iGrill: Damit gelingt auch der Sonntagsbraten

Habt ihr gestern einen Sonntagsbraten gemacht? Den nächsten könntet ihr mit Hilfe eures iPhones oder iPads in den Ofen schieben.

Ob der Sonntagsbraten schon durch ist oder nicht, erkennt man ganz einfach mit einem Temperaturfühler, den man in das Fleisch steckt. Damit vermeidet man lästiges Aufschneiden, man sollte nur darauf aufpassen, dass einem die Elektronik nicht in den Bratensaft fällt. Wer nun noch eine Schippe drauflegen will, greift zum iGrill.

Der iGrill kann derzeit für 99 US-Dollar in den USA bestellt und auch nach Deutschland versendet werden, wobei die Versandkosten mit rund 30 Dollar nicht gerade gering sind. Aber vielleicht ist der iGrill für Technikfreaks wie euch ja genau das richtige Gadget?

Neben einer Temperaturanzeige auf dem Gerät selbst gibt es nämlich jede Menge anderer Funktionen, die sich mit der kostenlosen App auf dem iPhone oder iPad nutzen lassen. Übertragen werden die Daten per Bluetooth, der Entwickler verspricht eine Reichweite von rund 60 Metern.

Damit sollte es eigentlich möglich sein, vom Sofa aus überprüfen zu können, ob der Braten schon durch ist. Ganz nebenbei gibt es in der App eine einfache Küchenuhr, einige Rezepte und eine Anzeige, wie viel Zeit noch bis zum Erreichen der gewünschten Temperatur benötigt wird.

Weiterlesen


Einfache 3D-Schnappschüsse mit Trimensional

3D-Fotos mit dem iPhone? Das geht nicht wirklich. Die App Trimensional bietet allerdings eine nette Alternative.

Mit ihr ist es immerhin möglich, kleine 3D-Schnappschüsse anzufertigen, im Video der Entwickler wird zum Beispiel ein Gesicht fotografiert, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. In einem Selbstversuch sind uns auf Anhieb leider nicht so gute Bilder gelungen.

Leider ist Trimensional nur kompatibel mit dem iPhone 4 und dem iPod Touch der vierten Generation, da die Aufnahmen mit der Frontkamera gemacht werden. Da die Auflösung dort nicht besonders hoch ist, leidet auch die Bildqualität ein wenig.

Für das perfekte Bild sind außerdem einige Punkte wichtig: Ihr solltet das Foto in einem verdunkelten Raum knipsen, die Display-Helligkeit des Geräts dabei auf ein Maximum stellen und die Kamera etwa 20 Zentimeter vor euer Gesicht halten.

Nachdem der Schnappschuss in die einzelnen 3D-Polygone umgewandelt worden ist, könnt ihr ihn aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und euer Gesicht auch als Gitternetz anzeigen lassen. Unser erster Eindruck: Die Version 1.0 ist noch nicht ganz ausgereift, aber eine durchaus nette Spielerei, die man sich für 79 Cent ansehen kann.

Weiterlesen

Adapter soll Gestensteuerung im Auto ermöglichen

Und noch etwas nettes von der CES: Gestensteuerung für das iPhone im Auto-Einsatz.

Das Problem kennen wir selbst nur zu gut: Das iPhone klebt per Saugnapf-Halterung an der Windschutzscheibe, das Navi-Programm läuft und zeigt die Route an. Doch dann kommt mal wieder ein Lied, das uns so gar nicht gefällt. Das nächste Lied auf dem Display auszuwählen wäre nicht nur gefährlich, es ist auch verboten.

Eine Lösung für dieses Problem könnte der US-Hersteller Monster in diesem Jahr mit seinem iMotion CarPlay Direct Connect auf den Markt bringen, auch wenn dafür über 100 US-Dollar fällig werden – kein günstiges Vergnügen. Ein genauer Erscheinungstermin steht momentan noch nicht fest.

