Adobe veröffentlicht Photoshop Touch für iPad 2 (Update)

In Sachen Bildbearbeitung auf dem Computer ist Photoshop wohl das Nonplusultra. Jetzt gibt es auch eine mobile Version für das iPad 2.

Ab sofort kann Photoshop Touch (App Store-Link) für 7,99 Euro auf das iPad der zweiten Generation geladen werden. Eine Version für Android-Tablets ist schon etwas länger erhältlich, mit der iPad-Version soll sich ersten Erkenntnissen zufolge aber etwas besser arbeiten lassen.

Mit Photoshop Touch lassen sich sogar Ebenen erstellen, was ja eines der beliebtesten Features überhaupt ist. Durch das kompatible Dateiformat lassen sich die Bilder später sogar am Computer öffnen und weiterarbeiten – perfekt, falls man unterwegs eine Idee hat, diese sofort umsetzen und später perfektionieren möchte.

Neben interaktiven Tutorials zählen unter anderem Selektionswerkzeuge, Filter und Edge-Effekte zu den Hauptmerkmalen der umfangreichen App. Die einzelnen Werkzeuge sind dabei so gut optimiert, dass man sie einfach mit dem Finger bedienen kann – Bildübergänge werden von der Software automatisch als solche erkannt.

Neben der Creative Cloud kann man seine Bilder natürlich auch auf herkömmliche Art und Weise weiterleiten. Photoshop Touch unterstützt neben dem Speichern in der Fotobibliothek auf Mail und Facebook, aus letzterem kann man Bilder sogar direkt importieren.

Wichtig: Aufgrund der hohen Anforderungen läuft Photoshop Touch nur auf dem iPad 2 und setzt mindestens iOS 5 voraus. Einen kleinen Überblick über die Funktionen liefert euch das folgende Video (YouTube-Link).

Update: Ein weiteres Video zeigt euch die mobile Photoshop-Applikation und die einzelnen Funktionen im Detail. Bei einem Preis von rund 8 Euro kann der Blick nicht schaden (YouTube-Link).

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Universal-App Neoteria: Wochenend-Geballer im Retro-Stil

Ihr habt am Wochenende einfach mal Lust auf ein wenig Stressabbau? Dann schaut euch mal Neoteria an.

Wie im Video (YouTube-Link) zu sehen, geht es im kürzlich erschienenen Neoteria vor allem um eine Sache: Ballern, Ballern und noch mehr Ballern. In bester Retro-Manier bewegt man sich halbautomatisch durch die verschiedenen Welten und holt alles vom Himmel, was nicht niet- und nagelfest ist.

Die gerade einmal 11 MB große Universal-App kann zum Preis von 1,59 Euro geladen werden. Neoteria (App Store-Link) umfasst drei verschiedene Spielmodi, am Ende der Level warten teilweise Boss-Gegner auf den Nutzer. Eine Kleinigkeit trübt den Spielspaß leider noch ein wenig: Die Steuerung des Raumschiffs ist über die zwei Buttons etwas fummelig, hier hätten die Entwickler lieber einen virtuellen Joystick integrieren sollen.

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Biathlon WM 2012: Die offizielle App zum Sportereignis

Am kommenden Wochenende startet die Biathlon-Weltmeisterschaft im eigenen Land. Was kann die offizielle App?

Für mich ist es das erste wichtige Sportereignis des Jahres – die Biathlon WM 2012 in Ruhpolding. Wird Gold-Lena bei ihren letzten Rennen wieder alle hinter sich lassen? Haben die Männer auch so gute Chancen auf Medaillen? Wir werden es herausfinden, wenn die Wettkämpfe ab dem 1. März starten.

Die offizielle App, Biathlon WM 2012 Ruhpolding (App Store-Link), steht bereits jetzt zum Download bereit. Das 79 Cent teure Angebot habe ich mir direkt mal angesehen, zu neugierig war ich, was mich hinter dem wirklich nett gestalteten Icon erwartet.

Die wohl wichtigste Erkenntnis: Die App richtet sich vor allem an jene Nutzer, die live in Ruhpolding vor Ort sein werden. Veranstaltungskalender, Wettkampfübersicht und diverse Lagepläne nutzen im heimischen Wohnzimmer nämlich nur bedingt etwas.

