Erinnert ihr euch noch an den 12. September 2015? Nein? An diesem Tag wurde die allererste Generation des Apple Pencils erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Der Eingabestift in typischer weißer Apple-Farbe hat seitdem einige Veränderungen und Updates erfahren und bedeutet gerade für Kreative eine deutliche Optimierung ihres Workflows auf dem iPad. Auch eine meiner Freundinnen, ihres Zeichens Illustratorin, nutzt seit einiger Zeit ein iPad samt Apple Pencil, um auch unterwegs arbeiten zu können.
Seit der Einführung im September 2015 hat sich der Apple Pencil von einem reinen Zeichenstift zu einem vielseitigen Tool entwickelt, das mittlerweile nicht nur den digitalen Workflow von Künstlern und Künstlerinnen prägt, sondern auch beim Lernen, in der Schule, bei geschäftlichen Meetings oder in der Uni zum Einsatz kommt.
Heute unterstützt der Apple Pencil eine Vielzahl an Einsatzbereichen. So können beispielsweise individuelle Setups kreiert werden, da iPad und Apple Pencil zu festen Bestandteilen vieler Workflows geworden sind. Mit dem Apple-Eingabestift können auf aktuellen iPads Inhalte editiert werden, so unter anderem mit Apple Intelligence Objekte gezielt entfernt, freie Bildanpassungen vorgenommen oder in anderen Apps wie Procreate verfeinert werden.
Darüber hinaus kann der Apple Pencil auch für eine digitale Planung und Organisation verwendet werden, beispielsweise für handschriftliche Notizen, Moodboards oder weitere komplexere Workflows. Skizzen und Zeichnungen werden zu Bausteinen für Videos, Overlays oder interaktive Inhalte und können im gesamten Ökosystem von Apple nahtlos verwendet werden.
Das Apple Pencil-Portfolio wird immer unübersichtlicher

Als Apple die erste Generation des Apple Pencils im September 2015 vorgestellt hat, hatte man den Eingabestift noch über die rückseitig abnehmbare Kappe und dem darunter verborgenen Lightning-Anschluss direkt am iPad zum Aufladen einzustecken. Schon damals reagierte der Apple Pencil auf Druck und Neigung und wurde per Bluetooth kabellos mit dem iPad verbunden.
Mittlerweile gibt es auch den Apple Pencil Pro, der 2018 präsentiert wurde und sich zur Nutzung mit dem iPad Pro verwenden lässt. Das Modell setzt statt eines physischen Ladeanschlusses auf eine magnetische Halterung am iPad Pro, mit dem der Eingabestift auch gleichzeitig aufgeladen wird.
Die erste Generation des Apple Pencils wurde damals für einen Preis von 119 Euro angeboten, der Apple Pencil Pro kann derzeit bei Apple für 149 Euro erworben werden. Aktuell gibt es auch noch den etwas abgespeckten Apple Pencil USB-C, der für 89 Euro zu haben ist, sich per USB-C aufladen lässt und mit fast allen iPad-Modellen kompatibel ist, sowie den Apple Pencil der 2. Generation für 149 Euro. Das Sortiment der Eingabestifte bei Apple ist seit der ersten Vorstellung im Jahr 2015 leider nicht übersichtlicher geworden.
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Ehrlich gesagt, kann ich mit den Stiften weniger anfangen als mit einen Kugelschreiber 😉
Das einzige was ich damit am Ende machte, war eine Art Mausersatz. (Gibt halt auch „nichtMaler“.)
Hab zwei noNames gekauft, da ich am iPad Mini nur Hüllen mit dem nervigen Platz des Stiftes war/ist.
Benutzt, habe ich den so selten, dass ich dann die Halterung entfernt und die Lasche gekürzt habe.
(Sieht allerdings räudig aus.)
Naja, hab dann ja die Otterbox Folio Case für Apple iPad mini 8.3 dafür gefunden.
Ich habe mehr als 15 Jahre mit einem Wacon Tablet gearbeitet und erst kürzlich überlegt mir wieder eins anzuschaffen. Das Wacom war am Mac und PC in Verbindung mit den Stiften echt klasse. Ich musste mich praktisch Null einarbeiten und war selbst ausserhalb von grafische Anwendungen damit irre schnell – eine Maus hatte ich nicht mehr. Mit dem Apple Pencil bin ich bis heute nie so richtig in Stimmung gekommen. Die Affinity Apps sind am Rechner klasse aber auf dem iPad (12.9) mit dem Stift viel zu fummelig. Mal ein paar Notizen in Good Notes machen oder eine Skizze in Freeform ist ok aber mehr auch nicht, weil es z. B. in Freeform an Funktionen fehlt um damit so richtig zu arbeiten. ProCreate ist für den Pencil gemacht und funktioniert prima. Ich zumindest merke es und mag es gar nicht, wenn ich mit dem Pencil auf dem iPad durch Fingerabdrücke fahre, was mich schwer nervt.