iDisplay im Härtetest: EyeTV per WLAN übertragen

Wir haben die Universal-App iDisplay, mit der man iPad oder iPhone als zweiten Monitor für seinen Computer verwenden kann, einen Härtetest mit der TV-Software EyeTV unterzogen.

Die durchschnittliche Bewertung aller Versionen von iDisplay lädt eigentlich nicht gerade zum Kauf der 3,99 Euro teuren Software ein. Von 74 Bewertungen gibt es 57 Mal nur einen Stern, auch wir fanden iDisplay in einer vorherigen Version richtig schlecht.

Mit den letzten Updates hat sich allerdings einiges geändert. Die App lässt sich mit Windows und Mac OS nutzen, der zweite Bildschirm wird (wie es eigentlich sowieso sein sollte) wieder deaktiviert, wenn kein iPad verbunden ist und die Geschwindigkeit geht auch in Ordnung.

Wie man im Video sehen kann, ist die Übertragungsgeschwindigkeit richtig gut geworden, iDisplay liegt nun auf Augenhöhe mit dem doppelt so teuren Air Display. Nur der Mauszeiger dürfte noch etwas flüssiger über den iPad-Bildschirm zuckeln…

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App-Verkäufe: Umsatzsteigerung am 25. Dezember

Weihnachten scheint sich für einen Teil der Entwickler gelohnt zu haben. Bei vielen Apps konnten Umsatzsteigerungen verzeichnet werden.

Richtig viel verdient haben natürlich nur die Entwickler, die mit ihren Apps ganz weit oben und in den Top-10 standen. MacRumors hat beispielsweise erfahren, dass alleine am 25. Dezember über 75.000 Mal heruntergeladen wurde – fast doppelt so oft, wie noch zwei Tage zuvor.

Finanziell hat sich das für die Entwickler der Kamera-App natürlich richtig gelohnt. Auch nach Abzug des Apple-Anteils haben sie noch über 50.000 US-Dollar eingenommen. Vor Weihnachten lag Camera+ im US-Store übrigens auf Platz zwei der meistverkauften Apps, ist dann aber abgerutscht. Am 27. Dezember wurde es immerhin noch 40.000 Mal verkauft.

Festzuhalten ist auch eine Steigerung gegenüber Weihnachten 2009, was allerdings eine ganz einfache Erklärung hat: Mittlerweile dürften weitaus mehr iPhones im Umlauf sein, als noch 12 Monate zuvor – dementsprechend sich auch die Verkaufszahlen leicht gestiegen.

Bei unserer appgefahren-App konnten wir einen solchen Anstieg der Downloadzahlen übrigens nicht registrieren. In den letzten Tagen hat sich alles auf einem ähnlichen Niveau bewegt. Bild: MacRumors

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12 Tage Geschenke: Erste App kostenlos (Update)

In Apples-Aktion 12 Tage Geschenke gibt es heute die erste App geschenkt.

Ab heute lohnt sich wieder ein genauerer Blick in den App Store: Programme können von den Entwicklern wieder reduziert werden. Für die erste große Preisreduzierung ist allerdings Apple selbst verantwortlich: Im Rahmen der Weihnachtsaktion gibt es Gamelofts Fishing Kings umsonst.

Normalerweise kostet das im April erschienene Spiel 3,99 Euro, auch das wird noch günstiger sein als eine richtige Angel. Und schließlich dreht sich darum ja in Fishing Kings alles: 33 verschiedene Fische warten nur darauf, von euch aus dem Wasser gezogen zu werden. Finden könnt ihr diese Fische an fünf verschiedenen Orten mit jeweils drei Angelstellen.

In den Rezensionen des Spiels sind wir auf viele negative Bemerkungen gestoßen. Anscheinend hat Fishing Kings heute Nacht noch kurze Zeit 3,99 Euro gekostet. Auch wenn Apple das Spiel als Geschenk ankündigt, gilt immer der im App Store angegebene Preis. Schließlich kann es einige Zeit dauern, bis die Server mit den neuen Daten gefüttert und aktualisiert sind. Immerhin hat es gereicht, damit es Fishing Kings auf Platz zwei der umsatzstärksten iPhone-Apps geschafft hat – respekt!

Alle Ungeduldigen, die keine paar Minuten warten konnten und nun eine Abrechnung von 3,99 Euro in ihrem Account wiederfinden, haben die Möglichkeit, die App wieder umzutauschen. Wir gehen davon aus, dass Apple in diesem Fall Kulant sein wird. Eine kleine Anleitung dazu findet ihr hier.

