Schicker Schutz: Griffin Reveal Etch

Für das iPhone 4 gibt es unzählige Cases. Jedoch sticht das Reveal Etch von Griffin (für mich) heraus, welches vom Aussehen und auch vom Schutz her eine tolle Figur macht.

Das Case umschließt das komplette iPhone 4, bis auf der Vorderseite, den Touchscreen. Die Rückseite besteht aus nur 1,6 mm dünnem Polycarbonat, welche aber trotzdem hohen Schutz bietet. Die Ränder bestehen aus einem etwas härterem Gummi, sodass der Alurahmen des iPhone 4 ebenfalls bestens geschützt wird.

Alle Bedienelemente und Ports am iPhone 4 sind frei zugänglich, sodass man das iPhone nicht unnötig aus der Hülle holen muss. Für die Kamera gibt es natürlich auch eine Aussparung.

Dank dem Kachel-Muster sieht die Rückseite auch noch schick aus. Alles in allem gibt es zum Case nicht mehr viel zu sagen. Es ist gut verarbeitet und bietet natürlich einen guten Schutz für das iPhone 4. Das Case macht das iPhone 4 nicht unnötig dicker.

Dadurch, dass der Rand etwas erhöht ist, gibt es einen weiteren Vorteil: Legt man das iPhone 4 mit dem Touchscreen nach unten auf einen Tisch, bleibt immer noch genügend Luft. Etwas wackelig ist nur die dünne Verbindung über dem Dock-Connector – hier kann man etwas Angst haben, dass es irgendwann abreißen wird. In unserem Dauertest gab es allerdings keine Probleme.

Das Reveal Etch von Griffin gibt es ab zirka 20 Euro bei Amazon oder für 29,95 Euro im Apple Online Store zu kaufen. Das Case ist absolut zu empfehlen, zumal es einen guten Schutz bietet und dazu auch noch schick aussieht.

Weiterlesen


Für die Kleinsten: Hörbücher von Rye Studio

Rye Studio bietet derzeit sechs Hörbücher auf Deutsch für das iPhone und das iPad an. Wir haben die Apps getestet.

Erinnert ihr euch noch an die Bilderbücher, die ihr während eurer Kindheit gelesen habt? Ein genauer Titel fällt auch mir auf Anhieb nicht so schnell ein. Nur an die Bücher meiner jüngeren Geschwister kann ich mich noch vage erinnern, die kleine Raupe Nimmersatt war auf jeden Fall ganz dick im Geschäft.

Heutzutage wollen Kinder natürlich nur noch sehr ungern mit einem einfachen Buch beschäftigt werden, aber es gibt ja auch andere Alternativen. Zum Beispiel interaktive Kinderbücher auf dem iPhone und iPad, wie sie etwa von Rye Studio angeboten werden. Immerhin sechs verschiedene Bücher haben die Entwickler mittlerweile auch in deutscher Sprache in den App Store gebracht.

Zwei der Apps können gratis heruntergeladen werden. „Die kleine Schnecke“ ist ohnehin umsonst, „Die kleinen Kaulquappen“ sind momentan noch gratis zu haben. Vier weitere Kinderbücher sind ebenfalls schon übersetzt worden und für 79 Cent verfügbar. Das tolle daran: Bei allen Büchern handelt es sich um Universal-Apps, man muss sie also nur einmal bezahlen, um sie auf iPhone und iPad installieren zu können.

Nach einer kurzen Ladezeit wird man direkt von einer Sprecherin begrüßt und kann das Buch mit zwei Klicks starten. Neben einem Bild, das sich über den vollen Bildschirm erstreckt, wird der Text eingeblendet, der außerdem von einer Frauenstimme vorgelesen wird. So eignen sich die Bücher bereits perfekt für Kindergartenkinder, die noch nicht selbst lesen können.

Mit einem Fingertipp auf die untere rechte Ecke des Bildschirms gelangt man zur nächsten Seite. Dort gibt es nicht nur eine nette Grafik, sondern auch den nächsten Teil der Geschichte. Insgesamt kann zu den Büchern von Rye Studio gesagt werden, dass alle Bilder richtig schön gestaltet sind, außerdem haben die Geschichten einen gewissen Lerncharakter.

In „Die kleinen Kaulquappen“ wird beispielsweise erklärt, warum Kaulquappen nicht aussehen wie ihre großen Eltern, in der Geschichte „Die kleine Schnecke“ wird den Kindern beigebracht, warum die Schnecken ein Haus auf ihrem Rücken tragen. Aber auch altbekannte Märchen, wie etwa „Der Wolf und die sieben Geißlein„, erstrahlen in neuem Glanz.

Neben der Grundfunktion bieten alle Bücher von Rye Studio einige Zusatzfunktionen, die wir natürlich nicht unerwähnt lassen wollen. Die Geschichten lassen sich automatisch abspielen, die Bilder wechseln nach kurzer Zeit automatisch. Eine Geschichte dauert so in etwa fünf Minuten. Im Sleeping-Mode kann sogar das Display abgeschaltet werden, um zum Einschlafen nur die Stimme der Sprecherin zu hören.

Wer seine Kinder lieber mit der eigenen Stimme verwöhnen möchte, kann den Ton natürlich stumm schalten und selbst vorlesen. Oder – vielleicht sogar noch zeitgemäßer – die Geschichte selbst aufnehmen und dann automatisch abspielen lassen. Der Fakt, dass außerdem andere Sprachen wie Englisch, Französisch oder Japanisch verfügbar sind, dürfte für die meisten Nutzer dagegen uninteressant sein.

Auch wenn uns die Aufmachung der Apps sehr gut gefällt, gibt es doch Anlass zur Kritik. Am Ende einer jeden Geschichte werden die anderen Kinderbücher des Herstellers präsentiert und mit nur einem Klick gelangt man in den App Store. Im Zweifel könnten die Kleinsten dort Programme herunterladen oder auf Sachen stoßen, die für sie noch nicht geeignet sind. Daher gibt es hier einen Punktabzug.

Weiterlesen

Shadow Guardian: Lara Croft auf Testosteron

Ihr habt schon auf der Playstation gerne Tomb Raider gespielt? Dann solltet ihr unbedingt einen Blick auf Shadow Guardian werfen.

