Gelungener Wecker: AlarmDock Halo von Gear4

In den vergangenen Wochen haben wir zwei Wecker-Apps getestet und waren unzufrieden. Nun fahren wir größeres Kaliber auf.

Wecker-Apps auf dem iPhone haben ein grundsätzliches Problem: Aufgrund einer vermutlichen Restriktion von Apple wecken sie nur mit einem Standard-Piepton und nicht mit der gewünschten Musik, wenn sie nicht im Vordergrund aktiv sind. Auch wenn das iPhone stumm geschaltet ist, hat man schlechte Karten. Die gute Nachricht vorweg: Diese Punkte scheinen dem AlarmDock Halo von Gear4 nichts ausmachen zu können.

Das AlarmDock Halo ist schnell aufgebaut, man muss lediglich das Netzkabel mit einem der drei Steckdosenadapter anschließen. Steckt man das iPhone oder den iPod Touch auf den Dockanschluss, wird man dazu aufgefordert, eine kostenlose App des Herstellers zu installieren. Das sollte man unbedingt machen, denn nur so erhält man weitere Funktionen.

Eine erste kleine Entdeckung machten wir direkt nach der Installation der App: Uhrzeit und Wochentag werden am Wecker sofort eingestellt, das ist wirklich praktisch. Alarme können ganz einfach in der App hinzugefügt und verwaltet werden, was auch direkt über die Knöpfe des Lautsprechers oder die Fernbedienung möglich ist, allerdings deutlich komplizierter. Per Fernbedienung ist auch eine Sleep-Funktion verfügbar.

Für die Alarme kann man nicht nur aus diversen Tönen und Wochentagen wählen, sondern auch aus Playlisten der iPod-Bibliothek oder dem FM-Radio, das seine Sender über eine Wurfantenne am AlarmDock empfängt. Auch die Lautstärke kann direkt eingestellt werden, später spielt es keine Rolle, ob das iPhone beispielsweise stumm geschaltet ist oder sich im Flugmodus befindet. Selbst wenn die SmartDock-App geschlossen (Multitasking) ist, wird man mit dem gewünschten Wecker aufgeweckt.

Weckt immer, außer bei Stromausfall
Neben Bedienelementen für Wecker und iPod gibt es am AlarmDock Halo natürlich auch eine Snooze-Funktion, deren Dauer minutengenau in der App eingetellt werden kann. Praktischerweise sitzt der Snooze-Knopf direkt am Kopf des Geräts und ist somit leicht erreichbar. Ausschalten lässt sich der Alarm entweder über den Alarm-Knopf am Lautsprecher oder das iPhone-Display.

Richtig toll: Hat man einen Alarm auf dem iPhone eingestellt und entfernt es danach aus dem Dock oder vergisst es später wieder in das Dock zu stellen, wird man zur gewünschten Zeit mit einem voreingestellten Weckton geweckt – auch wenn das iPhone nicht in der Nähe ist.

In Sachen Alarmen kann das Gerät von Gera4 – auch durch die Zusatz-App – vollends überzeugen. Kümmern wir uns zum Schluss noch um die Grundlagen. Das AlarmDock Halo ist ansprechend gestaltet und lädt das iPhone natürlich über Nacht auf. Die Verarbeitung ist prima, auch wenn die Knöpfe nur aus Plastik sind. Die Soundqualität ist gut, nur wenig Bass-lastig, was bei der geringen Größe allerdings kaum verwunderlich ist. Abspielen kann man Musik natürlich nicht nur aus der Hersteller-App, sondern systemweit. Und das FM-Radio funktioniert auch ohne iPhone, zudem gibt es einen AUX-Eingang.

Negativ feststellen konnten wir eigentlich nur zwei Kleinigkeiten: Das Display kann zwar gedimmt werden, ist aus Blickwinkeln von oben oder unten nicht sonderlich gut ablesbar. Und wie das bei Weckern mit externen Stromversorgung halt ist: Bei einem Stromausfall hat man schlechte Karten. Am letzten Punkt könnten die Entwickler vielleicht noch ein Fangnetz über die SmartDock-App nachliefern.

Alles in allem gibt es für das AlarmDock Halo eine klare Kaufempfehlung, wenn ihr euch mit dem Preis von rund knapp 90 Euro anfreunden könnt. Im Amazon Marketplace gibt es das AlarmDock Halo für 86 Euro, Amazon selbst gibt nur 78 Euro an, kann aber auch erst in 1 bis 3 Monaten liefern. Bei eBay kann man den Wecker ab 80 Euro kaufen.

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Clever Lotto: 6 aus 49 immer im Blick

Zum ersten Mal haben wir eine App getestet, in der sich alles um das Thema Lotto dreht. Wie hat sich Clever Lotto auf dem iPhone geschlagen?

Ihr sitzt jetzt wahrscheinlich noch auf der Arbeit oder seid schon auf dem Weg nach Hause. Vielleicht habt ihr heute ja sogar frei und überlegt, was ihr mit dem restlichen Samstag noch anfangen sollt. Wie wäre es mit einer Gewinnchance auf mehrere Millionen Euro? Im Lotto-Jackpot befinden sich derzeit immerhin drei Millionen und beim Ausfüllen des Lottoscheins kann Clever Lotto helfen.

Die 1,59 Euro teure iPhone-Applikation ist erst seit Dezember im App Store vertreten, hat allerdings schon ein Update erhalten, das unter anderem die Kompabilität für Systemscheine mit sich brachte. Und das eigentliche Thema ist klar: Es dreht sich alles um die sechs aus 49 gezogenen Kugeln.

Auf dem Startbildschirm sind übersichtlich Informationen zur nächsten Ziehung, unter anderem der aktuelle Jackpot, und die letzte Ziehung aufgelistet. Auf einen Blick sieht man, welche Kugeln gezogen wurden – ein weiterer Klick genügt um zu sehen, ob man etwas gewonnen hat. Die aktuellen Daten werden jeweils kurz nach der Auslosung im System zur Verfügung gestellt. Wenn man weiter zurück möchte, findet man unter „Alle Ziehungen“ zudem eine Übersicht über die letzten Wochen.

