TinyWorld: Jetzt geht es rund

Mittlerweile bin ich zur Foto-App-Expertin bei Appgefahren geworden – durch immer neue Produktionen der Entwickler gehen mir diesbezüglich aber auch nie die Themen aus. So auch heute: TinyWorld will angesehen und bewertet werden.

Erst vor wenigen Tagen in den App Store gelangt, kann man die 79 Cent teure App für „alle Devices mit eingebauter Kamera“ (Zitat der Entwickler) herunterladen. Allerdings muss mindestens iOS 4.2 auf dem Gerät installiert sein, um TinyWorld (App Store-Link) nutzen zu können. Die Rezensionen sind gemischt, aber im Großen und Ganzen wird die nur 1,6 MB große App überdurchschnittlich gut bewertet.

Ich war schon vor dem Test sehr gespannt, denn mir war die App schon kurz nach dem Erscheinen aufgefallen, insbesondere durch ihre im App Store hinterlegten Screenshots. Die Ergebnisse sahen sehr vielversprechend aus: kreisrund angeordnete 360-Grad-Panoramen in tollen Farben.

Nach dem Download und dem ersten Start der App dann eine leichte Verwunderung – das ist alles? Es öffnet sich ein Bildschirm, auf dem neben einem großen, unübersehbaren roten Auslösebutton nur die Live-Vorschau des zu erwartenden Bildes sowie dieselbe Ansicht des gleichen Motivs, allerdings in „normaler“ Ansicht ohne Effekt, dargestellt ist.

Schnell stelle ich fest, dass hier gar keine richtigen Panoramen erzeugt werden, sondern der aktuelle Bildausschnitt nur kreisrund zusammengelegt wird. Mit einem Antippen des Auslöse-Buttons wird eine höher auflösende Version des Vorschaubildes in der Camera Roll gespeichert. Die Größe des quadratischen Ergebnisfotos beträgt 1000 x 1000 Pixel, was gerade bei der Kamera des iPhone 4, die eigentlich mehr kann, nicht gerade viel ist. Hätte man vor, das entstandene Bild auf Papier zu bannen, würde es wohl nicht für mehr als einen 9 x 13-Abzug in annehmbarer Qualität reichen.

Weitere Einstellungen, Optionen oder eine Social-Network-Anbindung zum direkten Hochladen und Teilen der Fotos sucht man leider vergebens. Die Ergebnisse können sich effekttechnisch jedoch sehen lassen – nach einigen Testläufen kann sich sagen, dass man die besten Fotos erzielt, wenn man das abzulichtende Motiv schön waagerecht ausrichtet, damit der Anschluss in der unteren Hälfte des Fotos gut passt. Insbesondere bei Häuserreihen oder sich wiederholenden Mustern bekommt man witzige Bilder zustande. Einige gelungene Foto-Beispiele finden sich auch auf der Facebook-Seite von TinyWorld.

Für 79 Cent sicher eine interessante und witzige Spielerei, aber was die Auflösung der gespeicherten Fotos sowie weitere Features betrifft, ist durchaus noch Luft nach oben. Eine Facebook- oder Twitteranbindung, wählbare Auflösungen der Ergebnisbilder oder auch weitere Optionen wie Rahmen oder Farbspiele würden die App sicher noch aufwerten.

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Fernweh? Mit Top Traveller Reiseluft schnuppern

Und wieder einmal wollen wir euch ein iPad-Magazin vorstellen. Diesmal dreht es sich um das Thema Reisen.

Ferne Länder bereisen, neue Kulturen kennenlernen, seinen Horizont erweitern. Das Reisen um die ganze Welt, birgt viele positive Erfahrungen für den Einzelnen. Doch wohin am Besten zuerst reisen? Was tun wenn im Moment das Budget fehlt? Lieber eine Fernreise oder doch nur ins Nachbarland? Top Traveller kann bei diesen Fragen als Inspirationsquelle dienen und bringt Länder, seien sie noch so weit weg, transparent und unterhaltsam aufs heimische Sofa.

Das Reisemagazin Top Traveller (App Store-Link) steht als Gratis-App in englischer und deutscher Sprache zum Download bereit. Wir haben uns die April- und Maiausgabe zu Gemüte geführt.

Frankfurter Rundschau lässt grüßen
Top Traveller entspringt dem selben Haus wie die Frankfurter Rundschau. Die Frankfurter Rundschau hat hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit gegenüber Top Traveller aber einiges an Vorsprung. Nach dem ersten Start der App empfiehlt es sich im Editorial einen kleinen Blick auf den Bedien-Guide zu werfen oder die Hilfe zur Navigation zu befragen. Das Prinzip der Bedienung ist vorrangig das horizontale Wischen mit einem oder zwei Fingern, um zur nächsten Seite oder Beitrag zu gelangen. Durch einfaches Tippen auf den Bildschirm erscheinen zwei Navigationsleisten am oberen und unteren Bildschirmrand. Hier hat der User die Möglichkeit sich das Inhaltsverzeichnis in kompakter Form anzeigen lassen, ein Lesezeichen zu setzen, die Hilfe aufzurufen, in den Kiosk und die Bibliothek zu gehen.

Mit Hilfe des Navigationsbuttons soll das zurechtfinden innerhalb des Magazins nochmals erleichtert werden, jedoch sollten sich die Entwickler das Motto „weniger ist mehr“ zu Gemüte führen. Anhand des Überangebots an Navigationsmöglichkeiten weiß der Leser fast nicht mehr, wohin er klicken soll, um gezielt zu einer Seite, einer bestimmten Galerie oder beispielsweise dem Titelbild zu gelangen. Intuitive Bedienung fällt schwer, da man sich als Nutzer in jedem Beitrag mehr oder weniger anders verhalten muss. Mal muss man vertikal, mal horizontal scrollen. Das Reisemagazin ist leider nur als Querformat vorhanden, obwohl es sich bei Magazinen bewährt hat, ebenso das Hochformat des iPads auszunutzen. Zum einen weisen Sternchen innerhalb der Beiträge auf Bildergalerien, Videos oder Gastro-Tipps hin, zum anderen sind es Infobuttons, oder die weiterführenden Inhalte verstecken sich hinter einer Leiste.

Tolle Inhalte per Kiosk laden
Bei den redaktionellen Inhalten kann Top Traveller dagegen vollends punkten. Asien, Europa, Afrika Nord- und Südamerika, Australien. Kein Kontinent fehlt, alle Länder um den ganzen Globus werden von den Redakteuren vorgestellt. Das Inhaltsverzeichnis ist unter anderem anhand einer Weltkarte dargestellt, in der man nur auf die entsprechenden Punkte auf der Karte klicken muss, um den ausgewählten Ort zu „bereisen“. Dort erwarten den Leser Berichte zu Landschaften, Kultur und Leuten.