Update: Nicht vergessen zu erwähnen wollen wir Fishing Kings HD für das iPad. Auch diese Version kann heute kostenlos aus dem App Store geladen werden.

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Mit dem Iwwersedser Südhessisch lernen

In Deutschland gibt es so viele Dialekte, dass man denken könnte, manche Leute sprechen eine komplett andere Sprache. Wer öfters in der Gegend um Frankfurt am Main, Wiesbaden und Darmstadt unterwegs ist, sollte jetzt genau aufpassen.

Der ein oder andere denkt wohl, dass ich einen Knoten in den Finger hatte, als ich die Überschrift geschrieben habe. Wenn man sich das Wort aber noch einmal genau anguckt, wird man merken, dass „Iwwersedser“ dem Wort „Übersetzer“ sehr nahe kommt. Iwwersedser ist nämlich die südhessische Form von „Übersetzer“.

Die Iwwersedser-App befindet sich seit dem 23. November im App Store und kann für 79 Cent erworben werden. Da es sich um eine Universal-App handelt, muss man die App nur einmal kaufen, um sie auf iPhone und/oder iPad zu installieren.

Aber worum genau handelt es sich jetzt beim Iwwersedser? Der Iwwersedser ist die mobile Übersetzungmaschine für die südhessische Mundart. Tippt man einen hochdeutschen Text ein, so übersetzt die App das Eingegebene ins Südhessische.

Hat man den Iwwersedser gekauft, genügt ein Klick um die App zu starten und man gelangt direkt zum Startbildschirm. Auf dem iPhone teilt sich der kleine Bildschirm in zwei Teile auf: In der oberen Hälfte findet man ein Textfeld zur Eingabe des hochdeutschen Textes, auf der unteren Hälfte des Displays wird die Übersetzung in Südhessisch angezeigt. Auf dem iPad ist zudem der Landscape-Modus verfügbar, der die Eingabe deutlich vereinfacht.

Im Gegensatz zur iPhone Variante wird auf dem iPad der Text in Echtzeit übersetzt, was bedeutet, dass schon beim Eintippen des Textes die Übersetzung angezeigt wird. Die App funktioniert zudem auch mit einem iPad ohne UMTS, denn der Iwwersedser braucht keine Internetverbindung.

Tippt man beispielsweise den Satz „Das ist ein Beispiel zur Übersetzung eines hochdeutschen Satzes ein“, so erscheint auf der anderen Seite „Des issn Beispiel zude Iwwersedsung eines houchdeitschen Satzes.“ In diesem Satz sind fünf Wörter in blauer Schrift hervorgehoben, denn für diese Wörter gibt es eine Sprachausgabe. Mit einem Klick auf eines der Wörter, liest eine nette Frauenstimme die Wörter vor. Zudem kann man mit einem Tap auf das Email-Icon die Übersetzung an Freunde oder Bekannte schicken.

Wenn man selbst Südhessisch spricht und der Meinung ist, dass die App den eingegebenen Text nicht korrekt übersetzt, kann man einen Verbesserungsvorschlag per Email an die Entwickler senden. Beim nächsten Update werden alle Verbesserungsvorschläge, sofern zutreffend, berücksichtigt und allen Usern zur Verfügung gestellt.

Die App ist simpel aufgebaut und intuitiv zu bedienen. Die Iwwersedser wurde auf Grundlage der gleichnamigen Webseite www.Iwwersedser.de ins Leben gerufen. Wenn man Texte ins Südhessische übersetzen möchte und zu Hause am heimischen Rechner sitzt, ist die Webseite sicherlich die einfachere Lösung. Wenn man aber unterwegs ist, und gerade kein Laptop zur Hand hat, startet man einfach die App und gibt den Text ein. Wenige Sekunden später kann man sein Anliegen auf Südhessisch mitteilen.

Ein klarer Vorteil ist, dass die App keine Internetverbindung voraussetzt, was es möglich macht, die App an jedem Ort zu benutzen. Die integrierte Sprachausgabe hilft nicht nur um Südhessisch zu verstehen, sondern es auch zu erlernen. Bei vielen Apps ist es üblich die Sprachausgabe an eine maschinelle Sprache zu delegieren, aber bei dem Iwwersedser wurden alle Wörter von der Sprecherin Hanne Jakob persönlich eingesprochen. Da jedes Wort einzeln eingesprochen wurde, kann man auch immer nur Wort-für-Wort den Text vorlesen lassen. Hier wäre eine Sprachausgabe für komplette Texte wünschenswert. Erst beim letzten Update wurde die Sprachausgabe erweitert, allerdings fehlen noch recht viele Wörter.