Normal- und Systemscheine werden unterstützt
Die eigenen Lottoscheine können spielend einfach direkt in der App eingetragen werden. Egal ob Normal- oder Systemschein, eine große Einarbeitung ist nicht notwendig, man findet sich schnell zurecht. Wenn man keine eigenen Glückszahlen hat, kann man auch auf die Dienste eines Zufallsgenerators vertrauen.

Praktisch: Man kann nicht nur mehrere Lottoscheine verwalten, sondern diese auch wiederholen lassen. Zahlreiche Optionen, wie etwa eine Kalenderauswahl oder Laufzeit in Wochen, lassen keine Wünsche übrig. Natürlich kann man auch auswählen, ob die Lottoscheine mittwochs, samstags oder an beiden Tagen laufen.

Nützlich sind auch die Push-Benachrichtigungen, falls man die Ziehungen nicht selbst am Fernseher verfolgt. Man wird über die Ziehung und die Gewinquoten benachrichtigt. Toll ist, dass man in den Optionen einstellen kann, wann man benachrichtigt werden will – zum Beispiel nur, wenn man auch an einer Ziehung teilgenommen hat. Wer nur gelegentlich spielt, kann auch einen Jackpot-Alarm aktivieren – hier gibt es leider nur Zehnerschritte ab 10 Millionen Euro.

Umfangreiche Statistik zu allen Zahlen
Für Fans der Statistik bietet Clever Lotto ebenfalls einiges. In der eigenen Statistik werden die Daten der eingetragenen Tippscheine zusammengefasst, außerdem hat man hier einen gesammelten Überblick über seine Gewinne, auch einen Durchschnitt kann man sich anzeigen lassen. Zusätzlich wäre hier noch eine Option wünschenswert, einen Zeitraum auswählen zu können, unbedingt nötig ist das aber nicht.

In den allgemeinen Statistiken finden sich alle Informationen rund um die einzelnen Zahlen. Hättet ihr zum Beispiel gedacht, dass die 38 schon seit 77 Spieltagen nicht mehr gezogen wurde? Falls ihr am Samstag spielt, empfehlen wir euch übrigens die 49 – öfter wurde keine Zahl an den Samstagen der letzten Jahre gezogen.

Leider unterstützt Clever Lotto nur das eigentliche Lotto, die Glückspirale oder andere Lotterien werden nicht unterstützt. In Zeiten des Lotto-Tourismus hätten wir uns auch über eine Implentierung der Lotterien aus unseren Nachbarländern gefreut. Ein Manko, das die Entwickler so schnell wohl nicht beheben können: Ausfüllen muss man seinen Lottoschein noch selbst. Trotzdem bietet Clever Lotto allen Spielern einen deutlichen Mehrwert.

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Lautsprecherdock von JBL: Klein aber fein

Heute widmen wir uns wieder einmal einem Zubehörgerät. Diesmal haben wir das JBL On Stage Micro III unter die Lupe genommen.

Auf Grund der kleinen Größe des Lautpsrecherdocks, fällt auch das Gewicht sehr gering aus. Das 57mm hohe und jeweils nur 168mm breite beziehungsweise lange Gerät, wiegt nur 450 Gramm und findet fast in jeder Tasche einen Platzt zum Mitreisen. Im Lieferumfang enthalten ist natürlich das Gerät an sich, eine Infrarot Fernbedienung, ein Netzteil und ein iPhone- beziehungsweise iPod-Adapter.

Das JBL On Stage Micro III von Außen
Optisch ist das kleine Lautsprecherdock ein Hingucker. Das futuristische Design lässt keine Wünsche offen und bietet einen guten Raumklang. Am Dock selbst befinden sich zwei Tasten, um die Lautstärke manuell zu regeln. An der Rückseite findet man drei weitere Anschlüsse. Zum einem kann hier die Stromversorgung eingesteckt werden, ein anderes Audiogerät mit einem 3,5mm Klinkenstecker aber auch ein Mini-USB Kabel, welches die Verbindung zum Computer herstellt. Der Eindruck von Außen lässt bei der Verarbeitung keine Mängel zum Vorschein kommen.

Wenn man sich dazu entschließt das Gerät zu Hause zu verwenden, schließt man das JBL On Stage an die Stromversorgung an, steckt das iPhone oder den iPod auf, und schon kann der Soundgenuß beginnen. Bevor man sein iOS-Gerät mit der Soundanlage koppelt, sollte man prüfen, ob und welcher Adapter eingesetzt werden muss. Durch die mitgelieferte Fernbedienung kann man die iPod-Applikation auch von der Couch aus steuern. Allerdings ist dies nur möglich, wenn die iPod-App aktiv ist. Sollte man zwischenzeitlich ein anderes Programm aufgerufen haben, fällt die bequeme Steuerung durch die Fernbedienung leider weg.

Da das JBL On Stage Micro III sehr klein ist, kann man es gut auf die nächste Party oder mit in den Urlaub nehmen. Das kleine Gerät kann man auch ohne Netzteil nutzen, indem man vier AAA Batterien oder Akkus einsetzt. Dazu öffnet man die Unterseite, indem man die Abdeckung nach rechts dreht. Ein Hinweis am Rande: Das JBL On Stage lädt Akkus nicht auf! Im Gerät selbst ist eine Status-LED verbaut, die zum Beispiel einen schwachen Batteriezustand signalisiert.

Innenleben und Soundqualität
Das wohl wichtigste bei einem Lautsprecherdock ist die Soundqualität. Im JBL Gerät befinden sich zwei Odyssey-Breitbandlautsprecher und ein Digitalverstärker die sich unter dem Gitter verstecken. Die Ausgabe der Audiosignale ist ansprechend, aber man sollte nicht zu viel erwarten, dann das Gerät ist keine Bass-Maschine. Die Höhen und Tiefen sind gut verteilt und bilden zusammen ein gutes Klangerlebnis. Für die Größe und die Anzahl der verbauten Lautsprecher ist die Soundqualität angemessen. Der Frequenzbereich liegt bei 100Hz bis 20kHz.

