Retro-Rollenspiel im Zelda-Stil: Mage Gauntlet

Dieses Wochenende scheint ganz im Zeichen der Rollenspiele zu stehen – somit fangen wir an mit einem neuen Titel für iPhone und iPod Touch.

Mage Gauntlet (App Store-Link) hat erst vor wenigen Tagen das Licht des App Stores erblickt, aber kann schon nach dieser kurzen Zeit auf begeisterte Rezensionen in selbigem zurückblicken. Bei bislang 24 Bewertungen gaben alle Nutzer durch die Bank 5 von 5 möglichen Sternen. Grund genug also für uns, sich das Rollenspiel einmal näher anzusehen.

Wer schon nach den guten Rezensionen neugierig geworden ist, kann Mage Gauntlet zur Zeit für 2,39 Euro im App Store laden – allerdings wohl nicht mehr von unterwegs im mobilen Datennetz, denn die Größe der Applikation wird in der Beschreibung mit 20,4 MB angegeben. Ein kleiner Selbsttest meinerseits bestätigte dies, der Download war im 3G-Netz nicht möglich.

Ebenfalls nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, dass Mage Gauntlet bislang nur in englischer Sprache verfügbar ist. Gerade bei solchen dialoglastigen Rollenspielen à la Zelda oder Secret of Mana kann es da bei dem ein oder anderen schon zu Verständnisschwierigkeiten kommen, sofern die eigenen Englischkenntnisse nicht ganz gut ausgeprägt sind. Vieles lässt sich sicherlich intuitiv bewältigen, aber um die gesamte Story und damit das Spiel zu verstehen, sollten doch schon bessere Fremdsprachenkenntnisse vorhanden sein.

Allerdings: Der Einstieg ins Game wird einem sehr einfach gemacht. Dem Spieler stehen zu Beginn drei verschiedene Steuerungsmöglichkeiten zur Verfügung – ich habe mich für das Wischen über den Bildschirm entschieden, welches sehr gut und präzise von der Hand geht. Ebenfalls ist es möglich, einen Analogstick zu simulieren oder ein Steuerkreuz zu aktivieren. In einem kleinen Vorspann wird man über die Hintergrundgeschichte des Spiels informiert, und schon kann es losgehen.

In Mage Gauntlet schlüpft man in die Figur des Lexi, der mit ungewöhnlichen Fähigkeiten ausgestattet so einige Abenteuer bestehen muss. So gilt es gegen fiese Monster, Drachen und Zauberer anzutreten und auf dem steinigen Weg neue Items und Ausrüstungsgegenstände einzusammeln, die dem Hauptdarsteller bei seinen weiteren Missionen helfen. Zu Beginn ist man noch mit einem einfachen Holzknüppel ausgerüstet, der aber schon nach kurzer Zeit und einer Unterhaltung mit dem Zauberer Whitebeard gegen ein vernünftiges Schwert eingetauscht werden kann.

Am Anfang besitzt Lexi genug Kraft, die sich in drei roten Herzen am oberen linken Bildschirmrand widerspiegeln. Kommt man unfreiwillig in Kontakt mit einem Gegner und wird getroffen, verliert man je nach Trefferstärke einige Kraftpunkte. Aber selbst wenn das Spiel ganz vorbei ist, besteht immer noch die Möglichkeit, das letzte Level zu wiederholen oder bis zu drei Mal eine magische Wiederauferstehung zu feiern. Damit so etwas gar nicht erst passiert, wird Lexi im Verlauf des Spiels immer besser ausgerüstet und kann spezielle Angriffstechniken oder Zaubersprüche erlangen.

Was den großen Reiz dieses Spiels ausmacht, ist die an alte 90er-Jahre-Konsolen wie die Super Nintendo- oder Sega Mega Drive-Editionen angelehnte pixelige Grafik. Teilweise dachte ich, ich spiele ein Zelda-Spiel auf meinem alten Game Boy Color, so authentisch kommen Grafik und Sound in Mage Gauntlet daher. Sicher kann man darüber streiten, ob auf einem Retina Display unbedingt pixelige Darstellungen, die an alte Zeiten erinnern, sein müssen – aber der Retro-Boom macht auch vor den Spieleentwicklern nicht halt.

Auch wenn meine letzte Zelda-Erfahrung mittlerweile ewig zurückliegt, fühlte ich mich dank Mage Gauntlet (übersetzt in etwa „Der Handschuh des Magiers“) wieder in die gute alte 16-Bit-Zeit zurückversetzt. Einzig die englische Sprache könnte es für einige Nutzer schwer machen, diesem dialoglastigen Spiel komplett zu folgen. Aber wo ein Wille ist, ist ja bekanntlich auch ein Weg.

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Kreative Fotogestaltung: WordFoto im Test

Einige Perlen im App Store übersieht man gerne einmal, auch wenn sie teils offensichtlich vor einem liegen. So könnte es euch auch mit WordFoto ergangen sein.

Die App für iPhone und iPod Touch wurde schon vor mehreren Monaten, genauer gesagt im Mai 2011 veröffentlicht, und gleich in mehreren Ländern zur App der Woche gekürt – darunter auch in Deutschland. Wir hatten auch kurz in einem News-Artikel darüber berichtet. Bis heute bekommt WordFoto von den Nutzern durchschnittlich 4,5 von 5 Sternen, was für uns ein Grund ist, das Programm in einem kleinen Test noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

WordFoto (App Store-Link) ist kleine 2,4 MB groß und kann daher auch problemlos aus dem mobilen Datennetz geladen werden. Verschwiegen werden sollte trotzdem nicht, dass die App zur Zeit nur in englischer Sprache vorhanden ist – aber die Bedienung sollte trotzdem kein großes Problem darstellen. Für einen Unkostenbeitrag von 1,59 Euro kann WordFoto in eure App-Sammlung aufgenommen werden.

Worum geht es im Programm denn nun genau? Sicher hat jeder von euch schon einmal den Spruch „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ gehört. Hier setzt die WordFoto-Methode an: Die App kombiniert Wörter oder kurze Sätze mit der visuellen Message eines vorhandenen Fotos. Dazu kann entweder direkt ein Bild mit der Kamera aufgenommen und verwertet, oder auch aus der Camera Roll ausgesucht werden. Letzteres ist insbesondere praktisch für Besitzer älterer iPod Touch-Generationen, die noch nicht über eine eingebaute Kamera verfügen.

Hat man nun ein passendes und zu verwertendes Foto gefunden, geht es direkt los mit der Bearbeitung. Im Main Screen der App finden sich am unteren Bildrand vier verschiedene Symbole. „Crop“ dient dazu, das ausgewählte Bild vor der Bearbeitung noch zuzuschneiden. Mit dem Reiter „Words“ sucht man die einzufügenden Wörter aus, die das Bild verschönern sollen. Dabei stehen schon zu Beginn einige Vorlagen bereit – die aber alle auf Englisch sind („I LOVE MY MUM“ oder auch „best friends forever“).

