenden Sounds einen entscheidenden Fehler: Sie beinhaltet wohl kaum genügend Material, um Kinder über einen längeren Zeitraum beschäftigen zu können. Denn außer dem Marktplatz mit der Burg drumherum gibt es, wie in anderen Wimmelbild-Büchern üblich, zur Abwechslung keine anderen Kulissen. Hier wären mehrere auswählbare Szenarien, beispielsweise auch in bestimmten Räumen der Burg, sicher auf Dauer für Kinder interessanter gewesen.

Nichts desto trotz weiß die Wimmelburg-App mit ihren liebevollen Grafiken und der tollen Soundkulisse zu überzeugen. Ob allerdings ein späterer Preis von 2,99 Euro für ein einziges Szenario auf dem iPad gerechtfertigt ist, sollte in Frage gestellt werden. Immerhin gibt es von Seiten der Entwickler einen Hinweis in der App auf neue Erweiterungen – man darf also gespannt sein, wie es mit der Wimmelburg weiter geht.

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Heilpflanzen PRO: Medizinische Kräuter und Gewächse aus der Natur

Mittlerweile kann man ja wirklich getrost sagen: Es gibt so ziemlich für alles eine App. Mit der Heilpflanzen PRO-App wird nun auch ein weiteres Themengebiet ausführlich behandelt.

Die Entwickler von Nature Mobile sind wohl jedem mittlerweile durch ihre zahlreichen Tier- und Naturführer bekannt. Im März 2012 haben sie nun eine weitere, umfangreiche Universal-App für iPad, iPod Touch und iPhone herausgebracht, die sich für 4,99 Euro aus dem deutschen App Store laden lässt. Aufgrund der Größe von 307 MB ist für den Download eine WLAN-Verbindung erforderlich.

Wie auch in den anderen Natur- und Tierführern von Nature Mobile bleiben sich die Entwickler mit der Heilpflanzen PRO-App (App Store-Link) treu, was Aufbau und Inhalte der Applikation angeht. So findet der Nutzer ein umfangreiches Bestimmungs- und Nachschlagewerk für die 150 geläufigsten Heilpflanzen und -kräuter.

Die jeweiligen Einträge lassen sich ganz einfach in einer Gesamtliste ansehen, aber auch zur Bestimmung nach verschiedenen Merkmalen wie Blütenfarbe, Wuchshöhe, Blütezeit oder Standort aufschlüsseln. Anhand der gemachten Vorschläge lässt sich die Art dann schnell bestimmen. Auch gibt es die Möglichkeit, nach verschiedenen Krankheitssymptomen, Anwendungsbereichen und Wirkung eine passende Heilpflanze zu finden.

Mit einem integrierten Quiz können die verfügbaren Pflanzen weiter verinnerlicht werden. Dazu steht jeweils ein Bild und vier verschiedene Antwortmöglichkeiten zur Auswahl. Insgesamt verfügt man über drei Fehlversuche, jede richtige Antwort bringt 10 Punkte. Die Highscores können auf Facebook geteilt oder bei OpenFeint veröffentlicht werden.

Weitere Features beinhalten eine Foto-Sharing-Funktion, mit der sich eigene Bilder von Heilpflanzen hochladen und mit der Community teilen lassen, eine Möglichkeit, Notizen anzulegen, sowie eine TV-Out-Funktion, mit der Diashows von Fotos angesehen werden können. Interessierte der Naturheilkunde werden an dieser App sicherlich ihre Freude haben – denn nicht immer müssen es chemische Keulen aus der Apotheke sein, um Beschwerden zu lindern.

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Wer hat den Mond gestohlen? – Interaktives iPad-Buch für Kinder

Wenn die lieben Kleinen mal wieder ungeduldig sind, hilft oft nur das Vorlesen aus einem Buch. Gut, dass es diesbezüglich eine Menge Material im App Store gibt.

Mit „Wer hat den Mond gestohlen?“ (App Store-Link) hat es nun auch ein weiteres interaktives eBook für Kinder auf das iPad geschafft. Mit 238 MB sollte man den Download der 3,99 Euro teuren App auf jeden Fall im eigenen WLAN tätigen. Wer sich nicht sofort für den kostenpflichtigen Download der Vollversion entscheiden kann, findet auch noch eine Lite-Variante zum Hineinschnuppern.