Wie unsere Kollegen von iLounge in einem Artikel beschreiben, soll es mit dem Adapter, der natürlich auch an den Zigarettenanzünder und das Autoradio angeschlossen werden kann, möglich sein, die Musik-Wiedergabe mit Gesten zu steuern.

Wer vor dem Ladeadapter mit der Hand von links nach rechts oder rechts nach links wischt, wechselt zum nächsten oder vorherigen Lied. Schiebt man seine Hand in Richtung Adapter, soll die Wiedergabe pausieren oder starten.

Leider scheint eine eigentliche Halterung für das iPhone nicht im Lieferumfang enthalten zu sein, für den hohen Preis hätte man das eigentlich erwarten können. Letztlich steckt die Technologie noch in den Anfängen – man kann allerdings hoffen, dass es schon bald günstige Alternativen gibt, die Idee finden wir nämlich richtig klasse. Foto: iLounge

Weiterlesen


Einfaches ToDo-Management mit Cloud-Synchronisierung

Derzeit wird die App Wunderlist Task Manager als iPhone App der Woche beworben. Aus diesem Grund wollen auch wir einen kurzen Blick auf die App werfen.

Wir haben euch schon einige To-Do Apps vorgestellt, allerdings lag der Preis immer zwischen drei bis sieben Euro. Wunderlist Task Manager ist im Gegensatz zur Konkurrenz kostenlos.

Die App bringt ein futuristisches Layout mit sich, was vom Nutzer noch individualisiert werden kann. Für viele User ist die intuitive Bedienung einer App Vorraussetzung für einen Download. In diesem Punkt kann die diese ToDo App punkten. Listen und Aufgaben können jeweils über den ersten Menüpunkt erstellt werden. Zudem kann man ein Datum und eine Extra-Notiz anfügen.

Passend zur iPhone App gibt es eine baugleiche Software für Windows und Mac. Hat man App und  Software installiert, sollte man sich einen Account registrieren, damit man die Cloud-Synchronisierung benutzen kann. Um die Synchronisierung zu starten, genügt es in der App den Bildschirm nach unten zu zeihen und wieder loszulassen. Die Desktop-Software synchronisiert automatisch, sobald eine Liste oder Aufgabe erstellt wurde. Für einen erfolgreichen Datenabgleich wird eine Internetverbindung vorausgesetzt.

Wunderlist Task Manager ist kostenlos und bietet nur Grundfunktionen an. Wem diese Funktionen nicht ausreichen, sollte zu anderen Alternativen greifen, die vermutlich aber nicht gratis angeboten werden. Leider ist die App im Moment nur in englischer Sprache verfügbar, allerdings befindet sich ein Update mit deutscher Sprache in der Pipeline.

Weiterlesen

appgefahren 3.1: Bald Bugfixes und neue Funktionen

Stillstand ist Rückschritt. Deswegen entwickeln wir fleißig weiter an unserer appgefahren-App.

Das Update werden wir in diesen Tagen bei Apple einreichen, wir wollen euch schon einmal auf dem neuesten Stand halten. An erster Stelle standen viele kleine Bugfixes, um die Fehler der iPhone-Version zu beheben, die ja leider ab und zu abstürzt. Außerdem gab es zahlreiche andere Bugfixes. Damit euch nicht langweilig wird, haben wir zwei neue Funktionen eingebaut, die wir euch schonmal schnell vorstellen wollen.

Auf vielfachen Wunsch haben wir die Option eingebaut, ungelesene Nachrichten als gelesen zu markieren, ohne sie extra öffnen zu müssen. Lange haben wir überlegt, wie man eine solche Funktion ohne zusätzlichen Button einbauen kann. Es wird ganz einfach gehen: Ein Fingertipp auf das Vorschaubild markiert die Nachricht als gelesen, ein Fingertipp auf die Überschrift bringt euch zum Artikel.

