iPhone-Keynote am 4. Oktober: Round-Up und Gerüchte

Bevor es am morgigen 4. Oktober um 19 Uhr deutscher Zeit in Cupertino wieder einmal zu einer Vorstellung von neuen Apple-Produkten kommt, wollen wir euch schon heute auf vielfachen Wunsch unserer Nutzer noch einmal kurz die Fakten und Gerüchte rund um diese Keynote zusammenfassen.

iOS 5 – Probleme oder nicht?
Wie bereits bei der WWDC im Juni von Steve Jobs und seinen Mitarbeitern präsentiert, könnte es sein, dass mit dem morgigen 4. Oktober auch endlich das langersehnte iOS 5 für iPhone 3GS/4, den iPod Touch der 3. und 4. Generation sowie für das iPad 1 und 2 für alle Besitzer dieser Geräte freigegeben wird. iOS 5 bringt neben iMessage, einem überarbeiteten Notification Center, einem Newsstand sowie einigen Änderungen in Safari, Mail und der Kamera-App insgesamt 200 neue Features für den Endnutzer mit sich.

Gegen eine Veröffentlichung von iOS 5 am morgigen Dienstag spricht allerdings, dass bislang noch keine Golden Master-Version, also die finale Beta-Version, für die Entwickler freigegeben wurde. Das letzte Update stammt noch von Ende August. So kann es sein, dass Apple entweder morgen einige zusätzliche Features präsentieren möchte – oder es schlicht und einfach noch Probleme mit den vorangegangenen Betas gab. In der Vergangenheit dauerte es etwa eine Woche, bis nach der Golden Master-Version die offizielle Software auch für die Endnutzer zur Verfügung stand.

iPhone 5, oder doch nur 4S?
Neben iOS 5 dreht sich in Apples Herbst-Event auch vieles um das iPhone – nicht zuletzt aufgrund der Einladung zu diesem Event, die mit „Let’s talk iPhone.“ untertitelt wurde. Im Gegensatz zum letzten Jahr sind die Geheimhaltungstaktiken des Apfel-Konzerns bislang von Erfolg gewesen: Man weiß bislang immer noch nicht, ob es ein iPhone 4S oder doch ein iPhone 5 werden wird. Einige Hersteller von iPhone-Cases vertreiben bereits mutmaßliche Hüllen und spekulieren auf eine veränderte Gehäuseform, die der des iPad 2 ähneln soll.

Im Innenleben des neuen iPhones soll aber zumindest so gut wie sicher nun auch der A5-Dual Core 1 GHz-Prozessor der 2. iPad-Generation verbaut werden, in Kombination mit 1 GB an Arbeitsspeicher. Auch ist es wahrscheinlich, dass die interne Kamera ein Update von 5 auf nunmehr 8 Megapixel erfährt, sowie ein größeres Display mit 4“-Diagonale eingebaut wird. Einige Quellen sprechen sogar davon, das neue Modell könnte Übertragungsraten von bis zu 21 Mbit/s (iPhone 4: 7,2 Mbit/s) und damit auf HSPA+-Niveau ermöglichen.

Sprachsteuerung im neuen iPhone?
Weiterhin streitet man sich darüber, ob in Zukunft eine verbilligte „Low-Budget-Version“ des noch aktuellen iPhone 4 mit nur 8 GB angeboten wird, und die neuen Modelle künftig wie das iPad mit Speicherkapazitäten von 16, 32 und 64 GB verkauft werden. Dafür spricht eine Apple-interne Bezeichnung eines „N90A“-Modells: Die noch aktuellen iPhone 4-Modelle trugen die Typenbezeichnung „N90“. Ziemlich abgefahren, aber durchaus möglich wäre es außerdem, einen sprachgesteuerten Assistenten in den neuen iPhone 5/4S-Modellen zu finden – auch diese Gerüchte halten sich stetig und sind aufgrund des vielleicht wörtlich zu nehmenden Slogans „Let’s talk iPhone“ sicherlich nicht ganz von der Hand zu weisen.