Selbstverständlich lassen sich aber auch über „Add new Word Set“ eigene Wörter, Namen oder kurze Sätze einfügen, die maximal 12 Buchstaben haben dürfen. Was negativ auffällt, ist die Tatsache, dass Leerzeilen nicht akzeptiert werden – ich kann mich erinnern, dass dieses in einer früheren App-Version nicht der Fall war.

Insgesamt stehen dem Nutzer acht verschiedene Schrift- und Farbschemata zur Verfügung, die im Menüpunkt „Style“ abgerufen und ausgewählt werden können. Von verspielt über romantisch bis hin zu puristischem schwarz-weiß gibt es alles, was das kreative Herz begehrt. Wem das noch nicht reicht, kann auch noch bis zu acht verschiedene eigene Styles kreieren, in denen unter anderem die Schriftart, die Sättigung, Helligkeit und auch die Highlights/Schatten nach eigenen Vorlieben angepasst werden können.

Auch eine Möglichkeit zum Finetuning der Foto-Wort-Collage ist vorhanden: Sie kann mittels des Buttons „Finetune“ abgerufen werden. Dort ist es möglich, das Erscheinungsbild genauer anzupassen, so wie etwa die Farbtoleranz festzulegen. Letztere führt entweder zu einem gröberen oder feineren Wortmuster auf dem Foto.

Das fertige Werk läßt sich dann problemlos in der Camera Roll speichern, per E-Mail verschicken oder auch bei Facebook hochladen. Dabei ist es möglich, die Originalauflösung des Ausgangsfotos beizubehalten, was sich empfiehlt, wenn man beispielsweise plant, Abzüge in Papierform anzufertigen. Insgesamt bekommt man mit WordFoto auf sehr unkomplizierte Art und Weise ästhetische und individuelle Fotocollagen, die sich auch sehr gut für besondere Anlässe wie Hochzeiten oder Geburtstage eignen. Wir finden daher die 4,5-Sterne-Bewertung im App Store auf jeden Fall gerechtfertigt.

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Günstiger Schutz fürs iPhone: OtterBox Commuter Series

Einige iPhone-Besitzer haben ihr iDevice am liebsten nackig in der Hosen- oder Jackentasche, andere bevorzugen eine kleine Tasche oder ein Clip-On-Case. Wer mehr als diesen Schutz benötigt, sei auf die OtterBox Commuter Series aufmerksam gemacht.

Der Begriff OtterBox sollte jedem ein Begriff sein, der sein Smartphone bestmöglich vor äußeren Einflüssen schützen will. Der amerikanische Hersteller fertigt schon seit Jahren hochwertige und haltbare Smartphone-Cases an, die sich in außergewöhnlichen Lebenslagen bewährt haben. Beispiele dafür können die iPhones von Handwerkern, Extremsportlern oder auch generell unvorsichtigen Menschen sein.

Doch oft müssen mit entsprechendem Schutz auch ästhetische Einbußen in Kauf genommen werden – das iPhone wirkt klobig und ist kaum mehr unter dicken Plastikschichten zu erkennen .Mit der OtterBox Commuter Series wurde ein guter und vor allem erschwinglicher Mittelweg zwischen Funktion, Schutz und Ästhetik geschaffen.

Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass das OtterBox Commuter Case weder eine stossdämpfende Silikonhülle, noch ein stabiles Hardcase ist – es ist eine Kombination aus beidem. Eine umfassende schwarze Kunststoff-Schale umschließt ein biegsames, fast schwabbeliges, aber dennoch weiches Silikon-Inlay, bei dem die wichtigsten Öffnungen des iPhones wie die Kopfhörerbuchse oder der Dock Connector zusätzlich mit kleinen Gummipfropfen verschlossen sind.

Meine Befürchtungen, die OtterBox ans iPhone anzubringen, würde in einem harten Kampf OtterBox versus Mel und iPhone ausarten, bestätigten sich keinesfalls. Dadurch, dass die Silikonhülle und das Hardcase nacheinander angebracht werden können, vereinfachte sich der Vorgang um einiges. Das nackte iPhone wird einfach in die Silikonhülle eingelegt, die Ecken über die Front gezogen, und dann in einem zweiten Schritt alles in die rückseitige Kunststoffschale eingedrückt.

Zwar muss man bei Bedarf noch einige Feinjustierungen des Silikons vornehmen, insbesondere, um für perfekten Sitz an den Öffnungen zu sorgen, aber danach passt das OtterBox Case fast wie eine zweite Haut. Man muss natürlich erwähnen, dass die empfindliche Front samt Display immer noch ungeschützt vor einem liegt – aber auch hier haben die Hersteller vorgesorgt und dem Case noch ein kleines Reinigungstuch sowie eine Display-Schutzfolie beigelegt.

Ist die OtterBox erst einmal angebracht, fühlt sich das iPhone schon etwas massiger, aber auch stabiler in der eigenen Hand an. Für die Show-Offs unter den Apple-Fans wurde das Apfel-Logo auf der Rückseite kreisförmig ausgeschnitten, so dass weiterhin öffentlich damit geprahlt werden kann. Auch die Kamera- und Blitzvorrichtungen sind groß genug ausgeschnitten, so dass sich ohne Probleme weiterhin Fotos machen lassen.

Die Commuter Series ist sauber verarbeitet und hat keine scharfen oder schlecht ausgeschnittenen Stellen, auch alle Bedienelemente sind gut zu erreichen. Kleine Mankos: Durch den sehr anschmiegsamen, aber auch weichen Silikonstoff ist die OtterBox mehr als staubanfällig. Bei mir hatten sich schon nach kurzer Testphase eine Menge schwer entfernbarer Fussel auf dem Silikonrand angesammelt. Auch die Rückseite mit dem Ausschnitt des Apple-Logos könnte dafür sorgen, dass bald Schmutz in das Case eindringt. Weiterhin sind die Ecken des iPhones nicht durch die harte Kunststoffschale, sondern nur durch das Silikon geschützt – wie sich das im Falle eines Sturzes auswirkt, habe ich nicht getestet.

Nichts desto trotz ist die OtterBox Commuter Series mehr als empfehlenswert, insbesondere, wenn man weiß, dass sie trotz ihres hohen Schutzfaktors nicht sehr viel dicker aufträgt als etwa ein Speck Fitted Case, welches wir auch schon hier ausführlich getestet haben. Die OtterBox Commuter Series kann zur Zeit bei Amazon für etwa 25 Euro erworben werden. Wer lieber ausgefallenere Farben bei gleichem Schutz bevorzugt, findet das Commuter Case auch noch für etwa 23 Euro in grün und weiß, oder aber in weiß-schwarzer Kombination für ca. 27 Euro. Eine Übersicht über alle OtterBox-Modelle gibt es auf dieser Seite.