Die zweite neue Funktion ist eine überarbeitete Kommentar-Funktion. Ähnlich wie auf der Webseite kann man in appgefahren 3.1 direkt auf Kommentare antworten, womit alles etwas übersichtlicher werden sollte. Außerdem könnt ihr euch euren Benutzernamen mit einem Passwort sichern, damit es bei der erhöhten Nutzerzahl in den letzten Wochen nicht zu Verwechslungen kommt.

Wo wir bei den Nutzerzahlen sind: Heute um kurz nach 17:00 Uhr hat uns unser Provider die App-Schnittstelle deaktiviert, weil er von einer Hacker-Attacke ausgegangen ist. Es handelte sich aber nur um ganz normale Zugriffe. Für einige Minuten war die App daher nicht zu erreichen, wir bitten die Ausfälle zu entschuldigen.

Sobald das Review durch die Überprüfung ist, werden wir euch natürlich wie gewohnt über die Veröffentlichung benachrichtigen.

Weiterlesen

Was muss das neue iPhone können?

Auch wenn wir Steve Jobs keinen Wunschzettel schicken – was muss das nächste iPhone können?

Vielleicht kommt es schon im Frühjahr, eventuell auch erst im Sommer: Das neue iPhone. Wie es genau heißen wird, ist natürlich noch nicht bekannt. Ganz hoch im Kurs stehen vermutlich die Bezeichnungen iPhone 4S, iPhone 4GS oder iPhone 5. Wir lassen uns überraschen…

Viel interessanter ist ja ohnehin, was das neue iPhone kann. Auch hier wird viel spekuliert, an erster Stelle steht das Antennendesign. Aber was ist sonst noch wichtig? Eine universelle SIM-Karte, mit der man sich den Provider einfach aussuchen kann? Oder doch lieber ein einfacher DS-Kartenslot? Nicht zu vergessen sind auch ein FM-Radio oder ein besserer Akku. Und mehr Leistung kann man immer vertragen.

Was wünscht ihr euch für das neue iPhone? Was muss auf jeden Fall dabei sein, damit ihr euer iPhone 4 oder ein älteres Modell in die Ecke legt? Teilt uns eure Meinung einfach in der Umfrage und den Kommentaren mit.

[poll id=“18″]

Weiterlesen


VLC Player aus dem Store geflogen – Alternativen?

Der VLC Player ist bei vielen Nutzern auf dem iPad oder iPhon sehr gut angekommen. Jetzt ist er aus dem Store verschwunden.

Ganz überraschend ist der Rückzug des VLC Plager aus dem App Store nicht. Schon vor einigen Wochen gab es die ersten Gerüchte, dass es bald aus ist mit der App, die auch auf einem iOS-Gerät viele Filmformate abspielen kann. Grund dafür sind Lizenzprobleme, die wir an dieser Stelle nicht weiter aufdröseln wollen.

So begeistert waren wir vom VLC Player ohnehin nicht. Immerhin musste er sich mit seinem großen Bruder messen, der auf Windows-PC und Mac-Rechner eine Allzweckwaffe in Sachen Videowiedergabe ist. Der mobile Player dagegen versagte oft, wenn er besondere Videoformate abspielen wollte.

Wer mit dem VLC Player dennoch zufrieden war, kann ihn natürlich weiterhin nutzen. Nur Updates wird es nicht mehr geben, solange er nicht in den App Store zurückkehrt.

Das wirft natürlich die Frage auf, welche Alternativen es gibt. Eine Wunderwaffe ist leider nicht dabei, viel mehr muss man sich selbst einen eigenen Favoriten suchen, will man nicht jedes Video zuvor konvertieren. Buzz Player (iPad) und OPlayer (iPad) sind beispielsweise zwei gute Alternativen, die aber leider nicht alles mitmachen.