Mitte Dezember hat Gameloft mit Shadow Guardian ein Spiel für das iPhone auf den Markt gebracht, das alle Spieler ansprechen soll, denen der Action-Knaller N.O.V.A. 2 vielleicht zu viel des guten ist. Aber auch im gleich teuren Shadow Guardian geht es ordentlich zur Sache, eine HD-Version für das iPad ist seperat erhältlich und muss zusätzlich gekauft werden.

Fangen wir ausnahmsweise mal mit einem Kritikpunkt an, weil es gerade so gut ins Thema passt. Habt ihr euch das Spiel für beide Geräte gekauft, gibt es keine Möglichkeit, die Spielstände vom iPad zum iPhone oder umgekehrt zu übertragen. Ihr solltet euch also rechtzeitig festlegen, auf welchem euerer Gerät ihr spielen wollt.

Im Story-Modus müsst ihr die Welt mal wieder vor dem Untergang retten, das Spiel startet direkt mit einer längeren Videosequenz. Direkt danach gibt es einen Sprung und ihr werdet im Urwald von einer Gruppe Söldner überrascht. Die erste richtige Spielszene wird gleich für ein kleines Tutorial genutzt, dass euch die wichtigsten Punkte der Steuerung erklärt. Sehr nett eingebunden, wie wir finden.

Gerade auf dem kleinen iPhone-Display ist die Steuerung aber oft etwas hakelig, gerade beim Laufen ist präzise Steuerung nicht leicht. An das gleichzeitige Schiessen, Zielen und Umsehen muss man sich zudem gewöhnen. Ansonsten kann man nicht meckern. Gerade wenn man sich von Klippe zu Klippe schwingt, macht die Steuerung von Shadow Guardian einen guten Eindruck.

Auch wenn der Spielverlauf gerade zu Beginn sehr gradlinig ist und man meist einem Weg folgen muss, kann sich der Story-Modus wirklich sehen lassen. Man bekommt eine ausgewogene Mischung zwischen Schusswechseln, Klettereinlagen und Rätsel geboten, vom Grundprinzip her fühlt man sich fast wie in guten alten Tomb Raider-Zeiten.

Diesen Eindruck hinterlässt auch das T-Shirt des Hauptdarstellers, das farblich gesehen auch perfekt an den Körper von Lara Croft passen würde. Grafisch kann sich das Spiel nicht nur deswegen sehen lassen, die Umgebung und auch die Figuren sehen für iPhone-Verhältnisse wirklich beeindruckend aus. Abstriche musste Gameloft nur bei der Kompatibilität machen – das iPhone 3G wird nicht unterstützt.

Letztlich bleibt nur die Frage nach dem Umfang. Hier kommt es natürlich immer darauf an, wie ihr spielt. Wenn ihr mit dem Kopf voran durch die Spielwelt rennt und nicht groß überlegt, kann Shadow Guardian schon nach etwas mehr als sechs Stunden durchgespielt sein. Wer sich dagegen etwas mehr Zeit lässt, sich umguckt und wohlüberlegt handelt, spielt vielleicht etwas länger. Eines können wir aber mit absoluter Sicherheit sagen: Das Ende des Spiels kann sich wirklich sehen lassen. Zu viel wollen wir an dieser Stelle aber nicht verraten.

Weiterlesen


Twitterrific: Lass das Vöglein zwitschern

Heute werfen wir einmal mehr einen Blick auf einen Twitter-Client für das iPad und iPhone, der nicht unbedingt mehr bietet als die Standard-App.

Als Twitterer benötigt man natürlich für sein iPhone oder iPad einen guten Client. Für iOS gibt es im App Store zahlreiche Twitter-Apps. Allerdings gibt es nur wenige, die von der Performance und Bedienung her überzeugen. Twitter selbst hat eine eine eigene App im App Store. Die sollte man sich auf jeden Fall mal anschauen.

Es gibt aber auch durch aus andere Twitter-Clients, die nicht unbedingt vom Umfang, aber von der Bedienung her sehr überzeugen. Twitterrific von der Iconfactory überzeugt von der Bedienung her absolut, da die App sehr schlicht gehalten ist.

Twitterrific befindet sich zurzeit als Universal-App in Version 3 im App Store. Das Design ist einfach nur schön schlicht gehalten. Die Timeline wird in grau oder auch in schwarz angezeigt. Im Hauptfenster der iPhone-Version bekommt man eine Liste zu sehen, in der man dann in ein anderes wechseln kann, also zum Beispiel Timeline, Antworten oder Nachrichten. Auf dem iPad wird die Liste (im Landscape-Mode) in der linken Spalte angezeigt und die Timeline rechts. Natürlich kann man, wie auch in anderen Clients, Tweets beantworten, retweeten, favorisieren, per E-Mail versenden oder auch übersetzen. Auf die Profile anderer Leute kann man selbstverständlich auch einsehen. Die Funktionen sind für einen „normalen“ Twitterer vollkommen ausreichend.

Nach dem ganzen Lob der Performance gibt es auch einen Kritikpunkt, wobei dieser jeder auch anders sehen kann. Der Umfang beziehungsweise die Funktionen sind ziemlich bescheiden. Aber das ist es auch, was die App ausmacht. Man kann sich da eigentlich nur wiederholen: Die Bedienung und das Design sind extrem schlicht gehalten.

Der Twitter-Client Twitterrific befindet sich kostenlos als Universal-App im App Store. Man kann sich aber noch per In-App-Kauf für 3,99 € die Werbung entfernen lassen und mehr als einen Twitter-Account einstellen. Zu der Werbung sei gesagt, dass sie sich ganz oben in der Timeline befindet. Stören tut sie aber nicht wirklich. Da die App kostenlos ist, lohnt es sich als Twitterer die App mal anzuschauen. Außerdem gibt es noch eine Mac-Version von Twitterrific, die aber in nächster Zeit ein größeres Update erhalten soll. Im Zuge dessen, soll Twitterrific for Mac mit dem Start des Mac App Stores dabei sein. Wenn die neue Mac-Version dann im Mac App Store erscheint, werden wir euch natürlich auch berichten.

Weiterlesen

MoviePeg: Standhilfe für iPad und iPhone

In dieser Woche haben wir euch bereits einen iPhone-Pömpel vorgestellt. Eine Alternative, auch für das iPad, sind die MoviePegs.