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Best Brokers: Virtuelles Aktien-Planspiel im Test

Ich kann mich noch sehr gut an meine Schulzeit und die damit verbundenen Aktienspiele erinnern, die damals von einer größeren Bank veranstaltet wurden. Das Abschneiden meiner damaligen Spekulanten-Gruppe enthalte ich euch jedoch aus gutem Grund.

„Planspiel Börse“ nannte sich diese Veranstaltung, bei der man in kleinen Gruppen ein imaginäres Startkapital zur Verfügung gestellt bekam und sich damit – ganz Profi-Broker-mäßig – auf den Aktienmärkten dieser Welt austoben konnte. Am Ende hatten diejenigen gewonnen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums den meisten (wiederum imaginären… schade…) Gewinn eingeheimst hatten.

Um nichts anderes geht es in der derzeit 2,39 Euro teuren iPhone- und iPod Touch-App Best Brokers (App Store-Link): Hier wird der Wettkampf auf dem iDevice ausgetragen. Das Programm kann dank einfacher Strukturen und daraus resultierenden kleinen 667 KB auch mal eben von unterwegs geladen werden. Wie sich das Börsen-Spekulations-Spielchen schlägt, zeigt unser kleiner Test.

Wie bei vielen anderen Apps auch geht auch bei Best Brokers nichts ohne eine Registrierung, die man benötigt, um ins Spiel einsteigen zu können. Dabei wird ein Username, ein Passwort und eine E-Mail-Adresse benötigt. An letztere wird abschließend eine Bestätigungsmail geschickt, um den Account endgültig freizuschalten. Ist dies erstmal geschafft, kann man direkt ins Aktiengeschehen eingreifen.

In der übersichtlichen und sehr spartanisch im klassischen Apple-Stil gehaltenen App findet der Nutzer 5 verschiedene Reiter, anhand derer sich das Spiel überblicken und steuern lässt. Um allgemeine Börsen-Infos zu bekommen, kann man zunächst „Meldungen“ aufrufen, wo sich aktuelle Nachrichten von Börse Online befinden. Im Reiter „Märkte“ findet der Hobby-Broker dann eine übersichtliche Liste der vorhandenen Aktien, fein säuberlich sortiert nach den großen Märkten wie dem DAX, MDAX, Dow Jones, oder NASDAQ. Die etwa 1.100 Realtime-Kurse werden dabei von Lang & Schwarz übernommen.

Mit einem Klick auf das jeweilige Unternehmen kann man die Kursentwicklungen, die Ankauf- und Verkaufspreise einsehen oder auch gleich ein paar der gewünschten Aktien kaufen. Für mich als Redakteurin in einem Apple-Blog stand es außer Frage, welche Papiere ich zuerst einkaufen würde – so erstand ich gleich mal 50 Apple-Aktien für mein Depot. Ganz realistisch fielen für diesen Trade auch gleich mal 10 Euro Gebühr an. Zu Beginn des Spiels ist jeder Broker mit 50.000 Euro Startkapital ausgestattet.

Für die Profizocker gibt es auch die Möglichkeiten, Limits zu setzen oder sich in Gruppen zusammen zu finden, um gegen andere Spekulanten anzutreten. Neben einem Reiter für das eigene Depot findet sich deshalb auch selbige mit Bezeichnungen „Gruppen“ und „Toplisten“. Letztere sind in die Tages-, Monats- und Gesamtbestenlisten eingeteilt. Auch der eigene Rang kann eingesehen werden. Meine Apple-Aktien und ich befinden sich dank eines kleinen Minus momentan auf Platz 2.293 von 3.080. Nun ja, erfolgreich sieht anders aus.

Wer nun Gefallen an solchen imaginären Börsen-Planspielen gefunden hat, sollte mit einem Download nicht allzu lange warten: Die App läuft stabil, ist übersichtlich und bedarf eigentlich keiner großen Erklärungen. Allerdings darf man bei Best Brokers auch keine atemlose Action erwarten – Nervenkitzel ist aber allemal vorhanden, auch weil anders als im normalen Börsenleben in der App am Wochenende gehandelt werden kann. Ich zumindest werde wohl weiterhin meinem Sparbuch treu bleiben, aber durchaus des öfteren einen kleinen Seitenblick auf meine imaginären Apple-Aktien werfen.

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iPhone 4 vs iPhone 4S, Siri-Test und mehr

Auch wir haben uns auf den Weg gemacht um eines der begehrten iPhone 4S zu bekommen.

Der Apple Store im CentrO in Oberhausen war für uns die erste Anlaufstelle und wir konnten uns zwei Geräte sichern. Wie schon bekannt werden kleine Kärtchen verteilt, die versichern, dass man bis zum Ladenschluss das iPhone auch bekommt.

Danach ging es natürlich wieder nach Hause und wir wollte wissen, wie schnell das iPhone 4S wirklich ist und haben es mit dem iPhone 4 verglichen. Zusätzlich haben wir Siri ein paar Fragen gestellt, die eigentlich fast immer zufriedenstellend bearbeitet wurden. Ihr solltet Siri auch mal fragen „Möchtest du mich heiraten?“.

Wie habt ihr den Tag verbracht? Konntet ihr auch ein iPhone 4S ergattern? Wie lange habt ihr in der Schlage gestanden? Oder habt ihr euch den Stress nicht angetan und habt euch das iPhone 4S liefern lassen? Gefällt euch Siri? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit!

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Neues Video-Kochbuch: TV Stars 1 Mitkochvideos

Zugegebenermaßen, der Titel der App klingt etwas umständlich und nicht gerade aussagekräftig. Wem jedoch das Prinzip „Malen nach Zahlen“ etwas sagt, der ist mit diesem Video-Kochbuch von 5 bekannten Fernsehköchen schon auf dem richtigen Weg.

Mit „Kochen nach Video“ könnte man den Inhalt der kürzlich erschienenen Applikation für iPhone und iPad treffenderweise beschreiben. Die vom Entwicklerstudio youCookit publizierten Apps sind für 3,99 Euro (iPhone) beziehungsweise 4,99 Euro (iPad) zu haben. Sie sollten unbedingt im heimischen WLAN geladen werden, da durch die vielen Videoinhalte die Größe auf 556 MB für die iPhone- und 753 MB für die iPad-Version anschwillt – selbst eine schnelle Internetverbindung sollte mit diesen Datenmengen ein paar Minuten zu tun haben.

Doch kommen wir zum eigentlichen Inhalt: Was kann das Video-Kochbuch der 5 Fernsehköche? Zwar wird mit namhaften Küchenzauberern geworben, aber zumindest mir sagten die Namen Mario Kotaska, Sybille Schönberger, Andreas C. Studer und Mirko Reeh noch nichts – einzig Kolja Kleeberg hatte ich sowohl namens- als auch gesichtstechnisch schon einmal irgendwo auf der Mattscheibe gesehen. Allerdings kann man im übersichtlichen Hauptmenü gleich einen Blick hinter die Kulissen werfen und Informationen zu den einzelnen Köchen abrufen. So findet sich dort von einem Lebenslauf bis hin zu Erlebnissen der Profis („Mein schlimmster Kochtag“, „Wie man eine Frau bekocht“…) allerhand Interessantes.