Insgesamt macht die App einen guten und aufgeräumten Eindruck, bietet aber eben nicht das, was sich die meisten iPhone-Nutzer wünschen: Live-Ticker und News zum Spektakel. Wer nicht in Ruhpolding weilt, greift daher lieber zur kostenlosen Sportschau-App, die vermutlich umfangreich über das Geschehen berichten wird.

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Tap The Frog 2: Viele Mini-Spiele in einer App

Tap The Frog 2 ist ebenfalls ein neues Spiel, welches gestern Abend das Licht des App Stores entdeckt hat.

Schon Version eins von Tap The Frog war ein voller Erfolg, daran knüpft man jetzt an. Der Download des Nachfolgers ist 19,3 MB groß, so dass man die App auch unterwegs laden kann. Für die iPhone-Version (App Store-Link) wird das eigene Konto mit 79 Cent belastet, die iPad-Variante (App Store-Link) schlägt mit dem doppelten, also 1,59 Euro zu Buche.

In Tap The Frog 2 warten insgesamt 13 kleine Spiele, wo man zum Beispiel Frösche anmalen oder diese einfach wegklicken muss. Zusätzlich sammelt man Sterne, um weitere Level freizuschalten – In-App-Käufe fürs vorzeitige Freischalten gibt es nicht. Tap The Frog 2 ist für Klein und Groß gedacht, denn die Spiele machen zwischendruch wirklich Spaß. Damit ihr aber einen besseren Eindruck bekommt, zeigen wir euch in unserem Video (YouTube-Link) einige der Mini-Spiele.

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Towers N‘ Trolls: Weiteres Tower-Defense-Spiel

Auch Towers N‘ Trolls ist neu im App Store und ordnet sich in die Kategorie der Tower-Defense-Spiele ein.

Eigentlich gibt es ja schon genug Spiele dieser Art, doch wir wollen euch Towers N‘ Trolls kurz vorstellen. Der Entwickler hat sich entschieden eine 3,99 Euro teure Universal-App (App Store-Link) und eine reine iPhone-App (App Store-Link) zum Preis von 2,39 Euro anzubieten. Der Download ist rund 50 MB groß.

Wie man schon aus dem Namen folgern kann, muss man mit seinen Türmen gegen Trolle jegliche Art kämpfen. Die Verteidigungstürme werden wie immer am Wegesrand platziert und wenn ein Gegner daran vorbei läuft, wird er bestenfalls eliminiert. Insgesamt gilt es 30 Level in sechs verschiedenen Umgebungen zu absolvieren. Zusätzlich gibt es drei Schwierigkeitsgrade, so dass blutige Anfänger nicht all zu schnell verzweifeln.

Das Bauen von Türmen kostet Gold, welches in der linken oberen Ecke angezeigt wird. Um an weiteres Gold zu kommen, muss man einfach die Gegner töten und das Gold wird dem Konto gutgeschrieben. Nach und nach darf man natürlich neue Türme bauen, die eine weitere Reichweite und mehr Schaden machen, doch manchmal ist es auch besser schon vorhandene Türme aufzubessern.

Die Grafik in Towers N‘ Trolls kann sich sehen lassen, die dazu abgespielte Musik ist Geschmacksache und kann deaktiviert werden. Ziel ist es natürlich, dass die Trolle nicht das eigene Lager erreichen – man hat nur eine bestimmte Anzahl an Leben zur Verfügung. Zusätzlich warten kleine Extras darauf eingesetzt zu werden, wie zum Beispiel Sprengstoff, der gleich eine Vielzahl an Gegner zur Strecke bringt.

An meinem Favoriten Jelly Defense kommt Towers N‘ Trolls nicht vorbei, dennoch macht das Spiel einen guten Eindruck und besitzt neben hochauflösenden Retina-Grafiken auch eine Anbindung ans Game Center. Für Fans des Spielprinzips jedenfalls gelungenes neues Futter gegen Langeweile.

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Neues Casual-Game von Chillingo: Sticky Sheep

Bääääääääh! Kleine, niedliche Schafe haben es mir ja schon seit langem angetan, vor allem, wenn es so drollige Wesen wie die aus der Shaun, das Schaf-Serie sind.

