Tango Remote: Günstige AirPlay-Alternative im Angebot

Erst gestern haben wir euch den iTeufel Air vorgestellt, eine AirPlay-Anlage. Falls man zwei iOS-Geräte besitzt, geht es aber auch günstiger.

Tango Remote (App Store-Link) haben wir bereits im Januar vorgestellt, damals betrug der Preis 3,99 Euro. Jetzt haben die Entwickler den Preis auf 1,59 Euro gesenkt und dürften die App damit für noch mehr Nutzer schmackhaft machen.

Prinzipiell funktioniert die Geschichte ganz einfach: Man schließt sein iPhone per Klinkenkabel an die bereits im Wohnzimmer stehende Stereo-Anlage (oder den Fernseher) an und verbindet dann das iPad mit Hilfe der Tango Remote-App.

Ist die Verbindung einmal hergestellt, kann man mit dem zweiten iOS-Gerät alle Medieninhalte des ersten Geräts per WLAN steuern. Das funktioniert richtig gut, ist aber nicht ganz so komfortabel wie AirPlay allein. Für den aktuellen Preis ist es aber wohl die günstigste Möglichkeit zur drahtlosen Musik-Übertragung von iOS zur Stereo-Anlage, falls man zwei Geräte besitzt.

Nachdem es in den letzten Tagen ja Probleme mit sprunghaften Preisen gab (wir vermuten hier ein technisches Problem, mehrere Apps waren betroffen), scheint jetzt übrigens wieder alles normal zu laufen. Tango Remote ist nach Angaben der Entwickler noch bis Sonntag reduziert.

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simfy: iPhone-App mit verbesserter Technik

Der Musik-Streaming-Dienst simfy bietet seine iPhone-Applikation jetzt in Version 2.5 an.

Ich bin ja schon etwas länger auf der Suche nach dem perfekten Streaming-Dienst. Zuletzt bin ich über Umwege einen Monat bei Spotify hängen geblieben. Dort hat mir die Technik zwar gut gefallen, Musik deutscher Künstler (gerade die weniger bekannten) ist dort aber weniger zu bekommen.

Momentan teste ich das 30-tägige Probe-Abo bei simfy (Webseite), wo die Musik-Auswahl auch aus deutschsprachiger Sicht wirklich gut ist. Leider sind die Apps für die einzelnen Plattformen noch lange nicht perfekt, aber die Jungs arbeiten dran. So ist die iPhone-Version (App Store-Link) jetzt in Version 2.5 verfügbar.

Äußerlich wurde nicht viel verändert, dafür aber unter der Haube. Optimiert wurde vor allem die lokalen Nutzerdaten, es soll nun auch kein Problem mit übermäßigem Speicherverbrauch mehr geben. Insgesamt soll simfy nun deutlich besser laufen.

Seit Oktober ist es bereits das sechste Update, mangelnden Ehrgeiz kann man den Entwicklern jedenfalls nicht vorwerfen. Ohnehin bin ich überrascht von den bisherigen, durchwachsenen Bewertungen – es werden immer wieder Abstürze beklagt, von denen ich auf meinem iPhone 4S mit aktueller iOS-Version bisher verschont blieb.

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FingerPiano: Klavier-Schule für 79 Cent

Ein tolles Angebot für alle Musiker (und die, die es werden wollen) gibt es derzeit bei FingerPiano.

Mit FingerPiano (iPhone/iPad) bringe sogar ich es fertig, halbwegs erkennbare Tonfolgen zu erzeugen. Und wer schon einmal ein Musik-Video mit meiner Beteiligung gesehen hat, wird wissen, was das bedeutet. FingerPiano war eine meiner ersten iPad-Apps und ich habe es damit sogar geschafft, Lieder wie Happy Birthday oder Beethovens Elise zu klimpern.

Ich finde es zwar schade, dass der Entwickler die App seit über einem Jahr nicht mehr aktualisiert hat, unter iOS 5 konnte ich auf meinem iPad aber keine Probleme feststellen. Neben 200 Lieder (von denen mir allerdings weit mehr als die Hälfte unbekannt sind), gibt es unter anderem AirPlay, eine Favoritenliste, eine Suche und weitere kleine Extras.