Die MoviePegs sind kleine Zubehör-Teile aus Hartgummi, mit denen man sein iPhone oder iPad einfach aufstellen kann. Erhältlich sind die in fünf bunten Farben oder in schlichtem schwarz, passend für das aktuelle iPad, das iPhone 4 und auch die älteren Modelle 3G/S.

Die MoviePegs für das iPhone sind so klein, dass sie in eine einfache Streichholzschachtel passen. Die Einsatzmöglichkeiten sind dennoch vielfältig. So kann man das iPhone im Querformat als Nachttischuhr verwenden oder einfach nur so auf den Tisch stellen, um beispielsweise einen längeren Film zu sehen.

Der Winkel, in dem das iPhone stehen soll, lässt sich im Querformat dabei frei anpassen, je nach Position des MoviePegs. Auch im Hochformat lässt sich das iPhone aufstellen, was jedoch etwas wackelig ist, wenn man das iPhone nicht komplett senkrecht aufstellt.

Die MoviePegs für das iPad fallen deutlich größer aus, es sind sogar zwei Stück notwenig, um sicheren Stand zu garantieren. Klasse: Die beiden MoviePegs sind magnetisch und haften einfach aneinander, wenn sie nicht benötigt werden. So erspart man sich lästiges Kramen im Rucksack oder der Handtasche, wenn man auf Anhieb nur eines der beiden Hartgummiteile gefunden hat.

An beiden Seiten befestigt, lässt sich auch das iPad einfach aufstellen. Beispielsweise als digitaler Bilderrahmen im Wohnzimmer oder – ganz klassisch – zum Ansehen von Videos. An der oberen Bildschirmhälfte befestigt, steht das iPad mit den MoviePegs etwas flacher. Unserer Meinung nach eine ideale Position, wenn man am Tisch sitzend eine längere E-Mail schreiben will.

Einziges Manko: Die MoviePegs sind so sehr an die Form der verschiedenen Geräte angepasst, dass für eventuelle Schutzhüllen kein Platz mehr ist. Die müssen vor dem Gebrauch natürlich abgenommen werden. Bestellt werden können die MoviePegs am besten direkt auf der Hersteller-Seite. Die iPhone-Pegs kostet knapp sechs Euro, dazu kommen rund drei Euro Versandkosten. Im Sechserpack zahlt man umgerechnet 31 Euro. Für das iPad sind momentan nur schwarze MoviePegs erhältlich, inklusive Versand werden hier 18 Euro fällig.

Weiterlesen

Skill Game: Ruhige Hand gefragt

Ein gute Spiel aus deutscher Entwicklung – eigentlich fast undenkbar. Das Skill Game ist dennoch gut gelungen.

Das Skill Game hat sich im 24. Türchen des vieda-Adventskalenders versteckt und ist noch bis zum 29. Dezember für 79 Cent erhältlich. Der Normalpreis des Spiels, das sich als Unviversal-App auf iPad und iPhone installieren lässt, beträgt 2,39 Euro. Grund genug also, dass wir einen genaueren Blick auf die App werfen.

Das eigentliche Prinzip des Skill Games ist einfach erklärt. Ihr müsst eine ruhige Hand behalten und die Ziffern auf dem Display miteinander verbinden. Absetzen dürft ihr nur, wenn ihr die nächste Ziffer erreicht habe, einzelne Linien dürfen sich nicht berühren. Kreuzen dürfen sich eure Striche lediglich an den Ziffern selbst.

Das klingt zunächst noch ganz einfach, die ersten Level schafft man schnell und problemlos. Doch je länger man spielt, desto schwerer wird es. Der Schwierigkeitsgrad des Skill Games steigt immer weiter an. Objekte auf dem Bildschirm, Löcher im Papier oder noch mehr Zahlen machen euch das Leben nicht leicht.

Sobald ihr einen Fehler macht, müsst ihr es erneut von der letzten Ziffer versuchen. Durchfallen kann man im Skill Game nicht, höchstens verzweifeln – gerade auf den höheren Leveln braucht man oft mehrere Versuche, bis man alle Ziffern miteinander verbunden hat.

Gerade auf dem kleinen iPhone-Display wird es natürlich richtig eng. Damit man mit dem Finger auch sicher durch die kleinsten Lücken zeichnen kann, haben die Entwickler eine Bildschirmlupe eingebaut, die oben links eingeblendet ist. Sehr praktisch.

Wie bereits erwähnt, steigt der Schwierigkeitsgrad immer weiter an. Falls es doch zu leicht oder zu schwer werden sollte, kann man den Schwierigkeitsgrad auch frei auswählen oder gar zufällig bestimmen lassen. Die Anzahl der Level ist dank Zufallsgenerator jedenfalls unbegrenzt.

Wir vermissen lediglich eine Funktion, um die letzten Schritte rückgängig zu machen. Auch ein Button, um das komplette Level zurückzusetzen, fehlt bisher. Wer sich einmal verzeichnet hat, muss den Fehler also irgendwie ausbügeln oder sich im nächsten Level versuchen. Hier bessern die Entwickler hoffentlich noch etwas nach, eine Game Center-Integration hat man bereits angekündigt.

Weiterlesen


Hülle mit Standfunktion: Belkin Verve Cinema

Im 23. Türchen unseres Adventskalenders könnt ihr das Belkin Verve Cinema gewinnen. Für alle Neugierigen, Glücklosen oder zu spät Gekommenen wollen wir hier noch ein paar Worte über die Hülle verlieren.

Die Schutzhülle Belkin Verve Cinema kommt in einer einfachen Plastik-Verpackung daher, ist selbst aber aus hochwertigem Leder angefertigt – so lässt es jedenfalls die Produktbeschreibung verlauten. Mit 20 Euro ist die Hülle dafür nicht überteuert, aber wie schlägt sie sich im Praxistest?

Über eine Lasche an der Oberseite kann das iPhone 4 leicht in die Hülle geschoben werden, die Lasche selbst schließt mit einem großen Klettverschluss sicher. Zwar sind nicht alle Bedienelemente freigelegt, bleiben aber trotzdem erreichbar. So sind die untere Lautsärke-Taste, der Standby-Schalter und der Home-Button überdeckt, was aber kein Problem darstellt. Die Hülle bietet dort durch leichte Erhebungen ein kleines spürbares Feedback.