Solche ähnlichen weißen Wollknäuel gilt es auch im neuen Spiel von Chillingo, Sticky Sheep (App Store-Link), zu bändigen. Die Universal-App für iPhone, iPod Touch und iPad kann momentan für kleine 79 Cent aus dem App Store geladen werden. In englischer Sprache gehalten, geht der Download des Casual Games mit 18,4 MB auch im mobilen Datennetz schnell vonstatten.

In Sticky Sheep dreht sich alles um eine äußerst störrische Schafherde, die sich auf keinen Fall dem Willen des Hütehundes Baxter, einem Beagle, unterwerfen will. So muss der gute Hund härtere Maßnahmen ergreifen, und schnallt sich seinen Schutzhelm auf.

Das Gameplay ist eine Mischung aus Billiard und Minigolf: Denn Baxter wird als lebendige Kugel genutzt, und mit einer Ziehen-Zielen-und-Loslassen-Aktion auf die dicken, weißen Wollknäuel geschossen. Dabei dienen Weidezäune und andere Begrenzungen als Bande. Ingesamt hat man pro Level eine bestimmte Anzahl an Schüssen zur Verfügung, mit denen man die Schafe in ein farbiges rundes Zielgebiet schießen muss.

Unterwegs gilt es dann auch noch, neben dem Einsammeln von goldenen Münzen auch einigen Hindernissen auszuweichen bzw. diese zu meistern. Schon in den ersten Leveln wird man mit tückischem Schlamm konfrontiert, der die Schafe in ihrer Bewegung sehr einschränkt und sie stark verlangsamt. Später kommen dann auch noch Bumper und andere Features hinzu.

Neben einem Story-Modus, in dem es gilt, die Level zu bestehen und neue Welten freizuschalten, ist auch ein Arcade Mode vorhanden, bei dem in 60 Sekunden möglichst viele Schafe eingefangen werden müssen. Wer neben einer Zuneigung für Schafe auch noch gern Minigolf oder Billiard spielt, sollte mit Sticky Sheep nichts verkehrt machen. Für alle Unentschlossenen gibt es auch noch eine kostenlose Testversion oder den offiziellen Trailer (YouTube-Link).

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Cut the Rope landet im Mac App Store

Um die News sind wir einfach nicht drum rum gekommen. Cut the Rope (App Store-Link) gibt es jetzt für 3,99 Euro auch im Mac App Store zu kaufen.

Cut the Rope für iOS zählt zu den erfolgreichsten Apps aller Zeiten. Jetzt können Mac-User Om Nom auch auf dem Mac füttern.

Das Spielprinzip hat sich natürlich nicht geändert – hier braucht man auch wirklich nicht mehr viel zu sagen. Insgesamt gibt es 250 Level aus der vom iPhone und iPad bekannten Standard-Edition, die sich in 10 Level-Boxen verteilen – für den Anfang ist das schon eine große Menge und man kann so Stunden an Langeweile überdrücken.

Am Mac kann man die Seile natürlich nicht mit dem Finger zerschneiden, doch dafür benutzt man jetzt einfach die Maus oder das Trackpad. Auch hier kann Cut the Rope mit toller Grafik überzeugen, Erfolge sind ebenfalls vorhanden und weitere Level-Updates wurden schon jetzt angekündigt.

Cut the Rope zählt bei uns auch zu den Lieblingsspielen und bekommt eine klare Kaufempfehlung, auch wenn der Preis im Vergleich zu den mobilen Versionen etwas höher ist.

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Buzz Contacts: Praktisch für schnelle Gruppenaktionen

Nur Spiele? So weit wollen wir es am heutigen Donnerstag natürlich nicht kommen lassen. Daher werfen wir gerne einen Blick auf das neue Buzz Contacts.

Einen alternativen Kontakte-Manager hatten wir schon lange nicht mehr in den News. Mit Buzz Contacts (App Store-Link) gibt es jetzt eine nützliche iPhone-Applikation, die aus der Schmiede der Agenda Calendar-Macher stammt und für 79 Cent aus dem Store geladen werden kann.

An erster Stelle stellt sich natürlich die Frage: Wer braucht so eine Kontakte-App eigentlich, schließlich bietet Apple doch schon entsprechende Möglichkeiten? Die Antwort ist schnell gefunden: Mit Buzz Contacts kann man seine Kontakte einfach in verschiedene Gruppen sortieren und sie so schnell erreichen.