Aber Moment – die App ist ja schließlich nicht zum Lesen, sondern zum Kochen gedacht. Dazu finden sich im Main Screen ebenfalls gleich ein paar Tagesempfehlungen, die mit schmackhaften Fotos versehen sind. Wer lieber selbst auf die Suche gehen will, entdeckt sowohl eine A-Z- als auch Kategorien-Auflistung aller Rezepte. Insgesamt sind bislang derer 35 vorhanden, die Entwickler wollen aber mit einem baldigen kostenlosen Update noch 5 weitere nachreichen. Schaut man sich die Rezepttitel an, findet man bis auf wenige Ausnahmen eher Zubereitungen der gehobenen Sterne-Küche, die sicher nicht binnen 10 Minuten auf den Tisch gebracht werden können.

Ist die Entscheidung gefallen, findet sich in der Rezeptansicht eine Pinnwand-ähnliche Aufstellung mit allen wichtigen Infos: Von der Zubereitungsdauer, dem Schwierigkeitsgrad, über die Zutaten und einer möglichen Markierung des Gerichts als Favorit ist dort alles übersichtlich präsentiert. Bevor man loslegt, ist es wichtig, alle Zutaten bereitstehen zu haben. Dann kann es losgehen: Mit einem Tipp auf den Play-Button wird die Video-Anleitung gestartet – entweder direkt in einem kleinen Fenster in der Rezeptansicht oder auch vergrößert auf einem Extra-Screen.

Die mehrminütigen Videos können aufgrund ihrer relativ kurzen Dauer vor der eigentlichen Zubereitung als Ganzes angeschaut, und im Verlauf dieser immer wieder pausiert und somit in Teilen wiedergegeben werden. Die Ton- und Bildqualität ist hervorragend: ein männlicher Sprecher mit angenehmer Stimme erklärt die Vorgehensweise, dabei werden die wichtigsten Schritte zur Zubereitung ansprechend im Video präsentiert. Immer wieder gibt es kleinere Einblendungen, in denen einer der 5 Köche zusätzliche Tipps gibt, oder die für diesen Schritt benötigten Zutaten auf einer kleinen Tafel erscheinen.

Leider kam es auf meinem iPad nach Beendigung der Videos immer wieder zu Abstürzen der App, während des Abspielens jedoch ließ sich mittels der Vor- und Zurück-Buttons problemlos zwischen den einzelnen Arbeitsschritten hin- und her spulen. Hier besteht also noch Handlungsbedarf der Entwickler. Zusätzlich haben diese aber auch eine Einkaufsliste sowie viele Hintergrundinformationen zu den Zutaten der Gerichte integriert, so dass der Hobbykoch auch bei unbekannten Ingredienzien schnelle Hilfe findet.

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Die ewige Stadt erbauen: Neues Match-3-Game Cradle of Rome

Einige Nutzer warten gespannt wie ein Flitzebogen auf Releases wie Modern Combat 3 – ich dagegen freute mich wie ein kleines Kind, als ich erfuhr, dass mein geliebtes Cradle of Rome nun auch endlich auf dem iPad verfügbar ist.

Von Match-3-Spielen berichte ich, wie sich mittlerweile sicher herumgesprochen hat, äußerst gerne. In diesem Falle ist ein App-Test sogar Pflicht, ist doch Cradle of Rome (App Store-Link) eines der bekanntesten und meistverkauften Three-In-A-Row-Games: Auf meinem mittlerweile langsam Staub ansetzenden Nintendo DS habe ich mit diesem Spiel wohl schon ganze Tage verbracht. „EIN Level kannst du noch… nur eins…“ – Suchtgefahr garantiert.

Doch bevor es mit einem ausführlichen Test losgehen kann, muss das Spielchen erst einmal auf das iPad geladen werden. Mit relativ kleinen 29 MB kann der Download zwar nicht von unterwegs im 3G-Netz erfolgen, aber sollte zumindest im heimischen WLAN zügig auf dem Tablet landen. Seit dem 06. September im App Store, ist Cradle of Rome bis auf eine kleine Preisreduzierung auf 2,39 Euro vor einigen Wochen konstant zum Preis von 3,99 Euro zu haben.

Zu einem guten und erfolgreichen Match-3-Game gehört neben einem flüssigen Gameplay und tollen Grafiken auch immer eine ansprechende Hintergrund-Geschichte. Die wird dem Spieler in Cradle of Rome – wie der Titel schon vermuten lässt – auf jeden Fall geboten. Auf über 100 Ebenen gilt es, die altehrwürdige und „Ewige Stadt“ zu erbauen: Dabei müssen in 5 verschiedenen Epochen Geld und Ressourcen vermehrt werden, um die Architektur der Stadt wieder aufleben zu lassen.

Natürlich fängt alles ganz klein und leicht an: Hinweise während des Spiels ermöglichen auch unerfahrenen Nutzern einen leichten Einstieg. Profi-Match-3‘ler können diese getrost mit einem Häkchen deaktivieren, so dass es sich ganz aufs Spiel konzentrieren lässt. So fängt man an, von den in den Ebenen gesammelten Ressourcen erst kleine Holzhütten zu kaufen, in späteren Epochen dann ganze Stadthäuser, Springbrunnen und berühmte Meisterwerke römischer Architektur.

Das Gameplay selbst ist, wie man es erwarten konnte, nahezu identisch mit den Cradle of Rome-Vorgängerversionen für Nintendo DS oder auch die Wii. In jedem Level müssen farblich unterlegte Kacheln mit mindestens einer Dreierreihe zerstört werden – sind alle beseitigt, ist die Ebene bestanden. In meinem Testdurchlauf, in dem ich gleich 13 Level nacheinander spielte, ließ sich das Game sehr flüssig spielen: Auch wenn von oben noch neue Steine nachfallen, ist es weiterhin möglich, unten Dreierreihen zu bilden – das ist längst nicht bei allen Match-3-Spielen der Fall, wie etwa bei Playrix‘ The Rise of Atlantis. Die Wischbewegungen gehen zügig vonstatten, was insbesondere von Vorteil ist, wenn die verfügbare Zeit knapp wird.

Selbstverständlich verfügt auch Cradle of Rome über Bonusfeatures, die dem Spieler gerade in den späteren Phasen des Spiels helfen, die Ebenen zu bestehen. So gilt es, den Füllstand der Boni durch Dreier-Kombinationen zu erhöhen, um diese später anwenden zu können, beispielsweise einen Hammer zum Zerstören einer Kachel, eine Bombe, einen Blitz, oder auch eine Sanduhr für Extra-Zeit. Auf der anderen Seite erschweren doppelt belegte oder mit Ketten verriegelte Kacheln die Mission.