Alles in allem macht das On Stage Micro III einen guten Eindruck. Auch ohne technisches Verständnis ist es kein Problem das gut verarbeitete Soundsystem in Betrieb zu nehmen und zu bedienen. Durch die Infrarot-Fernbedienung kann das Gerät fast von jedem Ort aus bedient werden.

Das JBL On Stage Micro III kann natürlich im Geschäft erworben werden. Die nächstmögliche Einkaufsmöglichkeit, kann hier nachgeschlagen werden. Der Online-Shop Amazon listet das Sounddock ab einem Preis von knapp 90 Euro. eBay listet das Dock ebenfals ab 90 Euro.

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The Incident: Spiel in 8-Bit-Manier

Schon seit Längerem gibt es das Spiel „The Incident“ im App Store. Für Freunde von Retro-Spielen ist das Spiel genau das richtige.

Bei The Incident spielt man Frank, der den außergewöhnlichsten Dingen, die vom Himmel herab fallen, ausweichen muss. Das Ziel ist es so hoch wie möglich zu kommen. Man steuert den kleinen Mann, indem man das iPhone oder iPad einfach neigt. Man kann aber auch durch einfaches Tippen auf den Bildschirm hochspringen.

Falls mal ein Gegenstand genau auf Frank fällt, bekommt man ein Leben abgezogen. Abwechslung bringen die einzusammelnden Diamanten, Zusatzleben und andere Extras. Es gibt zwei verschiedene Spielmodi, den Story-Modus und den Survival-Modus. Der Story-Modus umfasst zwar nur sieben Level, was dem einen oder anderen vielleicht etwas wenig vorkommen mag, aber da es manchmal richtig knifflig wird, geht der Umfang durchaus in Ordnung. Im ersten Anlauf sollte man es jedenfalls nicht schaffen. Im Survival-Modus ist das Ziel klar – auch wenn es nie erreicht wird: Man muss einfach so hoch wie nur irgendwie möglich kommen.

Das Spiel ist in 8-Bit-Grafik gehalten und die Musik passt super zum Spiel, leider gibt es hier nur ein Lied, was leider schnell dazu führt, dass man davon genervt ist und den Ton lieber ausschaltet. The Incident gibt einem ein tolles 8-Bit-Feeling. Des Weiteren lässt sich die das iPhone als Controller mit dem iPad verbinden, sodass das Spiel auf dem iPad mit dem iPhone gesteuert wird. Mit dem VGA-Adapter ist es sogar möglich, das Bild auf den TV-Monitor auszugeben.

Das Retro-Spiel gibt es als Universal-App für nur 1,59 Euro im App Store zu kaufen. Alle, die ein kleines Spiel für zwischendurch spielen wollen, können mit The Incident nichts falsch machen. Außerdem kann das Spiel noch mit Game Center verbunden werden, sodass man sein Highscore mit anderen vergleichen kann.

Kurz am Rande erwähnt, gibt es noch eine Mac-Version im Mac App Store. Allerdings kann man die nicht mit dem iPhone koppeln, wie bei Chopper 2. Man kann aber durch den Mac-Beschleunigungssensor mit (fast) allen mobilen Macs „The Incident“ auch mit Neigen steuern.

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SMS Sender: Komplizierter als am iPhone selbst

Die Idee des SMS Sender klingt eigentlich ganz nett, doch birgt einige Tücken, wie wir in unserem Test feststellen mussten.

Wenn man im Büro vor dem Rechner sitzt oder sich in den eigenen vier Wänden am Schreibtisch befindet, macht SMS tippen auf dem iPhone eigentlich nicht viel Spaß. Schließlich muss man die kleine Softwaretastatur nutzen, wobei man ja eigentlich ein ausgewachsenes Exemplar vor seiner Nase liegen hat.

Der SMS Sender, den Mac-Benutzer kostenlos aus dem Mac App Store laden können, verspricht Abhilfe. Allerdings nur zusammen mit einer kostenpflichtigen App SMS client für das iPhone, die mit 1,59 Euro zu Buche schlägt. Beides installiert und gestartet, soll es eigentlich schon losgehen.

So leicht ist es allerdings nicht. Zunächst muss am iPhone die WLAN-Verbindung ausgewählt werden, dann muss man sich am Desktop mit dem iPhone verbinden und diese Verbindung auf dem iPhone akzeptieren. Nicht nur beim ersten Start, sondern immer – wenn man es nicht in den Optionen deaktiviert, wobei sich dann jeder Computer ungefragt verbinden könnte. Auch wenn die App zuvor im Hintergrund geschlummert hat. Abstürze der Desktop-Applikation konnten hier öfter reproduziert werden, als es uns lieb ist.

Das ist insofern ärgerlich, dass der SMS client nicht im Hintergrund funktioniert, vermutlich aufgrund von Apples Restriktionen. So muss die App leider immer aktiv sein, wenn man über seinen Mac SMS versenden will.

Der eigentliche SMS-Versand geht recht schnell über die Bühne. Aus dem Mac-Adressbuch können Kontakte ausgewählt werden, auch Gruppen sind möglich. Schnell noch den Text eingetippt (inklusive Zeichenzähler) und schon kann man mit der Maus auf „Send“ klicken. Versendet wird die SMS allerdings nicht – dazu muss man einmal mehr auf dem iPhone bestätigen.

Letztlich hat man mit dem SMS Sender und dem SMS Client nicht viel Spaß. Nur wer öfter eine SMS an viele Personen auf einmal verschicken will, kann sich so etwas Arbeit ersparen. Hier ist es hilfreich, dass man auf den Postausgang und eigene Vorlagen zurückgreifen kann. Letztlich gibt es aber etablierte Online-Dienste, mit denen das schon lange möglich ist.

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Night Stand HD: Tolles Design, aber mit Schwächen

Nachdem uns der erste getestete Wecker nicht überzeugen konnte, haben wir uns einen weiteren angesehen: Night Stand HD.