Alles in allem macht die App genau was sie soll – sie übersetzt hochdeutsche Texte in die südhessische Mundart. Für 79 Cent kann die knapp sieben MB große App auf iPhone und iPad installiert werden.

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N.O.V.A. 2: Egoshooter mit langem Spielspaß

Noch nicht allzu lange befindet sich das Spiel N.O.V.A. 2 im App Store. Wir haben uns die Gameloft-App einmal genauer angesehen.

Fangen wir direkt mit einem Kritikpunkt an. Leider ist es bei Gameloft-Spielen üblich, dass es keinen Universal-App Support gibt und man somit die App zweimal kaufen muss, wenn man sie auf iPad und iPhone spielen möchte. Auch eine deutsche Sprachausgabe sucht man vergebens. Immerhin hat Gameloft für Untertitel gesorgt und die kompletten Menüs eingedeutscht.

Hat man sich dazu entschieden 5,49 Euro für den zweiten Teil für N.O.V.A. auszugeben, bekommt man beim Start des Spieles einen kleinen Trailer gezeigt. Insgesamt sind sechs Jahre vergangen und die Menschheit befindet sich in einem Bürgerkrieg zwischen der Regierung und der selbsternannten Allianz. Aber Kal Wardin möchte daran was ändern, aber das kann er nur, wenn man ihm hilft.

In 12 gefährlichen Leveln lauern viele Gefahren, die bekämpft werden müssen. Dabei stehen über zehn Waffentypen zur Verfügung: Pistole, Sturmgewehr, Pumpgun, Raketenwerfen und viele andere. Außerdem wurde die Künstliche Intelligenz der Gegner für ein noch besseres Kampferlebnis weiterentwickelt. Neue Waffen findet ihr im Laufe des Spiels immer wieder in der Umgebung, das gleiche gilt für Munition. Einfach aufsammeln und benutzen, ganz einfach. Später nehmt ihr sogar selbst Platz in großen Maschinen und ballert herum, was das Zeug hält.

Im Einzelspielermodus erhält man am Anfang eine Einführung in das Spiel und wie die Steuerung funktioniert, danach geht es nahtlos in die erste Mission über, in der man gleich eine Vielzahl an verschiedenen Gegnern ausschalten muss. Hier zeigt sich bereits die große Abwechslung: Immer wieder tauchen neue Gegner auf, die man vorher noch nicht bekämpft hat. Die Spanne reicht hier von einfachen Soldaten bis zu großen Maschinen.

Wem das noch zu langweilig ist, sollte lieber in den Multiplayermodi wechseln. Es gibt fünf Modi: Jeder gegen jeden, Team-Deathmatch, Fahne erobern, Freeze Tag und Instagib. Insgesamt können weitere neun Spieler einem Spiel beitreten, was bedeutet, dass maximal zehn Leute gegeneinander spielen können. Um überhaupt online spielen zu können, wird ein Gameloft LIVE! Account benötigt. Dieser kann auch direkt in der App erstellt werden.

Die Grafik des Spieles hat sich zum Vorgänger nochmals verbessert, denn diesmal wird auch das Retina-Display des iPhone 4 unterstützt. Für iPhone-Verhältnisse ist die Umgebung wirklich sehr schön gestaltet, wenn auch nicht ganz so schön wie in Infinity Blade, wo man auf die Unreal-Engine setzt. Der integrierte Sound passt zum Gameplay und wird nicht als nervend wahrgenommen. Das Spiel N.O.V.A. 2 – Near Orbit Vanguard Alliance bietet auf jeden Fall viel und langen Spielspaß. Sowohl die iPhone-Variante als auch die iPad-Version kosten jeweils 5,49 Euro.

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Quick Snap: Fotos per Tastendruck schießen

In diesem Artikel wollen wir euch auf Quick Snap aufmerksam machen. Es ist keine Empfehlung, sondern nur ein Hinweis.

Erst in der vergangenen Woche haben wir über die Rückkehr von Camera+ in den App Store berichtet. Durch einen kleinen Trick war es in der App möglich, die Lautstärke-Tasten des iPhones als Auslöser für Foto- und Video-Aufnahmen zu verwenden. Damals flog die App kurzerhand aus dem Store, selbiges erwarten wir auch für Quick Snap, auch wenn sich die App schon fast zwei Wochen im Store behauptet hat.