Dienste in der Wolke: iCloud
Mit ziemlicher Sicherheit wird es auch mit der morgigen Keynote bezüglich dem Cloud-Dienst iCloud weitere Gewissheit geben: aller Wahrscheinlichkeit nach wird der sofortige Launch des Apple-eigenen Speicherdienstes erklärt. Fraglich ist jedoch, ob iCloud auch sofort in Deutschland starten wird, stehen doch noch diesbezüglich einige Rechtefragen offen.

Weitere Gerüchte: Neue iPods, weniger iPod-Modelle?
Normalerweise werden die Apple-Herbst-Events eigentlich dafür genutzt, Produktpflege für die beliebten iPod-Modelle zu betreiben. Auch wenn sich die Keynote am morgigen Dienstag wohl vornehmlich um das iPhone drehen wird, ist nicht ausgeschlossen, dass auch der iPod Touch ein weiteres Update erfährt. Mehrere Quellen, wie etwa tuaw.com und 9to5Mac, berichten von einem weißen Modell, welches ansonsten allerdings unverändert bleiben soll. Auch ist die Frage in den Raum geworfen worden, ob nicht vielleicht am morgigen Tag das Aus für den iPod Classic und den iPod Shuffle erklärt wird: Mit dem iPod Nano und dem iPod Touch sind schließlich zwei Flaggschiffe vorhanden, die für einen enormen Umsatz sorgen. Dafür spricht, dass Apple jüngst alle Spiele mit Click Wheel-Unterstützung (und damit für den iPod Classic) aus dem Store genommen hat.

All diese Ausführungen sind natürlich nur Vermutungen, und auch wir können erst morgen Abend gegen 21 Uhr wissen, welche dieser Gerüchte sich nun wirklich bewahrheitet haben. Die Keynote wird wie üblich wohl nicht live im Internet gestreamt werden, wir werden euch selbstverständlich noch während der Keynote mit allen wichtigen Infos zu iPhone, iOS 5, iCloud und Co. versorgen.

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Briefmarken-Spiel: Stamp Art Fever HD jetzt gratis

Ein Nutzer hat uns immer wieder auf Stamp Art Fever aufmerksam gemacht, nun gibt es die App sogar umsonst. Es ist also Zeit für einen Artikel.

Der Nutzer Joe hat uns nun mit ein paar Zeilen Text zur App Stamp Art Fever HD (App Store-Link) versorgt. Hierbei handelt es sich um ein Briefmarken-Sammel-Spiel, in dem man mit Münzen Briefmarken erwerben kann. So steigert man über die Zeit sein Geld, da die Marken mit jedem Tag an Wert gewinnen, jedoch einen maximalen Betrag nicht übersteigen können. Möchte man auf In-App-Käufe verzichten, kann man eigene Briefmarken im Shop oder auf dem BlackMarket verkaufen, um an weitere Münzen zu gelangen.

Man kann seine Marken mit anderen Spielern über das Mail-System tauschen oder verkaufen. Das macht ambitionierten Briefmarkensammlern viel Spaß, zudem gibt es über das vorhandene Messageboard regen Austausch von Anfragen. Zusätzlich kann man an einer Lotterie teilnehmen, bei der man zusätzliche Münzen gewinnen kann.

Das Spiel ist nicht für Leute, die nur mal eben eine Runde spielen möchten. In Stamp Art Fever HD muss man viel Geduld mitbringen, um so die eigene Briefmarkensammlung zu komplettieren, in dem man Marken kauft, teurer verkauft oder gegen andere Birefmarken tauscht.

Nur heute wird die Applikation kostenlos angeboten und kann auf dem eigenen iPad installiert werden. Der Speicherplatzverbrauch liegt bei stolzen 156 MB. Die App kostet sonst 79 Cent und ist sicherlich etwas für Leute, die lieber mal in aller Ruhe ein etwas anderes Spiel spielen wollen.