Das ganze funktioniert wie folgt: Zunächst erstellt man entsprechende Gruppen, wie zum Beispiel Freunde, Arbeit oder Favoriten. Diese Gruppe füllt man danach mit Freunden und wählt ein Shortcut (Mail, Handy, SMS) aus, über das man in der späteren Übersicht eine bestimmte Aktion direkt durchführen kann. Will man eine andere Aktion durchführen, genügt ein Doppelklick auf den Kontakt.

In jeder Gruppe können die Kontakte über mehrere Seiten mit jeweils vier großen und auch für Grobmotoriker gut zu treffende Icons verteilt werden, auf Wunsch aber auch in einer Liste angezeigt werden.

Eine wirklich tolle Funktion ist die sogenannte Gruppenaktion. Hier kann entweder eine Gruppen-Mail oder eine Gruppen-SMS erstellt werden. Man hat praktischerweise sogar die Möglichkeit, nur bestimmte Kontakte aus der Gruppe in seinen Rundumschlag aufzunehmen.

Buzz Contacts empfiehlt sich vor allem für Nutzer, die von den Gruppenaktionen Gebrauch machen wollen. Das geht durch die voreingestellten Gruppen nämlich deutlich einfacher und schneller als bei einer manuellen Eingabe. Und auch sonst macht die gerade einmal 5 MB große Applikation einen sehr soliden Eindruck.

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InstaMatch: Fotos mal anders entdecken

Memory-Spiele mit Fotos aus der Instagram-Datenbank – das ist eine gute Idee, die jetzt von einem weiteren Entwickler aufgegriffen wurde.

Über eine andere App dieser Art, Instamory, haben wir schon mehrfach berichtet. Das neue InstaMatch (App Store-Link) kann dagegen nicht nur auf das iPad, sondern als Universal-App auch auf das iPhone geladen werden. Der Download ist mit rund 17 MB schnell bewältigt, zudem zahlt man nur schlanke 79 Cent.

Zwei wichtige Fakten zur App wollen wir direkt zu Beginn loswerden: Da die Bilder aus dem Internet geladen werden, ist natürlich eine entsprechende Datenverbindung notwendig. Ein Account bei Instagram ist dagegen nicht zwingend erforderlich, um die Basis-Funktionen der App nutzen zu können.

InstaMtach ist jedenfalls eine andere Art und Weise, Fotos zu entdecken. Nachdem man sich im Menü für die Anzahl der Spieler (auf dem iPhone bis zu 2, auf dem iPad 4) und einen Schwierigkeitsgrad entschieden hat, wählt man noch eine von fünf Kategorien (unter anderem Tiere oder Sehenswürdigkeiten) und macht sich dann auf die Suche nach passenden Pärchen.

Der Clou: Völlig gleiche Bilder gibt es nie, stattdessen deckt man den Big Ben oder den Löwen fotografiert aus unterschiedlichen Perspektiven auf. Richtig interessant wird es, wenn man einen Instagram-Account besitzt: Dann kann man die verwendeten Bilder über einen Suchbegriff völlig frei wählen oder sogar seine eigenen Alben verwenden.

Instagram-Fans und Foto-Liebhaber, die dort vielleicht noch keinen Account haben, sollte sich beide Apps auf jeden Fall näher ansehen. InstaMatch ist eine tolle Memory-Umsetzung und Instagram (App Store-Link) steht seit jeher zum kostenlosen Download bereit.

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Lume: Wunderschönes Adventures mit kniffligen Rätseln

Jetzt haben wir euch schon eine Menge neuer Spiele vorgestellt. Mit Lume gesellt sich ein ein wirklich sehr schick gestaltete Adventure hinzu.

In Lume bestreitet man ein Abenteuer mit dem kleinen Jungen namens Lumi. Obwohl in der App Store Beschreibung als unterstützende Sprache Deutsch angegeben ist, ist das Spiel komplett in englischer Sprache – sehr schade.