Wer oft im heimischen Netzwerk unterwegs ist oder über eine schnelle Internetverbindung verfügt, kann zudem einen Blick auf die Universal-App Air Video werfen. Damit kann man seine Videos einfach von Computer (Windows oder Macintosh) aus streamen, egal in welchem Format sie vorliegen. Das ist die einzige Option, die wir neben dem zeitaufwendigen Konvertieren vollends empfehlen können.

Weiterlesen

Gewinnspiel: Mal etwas zum Knobeln

Auch an diesem Sonntag gibt es wieder ein Gewinnspiel. Diesmal müsst ihr euch allerdings etwas mehr anstrengen.

In dieser Woche haben wir etwas für Besitzer eines iPhone 4 oder iPad: MoviePegs. Mit den kleinen Gummiformen könnt ihr euer iGerät ganz einfach aufstellen. Etwa um ein längeres Video zu schauen oder mit dem iPad längere Texte zu schreiben. Einen Testbericht zu den MoviePegs findet ihr hier.

Diesmal reicht allerdings kein Kommentar aus, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Stattdessen haben wir uns mit dem FingerPiano beschäftigt und ein kleines Liedchen gespielt. Ein wenig „affig“ (Achtung: versteckte Hinweise) ist es ja schon, aber leider verfügen wir über absolut kein musikalisches Talent und stammen nicht aus dem arktischen Sheffield.

Wer Band und Titel trotzdem kennt, schreibt beides in den Titel einer E-Mail, gibt zusätzlich Name und Gerät (iPhone/iPad) an, bevor die Mail an contest [at] appgefahren.de gesendet wird. Teilnahmeschluss ist wie immer am kommenden Mittwoch, diesmal also der 12. Januar, um 12:00 Uhr.

Die Gewinner der beiden MoviePegs werden wir auf der Webseite bekanntgeben. Wie immer ist der Rechtsweg ausgeschlossen und Apple ist mal wieder nicht als Sponsor für dieses Gewinnspiel tätig.

In eurem eigenen Interesse solltet ihr etwaige Lösungen nicht in den Kommentaren posten. Leider können wie diese momentan nicht deaktivieren. Entsprechende Kommentare werden gegebenenfalls gelöscht.

Weiterlesen

SMS Sender: Komplizierter als am iPhone selbst

Die Idee des SMS Sender klingt eigentlich ganz nett, doch birgt einige Tücken, wie wir in unserem Test feststellen mussten.

Wenn man im Büro vor dem Rechner sitzt oder sich in den eigenen vier Wänden am Schreibtisch befindet, macht SMS tippen auf dem iPhone eigentlich nicht viel Spaß. Schließlich muss man die kleine Softwaretastatur nutzen, wobei man ja eigentlich ein ausgewachsenes Exemplar vor seiner Nase liegen hat.

Der SMS Sender, den Mac-Benutzer kostenlos aus dem Mac App Store laden können, verspricht Abhilfe. Allerdings nur zusammen mit einer kostenpflichtigen App SMS client für das iPhone, die mit 1,59 Euro zu Buche schlägt. Beides installiert und gestartet, soll es eigentlich schon losgehen.

So leicht ist es allerdings nicht. Zunächst muss am iPhone die WLAN-Verbindung ausgewählt werden, dann muss man sich am Desktop mit dem iPhone verbinden und diese Verbindung auf dem iPhone akzeptieren. Nicht nur beim ersten Start, sondern immer – wenn man es nicht in den Optionen deaktiviert, wobei sich dann jeder Computer ungefragt verbinden könnte. Auch wenn die App zuvor im Hintergrund geschlummert hat. Abstürze der Desktop-Applikation konnten hier öfter reproduziert werden, als es uns lieb ist.

Das ist insofern ärgerlich, dass der SMS client nicht im Hintergrund funktioniert, vermutlich aufgrund von Apples Restriktionen. So muss die App leider immer aktiv sein, wenn man über seinen Mac SMS versenden will.