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Update: Angry Birds Rio mit 15 neuen Leveln

Ja, über Angry Birds haben wir schon recht viel berichtet, aber heute möchten wir auf das Update mit neuen Leveln aufmerksam machen.

Kuscheltiere, Halloween-Kostüme, Soundboxen – alles das gehört zu Angry Birds. Nun haben die Entwickler statt neuen Gadgets ein Update für Angry Birds Rio (iPhone/iPad) herausgebracht.

Alle Fans der bunten Vögel können nun 15 weitere Level bestreiten, die sich im „Airfield Chase“ verstecken. Wie man schon aus dem Namen folgern kann, spielt man auf einem Flugfeld. Das Spielprinzip ist natürlich wie immer das Gleiche. Mit den vorhandenen Vögeln müssen die gefangenen Vögel befreit werden.

Zusätzlich gibt es weitere Herausforderungen, die im Game Center zu finden sind. Ebenfalls gibt es nun einen „Nail-Biting Boss-Fight“. Bisher konnten wir noch nicht herausfinden, was damit gemeint ist. Vielleicht habt ihr das Update ja schon geladen und wollt uns in den Kommentaren mitteilen, was der Boss-Fight ist?

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MoneyControl ersetzt klassisches Haushaltsbuch

Vor wenigen Tagen hat MoneyControl (App Store-Link) die Freigabe von Apple bekommen und kann vorerst kostenlos aus dem App Store geladen werden.

Wir hatten euch schon einige andere Apps vorgestellt, die das klassische Haushaltsbuch ablösen können. MoneyControl bietet dem Nutzer die Möglichkeit monatliche Buchungen aber auch einzelne Ausgaben zu buchen.

Durch den kostenlosen Download gibt es eine Beschränkung von maximal 20 Buchungen pro Monat. Wer diese Restriktion dauerhaft aufheben möchte, zahlt einmalig 1,59 Euro via In-App-Kauf.

Die Eingabe erfolgt über eine extra dafür angepasste Eingabemaske, in der natürlich der Betrag, die Kategorie, das Konto, die Person und eine entsprechende Gruppe ausgewählt werden kann. Zusätzlich kann der Eintrag mit einer Notiz versehen werden. Ebenfalls lässt sich einstellen, dass eine Buchung zu einem bestimmten Zeitpunkt fix berücksichtig werden soll – Beispiele wären Miete oder aber auch der Handyvertrag.

Grafisch ist die App ebenfalls schick gemacht und auf jeden Fall übersichtlich gestaltet. Über vier Reiter am unteren Bildschirmrand erreicht man alle wichtigen Menü-Punkte der App mit einem Klick. Bei Eingaben von Beträgen wird zudem nicht die normale Tastatur eingeblendet, sondern ein speziell angepasster Ziffernblock.

Um fremden Zugriff zu vermeiden, kann man die App mit einem Pin-Schutz versehen, der bei jedem Start der App eingegeben werden muss. Insgesamt macht MoneyControl einen guten Eindruck. Der einmalige In-App-Kauf von 1,59 Euro ist fair angelegt.

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Ferchau AR: Beeindruckende Augmented Reality-App

Immer mehr Apps nutzen die fortschrittliche Möglichkeit der Augmented Reality („Erweiterte Realität“). Dabei wird das Livebild der Kamera mit zusätzlichen Informationen versetzt.

Beispielsweise in Navigations-Applikationen, in denen dann Points of Interests direkt vor dem eigenen Auge erkennbar werden, ist dieses Verfahren äußerst beliebt. Ein ähnliches Prinzip wendet auch die Gratis-App Ferchau AR (App Store-Link) an, die 9,1 MB groß ist, für iPhone und iPod Touch verfügbar und ganz auf Deutsch gehalten ist.