In „Wer hat den Mond gestohlen?“ dreht sich alles um den kleinen Jungen Bertie, der liebend gern von seinem Bett aus in den Himmel schaut, und sich vor allem gern den Mond ansieht. Eines Tages jedoch ist der Mond verschwunden, und Bertie macht sich auf, einige nachtaktive Tiere wie den Dachs, den Igel oder die Eule um Rat zu fragen. Die weise Eule gibt ihm letztendlich den entscheidenden Tipp – mehr soll aber zur Geschichte auch nicht verraten werden.

Ein großer Vorteil der App ist, dass viele Sprachen zur Verfügung stehen, darunter natürlich auch die deutsche Sprache. Nicht nur die Texte, sondern auch die männliche Vorleserstimme ist auf deutsch verfügbar. Da die Geschichte teils auch kleine Lieder beinhaltet, muss aber unbedingt erwähnt werden, dass diese allerdings nur in englischer Sprache vorliegen. Zum Verstehen der Story sind diese aber nicht notwendig, und können optional abgespielt werden.

Auf insgesamt 23 Seiten, die mit interaktiven Elementen zum Antippen versehen sind, wird Berties Geschichte erzählt. Wer danach immer noch nicht genug hat, findet auch noch vier kleine Spiele zum Zeitvertreib: Verschiedene Puzzles, Vorlagen zum Ausmalen auf dem iPad, ein Memory mit unterschiedlichen Motiven sowie ein Libellen-Fang-Spiel.

Auch die schon in der Geschichte integrierten Lieder können in einem eigenen Menü einzeln aufgerufen werden. Sicher erspart eine App wie „Wer hat den Mond gestohlen?“ nicht das persönliche Singen und Vorlesen zusammen mit dem Kind, aber bietet eine sinnvolle Lösung, wenn wieder einmal Wartezeiten überbrückt werden müssen, oder die Eltern sich nicht direkt mit Vorlesen beschäftigen können.

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Interaktives iPad-Buch: Janoschs „Komm, wir finden einen Schatz“

Ich bin ja seit jeher ein riesiger Fan der toll gezeichneten Janosch-Figuren. In meinem ersten Auto hing sogar eine kleine Tigerente am Rückspiegel.

Auch wenn diese irgendwann ihren Geist aufgegeben bzw. ihre Räder abgegeben hatte, haben mich die Geschichten um den Tiger, den kleinen Bären und dem Frosch weiter fasziniert. Umso mehr freut es mich, dass es nun eine der beliebten Janosch-Stories auch für das iPad gibt. „Komm, wir finden einen Schatz“ (App Store-Link) ist seit dem 16. Februar dieses Jahres im App Store erhältlich, und kann dort für 3,99 Euro erstanden werden. Den Download sollte man allerdings am besten im heimischen WLAN unternehmen, da der Speicherplatzbedarf der App bei 93,3 MB liegt.

In diesen knapp 100 MB ist allerdings auch die ingesamt 30-seitige immer wieder schön zu lesende Geschichte um die Schatzsuche von Tiger und Bär zu finden. Auf ihrer Suche nach einer Kiste mit Gold treffen sie unterwegs viele bekannte Tiere und Menschen, die alle ihre eigene Meinung zum Thema „Schatz“ haben.

Bedienen lässt sich die App sehr einfach: Mit Wischgesten der Finger gelangt man auf die jeweils vorherige oder nächste Seite. Für Kinder, die noch nicht selbst lesen können, existiert auch eine männliche Sprecherstimme, die den Text der Seiten im angenehmen Märchenonkel-Stil vorträgt. Gibt es viel Text auf einer Seite, wird dieser mit einer Angel samt Schnur markiert, und kann dann ebenfalls mit Fingergesten verschoben werden.