Mit Lumi muss man sich in der Welt genau umsehen und Objekte einsammeln, nutzen und Rätsel lösen. Bei der Steuerung handelt es sich um eine Click&Point-Steuerung, wie es bei solchen Spielen üblich ist. Direkt zu Anfang muss man zum Beispiel Latten eines Zauns einsammeln und einen Brief von Opa lesen, um so die verschlossene Tür zu öffnen.

Leider gibt es keinerlei Hilfen im Spiel, so dass man selbst schon einmal etwas länger baucht, bis man die richtige Lösung gefunden hat. Wer einmal nicht weiter kommt, kann Google nach „Lume Lösung“ befragen und sich eine Hilfestellung holen. Da es sich um eine Portierung einer PC-Version handelt, sind auf diese Weise bereits etliche Tipps und Hinweise zu finden – ein echter Rätselfuchs wird aber wohl lieber selbst knobeln.

Das Gameplay wird durch die wirklich sehr schöne Aufmachung absolut sehenswert gemacht. Hier hat man sich wirklich Mühe gegeben, die kleinen Welten wurden vollständig aus Papier und Pappe gefertigt, dann Stück für Stück mit einer Kamera gefilmt und so in das Spiel gebracht. Letztlich hätte der Umfang für ein Adventure etwas größer sein können, eine Fortsetzung ist aber bereits in Planung.

Der Entwickler verlangt für sein Abenteuer auf dem iPhone (App Store-Link) 1,59 Euro, auf dem iPad (App Store-Link) 2,39 Euro und für die Mac-Version (Mac Store-Link) 4,99 Euro. Insgesamt gesehen handelt es sich bei Lume eher um ein Kunstwerk – von der gelungenen Optik könnt ihr euch im folgenden Video (YouTube-Link) überzeugen.

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Neu fürs iPad: Sims Mittelalter & Final Fantasy Tactics

Auf diese Spiele mussten iPad-Zocker lange warten: Final Fantasy Tactics und Die Sims Mittelalter sind jetzt auch für das Apple-Tablet verfügbar.

Leider kann ich mich an dieser Stelle nicht so ganz von der Vorstellung lösen, dass es sich um ein wenig Resteverwertung der Spiele-Hersteller handelt. Schließlich sind beide oben genannten Spiele schon seit mehreren Monaten für das iPhone erhältlich und so kompliziert können Portierungen vom einem zum anderen Gerät ja nun nicht sein – gerade für so große Firmen.

Wie dem auch sei – fangen wir mit Electronic Arts an, über das ihr ja in der vergangenen Woche ausreichend diskutiert habt. Die Sims Mittelalter HD (App Store-Link) wurde heute veröffentlicht und kann für 2,39 Euro geladen werden. Dabei handelt es sich um einen Einführungspreis und 50 Prozent Rabatt, der nur für kurze Zeit gelten soll.

Der Titel verrät es schon – in diesem Sims-Titel reist man ins Mittelalter. Man spielt als Diener, Knappe, Lady, Lord oder sogar als Vampir und versucht im Laufe seines Lebens kleinere Rätsel zu lösen, um immer weiter aufzusteigen. Man kann Fähigkeiten erleben und Tränke fertigen, mit denen man andere Sims beeinflussen kann.

Die iPhone-Version zählte mit durchschnittlich vier Sternen zu den besser bewerteten Titeln der Sims-Reihe, auf dem iPad gab es bisher ja nur das Freemium-Sims mit In-App-Käufen. Von denen gibt es, wenn uns nicht alles täuscht, in Die Sims Mittelalter übrigens keine. Schade dagegen: Eine Synchronisationsmöglichkeit mit der iPhone-Version, zum Beispiel über die iCloud, gibt es wie im nächsten Spiel leider nicht.

Weiter geht es mit Final Fantasy Tactics: The War Of The Lions (App Store-Link). Einen Einführungspreis sucht man hier vergeblich, stattdessen wird man mit 14,49 Euro zur Kasse gebeten. Im Vergleich zur iPhone-Version setzt Square Enix noch einmal ein wenig etwas oben drauf und macht Rollenspiel-Fans die Entscheidung so nicht unbedingt leichter.

1997 war das Spiel auf das PlayStation ja ein richtiger Hit, auf der mobilen iOS-Plattform konnte die Mischung aus Rollenspiel und rundenbasierter Strategie aber nie so ganz durchstarten. Auch bei der iPad-Version hat man die Auswahl-Dialoge während der Kämpfe nicht wirklich fingerfreundlich programmiert.