Wem der Name Ferchau noch nichts sagt, sei vielleicht darauf hingewiesen, dass es sich um einen großen deutschen Engineering-Dienstleister handelt. Themen wie IT, Luftfahrt und Fahrzeugbau bestimmen die Belange des Unternehmens. So ist es auch kein Wunder, dass in der App sieben verschiedene 3D-Modelle zur Verfügung gestellt werden, die sich um diese Belange drehen.

Bevor es losgehen kann, muss man allerdings die Firmen-Website besuchen und sich die sogenannten Marker für die einzelnen Modelle als PDF herunterladen und ausdrucken (insgesamt 7 Seiten, Download-Link). Es empfiehlt sich, diese auf eine mit Tageslicht beleuchtete Fläche auszulegen, beispielsweise einen Tisch oder ein Bett. Hält man dann innerhalb der App die Kamera auf den Marker, erscheint wie von Geisterhand ein entsprechendes 3D-Modell, welches von allen Seiten angesehen werden kann.

Neben dieser eindrucksvollen Spielerei finden sich in der App auch noch weitere Informationen zur Augmented Reality, sowie ein Begleittext zum jeweiligen Modell. Wer seine Lieben gerne mal mit einem Flugzeug auf dem sonntäglichen Kaffeetisch überraschen will, sollte schnell den Download tätigen und den Drucker bereitstellen. Zur Erläuterung dieses Prinzips gibt es auch noch ein Video (YouTube-Link), welches die Vorgehensweise erläutert.

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Shadowgun: Update behebt Absturz-Probleme

Im Laufe der Woche haben wir bereits über Shadowgun berichtet. Nun gibt es Neuigkeiten.

Nicht nur wir waren vom Action-Spiel Shadowgun (App Store-Link) begeistert, sondern auch ein Großteil der Nutzer. Die Universal-App bietet jede Menge Geballer auf iPhone und iPad, ist dabei mit rund 200 MB aber gar nicht mal so groß, obwohl die Grafik wirklich herausragend ist.

Einige Nutzer beklagten allerdings immer wieder auftretende Abstürze, die nun mit einem schnellen Update auf Version 1.0.2 der Vergangenheit angehören sollten. Auch ein Problem im vierten Level wurde beseitigt.

Zu den Abstürzen kam es unter anderem auf dem iPad 2, aber auch auf älteren Geräten mit eher wenig Arbeitsspeicher. Im Zweifel kann es hier auch helfen, das Gerät mal komplett auszuschalten, um den Speicher zu räumen.

Mit 5,99 Euro ist Shadowgun zwar nicht ganz günstig, kann nach dem Bugfix-Update aber wohl weiter gute Bewertungen sammeln. Vor dem Update gab es zwischenzeitlich volle fünf Sterne, aufgrund der Probleme ging es dann auf deren vier nach unten.

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Fleurop: Blumen direkt mit dem iPhone bestellen

Die Applikation von Fleurop (App Store-Link) ist seit dem 21. September im App Store vorhanden und kann kostenlos auf das eigene iPhone geladen werden.

Fleurop ist sicher für viele ein Begriff: Der Dienst mit Sitz in Berlin verschickt seit über 100 Jahren schöne Blumensträuße für jeden Anlass. Ab sofort können solche Blumensträuße auch mit dem iPhone geordert werden.

Die App bietet dem Nutzer zusätzlich eine Standortsuche, in der umliegende Händler angezeigt werden, falls man lieber selbst und persönlich einen Strauß bestellen möchte. Bei der Bestellung selbst kann man einen Wunschtermin für die Lieferung festlegen, damit der Blumenstrauß auch am richtigen Tag ankommt.

Außerdem gibt es einen Bereich der sich „Pflege“ nennt. Hier findet man nützliche Tipps zur Pflege von Schnittblumen und zur allgemeinen Pflanzenpflege. Die App Fleurop ist einfach zu bedienen und bietet dem Nutze zusätzliche Tipps. Einen Blumenstrauß haben wir über die App noch nicht bestellt, aber die Qualität sollte natürlich gleichbleibend gut sein.