Wie auf dem Bild zu erkennen, zeigt FingerPiano die jeweils als nächstes zu spielenden Töne an, man muss lediglich die richtige Taste drücken. Die Schwierigkeit kann sich der Nutzer selbst aussuchen, es gibt Noten für eine oder für beide Hände.

FingerPiano kostet derzeit für iPhone und iPad nur 79 Cent. Wie lange das Angebot gilt, können wir leider nicht sagen. Die Normalpreise liegen jedenfalls bei 1,59 und 2,99 Euro.

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DM1: Drum Machine & mehr zum kleinen Preis

Frank hat uns auf das aktuelle Angebot von Fingerlab aufmerksam gemacht. Noch bis zum 27. Januar wird eine Drum Machine zum kleinen Preis angeboten.

Dass große Teile der kleinen appgefahren-Redaktion musikalisch ziemlich untalentiert sind, dürfte sich schon herumgesprochen haben. Im Fall von „DM1 – The Drum Machine“ (App Store-Link) wollen wir es daher bei den Fakten belassen und binden euch den Trailer (YouTube-Link) der Macher ein – denn der sollte mehr Aussagekraft haben, als ein paar Zeilen von uns. Wie dem auch sei: Die iPad-App wurde von 5,49 Euro auf 79 Cent reduziert, ist 17,3 MB klein und wird von knapp 60 Nutzern im Schnitt mit viereinhalb Sternen bewertet. Wir wünschen viel Spaß beim Musizieren.

Die Entwickler haben übrigens noch ein paar andere empfehlenswerte Apps im Angebot: 

  • Rockmate (iPad, 79 Cent statt 2,39)
  • Albert (iPhone / iPad, 79 Cent statt 1,59 Euro)
  • Multiponk – ehemals MultiBong, ehemals MultiPong (Universal, 79 Cent statt 3,99 Euro)

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Tango Remote: Mit dem iPhone die Musik am iPad steuern

Tango Remote (App Store-Link) ist schon etwas länger im App Store vertreten, allerdings haben wir bisher noch keinen Blick darauf geworfen.

Wie schon im Titel angedeutet, ist Tango Remote zur Steuerung von Musik (oder Videos) gedacht. Hat man zwei iOS-Geräte, ganz egal ob iPhone, iPod Touch oder iPad, kann man mit dem einen Gerät die Musikwiedergabe des anderen steuern.

Dazu legt man fest welches Gerät den Medien-Player darstellt und welches als Fernbedienung fungieren soll. Dazu müssen sich beide Geräte im gleichen WLAN befinden oder per Bluetooth verbunden sein. Die Verbindung kann durch ein vorher festgelegtes Passwort geschützt werden, so dass kein Unbefugter auf die Musik zugreifen kann.

Mit der Fernbedingung kann man Songs vor- und zurückspringen, die Lautstärke verändern oder optional Wiedergabelisten deaktivieren. Auch sehr nützlich ist die Fern-Akkuanzeige, welche den Batteriestand des Medien-Players anzeigt.

Besonders sinnvoll ist der Einsatz für Nutzer, die zum Beispiel ihr iPhone an der HiFi-Anlage oder dem Fernseher anschließen, aber nicht ständig zur Wiedergabe-Steuerung aufstehen wollen. Für 3,99 Euro bekommt man eine durchdachte und gut entwickelte App geboten – Tango Remote gab es zwar auch schon einmal für 79 Cent, das liegt aber schon weit zurück (April 2011). Einen ersten Eindruck liefert unser Video (YouTube-Link).

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Eigene Musik produzieren: 120 BPM erstmals gratis

Auf der Gamescom 2010 durften wir einen ersten Blick auf 120 BPM (App Store-Link) wagen, jetzt wird die App erstmals kostenlos angeboten.

Mit 120 BPM kann man eigene Songs aus verschiedenen Musikrichtungen zusammen basteln. Dazu stehen fünf Audiospuren in Echtzeit bereit, auf die man die einzelnen Sequenzen per Fingerwisch zieht. Man hat die Auswahl aus acht Instrumenten wie zum Beispiel Schlagzeug, Gitarre oder Synthesizer.