Letztlich ist Final Fantasy Tactics zum aktuellen Preis wirklich nur etwas für absolute Hardcore-Fans der Reihe, alle anderen sollten sich lieber einen Preisalarm setzen. Zu viel Hoffnung würde ich mir da aber auch nicht machen – die iPhone-Version wurde nach einigen Monaten gerade einmal drei Euro günstiger gemacht.

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Midway Arcade: Eine halbe Spielhalle für 79 Cent

Nach dem ersten Gratis-Angebot wollen wir den Spiele-Donnerstag mit der ersten Neuerscheinung starten: Midway Arcade.

Spielhallen-Fans aufgepasst: Wer früher gerne den einen oder anderen Coin in einen Automaten geworfen hat, sollte jetzt nach Möglichkeit 79 Cent zusammen kratzen. Midway Arcade (App Store-Link) vereint zehn Spiele in einer Universal-App. Der Titel von Warner Bros. ist 44.1 MB groß und steht seit heute zum Download bereit.

Um gleich mal mit den kritischen Themen anzufangen: Ja, es gibt In-App-Käufe. Diese dienen allerdings lediglich dazu, um für eine jeweils einmalige Zahlung von 79 Cent weitere Spiele-Pakete mit insgesamt sechs weiteren Spielen freizuschalten. Das ist absolut fair – für die zehn anderen Spiele, die bereits mit dem Download freigeschaltet werden, zahlt man wirklich nur die veranschlagten 79 Cent.

Ich könnte euch jetzt die Namen der Automaten an den Kopf werfen, aber das wird den wenigsten etwas sagen. Schaut euch einfach die Liste im App Store an oder werft einen Blick auf den eingebundenen Screenshot. Wer von uns hat denn in der Spielhalle nicht mal ein paar Basketbälle geworfen oder Bälle über eine Bahn in diese an der Wand stehenden Löcher gerollt?

Die Steuerung ist von Automat zu Automat unterschiedlich – auch die Qualität. Insgesamt findet man sich aber sehr schnell zurecht und die Spiele sind wirklich gut gestaltet, so wie man sie halt kennt. Lediglich beim AirHockey gibt es im App Store vielleicht bessere Alternativen, aber an das Gesamtpaket von Midway Arcade kommt so schnell niemand heran.

Für 79 Cent bekommt man jedenfalls einen sehr günstigen Spielhallen-Besuch, den man so schnell nicht wieder vergessen wird. Highscores werden natürlich über das Game Center gespeichert. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber Midway Arcade könnte ein Titel für Apples Spiel der Woche sein. Zu guter letzt noch ein Hinweis: Sollte es aus irgendwelchen Gründen zu Abstürzen kommen (davon berichten Nutzer älterer Geräte), soll es helfen WLAN zu deaktivieren.

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Turtle’s Tale: Neues, Physik-basiertes iPhone-Spiel

Turtle’s Tale: Runaway liegt leider nicht als Universal-App vor, jedoch gibt es zwei einzelne Versionen für iPhone und iPad.

In Turtle’s Tale (iPhone/iPad) spielt man die kleine Schildkröte namens Sandy, die mit Hilfe von gezeichneten Linien zum Ausgang rollen kann. In jedem der Level gibt es verschiedene Objekte und Gegenstände, die den Weg versperren.

Als einziges Hilfsmittel kann man Linien einzeichnen, die den Weg der Schildkröte beeinflussen – gezeichnet werden sie einfach mit dem Finger. Wenn man sich sicher ist, dass die Kombination funktioniert, kann man das Level starten: Sandy versteckt sich in ihrem Panzer und rollt dann Richtung Ziel. Natürlich sollte man beachten, dass die Gesetzte der Physik gelten und die kleine Schildkröte nie den nötigen Schwung verlieren sollte.

Die bunte Comic-Grafik kann sich ebenfalls sehen lassen und vor wenigen Stunden ist ein Update erschienen, welches gleich acht weitere Bonuslevel integriert hat. Das Gameplay an sich ist zwar nicht das spannendste, doch das Gesamtpaket ist gut gemacht. Für 79 Cent darf man die iPhone-Version installieren, wer auf dem iPad spielen möchte, muss 1,59 Euro ausgeben.