Während die Frontkamera, genau wie Lautsprecher, Dock-Anschluss und Kopfhörer-Eingang freigelegt sind, ist die Rückseite des iPhones in der Schutzhülle komplett bedeckt. Das bedeutet natürlich auch, dass die Kamera nur schwarze Fotos schießt – es sei denn, man öffnet die Lasche.

Alle Nähte, die in Blau gehalten sind und sich damit von der schwarzen Leder-Farbe absetzen, sind dagegen sehr gut verarbeitet. Hier sehen wir keinen Anlass zur Besorgnis, auch unter Belastung sollte dort alles so bleiben, wie es am ersten Tag war.

Kommen wir zum Schluss noch zu einer der Zusatzfunktionen der Ledertasche. Auf der Rückseite lässt sich ein verstärktes Band ausziehen und fest machen, mit dem man das iPhone aufstellen kann, zum Beispiel um ein längeres Video anzusehen. An sich eine nette Geschichte, doch der Stand ist einfach zu wackelig, das iPhone steht außerdem sehr flach. Ein besserer Stand ist unserer Meinung nach geboten, wenn man das iPhone in der Schutzhülle einfach ganz normal auf die Seite stellt.

Weiterlesen

Neues Logikspiel KakuroClassic im Test

Erst gestern haben wir euch das Spiel KakuroClassic in einem kleinen Video vorgestellt. Heute fassen wir nochmals die Stärken und Schwächen der App zusammen.

Selbst muss ich zugeben, dass mir der Name „Kakuro Rätsel“, bis vor wenigen Tagen, kein Begriff war. Da es einigen von euch sicher auch so geht, vorweg eine kleine Erklärung. Vielleicht fällt der Groschen ja dann, so wie es bei uns der Fall war.

Das Spielfeld ähnelt sehr einem Kreuzworträtsel, allerdings stehen an den Enden keine Begriffe sondern nur Zahlen. Diese Zahlen geben entweder eine Zeilen- oder Spaltensumme an. Dem Spieler stehen für jedes Kästchen die Zahlen von eins bis neun zur Verfügung, die richtig eingetragen werden müssen, damit die Summen übereinstimmen. Wer theoretisch noch nicht verstanden hat worum es geht, kann sich einfach unser Video ansehen.

Hat man sich entschieden und die Universal-App für 1,59 Euro gekauft, kann es mit dem Rätseln losgehen. Als aller erstes sollte man in den Einstellungen, die man über das Radio unten rechts erreicht, seinen Namen hinterlegen. Dort könnt ihr euren richtigen Namen eintragen, oder einfach ein Pseudonym. Der Name wird nur für die eingebaute Highscore-Liste benötigt. In den Einstellungen selbst kann man zudem den Sound an- beziehungsweise ausschalten, sowie festlegen ob die Score in der Liste eingetragen werden soll.

Hat man alle Einstellungen individuell auf sich abgestimmt, kann man mit dem eigentlichen Spiel loslegen. Unter dem Menüpunkt „PLAY“ verstecken sich einmal drei Schwierigkeitsgrade (Easy, Normal und Hard), zum anderen findet man dort die Einstellung für die Größe des Spielfeldes. Nach kurzem Laden wird das Kakuro-Rätsel angezeigt und man kann mit dem Eintragen beginnen.

Bedienung und Spielprinzip
In jedes leere Feld muss eine Zahl zwischen eins und neun eingetragen werden. Des Weiteren ist jedes Feld mit einer bestimmten Punktzahl hinterlegt, wobei, wenn man eine falsche Zahl einträgt sich diese verringert. Das Ziel des Spieles ist, in alle Felder die richtige Zahl einzutragen und dabei möglichst viele Punkte zu bekommen. Damit das auch gelingt, gibt es einen speziellen Modus, der sich Bleistiftmodus nennt.

Bis jetzt haben wir noch gar nicht erwähnt, wie man die Zahlen überhaupt in das jeweilige Feld schreibt. Nett wäre es gewesen, wenn man die Zahlen selbst zeichnen könnte, allerdings gäbe es da große Probleme auf dem iPhone. Vermutlich aus diesem Grund gibt es auch ein Eingaberad, was sich nach antippen eines Feldes öffnet. Zu sehen sind die Zahlen von eins bis neun, ein „X“ und der Button zum Umschalten des Modus.

Hat man den Bleistiftmodus aktiviert, werden die Zahlen nicht mehr fett dargestellt, damit man weiß in welchem Modi man sich befindet. Ist man sich nicht sicher welche Zahl in ein Feld hineingehört, kann man mit einem „Bleistift“ die Zahl im Feld vormerken. Danach versucht man erst andere Summen zu lösen, um später auf das Bleistift-Feld zurückzukommen. Mit einem weiteren Klick auf das Kästchen, erscheint das Eingaberad erneut und die vorgemerkte Zahl kann gelöscht werden. Danach kann man die korrekte Lösung eintragen.

Durch das richtige Kombinieren von Feldern und Summen, kommt man recht schnell auf das richtige Ergebnis. Bei größeren Spielfeldern und höherem Schwierigkeitsgrad kann man sich an einem Rätsel sicher eine komplette Stunde aufhalten.

Des Weiteren bietet KakuroClassic ein „Daily Kakur“(engl.) an. Dabei handelt es sich um ein tägliches Rätsel, was bei allen Nutzern gleich ist. Durch die eingebaute Highscore-Liste sieht man schnell, wer an einem bestimmten Tag der oder die Beste war.

Vor- und Nachteile der App
Die Grafik des Spieles kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Die Spielfelder sind mit einem tristen aber dennoch schönen Hintergrund ausgestattet. Das Feld an sich ist in schwarz, braun und gelb/gold gehalten. Die Entwickler haben sich beim Erstellen der App viel Mühe gegeben, allerdings gibt es ein paar Schwächen, die wir auch anmerken wollen.