Die gerade einmal 79 Cent teure App wird als Universal-App angeboten und kann damit auch auf dem iPad installiert werden, wo die normale Uhren-App ja bekanntlich nicht vorhanden ist. Night Stand HD überzeugt jedoch nicht nur beim Preis, sondern auch bei der Grafik.

Acht verschiedene Designs können mittlerweile ausgewählt werden, die sich alle grundlegend unterscheiden. Egal ob eine moderne LED-Uhr, etwas klassisches mit umklappenden Zahlen oder sogar eine Weltuhr mit zwei Zifferblättern – hier ist sicher für jeden etwas dabei.

In jeder Uhr wird zudem das Wetter angezeigt, wenn auch nur sehr dezent und manchmal sogar ohne angegebene Temperatur. Die Auswahl der Stadt funktioniert praktischerweise per Ortungsdienst, hier gab es keinen Grund zu Beanstandungen.

Wecken kann man sich entweder per Musik aus der iPod-Bibliothek oder einigen ausgewählten Sounds, darunter natürlich auch ein ganz klassischer Weckerton, wie man ihn wohl von jedem Funkwecker kennt. Es lassen sich mehrere Alarme erstellen, die sich zudem wiederholen können. Die Lautstärke des Alarms kann man gleich mit einstellen.

Solange die App aktiv ist, gibt es absolut keine Probleme, man wird reibungslos mit der gewünschten Musik geweckt, auch wenn das Display des iPhones oder iPads ausgeschaltet ist. Selbst wenn das Gerät über den Stumm-Schalter ruhig gestellt wurde, wird man auf diese Weise sicher geweckt. Um den Wecker zu beenden, reicht ein Klick auf ein leider sehr klein geratenes Icon, auf Wunsch gibt es eine Snooze-Funktion oder eine Mathe-Aufgabe zum Wachwerden.

Problematischer sieht es auch bei diesem Wecker aus, wenn die App nicht aktiv wird. Zwar gibt es unter iOS 4 eine Push-Benachrichtigung zur rechten Zeit, allerdings nur mit einem Standard-Ton und ohne eigene Musik. Gefährlich wird es, wenn man die Lautstärke des Geräts herunter gedreht hat oder es ganz auf stumm steht: Dann schläft man nämlich auch bei dieser App weiter.

Wer sein iPhone auf dem Nachttisch platzieren will, beispielsweise mit dem Nightstand von Kensington, kann das Ausschalten des Displays auf Wunsch verhindern und es mit einem Doppeltipp manuell dimmen. Aber auch hier lautet unser Fazit: Wer sicher geweckt werden will, muss auf dem iPhone leider zum Standard-Wecker greifen.

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Sonio: Radiowecker mit einigen Tücken

Mit dem Sonio Radiowecker mit Wetterinformationen wollen wir euch eine Alternative zur Wecker-App von Apple vorstellen. Leider haben wir einige Tücken gefunden.

Zur Jahreswende hat Apple mal wieder für negative Schlagzeilen mit dem Wecker gesorgt. Wie schon zur Umstellung von der Sommer- zur Winterzeit wollte das kleine Programm nicht anständig funktionieren, ein Glück, dass die beiden betroffenen Tage genau auf ein Wochenende gefallen sind. Doch gerade wegen der Probleme kann man auch mal einen Blick auf alternative Apps werfen.

Die App Sonio kann für gerade einmal 79 Cent aus dem App Store geladen werden und verspricht viele Funktionen, die wir uns natürlich genauer angesehen haben. Nach dem ersten Start der App wird man zuerst lokalisiert, natürlich nur, um den Standort für die Wetterinformationen herauszufinden. Hier wird der Name der Stadt nicht eingetippt, sondern auf einer Karte gesucht, was dank GPS eigentlich recht flott funktionieren sollte. Wir fragen uns nur, warum eine Großstadt wie Bochum nicht gefunden wird.

Woher die Wetterinformationen stammen, wissen wir nicht. Die Temperaturen stimmen jedenfalls mit anderen Diensten überein, nur die Darstellung passt nicht ganz: Draußen taut es, die App zeigt Schneefall an. Zu den weiteren Funktionen der App zählen unter anderem Radiosender, die online empfangbar sind, ein Sleep-Timer, sowie die Möglichkeit Musik aus der eigenen Bibliothek hinzuzufügen. Radio oder Musik wird auf dem Startbildschirm übrigens in einer netten Coverflow-Ansicht eingeblendet.

Außerdem gibt es verschiedene Designs und animierte Hintergründe, auch eigene Fotos kann man sich anzeigen lassen. Selbst an eine Taschenlampe für den Weg zur Toilette wurde gedacht. Nett finden wir auch die Idee des virtuellen Sonnenaufgangs, der zumindest für die Leute Sinn macht, die in einem verdunkelten Raum schlafen. 30 Minuten vor der eingestellten Weckzeit wird das Display langsam heller und soll so für ein entspanntes Aufwachen sorgen. Soweit, so gut. Das alles funktioniert auch prächtig, solange die App aktiv ist und das iPhone nicht im Standby ist.

Wir mussten leider den Eindruck gewinnen, dass die guten Ideen nicht ganz bis zum Ende umgesetzt wurden. Befindet sich das iPhone im Standby und die App läuft, kann keine Verbindung zum Online-Stream des Radiosenders hergestellt werden – stattdessen ertönt ein einfacher Piepton. Das gleiche passiert, wenn die App nur im Hintergrund aktiv ist, selbst Musik wird dann nicht mehr abgespielt wird.

Ganz kritisch wird es, wenn man den Stumm-Schalter am iPhone umgelegt hat oder die Lautstärke auf null gedreht hat. Dann ist der Sonio-Wecker einfach gar nicht zu hören, verschlafen ist hier praktisch vorprogrammiert. Wenn man sein iPhone stattdessen in den Flugmodus schickt, um nachts nicht von von Mails, SMS oder Anrufen gestört zu werden, muss natürlich komplett auf die Radiofunktion verzichten – auch zum Einschlafen mittels Sleep-Timer.