Viele ausgesuchte Fotos und Videos, die man größtenteils dann auch in der Fullscreen-Ansicht betrachten kann, runden die qualitativ hochwertigen Beiträge ab. Besichtigungs- und Shoppingtipps abseits vom Massentourismus und geheimes Insider-Wissen machen Lust auf Reisen und Erkundschaften. Bei den ganzen Geheimtipps fehlen die zwar bekannten, aber immer noch schönsten Plätze der Welt, trotzdem nicht. Unter den Rubriken Toptrip, Abenteuertrip, Citytrip, Genusstrip, Wellnesstrip und Tophotels sollte für jeden Reisenden oder Daheimgebliebenen etwas dabei sein.

Mittels eingebauter Kioskfunktion kann sich der Leser jeden Monat die jeweils neue Gratisausgabe herunterladen. Diese bleibt dann auch offline verfügbar. In der eigenen Bibliothek bleiben ältere Ausgaben gespeichert, so dass man sie auch noch nach längerer Zeit wieder aufrufen kann.

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Spoing: Diamentenjagd mit iPhone und iPad

Bereits am 12. Mai hat der Publisher Chillingo ein neues Spiel veröffentlicht, das auf den Namen Spoing hört.

Leider haben sich die Entwickler dazu entscheiden, keine Universal-App anzubieten. Somit gibt es zwei Versionen, die iPhone-App (App Store-Link) kostet 79 Cent, für die iPad-Version (App Store-Link) muss man 1,59 Euro zahlen.

Spoing ist ein kleines Tierchen, das auf Diamanten steht. In jedem Level gibt es Plattformen, auf denen Spoing verweilen kann. Jede Plattform besteht aus zwei Ankerpunkten, in der Mitte ist ein Seil gespannt. Um Spoing in Richtung Ziel zu bewegen, kann man ihn von der einen zur anderen Plattform katapultieren, indem man das Seil spannt.

Auf dem Weg zum Ziel können Diamanten eingesammelt werden, die die Zeit anhalten und dem Spieler so etwas Luft verschaffen. Am Anfang jeden Levels wird angezeigt, wie lange man maximal brauchen darf, damit man noch drei Punkte bekommt. Das Spiel ist in Abschnitte eingeteilt und man darf nur dann weiterspielen, wenn man eine gewissen Punktzahl erreicht hat.

In Spoing lauern natürlich auch Gefahren, denen man aus dem Weg gehen sollte, denn sonst beginnt man von vorne. Der Vorteil bei größeren Leveln ist, dass blaue Plattformen Speicherpunkte darstellen. Fällt man herunter, darf man von der blauen Plattform weiter machen.

Die Level werden nach und nach anspruchsvoller und größer, jedoch bleibt da Spielprinzip immer gleich. Aus diesem Grund werden sich einige sicher schnell langweilen, denn Spoing ist kein Spiel, das wirklich süchtig machen kann. Auch die Bewertungen im App Store sind sehr durchwachsen.

Das Spiel bringt eine Retina-Grafik mit und ist für zwischendurch sicher ganz nett, doch wer sich hohen Spielspaß erhofft, wird schnell enttäuscht. Auffällig sind auch die langen Ladezeiten Immerhin bringt Spoing bringt eine Game Center-Anbindung mit Highscore-Listen und Herausforderungen mit.

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OmniOutliner: Textprogramm im Test

Die Applikation OmniOutliner for iPad ist seit dem 12. Mai im App Store verfügbar, doch der Preis schreckt ab. Was kann die App?

Der ein oder andere kennt das Programm sicher, da es ebenfalls eine gleichnamige Anwendung für den Computer gibt. Seit wenigen Wochen kann man OmniOutliner nun auch auf dem iPad nutzen. Vorweg sei noch gesagt, dass die Applikation nicht günstig ist und mit 15,99 Euro zu Buche schlägt.

Mit OmniOutliner (App Store-Link) lassen sich schnell Texte und Tabellen erstellen, wie zum Beispiel eine Kalkulation. Direkt zum Start bekommt man eine Übersicht geboten, damit man sich in er App besser zurecht findet. Der Willkommensbildschirm erklärt kurz und prägnant die wichtigsten Funktionen.

In der Dokumentenübersicht kann ein neues Dokument erstellt werden und danach geht es an die Textverarbeitung. Der Bildschirm kann in mehrere Spalten aufgeteilt werden – diese können mit einer Überschrift betitelt werden. Die Spaltenbreite kann individuell eingestellt werden, in dem man am Ende jeder Spalte die Markierung mit einer Fingerwisch verschiebt.

Außerdem bietet OmniOutliner die gängigsten Funktionen zur Textverarbeitung an. So kann man mit wenigen Klicks Schriftgröße, Schriftart oder Schrifttypus ändern. Auch ist es möglich, verschiedene Farben zu verwenden, um bestimmte Punkte hervorzuheben. Ebenfalls kann der Hintergrund angepasst werden, es muss also nicht immer die Vorgabe genutzt werden.

Der geschriebene Text kann mit wenigen Handgriffen nach den eigenen Vorlieben formatiert werden. Er kann eingerückt, als Liste dargestellt oder versteckt werden. Ist die Bearbeitung abgeschlossen, würde sich der Nutzer über die AirPrint-Funktion freuen, doch diese ist leider nicht vorhanden.

Ebenfalls nicht möglich ist das Skalieren von Bildern oder bei der Auflistung Bulletpoints zu nutzen. Eine Suchfunktion gibt es leider nicht, so muss man die Dokumente mühselig von Hand inspizieren. Dokumente können nur via iDisk und WebDAV importiert oder exportiert werden. Zum Export steht leider kein PDF-Format zur Verfügung.

Wenn man nun über 100 Dokumente erstellt hat und zur Übersicht zurückkehrt, bekommt man nur eine Art CoverFlow geboten. Bei einer Vielzahl an Dateien ist die Darstellung allerdings eher ungeeignet. Hier wäre eine alternative Liste wünschenswert.

OmniOutliner liegt in Version 1.0.1 vor und bringt noch ein paar Kinderkrankheiten mit sich, die schnellstmöglich behoben werden sollten, da man für den Kaufpreis schon etwas mehr erwarten kann. Die derzeit verfügbaren Funktionen sind gerade noch zufriedenstellend und bieten dem Nutzer einen leichten Umgang in Sachen Textverarbeitung.

