Discovr Apps: Der App Store-Stammbaum

Ab sofort gibt es mit Dicovr Apps eine neue Art und Weise, Apps zu entdecken.

Discovr Music haben wir in den vergangenen Wochen ja das eine oder andere Mal newstechnisch verarbeitet, als es kostenlos zu haben war. Nun hat die Musik-App einen kleinen Bruder erhalten, bei dem sich alles um Apps selbst dreht.

Neben uns gibt es also tatsächlich noch andere Wege, den App Store zu entdecken. In Discovr Apps (App Store-Link) wählt ihr einfach eine bestimmte App per Suchbegriff aus – und schon zeigt euch das Programm verwandte Applikation. Von diesen Vorschlägen aus kann man den Stammbaum durch einen Fingerklick immer weiter vergrößern, bis ein ganzes Geflecht aus Apps entsteht.

Wie so ein Baum aussehen kann, ist ziemlich gut im Screenshot in dieser News zu sehen. Wer neben appgefahren einen weiteren Weg sucht, einfach mal im App Store zu stöbern und sich ein paar Apps auf seine Wunschliste zu schreiben, bekommt mit Discovr Apps eine tolle Hilfe zur Verfügung gestellt.

Die Neuerscheinung ist seit dem 14. Juni im App Store erhältlich und kann für 79 Cent geladen werden. Netterweise bieten die Entwickler das Tool als Universal-App für iPhone und iPad an.

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Aus Oma’s Trickkiste: Der Chartstürmer im Test

Tipps und Tricks direkt von Oma haben es ganz weit vorne in die iPhone-Charts geschafft. Wir wollen die App vorstellen.

Der Download ist schnell erledigt. Die 79 Cent teure Trickkiste von Oma (App Store-Link) ist gerade einmal 4,1 MB schwer und damit schnell auf dem iPhone oder iPod Touch gelandet. Und das, obwohl über 1.000 Tipps & Tricks vorhanden sind. Im Hauptmenü sind die verschiedenen Kategorien aufgelistet: Zwar alle mit einem passenden Icon, aber nicht in einer bestimmten Reihenfolge sortiert. Zur Auswahl stehen beispielsweise Haushalt, Küche oder Gesundheit. Nebendran gibt es einen Zähler für gelesene und vorhandene Einträge.

In den Kategorien selbst sind die einzelnen Überschriften der Tricks untereinander aufgelistet, mit einem Klick auf das entsprechende Theke gelang man zum Eintrag selbst. Wer beispielsweise wissen will, wie man Legosteine reinigt, der erfährt, dass man sie einfach in einem Kissenbezug bei 30 Grad mitwaschen kann.

In Omas Trickkiste finden sich wirklich interessante Einträge wieder, wer hätte beispielsweise gedacht, dass man kleine Pizzen nicht nur im energiehungrigen Ofen, sondern auch in einer beschichten Pfanne mit Deckel „backen“ kann? Oder das man bei einer Holztreppe zunächst nur jede zweite Stufe streichen sollte, damit sie begehbar bleibt?

Leider haben sich in Omas Trickkiste auch zahlreiche unnötige Tipps verirrt. Zum Beispiel die Empfehlung, dass man Wasser nicht auf dem Herd, sondern lieber in einem Wasserkocher erhitzen soll, wenn man sich einen Tee machen will. So etwas ist eigentlich bekannt, hier hätte man durchaus besser aussortieren können – 500 richtig sinnvolle Tipps hätten schließlich auch gereicht.

Ist man auf der Suche nach einem speziellen Hinweis, etwa wie man Rotweinflecken entfernt, kann man den Begriff einfach in die Suchfunktion eingeben und schon bekommt man alle Beiträge angezeigt. Die Beiträge selbst lassen sich übrigens auch als Favorit speichern, per Mail versenden oder auf Facebook und Twitter posten.

Wer einfach nur ein wenig stöbern will, kann sich mit der eingebauten Zufallsfunktion überraschen lassen. Wer sich dagegen schon gut mit Heim und Haus auskennt, wird vielleicht eher wenige Überraschungen überleben, weil schon viele Themen bekannt sind. Wer zu faul ist, Google oder Co zu bedienen, bekommt für 79 Cent jedenfalls eine umfassende Sammlung für einen guten Preis.

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Der Fußballkommentator für dein iPhone

Zu jedem Fußballspiel gehört auch ein Kommentator, der alle Zuschauer durch das Spiel begleitet. Von der Qualität mal abgesehen, aber manchmal hat man den Eindruck, die reden von was ganz anderem als man auf dem Bildschirm sieht.

Der Fußball-Parodist Matze Knop hat nun eine eigene App veröffentlicht und stellt dort über 90 Fußball-Sprüche zur Verfügung. Wer Matze kennt wird wissen, dass er recht viele berühmte Personen nachahmen kann. In der App Kommentator (App Store-Link) finden sich bis dato fünf Kategorien wieder.

Unter anderem findet man Audiokommentare von Jürgen Klopp, Louis van Gaal, Felix Magath, dem Kaiser und Lothar Matthäus. Durchschnittlich findet man zu jeder Person 20 Kommentare wieder, die durch antippen auf den jeweiligen Button abgespielt werden. Handelt es sich um einen etwas längeren Kommentar, kann man zugleich durch die anderen Kommentare wischen ohne das der laufende unterbricht.