Natürlich kann die Gesamtlautstärke, aber auch jede Spur individuell geregelt werden. Auch ein einfaches Kopieren kleinerer Ausschnitte ist problemlos möglich – in einem Lied wiederholen sich oft einzelne Sequenzen. Einen fertigen Song kann man dann auf Facebook oder mit Anwendern auf der ganzen Welt innerhalb der App teilen.

Auf einer Erdkugel wird nicht nur der eigenen Track angezeigt, sondern auch die von anderen Nutzern. Mit einem Klick wird dessen Komposition heruntergeladen und man kann sich anhören was zum Beispiel in Frankreich oder Italien produziert wurde. Wir binden euch anschließend nochmals unser kleines Video (YouTube-Link) von der Gamescom ein, welches allerdings nur in englischer Sprache verfügbar ist.

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Audium: Minimalistische gestengesteuerte iPod-Alternative

Wer die ausgelieferte iPod-App (neuerdings unter dem Namen „Musik“ zu finden) nicht mag oder zu unübersichtlich findet, sollte jetzt einen Blick auf Audium (App Store-Link) werfen.

Audium kann die Musik-App ersetzen, wenn man Musik sortiert nach Alben hören möchte. Die momentan kostenlose Applikation zeigt alle vorhandenen Alben mit dem zughörigen Cover in einer scrollbaren Leiste am unteren Rand des Bildschirms an. Wie aus der Überschrift schon ersichtlich kann man die App komplett mit Gesten steuern.

Hat man sich für ein Album entschieden, kann dieses mit einem Doppelklick abgespielt werden. Mit einem Wisch nach oben oder unten verstellt man die Lautstärke, ein Links- oder Rechts-Swipe springt einen Titel vor oder zurück.

In der Coveransicht kann mit einem Fingerwisch nach unten der Titel des Albums angezeigt werden, wenn diese aus dem Vorschaubild nicht klar wird. Ebenfalls gut gelöst ist, dass in der Multitaskingleiste statt der Musik-App nun Audium zu finden ist und so der Schnellzugriff ermöglicht wird. Natürlich läuft die Musik weiter wenn man die App schließt oder das iPhone in den Ruhezustand befördert.

Auch hier ist der Schnellzugriff möglich. Bei dunklem Display kann man durch einen doppelten Klick auf den Home-Button auf Audium zugreifen und Lieder überspringen oder die Lautstärke ändern. Die sonst 79 Cent teure Applikation ist sehr einfach gestrickt, aber trotzdem im Funktionsumfang ausreichend.

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12 Tage: Hungry Eyes von Culcha Candela

Zum Abschluss der jährlichen iTunes-Aktion beschenkt uns Apple noch mit einer Single von Culcha Candela (iTunes-Link).

Nach Coldplay, Tim Bendzko, David Guetta und Rea Garvey gibt es noch für alle iTunes-Nutzer zwei Songs und ein Video von Culcha Candela. Der Download beinhaltet den Song Hungry Eyes, das passende Musikvideo und zusätzlich den „WIR Club Mix“ von Hungry Eyes.

Damit ist die 12 Tage Geschenke Aktion von Apple beendet und es war sicherlich für fast jeden etwas dabei. Auch wenn einige Geschenke schon vorher bekannt waren (Danke liebe Telekom!), fanden wir die Aktion, wie auch schon im letzten Jahr, gelungen.

Wenn ihr mögt könnt ihr gerne eure eigene Meinung in den Kommentaren posten. Haben euch die Geschenke gefallen? Hättet ihr euch lieber etwas anderes gewünscht? Oder war sogar euer Wunsch mit dabei? Doch eines ist gewiss: Einem geschenkten Gaul schaut man nichts ins Maul.

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12 Tage: EP von David Guetta mit Medly und Video

Pünktlich zur Jahreswende gibt es ein weiteres Geschenk von Apple. Diesmal ist es wieder etwas musikalisches.

