Navigon Europa ist weiterhin zum Sparpreis verfügbar – momentan können 40 Euro gespart werden.
Wer auf der Suche nach einem vollwertigen Navigationssystem ist, sollte heute oder morgen unbedingt einen Blick auf Navigon Europa (App Store-Link) werfen. Die Universal-App ist derzeit von 90 auf 50 Euro im Preis reduziert, das Angebot gilt vermutlich nur noch an den beiden Feiertagen.
Da es unter dem letzten Artikel recht viele Fragen gab, wollen wir heute die Chancen nutzen, sie zu beantworten. Bevor wir mit euren Kommentaren einsteigen, zunächst einmal ein Blick auf die Rezensionen im App Store. Viele Nutzer klagen darüber, dass die Server für den Download der Karten nicht erreichbar seien – ich habe es im heimischen WLAN mit zwei unterschiedlichen Geräten aber problemlos ausprobieren können.
„Unterstützt die App auch TMC-Meldungen und alternative Routenführungen bei Stau?“ Nein, TMC funktioniert auf dem iPhone generell nicht. Stattdessen werden die Verkehrsdaten aus dem Internet geladen, in Deutschland ist das kein Problem. Die Funktion muss für einmalig 20 Euro freigeschaltet werden. Zum Vergleich: TomTom verlangt 30 Euro pro Jahr.
„Bringt einem das größere Display des iPads etwas? Oder wird das garnicht genutzt?“ Die Universal-App ist auf das iPad angepasst und stellt entsprechend alles in einer optimierten Darstellung an. Ein iPad an der Windschutzscheibe – das dürfte aber bei den meisten Wagen der Klein- oder Mittelklasse ziemlich ulkig aussehen.
„Wie findet ihr Navigon denn im direkten Vergleich mit TomTom, oder einem ‚echten‘ Navi?“ Bis auf TMC steht das mobile Navigon seinen großen Brüdern in nichts nach. Der große Vorteil ist, dass man es immer dabei hat. Ich persönlich finde die Benutzerführung von Navigon etwas gelungener, zudem kann man dort Kartenmaterial frei verwalten. Bei TomTom Europa muss man das ganze Paket laden und belegt damit fast 2 GB Speicherplatz auf seinem Gerät.
„Wozu brauche ich denn ein teures Navi-App, wenn ich kostenlos Google-Maps nutzen kann?“ Nun, Google Maps unterstützt weder Sprachansagen noch besondere Routenoptionen. Ganz besonders schlecht funktioniert es bei schlechter oder gar keine Internetverbindung, etwa im Ausland.
„Was treten nach zwei Jahren für Kosten für die Kartenupdates auf?“ Das weiß wohl noch niemand. Als Navigon FreshMaps vor rund einem halben Jahr gestartet hat, hieß es von offizieller Seite, dass man Kartenupdates für mindestens (!) zwei Jahre bekommt. Es könnte also auch durchaus sein, dass es sogar noch etwas länger laufen wird. Auf Standalone-Navis sind Updates aber meistens sogar teurer.
„Muss man bei Navigon immer eine 3G-Datenverbindung haben, die irgendetwas nachlädt, oder funktioniert das auch offline?“ Der große Vorteil von Navigon ist, wie schon oben beschrieben, dass es offline funktioniert. Für die Positionierung wird lediglich ein GPS-Signal benötigt, das kostet nichts.
Solltet ihr noch weitere Fragen haben, immer her damit. Unsere Leser oder wir finden sicher eine passende Antwort.
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