Insgesamt kann ich als Match-3-erprobte Gamerin eine absolute Download-Empfehlung für Cradle of Rome aussprechen: Das Spiel ist komplett auf deutsch spielbar, der Einstieg ist auch für ungeübte Gamer problemlos möglich, und das Gameplay macht auf dem großen Bildschirm des iPads einfach tierisch Spaß. Wie schon gesagt: Absolute Suchtgefahr.

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Alles-in-einem Yoga: Entspannung pur

Vor einigen Monaten haben wir euch schon die Applikation Alles-in-einem Fitness vorgestellt, nun möchten wir euch vom gleichen Entwickler die Applikation Alles-in-einem Yoga (App Store-Link) näher bringen.

Entweder man mag Yoga oder man lässt die Finger davon und widmet sich anderen Sportarten. Wir haben uns die 18,3 MB große Applikation heruntergeladen und wollten wissen, was der Nutzer für sein Geld geboten bekommt.

Nach dem Download gelangt man direkt zum Startbildschirm, wo zwei Menüpunkte zur Auswahl stehen: Programme und Asanas, welche wir im weiteren Verlauf als Übung bezeichnen werden. Um jedoch auf alle Inhalte auch ohne Internetverbindung zugreifen zu können, sollte man vorerst alle noch fehlenden Daten herunterladen. Die Gesamtgröße beträgt 1180 MB – ein ganz schöner Brocken. Genau aus diesem Grund kann man die große Datenmenge auch auf dem heimischen Rechner herunterladen und via iTunes die Dateien in die App verschieben.

Entscheidet man sich nun ein Programm zu starten, muss man zwischen drei Optionen wählen: Im Bereich Sofortrezepte befinden sich vorgefertigte Übungen für Anfänger und Profis, der persönliche Yogalehrer hilft bei der Entscheidung des Yoga-Programms, in dem der Nutzer angibt, welche Ziele er verfolgt. Im Schnellmodus kann man ein eigenes Programm zusammenstellen, in dem man Übungen aus der Datenbank wählt.

Zu jeder Übung gibt es natürlich weitere Informationen zur Haltung, welche Muskeln beansprucht werden und zusätzlich befindet sich zu jeder Übung ein Video zur Ausführung. Mit einem Klick auf das Lautsprecher-Symbol wird von einer männlichen und deutschen Stimme die Information zur Ausführung ebenfalls vorgelesen.

Sobald man sich für ein Programm entschieden hat, kann man dieses zu seiner eigenen Liste hinzufügen und natürlich ausführen. Startet man das Programm, befindet sich auf dem Display ein großes Bild welches die Übung veranschaulicht. Zusätzlich wird die Ausführung der Übung vorgelesen. Nach einer vorgegeben Zeit wird automatisch die nächste Übung aufgerufen, bis man das Programm komplett absolviert hat.

Wechselt man nun in die Datenbank, in der sich über 300 Übungen inklusive 30 Atemübungen befinden, kann man diese nach leicht, mittel und schwer sortieren lassen. So findet man auf einem Blick die passenden Übungen. Auch hier findet man die genannten Informationen zu jeder Übung.

Zusätzlich kann man seine Trainings im Kalender nachsehen, mehrere Profile anlegen oder die Yoga-Erfolge via Twitter und Facebook verbreiten. Der Kaufpreis von Alles-in-einem Yoga liegt derzeit bei 79 Cent für die iPhone-Version und bei 3,99 Euro für die iPad-Variante. Erst vor kurzem wurde die App ins Deutsche übersetzt, wobei allerdings kleinere Übersetzungsfehler gemacht wurden.

Nach dem Kauf kann man zudem nicht den kompletten Umfang nutzen, es sind einige In-App-Käufe fällig, um die Pro-Funktionen freizuschalten. Das Abo berechtigt den Nutzer dazu, weitere 20 Yoga-Programme nutzen zu können, zusätzlich besteht die Möglichkeit den Yoga-Lehrer zur Rate zu ziehen, um ein persönliches Yoga-Programm erstellen zu lassen. Des Weiteren kann der Nutzer eigene Übungen in die Datenbank eintragen, falls die Lieblingsübung nicht vorhanden sein sollte. Ebenfalls werden dem Anwender 20 spezielle Soundtracks zur Verfügung gestellt, die bei der Entspannung oder beim Workout helfen sollen. Wer die selbst erstellten Programme und Übungen mit Freunden teilen möchte, findet die passende Option nur in der pro-Version. Wer sich für ein Abonnement entscheidet zahlt für einen Monat 1,59 Euro, für sechs Monate 6,99 Euro und wer direkt ein ganzes Jahr versorgt sein möchte 9,99 Euro.

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Deluxe Music Tuner: 10 Musikprogramme fürs iDevice

Seit dem 22. September kann man die Applikation Deluxe Music Tuner (App Store-Link) aus dem App Store laden. Die App ist passend zur gleichnamigen Webseite.

Mit einer Größe von nur 3,7 MB nimmt die Applikation nur einen sehr geringen Teil auf iPhone oder iPad ein. Die Entwickler bieten die App gratis als Universal-App an, so dass sie sowohl für das iPhone als auch auf das iPad optimiert ist.

Deluxe Music Tuner bietet dem Nutzer 10 Musikprogramme an, die entweder als Radio- oder Video-Stream bereitgestellt werden. Als einziger Musiksender bringt Deluxe Music ein Liveprogramm 24 Stunden, 7 Tage die Woche.

Wer den kostenlosen Download tätigt, bekommt allerdings nur einen beschränkten Zugriff. Sowohl das Deluxe Radio als auch das Deluxe Music Radio kann kostenfrei abgerufen werden. Analog gilt das Gleiche für die Deluxe TV-Programme. Auch hier stehen zwei kostenlose Sender, Deluxe Music und Deluxe Lounge, zur Verfügung. Möchte man weitere Inhalte und weitere Radiostation hören, gibt es verschiedene Arten an In-App-Käufen, die wir am Ende erwähnen.

Zusätzlich bietet die App einen News-Bereich, indem Artikel zu allen Themen rund um die Musik erscheinen. Mit einem Klick kann man den kompletten Bericht lesen, wobei die Ansicht glücklicherweise für die iDevices ausgelegt ist. Ebenfalls gibt es eine ähnliche Ansicht für den Bereich Twitter – hier werden alle Tweets von Deluxe Music angezeigt.

Deluxe Music Tuner bietet dem Nutzer die Möglichkeit aktuelle Titel via Twitter, Facebook oder Email Freunden mitzuteilen. Ebenfalls ist ein Sleeptimer vorhanden, der auf eine bestimmte Zeit eingestellt werden kann, damit nach Ablauf die Musik automatisch gestoppt wird. Des Weiteren gibt es wechselnde Gewinnspiele und eine kostenlose Wallpaper-Gallery.

Um Radio und TV empfangen zu können, wird natürlich eine Internetverbindung vorausgesetzt. Hat man keine Flatrate sollte man in den Einstellungen den 3G-Empfang deaktivieren. Doch kommen wir nun zum Abo-Modell von Deluxe Music Tuner. Kostenpflichtige Musikstationen können vor dem Freischalten getestet werden – eine kostenlose Hörprobe steht zur Verfügung.