Schon an Tag 1 und 3 gab es jeweils eine iTunes-LP von Coldplay und Tim Bendzko, die allerdings nur Live-Mitschnitte enthielten. Jetzt bietet uns Apple perfekt abgemischte Songs aus dem Studio inklusive einem Musikvideo.

David Guetta (iTunes-Link) ist einer der erfolgreichstens DJs auf der Welt. Er arbeitet mit vielen Stars zusammen und hat schon einige Nummer-Eins-Hits veröffentlicht. Wem heute noch ein passender Track für die Silvester-Party fehlt, sollte einen Blick auf den Party Mix werfen. Aus insgesamt vier Liedern hat David einen netten Mix gebastelt. Mit dabei sind: Paris, Without You, Lunar und Sunshine – Gesamtlänge 15 Minuten und 41 Sekunden.

Der Download beinhaltet ebenfalls das Musikvideo zu Without You, das von David Guetta & Usher stammt. Wir wünschen den appgefahren-Lesern schon jetzt einen guten Rutsch, werden den restlichen Tag aber noch mit ein paar News füllen, bevor wir uns in Richtung 2012 verabschieden.

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12 Tage: Single & neuer Song von Tim Bendzko zum Nulltarif

Der dritte Tag von Apples 12-Tage-Geschenke-Aktion bringt den Musikfans einen weiteren kostenlos Download.

Ab sofort kann man die Single „Wenn Worte meine Sprache wären“ von Tim Bendzko (iTunes-Link) kostenlos herunterladen. Der Künstler hat vor kurzem erst die 1LIVE-Krone für die beste Single bekommen, allerdings für den Song „Nur noch kurz die Welt retten“.

Apple verschenkt nun die iTunes-LP, mit dem Siegersong des Bundesvision Songcontests „Wenn Worte meine Sprache wären“. Außerdem befindet sich ein exklusiver, bisher noch nicht veröffentlichter Song auf der LP – der Song trägt den Namen „Weitergehen“. Des Weiteren kann man sich ein Live-Video von „Nur noch kurz die Welt retten“ ansehen und bekommt zusätzlich ein Making Of vom Song „Wenn Worte mine Sprachen wären“, in dem Tim Kommentare und Hintergrundgeschichten zum Song erzählt. Als zusätzliches Extra wurde die Biografie als Text hinterlegt.

Reinhören lohnt sich auf jeden Fall – mir persönlich gefällt der unveröffentlichte Song wirklich gut. Wie immer wird der Download nur heute kostenlos angeboten.

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Band Of The Day: Jeden Tag eine musikalische Überraschung

Allen Musik-Fans können wir Band Of The Day wärmstens ans Herz legen – auch für 2012.

In der kostenlosen iPhone-App Band Of The Day (App Store-Link) wird jeden Tag eine bisher kaum bekannte Band vorgestellt und rückt ins Rampenlicht. Zwar sind alle Texte und Artikel der App in englischer Sprache verfasst, wer sich gerne auf musikalische Entdeckungsreisen begibt, sollte damit also kein Problem haben.

Die heutige Band des Tages heißt „Title Tracks“, eine Band aus Washington D.C., zu der es neben einer kleinen Einschätzung auch eine Biografie und weiteres Extras gibt, darunter natürlich auch einige Musik-Videos, die wie alle Inhalte der App aus dem Internet geladen werden müssen.

Praktischerweise kann man sich auch die bisherigen Tage und Bands anschauen, aber nicht in die Zukunft blicken. So kann man sich jeden Tag aufs neue überraschen lassen und verpasst nichts, wenn man Band Of The Day mal einige Zeit nicht starten kann.

In Deutschland und in den USA ist die Gratis-App in der aktuellen Version mit glatten fünf Sternen bewertet. Das letzte Update gab es Anfang Dezember, unter anderem wurde eine Liste mit den bisher am besten bewerteten Bands integriert.

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Amazon-Angebote: Reduzierte MP3s und gratis eBooks

Bei Amazon haben gerade knapp zwei Wochen Preisknaller begonnen. Heute gibt es einige interessante Alben zum kleinen Preis.