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Path: Instagram-Konkurrent mit Privatsphäre

Instagram? Da läuten bei einigen Nutzern bestimmt die Alarmglocken – Noch so eine Social-Media-Sharing-App, mit der man sein ganzes Leben in Fotos festhält und der Öffentlichkeit zugänglich macht.

Ganz verleugnen kann ich es nicht: Auch Path (App Store-Link), eine fünf MB große Gratis-App für iPhone und iPod Touch, besitzt ähnliche Eigenschaften. Allerdings beschreiben die Entwickler ihr Programm in etwa so: „Path ist eine einfache und private Art und Weise, das Leben mit engsten Freunden oder Familienmitgliedern zu teilen“.

Moment – privat? Was ist denn in Zeiten von Facebook und Co. überhaupt noch privat? Path schiebt einfach einen Riegel vor die persönliche Öffentlichkeitsarbeit und gestattet dem Nutzer nur bis zu 50 Freunde oder Familienmitglieder in der eigenen Liste. Rekrutiert werden können diese über eine Suchfunktion, die eigene Kontaktliste, per E-Mail oder auch über… Facebook. Tja, war wohl nichts. Ohne das blau-weiße Zuckerberg-Logo scheint es auch bei Path nicht zu gehen. Auch eine Anmeldung mit E-Mail-Adresse sowie Vor- und Nachname wird gefordert – aber gegen meinen kunstvollen Namen „Mel Appgefahren“ schien Path zumindest bei der Registrierung keine Einwände zu haben.

Immerhin können in der App sowohl Fotos als auch Videos hochgeladen werden, die zudem noch mit schönen Effekten versehen werden können. 6 Foto- und Videofilter stehen gratis zur Verfügung, 4 weitere lassen sich zu je 79 Cent per In-App-Kauf freischalten.

Nicht ganz unwichtiges Feature: Die fertigen Werke können getaggt werden, das heißt, einem bestimmten Thema zugeordnet werden, „Menschen“, „Orte“ oder „Dinge“ stehen dort zur Verfügung. Auch interessant für Privatsphäre-Fetischisten: Es besteht die Möglichkeit, die Fotos oder Videos nur privat einzustellen, so dass niemand sonst sie sehen kann. Wer sich hingegen der großen Welt mitteilen will oder muss, kann immer noch den Schieberegler auf den Zuckerberg-Button ziehen. Das Kommentieren und Chatten hingegen läuft dann wieder genauso wie beim großen Bruder mit dem kleinen „f“.

In meinem Falle stürzte Path während eines Orts-Tagging-Versuches regelmäßig ab, aber lief ansonsten stabil. Ebenfalls sollte man beachten, dass die vorhandenen Video- und Fotofilter nur ab iPhone 3GS und iOS 4.2 funktionieren. Insgesamt bietet Path jedoch eine gute und vor allem private Möglichkeit, mit einem kleinen Personenkreis Fotos oder Videos zu teilen.

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Shazam nun mit unbegrenzter Musikerkennung

Ein appgefahren-Nutzer hat uns per Email auf das Update von Shazam (App Store-Link) aufmerksam gemacht und wir möchten euch mitteilen was es Neues gibt.

Shazam ist sicher für viele eine Standard-App, die auf keinem iPhone fehlen darf. Mit der App ist es möglich Musik zu erkennen, in dem man das iPhone einfach zuhören lässt, Shazam das Lied analysiert und danach Titel und Künstler ausspuckt.

Bisher gab es eine Lite-Version, in der die Erkennungen begrenzt waren und eine Pro-Version, in der man unbegrenzt taggen kann. Ab sofort kann man nun auch die Lite-Version ohne Grenzen nutzen. Die Restriktion von sechs Erkennung im Monat wurde nun aufgehoben. Wer also mit ein wenig Werbung leben kann, muss die 4,99 Euro für die Pro-Version nicht ausgeben.