Der eigentliche SMS-Versand geht recht schnell über die Bühne. Aus dem Mac-Adressbuch können Kontakte ausgewählt werden, auch Gruppen sind möglich. Schnell noch den Text eingetippt (inklusive Zeichenzähler) und schon kann man mit der Maus auf „Send“ klicken. Versendet wird die SMS allerdings nicht – dazu muss man einmal mehr auf dem iPhone bestätigen.

Letztlich hat man mit dem SMS Sender und dem SMS Client nicht viel Spaß. Nur wer öfter eine SMS an viele Personen auf einmal verschicken will, kann sich so etwas Arbeit ersparen. Hier ist es hilfreich, dass man auf den Postausgang und eigene Vorlagen zurückgreifen kann. Letztlich gibt es aber etablierte Online-Dienste, mit denen das schon lange möglich ist.

Weiterlesen


Kleine Zeitreise: 8mm Vintage Camera

Ausprobiert und für gut befunden: Die 8mm Vintage Camera ist nicht nur etwas für Nostalgiker.

Als iPhone-Besitzer leben wir modern, freuen uns immer wieder über nette Gadgets und App-Ideen. Ja, wir haben sogar Spaß daran, wenn es mal ein paar Jahrzehnte zurück geht, etwa mit der 8mm Vintage Camera. Mit ihr können sogar wir Filme machen, wie es vermutlich unsere Vorfahren früher getan haben.

Mit der Kamera des iPhones oder eines passenden iPod Touchs lassen sich mit der 1,59 Euro teuren 8mm Vintage Kamera im Handumdrehen Videos anfertigen, die einen Hauch von Geschichte beinhalten. Zur Auswahl stehen fünf verschiedene Linsen, die zum Beispiel für flackernde Bilder sorgen. Außerdem kann man verschiedene virtuelle Filme auswählen, um den Aufnahmen einen noch besseren Touch zu verleihen.

Die Ergebnisse sind wirklich beachtlich und machen einen netten Eindruck, auch wenn es in der ersten Version der am 23. Dezember erschienenen App noch einige kleine Kritikpunkte gibt. Da die Entwickler allerdings schon einige andere Apps in den Store gebracht haben und sehr aktiv zu sein scheinen, kann man sich durchaus zukünftige Updates erhoffen.

Unter anderem Wünschen wir uns eine Möglichkeit, Filme auch in HD zu exportieren – momentan ist nur eine geringere Standard-Auflösung drin. Auch wäre es wünschenswert, die Tonqualität noch etwas zu verschlechtern, so kurios das auch klingt: Alte Bilder mit kristallklarem Sound, das passt halt noch nicht ganz.

Weiterlesen

FingerPiano: Das Klavier für 79 Cent

Im App Store-Dschungel gibt es einen ganzen Haufen an Piano-Apps. Auf FingerPiano weisen wir trotzdem gerne hin.

FingerPiano für das iPad war eine der ersten Apps, die wir im Frühjahr für das neue Apple-Tablet getestet haben – noch bevor es in Deutschland überhaupt auf den Markt kam. Wir hatten mit dem virtuellen Klavier jede Menge Spaß – und weisen deshalb gerne auf die derzeitige Preisreduzierung auf 79 Cent hin.

Im Angebot ist derzeit nicht nur die iPad-Version, die normalerweise 2,39 Euro kostet, sondern auch das kleine Modell für das iPhone. Hier spart ihr immerhin ein paar Cent, der Preis ist für kurze Zeit von 1,59 Euro auf 79 Cent gefallen.

Auch wenn immernoch keine deutsche Lokalisierung vorhanden ist, findet man in der langen Playliste von FingerPiano einige bekannte Stücke von Beethoven, Mozart oder Bach, auch moderne Klassiker wie Jingle Bells oder der Hochzeitsmarsch sind mit dabei. Beim Spielen wird euch dabei angezeigt, welche Tasten ihr zu drücken habt, damit die richtige Melodie entsteht.

