Twidere X: Tolle Gratis-App pflegt zeitgleich eure Twitter- und Mastodon-Accounts

Zweigleisig fahren leicht gemacht

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Mit der Übernahme Twitters (App-Store-Link) durch Elon Musk setzen mittlerweile grĂ¶ĂŸere Abwanderungs-Bewegungen zur dezentralen Alternative Mastodon ein. Auch ich hatte mir „das andere Twitter“ bereits genauer angesehen (zum Erfahrungsbericht) und nach ersten sehr positiven EindrĂŒcken meinen Twitter-Account mittlerweile gelöscht.

Wer diesen Schritt noch nicht wagen will, und vielleicht auch weiterhin auf die Pflege eines Twitter-Kontos angewiesen ist, oder sich zeitgleich einfach mal bei Mastodon umsehen möchte, findet mit Twidere X (App Store-Link) eine tolle App, die sich mit beiden Netzwerken versteht und es ermöglicht, sowohl Twitter- als auch Mastodon-Konten einzubinden.


Die Anwendung ist kostenlos, kommt bisher noch ohne weitere In-App-KĂ€ufe, Werbung oder Abonnements aus und ist ein echter Geheimtipp fĂŒr alle User, die zweigleisig fahren wollen. Die Installation von Twidere X ist simpel und kann auf iPhones und iPads ab iOS bzw. iPadOS 15.0 erfolgen. Der Download ist etwa 43 MB groß, zudem gibt es eine komplette deutsche Lokalisierung fĂŒr die Anwendung. Von Nutzern und Nutzerinnen im App Store gibt es bisher sehr gute 4,5 von 5 Sternen fĂŒr Twidere X.

Chronologische Timeline und individuelle Anpassungen

Nach der ersten Installation wird man in der App vom Startbildschirm begrĂŒĂŸt, in dem man gleich einen Twitter- oder Mastodon-Account einpflegen kann. NatĂŒrlich können nach und nach weitere Konten der beiden Netzwerke integriert werden und dann auch ĂŒber das runde Account-Foto am oberen linken Bildschirmrand bequem zwischen den Konten gewechselt werden.

Twidere X hĂ€lt eine chronologische Timeline inklusive kleiner Symbole fĂŒr Antworten, Retweets/Boosts und Favs unter jedem Beitrag bereit. Zudem unterstĂŒtzt die Timeline die Anzeige von Links, Fotos, Videos und GIFs. Auch weitere Personalisierungen lassen sich vornehmen, beispielsweise fĂŒr die TextgrĂ¶ĂŸe, den Avatar-Stil und einen optionalen Dunkelmodus, der sich auch von den Systemeinstellungen abhĂ€ngig machen lĂ€sst. In den Einstellungen der App steht zudem eine Auswahl an verschiedenen App-Icons bereit.

NatĂŒrlich können Tröts bzw. Tweets direkt aus der App heraus erstellt und publiziert werden, auch eine Suche und aktuelle Trends auf den jeweiligen Plattformen steht bereit. Eine Profilseite gibt es ebenso wie einen eigenen Tab fĂŒr Benachrichtigungen des gerade aktiven Accounts. Auch Push-Nachrichten stehen zur VerfĂŒgung, ebenso wie ein praktischer Counter am oberen rechten Bildschirmrand der Timeline, um die Anzahl der ungelesenen Tweets oder Tröts anzuzeigen. Wer Twidere X auch auf dem iPad und Mac nutzen möchte, findet entsprechend angepasste Versionen fĂŒr die Betriebssysteme – am besten sieht Twidere X allerdings auf dem iPhone aus.

Nutzt ihr aktuell Twitter und Mastodon parallel? Wenn ja, welche Apps verwendet ihr? Wir sind wie immer gespannt auf eure Kommentare zum Thema.

‎Twidere X
‎Twidere X
Preis: Kostenlos

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Ich bin seit 2011 Teil des appgefahren-Redaktionsteams und war schon immer an Innovationen im Tech-Bereich und Gadgets interessiert. Wann immer es praktisches Outdoor-Zubehör oder interessante Foto-Apps gibt, bin ich Feuer und Flamme, denn auch in meiner Freizeit bin ich gerne mit dem Rad oder der iPhone-Kamera unterwegs. Seit einiger Zeit nutze ich aktiv das Fediverse und berichte ĂŒber neue Apps, Dienste und Entwicklungen.

Kommentare 13 Antworten

    1. Was genau funktioniert denn nicht? Kannst du dein Problem nĂ€her beschreiben? Wie Gerti schon gesagt hat, brauchst du schon einen bestehenden Mastodon-Account fĂŒr eine Instanz. Dann kannst du dich in Twidere X ganz einfach damit einloggen. Hat bei mir fĂŒr drei verschiedene Mastodon-Accounts problemlos geklappt.

    1. Du verstehst offensichtlich nicht, wie das Fediverse funktioniert. Du musst dich bei Twidere mit einem bestehenden Mastodon-Account anmelden. Auch dir dazu einen passende Heimat (Server) aus. Im Netz gibt es genĂŒgend Listen dazu.

      1. Nein. Man möchte nur nicht der Spielball eines grĂ¶ĂŸenwahnsinnigen Tech-Unternehmers sein und sich in einem freundlicheren, angenehmeren Umfeld bewegen.

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