TuneTransit: App erleichtert das Teilen von Musik zwischen Apple Music und Spotify

Lösung für ein altbekanntes Problem

Eine Hand hält ein iPhone mit geöffneter TuneTransit-App in die Kamera

In vielen Haushalten bleibt es nicht bei einem Musikstreaming-Dienst: Während man selbst seit Jahren auf Apple Music setzt, gilt selbiges möglicherweise für den Partner oder die Partnerin, bei denen Spotify schon lange der Favorit ist. Wie jedoch kann man dann gemeinsam Musik teilen, um die jeweils andere Person auf einen tollen neuen Song oder ein Album hinzuweisen?

Der Entwickler Anthony Farino hat sich zu diesem Thema Gedanken gemacht und vor einigen Monaten die App TuneTransit (App Store-Link) veröffentlicht, die sich kostenlos für iPhones und iPads herunterladen sowie mit iMessage nutzen lässt. Der Download ist rund 59 MB groß, benötigt zudem iOS/iPadOS 17.0 oder neuer, und steht nach der Installation in englischer Sprache zur Verfügung. Das Premium-Abo für TuneTransit kostet 1,99 Euro/Monat oder als Einmalkauf 9,99 Euro.


„Es gibt Dienste wie SongShift und playlists.cloud, mit denen Songs und Playlists in großen Mengen übertragen werden können, aber TuneTransit ist eher dafür gedacht, Musik spontan zu teilen. Indem man einfach einen Song auf Apple Music oder Spotify abspielt, einen Song/ein Album über die Freigabeoption in einer der beiden Apps direkt in TuneTransit teilt oder den Link selbst in die App einfügt, kann man ihn sofort in Apple Music oder Spotify finden – ganz ohne mühsames Suchen auf einer Plattform, die du nicht nutzt, oder ohne dass deine Freunde Zeit damit verbringen müssen, den Song selbst zu finden.“

Viele weitere praktische Features per Abo oder Einmalkauf

Vier iPhone-Screenshots von TuneTransit
Vier iPhone-Screenshots von TuneTransit.

So berichtet der Entwickler in einem Reddit-Beitrag zu seiner App, die jüngst auf Version 1.2 aktualisiert wurde. Die Anwendung bietet eine plattformübergreifende Suchfunktion, um einen Song oder Album direkt in Apple Music oder Spotify öffnen zu können. Mit dem Premium-Abo bzw. -Einzelkauf bekommt man darüber hinaus weitere Funktionen geboten, die das Teilen von Musik nochmals vereinfachen.

  • Playlists: Erstelle, verwalte und teile Playlists, die mit Spotify und Apple Music kompatibel sind.
  • Smart Links: Teile einen Link, der deinen Song im richtigen Dienst öffnet. Funktioniert im Web mit Schaltflächen für beide Plattformen.
  • Story Cards: Erstelle wunderschöne, teilbare Bilder mit einem QR-Code, der sich in Spotify oder Apple Music öffnen lässt.
  • iMessage-Support: Verwende TuneTransit in Nachrichten, um den Rhythmus für aktive Unterhaltungen festzulegen.
  • Live „Now Playing“: Sehe, was gerade läuft, und öffne es sofort – Apple Music integriert; Spotify über optionale Last.fm-Integration.

Die Vorgehensweise in TuneTransit ist einfach: Man navigiert zunächst zur Registerkarte „Home“. Wenn gerade kein Song zur automatischen Erkennung abgespielt wird, fügt man einen Link in die Registerkarte „Find Music“ ein oder teilt einen Musiklink in TuneTransit (Spotify oder Apple Music). Im zweiten Schritt tippt man auf Spotify oder Apple Music, oder erstellt einen Smart Link zum Teilen. Danach kann der Link versendet, eine Story Card eingefügt oder der Link in iMessage geteilt werden.

In der kostenlosen Version von TuneTransit lassen sich pro Tag drei Songs erkennen oder Links verschicken. Wer die erweiterten Features wie Story Cards und iMessage-Support nutzen möchte, ist auf das Premium-Abo bzw. den Einmalkauf für 9,99 Euro angewiesen. Das Update auf Version 1.2 von TuneTransit steht ab sofort im deutschen App Store zum Download bereit.

‎TuneTransit
‎TuneTransit
Entwickler: Anthony Farino
Preis: Kostenlos+

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Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte über neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

Kommentare 2 Antworten

  1. Glaube nicht dass es so viele Haushalte gibt die da gentrennte Wege gehen, der Familien Tarif ist nun mal günstiger wie 2 einzelne Tarife.

    Im Freundeskreis sieht das ganze dagegen anders aus, da ist es nicht ungewöhnlich dass andere Musik Streaming Plattformen genutzt werden. Gerade wenn es sich um den den Freundeskreis der Kids dreht, denn die Eltern zahlen ja das Streaming über den Familien Tarif und die Kids müssen den nutzen der eben von den Eltern bereitgestellt (Apple Music, Spotify, Amazon Music, Deezer, Tidal etc. etc. etc.) wird , außer sie investieren Ihr Taschengeld in einen separaten Dienst (was vermutlich die wenigsten machen werden). In den wenigsten Fällen werden sich die Eltern an den Favorisierten Streaming Dienst des Kindes/der Kinder richten.

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