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Cagot von Tom Knox – mehr als ein eBook

Der Thriller „Cagot“ (App Store-Link) von Tom Knox ist beim Hoffmann Campe Verlag am 28. März 2011 erschienen und seither in jedem Buchladen zu bekommen. Für iPad- und iPhone-Nutzer gibt es das Buch nicht als reguläres eBook im iBookstore, sondern ist als eigenständige App unter dem Titel „Cagot von Tom Knox. Enhanced E-Book“ zu kaufen.

Wir haben uns in die ersten Kapitel eingelesen, aber worum geht es überhaupt. Der Verlag beschreibt seinen Thriller wie folgt: „Eine Serie entsetzlicher Ritualmorde erschüttert England. Allen Morden gemeinsam ist: das hohe Alter der Opfer, deren baskische Herkunft und Deformierungen an Händen und Füßen. Journalist Simon Quinn ermittelt und wird auf einen Volksstamm aufmerksam, der wegen seiner ‚Andersartigkeit‘ von jeher verfolgt wurde – die Cagots. Quinn arbeitet als freier Journalist und wittert in der Mordserie eine ganz große Story. Seine Recherchen führen ihn in ein Genforschungsinstitut, wo er nicht nur mehr über das geschundene Volk der Cagots erfährt, sondern auch von den Untersuchungen des deutschen Arztes und Rassenhygienikers Eugen Fischer, der unter Hitler im französischen Internierungslager Gurs seine Studien machte.“

Die ersten Kapitel haben uns schnell in den Bann gezogen. Jedoch sind wir keine Literaturkritiker und deshalb wollen wir euch unqualifizierte Kommentare zur Handlung und den Figuren ersparen und haben uns lieber die Funktionen des „enhanced eBooks“ angesehen.

Erweitertes elektronisches Book trifft im wahrsten Sinne des Wortes zu. Ganze 1,72 GB Speicherplatz müsst Ihr für Cagot opfern, dafür sind aber auch alle Inhalte der App offline verfügbar. Nur für den Download sollte etwas Geduld mitgebracht werden.

Hat man die App geöffnet, sieht der Leser eine Landkarte, auf der verschiedene Punkte markiert sind, sowie ein Buch, ein Foto, eine Kassette, ein Notizbuch und Kopfhörer. Jedes Element ist auswählbar und was sich dahinter verbirgt, erklärt die Symbolik.

Gespickt mit vielen Features
Das eBook selbst ist mit weiteren Features gespickt. Beim Lesemodus kann man zwischen Hoch- und Querformat wählen. Verschiedene Schriftgößen, als auch eine Tages- und Nachtansicht sind verfügbar. Orte und Fremdwörter kann man sich im Fließtext markiert anzeigen lassen. Klickt man dann auf die Markierung, erscheinen Hintergrundinformationen, Erklärungen, Fotos oder der entsprechende Ort wird auf der Landkarte angezeigt. Die Markierungen und vielen Erklärungen können den Lesefluss zwar etwas unterbrechen, aber wie gesagt: Man muss sich diese Hinweise nicht unbedingt anzeigen lassen.

Blättern funktioniert einfach mit horizontalem Wischen. Ein separates Inhaltverzeichnis erleichtert das Springen zu verschiedenen Punkten. Schließt man die App, merkt sich ein automatisches Lesezeichen die letzte Seite und beim erneuten Öffnen gelangt man sofort zu der Seite, die man zuletzt aufgerufen hatte. Während des Lesens ist uns aufgefallen, dass manchmal der eine oder andere Buchstabe fehlt, hin- und wieder Zeilenumbrüche oder Trennzeichen falsch gesetzt sind. Aber das ist nur vereinzelt der Fall. Dennoch wird das in der Printversion wohl kaum vorkommen.

Wirklich bemerkenswert an Cagot ist das ganze Bonusmaterial, das es in der ganzen App gibt. Am Besten lässt sich der Umfang der App mit einer Bonus-DVD vergleichen. Interviews mit dem Autor Tom Knox, Reisenotizen die er geschrieben hat, ein Personenverzeichnis, ein kleines baskisches Wörterbuch, Rätsel, Videos und vieles mehr kann man offline abrufen. Wem das Buch gefällt, hat hier noch eine Menge Möglichkeiten sich weiter auszutoben. Das ganze eBook ist ferner als Hörbuch-Version innerhalb der App vorhanden. Je nach Lust und Laune kann man ein Kapitel selbst lesen und sich das nächste vorlesen lassen. Bei unseren Tests ist die App hin- und wieder abgestürzt, was vermutlich auf die vielen Inhalte zurückzuführen ist.

Abschreckender Preis
Durch das ganze inhaltliche Spektrum, Fotos und Videos von Schauplätzen, bleibt vielleicht die eigene Fantasie ein wenig auf der Strecke. Aber niemand ist gezwungen, während oder vor dem Lesen des Buches, sich die multimedialen Inhalte anzusehen.

Die Universal-App ist für das iPhone und das iPad zu haben. Ob genug Speicherplatz vorhanden ist, solltet ihr am Besten vor dem Download klären. Kostenpunkt ist in diesem Fall 14,99 Euro. Manch einem mag das für eine App teuer erscheinen, aber wer schon mal im iBooks-Store eingekauft hat, weiß, dass alle aktuellen Bücher im Prinzip dasselbe kosten wie die Printausgabe. Bei „Cagot von Tom Knox. Enhanced E-Book“ bekommt man außer dem E-Book noch eine Menge mehr geboten – das ist ein klares Plus.

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Casey’s Contraptions: Puzzle für jung und alt

Am 19. Mai hat es die App Casey’s Contraptions in den App Store geschafft und wurde von den Nutzern positiv bewertet. Was kann das iPad-Spiel?

Apple hat Casey’s Contraptions bereits als „Neu und beachtenswert“ eingestuft, doch nicht immer muss es sich dann um eine gute App handeln. Wir haben uns Casey’s Contraptions einmal genauer angesehen und stellen euch das Spielprinzip in einem Testbericht vor.

Casey’s Contraptions wurde liebevoll gestaltet und bringt bunte Grafik speziell für Kinder mit, doch die App ist auch für ältere Nutzer ein Spaß. In über 70 Leveln muss jeweils eine Aufgabe gelöst werden, die zu Anfang gestellt wird.

Casey, der kleine Junge mit den gelben Haaren, sagt euch was zu tun ist. So muss beispielsweise ein Ballon unter ein Regal befördert werden oder ein Ball in einen Korb. Dazu stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Am unteren Bildschirmrand befinden sich Objekte, die man im Level verbauen kann. Doch auch schon vorgegebene Objekte können benutzt werden, um das Level erfolgreich abzuschließen.

Um Abschnitt zwei freizuschalten, benötigt man mindestens 15 Sterne aus Abschnitt eins. In jedem Level gibt es bis zu drei Sterne. Diese müssen mit dem Ball oder Ballon eingesammelt werden, was allerdings manchmal ziemlich schwierig ist.