Die aktuelle MP3-Aktion von Amazon ist in zwei Teile unterteilt. Einmal gibt es sechs MP3-Alben für jeweils 3,99 Euro, darunter sind folgende Künstler vertreten: Amy Winehouse, Yiruma, Frankie Goes Hollywood, Bosse, Till Brönner und für die kleinen Zuhörer ein Hörbuch von Wickie. Zur Übersicht geht es hier entlang: Amazon-Link.

Für die zweite Aktion muss man drei Alben auf einen Schlag kaufen, zahlt statt 18 aber nur 12 Euro. Dieses Angebot gibt es schon länger, jetzt sind aber ansprechende Alben dabei: Coldplay, David Guetta, Pink Floyd, Herbert Grönemeyer, Katy Perry, 3 Doors Down, Frank Sinatra und viele weitere bekannte Namen konnte ich auf der ersten Seite der Angebotsseite finden. Mehr Information gibt es hier: Amazon-Link.

Bitte beachtet, dass ihr für den Download der Alben den Amazon-MP3-Downloader benötigt, der aber völlig unkompliziert ist und eure Musik sogar direkt in iTunes importiert. Und wenn ihr gerade schon auf Amazon seit, könnt ihr auch eines von fünf eBooks abstauben: Amazon-Link.

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Apple startet iTunes Match in Deutschland

Völlig überraschend hat Apple heute Nacht iTunes Match gestartet. Der Dienst ist ab sofort in Deutschland verfügbar.

Mit iTunes Match kann man seine gesamte Musikmediathek in der iCloud speichern. Dank einer speziellen Musikerkennung muss man allerdings nur die Lieder hochladen, die nicht im iTunes Store zur Verfügung stehen – denn diese werden automatisch in der iCloud verfügbar gemacht.

Richtig besonders wird iTunes Match durch die Tatsache, dass nicht nur in iTunes gekaufte, sondern auch zum Beispiel von einer CD importierte Songs inbegriffen sind. Wer vor Jahren seine Musiksammlung digitalisiert hat und dabei auf eine Datenrate von 128 KBit/s gesetzt hat, bekommt seine Songs jetzt in einer doppelt so guten Qualität zur Verfügung gestellt.

Vorrausgesetzt wird neben einem iTunes-Update lediglich eine Apple-ID und natürlich ein iPhone oder iPad mit iOS 5. Mit 25 Euro pro Jahr lässt sich Apple den Dienst bezahlen, das ist durchaus ein sehr fairer Kurs.

Wir haben iTunes Match auf einem unserer Computer natürlich schon ausprobiert. Von rund 1.000 Songs wurde ein Großteil erkannt, einige exotische Lieder mussten halbmanuell hochgeladen werden. Sollte man nicht seine komplette Musikbibliothek synchronisieren, findet man in den iOS-Einstellungen eine Option, sich die Musikdateien aus iTunes Match anzeigen zu lassen. Damit hat man von unterwegs jederzeit Zugriff auf seine komplette Musik, auch wenn sie nicht auf dem Gerät gespeichert ist. Unterwegs sollte man aber aufpassen: Aufgrund der hohen Datenrate der Lieder sollte man nur im WLAN darauf zugreifen.

Unser erster Eindruck von iTunes Match ist jedenfalls sehr positiv, aber auch für uns ist das ganze Neuland. Wir werden am Wochenende mal ausprobieren, ob man die Musikbibliotheken der restlichen Familie integrieren kann und welche Probleme hier und da auftauchen. Natürlich sind wir auch gespannt auf euer Feedback in den Kommentaren – Ratschläge, Fragen und Tricks sind wie immer gerne gesehen.

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Rockmate: Das iPad zusammen mit Freunden rocken

Ihr wollt mal gemeinsam mit euren Freunden abrocken? Dann schaut euch mal Rockmate an.

Wie ihr im Video (YouTube-Link) sehen könnt, sind die Instrumente in Rockmate (App Store-Link) so angeordnet, dass man mit bis zu vier Personen gemeinsam spielen kann. Dank der Multitouch-Fähigkeit und dem Platzangebot ist das auf dem iPad kein großes Problem, kuschlig wird es trotzdem.