Im App Store ist eine separate HD-Version für das iPad verfügbar, die ebenfalls 79 Cent kostet. Wie sich diese App geschlagen hat, wollen wir euch in einem Video zeigen:

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Feuer und Flamme: Burn the Rope

Über Burn the Rope haben wir schon am Wochenende berichtet. Uns gefällt das Spiel für das iPhone so gut, dass wir glatt einen Testbericht nachschieben.

Wie von uns bereits angemerkt, hat Burn the Rope nichts mit dem ebenfalls sehr tollen Spiel Cut the Rope zu tun – abgesehen natürlich von den Seilen, die in beiden Spielen vorhanden ist. In dem gerade einmal 79 Cent teuren Titel Burn the Rope geht es allerdings – wie der Name schon sagt – um die Verbrennung eben dieser Seile.

Nachdem ihr euch durch das Menü zum ersten Level navigiert habt, müsst ihr eigentlich nur noch ein Mal den Touchscreen berühren – und schon geht es los. Dort, wo ihr das Seil antippt, fängt eine kleine Flamme an ihren Weg zu gehen. Da die Flamme immer wieder neues Futter braucht, brennt sie nur nach oben. Wenn sie zu lange an einer Stelle verharrt, erlischt sie.

Um das zu verhindern, müsst ihr das iPhone ständig drehen – was für Außenstehende vielleicht etwas ulkig aussehen mag, aber eine besonders einfache Form der Bedienung ist. Selbst Menschen mit großen Fingern (der Volksmund spricht von Wurstfingern) sollten demnach keine Probleme bekommen.

Ein Level ist er dann geschafft, wenn etwas mehr als 50 Prozent der Seile verbrannt sind. Die Goldmedaille gibt es nur, wenn alles niedergebrannt ist, was gar nicht mal so einfach ist. Die Flamme trennt sich nämlich an Kreuzungen, daher müsst ihr vorher genau planen, welchen Weg ihr nehmt.

Für zusätzliche Herausforderungen und etwas Abwechslungen sorgen Ameisen, Käfer und Spinnen. Ameisen färben die Flamme und nur mit bunten Flammen könnt ihr manche Seilabschnitte oder Käfer verbrennen. Daher ist es gar nicht so einfach, immer die Goldmedaille zu erhalten.

Zu bemängeln gibt es an Burn the Rope eigentlich nicht viel. Nur den Soundtrack sollte man lieber abschalten, denn irgendwie ist er schon ziemlich schnell ziemlich eintönig. Ein Feuerwerk an Action solltet ihr übrigens auch nicht erwarten – vielmehr dreht es sich in Burn the Rope um die richtige Strategie: Wann muss man wo das Seil anzünden und wie muss man sein iPhone drehen?

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Jourist Vokabeltrainer: Sechs Sprachen lernen

Für gute Apps darf es gerne mal ein Euro mehr sein. Wir haben uns den Jourist Vokabeltrainer in der Version Westeuropa angesehen.

Mit einem Preis von jeweils 7,99 Euro sind die verschiedenen Versionen des Jourist Vokabeltrainer sicher kein Gelegenheitskauf. Das Paket Westeuropa beinhaltet beispielsweise sechs verschiedene Sprachen, was man damit erreichen kann, wollten wir natürlich genauer wissen.

Mit einer Größe von 429 MB ist die Universal-App auf iPhone oder iPad ein dicker Brocken. Einmal aus dem App Store geladen stellt man aber schnell fest, warum die App so groß ist: Zu jeder Sprache gibt es eine Audio-Unterstützung.

Im Hauptmenü hat man zunächst die Wahl zwischen den Sprachen: Englisch, Französisch und Spanisch sind zum Beispiel mit dabei. Gelernt wird nach dem Karteikarten-Prinzip, die einzelnen Wörter sind in jeweils 200 Wörter fassenden Sammlungen angelegt, rund zehn Sammlungen bieten eine von vier Lerneinheiten.

Um in einer Sammlung den Bestwert zu erreichen, müssen alle Wörter durch vier Lernmethoden geprügelt werden. So muss man zum Beispiel die richtige Übersetzung auswählen, bekommt sie diktiert oder muss ein gegebenen Wort selbst übersetzen. Erst wenn man jedes Wort vier Mal korrekt bearbeitet hat, bekommt man ein „sehr gut“.

Wir möchten nicht unbedingt sagen, dass es so schnell langweilig wird. Aber schließlich geht es hier nicht unbedingt um den Spaß, sondern um das Lernen. Und da macht der Jourist Vokabeltrainer, gerade wegen der guten Sprachausgabe in den verschiedenen Sprachen, eine gute Figur.

Pro Lernsprache bietet das Programm etwa 10.000 Wörter, das ist eine Menge. Warum aber auch Wörter wie PlayStation im Lernkatalog auftauchen, finden wir schon etwas komisch. Auch optisch ist das Programm eher schlicht gehalten, was nicht unbedingt schlecht ist – allerdings vermissen wir die netten Grafiken aus dem Jourist Weltübersetzer.

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Luxa2 H6: Mobile Halterung für das iPad

Mit dem Luxa2 H6 stellen wir euch eine weitere Möglichkeit vor, das iPad sicher aufzustellen.

Das iPad ist nicht nur zuhause eine Wucht, sondern auch ein perfekter Begleiter auf Reisen. Doch spätestens im Hotelzimmer stellt man sich die Frage, wo und wie man sein Apple-Tablet aufstellen soll, um vor dem Einschlafen noch schnell einen Film oder eine Episode aus der Lieblingsserie zu sehen.

Mit gerade einmal 292 Gramm Gewicht bietet sich der H6 von Luxa2 als mobiler Begleiter ein. Auch wenn es optisch etwas einer Spinne ähnelt, muss man vor dieser Halterung keine Angst haben. Sie ist nicht nur einfach zu bedienen, sondern auch praktisch und schick.

Der hauptsächlich aus Aluminium gefertigte Halter lässt sich einfach mit dem iPad bestücken, auch wenn das noch in einem dünnen Case sitzt. Für Halt sorgen vor allem die gummierten Krähenfüße, außerdem ist eine haftende Silikonfläche vorhanden, die für zusätzlichen Schutz sorgt. Die Halterung selbst ist durch Gummiüberzüge vor dem Wegrutschen geschützt.