Leider ist Casey’s Contraptions nur in englischer Sprache verfügbar, dass sollte aber kein großes Hindernis sein. Selbst Kinder dürften schnell den Dreh heraus haben, worum es genau geht und was zu tun ist.

Casey’s Contraptions bringt eine Game Center-Anbindung mit, um Highscores von sich und Freunden zu verfolgen. Außerdem gibt es einen Editor, in dem man gleich auf dem iPad eigene Level kreieren kann. Der Umfang des Spiels ist so nahezu unbegrenzt, das gefällt uns.

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Aelios Weather: Beeindruckende Wetter-App im Test

Passend zum Vatertags-Wetter gibt es heute einen ausführlichen Bericht über Aelios Weather (App Store-Link), das es vor einigen Tagen bis an die Spitze der iPad-Charts geschafft hat.

Hat man ein iPad gekauft, wird man sich schnell wundern, warum dort keine vorinstallierte Wetter-App vorhanden ist. Den Grund dafür können wir euch leider nicht nennen, immerhin haben wir Alternativen für euch parat.

Die Applikation Aelios Weather ist erst seit dem 23. Mai im App Store vertreten, ist zwischenzeitlich aber schon ganz oben angelangt. Die App ist ziemlich simpel aufgebaut und liefert zuverlässige Wetter-Daten.

Wenn man die App startet, bekommt man direkt eine Weltkarte angezeigt. In der Mitte befindet sich ein Rad, mit dem man über die komplette Karten navigieren kann. Über diesem Rad wird die Stadt angezeigt, auf der man sich gerade befindet. Mit einem Klick auf den Namen erscheint die Prognose für die kommenden 24 Stunden. Dreht man an dem Rad, kann man sich die Vorhersage für die ganze nächste Woche anzeigen lassen.

Einstellungen gibt es nicht viele, jedoch recht wichtige. Da wir in Deutschland die Temperatur in Grad und die Windgeschwindigkeit in km/h messen, sollte man zu Anfang diese Werte in den Einstellungen hinterlegen. Standardmäßig sind nämlich Fahrenheit und mph eingetragen. Über den kleinen i-Button gelangt man in die Einstellungen und kann dort auch die Sounds deaktivieren. Außerdem gibt es die Möglichkeit, eine Empfehlung der App an verschiedene Netzwerke wie Facebook oder Twitter weiterzuleiten.

Leider noch wenige Informationen
In der Übersicht selbst kann man seinen eigenen Standort bestimmen lassen, um das aktuelle Wetter zu erfahren. Die Ortung funktioniert problemlos. Wer in ein anderes Land oder in eine andere Stadt reist, und wissen möchte, wie das Wetter dort ist beziehungsweise wird, kann von der Suche Gebrauch machen. In der oberen rechten Ecke befindet sich der Such-Button. Schnell die Stadt eingetippt und das Rad bewegt sich an den entsprechenden Ort.

Das sind auch schon alle Funktionen von Aelios Weather. Die App macht genau das, was sie verspricht, und bezieht die Wetterdaten von www.met.no. Die Idee die Wetterdaten so darzustellen ist wirklich gut und beeindruckt viele iPad-Nutzer.

Doch so beeindruckend die Darstellung auch ist: Den praktischen Nutzern gilt es noch zu verbessern. Momentan kann man keine Orte als Favoriten speichern, sondern muss sich immer manuell (oder über die Ortungsdienste) auf die Suche machen. Mit einem schnellen Blick ist es daher meist nicht getan. Zudem muss man auf Zusatzinformationen wie Regenwahrscheinlichkeit oder Sonnenstunden verzichten.

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Puzzle-Spiel The Heist: Die Nummer eins im Test

The Heist haben wir euch bereits vor einer Woche vorgestellt. Da sich die App auf dem ersten Platz der iPhone-Charts festgesetzt hat, folgt nun der verdiente Test.

Heute haben wir uns The Heist einmal genauer angesehen und wollen euch die einzelnen Puzzle-Spiele genauer erläutern. Das Spiel ist am 26. Mai erschienen und kostet günstige 79 Cent.

The Heist (App Store-Link) ist nur für das iPhone erhältlich und bringt eine Retina-optimierte Grafik mit sich. Insgesamt müssen 60 Puzzles gelöst werden, dabei stehen 19 Game Center-Herausforderungen zur Verfügung.

Puzzle-Typ Nummer eins ist sicher vielen bekannt. Auf dem Bildschirm befinden sich senkrechte und waagerechte Holzblöcke und ein Elektro-Chip. Dieser Chip muss zum Ausgang geführt werden, doch dabei dürfen die Holzblöcke, die den Ausgang blockieren, nur verschoben, nicht aber gedreht werden. Durch die richtige Kombination ist der Chip schnell befreit, aber die späteren Level sind schon ziemlich knifflig. Insgesamt gibt es 15 solcher Rätsel.

Im Abschnitt Nummer zwei findet man ein Puzzle wieder, das dem Spielprinzip von Sudoku ähnelt. Auf dem Display befinden sich verschiedenfarbige Objekte, am Bildschirmrand sind weitere vorhanden. Diese müssen auf den freien Stellen platziert werden. Allerdings darf ein Zeichen in einer Zeilen und Spalte nur einmal vorkommen. Hier muss man genau hinsehen, damit nichts schief geht. Auch hier gibt es 15 Level.

In Spiel-Modus Nummer drei müssen Kisten auf die dafür vorgesehene Position geschoben werden. Man spielt einen Roboter, der die Kisten bewegen kann, indem er sich davor stellt und dann die Kiste in die jeweilige Richtung schiebt. In späteren Leveln könnte man schon einmal etwas länger brauchen.

Zu guter letzt Puzzle-Typ Nummer vier: Wer die kleinen Bilder-Puzzle von früher kennt, wird mit diesem Puzzle-Typ keine Probleme haben. Das 9×9 Feld beinhaltet acht Quadrate mit verschieden farbigen Leitungen, die so sortiert werden müssen, dass die passende Farbe am passenden Ausgang liegt. Insgesamt gibt es auch hier 15 Level.

Alles in allem ist The Heist ein nettes Puzzle-Spiel, das allerdings recht schnell durchgespielt ist. Die höheren Level in den jeweiligen Abschnitten sind natürlich etwas komplizierter, mit ein wenig Nachdenken und Geduld bekommt man auch diese gelöst. Immerhin gibt es am Ende eine Belohnung. Wer Macheist kennt, wird sich schon vorstellen können, was sich dahinter verbirgt…

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Jetzt wird gestrampelt: Touchgrind BMX im Test

Das iPad Spiel der Woche haben wir euch schon vorgestellt, nun gibt es einen Test des iPhone-Pendants. In dieser Woche wird Touchgrind BMX von Apple beworben.