Damit es nicht langweilig wird, haben die Entwickler der Janosch film & medien AG noch kleine, aber feine Überraschungen auf jeder Buchseite eingebaut. So gibt es dort zumeist zwei bis drei bewegliche Elemente, die zusätzlich mit Sound versehen sind, wenn man sie antippt. Das kann zum Beispiel die badende Maus sein, die mit ihren Füßchen im Wasser strampelt, dass es spritzt und plätschert, oder der Kirchturm in der Ferne, der per Fingertipp die Glocken läuten lässt.

Selbst mit dem Ende der Geschichte ist der Spass noch nicht vorbei: Die Entwickler haben noch zwei Minispiele eingebaut, ein Puzzle und ein Angelspiel. Bei letzterem müssen durch Antippen Gegenstände markiert und aussortiert werden, die nicht ins Meer gehören. Eine Kinderstimme unterstützt dabei die richtige Auswahl.

Insgesamt überzeugt die Janosch-Geschichte durch die gewohnt tollen Zeichnungen, kleine Überraschungen, Soundeffekte und zusätzliche Minispiele. Auch wenn ich schon längst aus dem Bilderbuch-Alter heraus bin – diese App werde ich so schnell nicht vom iPad löschen.

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Stern Extra Heilige Schriften: Umfangreiches iPad-Magazin

Das wöchentlich erscheinende Magazin Stern sollte den meisten ein Begriff sein.

Dass der Gruner & Jahr-Verlag aus Hamburg aber auch informative Extra-Ausgaben zu historischen, gesellschaftlichen oder geografischen Themen herausbringt, ist vielleicht nicht unbedingt bekannt. Eines dieser Spezial-Magazine kann seit Ende Februar für 4,99 Euro auf das iPad geladen werden: Das Stern Extra „Heilige Schriften“ (App Store-Link). Mit 185 MB sollte der Download allerdings nur aus einem WLAN-Netzwerk erfolgen.

Die iPad-App beinhaltet alle fünf Folgen der bekannten Serie aus dem Stern-Magazin, und stellt auf ausführliche, aber gleichzeitig sehr unterhaltsame Weise die fünf Weltreligionen und ihre religiösen Schriften vor. So findet sich Material zu den Veden, dem Tripitaka, der Bibel, der Thora und dem Koran.  

Neben ausführlichen Informationen zur Entstehungsgeschichte sowie hochklassigen Fotografien zur Einführung hält das eMagazin auch für jede der fünf Weltreligionen ein Video eines Stern-Redakteurs, die Vorstellung eines Gläubigen, Zitate aus den Schriften sowie ein Porträt eines historischen Wegbereiters der Schrift bereit. Besonderer Clou: Am Ende des Magazins finden sich noch Audiobeispiele mit Gesängen für alle Religionen, und auch Tipps für weiterführende Literatur.

Die Navigation dieses eMagazines erfolgt über horizontale und vertikale Wischgesten. Innerhalb eines Artikels wird durch Fingerwische nach oben oder unten navigiert, mit selbigen nach links oder rechts gelangt man zum vorherigen oder nächsten Artikel. Ein Tipp auf den unteren Bildrand öffnet eine Menüleiste, mit der sich Favoriten markieren oder auch zum Inhaltsverzeichnis oder Startseite wechseln lässt. 

Mit 3,99 Euro zahlt man hier nur etwa zwei Drittel des Preises einer normalen Stern Extra-Printausgabe, und bekommt sogar noch interaktive Inhalte wie Videos oder Audioclips geboten. Auch wenn man kein Theologie- oder Religionswissenschafts-Student ist, empfiehlt sich der Download für alle Interessierten, die die Weltreligionen besser verstehen möchten. Denn: „Die Forderung der Zeit ist nicht eine einzige Religion, sondern die gegenseitige Achtung und Duldsamkeit der Anhänger aller Religionen.“ (Mahatma Gandhi).

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Kleiner Fuchs – Kinderlieder: Neue Top-Empfehlung für Eltern & Kinder

Für alle Eltern und Kinder lohnt sich heute ein Blick auf „Kleiner Fuchs – Kinderlieder“.