Das iPad bleibt in der Halterung frei rotierbar, auch die Neigung kann frei eingestellt werden. So findet man immer die richtige Position, um aus jeder Lage einen optimalen Blick auf den Bildschirm zu haben – egal ob man am Schreibtisch sitzt oder im Bett liegt.

Zusammen mit der eigentlichen Halterung bekommt man eine kleine Hülle. Dort passt das Luxa2 H6 gerade so hinein, nur die „Pömpel“ erschweren das schließen der Hülle etwas. Dafür bleibt aber noch genug Platz für Zubehör wie Ladekabel oder Netzteil, perfekt also für unterwegs.

Direkt beim Hersteller ist die Halterung für das iPad (oder auch andere Tablet-Rechner) für 49,90 Euro zu haben (auch auf eBay). Wie immer kann man bei Amazon ein paar Euro sparen, dort haben wir das Luxa2 H6 ab 44 Euro gefunden.

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Mit dem Iwwersedser Südhessisch lernen

In Deutschland gibt es so viele Dialekte, dass man denken könnte, manche Leute sprechen eine komplett andere Sprache. Wer öfters in der Gegend um Frankfurt am Main, Wiesbaden und Darmstadt unterwegs ist, sollte jetzt genau aufpassen.

Der ein oder andere denkt wohl, dass ich einen Knoten in den Finger hatte, als ich die Überschrift geschrieben habe. Wenn man sich das Wort aber noch einmal genau anguckt, wird man merken, dass „Iwwersedser“ dem Wort „Übersetzer“ sehr nahe kommt. Iwwersedser ist nämlich die südhessische Form von „Übersetzer“.

Die Iwwersedser-App befindet sich seit dem 23. November im App Store und kann für 79 Cent erworben werden. Da es sich um eine Universal-App handelt, muss man die App nur einmal kaufen, um sie auf iPhone und/oder iPad zu installieren.

Aber worum genau handelt es sich jetzt beim Iwwersedser? Der Iwwersedser ist die mobile Übersetzungmaschine für die südhessische Mundart. Tippt man einen hochdeutschen Text ein, so übersetzt die App das Eingegebene ins Südhessische.

Hat man den Iwwersedser gekauft, genügt ein Klick um die App zu starten und man gelangt direkt zum Startbildschirm. Auf dem iPhone teilt sich der kleine Bildschirm in zwei Teile auf: In der oberen Hälfte findet man ein Textfeld zur Eingabe des hochdeutschen Textes, auf der unteren Hälfte des Displays wird die Übersetzung in Südhessisch angezeigt. Auf dem iPad ist zudem der Landscape-Modus verfügbar, der die Eingabe deutlich vereinfacht.

Im Gegensatz zur iPhone Variante wird auf dem iPad der Text in Echtzeit übersetzt, was bedeutet, dass schon beim Eintippen des Textes die Übersetzung angezeigt wird. Die App funktioniert zudem auch mit einem iPad ohne UMTS, denn der Iwwersedser braucht keine Internetverbindung.

Tippt man beispielsweise den Satz „Das ist ein Beispiel zur Übersetzung eines hochdeutschen Satzes ein“, so erscheint auf der anderen Seite „Des issn Beispiel zude Iwwersedsung eines houchdeitschen Satzes.“ In diesem Satz sind fünf Wörter in blauer Schrift hervorgehoben, denn für diese Wörter gibt es eine Sprachausgabe. Mit einem Klick auf eines der Wörter, liest eine nette Frauenstimme die Wörter vor. Zudem kann man mit einem Tap auf das Email-Icon die Übersetzung an Freunde oder Bekannte schicken.

Wenn man selbst Südhessisch spricht und der Meinung ist, dass die App den eingegebenen Text nicht korrekt übersetzt, kann man einen Verbesserungsvorschlag per Email an die Entwickler senden. Beim nächsten Update werden alle Verbesserungsvorschläge, sofern zutreffend, berücksichtigt und allen Usern zur Verfügung gestellt.

Die App ist simpel aufgebaut und intuitiv zu bedienen. Die Iwwersedser wurde auf Grundlage der gleichnamigen Webseite www.Iwwersedser.de ins Leben gerufen. Wenn man Texte ins Südhessische übersetzen möchte und zu Hause am heimischen Rechner sitzt, ist die Webseite sicherlich die einfachere Lösung. Wenn man aber unterwegs ist, und gerade kein Laptop zur Hand hat, startet man einfach die App und gibt den Text ein. Wenige Sekunden später kann man sein Anliegen auf Südhessisch mitteilen.

Ein klarer Vorteil ist, dass die App keine Internetverbindung voraussetzt, was es möglich macht, die App an jedem Ort zu benutzen. Die integrierte Sprachausgabe hilft nicht nur um Südhessisch zu verstehen, sondern es auch zu erlernen. Bei vielen Apps ist es üblich die Sprachausgabe an eine maschinelle Sprache zu delegieren, aber bei dem Iwwersedser wurden alle Wörter von der Sprecherin Hanne Jakob persönlich eingesprochen. Da jedes Wort einzeln eingesprochen wurde, kann man auch immer nur Wort-für-Wort den Text vorlesen lassen. Hier wäre eine Sprachausgabe für komplette Texte wünschenswert. Erst beim letzten Update wurde die Sprachausgabe erweitert, allerdings fehlen noch recht viele Wörter.

Alles in allem macht die App genau was sie soll – sie übersetzt hochdeutsche Texte in die südhessische Mundart. Für 79 Cent kann die knapp sieben MB große App auf iPhone und iPad installiert werden.

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N.O.V.A. 2: Egoshooter mit langem Spielspaß

Noch nicht allzu lange befindet sich das Spiel N.O.V.A. 2 im App Store. Wir haben uns die Gameloft-App einmal genauer angesehen.