Hält man in der App seinen Finger nämlich im Querformat an den rechten Rand, leuchtet nicht nur ein grünes Lämpchen auf, es werden auch die Lautstärke-Tasten als Auslöser verwendet. Schon praktisch, schließlich verhält sich das iPhone dann so wie jede handelsübliche Kamera.

Wir haben das Programm kurz angetestet und es hat problemlos funktioniert. Allerdings muss man auf eine Fülle an anderen Funktionen verzichten, obwohl man immerhin 1,59 Euro bezahlt hat. Hier bieten die Alternativen ProCamera oder Camera+ deutlich mehr, auch wenn man dort auf die herkömmliche Art und Weise Auslösen muss.

Auch wenn ihr schnell genug wart und euch Quick Snap aus dem App Store geladen habt, wird es ein weiteres Problem geben: Wenn die App von Apple verbannt wird, bleiben auch zukünftige Problembehebungen und Erweiterungen durch Updates aus. Es sei denn, der alternative Auslöser wird wieder aus dem Programm genommen, so wie bei Camera+.

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Angespielt: N.O.V.A. 2 HD von Gameloft

Bevor wir euch morgen einen Testbericht und ein Urteil empfehlen, gibt es heute bereits ein kleines Video vom neuen N.O.V.A. 2. Gespielt haben wir die erste Mission in der HD-Version für das iPad, eine iPhone-Version des Gameloft-Spiels ist natürlich auch verfügbar. Preislich liegen beide Versionen gleichauf: Ihr müsst jeweils 5,49 Euro bezahlen.

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Delivery Status touch: Pakete einfach verfolgen

Auch wenn die Weihnachtszeit vorbei ist: Pakete bestellt man immer wieder. Wir haben eine App zur Paketverfolgung getestet.

Delivery Status touch ist ohne Zweifel der Vorreiter in Sachen Paketverfolgung auf dem iPad oder iPhone. Doch die App kostet immerhin 3,99 Euro, da überlegt man es sich vor dem Kauf lieber zwei Mal und setzt im Zweifel auf die etwas umständliche Paketverfolgung des Paketdienstes.

Zunächst einmal fällt uns auf, dass es sich nicht nur um eine Universal-App, sondern auch um ein komplett in Deutsch lokalisiertes Programm handelt. Auch die 25 Lieferdienste, aus denen man auswählen kann, sind perfekt für den deutschen Nutzer geeignet: Hermes, GLS oder DPD, um neben den Größen UPS und DHL nur einige zu nennen.

Mit einem Klick auf das „+“-Zeichen kann man aus einer langen Liste der Lieferdienste wählen. Toll finden wir, dass man neben einer Suche auch Favoriten festlegen kann, die dann ganz oben angezeigt werden. So findet man sich noch besser zurecht. Und wer öfter bei Apple oder Amazon bestellt, kann sogar seine Account-Daten hinterlegen, so wird es noch komfortabler.

Alle aktivierten Lieferungen werden auf der Startseite aufgelistet. Startet man die App, wird gleich jeder Status abgefragt. Das kann einige Sekunden dauern, geht aber recht fix. Mit einem Fingertipp auf den Eintrag kann man sich weitere Details anzeigen lassen, sogar eine Kartendarstellung mit der ungefähren Position des Pakets ist möglich.

Ansonsten gibt es in Delivery Status touch nicht viel einzustellen, warum auch? Erwähnenswert ist höchstens noch der JuneCloud-Service. Damit kann man seine Paketdaten synchronisieren, etwa mit dem Mac-Widget von zuhause. So spart man sich das lästige eintippen von Sendungsnummern (wir empfehlen ohnehin Copy&Paste aus der Versandbestätigung).

Eigentlich vermissen wir nur ein großes Feature in Delivery Status touch: Push-Benachrichtigungen. Wir hätten uns nichts schöneres vorstellen können, als automatisch informiert zu werden, wenn sich der Zustellstatus ändert. So muss man leider immer manuell nachsehen, ob sich etwas getan hat.