Zum einen wäre es gut, wenn auch ein kleines Rätsel in der Bildschirmitte positioniert werden würde, anstatt in der oberen linken Ecke. Das ist zwar Geschmacksache, aber der Blick fällt anfangs, normalerweise immer in die Mitte des Bildschirm. Ein weiterer Nachteil haben wir bei dem „Daily Kakur“ gefunden. Hat man das tägliche Rätsel einmal gelöst, kann es ein zweites Mal bearbeitet werden. Hier kommen dann sicher ein paar auf die Gedanken vom ersten gelösten Rätsel ein Screenshot zu machen, und das zweite Rätsel dann noch einmal zu lösen, damit man in der Rangliste ganz oben steht. Hier wäre es sinnvoll, dass man das „Daily Kakur“ nur einmal am Tag öffnen und lösen kann.
Update: Das tägliche Rätsel kann zwar öfters gespielt werden, allerdings wird nur das erste Ergebnis in die Highscore eingetragen.

Alles in allem hat uns die App KakuroClassic überzeugt. Für Rätselfreunde ist die App schon fast ein Muss und für die, die es noch werden wollen, vielleicht ein Anfang.

Weiterlesen

Fidelio DS8550: Das Multitalent für iPhone und iPad

Heute wollen wir euch eine weitere Soundanlage für das iPhone vorstellen. Und sogar an das iPad wurde diesmal gedacht.

Die Fidelio DS8550 hat zwar noch zwei größere Brüder, der Funktionsumfang lässt aber trotzdem keine Wünsche offen. Philips hat eigentlich an alles gedacht und die einzelnen Funktionen sehr gut umgesetzt. Was die Anlage einem iPad- oder iPhone-Besitzer alles bietet, wollen wir euch in diesem Testbericht näher bringen.

Die erste tolle Funktion: Nach dem Auspacken der 42 Zentimeter breiten und 16 Zentimeter hohen Anlage muss man eigentlich nichts weiter tun, als sein iPhone, iPad oder auch iPod auf den Dock-Anschluss zu setzen. Nicht einmal ein Netzkabel wird benötigt, die DS8550 verfügt nämlich über einen integrierten Akku.

Laut Herstellerangaben soll der Akku fünf Stunden kabellosen Musikgenuss ermöglichen. Wie lange die Anlage aushält, hängt natürlich von der gewählten Lautstärke ab. In unserem Test konnten wir locker über vier Stunden Musik hören, der aktuelle Ladezustand wird dabei von einem farblichen LED-Licht angezeigt. Der Akku ist besonders praktisch, wenn man die Anlage mal eben mit in die Küche oder gar mit zur nächsten Party nimmt.

Fidelio+ App ist noch verbesserungswürdig
Die ovalformige Anlage fordert beim Einstecken eines Geräts übriges dazu auf, sich eine App zu installieren. Fidelio+ ist kostenlos und soll weitere Funktionen bieten, zum Beispiel diverse Toneinstellungen oder einen Wecker. Leider finden nicht nur wir, sondern auch viele andere Benutzer, dass Philips hier noch einiges zu tun hat. Einen deutlichen Mehrwert bietet die App jedenfalls nicht, bei der Musikwiedergabe muss man sogar noch Einschränkungen im Vergleich zur normalen iPod-App hinnehmen. Wenn man die App nicht installiert, wird man leider bei jedem Anschließen eines Geräts auf ihr Fehlen aufmerksam gemacht. Also besser laden und tief in einem Homescreen-Ordner verstecken.

Konzentrieren wir uns lieber darauf, was die DS8550 sehr gut kann. Musik wiedergeben zum Beispiel. Nicht nur die Verarbeitung der Anlage stimmt, sondern auch ihr Ton. Die Musik ist klar und harmonisch, der Bass ordentlich. Die Lautstärke kann direkt am Gerät justiert werden, auf voller Lautstärke schleicht sich ein leichtes Rauschen ein – voll aufdrehen wird man die Lautsprecher im Normalfall aber ohnehin nicht.

Leider kann man direkt am Gerät (außer natürlich per Displaysteuerung) nicht zum nächsten Lied springen. Viel angenehmer ist es aber ohnehin, mit der mitgelieferten Fernbedienung zu navigieren und die Lautstärke einzustellen. Etwas unhandlich wird es nur bei sehr langen Listen, da man mit der Fernbedienung nur sehr langsam scrollen kann.

Fernbedienung und Bluetooth sorgen für Freiheit
Neben einem Mute-Schalter befinden sich auf der Fernbedienung drei Knöpfe zum Umschalten der Eingangsquelle. Entweder wird die Musik über den Dock-Connector, einen AUX-Eingang auf der Rückseite oder auch per Bluetooth wiedergegeben, auch hier bei exzellenter Tonqualität.

Der Bluetooth-Modus funktioniert problemlos mit iPhone oder iPad, auch der iPod Touch (ausgenommen 1. Generation) kann verwendet werden. Auf der Strecke bleiben nur die kleineren iPods, leider wird kein Adapter mitgeliefert, mit dem man auch sie zur Bluetooth-Benutzung bewegen könnte. Aktiviert wird Bluetooth ganz einfach über eine Taste am Gerät oder die Fernbedienung.

Das praktische an der Bluetooth-Funktion ist natürlich, dass man sein Gerät direkt am Platz, zum Beispiel auf dem Sofa behalten kann. Wer gerne mal eine Runde spielt, kann so die Soundausgabe deutlich verbessern. Besonders viel Spaß hatten wir hier mit Real Racing 2, bei dem man das iPhone wie ein Lenkrad hält und so oft die Lautsprecher verdeckt. Töne aus allen anderen Apps werden natürlich auch wiedergegeben, wenn das Gerät im Dock steckt – auch wenn es bei Spielen sehr viel weniger Sinn macht.

Der Dock-Anschluss des Fidelio DS8550 kann übrigens leicht nach vorne gekippt werden. So ist es völlig egal, ob man iPod, iPhone oder sogar iPad anschließt. Sogar Schutzhüllen müssen nicht abgestreift werden, um Musik zu hören und sein Gerät dabei aufzuladen.

Kommen wir zuletzt zu den harten Fakten: Philips gibt den Preis der Fidelio DS8550 mit 379 Euro an. Glücklicherweise ist das gute Stück, das wir vollends empfehlen können (mit Ausnahme der rudimentären App) im Internet schon deutlich günstiger erhältlich. Bei Amazon zahlt man zum Beispiel nur knapp über 250 Euro, bei eBay schon ab 210 Euro.

Weiterlesen


Altec Lansing Octiv 102: Kleiner Soundwürfel

Klein, eckig und preiswert. Das ist der Altec Lansing Octiv 102 (mini). Wir haben uns den Würfellautsprecher genauer angesehen.