Fangen wir direkt mit einem Kritikpunkt an. Leider ist es bei Gameloft-Spielen üblich, dass es keinen Universal-App Support gibt und man somit die App zweimal kaufen muss, wenn man sie auf iPad und iPhone spielen möchte. Auch eine deutsche Sprachausgabe sucht man vergebens. Immerhin hat Gameloft für Untertitel gesorgt und die kompletten Menüs eingedeutscht.

Hat man sich dazu entschieden 5,49 Euro für den zweiten Teil für N.O.V.A. auszugeben, bekommt man beim Start des Spieles einen kleinen Trailer gezeigt. Insgesamt sind sechs Jahre vergangen und die Menschheit befindet sich in einem Bürgerkrieg zwischen der Regierung und der selbsternannten Allianz. Aber Kal Wardin möchte daran was ändern, aber das kann er nur, wenn man ihm hilft.

In 12 gefährlichen Leveln lauern viele Gefahren, die bekämpft werden müssen. Dabei stehen über zehn Waffentypen zur Verfügung: Pistole, Sturmgewehr, Pumpgun, Raketenwerfen und viele andere. Außerdem wurde die Künstliche Intelligenz der Gegner für ein noch besseres Kampferlebnis weiterentwickelt. Neue Waffen findet ihr im Laufe des Spiels immer wieder in der Umgebung, das gleiche gilt für Munition. Einfach aufsammeln und benutzen, ganz einfach. Später nehmt ihr sogar selbst Platz in großen Maschinen und ballert herum, was das Zeug hält.

Im Einzelspielermodus erhält man am Anfang eine Einführung in das Spiel und wie die Steuerung funktioniert, danach geht es nahtlos in die erste Mission über, in der man gleich eine Vielzahl an verschiedenen Gegnern ausschalten muss. Hier zeigt sich bereits die große Abwechslung: Immer wieder tauchen neue Gegner auf, die man vorher noch nicht bekämpft hat. Die Spanne reicht hier von einfachen Soldaten bis zu großen Maschinen.

Wem das noch zu langweilig ist, sollte lieber in den Multiplayermodi wechseln. Es gibt fünf Modi: Jeder gegen jeden, Team-Deathmatch, Fahne erobern, Freeze Tag und Instagib. Insgesamt können weitere neun Spieler einem Spiel beitreten, was bedeutet, dass maximal zehn Leute gegeneinander spielen können. Um überhaupt online spielen zu können, wird ein Gameloft LIVE! Account benötigt. Dieser kann auch direkt in der App erstellt werden.

Die Grafik des Spieles hat sich zum Vorgänger nochmals verbessert, denn diesmal wird auch das Retina-Display des iPhone 4 unterstützt. Für iPhone-Verhältnisse ist die Umgebung wirklich sehr schön gestaltet, wenn auch nicht ganz so schön wie in Infinity Blade, wo man auf die Unreal-Engine setzt. Der integrierte Sound passt zum Gameplay und wird nicht als nervend wahrgenommen. Das Spiel N.O.V.A. 2 – Near Orbit Vanguard Alliance bietet auf jeden Fall viel und langen Spielspaß. Sowohl die iPhone-Variante als auch die iPad-Version kosten jeweils 5,49 Euro.

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Delivery Status touch: Pakete einfach verfolgen

Auch wenn die Weihnachtszeit vorbei ist: Pakete bestellt man immer wieder. Wir haben eine App zur Paketverfolgung getestet.

Delivery Status touch ist ohne Zweifel der Vorreiter in Sachen Paketverfolgung auf dem iPad oder iPhone. Doch die App kostet immerhin 3,99 Euro, da überlegt man es sich vor dem Kauf lieber zwei Mal und setzt im Zweifel auf die etwas umständliche Paketverfolgung des Paketdienstes.

Zunächst einmal fällt uns auf, dass es sich nicht nur um eine Universal-App, sondern auch um ein komplett in Deutsch lokalisiertes Programm handelt. Auch die 25 Lieferdienste, aus denen man auswählen kann, sind perfekt für den deutschen Nutzer geeignet: Hermes, GLS oder DPD, um neben den Größen UPS und DHL nur einige zu nennen.

Mit einem Klick auf das „+“-Zeichen kann man aus einer langen Liste der Lieferdienste wählen. Toll finden wir, dass man neben einer Suche auch Favoriten festlegen kann, die dann ganz oben angezeigt werden. So findet man sich noch besser zurecht. Und wer öfter bei Apple oder Amazon bestellt, kann sogar seine Account-Daten hinterlegen, so wird es noch komfortabler.

Alle aktivierten Lieferungen werden auf der Startseite aufgelistet. Startet man die App, wird gleich jeder Status abgefragt. Das kann einige Sekunden dauern, geht aber recht fix. Mit einem Fingertipp auf den Eintrag kann man sich weitere Details anzeigen lassen, sogar eine Kartendarstellung mit der ungefähren Position des Pakets ist möglich.

Ansonsten gibt es in Delivery Status touch nicht viel einzustellen, warum auch? Erwähnenswert ist höchstens noch der JuneCloud-Service. Damit kann man seine Paketdaten synchronisieren, etwa mit dem Mac-Widget von zuhause. So spart man sich das lästige eintippen von Sendungsnummern (wir empfehlen ohnehin Copy&Paste aus der Versandbestätigung).

Eigentlich vermissen wir nur ein großes Feature in Delivery Status touch: Push-Benachrichtigungen. Wir hätten uns nichts schöneres vorstellen können, als automatisch informiert zu werden, wenn sich der Zustellstatus ändert. So muss man leider immer manuell nachsehen, ob sich etwas getan hat.

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Mindo: Mindmaps auf dem iPad erstellen

David hat sich im Rahmen unseres User-Tests die iPad-Applikation Mindo angesehen. Mit ihr lassen sich schnell und einfach Mindmaps erstellen.

Mit Mindo lassen sich auf dem iPad übersichtliche und schöne Mindmaps erstellen. Hier sind der Produktivität keine Grenzen gesetzt. Die Benutzeroberfläche ähnelt der von iWork und ist gut bedienbar. Sie ist schön gestaltet und die Funktionen sind nicht versteckt. Es gibt allerdings ein paar „Kürzel“, auf die man nicht einfach so kommt, allerdings sind sie in der Hilfe vermerkt.