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Deutsche iPhone-Apps sind deutlich teurer

Eine deutsche App für das iPhone kostet im Schnitt 3,87 Euro, auf dem iPad zahlt man noch mehr.

iPhone-Nutzer sind ziemlich verwöhnt. Wenn es eine App nicht kostenlos gibt, zahlt man meist nur 79 Cent. Natürlich gibt man ab und zu auch etwas mehr für ein bestimmtes Programm aus – doch wie eine Datenbank mit Apps von 1.925 deutschen Entwicklern zeigt, dass der Durchschnittspreis einer kostenpflichtigen deutschen App überraschend hoch ist.

„Als normaler iPhone-Anwender liest man ja immer im App Store, dass die Apps kostenfrei sind oder um die 79 Cents kosten. Sieht man aber auf den von uns errechneten Durchschnittspreis deutscher iPhone-Apps, so liegt er um die vier Euro“, so Klaus-Martin Mayer von Telefon.de nach der Analyse.

„Beim iPad ist der Durchschnitt sogar doppelt so hoch. Das ist eine echte Überraschung. Richtig günstig sind zurzeit nur die Android-Apps. Hier liegt der Durchschnitt bei knapp zwei Euro“, berichtet Mayer weiter. Immerhin: Viele Programme wurden im Dezember vergünstigt angeboten – wohl um neue Nutzer zum Kauf zu verlocken.

  • Durchschnittspreis pro App – iPhone: 3,87 € (Nov: 3,94 €)
  • Durchschnittspreis pro App – iPad: 7,90 € (Nov: 8,70 €)
  • Durchschnittspreis pro App – Android: 2,01 € (Nov: 2,14 €)
  • Durchschnittspreis pro App – Gesamt: 4,80 € (Nov: 4,94 €)

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Real Racing 2 im Test: Das Rennsport-Ass

Real Racing begeisterte bereits die Massen. Real Racing 2 macht vieles besser.

Kurz vor Weihnachten war es soweit. Das australische Entwicklerteam Firemint brachte Real Racing 2 in den App Store. Mit einem Preis von 7,99 Euro ist das Rennspiel zwar fast doppelt so teuer wie Neuerscheinungen der Spieleschmieden Electronic Arts und Gameloft, dafür bekommt der Nutzer aber auch einiges geboten. Die wohl größte Neuerung im Vergleich zum Vorgänger: In Real Racing 2 gibt es 30 offiziell lizenzierte Fahrzeuge.

Zu Beginn der Karriere, die aus insgesamt fünf Abschnitten besteht, hat man natürlich noch nicht so viel Geld zur Verfügung, um sich einen Supersportwagen zu kaufen. Stattdessen müssen kleine Flitzer wie ein VW Golf oder ein Ford Focus herhalten, auf der Strecke trifft man aber zunächst auf gleichmotorisierte Fahrer.

Ganze 16 Fahrer gehen in Real Racing 2 gleichzeitig auf die Strecke, das sind mehr als doppelt so viele wie noch beim Vorgänger – und bei den meisten anderen Spielen. Zum Vergleich: In Need for Speed Shift fahren vier Autos gleichzeitig, in Asphalt 6: Adrenaline deren sechs. Und trotzdem: Auf dem iPhone 3GS und iPhone 4 läuft Real Racing 2 absolut flüssig. Bei der Grafik werden dabei keine Abstriche gemacht. Sehr viele große und kleine Details, sowie nahezu nicht vorhandene Popups können überzeugen.

Mit 16 Fahrzeugen ist auf der Strecke natürlich jede Menge los. Kollisionen lassen sich dabei kaum vermeiden, egal in welcher der verschiedenen Kameraansichten man unterwegs ist. Für nette Effekte sorgt das einfache Schadensmodell, in dem Spiegel und Stoßstangen von den Autos abfallen können. Auch das findet man in kaum einem anderen iPhone-Spiel.

Mit Siegen und Erfolgen in den Rennen sammelt man langsam Geld, dass man entweder zum Feintuning seines Autos oder für neue Boliden verwenden kann. Man sollte allerdings aufpassen und nicht sofort das komplette Geld verschleudern. Viele Events sind nämlich mit Restriktionen versehen und können mit einem zu starken Auto nicht bestritten werden, Tuningteile herausnehmen kann man dann nicht.

Spätestens wenn sich schnellere Autos leisten kann wird man einen der großen Nachteile von Real Racing 2 feststellen: Alle Autos fahren sich nahezu identisch. Große Unterschiede gibt es eigentlich nur in der Beschleunigung und in der Höchstgeschwindigkeit, ansonsten ist das Fahrverhalten identisch. Sehr schade, wie wir finden, denn so brechen Fronttriebler genau so aus wie heckgetriebene Boliden.