Nach der hervorragenden App „Schlaf gut“ (zum Artikel) gibt es ein weiteres qualitativ sehr hochwertiges Werk aus der Shape Minds-Entwicklerschmiede. Heute wurde die Universal-App Kleiner Fuchs – Kinderlieder (App Store-Link) zum Preis von 3,99 Euro veröffentlicht. Nach der Installation werden auf iPhone und iPad rund 170 MB eingenommen – dafür können Kinder aber auch jede Menge entdecken.

In der Neuerscheinung, die übrigens komplett ohne In-App-Käufe auskommt, gibt es derzeit drei Leider in deutsch und englisch zum Anhören, Mitsingen und Entdecken. Wie das mit Londons Brücke, der Mond ist aufgegangen und Old Mac Donald funktioniert, wollen wir euch in den nächsten Absätzen erläutern.

Hat man sich für Sprache und Lied entschieden, taucht man in eine von drei völlig unterschiedlichen Welten ein. Auf dem Bildschirm findet man zahlreiche interaktive Objekte, die man einfach per Fingerwisch oder Klick aktivieren kann. Im Wald gibt es zum Beispiel grillende Wildschweine, lesende Bären, eine Seilbahn oder eine immer wieder zu ihrem Ast zurückkehrende Eule.

Auf Old Mac Ronalds Farm kann man die vier Jahreszeiten ändern und mit einigen Tieren ganz schön viele lustige Dinge anstellen. Wirklich klasse: Je nach Jahreszeit gibt es unterschiedliche Animationen, hier kann man also gleich vierfach viel entdecken. Richtig viel Trubel gibt es dagegen in London: Denn hier müssen die Bewohner ein Loch in einer Brücke überwinden – was zu sehr lustigen Szenen führt.

Mich würde es wirklich nicht wundern, wenn Kleiner Fuchs – Kinderlieder heute Abend von Apple zur App der Woche gekürt wird. Von so schön gestalteten und aufgemachten Apps würden wir gerne mehr sehen. Eltern, die ihren Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren eine Freude machen wollen, dürfen hier auf jeden Fall auf den Download-Button klicken.

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Skoobe: Die mobile Bibliothek für eBooks

Ben hat uns über ein interessantes Angebot aus dem eBook-Bereich aufmerksam gemacht: Skoobe.

Hier sagt der Name eigentlich schon alles. Skobee (einfach mal rückwärts lesen) kann als kostenlose Universal-App auf iPhone und iPad geladen werden. Der eigentliche Download der am 5. März zuletzt aktualisierten App ist dabei mit 6,5 MB angenehm klein.

Skoobe (App Store-Link) ist so etwas wie eine digitale Bibliothek. Statt eBooks zu kaufen, leiht man sie sich einfach aus. Mittlerweile sind 8.000 Bücher aus 70 meist deutschen Verlagen vorhanden, für 9,99 Euro im Monat bekommt man Zugriff auf die verschiedenen Titel. Ausleihen heißt in diesem Fall übrigens: So lange und so oft lesen, wie man für die Mitgliedschaft in der „Bücherei“ bezahlt.

Die ausgeliehen Bücher werden innerhalb der App geladen und können dort offline gelesen werden. Praktisch: Durch eine Synchronisationsmöglichkeit ist man auf bis zu drei Geräten immer auf dem selben Stand. Wer sich zuvor einen Eindruck vom Angebot verschaffen will, findet in Skoobe kostenlose Leseproben zu allen Büchern.

Um das monatlich kündbare Premium-Angebot nutzen zu können, muss man sich bei Skoobe einen Account einrichten. Schade ist, dass als Zahlungsmittel lediglich Kreditkarten von VISA und MasterCard akzeptiert werden – zumindest PayPal oder In-App-Bezahlung hätte es dann doch sein dürfen.

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Scanolino: Virtuelle Büchersammlung jetzt mit Dropbox-Anbindung

Heute haben wir etwas für echte Leseratten ausfindig gemacht: Scanolino. Mit der iPhone-App kann man seine Büchersammlung im Blick behalten.