Wer bereit mit den weißen und schwarzen Tasten vertraut ist, kann sich im „Free Mode“ nach Herzenslust austoben. Für 79 Cent kann man hier wirklich nicht viel falsch machen, auch wenn FingerPiano leider keine Universal-App ist.

Weiterlesen

Sphero: Die ferngesteuerte Roboterkugel

In einem Artikel haben die Kollegen von Heise ein neues Spielzeug für iPhone- und iPad-Besitzer vorgestellt – den Sphero.

Mit dem Namen dürftet ihr vermutlich nicht viel anfangen können. Ähnlich wie beim Hubschreiber AR.Drone handelt es sich um ein Spielzeug, das ihr mit eurem iOS-Gerät fernsteuern könnt. Beim Sphero spielt sich allerdings alles auf dem Boden ab: Es ist eine Kugel, die kreuz und quer über den Boden flitzen kann.

Der Heise-Redakteur konnte das 74mm große Gadget bereits auf der CES in den USA antesten und war nach einer kleinen Eingewöhnungsphase begeistert. Für die Bewegung müssen man nicht einfach nur auf eine Richtungstaste drücken, sondern kreisförmige Bewegungen durchführen, was aber nach einigen Minuten erstaunlich gut funktionieren soll.

Für etwas mehr Action sorgt der Boost-Modus, der den kleinen Sphero für einige Sekunden auf eine nicht genannte Höchstgeschwindigkeit beschleunigt, ohne dass er dabei gelenkt werden könnte. Natürlich ist der Roboterball so standfest, dass er auch Sprünge und Kollisionen standhält.

Ähnlich wie bei der AR.Drone soll es später verschiedene Apps geben, etwa um auch gemeinsam mit Freunden spielen zu können. Damit dann keine Verwirrung auftaucht, kann der Sphero in verschiedenen Farben leuchten.

Zu kaufen gibt es den Sphero noch nicht. Zum Weihnachtsgeschäft soll er in den USA und in Kanada zu haben sein und verträgliche 100 US-Dollar kosten. Als Laufzeit will man über eine Stunde erreichen, der Prototyp schafft bereits 45 Minuten.

Weiterlesen


Kunst der Zerstörung: Kaputte iPhones und iPads

Wem von euch ist eigentlich schon einmal ein iPhone oder gar ein iPad aus der Hand gerutscht? Daraus kann Kunst werden, wirklich.

Zumindest wenn es nach dem Amerikaner Michael Tompert geht. Der Künstler beschäftigt sich seit einiger Zeit mit der mutwilligen Zerstörung von Apple-Produkten, angefangen hat alles kurz nach einem Weihnachtsfest mit dem iPod Touch der Kinder.

Mittlerweile hat Tompert seine erste Ausstellung aufgebaut, präsentiert dort auch iPads, iPhones und Macbooks. Egal ob mit Hammer, Feuer oder sogar Zügen – der Künstler schreckt vor nichts zurück. Eines ist klar: Auch wenn es schmerzhaft sein kann, seine Bilder zu betrachten, sind sie durchaus interessant. Eine kleine Galerie könnt ihr hier finden.

Das führt uns zu einem ganz ähnlichen Thema: Wer von euch hat schon ein Apple-Gerät – natürlich nicht mutwillig, sondern aus Versehen – zerstört oder beschädigt? Wir haben uns bereits ein zwei iPhone 3GS‘ versucht, kamen bisher aber nicht über einen Display-Bruch und Risse an der Rückseite hinaus. Wir sind schon gespannt auf eure Geschichten in den Kommentaren…

Weiterlesen

Night Stand HD: Tolles Design, aber mit Schwächen

Nachdem uns der erste getestete Wecker nicht überzeugen konnte, haben wir uns einen weiteren angesehen: Night Stand HD.