Ebenfalls nicht ganz ausgewogen finden wir die verschiedenen Schwierigkeitsgrade. Auf „normal“ gestellt kann man den Gegnern teilweise vom letzten Startplatz auf und davon fahren, auf „schwer“ hat man dagegen keine Chance mehr. Hier ist definitiv noch etwas Feintuning angesagt.

Das ist auch beim Multiplayer-Modus notwendig, bei dem man gegen bis zu 15 andere Fahrer antritt. Auf einer der 15 Strecken werden die Fahrer zusammengewürfelt, die Palette der Fahrzeuge reicht jedoch oft weit auseinander. Mit einem schwächeren Auto hat man oft kaum eine Chance, zudem geht es oft wild zu. Größere Lags gehören nach einem Serverupdate aber der Vergangenheit an, zumindest wenn alle Spieler über eine ordentliche Internetverbindung verfügen.

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Schicker Schutz: Griffin Reveal Etch

Für das iPhone 4 gibt es unzählige Cases. Jedoch sticht das Reveal Etch von Griffin (für mich) heraus, welches vom Aussehen und auch vom Schutz her eine tolle Figur macht.

Das Case umschließt das komplette iPhone 4, bis auf der Vorderseite, den Touchscreen. Die Rückseite besteht aus nur 1,6 mm dünnem Polycarbonat, welche aber trotzdem hohen Schutz bietet. Die Ränder bestehen aus einem etwas härterem Gummi, sodass der Alurahmen des iPhone 4 ebenfalls bestens geschützt wird.

Alle Bedienelemente und Ports am iPhone 4 sind frei zugänglich, sodass man das iPhone nicht unnötig aus der Hülle holen muss. Für die Kamera gibt es natürlich auch eine Aussparung.

Dank dem Kachel-Muster sieht die Rückseite auch noch schick aus. Alles in allem gibt es zum Case nicht mehr viel zu sagen. Es ist gut verarbeitet und bietet natürlich einen guten Schutz für das iPhone 4. Das Case macht das iPhone 4 nicht unnötig dicker.

Dadurch, dass der Rand etwas erhöht ist, gibt es einen weiteren Vorteil: Legt man das iPhone 4 mit dem Touchscreen nach unten auf einen Tisch, bleibt immer noch genügend Luft. Etwas wackelig ist nur die dünne Verbindung über dem Dock-Connector – hier kann man etwas Angst haben, dass es irgendwann abreißen wird. In unserem Dauertest gab es allerdings keine Probleme.

Das Reveal Etch von Griffin gibt es ab zirka 20 Euro bei Amazon oder für 29,95 Euro im Apple Online Store zu kaufen. Das Case ist absolut zu empfehlen, zumal es einen guten Schutz bietet und dazu auch noch schick aussieht.

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Für die Kleinsten: Hörbücher von Rye Studio

Rye Studio bietet derzeit sechs Hörbücher auf Deutsch für das iPhone und das iPad an. Wir haben die Apps getestet.

Erinnert ihr euch noch an die Bilderbücher, die ihr während eurer Kindheit gelesen habt? Ein genauer Titel fällt auch mir auf Anhieb nicht so schnell ein. Nur an die Bücher meiner jüngeren Geschwister kann ich mich noch vage erinnern, die kleine Raupe Nimmersatt war auf jeden Fall ganz dick im Geschäft.

Heutzutage wollen Kinder natürlich nur noch sehr ungern mit einem einfachen Buch beschäftigt werden, aber es gibt ja auch andere Alternativen. Zum Beispiel interaktive Kinderbücher auf dem iPhone und iPad, wie sie etwa von Rye Studio angeboten werden. Immerhin sechs verschiedene Bücher haben die Entwickler mittlerweile auch in deutscher Sprache in den App Store gebracht.

Zwei der Apps können gratis heruntergeladen werden. „Die kleine Schnecke“ ist ohnehin umsonst, „Die kleinen Kaulquappen“ sind momentan noch gratis zu haben. Vier weitere Kinderbücher sind ebenfalls schon übersetzt worden und für 79 Cent verfügbar. Das tolle daran: Bei allen Büchern handelt es sich um Universal-Apps, man muss sie also nur einmal bezahlen, um sie auf iPhone und iPad installieren zu können.