Richtig interessant ist Scanolino (App Store-Link) durch das jüngste Update geworden. In Version 1.2 wird eine Funktion nachgereicht, die sich zuvor viele Nutzer gewünscht haben. Ab sofort ist es möglich, seine Daten über die Dropbox mit anderen Geräten abzugleichen.

Mit dem iPhone 3GS, 4 oder 4S kann man einen Barcode-Scanner nutzen, um Bücher ganz komfortabel zu erfassen. Diese Funktion ist komischerweise nicht auf den neuen iPods möglich. Ist der Barcode erfasst, wird im Internet nach allen wichtigen Informationen, wie etwa Autor, Verlag, Titel und Erscheinungsdatum gesucht. Auch das Cover sollte eigentlich geladen werden, bei fünf Testbüchern hat das bei mir aber nicht geklappt. Immerhin kann man das Cover selbst abfotografieren und beschneiden.

Die erfassten Bücher kann man in Listen einsortieren – etwa „Meine Bücher“ oder „Wunschliste“. Außerdem kann man Aufbewahrungsort, Kaufdatum, verliehen oder gelesen angeben.

Praktisch wird das natürlich bei umfangreichen Büchersammlungen. Stöbert man im Geschäft oder auf dem Trödelmarkt und weiß nicht mehr genau, ob man das Buch schon besitzt, scannt man einfach den Barcode und überprüft seine virtuelle Bibliothek.

Scanolino stammt aus deutscher Entwicklung, kostet 1,59 Euro und ist gerade einmal 2,5 MB groß. Zum Ausprobieren steht eine kostenlose Lite-Version bereit, die auf zehn Bücher beschränkt ist.

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Road Inc: Digitales Buch für Autoliebhaber

Autoliebhaber haben heute eine neue Chance, die iPad-Applikation Road Inc zum Sparpreis zu laden.

Als Road Inc. (App Store-Link) am Freitag von 4,99 Euro auf 79 Cent reduziert wurde, wollte ich eigentlich schon einen Artikel schreiben. Aber irgendwie wurde der Preis kurze Zeit später wieder erhöht. Momentan ist die iPad-Applikation wieder für 79 Cent zu haben – ich hoffe das Angebot hält den ganzen Tag.

Gerade für Autoliebhaber lohnt sich der Download der 214 MB großen und deutschsprachigen App. Es handelt sich um eine interaktive Bibliothek über Autos, enthalten sind über 50 3D-Rekonstruktionen legendärer Automodelle, sieben Stunden Videomaterial (Filme, Interviews, Reportagen, etc.), 500 Fotografien, 4.000 Archivdokumente und 150 Audiodateien.

Punkten kann Road Inc. zudem mit der Gestaltung. Die Inhalte werden auf dem iPad-Display wirklich sehr schön in Szene gesetzt. Von knapp 50 Nutzern gibt es im Schnitt viereinhalb Sterne, gelungene optische Eindrücke liefert das folgende Video (YouTube-Link). Sollte der Preis schneller als erwartet auf 4,99 Euro steigen, freuen wir uns auf Hinweise in den Kommentaren.

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Unser schönes Deutschland: Interaktive Reise mit Wolfgang & Anneliese

Wolfgang und Anneliese sind zwei echte Superstars. Trotzdem haben sie sich die Zeit genommen, um uns Deutschland von einer ganz anderen Seite zu zeigen – jetzt auch auf dem iPad.

Da es im App Store komischerweise keine Screenshots gibt, könnt ihr in unserem Video (YouTube-Link) ein paar optische Eindrücke der wirklich gelungenen Umsetzung erlangen. „Unser schönes Deutschland“ von Wolfgang & Anneliese Funzfichler (App Store-Link) braucht sich vor anderen interaktiven Büchern jedenfalls nicht verstecken.

Für 4,99 Euro kann man die 499 MB große App auf sein iPad laden. Prima: Direkt beim ersten Start gibt es eine Hilfe, die den Nutzer mit der Steuerung der App vertraut macht. Direkt danach übernehmen Wolfgang und Anneliese das Kommando.

Im Mittelpunkt steht natürlich ihre Reise durch Deutschland, die in neun Kapitel unterteilt ist. Neben ein paar wirklich ernst gemeinten Reiseempfehlungen dreht sich die Tour vor allem um eins: Spaß und Schabernack.