Schon in der Vergangenheit haben wir Alternativen zu Shazam genauer unter die Lupe genommen. Unseren Vergleichtest kann man hier noch einmal nachsehen. Auch dort haben wir Shazam unter die Lupe genommen, aber auch Apps die schon immer kostenlos waren. Shazam ist eine gute Lösung, doch auch die anderen Konkurrenten konnten gut abschneiden.

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Hound: Sprachgesteuerte Musiksuche

Die Applikation Hound (App Store-Link) ist nicht neu im App Store, doch bisher ist sie unerwähnt geblieben.

Wer jetzt direkt an SoundHound denkt, liegt nicht 100 prozentig falsch, da Hound aus der gleichen Entwicklerschmiede kommt, doch die Funktionalität ist geringfügig anders.

Hound kann gratis auf das iPhone geladen werden und erkennt Song und Künstler, indem man den Titel und Künstler in das Mikrofon spricht. Hound möchte einem die Arbeit abnehmen, dass man die Name umständlich über die Tastatur eingeben muss und das funktioniert auf Anhieb richtig gut.

Die App schlägt direkt einige Vorschläge vor wie zum Beispiel: Try saying „The Cave by Mumford & Sons“. Natürlich kann jede andere Band und jeder andere Song gewählt werden, doch die Kombination sollte wie vorgeschlagen aufgesagt werden. Danach analysiert die App kurz das Gesprochene und findet fast immer den richtigen Eintrag.

In den Ergebnissen befindet sich natüriche eine Möglichkeit den Song direkt über iTunes zu kaufen, aber auch die Lyrics oder Videos werden angezeigt, wie man es schon aus SoundHound kennt. Zusätzlich gibt es Einträge zu aktuellen Tourdaten, sofern vorhanden. Außerdem können ähnliche Künstler angezeigt werden, um villeicht eine neue Band zu finden, die man vorher noch nicht kannte, aber ähnliche Musik macht wie die Lieblingsband.

Zum Schluss bietet Hound noch die Möglichkeit aus der eigenen iPod-Bibliothek Songs abzuspielen, wo zusätzlich die Lyrics zum Song angezeigt werden, so dass man kinderleicht mitsingen kann. Hound ist eine schnelle Suche für Musik ohne umständliche Eingabe. Alles erfolgt durch die Sprachsteuerung.

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gps4cam: Digitalkamera mit GPS-Funktion versehen

gps4cam (App Store-Link) gehört ganz sicher zu den innovativsten iPhone-Programmen. Warum wir darüber noch nicht berichtet haben, weiß ich selbst nicht so genau.

Fotos mit Geotags zu versehen, ist eine wirklich tolle Sache. Wenn man mal länger im Urlaub ist und sich dort vielleicht nicht so gut auskennt, kann man später immer noch genau herausfinden, wo denn das Foto überhaupt entstanden ist. Das iPhone kann natürlich entsprechende Fotos aufnehmen, die Bildqualität könnte allerdings besser sein. Viele Digital- oder Spiegelreflex-Kameras fehlt dagegen der GPS-Chip…

Warum nicht einfach das iPhone und die Kamera kombinieren? Das haben sich auch die Entwickler von gps4cam gedacht und eine entsprechende App entwickelt, die die aktuelle Position des Nutzers festhält und das ganze dann später mit den Fotos kombiniert.

Die Geschichte funktioniert eigentlich denkbar einfach: Man schaltet die App scharf und knipst dann die Fotos. Am Ende der Tour generiert die App dann einen QR-Code, der alle notwendigen Informationen enthält. Mit einer Desktop-Software, die kostenlos für Windows und Mac geladen werden kann, werden die gesammelten Daten dann mit den aufgenommenen Fotos kombiniert. Dazu muss übrigens nicht einmal die Uhrzeit-Einstellung von iPhone und Kamera gleich sein – es wird quasi ab dem QR-Code rückwärts gerechnet. Erst heute wurde der entsprechende Algorithmus mit einem Update weiter verbessert.