Die gerade einmal 79 Cent teure App wird als Universal-App angeboten und kann damit auch auf dem iPad installiert werden, wo die normale Uhren-App ja bekanntlich nicht vorhanden ist. Night Stand HD überzeugt jedoch nicht nur beim Preis, sondern auch bei der Grafik.

Acht verschiedene Designs können mittlerweile ausgewählt werden, die sich alle grundlegend unterscheiden. Egal ob eine moderne LED-Uhr, etwas klassisches mit umklappenden Zahlen oder sogar eine Weltuhr mit zwei Zifferblättern – hier ist sicher für jeden etwas dabei.

In jeder Uhr wird zudem das Wetter angezeigt, wenn auch nur sehr dezent und manchmal sogar ohne angegebene Temperatur. Die Auswahl der Stadt funktioniert praktischerweise per Ortungsdienst, hier gab es keinen Grund zu Beanstandungen.

Wecken kann man sich entweder per Musik aus der iPod-Bibliothek oder einigen ausgewählten Sounds, darunter natürlich auch ein ganz klassischer Weckerton, wie man ihn wohl von jedem Funkwecker kennt. Es lassen sich mehrere Alarme erstellen, die sich zudem wiederholen können. Die Lautstärke des Alarms kann man gleich mit einstellen.

Solange die App aktiv ist, gibt es absolut keine Probleme, man wird reibungslos mit der gewünschten Musik geweckt, auch wenn das Display des iPhones oder iPads ausgeschaltet ist. Selbst wenn das Gerät über den Stumm-Schalter ruhig gestellt wurde, wird man auf diese Weise sicher geweckt. Um den Wecker zu beenden, reicht ein Klick auf ein leider sehr klein geratenes Icon, auf Wunsch gibt es eine Snooze-Funktion oder eine Mathe-Aufgabe zum Wachwerden.

Problematischer sieht es auch bei diesem Wecker aus, wenn die App nicht aktiv wird. Zwar gibt es unter iOS 4 eine Push-Benachrichtigung zur rechten Zeit, allerdings nur mit einem Standard-Ton und ohne eigene Musik. Gefährlich wird es, wenn man die Lautstärke des Geräts herunter gedreht hat oder es ganz auf stumm steht: Dann schläft man nämlich auch bei dieser App weiter.

Wer sein iPhone auf dem Nachttisch platzieren will, beispielsweise mit dem Nightstand von Kensington, kann das Ausschalten des Displays auf Wunsch verhindern und es mit einem Doppeltipp manuell dimmen. Aber auch hier lautet unser Fazit: Wer sicher geweckt werden will, muss auf dem iPhone leider zum Standard-Wecker greifen.

Weiterlesen

Neuer Promille-Rechner vom TÜV

Der TÜV hat nun eine eigene App veröffentlicht, die den aktuellen Promille-Wert berechnet.

Ein aufmerksamer User hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass auch der TÜV einen Promille-Rechner veröffentlicht hat. Die am 23. Dezember erschienene App ist nicht mal 1 MB groß und kostenlos zu haben.

Wenn der ein oder andere Abend einmal länger dauert als geplant und man aus Spaß seinen Alkoholpegel wissen möchte, startet man einfach die App TÜV SÜD Bar. Dort gibt man Angaben zu Geschlecht und Gewicht an und trägt danach alle Getränke ein, die man getrunken hat. Entweder man wählt aus der vorgegebenen Getränkeauswahl oder fügt individuelle Getränke hinzu. Nach kurzer Berechnung spuckt die App den ungefähren Promillewert und die Dauer, bis der Körper diese Alkoholmenge wieder abgebaut hat, aus.

Auch wenn die App vom TÜV stammt, sollte man sich nicht unbedingt auf die angezeigten Werte verlassen, die im Zweifel natürlich nicht für einen sprechen. Lustig ist es allemal, aber bitte: Don´t drink and drive!

Weiterlesen