Altec Lansing hat diverse Dock-Lautsprecher im Angebot, der Octiv 102 ist der Winzling der Familie. Verstecken muss sich der kleine Würfel vor seinen großen Brüdern allerdings nicht, wie wir in unserer Testwerkstatt herausgefunden haben. Vor allem der Preis von weniger als 50 Euro kann überzeugen.

Der Octiv 102 ist fast quadratisch und hat eine Kantenlänge von rund zehn Zentimetern. Durch die kantige Form und seine Abflachungen hinterlässt der Lautsprecher einen sehr edlen Eindruck und kann sich überall sehen lassen. Als Einsatzgebiet sehen wir beispielsweise das Schlafzimmer an, wo man den Lautsprecher auf seinen Nachttisch stellen könnte.

Im Lieferumfang beigelegt ist ein Netzkabel mit drei Adaptern. Neben dem gewöhnlichen Stecker sind auch Anschlüssen für die USA und England enthalten. Nicht nur deshalb, sondern auch wegen der geringen Abmessungen und seinem Gewicht von nur 581 Gramm ist der Lautsprecher auch für Reisen ein möglicher Begleiter. Außerdem liegen zwei Docking-Einsätze bei, ein AUX-Kabel für den Anschluss auf der Rückseite fehlt dagegen.

Einmal an den Octiv 102 angeschlossen, spielen iPhone oder iPod alle Töne über den Lautsprecher ab, die Lautstärke regelt man direkt am Gerät – Tasten sind am Octiv 102 nämlich nicht vorhanden. Die Soundqualität ist – bedenkt man die geringe Größe – gut, vielleicht nur etwas hohl. Verzichten muss man nur auf einen Bass.

Wenn man sein iPhone zum ersten Mal anschließt, wird man auf zwei kostenlose Apps aufmerksam gemacht, die den Funktionsumfang erweitern sollen: Während Music Mix mit diesem Lautsprecher keinen Sinn macht, ist das Alarm Rock von Altec Lansing eine nette Geschichte.

Die kostenlose App zeigt nicht nur die aktuelle Uhrzeit in sechs verschiedenen Designs an, man kann sich auch mehrere Wecker stellen und  morgens von seiner Lieblingsmusik geweckt werden. Hier hat man unter anderem die Auswahl zwischen einem bestimmten Lied, oder einem Song aus eine Album, einer Playlist oder von einem Künstler. Desweiteren kann man einen Sleep-Timer einstellen, der die Musikwiedergabe nach einer bestimmten Zeit ausklingen lässt.

Bis hier hin sind wir eigentlich vollends zufrieden mit dem Octiv 102, der für seine geringen Ausmaße eine ordentliche Lautstärke an den Tag legt, wenn auch ohne Bass. Eigentlich gibt es nur einen einzigen Kritikpunkt: Wenn die Wiedergabe verstummt, ist ein leichtes Rauschen wahrnehmbar, das gerade Nachts störend sein könnte – übrigens auch, wenn kein iPhone in der Nähe ist. Sonst kann man mit dem sehr schönen Octiv 102 eigentlich nicht viel falsch machen. Zu kaufen gibt es den Lautsprecher entweder beim Fachhändler oder direkt bei Amazon für knapp über 40 Euro.

Weiterlesen

Muvid I-FI 161: Günstiges Soundsystem mit Schwächen

Mit einem Preis von rund 100 Euro scheint das Muvid I-FI 161 Lautsprechersystem ein echtes Schnäppchen zu sein. Was leistet die Anlage im Test?

Aufgrund der hohen Baugröße von über 80 Zentimetern kommt die Muvid I-FI 161 Soundanlage in einem recht großen Paket. Der Funktionsumfang ist mit iPod-Wiedergabe, Anschlüssen zur Videoausgabe, USB- und SD-Karten-Steckplatz und UKW-Radio ebenfalls groß, im Lieferumfang ist zudem eine Fernbedienung enthalten.

Der Aufbau der Anlage ist alleine zwar zu schaffen, der Beginn gestaltet sich allerdings schwierig. Man benötigt schon einiges an Zeit und Energie, um den Turm aus dem Karton zu bekommen, will man die Styropor-Blöcke nicht sofort zerstören. Bevor es losgehen kann, müssen außerdem ein Holzsockel und ein Zwischenstück mit insgesamt vier Schrauben am Turm befestigt werden, danach ist sicherer Stand weitestgehend garantiert.

Den iPod oder das iPhone steckt man einfach auf den Dock-Connector, der an der Spitze des Turms unter einer Plastikklappe versteckt ist. Auf der Oberseite befinden sich außerdem die wichtigsten Bedienelemente, zum Beispiel für Lautstärke oder Wiedergabe. Steckt man das iPhone ein, wird man mit der Meldung konfrontiert, dass das Gerät nicht zertifiziert sei, die Unterstützung ist allerdings gegeben.

Guter und lauter Klang
In erster Linie ist die Anlage natürlich dafür da, Musik wiederzugeben. Startet man die iPod-Applikation auf dem iPhone, kann es auch sofort mit der Wiedergabe losgehen. Zwei 15W und ein 30W Subwoofer können bei vernünftiger Tonqualität ordentlich aufgedreht werden und liefern genügend Leistung. Bässe, Höhen und Subwoofer können nach dem persönlichen Geschmack getrennt voneinander über die Fernbedienung eingestellt werden.

Mit der Fernbedienung kann man sich mit ein wenig Übung außerdem durch das iPod-Menü bewegen, was allerdings aufgrund des kleinen Displays aus größerer Entfernung ein schwieriges Unterfangen darstellt – aber dafür kann die Anlage ja nichts. Letztlich funktioniert die Wiedergabe so, wie sie funktionieren soll.

Auch MP3- und WMA-Dateien werden problemlos von USB-Sticks oder SD-Karten abgespielt, auch wenn der Komfort über das zweizeilige LCD-Display zu wünschen übrig lässt. Außerdem ist ein rudimentäres UKW-Radio vorhanden, das zusammen mit der mitgelieferten Wurfantenne allerdings nur eine befriedigende Soundqualität liefert.