Touchgrind BMX (App Store-Link) ist erst am 26. Mai erschienen und kostet derzeit 3,99 Euro. Daran wird sich vermutlich auch nicht so schnell etwas ändern, denn Illusion Labs ist für sehr stabile Preisgestaltung bekannt. Umso mehr dürften sich viele unserer Leser die Frage stellen: Lohnt sich ein Fahrrad-Spiel für diesen Preis?

Wir haben bereits kräftig in die Pedale getreten und wollen euch unsere Eindrücke von Touchgrind BMX schildern. Eines können wir euch aber schon vorab verraten: Wir wissen zwar nicht mehr ganz so genau, wie schwer es damals war, das erste Mal auf einem richtig Sattel zu sitzen – auf dem iPhone ist es allerdings eine richtig große Herausforderung.

Bevor man sich auf die Piste wagt, sollte man auf jeden Fall einen Blick auf die drei Tutorial-Videos werfen, auch wenn das grundlegende Spielprinzip bei der ersten Fahrt erklärt wird. Unterwegs ist man mit verschiedenenfarbigen Rädern auf einer von fünf freischaltbaren Strecken. Der jeweilige Verlauf ist vorgegeben, man kann zwar diverse Rampen benutzt, sich aber nicht frei bewegen.

Das Hauptaugenmerk von Touchgrind BMX liegt natürlich auf den verschiedenen Tricks und einer sauberen Fahrt. Mit zwei Fingern auf dem Display werden Backspins, Tailwhips oder Barspins durchgeführt. Ausgeführt werden die Tricks mit verschiedenen Gesten, die in den Tutorials veranschaulicht werden. Es sind zwar nicht viele Moves, trotzdem muss man sie aber erst einmal beherrschen.

Das Punktesystem ist ohnehin sehr ausgeklügelt. Für einen Trick bekommt man eine spezielle Punktzahl, wiederholt man den gleichen Trick aber ein weiteres Mal, kassiert man weniger Punkte. Die Kasse klingelt, wenn man mehrere Tricks miteinander kombiniert. Hier wird es dann richtig kompliziert: Steht das Fahrrad Kopf oder fliegt rückwärts, bringen eingeschobene Tricks zusätzliche Punkte.

Frust ist verboten
Wenn man alle Rekorde brechen will, kommt man um den Multiplikator nicht herum. Der lädt sich auf, wenn man bei einem Sprung mindestens 10.000 Punkte sammelt. Macht man allerdings einen Fehler und stürzt, fängt man von Null an.

Eben diese Stürze werden in Touchgrind BMX defintiv vorkommen. Ob man sich vorher oder nachher einen Knoten in die Finger gedreht hat, ist noch ungewiss. Fest steht allerdings: Der Schwierigkeitsgrad von Touchgrind BMX ist enorm hoch, man muss sich wirklich eine Weile damit beschäftigen.

Um weitere Kurse freizuschalten, muss man Adrenalin-Punkte sammeln. Neben einer Medaille kann man auch bestimmte Herausforderungen bestehen, etwa mit einem bestimmten Trick an einem bestimmten Sprung. Leider sind die Herausforderungen, genau wie das ganze Spiel, in englischer Sprache beschrieben. Das führt leider dazu, das man oft nicht so genau weiß, was man überhaupt machen muss.

Besonders gute Runs kann man übrigens als Wiederholung speichern und direkt auf Youtube hochladen. Bis dahin ist es allerdings ein weiter Weg, denn der Schwierigkeitsgrad ist nicht zu verachten. Wer den Vorgänger Touchgrind, damals noch mit einem Skateboard, schon mochte, wird aber bestimmt nicht enttäuscht. Sehr gefreut haben wir uns über das gestrige Update: Nachträglich haben die Entwickler Retina-Support hinzugefügt, die Grafik sieht noch einmal besser aus. Warum nicht gleich so?

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Super Fahrschule: Für die Prüfung pauken

Am Wochenende gab es iFahrschule im Angebot. Mit 7 Euro war unser Favorit aber immer noch sehr teurer. Wie schlägt sich die günstigere Konkurrenz?

Nach dem knapp 17 MB großen Download kann man direkt beginnen und die bekannten Fahrschul-Bögen durchgehen. Zu Beginn hat man die Auswahl, ob man einfach nur ein paar Fragen wiederholen und lernen will, oder gleich eine ganze Prüfung simuliert werden soll.

Wer mit Super Fahrschule (App Store-Link) nur lernen möchte, sollte sich den Unterpunkt Wiederholung genauer ansehen. Anfangs wählt man die Führerscheinklasse aus, zur Verfügung stehen folgende Klassen: A, A1, B, B1, C, C1, D, D1, L, M, S, T, MOFA.

Danach kann es auch schon losgehen. Es werden zufällig 30 Fragen ausgewählt und insgesamt hat man 60 Minuten Zeit, alle Bögen durchzugehen. Wenn eine Frage bebildert ist, kann das Bild mit einem Klick vergrößert werden, allerdings ist es nur im Querformat verfügbar. Bei den Fotos handelt es sich um offizielle Bilder vom TÜV 2011. Wenn man der Meinung ist, alle Antworten angekreuzt zu haben, kann die Frage direkt ausgewertet werden. Die die richtigen Antworten werden sofort angezeigt.

Wenn man genug geübt hat, kann man sich wagen, eine Prüfung anzugehen. Hier werden die Fragen natürlich erst am Ende ausgewertet, die jeweilige Punktegrenze wird je nach Führerscheinauswahl beachtet. Außerdem gibt es eine Statistik, die die zehn vorherigen Testversuche grafisch darstellt.

Der nervende Sound kann übrigens unten rechts ausgeschaltet werden. Im Hauptmenü hat man stattdessen noch die Möglichkeit, mit einem Klick die iPod-Wiedergabe zu starten. So kann man auch mit seiner eigenen Musik lernen und sich auf die Führerscheinprüfung vorbereiten.

Super Fahrschule ist eine ganz nette App, die mit derzeit 4,99 Euro etwas günstiger ist als der teure Konkurrent iFahrschule (Normalpreis 12,99 Euro, Universal-App). Qualitativ strauchelt die App leider auch ein wenig. Wenn sie mal wieder für 79 Cent im Angebot ist, was häufiger vorkommt, kann man jedoch nicht viel falsch machen.

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LeaveDays: Urlaubstage immer im Blick

Habt ihr all eure Urlaubstage im Kopf? Wisst ihr wie viele Tage noch vom letzten Jahr übrig sind? Nein? „There’s an app for that“.