Deluxe Music Tuner bietet verschiedene In-App-Käufe an. Zum einen kann ein einzelner Sender für 79 Cent freigeschaltet werden. Für 2,99 Euro kann man ganze 90 Tage alle kostenpflichtigen Programme nutzen, für 4,99 Euro 180 Tage und wer eine Flatrate möchte, zahlt einmalig 9,99 Euro.

Insgesamt ist die App gut gestaltet, natürlich sind nur Stationen und Sender vorhanden, die von Deluxe Music angeboten werden. Lokale Radiosendern sind nicht vorhanden. Die Bedienung ist einfach, das Design ist ebenfalls nett anzusehen.

Alles in allem bekommt man beim kostenlosen Download jeweils zwei Radio- und TV-Sender geboten. Wer weitere Musik hören möchte, muss sich für eine der vielen kostenpflichtigen Möglichkeiten entscheiden – hier gibt es durchaus günstigere Alternativen, wie etwa TuneIn Radio Pro oder putpat für das iPad.

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Etymotic mc3: In-Ears aus der Mittelklasse

Wir hatten euch vor einigen Monaten schon ein weites Modell aus dem hause Etymotic vorgestellt, nun möchten wir euch die günstigerer Ausführung mc3 vorstellen.

Im Lieferumfang sind natürlich die Kopfhörer an sich enthalten, zudem drei verschiedene Paare an Ohraufsätzen, eine Transporttasche und passendes Werkzeug. Standardmäßig sind die kleinsten Aufsätze vormontiert, diese sind aber nur für sehr kleine Ohren gedacht.

Ich muss sagen, als ich die Kopfhörer das erste Mal getestet habe, war ich enttäuscht, doch nachdem ich die Aufsätze gewechselt hatte, hat sich meine Meinung geändert. Durch die kleinen Ohraufsätze wurde der Klang nicht vernünftig ins Ohr geleitet.

Also habe ich die alten Aufsätze abgezogen und die „Glider“ wieder aufgesteckt. Diese passen sich dem Ohr gut an und schirmen Geräusche von Außen gut ab. Die Klangqualität der mc3 würde ich in die Mittelklasse einordnen. Höhen und Tiefen sind recht gut abgestimmt, doch den Bass sucht man vergeblich.

Am Kabel der Etymotic mc3 befindet sich zusätzlich eine Steuerungseinheit, wie man es von den Standard-Kopfhörern von Apple kennt. Es kann somit mit wenigen Klicks die Lautstärke verändert, ein Lied übersprungen oder eine Pause eingelegt werden, ohne das iPhone aus der Hosentasche holen zu müssen. Doch eins hat uns dennoch überrascht: Von dem Geschäftsführers eines anderen Kopfhörer-Hersteller wurde uns gesagt, dass sich das Mikrofon/Steuereinheit immer am linken Kopfhörer befindet. Komischerweise befindet sich beim mc3 das Mikrofon am Kabel des rechten Ohrhörers – halb so wild, weiter mit den Fakten.

Der Vorteil der mc3 ist, dass es insgesamt vier Paar unterschiedliche Aufsätze gibt. So sollte eigentlich für fast jedes Ohr der richtige Aufsatz für den besten Halt und Klang sorgen.

Insgesamt sind die Eytmotic mc3 ansprechend und liegen preislich bei 78,18 Euro (Amazon-Link). Wer allerdings Kopfhörer mit viel Bass sucht, sollte eher zu einer Alternative greifen. Hier empfehlen wir die etwas teureren B&W C5 (Amazon-Link). Ebenfalls nicht unerwähnt lassen wollen wir an dieser Stelle unseren Erfahrungsbericht mit speziell angepassten Kopfhörern. Die kosten zwar noch etwas mehr, bietet aber tollen Komfort – zum Artikel geht es hier entlang.

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Finanzen100: Börsenkurse in Echtzeit

Mit dem Tod von Steve Jobs rückt die Apple-Aktie für die Wirtschaft einmal mehr in den Vordergrund. Seit dem Börsenstart in Frankfurt ist die Aktie am heutigen Tag bereits um mehrere Prozent gefallen. Mit Finanzen100 haben wir uns eine App angesehen, die mehr Möglichkeiten bietet, als die Standard-App von Apple.

Die kostenlose Applikation „Finanzen100 Börse“ kann sowohl auf dem iPhone (App Store-Link) als auch auf dem iPad (App Store-Link) installiert werden. Leider haben sich die Entwickler trotz Gratis-App gegen eine Universal-App entschieden und bieten zwei einzelne Versionen an. Wir widmen uns der kleineren Variante und nehmen diese genauer unter die Lupe.

Finanzen100 bietet dem Nutzer einen guten Überblick über Nachrichten, Daten, Kurse und Charts. Auf dem Startbildschirm sieht man auf einen Blick alle wichtigen Kurse wie Dax oder Dow Jones und dessen Veränderungen – sogar in Echtzeit. In recht kurzen Intervallen wird der aktuelle Kurs abgefragt und angezeigt. Ebenfalls auf der Übersichtsseite befindet sich ein einzelner Nachrichten-Eintrag, der als Top-News zu verstehen ist.

Wer weitere Nachrichten aus der Finanzwelt lesen möchte, kann direkt in den entsprechenden Bereich wechseln. Aus über 12.500 Quellen werden dort aktuelle Nachrichten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz angezeigt. Dabei kann man zunächst den Artikel anlesen, möchte man den kompletten Bericht lesen, dann wird man zur Webseite der jeweiligen Quelle weitergeleitet. Je nach Anbieter gibt es dort eine iPhone-optimierte Ansicht, viele Seiten sind jedoch nicht optimiert, so dass man recht viel zoomen und scrollen muss.

Favoriten als Startseite
Des Weiteren kann der Nutzer Kurse und Aktien in die Watchlist eintragen, um einen besseren Überblick zu bekommen. Mit nur einem Klick sieht man wie sich die eingetragenen Kurse verhalten. Wenn man sich zusätzlich bei Finanzen100 registriert, hat man die Möglichkeit die Daten zwischen iPhone, iPad und PC zu synchronisieren, so dass man nicht an jedem Gerät alle Daten erneut eintragen muss.

Möchte man das Portfolio oder die Watschlist direkt beim Start der App sehen, muss man in den Einstellungen festlegen, welches der genannten Bereich als erstes angezeigt werden soll.

Zusätzlich steht noch eine integrierte Suche zur Verfügung, mit der man nicht nur Wertpapiere findet, sondern auch passende News aus der Finanzwelt.

Die Bedienung der App ist intuitiv und recht simpel. Das Design ist minimalistisch, aber gut. Wer die App schon länger installiert hat, wird gemerkt haben, dass es regelmäßige Updates gibt, die die App noch besser machen. Da es sich allerdings um ein kostenloses Angebot handelt, muss man damit Vorlieb nehmen, dass sich in der Börsenübersicht einige Werbebanner befinden.