Mindmaps lassen sich mit verschiedenen Buttons und den „Kürzel“ im Handumdrehen erstellen. Die verschiedenen Unterpunkte der Mindmap lassen sich einfach verschieben und passen ihre Position so an, dass sie ausreichend Platz zu den anderen Unterpunkten haben. Das Handling geht so einfach vonstatten, wie man es vom Computer und einer Maus kennt.

Auch eignet sich Mindo auch als Aufgabenplaner. Man kann seine Projekte als Mindmap darstellen und mit verschiedenen Zeit-Symbolen versehen, sodass man schnell sehen kann, welche Aufgabe man wie weit erledigt hat. Die Aufmachung der App gefällt mir sehr gut. Die standardmäßige Farbwahl ist gut getroffen. Außerdem hat man zahlreiche Funktionen, mit der man die Mindmap aufpeppen und individuell gestalten kann, trotzdem ist die App nicht mit Funktionen überfüllt.

Exportiert werden können die Mindmaps in verschiedenen Formaten, die auch von diversen Computer-Programmen erkennt werden. So kann man am eigenen Rechner an den Mindmaps weiterarbeiten. Verschicken kann man die Mindmaps per E-Mail, ebenfalls vorhanden ist eine Anbindung an Dropbox oder box.net.

Manchmal geraten die Texte etwas klein und man kann sie nicht so gut lesen. Man kann sie zwar vergrößern, doch das geht nur mit Fingerspitzen und Konzentration. Außerdem gibt es wie in iWork zwar eine Undo-Funktion, aber genauso wie in iWork vermisse ich die Redo-Funktion.

5,49 Euro sind absolut gerechtfertigt für eine Applikation wie Mindo. Mindo ist quasi das vierte Programm in der iWork-Suite, mit dem man Mindmaps erstellen kann. Das gut durchdachte Menü gehört einfach zu einer guten iPad-App und ist ihr Geld wert. Die zahlreichen Zusatzfunktionen wie VGA-Unterstützung oder die Dropbox-Anbindung gehören einfach dazu und sind vorhanden. Glücklicherweise reagiert der Entwickler sehr schnell und versucht auf die Wünsche der Nutzer einzugehen.

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Real Racing 2 im Test: Das Rennsport-Ass

Real Racing begeisterte bereits die Massen. Real Racing 2 macht vieles besser.

Kurz vor Weihnachten war es soweit. Das australische Entwicklerteam Firemint brachte Real Racing 2 in den App Store. Mit einem Preis von 7,99 Euro ist das Rennspiel zwar fast doppelt so teuer wie Neuerscheinungen der Spieleschmieden Electronic Arts und Gameloft, dafür bekommt der Nutzer aber auch einiges geboten. Die wohl größte Neuerung im Vergleich zum Vorgänger: In Real Racing 2 gibt es 30 offiziell lizenzierte Fahrzeuge.

Zu Beginn der Karriere, die aus insgesamt fünf Abschnitten besteht, hat man natürlich noch nicht so viel Geld zur Verfügung, um sich einen Supersportwagen zu kaufen. Stattdessen müssen kleine Flitzer wie ein VW Golf oder ein Ford Focus herhalten, auf der Strecke trifft man aber zunächst auf gleichmotorisierte Fahrer.

Ganze 16 Fahrer gehen in Real Racing 2 gleichzeitig auf die Strecke, das sind mehr als doppelt so viele wie noch beim Vorgänger – und bei den meisten anderen Spielen. Zum Vergleich: In Need for Speed Shift fahren vier Autos gleichzeitig, in Asphalt 6: Adrenaline deren sechs. Und trotzdem: Auf dem iPhone 3GS und iPhone 4 läuft Real Racing 2 absolut flüssig. Bei der Grafik werden dabei keine Abstriche gemacht. Sehr viele große und kleine Details, sowie nahezu nicht vorhandene Popups können überzeugen.

Mit 16 Fahrzeugen ist auf der Strecke natürlich jede Menge los. Kollisionen lassen sich dabei kaum vermeiden, egal in welcher der verschiedenen Kameraansichten man unterwegs ist. Für nette Effekte sorgt das einfache Schadensmodell, in dem Spiegel und Stoßstangen von den Autos abfallen können. Auch das findet man in kaum einem anderen iPhone-Spiel.

Mit Siegen und Erfolgen in den Rennen sammelt man langsam Geld, dass man entweder zum Feintuning seines Autos oder für neue Boliden verwenden kann. Man sollte allerdings aufpassen und nicht sofort das komplette Geld verschleudern. Viele Events sind nämlich mit Restriktionen versehen und können mit einem zu starken Auto nicht bestritten werden, Tuningteile herausnehmen kann man dann nicht.

Spätestens wenn sich schnellere Autos leisten kann wird man einen der großen Nachteile von Real Racing 2 feststellen: Alle Autos fahren sich nahezu identisch. Große Unterschiede gibt es eigentlich nur in der Beschleunigung und in der Höchstgeschwindigkeit, ansonsten ist das Fahrverhalten identisch. Sehr schade, wie wir finden, denn so brechen Fronttriebler genau so aus wie heckgetriebene Boliden.

Ebenfalls nicht ganz ausgewogen finden wir die verschiedenen Schwierigkeitsgrade. Auf „normal“ gestellt kann man den Gegnern teilweise vom letzten Startplatz auf und davon fahren, auf „schwer“ hat man dagegen keine Chance mehr. Hier ist definitiv noch etwas Feintuning angesagt.

Das ist auch beim Multiplayer-Modus notwendig, bei dem man gegen bis zu 15 andere Fahrer antritt. Auf einer der 15 Strecken werden die Fahrer zusammengewürfelt, die Palette der Fahrzeuge reicht jedoch oft weit auseinander. Mit einem schwächeren Auto hat man oft kaum eine Chance, zudem geht es oft wild zu. Größere Lags gehören nach einem Serverupdate aber der Vergangenheit an, zumindest wenn alle Spieler über eine ordentliche Internetverbindung verfügen.

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