Der gerade einmal 100 KB Download ist in wenigen Sekunden getätigt. LeaveDays (App Store-Link) liegt derzeit in Version 2.0 vor und bietet eine einfache Übersicht aller Urlaubstage, die Kosten sind mit 79 Cent beinahe genau so gering wie die Größe der App.

Am unteren Bildschirmrand befinden sich drei Unterpunkte: Statistik, Eingabe und Einstellungen. In den Einstellungen sollte man anfangs eintragen, wie viele Urlaubstage im Jahr zur Verfügung stehen, sowie den Resturlaub vom Vorjahr. Danach wechselt man zur Eingabe, wo eine Kalenderübersicht auf einen wartet.

Die Eingabe ist intuitiv und erfolgt durch einen Fingertip oder durch wischen über mehrere Tage. Mit dieser Aktion werden Urlaubstage markiert. Wer allerdings nur einen halben Tag für den eigenen Urlaub kennzeichnen möchte, muss auf das entsprechende Feld etwa drei Sekunden drücken. Volle Urlaubstage werden grün dargestellt, halbe Tage in der Farbe gelb.

Mit den oberen Pfeiltasten kann man in den Monaten hin und her springen. Leider gibt es keine Funktion, die es erlaubt zu einem bestimmtem Datum zu springen, wenn man beispielsweise schon im Voraus weiß, dass man am Jahresende einen Urlaub geplant hat. Außerdem wird am linken Rand noch die Kalenderwoche angezeigt.

In der Statistik bekommt man eine Übersicht der genommen Urlaubstage des aktuellen Jahres. Trägt man allerdings Urlaub schon für das nächste Jahr ein, erscheinen keinen Zahlen in der Statistik – schade eigentlich. Zudem gibt es eine Auflistung sortiert nach Monaten. Pro Monat werden die Urlaubstage angezeigt, mit einem Klick auf den jeweiligen Monat bekommt man eine detaillierte Auflistung. Hier kann man mit einem Fingerwisch einen Tag einfach wieder löschen. Zu guter Letzt werden noch die restlichen Tage angezeigt, die noch verbleiben.

LeaveDays ist sehr einfach gestrickt, macht allerdings genau das was es verspricht. Wir würden uns noch über eine Export-Funktion freuen oder über eine grafische Darstellung der Statistik. Für kleine 79 Cent hat man seine Urlaubstage immer im Blick.

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Zerstörerisches Jump’n’Run: Demolition Dash

Freunden gepflegter Zerstörungslust und einem Faible für Jump’n’Run-Games wurde bislang im App Store nicht wirklich gerecht – das kann sich mit dem frisch erschienenen Spiel Demolition Dash ändern.

Gerade ist uns diese Neuerscheinung aus dem Hause dreamfab auf den Tisch geflattert: seit heute, dem 26.05.2011, kann die App für iPhone/iPod Touch (App Store-Link) für 79 Cent heruntergeladen werden. Zusätzlich gibt es eine HD-Version für das iPad (App Store-Link), für die momentan 1,59 Euro fällig wird. Wichtig hier: Zur Zeit unterstützt das Game nur das iPhone 3GS/4, den iPod Touch 3 (16 GB und mehr)/4 sowie die beiden iPad. Wie schon im Intro erwähnt, ist Demolition Dash eine Mischung aus schnellem Jump’N’Run und blinder Zerstörungswut. Wie das zusammenpaßt, klärt unser kleiner App Test.

Die App kommt schon zu Beginn mit ansprechender, Retina-Display-optimierter Grafik daher und kann im Hauptmenü komplett auf Deutsch eingestellt werden. Will man mit dem Spielen loslegen, gibt es vorweg ein kurzes, bebildertes Tutorial, in dem die Tastenbelegung und die Steuerung kurz angerissen wird, auch die Bonusgegenstände werden erwähnt. So steuert man die Hauptfigur, den kleinen, pinken Drachen Zilla, durch Sprünge oder kann mit einem weiteren Button „Brüllen“ seine Gegner vom Bildschirm schreien. In insgesamt 24 Leveln, die in 8 verschiedenen Weltstädten (u.a. Paris, London, Tokio, New York und Sydney) angelegt sind, gilt es sich gegen Patrouillen von Polizisten, Autos und Straßensperren durchzusetzen.

Die Steuerung wirkt im ersten Moment einfach und ist innerhalb weniger Sekunden in Fleisch und Blut übergegangen. Ziel eines jeden Levels ist es, möglichst viel Material, was auf der Straße liegt, (Autos, Straßenschilder, Werbetafeln etc.) zu zerstören, denn diese bringen Punkte. Nebenbei hängen bunte Luftballons in der Luft, durch die man mit Boni ausgestattet wird. Ab und an kreuzen widerspenstige Polizisten und ihre Fahrzeuge (bis hin zu Helikoptern!) den Weg, die es mit Zillas Brüllorgan ebenfalls wegzupusten gilt. In manchen Leveln werden Extra-Aufgaben verteilt, z.B. mindestens 65 rote Luftballons einzusammeln.

Schneller Drache mit vier Leben
Der kleine Zilla hat – ganz Drache halt – einen kräftigen, gestreiften Schwanz, der ihm 4 Leben beschert. Jede Feindesberührung oder auch Stürze in Abgründe lassen den Schwanz kürzer werden, bis zum Schluss nur noch ein Stummelchen übrig bleibt und der Spieler weiß – noch eine unsaubere Bewegung, und das Spiel ist vorbei. Auf der anderen Seite können zur Verlängerung des Drachenlebens auch verschiedene Boni eingesammelt werden, die Zilla auf dem Weg durch die Weltstädte helfen können: eine Chili läßt ihn kräftiger brüllen, Flügel verleihen ihm Flugkraft und ein Stern bringt ihm Unverwundbarkeit.

Das Spiel macht auf jeden Fall tierischen Spaß – und das nicht nur, weil es keine komplizierten Moves gibt, sondern einfach drauflos gesprungen und gebrüllt werden kann. Hier liegt aber auch gleichzeitig ein kleines Manko der ansonsten vielversprechenden App: alles geht so schnell, dass man bei all dem Springen und Brüllen auch gerne mal den Überblick verliert – von der liebevollen Grafik der einzelnen Level mal ganz abgesehen.

Da das Spiel aufgrund eben dieses rasend schnellen Gameplays sehr speicherlastig ist, kann es ebenso schnell zu Abstürzen kommen; diesen negativen Aspekt erwähnen die Entwickler sogar auf der Demolition Dash-Seite im App Store. Ein Neustart des Geräts soll dabei Abhilfe schaffen. Auch bei mir auf dem iPhone 4 stürzte das Spiel zu Anfang mehrmals nach Beendigung eines Levels ab, seit dem Reboot des Geräts allerdings läuft es zumindest bei mir fehlerfrei.