Nach einer kurzen Ladezeit wird man direkt von einer Sprecherin begrüßt und kann das Buch mit zwei Klicks starten. Neben einem Bild, das sich über den vollen Bildschirm erstreckt, wird der Text eingeblendet, der außerdem von einer Frauenstimme vorgelesen wird. So eignen sich die Bücher bereits perfekt für Kindergartenkinder, die noch nicht selbst lesen können.

Mit einem Fingertipp auf die untere rechte Ecke des Bildschirms gelangt man zur nächsten Seite. Dort gibt es nicht nur eine nette Grafik, sondern auch den nächsten Teil der Geschichte. Insgesamt kann zu den Büchern von Rye Studio gesagt werden, dass alle Bilder richtig schön gestaltet sind, außerdem haben die Geschichten einen gewissen Lerncharakter.

In „Die kleinen Kaulquappen“ wird beispielsweise erklärt, warum Kaulquappen nicht aussehen wie ihre großen Eltern, in der Geschichte „Die kleine Schnecke“ wird den Kindern beigebracht, warum die Schnecken ein Haus auf ihrem Rücken tragen. Aber auch altbekannte Märchen, wie etwa „Der Wolf und die sieben Geißlein„, erstrahlen in neuem Glanz.

Neben der Grundfunktion bieten alle Bücher von Rye Studio einige Zusatzfunktionen, die wir natürlich nicht unerwähnt lassen wollen. Die Geschichten lassen sich automatisch abspielen, die Bilder wechseln nach kurzer Zeit automatisch. Eine Geschichte dauert so in etwa fünf Minuten. Im Sleeping-Mode kann sogar das Display abgeschaltet werden, um zum Einschlafen nur die Stimme der Sprecherin zu hören.

Wer seine Kinder lieber mit der eigenen Stimme verwöhnen möchte, kann den Ton natürlich stumm schalten und selbst vorlesen. Oder – vielleicht sogar noch zeitgemäßer – die Geschichte selbst aufnehmen und dann automatisch abspielen lassen. Der Fakt, dass außerdem andere Sprachen wie Englisch, Französisch oder Japanisch verfügbar sind, dürfte für die meisten Nutzer dagegen uninteressant sein.

Auch wenn uns die Aufmachung der Apps sehr gut gefällt, gibt es doch Anlass zur Kritik. Am Ende einer jeden Geschichte werden die anderen Kinderbücher des Herstellers präsentiert und mit nur einem Klick gelangt man in den App Store. Im Zweifel könnten die Kleinsten dort Programme herunterladen oder auf Sachen stoßen, die für sie noch nicht geeignet sind. Daher gibt es hier einen Punktabzug.

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Shadow Guardian: Lara Croft auf Testosteron

Ihr habt schon auf der Playstation gerne Tomb Raider gespielt? Dann solltet ihr unbedingt einen Blick auf Shadow Guardian werfen.

Mitte Dezember hat Gameloft mit Shadow Guardian ein Spiel für das iPhone auf den Markt gebracht, das alle Spieler ansprechen soll, denen der Action-Knaller N.O.V.A. 2 vielleicht zu viel des guten ist. Aber auch im gleich teuren Shadow Guardian geht es ordentlich zur Sache, eine HD-Version für das iPad ist seperat erhältlich und muss zusätzlich gekauft werden.

Fangen wir ausnahmsweise mal mit einem Kritikpunkt an, weil es gerade so gut ins Thema passt. Habt ihr euch das Spiel für beide Geräte gekauft, gibt es keine Möglichkeit, die Spielstände vom iPad zum iPhone oder umgekehrt zu übertragen. Ihr solltet euch also rechtzeitig festlegen, auf welchem euerer Gerät ihr spielen wollt.

Im Story-Modus müsst ihr die Welt mal wieder vor dem Untergang retten, das Spiel startet direkt mit einer längeren Videosequenz. Direkt danach gibt es einen Sprung und ihr werdet im Urwald von einer Gruppe Söldner überrascht. Die erste richtige Spielszene wird gleich für ein kleines Tutorial genutzt, dass euch die wichtigsten Punkte der Steuerung erklärt. Sehr nett eingebunden, wie wir finden.

Gerade auf dem kleinen iPhone-Display ist die Steuerung aber oft etwas hakelig, gerade beim Laufen ist präzise Steuerung nicht leicht. An das gleichzeitige Schiessen, Zielen und Umsehen muss man sich zudem gewöhnen. Ansonsten kann man nicht meckern. Gerade wenn man sich von Klippe zu Klippe schwingt, macht die Steuerung von Shadow Guardian einen guten Eindruck.