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BookBook: Extravagante iPhone-Hülle im Test

Nach der gestrigen Keynote kann ich den Test nun endlich bringen. Ich möchte ich von meinen Erfahrungen mit dem BookBook für das iPhone 4 und iPhone 4S berichten.

Das BookBook von TwelveSouth kennt man schon länger für MacBooks und das iPad. Seit einigen Monaten gibt es auch ein Modell für das iPhone 4, leider hat es Wochen gedauert, bis mir ein Testexemplar geliefert werden konnte. Letzte Woche ist es angekommen und gestern Abend folgte die Bestätigung: Das neue iPhone wird ebenfalls problemlos in die schicke Hülle passen.

Aber was hat es mit dem BookBook eigentlich auf sich? Es handelt sich um eine Hülle im Stil eines alten Buches, hergestellt aus echtem Leder und in Handarbeit. Wenn man durch die Lücken nicht das iPhone sehen würde, könnte man hier tatsächlich von einem echten Buch ausgehen.

An der hochwertigen und edlen Verarbeitung konnten wir nach rund einer Woche mit dem BookBook absolut keine Mängel feststellen. Alle Nähte sind sehr sauber verarbeitet und es macht nicht den Anschein, als würde dort auch nach einigen Monaten irgendetwas aufplatzen.

Klappt man das Buch auf, findet man auf der linken Seite drei Fächer für Kreditkarten, das vorderste ist mit einer durchsichtigen Plastikfront versehen. Zusätzlich gibt es ein großes Fach, in das ein „alter“ deutscher Personalausweis leider nicht ganz hinein passt. Geldscheine kann man dort aber gut verstauen.

Das iPhone selbst wird auf der rechten Seite von oben in ein spezielles Fach geschoben, das alle nötigen Anschlüsse frei lässt. Lediglich die Kamera auf der Rückseite ist verdeckt, aber wer will schon ein Loch im Buch? Will man doch ein Foto knipsen, kann man das iPhone nach dem Öffnen einer kleinen Lasche problemlos ein paar Zentimeter nach oben schieben und der Kamera freie Sicht verschaffen.

Die Handhabung des iPhones in einem Buch ist etwas gewöhnungsbedürftig, ab besten hält man es aufgeklappt mit einer oder zwei Händen. Problematisch wird es lediglich beim Telefonieren – hier sollte man das iPhone in die linke Hand nehmen und den „Buchdeckel“ nach hinten klappen. Mit der rechten Hand ist das auch möglich, dafür muss man allerdings ein Mal umgreifen.

Wer gerne auf seinen Geldbeutel verzichtet und nur ein paar EC-Karten und Scheine mitnimmt, ist mit dem BookBook für das iPhone auf jeden fall gut bedient. Nur das Kleingeld müsste in die Hosentasche wandern… Auch sonst sorgt diese Hülle für ein extravagantes Design, macht das iPhone aber etwas dicker – selbst in normalen Jeans sollte das aber kein Problem sein.

Die Bestellung ist in Deutschland leider immer noch nicht so einfach wie erhofft. Interessierten Lesern bleiben zwei Möglichkeiten: Amazon, hier gibt es das BookBook ab 51,25 Euro. Der Online-Shop Arktis soll ab dem 15. Oktober wieder liefern und verlangt für das BookBook 59,90 Euro plus Versandkosten. Interessant ist sicher auch ein Blick auf die anderen BookBook-Modelle.

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HeatMapz: Wo steigt die beste Party?

Die kleine drei MB Applikation ist schon seit Dezember im App Store vertreten, hat bisher aber noch nicht viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

HeatMapz (App Store-Link) kann kostenlos auf das eigene iPhone geladen werden und erfordert iOS 3.0 oder höher. Mit HeatMapz sieht man auf einen Blick, wo gerade die beste Party steigt, und bekommt angezeigt, in welchem Club sich die eigenen Freunde befinden.

Doch bevor es überhaupt soweit kommt muss man sich mit seinem Facebook-Account einloggen – es gibt leider keine Alternative. Danach sollte man der App Zugriff auf die Ortungsdienste geben, denn diese sind notwendig um den eigenen Standpunkt zu bestimmen, um dann Bars und Clubs in der Nähe anzuzeigen.

Auf der Übersichtskarte werden diese durch farbige Kreise angezeigt. Es sind sowohl blaue als auch rote vorhanden. Die rote Farbe markiert eine Location als „hot“ – die Bewertung stammt natürlich von den Nutzern. Möchte man nun selbst dort einchekcen, genügt ein Klick auf „Bin hier!“ und schon werden die Freunde über den aktuellen Standpunkt informiert. Zusätzlich gibt es ein Rating, welches die aktuelle Schlange vor dem Club, die Stimmung der Menschen im Club und die gespielte Musik bewertet.

Um eine Location als besucht zu markieren, muss man sich natürlich in der direkten Umgebung befinden. Bin ich nun zum Beispiel in Bottrop und möchte in die Zeche in Bochum gehen, kann ich diese auch erst markieren, wenn ich quasi vor der Eingangstür stehe. Diese Restriktion vermeidet, das falsche Check-Ins gemacht werden.

Damit die App allerdings ihren Dienst gut verrichten kann, muss man Freunde darüber informieren und diese einladen. Erst dann kann man verfolgen, in welchem Club sich die Freunde aufhalten und ob man dazu stoßen möchte. Außerdem bietet Heatmapz die Möglichkeit Gutscheine zu verwalten, weiter zu verschenken oder auch einzulösen.

In den Einstellungen der Applikation gibt es nur drei Schieberegler, die die Benachrichtigungen für Gutscheine, Anfragen oder Freunde in anderen Clubs aktivieren beziehungsweise deaktivieren.

Da man beim Start der App Zugriff auf den Dienst Facebook gegeben hat, wird jede Änderung zusätzlich an Facebook gesendet und automatisch auf die eigene Pinnwand geschrieben. So erreicht man natürlich deutlich mehr Freunde, doch nicht jeder hat Facebook und nicht jeder möchte fremden Apps den Zugriff auf die eigenen Daten erlauben.

HeatMapz wurde für die Party-Community entwickelt und ist im Gesamtpaket gelungen, doch zum zwingenden Facebook-Login sollte es eine Alternative geben. Ebenfalls muss man seinen Freunden erst einmal von der App berichten, damit man diese überreden kann sich die selbige zu installieren, damit man gegenseitig sieht, wo sich der andere aufhält. HeatMapz ist übrigens auch für Android erhältlich, schließlich hat nicht jeder ein iPhone.

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FlightRadar24 Pro: Was fliegt dort oben am Himmel?

Auf dem Weg zum Flughafen ist mit gestern eingefallen, dass es doch auch für dieses Thema nette Apps geben muss, oder nicht?

