Bisher war diese App bei uns ein wenig unter dem Radar unterwegs, nun sind wir auf Social Media darauf aufmerksam geworden. Monee (App Store-Link) ist eine kostenlose Haushaltsbuch-App für iPhone, iPad und mittlerweile auch Android-Geräte. Die App stammt aus deutscher Entwicklung und verzichtet auf Werbung, Tracking oder In-App-Käufe.
Das war übrigens nicht immer so. Bis 2023 hat der Entwickler Stephan Lerner seine App kostenpflichtig angeboten, konnte so aber kaum Nutzerinnen und Nutzer anziehen. Seit rund einem Jahr ist Monee kostenlos – und mittlerweile wird die App täglich von 8.000 Personen verwendet.
„Seitdem ist die Nutzerzahl sprunghaft angestiegen und ich habe jede Menge Feedback und Dankbarkeit erhalten. Das bedeutet mir mehr, als ich zunächst gedacht hatte“, schreibt der Entwickler über seinen ungewöhnlichen Schritt. „Ich sage nicht, dass die App für immer kostenlos sein wird. Aber ich verspreche, dass alle Nutzer, die heute dabei sind, die App und ihre aktuellen Funktionen für immer kostenlos nutzen können.“
Diese zahlreichen Funktionen bietet Monee
Der Funktionsumfang von Monee kann sich trotzdem absolut sehen lassen. Ausgaben und Eingaben können blitzschnell eingetragen werden, danach werden sie übersichtlich dargestellt. Andere Personen einladen? Mehrere Konten erstellen? Kein Problem für Monee. Und auch an zahlreiche spannende Kleinigkeiten hat der Entwickler gedacht, beispielsweise einen flexiblen Monatsbeginn, einen einfachen Export, Filter, wiederkehrende Buchungen oder den Schutz der Daten per Face ID oder Touch ID.
Auch ein Blick in die Einstellungen von Monee darf nicht fehlen. Mir persönlich gefällt dort die Option „runde Beträge“ besonders gut, denn damit werden Nachkommastellen in der ganzen App ausgeblendet – das macht Monee aus meiner Sicht optisch noch ansprechender und übersichtlicher. Ebenfalls klasse ist die Vorausberechnung, dank der zukünftige wiederkehrende Transaktionen bereits vorab in die Budget-Berechnung einbezogen werden.
„Monee versucht nicht, sich mit deinen Bankkonten zu verbinden, dein Portfolio zu analysieren oder dir Finanzprodukte zu verkaufen. Es macht eine Sache außergewöhnlich gut: Es hilft dir zu sehen, wohin dein Geld tatsächlich geht“, schreibt der Entwickler der App. Besser könnten wir das eigentlich nicht zusammenfassen. Falls ihr mit einem digitalen Haushaltsbuch starten möchtet oder eine neue App sucht, probiert Monee auf jeden Fall mal aus.


In Sachen Haushaltsbuch App bin ich absoluter Fan von MoneyControl. OK, die App ist nicht kostenlos, aber ihr Geld absolut wert. Zudem wird sie absolut fair mit Einmalkäufen angeboten. Nur wenn man Plattformübergreifend arbeiten will, kann man optional deren Web App dazu buchen.
Was mich so überzeugt ist, dass es die App schon über 10 Jahre gibt (so lange nutze ich sie zumindest) und kontinuierlich gepflegt und weiter entwickelt wird. Ich will ja schließlich Kontinuität in meiner Finanzplanung. Dabei sehr aufgeräumt, funktional und trotz zahlreicher Funktionen sehr einfach zu nutzen. Und der Support (DE Entwickler) ist mega!
„Kostenlos, werbefrei und ohne Tracking“ wie finanziert der Entwickler das ganze? Durch Luft und Liebe oder ist es eine App die er sich selbst mal eingebildet hat, da er gerade einen Bedarf dafür hatte und wenn er sie selbst nicht mehr benötigt wird sie eingestellt…
Zum Thema Haushaltsbuch selbst, bin ich persönlich Zwiegespalten. Ich persönlich sehe darin überhaupt keinen Sinn, zum einen da wir zum Glück nicht so am Hungertuch nagen dass wir es genau protokollieren müssen um zu sehen wo wir was einsparen könnten und zum anderen haben wir so selten Spontane Ausgaben dass diese nicht ins Gewichtfallen würden.
Grundlegend ist es aber natürlich gut um seine Finanzen im Blick zu haben aber Erfahrungsgemäß nutzen genau die Leute die sie wirklich im Blick haben sollten nicht wirklich und jammern am Ende des Monats dann wieder rum dass das Geld hinten und vorne nicht reicht.
Die Sorge um die langfristige Unterstützung hätte ich bei solchen Hobby-Projekten auch.
Zum Thema Haushaltsbuch sind meine Ansichten aber komplett gegensätzlich zu deinen 🙂 Ich tracke nicht jeden Cent, finde es aber unerlässlich einen guten Überblick über die Finanzen zu haben. Dafür ist ein Haushaltsbuch (was kommt rein, und was/wofür geb ich aus?) meiner Meinung nach das beste Mittel. Alternativ könnte ich Bankingtools wie dem Finanzguru überlassen. Denen müsste ich dafür nur Vollzugriff auf meine Bankdaten geben und bekäme im Gegenzug perfekte Auswertungen und auf mich abgestimmte Empfehlungen für Versicherungen und Kredite. Ähm… Nein Danke.
Wollte deine Ansichten dazu auch nicht tangieren, deswegen auch der eigenständige Post und keine Antwort auf deinem. Würden wir häufig Spontan Einkäufe machen und uns am Ende des Monats fragen wo geht das Geld hin, so würden wir das sicherlich auch pflegen.
Aber unsere Ausgaben sind zu 95% Fixkosten also Wocheneinkauf (der nur nach Einkaufsliste gemacht wird und der Einkaufszettel wird geschrieben für den Essensplan + die typischen Getränke), Versicherung (private Haftpflicht, die typischen Autoversicherungen und so die Versicherung die man eben so benötigt für seine Immobilie) und dann die ganzen anderen typischen Dinge wie Gas, Wasser, Strom, Müll, Internet und Mobilfunk.
Klar bei den Versicherungen, Wasser, Strom, Internet und Mobilfunk könnte sicherlich Geld gespart werden, aber dafür gehst in Sachen Leistung aber auch meistens runter. Bsp. bringt es mir wenig wenn ich im Quartal 100€ bei der Kfz Vollkasko Versicherung spare dafür die selbst Beteiligung aber hoch geht oder eventuell die Einmalige Freischaden flöten geht. Oder wenn beim Mobilfunk 10€ gespart werden können, ich aber dann Auf einmal Probleme mit Empfang habe.
Selbst bei Amazon wird nicht gleich immer alles bestellt was einen so einfällt, da sammelt sich im Einkaufswagen das Zeug oft Wochen bevor es bestellt wird und sehr oft fliegen einige Sachen sogar wieder raus, da wir sie eben doch nicht benötigen.
Keine Sorge, habs auch gar nicht als „tangierend“ empfunden. Ich wollte nur meinen Senf dazu geben und schreiben, dass ich das anders sehe. Dass das eine ganz persönliche Ansicht ist, und das jeder so handhaben kann wie er will, ist doch selbstverständlich.
Danke Fabian für den freundlichen Artikel! 🙂
An alle die mitlesen: Ich entwickle Monee mittlerweile seit über drei Jahren und werde das auch weiterhin tun. Und ich hatte nicht nur einmal MoneyControl-Nutzer, die nach einem Import gefragt haben 😉 Ich war übrigens selber mal einer.