Thunderbolt 5 ist teuer: Ugreen stellt neues SSD-Gehäuse für 240 Euro vor

SSD muss separat gekauft werden

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Sowohl das MacBook Pro mit M4 Pro und M4 Max als auch der Mac mini mit M4 Pro haben ultra-schnelle Thunderbolt 5 Anschlüsse mit an Bord, über die Datenübertragungen mit bis zu 120 Gbit/s möglich sind. Möchte man via Thunderbolt 5 eine SSD betreiben, muss man tief in die Tasche greifen.

Der bekannte Hersteller Ugreen macht jetzt ein Thunderbolt 5 SSD-Gehäuse (Amazon-Link) verfügbar, in dem man kompatible NVMe-SSDs integrieren kann, die man in separat kaufen muss. Allein das Gehäuse kostet 239,99 Euro, allerdings kann man zum Start 15 Prozent sparen und die Kosten reduzieren sich auf 203,99 Euro.


Obwohl Thunderbolt 5 dran steht, gibt Ugreen an, dass maximale Geschwindigkeiten von 80 Gbit/s über USB 4 erreicht werden. Das ist immer noch super schnell, aber eben nicht das Maximum. Das Gehäuse kann SSDs mit einer Kapazität von bis zu 8 TB aufnehmen. Die Samsung 990 Pro SSD, die mit dem Gehäuse kompatibel ist, ist mit 1, 2 und 4 TB ab 107,99 Euro erhältlich. Mit 7.450 MB/s beim Lesen und 6.900 MB/s beim Schreiben werden ohnehin nicht die maximalen Geschwindigkeiten erreicht. Es geht jedoch schneller, denn die Corsair MP700 Pro, die mit 1 TB Speicherplatz schon 249,99 Euro kostet, unterstützt bis zu 12.400 MB/s.

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SSD mit Thunderbolt 5: Ganz schön teuer

Wer auf eine „Bastellösung“ keine Lust hat, kann zum Beispiel zur LaCie Rugged Pro5 greifen, die 2 TB Speicherplatz bietet und 412 Euro kostet. Die Variante mit 4 TB Speicher liegt bei entspannten 632 Euro. Die Lese-/Schreibgeschwindigkeiten liegen bei bis zu 6.700 beziehungsweise 5.300 MB/s mit 50 GB Cache.

Ebenfalls mit Thunderbolt 5 ausgestattet, ist die OWC Envoy Ultra SSD, die Datenübertragungen von bis zu 6.000 MB/s ermöglicht. Mit 2 TB Speicherplatz muss man 424,42 Euro bezahlen, doppelt so viel Speicher kostet direkt 677,57 Euro.

Es gibt erst wenige SSDs mit Thunderbolt 5

Die Auswahl an schnellen SSDs mit Thunderbolt 5 ist derzeit noch gering. Das erklärt auch die hohen Preise. Ohnehin richtet sich Thunderbolt 5 eher an professionelle Anwender, die zum Beispiel im Bereich Video arbeiten. Hier kann man die hohen Geschwindigkeiten voll ausschöpfen, was bei hochauflösenden Videoformaten wie 8K-RAW oder großen 3D- und Grafikprojekten Sinn macht. Dank niedriger Latenz und hoher Übertragungsraten eignet sich Thunderbolt 5 auch hervorragend für professionelle Audioanwendungen.

Gute SSDs müssen nicht teuer sein

Thunderbolt 5 kommt derzeit nur in den Pro-Geräten von Apple zum Einsatz. Wer andere Mac-Modelle nutzt, ist auch mit herkömmlichen SSDs gut bedient. Hier sind die Geschwindigkeiten auf circa 1.000 MB/s begrenzt, jedoch unterstützen viele Mac-Modelle nur USB 4 und nicht den weit verbreiteten USB 3.2 Gen 2×2 Standard, womit die SSDs nur rund 900 MB/s am Mac erreichen.

Die SanDisk Extreme Portable SSD startet mit 1 TB zum Beispiel bei 99,90 Euro, wobei die 8 TB Variante auch schon bei 532 Euro liegt.

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Die ebenfalls kleine und kompakte Samsung Portable SSD T7 kostet mit 2 TB aktuell 146,90 Euro.

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Seit 2010 als (Mit)-Gründer dabei, habe ich die zahlreichen Gerüchte rund um neue Apple-Produkte immer im Blick. Im Bereich Smart Home teste ich liebend gerne Saug- und Wischroboter, schaue mir HomeKit- und Matter-Gadgets an und fülle unsere Social Media-Kanäle bei Instagram, TikTok und Threads mit Leben.

Kommentare 4 Antworten

  1. Die 120Gbit/s bei Thunderbolt 5 funktionieren doch nur mit Monitoren, oder? Denn die Rückrichtung ist dann auf 40GBit/s begrenzt. Insgesamt kann Thunderbolt 5 doch „nur“ 160GBit/s.

    Oder liege ich da falsch?

    Und mit USB 4 erreicht man am Mac 40GBit/s, nicht nur 900MB/s.

  2. Also wenn wir Übertragungsraten vergleichen, dann entweder in Bits oder Bytes. Der Mix ist zwar erfrischend, aber für einige bestimmt nicht hilfreich.

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