Keine Wiedergabe aus anderen Apps
Abgesehen vom Netzanschluss und einem Ausschalter sind auf er Rückseite des Holzturms alle Anschlüsse sehr weit oben angebracht, was wir für wenig sinnvoll halten. Dort sind die Anschlüsse zwar gut verfügbar, AUX-Kabel zur Videoausgabe oder Toneinspeisung stöpselt man im Normalfall allerdings nicht alle zwei Tage ein und aus, sodass die herunterhängenden Kabel eher störend sind.

Kommen wir zum größten Kritikpunkt: Musik vom iPhone oder iPod-Touch wird lediglich über die iPod-Applikation ausgegeben. Möchte man einen Radiostream öffnen oder Sounds aus einer anderen App wiedergeben, steht man vor einem Problem – es ist schlichtweg nicht möglich. Und noch etwas hat uns gestört: Bei einem Gerät im Wert von über 100 Euro kann man durchaus erwarten, dass zwei AAA-Batterien für die Fernbedienung mitgeliefert werden.

Das Gesamtfazit fällt aufgrund des großen Mangels mit der Soundwiedergabe durchwachsen aus. Wer mit diesem Fakt und den anderen kleinen Schwächen leben kann, bekommt mit dem Muvid I-FI 161 allerdings ein Soundsystem, das aufgrund der Größe auch große Wohnzimmer ausgiebig beschallen kann und nicht allzu teuer ist. Der Preis geht mit aktuell 110 Euro inklusive Versand in Ordnung. Bei eBay kann man das Sundsystem für 112 Euro kaufen.

Weiterlesen

Silikon-Hülle fürs iPad im Test

Fast hätten wir das SeeJacket Silicone übersehen, aber heute wird auch dieses Zubehörprodukt einem Test unterzogen.

Das Silikon-Pad liegt uns nur in weißer Farbe vor, es sind allerdings auch andere Farben erhältlich. Eigentlich ist es kein direktes weiß, sondern ähnelt eher der Bauart Milchglas. Hat man die Hülle ausgepackt, sollte man sein iPad vor dem Anbringen der Hülle kurz reinigen. Danach schiebt man das Gerät an einer Seite in die Hülle und zieht die Ränder über den iPad-Rand. Die Prozedur geht leicht von statten und kostet nur wenig Zeit.

Natürlich sind auch bei dem SeeJacket Silicone alle Knöpfe und Schalter frei bedienbar. Sowohl der Kopfhörereingang, der Dock-Connector und die Lautsprecher liegen frei. Der Stand-By-Knopf liegt zwar nicht frei, ist aber trotzdem bedienbar.

Die Silikon-Hülle schützt die komplette Rückseite des iPads und bietet zudem eine Anti-Rutsch-Beschichtung. Durch das verarbeitete Material wird das iPad rutschfest, allerdings bietet das SeeJacket auch Schutz vor Abnutzung, Kratzer und Flecken.

Des Weiteren ist es natürlich Geschmacksache, ob einem eine Silikon-Hülle gefällt. Mir persönlich gefällt der SeeJacket Clip von Artwizz ein wenig besser, da er „unauffälliger“ ist und trotzdem guten Schutz leistet. Allerdings kostet der SeeJacket Clip fünf Euro mehr.

Trotzdem können wir sagen, dass auch die Silikon-Hülle guten Schutz gewährleistet. Beim Hersteller kann man die Schutzhülle für 9,99 Euro kaufen. Diesmal konnte Amazon kein günstigeres Angebot liefern!

Wer vor dem Kauf lieber eine Gewinnchance wahrnehmen will, sollte unbedingt auf diesen Link klicken. Am 15. Dezember hat sich das SeeJacket Silicone in unserem Adventskalender versteckt.

Weiterlesen


Creative T12 Wireless: Bluetooth-Boxen mit gutem Sound

Vor ein paar Tagen haben wir euch schon eine Sound-Anlage von Creative vorgestellt. Heute sehen wir uns eine kleinere und kostengünstigere Variante an.

Nun stellen wir euch ein weiteres Produkt vom Hersteller Creative vor. Diesmal haben wir uns die Bluetooth Lautsprecher Creative T12 Wireless angesehen. Was die kleinen Boxen alles können, erläutern wir im folgenden Bericht.

Hat man das Paket ausgepackt, hält man die zwei Boxen in der Hand und zwei Kabel. Die Stereo Lautsprecher sind in einem Hochglanz-Design hergestellt worden. An der rechten Box findet man ein Lautstärkeregler, einen Kopfhörereingang, eine Kontrolleuchte und einen Knopf um die Bluetooth Verbindung herzustellen. Auf der Rückseite gibt es zudem einen Steckplatz, um die zweite Box anzuschließen, ein Stromkabel und einen Klinken-Eingang. Die Boxen nehmen wenig Platz ein und es gibt keinen Kabelsalat, da es nicht viele Kabel gibt.

Möchte man nun die Lautsprecher über Bluetooth, mit einem Bluetooth-fähigen Gerät verbinden, muss man zuerst den Knopf am rechten Lautsprecher für einige Sekunden lang drücken, bis die Kontrolleuchte blau blinkt. Wenn man nun sein iPhone koppeln möchte, aktiviert man die Bluetooth-Funktion und wählt dann „Creative T12“ aus. So hat man kinderleicht das iPhone mit den Boxen verbunden. Falls bei euch kein Sound ausgegeben wird, müsst ihr am iPhone noch die richtige Ausgabequelle angeben (im iPod Menü).

Wenn man noch einen iPod aus der alten Generation hat, kann man diesen leider nicht mit den Boxen koppeln. Allerdings gibt es dafür eine unkomplizierte Lösung. Mit dem Bluetooth Audio BT-D5 kann man einen alten iPod Bluetooth-fähig machen. Dieser Adapter wird einfach an den Dock-Connector angeschlossen und schon kann auch ein alter iPod gekoppelt werden.

Natürlich können auch weitere Geräte mit den Lautsprechern gekoppelt werden. Diese müssen nur über ein A2DP-Profil verfügen. So kann man beispielsweise die Boxen mit einem MacBook ansteuern, oder anderen Smartphones.