In vielen kleinen Bilderserien, Texten, Audiokommentaren und Videos zeigen Wolfgang und Anneliese, was sie in Deutschland erlebt haben. Egal ob Beluga-Wal im Steinhuder Meer, Annelieses Matrosen-Einmaleins oder diverse Geheimfunze – es gibt überall etwas zu entdecken.

Insgesamt ist bietet die iPad-Applikation eine tolle Mischung aus Buch und Audio-CD. Den Preis finden wir ebenfalls absolut angemessen: Unser schönes Deutschland (Amazon-Link) kostet sonst jeweils 16,95 Euro.

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Geschenk für die Kleinen: Pixi-Piratengeschichte gratis laden

Kinder-Apps kommen bei euch immer gut an. Heute haben wir ein nettes Gratis-Angebot ausfindig machen können.

Mit knapp 70 MB ist das Pixi-Buch „Max baut ein Piratenschiff“ (App Store-Link) schon kein kleiner Brocken mehr. Trotzdem lohnt sich der Download der iPhone-App, immerhin wird sie derzeit gratis angeboten und kostet sonst 79 Cent.

Die Hauptrolle spielt der kleine Max. Zusammen mit seinen Freunden baut er ein eigenes Piratenschiff, schließlich brauchen echte Piraten mehr als nur Augenklappe und Säbel. Gott sei Dank liegen in Papas Werkstatt genügend Dinge herum, die man für den Bau verwenden kann.

Natürlich kommt das iPhone-Buch mit einem Vorlese-Modus daher, außerdem gibt es viele kleine Animationen und witzige Sounds. Auch ein paar Basteltipps und eine Tonspur, auf der man seine eigene Geschichte erzählen kann, sind vorhanden.

Wie lange das Gratis-Angebot von „Max baut ein Piratenschiff“ noch gilt, können wir euch leider nicht sagen. Ganz sicher ist allerdings, dass es heute eine richtige spannende Gute-Nacht-Geschichte geben wird. Schade nur, dass die 1,59 Euro teure iPad-Version nicht reduziert wurde…

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GEOmini Safari: Spannende & lehrreiche App

Wir haben mal wieder eine nette App für Kinder entdeckt. Diesmal geht es nach Afrika.

Spielerisch lernen, das klappt bei Kindern meist am besten. Mit der GEOmini Safari (App Store-Link) schickt man seine Liebsten auf eine spannende Reise durch die Savanna Afrikas. Was in der echten Welt hunderte Euros kosten würde, geht mit dem iPad schon für 3,99 Euro.

Zusammen mit einem kleinen Grashüpfer, der wirklich sehr neugierig und klug ist, geht es auf Safari. Es werden viele verschiedene Tiere und ihre Eigenheiten vorgestellt, die Kinder dürfen das erlernte Wissen dann in kleinen Mini-Spielen unter Beweis stellen.

So gilt es etwa, gut getarnte Geparde zu finden oder der Giraffe das richtige Fell zu verpassen. Bei jeder Aufgabe kann man Sticker gewinnen, die einzelne Körperteile von fünf verschiedenen Tieren zeigen. Diese kann man dann im eigenen Album auf kreative Art und Weise zusammenkleben.

Abgerundet wird das Angebot durch wirklich sehr schöne Tier- und Naturfotografien und einem Malbuch, mit dem man richtig kreativ werden kann. Ebenfalls prima: Es können drei verschiedene Schwierigkeitsstufen eingestellt werden, damit alle Kinder im Grundschulalter entsprechend gefordert und gefördert werden.

Nachdem Grunert+Jahr bereits mit der „Erwachsenen-App“ GEO Special New York (App Store-Link) überzeugt hat, haben sie jetzt auch eine tolle App für Kinder auf die Beine gestellt. Und die rund 100 MB Speicherbedarf wird man für die GEOmini Safari, die mich von der Aufmachung ein wenig an das Apotheken-Heftchen medizini erinnert, sicher irgendwie freischaufeln können.

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