Um den Akku des iPhones zu schonen, gibt es in gps4cam verschiedene Ortungsfunktionen. Im genauen Modus wird die Position alle 30 Sekunden aktualisiert, im Standard-Modus jede 1, 5 oder 10 Minuten. Wer viel Energie sparen will, kann sich auch über die aktuelle Funkzelle orten lassen oder die Position manuell durch schütteln des iPhones aktualisieren.

Wer sich für den nächsten Urlaub keine neue Kamera oder ein teures GPS-Modul kaufen will, ist mit gps4cam unserer Meinung nach sehr gut gerüstet. Natürlich muss die App laufen und das iPhone muss immer mit dabei sein, für einen Preis von 2,39 Euro kann man aber nicht wirklich meckern.

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Auswertung: Hüllen, Kopfhörer und Glif gehen an…

Wir haben unsere Glücksfee gefragt, ob sie heute noch einmal ihren Job verrichten möchte: Sie hat mit „Ja“ geantwortet.

Seit langer Zeit gab es bei uns wieder ein paar nette Zubehörprodukte zu gewinnen. Unter anderem dabei ist der Just Mobile Encore oder der schöne Glif, aber auch Hüllen für iPhone und iPad waren vertreten.

Diesmal war die Beteiligung eindeutig größer als bei den letzten Gewinnspielen. Um euch eine Zahl zu nennen: Über 600 Emails haben uns erreicht, die besten Chancen hatte man übrigens auf die Almwild Hülle in der Farbe pink. Deutlich beliebter waren der Encore und die Kopfhörer von Gear4.

Wie immer kann es pro Produkt nur einen Gewinner geben. Unsere Glücksfee hat wie folgt entschieden:

  • Den Just Mobile Encore gewinnt Frank R.
  • Über das Cool Bananas SmartShell darf sich Janusch M. freuen
  • Den Artwizz SeeJacket Clip hat Kevin Y. gewonnen
  • Der Glif geht an Kathleen S.
  • Die graue Hülle von Alwild erhält Tim L.
  • Die pinke Variante geht an Eva T.
  • Und die Gear4 Kopfhörer hat Kai M. gewonnen

Die Gewinner werden innerhalb der nächsten 24 Stunden angeschrieben – haltet schon einmal eure Postanschrift bereit. Wir wünschen viel Spaß mit den Produkte und schicken die Glücksfee nun eine Woche in den Urlaub.

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Skype: Update behebt Fehler und bringt Neuerungen (Update)

Eigentlich wollten wir ja bereits gestern Abend über das Skype-Update berichten, doch dann kam Apple. Nun, ein Update rennt ja nicht weg…

Skype (App Store-Link) und Skype für das iPad (App Store-Link) wurden am gestrigen Dienstag auf Version 3.5.84 aktualisiert. Die kostenlose VOIP-Software und Facetime-Alternative hat damit einige interessante Neuerungen erhalten, kommt aber nun auch mit Werbung daher.

In der neuen Version steht unter anderem Bluetooth-Unterstützung für geeignete Headsets an. Das funktioniert allerdings nur mit den beiden neuesten iPhones, dem iPod Touch der vierten Generation und dem iPad 2.

Zu den größeren Neuerungen zählt auch eine neue benutzerfreundliche Oberfläche und die Tatsache, dass Werbung eingeblendet wird. Allerdings nur für Nutzer ohne Skype-Guthaben, Anruf-Abonnenten oder Premium-Abonnenten. Außerdem wurden die Emoticons verbessert, die Videowiedergabe durch Bildstabilsierung optimiert und eine gefährliche Sicherheitslücke behoben.

Gerade aufgrund der Sicherheitslücke, durch die Javascripte aus der Ferne auf iPhone und iPad ausgeführt werden können, empfehlen wir das Update auf jeden Fall. Schade ist nur, dass es dann Werbung in Skype gibt – allerdings kann man die durch das Aufladen von ein wenig Skype-Guthaben (lohnt sich gerade für Auslandsgespräche) deaktivieren.