Der wohl wichtigste Teil bei Lautsprechern ist die Audio Wiedergabe. Bis jetzt haben wir nichts von einem Subwoofer erzählt. Allerdings wurde in den hinteren Teil der Boxen mit der BassFlex-Technologie gearbeitet. Diese verstärkt den Niedrigfrequenzbereich und sorgt für einen vollen Klang mit guten Bässen. Der Klang über die Bluetooth Verbindung ist nur minimal schlechter, als mit einem Gerät was via Kabel angeschlossen ist. Die Boxen können hervorragend mit einem Desktop PC genutzt werden oder einem Bluetooth-fähigen Gerät.

Mit knapp 80 Euro sind die Boxen nicht die billigsten, aber für Qualität muss man auch etwas mehr Geld ausgeben. Das Design, sowie der Klang der kleinen Boxen, konnte uns überzeugen.

Leider konnte uns Amazon kein günstigeres Angebot liefern, jedoch bitet eBay die Boxen ebenfalls für 80 Euro inkl. Versand an.

Weiterlesen

H4: Toller iPad Halter von Luxa2

Vor einigen Wochen hatten wir euch schon zwei weitere Produkte aus dem Hause Luxa2 vorgestellt. Heute sehen wir uns den iPad Halter H4 einmal genauer an.

Wer schon des längeren auf der Suche nach einem guten iPad Halter ist, sollte jetzt weiterlesen. Der H4 ist aus massiven Aluminium gefertigt und kommt in einem edlen Design daher. Wie schon bei den anderen Produkten, ist das Design an den iMac angelehnt. Der Standfuß steht fest auf dem Schreibtisch und ist mit einer extra Gummierung ausgestattet, so dass der Ständer nicht verrutscht.

Die eigentliche Halterung ist am oberen Ende des Standfußes verankert. Dort sorgt der „Slot Joint Hinge“ für starken Halt und trägt alle Tablets PCs mit weniger als 4 kg Gewicht. Durch diese Aufhängung lässt sich das iPad in alle Richtungen drehen (360 Grad). Damit das iPad nicht aus der Halterung rutscht, gibt es insgesamt sechs Tragarme die zusätzlich mit Gummi-Pins ausgestattet sind. Durch die frei verstellbaren Tragarme passt nicht nur das iPad in den H4, sondern zum Beispiel auch ein Kindle DX.

Damit wirklich nichts verrutscht, wurde in der Mitte noch ein zusätzliches Silikon-Pad eingearbeitet. In Verbindung mit den Tragarmen wird so höchste Haltekraft gewährleistet.

Ein weiterer Vorteil des H4 ist, dass man das iPad auch mit einer Schutzhülle in den Ständer stellen kann. Somit hat man einmal einen guten Schutz für das iPad und zudem einen guten Stand, außerdem muss man das iPad nicht immer aus dem Case nehmen.

Der H4 sieht nicht nur gut aus, sondern kann auch was. Nicht nur auf dem Schreibtisch macht der H4 eine gute Figur. Wer gerne liest und das iPad nicht die ganze Zeit festhalten möchte, lässt das den H4 übernehmen. Aber auch zum Spielen ist der Ständer gut geeignet.

Alles in allem ist der H4 von Luxa2 ein tolles Produkt, das beim Hersteller 59,90 Euro kostet. Allerdings gibt es derzeit ein Angebot, in dem man für den gleichen Preis noch eine iPad Tasche dazu bekommt. Bei Amazon haben wir den H4 schon ab 36,00 Euro gesehen.

Weiterlesen

FlightCode: Ganz viele Abkürzungen in einer App

In FlightCode dreht sich alles um Flugzeuge und Flughäfen. Was genau die App kann, wollen wir euch natürlich verraten.

DAAK, TBPO oder FACD schonmal irgendwo gelesen? Vermutlich nicht. Aber mit DUS, FRA oder MUC könnt ihr vielleicht etwas anfangen? Richtig, es handelt sich um die Flughäfen in Düsseldorf, Frankfurt am Main und München, schließlich dreht sich in FlightCode ja alles um Flugzeuge und Flughäfen.

Die normalerweise 3,99 Euro teure Applikation umfasst eine riesige Datenbank an Kürzeln aus dem Luftverkehr. Schier unendlich viele Flughäfen werden in den vier gängigen Kürzeln aufgelistet, außerdem gibt es die passenden Codes für Flugzeugmodelle und Fluglinien. Im Rahmen des vieda-Adventskalenders bekommt man Flightcode nur heute am 14. Dezember für 1,59 Euro.

Was man damit anfangen kann? Natürlich ist das Programm eine nette Sache für Mitarbeiten aus dem Luftverkehr, die mal eben etwas Nachschlagen müssen. Aber auch für Urlauber, die mal wieder (vielleicht wegen einem Vulkan oder einfach nur dem Winter) am Flughafen festsitzen, kann die App ein netter Zeitvertreib sein – denn man kann einfach alles nachschlagen, was es nachzuschlagen gibt.

Die einzelnen Listen lassen sich entweder durchschollen, was aufgrund der Länge recht mühselig ist, oder einfach durchsuchen. Da alle Daten offline verfügbar sind, geht das recht schnell von statten. Eine Internetverbindung braucht man nur, um sich beispielsweise weiterführende Informationen in Wikipedia anzeigen zu lassen. Leider sind hier stets englische Artikel verlinkt.

Und auch sonst sind oft Englischkenntnisse erforderlich, etwa bei Abbreviations, den Abkürzungen. Es ist zwar schön, dass auch allgemeine Begriffe aus dem Flugverkehr aufgeführt werden, eine deutsche Übersetzung wäre allerdings noch schöner gewesen. Nett finden wir dagegen, dass es in manchen Kategorien Beispielbilder zu den Abkürzungen gibt. Warum sich allerdings 13 Flugzeugen-Bilder ins Hauptmenü verirrt haben, fragen wir uns noch heute – ein Mehrwert ist das jedenfalls nicht.

In der Detailansicht eines jeden Codes befindet sich übrigens ein Schalter „Check“. Legt man ihn um, kann man den Eintrag markieren. Zum Beispiel um festzuhalten, Flugzeuge welcher Fluggesellschaften man gesehen hat oder auf welchen Flughäfen man schon gestartet oder gelandet ist. Neben den betreffenden Codes werden dann grüne Häkchen eingeblendet. Leider gibt es keiner Liste aller angehakten Kürzel, um einen schnellen Überblick zu erhalten.

Weiterlesen