Auch wenn der Spielverlauf gerade zu Beginn sehr gradlinig ist und man meist einem Weg folgen muss, kann sich der Story-Modus wirklich sehen lassen. Man bekommt eine ausgewogene Mischung zwischen Schusswechseln, Klettereinlagen und Rätsel geboten, vom Grundprinzip her fühlt man sich fast wie in guten alten Tomb Raider-Zeiten.

Diesen Eindruck hinterlässt auch das T-Shirt des Hauptdarstellers, das farblich gesehen auch perfekt an den Körper von Lara Croft passen würde. Grafisch kann sich das Spiel nicht nur deswegen sehen lassen, die Umgebung und auch die Figuren sehen für iPhone-Verhältnisse wirklich beeindruckend aus. Abstriche musste Gameloft nur bei der Kompatibilität machen – das iPhone 3G wird nicht unterstützt.

Letztlich bleibt nur die Frage nach dem Umfang. Hier kommt es natürlich immer darauf an, wie ihr spielt. Wenn ihr mit dem Kopf voran durch die Spielwelt rennt und nicht groß überlegt, kann Shadow Guardian schon nach etwas mehr als sechs Stunden durchgespielt sein. Wer sich dagegen etwas mehr Zeit lässt, sich umguckt und wohlüberlegt handelt, spielt vielleicht etwas länger. Eines können wir aber mit absoluter Sicherheit sagen: Das Ende des Spiels kann sich wirklich sehen lassen. Zu viel wollen wir an dieser Stelle aber nicht verraten.

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Twitterrific: Lass das Vöglein zwitschern

Heute werfen wir einmal mehr einen Blick auf einen Twitter-Client für das iPad und iPhone, der nicht unbedingt mehr bietet als die Standard-App.

Als Twitterer benötigt man natürlich für sein iPhone oder iPad einen guten Client. Für iOS gibt es im App Store zahlreiche Twitter-Apps. Allerdings gibt es nur wenige, die von der Performance und Bedienung her überzeugen. Twitter selbst hat eine eine eigene App im App Store. Die sollte man sich auf jeden Fall mal anschauen.

Es gibt aber auch durch aus andere Twitter-Clients, die nicht unbedingt vom Umfang, aber von der Bedienung her sehr überzeugen. Twitterrific von der Iconfactory überzeugt von der Bedienung her absolut, da die App sehr schlicht gehalten ist.

Twitterrific befindet sich zurzeit als Universal-App in Version 3 im App Store. Das Design ist einfach nur schön schlicht gehalten. Die Timeline wird in grau oder auch in schwarz angezeigt. Im Hauptfenster der iPhone-Version bekommt man eine Liste zu sehen, in der man dann in ein anderes wechseln kann, also zum Beispiel Timeline, Antworten oder Nachrichten. Auf dem iPad wird die Liste (im Landscape-Mode) in der linken Spalte angezeigt und die Timeline rechts. Natürlich kann man, wie auch in anderen Clients, Tweets beantworten, retweeten, favorisieren, per E-Mail versenden oder auch übersetzen. Auf die Profile anderer Leute kann man selbstverständlich auch einsehen. Die Funktionen sind für einen „normalen“ Twitterer vollkommen ausreichend.

Nach dem ganzen Lob der Performance gibt es auch einen Kritikpunkt, wobei dieser jeder auch anders sehen kann. Der Umfang beziehungsweise die Funktionen sind ziemlich bescheiden. Aber das ist es auch, was die App ausmacht. Man kann sich da eigentlich nur wiederholen: Die Bedienung und das Design sind extrem schlicht gehalten.

Der Twitter-Client Twitterrific befindet sich kostenlos als Universal-App im App Store. Man kann sich aber noch per In-App-Kauf für 3,99 € die Werbung entfernen lassen und mehr als einen Twitter-Account einstellen. Zu der Werbung sei gesagt, dass sie sich ganz oben in der Timeline befindet. Stören tut sie aber nicht wirklich. Da die App kostenlos ist, lohnt es sich als Twitterer die App mal anzuschauen. Außerdem gibt es noch eine Mac-Version von Twitterrific, die aber in nächster Zeit ein größeres Update erhalten soll. Im Zuge dessen, soll Twitterrific for Mac mit dem Start des Mac App Stores dabei sein. Wenn die neue Mac-Version dann im Mac App Store erscheint, werden wir euch natürlich auch berichten.

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