Wer noch ein paar mehr Eindrücke braucht, kann sich das folgende Gameplay-Videos (YouTube-Link) ansehen. Unserer Meinung nach kommt Turtle’s Tale zwar nicht an die Klassiker wie Cut the Rope oder Wo ist mein Wasser? heran, bietet aber eine nette Abwechslung im Spiele-Alltag. Wünschenswert wäre nur noch eine Game Center-Integration für alle Highscore- und Erfolge-Sammler.

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DeliTape: Zeitreise in die Kassetten-Ära

Für Retro-Fans gibt es seit wenigen Tagen eine neue Musik-App für das iPhone.

Das waren noch Zeiten, als wir uns Musik von Kassetten angehört haben – am besten noch die aus dem Radio aufgenommenen Lieblingslieder. Nostalgie-Fans können sich die iPhone-Applikation DeliTape (App Store-Link) für 79 Cent laden. Die gerade einmal 9 MB große Applikation hat es schon fast bis unter die Top-100 der iPhone-Charts geschafft.

DeliTape bietet acht verschiedene (und wohl tatsächlich existierende) Kassetten-Tapes an, durch die man während der Wiedergabe einfach per Klick wechseln kann. Die Aufmachung ist jedenfalls sehr gut gelungen, dazu tragen auch die Animationen der Tonbänder bei.

Rein von der Funktionalität kann die Retro-App natürlich nicht mit der Standard iPod-App mithalten. Als Zusatz-Feature wird dem Nutzer lediglich AirPlay geboten, weitere Extras gibt es in DeliTape nicht.

Abgesehen von fehlenden Extras (was hat eine Kassette auch groß zu bieten?) hat uns in DeliTape eigentlich nur eine kleine Tatsache gestört: Die Bedienelemente werden nicht neu ausgerichtet, wenn man das iPhone im Querformat ausrichtet. Hier könnten die Entwickler noch ein wenig nachbessern, solange sie keinen Kabelsalat einbauen…

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OrbitSim HD: Umlaufbahnen ansehen mit dem iPad

Man sagt ja immer wieder: Es gibt für alles eine App. Mit OrbitSim HD wird diese Aussage erneut bestätigt.

Ich bin zwar auch nach einigen Testläufen mit dieser 10,9 MB großen App, die in englischer Sprache vorliegt, und derzeit für 2,99 Euro auf das iPad geladen werden kann, immer noch nicht so recht warm geworden – aber bestimmt gibt es Experten, die mit diesem hochkomplexen Wissen etwas anfangen können.

Mit OrbitSim HD (App Store-Link) soll es möglich sein, Einblicke in die Flugbahnmechanik zu bekommen. Für alle Freunde der Physik, des Weltraums und der Astronomie (wohlgemerkt, nicht der AstroLOGIE) bietet diese App eine Menge Infos über Umlaufbahnen und ihre Gesetze.

In einem hübsch aufgemachten Hauptmenü kann man sich zunächst für einen der Planeten unseres Sonnensystems entscheiden, und bekommt danach in einer übersichtlichen Darstellung die nötigen Infos geboten. Dabei können zur Anschauung zwischen zehn verschiedenen Objekten in der Umlaufbahn unterschieden werden, so etwa einem Satelliten, einem Space Shuttle oder auch einem gewöhnlichen Football.

Ebenfalls können drei unterschiedliche Operationsmodi ausgewählt werden, darunter der sogenannte Hohmann-Transfer. Laut den Entwicklern basieren die Berechnungen auf den Newtonschen und Keplerschen Gesetzen, und errechnen anhand dieser mathematischen Basis eine Auswahl von Parametern, die die Umlaufbahnen betreffen, um damit auch realistische Animationen darzustellen.

Auch wenn aus mir wohl niemals eine großartige Physikerin oder Astronomin werden wird, kann OrbitSim für alle Studenten der Physik oder Ingenieurswissenschaften sicher von großem Vorteil sein. Auch interessierte Hobby-Astronomen oder Fans von Apps wie Redshift Astronomie (App Store-Link), SkyView (App Store-Link) oder Star Walk (App Store-Link) werden an OrbitSim HD sicher ihre wahre Freude finden.

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