Update: Wie mittlerweile in unseren Kommentaren und auch im App Store sichtbar wird, gibt es anscheinend Probleme mit dem Update – Kontakte sollen verschwinden. Uns ist das gestern Abend, als wir den Artikel geschrieben haben, leider nicht aufgefallen. Skype wird da hoffentlich schnell eine Lösung finden und nachbessern.

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In eigener Sache: Umstellung der Kategorien

Heute haben wir ein wenig an den Kategorien unseres Blogs gebastelt und wollen euch kurz über die Änderungen informieren.

Als Vorbereitung auf das nächste Update der appgefahren News-App (Download-Link) und den Start der Mac-Kategorie haben wir bereits heute einige Änderungen an unserer Webseite gemacht, was auch kleine Auswirkungen auf die App hat.

Die Kategorie appPad, welche zum iPad-Start im Frühjahr 2010 erstellt wurde, haben wir nun wieder entfernt. Schließlich nutzen die meisten Nutzer ohnehin unsere kostenlose Universal-App und können dort einen richtigen Filter für iPhone- und iPad-News einstellen.

Um die Übersicht auf der Webseite weiter zu gewährleisten, ist neben jeder News nun ein entsprechender Hinweis untergebracht. Handelt es sich um eine Artikel über iPhone, iPad oder beide Geräte, also Universal?

Derzeit führen wir noch die letzten Tests der nächsten App-Version durch, die dann noch zur Apple-Freigabe geschickt werden muss. Das dauert erfahrungsgemäß rund eine Woche – spätestens Mitte Oktober solltet ihr dann auch regelmäßige Mac-News bei uns auf appgefahren finden können.

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Apple verschickt Keynote-Einladungen für Dienstag

Die amerikanische Webseite „The Loop“ hat eine Einladung von Apple erhalten. Es geht natürlich um das iPhone.

Lange wurde spekuliert, Gerüchte gingen hin und her, so wirklich blickte am Ende niemand mehr durch. Wir haben uns ganz entspannt zurückgelehnt und den Gerüchteköchen ihren Freiraum gelassen, aber nun kommen wir auch nicht mehr um das Thema herum: Am kommenden Dienstag, den 4. Oktober, wird Apple eine Keynote abhalten.

Zur Sache geht es diesmal in Cupertino, genauer gesagt im Apple Campus. Die Einladungsgrafik zeigt eigentlich alles wesentliche an: Datum, Uhrzeit, Ort und natürlich das grüne Telefon-Icon.

Aller Voraussicht nach wird Apple an diesem Tag (oder kurz darauf) den Startschuss für iOS 5 geben und natürlich das neue iPhone vorstellen. Ob es nun ein iPhone 4S oder ein iPhone 5 wird, das werden wir dann sehen. Ich persönlich gehe nach dem großen Sprung vom 3GS zum aktuellen iPhone ja nicht von einer großen Design-Änderung aus, aber die Gerüchte ließen zuletzt immer mal wieder etwas anderes Vermuten.

Als möglicher Verkaufsstart für das neue iPhone wird der 14. Oktober gehandelt, zunächst sollen große Länder wie USA, Kanada, Großbritannien und natürlich auch Deutschland mit den neuen Geräten versorgt werden. Der 14. wäre übrigens ein Freitag, so wie auch schon beim iPad-Launch vor einigen Monaten. Ich möchte fast davon ausgehen, dass es wieder um 17 Uhr losgehen wird, damit den Hype auch wirklich jeder mitbekommt.

Es sind also noch viele Fragezeichen offen, die uns Tim Cook nach dem Abgang von Steve Jobs am kommenden Donnerstag mitteilen wird. Wir sind jedenfalls gespannt und werden natürlich zeitnah und ausführlich über die Neuheiten berichten. Foto: Apple

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