Nach kleiner Suche habe ich im App Store FlightRadar24 Pro gefunden und gleich einmal heruntergeladen. Die App kostet zwar 2,39 Euro, ist mit nur 11.4 MB aber auch schnell über das mobile Datennetz geladen. Weitere 1,50 Euro gingen für den Gang auf die Besucherterrasse drauf, aber was tut man nicht alles für seine Leser.

Kurz zur Erklärung: FlightRadar24 Pro (App Store-Link) soll Daten von Flugzeugen anzeigen, die dort oben am Himmel kreisen. Angeboten werden unter anderem Flugzeugtyp, Kennung, Airline und diverse Flugdaten, zum Beispiel Start und Ziel, aber auch die Geschwindigkeit. Wer sich also schon immer mal gefragt hat, woher das Flugzeug dort oben am Himmel denn überhaupt kommt und wohin es fliegt, kann das mit der App einfach herausfinden.

Die erste Ernüchterung erfolgte leider direkt am Flughafen selbst – am Boden stehende oder gerade startende Flugzeuge wurden nicht von der App erfasst. Vermutlich, weil das verwendete System mit dem ADS-B-Transponder dort nicht aktiv ist. Auch bei ankommenden Flugzeugen gab es Probleme – ein paar Kilometerchen vor der Landung verschwanden sie von der Karte – kamen dann aber genau wie angekündigt an.

Weitaus besser hat FlightRadar24 Pro im trauten Heim funktioniert. Auf dem Balkon in Bochum kann man alle paar Minuten Flugzeuge am Himmel ausmachen, die in Düsseldorf zur Landung ansetzen. Hier war ich wirklich positiv überrascht – etwa drei Viertel aller Flugzeuge wurde von der App erkannt. Insgesamt sollen es sogar 90 Prozent des europäischen Luftraums sein, hier kommt es unter anderem auf den Flugzeugtyp an.

Als Universal-App kann man FlightRadar24 Pro auch auf dem iPad installieren und kommt dort in den Genuss von einigen Zusatzfunktionen, unter anderem einen großen Filter für alle möglichen Dinge, zum Beispiel bestimmte Airlines oder Flugzeuge. Verfügt man über ein iPad 2, kann man natürlich auch das Augmented-Reality-Modul nutzen: Knöpfchen drücken und das Gerät (auch das iPhone) gen Himmel richten und sich die Infos direkt neben den Flugzeugen anzeigen lassen.

Sowohl auf dem iPhone 4, als auch auf dem iPad 2, kam es in unserer Testphase leider zu einigen Abstürzen, die sich auch in der Gesamtbewertung bemerkbar machen. Ansonsten sind wir aber positiv überrascht von FlightRadar24 Pro – hier können sogar Väter bei ihren Söhnen punkten, wenn sie verraten können, was dort oben am Himmel fliegt.

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F.A.Z.: Mobile Nachrichten im Test

Über die iPhone-Applikation der F.A.Z. Haben wir bereits kurz nach dem Release berichtet. Nun gibt es einen ausführlichen Test.

Durch ein kleines Update hat sich die F.A.Z. (App Store-Link) für das iPhone wieder bei uns auf den Schirm gebracht. In Version 1.5 gibt es nach Angaben der Entwickler zwar nur „kleinere Anpassungen und Verbesserungen“, wir wollten aber einfach mal sehen, was die mobile Nachrichten-App mit ihrer geringen Größe von 4,0 MB auf dem Kasten hat.

Im Gegensatz zu anderen bekannten Zeitungen beschränkt sich die F.A.Z. nicht nur auf drei Buchstaben, sondern bietet seit über 60 Jahren auch hochwertigen und objektiven Journalismus. Das gilt natürlich auch für die iPhone-App: In Sachen Texten und Inhalten gibt es am Angebot nichts auszusetzen. Egal ob Politik, Wirtschaft oder auch ein wenig Sport – man bekommt sehr viel Abwechslung geboten. Verzichten muss man lediglich auf die äußerst unspektakulären Boulevard-Meldungen diverser Casting-Shows & Co, aber das werten wir an dieser Stelle mal positiv.

Aus technischer Sicht weiß die F.A.Z.-App jedenfalls sehr zu überzeugen. Grafisch sehr schlicht, aber doch anspruchsvoll und vor allem ansprechend. Wie so oft stecken die waren Highlights im Detail. Öffnet man beispielsweise einen Artikel, werden mit der ersten Scroll-Bewegung alle überflüssigen Menüelemente ausgeblendet und der Artikel reicht über den ganzen Bildschirm.

Die bereits voreingestellte Schriftgröße habe ich persönlich als sehr angenehm empfunden, wer es größer oder kleiner mag, findet in der unteren Leiste jederzeit zwei Buttons, mit denen die Größe der Schrift angepasst werden kann. Außerdem kann man den geöffneten Artikel per Mail, Facebook oder Twitter weiterempfehlen oder in den Favoriten speichern.

Neben den aktuellen Meldungen und den Favoriten gibt es drei weitere große Menüpunkte. Da wären zum Beispiel Kommentar und Empfehlungen – zwei exklusive Bereiche für das iPhone, in denen man unter anderem wöchentliche Empfehlungen der Feuilleton-Redaktion aus den Bereichen Film, Musik oder Literatur findet. Der fünfte Menüpunkt ist „Mehr“ – und ihm sollte man auf jeden Fall Beachtung schenken.

Hier findet man nicht nur einen Überblick über 15 verschiedene News-Kategorien, sondern etwas versteckt auch nützliche Zusatz-Funktionen. So können beispielsweise Push-Benachrichtigungen für Eilmeldungen oder eine Offline-Funktion aktiviert werden. Hier lässt sich sogar auswählen, aus welchen Bereichen Artikel offline abgespeichert werden können, um sie später auch ohne Internetverbindung lesen zu können. Außerdem sind Börsendaten und Live-Ticker zum Fußball zu finden – leider nur zum Fußball und auch nur zur Bundesliga – andere Sportarten oder internationaler Fußball bleibt außen vor.

Aus technischer Sicht und vom Angebot her ist die F.A.Z. wirklich sehr gut umgesetzt und scheint im Vergleich mit anderen News-Apps auf keinen Fall schlecht da zu stehen. Im App Store gibt es momentan aber eine durchschnittliche Bewertung von zweieinhalb Sternen. Wie kommt’s?

Nach einer 30-tägigen Testphase wird für die Nutzung der App eine stolze Gebühr von 2,99 Euro pro Monat oder 22,99 Euro pro Jahr fällig – das ist wirklich viel. Vor allem aufgrund der Tatsache, dass ein Großteil der Inhalte auch kostenlos auf der F.A.Z.-Webseite verfügbar ist und laut Nutzerangaben auch noch Werbung in der App angezeigt werden soll, die uns auch über den Weg gelaufen ist. Neben dem Abo muss man sich zudem ein Konto auf FAZ.net anlegen, wenn der Testzeitraum abgelaufen ist.

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