Wer sich gerne mit anderen Spielern misst, findet auch noch eine Game Center-Anbindung. Eine OpenFeint-Funktion sowie neue Challenges, Städte und Spielsprachen werden laut Anpreisung der dreamfab-Entwickler schon bald in einem Update nachgereicht werden.

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HolidayCheck: Die neue iPhone-App im Test

Jeder, der schon einmal im Internet nach Hotels gesucht hat oder wissen wollte, wie das im Reisebüro ausgewählte Hotel wirklich von Urlaubern bewertet wird, kennt HolidayCheck. Heute gibt es neben der mobilen Webseite auch eine eigene iPhone-Applikation.

Ein Teil dieser Zeilen ist auf dem Münchner Flughafen entstanden. Die gerade einmal 5.8 MB große und kostenlos angebotene App ist schnell geladen und ebenso schnell geöffnet. Nach dem eigentlichen Download kann man sich noch eine Hotelliste auf sein Gerät laden, dazu aber später mehr. Eines können wir allerdings schon jetzt ganz sicher sagen: Wenn man auf dem Weg nach Hause am Flughafen sitzt und sich ein paar Urlaubshotels ansieht, kommt schon Fernweh auf.

HolidayCheck (App Store-Link) kann schon nach wenigen Sekunden mit ihrem einfachen Aufbau überzeugen. In Sachen Nutzeroberfläche kann man hier kaum etwas falsch machen. Mit dem Button „Hotels suchen“ findet man schnell sein gewünschtes Hotel. Die Suche aktualisiert sich dabei nach jedem eingegebenen Buchstaben, meinst muss man gar nicht den kompletten Namen des Hotels eingeben.

Bereits in den Suchergebnissen wird die Wiederempfehlungsrate des Hotels angezeigt, weitere Informationen erhält man in der Detailübersicht. Neben Fotos und Videos, natürlich alle aufgenommen von Urlaubern, erhält man einen guten Eindruck vom Hotel. Dafür ist natürlich eine Internetverbindung notwendig, das gleiche gilt für die oft umfangreichen Bewertungen der anderen Nutzer. Für mich persönliche mittlerweile eine unverzichtbare Hilfe auf der Suche nach dem richtigen Hotel…

Im Hauptmenü und in der Hotel-Detailansicht stößt man auf einen neuen Punkt, den man als Nutzer von HolidayCheck bisher nicht kannte – den QuickCheck. Hierbei handelt es sich um eine neue Funktion der iPhone-Applikation, entsprechend wenige Einträge sind bisher zu finden.

Soziale Note: Der QuickCheck
Durch einen vorherigen Download einer umfangreichen Datenbank, die über 250.000 Hotelnamen beinhaltet, funktioniert das Anfertigen eines QuickChecks direkt im Urlaub, auch im Ausland. Zunächst wählt man ein Hotel aus der Liste, was aufgrund der GPS-Lokalisierung recht schnell funktioniert. In wenigen Sätzen beschreibt man seine ersten Eindrücke, zusätzlich können Videos oder Fotos angefügt werden.

Ohne teures Daten-Roaming funktioniert der Upload der Daten natürlich nicht. Die eigenen QuickChecks werden solange lokal auf dem iPhone gespeichert, bis wieder eine Internetverbindung verfügbar ist, danach können sie abgeschickt werden. Direkt nach dem Upload sind die Daten online für andere Nutzer einsehbar, zusätzlich kann man seine Einträge mit seinen eigenen Freunden teilen – also ganz persönlich empfehlen. Das funktioniert momentan leider noch nicht automatisiert, eine entsprechende Funktion wollen die Entwickler aber später nachreichen.

Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich meine Urlaubsreisen weiterhin lieber im Reisebüro oder über die normale Webseite von HolidayCheck buche, die angezeigten und meist günstigeren Internet-Preise verschaffen einem als Kunden dort aber meist eine sehr gute Verhandlungsposition.

Ansonsten macht die neue HolidayCheck-App schon einen richtig guten Eindruck, insbesondere das schnelle und übersichtliche Interface kann überzeugen, hier sollte sich jeder Nutzer schnell zurechtfinden. Einen kleinen Wunsch wollen wir aber dennoch loswerden: Wir vermissen eine Art Suchhistorie, in der man seine zuletzt angesehenen Hotels aufgelistet bekommt.

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SwankoLab: Das verrückte Fotolabor für die Hosentasche

Selbst im digitalen Zeitalter soll es ja immer noch einige Menschen geben, die digitale Spiegelreflex-Kameras verabscheuen und stattdessen mit richtigen, analogen Filmen fotografieren – und diese dann wohlmöglich auch noch selbst entwickeln. Wem dieser Prozess zu aufwendig ist, aber trotzdem gerne mit Chemikalien herumjongliert, sollte sich SwankoLab (App Store-Link) ansehen.

Heute gehört jemand, der noch analog, das heißt mit eingespulten Filmdöschen im Fotoapparat fotografiert, schon mehr oder weniger zu einer aussterbenden Spezies. Und wenn man dann auch noch zugibt, seine Fotos in der eigenen Dunkelkammer selbst zu entwickeln, kann man schon mal schief angeguckt werden. Zu Unrecht – der Entwicklungsprozess ist nämlich ein ganz schön komplizierter und hochanspruchsvoller: da muss die richtige Belichtungszeit eingehalten, die passenden Entwickler und Fixierer-Mischungen gefunden und die verträglichen Film- und Chemie-Kombinationen abgewogen werden – und das alles zum Teil bei einem funzeligen roten Licht in einer von giftigen Dämpfen geschwängerten, engen Dunkelkammer. Respekt.

Wer dieses Feeling zumindest ansatzweise einmal nachempfinden möchte, sollte sich die App SwankoLab (App Store-Link) für iPhone und iPod Touch aus dem App Store laden. Für 1, 59 Euro bekommt der Hobby-Giftmischer eine Auswahl von 8 verschiedenen Chemikalien, eine erweiterbare Rezepturmischung, ein Entwicklerbecken sowie eine Wäscheleine zum Trocknen der noch nassen Bilderchen. Gut, die Entwickler der Synthetic Corp, die auch für die Retro-Kamera Hipstamatic (App Store-Link) und die Fotobox IncrediBooth (App Store-Link) verantwortlich sind, nehmen das Ganze ein wenig mit Humor – so muss man nicht stundenlang in einem abgedunkelten Raum sitzen und das iDevice zum Entwickeln hin- und herschwenken.