Neben mehreren Loops und Soundeffekten gibt es auch eine AirPlay-Unterstützung und natürlich eine Möglichkeit zur Aufnahme. Die gespielten Lieder können als wav- und acc-Datei exportiert werden. Für Musik-Fans und kleine Bands definitiv eine lustige Geschichte.

Rockmate wird derzeit zum Einführungspreis angeboten und kostet 79 Cent. Die App nimmt auf dem iPad rund 90 MB ein.

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Umfassende Neuerscheinung für Musikfans: History of Rock

Über Musikgeschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Trotzdem bekomme ich regelmäßig Ohrenkrebs, wenn mein lieber Vater seine Schlager- und Volksmusik ungefragt an die Familie bringen will.

Dabei bin ich eigentlich sehr tolerant, was Menschen und ihre musikalischen Präferenzen angeht. Aber wenn jemand gute Rock-Musik sämtlicher Dekaden auf Lager hat, ist mir diese Person gleich schon sehr viel sympathischer. Umso glücklicher bin ich nun, dass es eine App wie History of Rock auf das iPad geschafft hat.

Die App für Apple’s Tablet kann seit dem 15. Dezember dieses Jahres geladen werden und benötigt 117 MB an Speicherplatz. Mit einem Preis von 5,99 Euro ist History of Rock (App Store-Link) sicher kein Schnäppchen, bietet aber dem Musikfreund eine ganze Menge an Infos. Unbedingt erwähnen sollten wir trotzdem, dass die App bislang nur in englischer Sprache verfügbar ist und aufgrund ihrer Textlastigkeit schon einiges an Sprachkenntnis voraussetzt.

History of Rock ist das elektronische Pendant zum gleichnamigen Buch „The History of Rock“ von Mark Paytress, welches ebenfalls vor einigen Wochen erschienen ist. Die sehr ansehnlich aufgebaute und mit vielen Hörbeispielen und YouTube-Videolinks versehene App zeichnet den Weg der Rock-Geschichte nach – auf einer Timeline von über 60 Jahren. Vom rebellischen Beginn in den Nachkriegsjahren der 50er bis hin zu den aktuellen Stars der Szene wie den Arctic Monkeys erfährt der Nutzer alles zu Bands, Genres und Ereignissen.

In mehreren Leisten und Buttons auf dem iPad-Screen können die jeweiligen Infos abgerufen werden. So befinden sich am rechten oberen Rand mehrere Fähnchen mit den einzelnen Dekaden, von den 1950ern bis zu den 2000er-Jahren kann ausgewählt werden. Anhand dieser Entscheidung bekommt man dann in zwei verschiebbaren Leisten auf dem Screen alle nötigen Infos und Geschichten, am unteren Rand gibt es eine Zeitleiste mit wichtigen Ereignissen der jeweiligen Ära.

Was die App so besonders macht, sind ihre Sound- und Videobeispiele. Zu jedem Artikel lassen sich kurze Snippets der damit verbundenen Künstler anhören, welches über eine Kooperation mit iTunes geschieht. Auch gibt es „Best of“-Listen für jede Musik-Dekade, und zu einigen Band- und Künstlerartikeln sind Links zu YouTube-Clips vorhanden, die man sich direkt aus der App ansehen kann.

Was mich als großen Rock-Fan etwas irritiert und auch geärgert hat, ist die beizeiten merkwürdig anmutende Musikauswahl, sowohl in den Song-Beispielen als auch bei Künstler- oder Genre-Texten. Was Eminem, Jay-Z oder Beyoncé in einer App zur Rockgeschichte verloren haben, bleibt mir persönlich schleierhaft, ebenso wie die Tatsache, dass beispielsweise The Kinks oder Status Quo in den Top Hits der jeweiligen Rock-Jahrzehnte keine Erwähnung finden.

Trotzdem bietet History of Rock ein wirklich tolles, hochwertiges und interessantes Nachschlage- und Lesewerk für alle Fans des guten, handgemachten Rocks sämtlicher Dekaden. Ich wußte es ja immer: Rock’N’Roll will never die.

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