Wie funktioniert nun also SwankoLab? Zuerst wählt man in seiner eigenen kleinen Dunkelkammer ein Foto aus der Camera Roll aus. Dieses wird dann gut sichtbar an des Kämmerleins Wand gepinnt, während man sich dem Mischen der Chemikalien widmen kann. Insgesamt stehen 8 verschiedene Ingredienzien zur Verfügung, unter anderem ein „Grizzle Fix“, der Fotos ein gewisses Alter verleiht, der „Swanko A19 Developer“, mit dem warme Farben und satte Kontraste möglich sind, sowie der „Zero“ für Retro-Unschärfe-Effekte oder „Viny Vignette BL04“ für eine Vignettierung am Rand. In einen Kolben können maximal 8 verschiedene Effekte eingefüllt werden, wobei beachtet werden muss, dass von einigen Zutaten mehr Teile hinzugefügt werden müssen als von anderen. Meistens erreicht man so aber eine Kombination aus 3 verschiedenen Zutaten – oder um einen Effekt besonders hervorzuheben, füllt man gleich die doppelte Menge in den Kolben.

Hat man genug mit den Chemikalien gepantscht, legt man den Lichtschalter am unteren Bildrand um: das Rotlicht der Dunkelkammer wird aktiviert und das Foto wird anhand der Vorgaben entwickelt. Träge schwimmt es in seinem Entwicklerbad herum, bis die Zeit (ca. 6 Sek.) abgelaufen ist und man das fertige Werk an der Trockenleine bewundern kann. Natürlich bietet sich auch die Möglichkeit, das Foto in der Camera Roll zu speichern, es per E-Mail zu verschicken oder es bei Facebook hochzuladen. Wer dann mit seinem Chemikalienrezept zufrieden war, kann es neben bereits vorgegebenen Mischungen auch im app-eigenen Rezeptbuch festhalten.

Selbstverständlich bietet SwankoLab kein vollwertiges Fotostudio mit originalgetreuen Ergebnissen, aber diesen Anspruch hat die App auch nicht. Für alle, die ihre Fotos kreativ bearbeiten und verändern wollen, ohne vorher wirklich zu wissen, was dabei herauskommt, empfiehlt sich ein Download. Wem die 8 verschiedenen Zusätze nicht reichen, kann für weitere 1,59 Euro einen In-App-Kauf tätigen, der 9 weitere Chemikalien für noch mehr Effekte beinhaltet – lebenslanges Abo auf weitere Zutaten inklusive. So, Licht aus. Ich muss noch ein paar Filme entwickeln…

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Spiel der Woche angetestet: Bumpy Road

Wenn Apple ein Spiel als „Spiel der Woche“ im eigenen Store deklariert, kommt dabei meistens etwas Gutes heraus. Seit kurzem wird Bumpy Road als solches angepriesen – und wir verraten euch, ob es diesen Titel verdient hat.

Bumpy Road ist erst seit wenigen Tagen im App Store verfügbar, und zwar in einer Universal-Version fürs iPhone/iPod Touch und das iPad (App Store-Link). Die App, in der auch deutsch als Sprache ausgewählt werden kann, kostet momentan 2,39 Euro und ist mit etwa 30 MB kein großer Speicherplatz-Verschwender. Nach den durchweg positiven Rezensionen im App Store mit durchschnittlich 4 von 5 Sternen waren auch wir neugierig und haben uns das kleine Casual Game einmal näher angesehen.

In Bumpy Road wird die Straße im wortwörtlichen Sinne „von hinten aufgerollt“: ein Liebespaar möchte mit seinem Auto eine kleine Spritztour machen. Mehr erfährt der Käufer dieser App zunächst nicht. Im Spiel, das über zwei verschiedene Modi verfügt, müssen auf dem Weg hinterlegte Dias eingesammelt werden, um mehr über die Vorgeschichte des Paares herauszufinden. Dafür kann man einmal entweder die „Immergrüne Fahrt“, einen Endlos-Modus, bei dem es gilt, den Highscore zu knacken, fahren, oder die „Sonntagsfahrt“, bei der eine bestimmte Strecke in kürzester Zeit absolviert werden muss.

Die Steuerung ist sehr innovativ, erschließt sich einem dank eines kleinen vorangeschobenen Tutorials aber schon nach kürzester Zeit. Und zwar gilt es, das Auto mit den beiden knuffigen Insassen fortwährend am Rollen zu halten. Dies passiert mittels Antippen des unteren Bildschirmdrittels, auf dem das Auto fährt: jedes Tippen erzeugt eine Bodenwelle, die entweder das Auto bremsen kann, wenn sie vor dem Fahrzeug erzeugt wird, oder auch auch das Auto beschleunigen kann, wenn sie kurz dahinter aufgebaut wird. Tippt man genau unterhalb des Vehikels, hüpft selbiges in hohem Bogen nach oben.

Da das Spiel es erfordert, dass ähnlich wie in einem Jump’N’Run-Game einige Hürden erklommen werden müssen, um Bonusgegenstände, sogenannte Gizmos, einzusammeln oder auch kleine Wassergräben übersprungen werden müssen, sollte man als Spieler die Steuerung zumindest einigermaßen beherrschen, um voran zu kommen. Hat man nicht genügend Gizmos gesammelt, sinkt das „Gizmometer“ des Fahrzeugs und das Spiel ist vorbei. Die Jagd nach den Dias, die zur Aufdeckung des Spielfiguren-Schicksals dient, ist außerdem motivierend für das Gameplay – umgewöhnen muss man sich allerdings. Denn irgendwie scheint es doch gegen die Gewohnheit zu gehen, den Bildschirm HINTER der Spielfigur anzutippen, um diese voran zu treiben.

Neben der innovativen Steuerung wartet Bumpy Road aber vor allem mit einer sehr liebevoll gestalteten Grafik auf, die, so scheint es, im Paris der Jahrhundertwende spielen könnte, geht man von der Kleidung der Figuren, der Musik und dem Hintergrundlayout aus. Zudem ist die Grafik hochauflösend und für das Retina-Display optimiert worden. Einziger Wehmutstropfen: wäre da nicht die Jagd nach den Dias, wird das Spiel schon nach kurzer Zeit langweilig und bietet außer der hübsch anzusehenden Umgebung nicht viel Neues.

Wir können also allen, die auf kleine, innovative Casual Games stehen, dieses Spielchen unbedingt ans Herz legen. Dank der leicht erlernbaren Steuerung und der niedlichen Grafik sollte es auch für Kinder bestens geeignet sein, ein paar langweilige Minuten zu überbrücken. Den Profi-Zockern allerdings wird wohl das Spielprinzip schon nach einigen Runden zu langweilig werden. Immerhin gibt es für alle, die weltweite Motivation brauchen, eine Game Center-Anbindung, bei der Ergebnisse mit anderen geteilt und veröffentlicht werden können.

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