Damit die App authentischer wird haben die Entwickler sich dazu entschlossen, Stadiongesänge in den Hintergrund einzubauen, die nach dem letzten Update auch abgeschaltet werden können. In den Einstellungen selbst findet man noch eine Shaker-Funktion, die durch schütteln des iPhones zufällig einen Kommentar abspielt. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich unentwegt von den Profis Kommentare an den Kopf werfen zu lassen. Wer ein Fan von Matze Knop ist, kann in den Einstellungen die aktuellen Termine einsehen.

Die Audiokommentare wurden professionell aufgenommen und sind klar und deutlich zu verstehen, wenn man die Stadiongesänge nicht all zu laut eingestellt hat. Alle Kommentare sind auch offline verfügbar, da mit dem Kauf alle Dateien auf das eigene iPhone geladen werden.

Die lustigen Promi-Parodien von Matze Knop sind bei vielen längst Kult und können bei einem Fußballspiel ziemlich lustig sein. Bei dem nächsten langweiligen Spiel könnte Matze Knop ein wenig Stimmung hineinbringen.

Ob zu Hause vor dem Fernseher, bei Freunden im Garten oder beim Public Viewing – der Audiokommentar von Matze Knop kommt sicherlich überall gut an und wird den ein oder anderen Lacher herauskitzeln.

Mit einem weiteren Update erhoffen nicht nur wir weitere Stimmen, sondern auch die Vielzahl an Nutzer, die Fan von Matze sind. Leider sind die Grafiken, sowie die Icons nicht Retina optimiert, was bei einer Kommentator-App allerdings nicht all zu schlimm ist. Der Hauptaugenmerk liegt nämlich auf den Audiokommentaren.

Die Applikation macht genau das was sie verspricht und ist bei 90 Sprüchen nur knapp 15 MB groß und kann seit einigen Tagen für preisgünstige 79 Cent aus dem App Store heruntergeladen werden.

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Zeichen Pad: Zeichnen auf dem iPad

Die große Oberfläche des iPads eignet sich sehr gut zum Malen und Zeichnen, es fehlt nur die passende App.

In diesem Fall hört die passende App auf den einfachen Namen Zeichen Pad und ist nun knapp ein Jahr im App Store vorhanden. Die Applikation bewirbt sich selbst mit dem Satz „Zeichen Pad ist das mobile Kunstatelier“.

Dem Nutzer stehen bei seinen Kunstwerken in Zeichen Pad (App Store-Link) virtuelle Wachsmalstifte, Pinsel, Buntstifte sowie eine Vielzahl an Aufklebern bereit. An der rechten iPad-Seite kann man jeweils sein bevorzugtes Zeichenwerkzeug auswählen und danach kann das Kunstwerk erschaffen werden.

Der Preis von Zeichen Pad liegt derzeit bei 1,59 Euro. Im folgenden Video (YouTube-Link) könnt ihr einen ersten Eindruck bekommen – besonders geeignet ist die App auch für Kinder, die zum Beispiel auf einer langen Autofahrt beschäftigt werden wollen. Besonders interessant finden wir hier die Funktion, dass die Buttons für die In-App-Käufe von den Eltern versteckt werden können – so bleibt Zeichen Pad absolut kindgerecht.

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NEON: Noch mehr unnützes Wissen

Heute haben wir euch ja schon zwei Apps für unnützes Wissen vorgestellt. Wer nicht genug bekommen kann, hat nun die Chance auf Nachschub.

NEON – das ist die Abteilung für unnützes Wissen beim Stern – hat eine eigene App für iPhone und iPad herausgebracht. Stolze 1.000 Fakten beinhaltet die Programm, diverse Kategorien sind mit an Bord: Unter anderem Politik, Liebe, Wissenschaft, Sport oder Profis.

Die vielen Fakten kann man nicht nur durchstöbern, sondern auch in einem Quiz entdecken. Hier werden jeweils drei Aussagen auf den Bildschirm gezaubert, von denen allerdings nur eine richtig ist. Je schneller man tippt, desto mehr Punkte erhält man. Nach fünf verlorenen Leben endet die Quiz-Runde, an ein Extra wir Game Center hat man bisher nicht gedacht.

Wenn ihr also erfahren wollt, dass König Adolf Friedrich von Schweden gestorben ist, nachdem er ein reichhaltiges Mahl mit dem Verzehr von 14 mit Mandelmasse und Sahne gefüllter Krapfen in heißer Milch krönte, seit ihr bei NEON genau richtig.

Warum man sich gegen den (eigentlich schon branchenüblichen) Preis von 79 Cent entschieden hat und NEON – Unnützes Wissen (iPhone/iPad) dagegen für 1,59 Euro anbietet, wissen wir nicht. Der Umfang geht für den Preis aber voll in Ordnung, die unnütze Qualität stimmt auch.

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Kostenlos schmökern: Alltagsmythen und Rechtsirrtümer

Über den Sinn oder Unsinn der beiden folgenden Apps lässt sich streiten. Zum Nulltarif kann ein Blick darauf aber nicht schaden.

Die Bewertungen der beiden Apps sind zwar nicht absolute Spitze und es steht auch sicher nicht fest, dass alles, was dort geschrieben wird, wirklich wahr ist. Trotzdem: Kuriose Rechtsirrtümer und Irrtum – Alltagsmythen richtiggestellt werden heute kostenlos angeboten, der normale Preis liegt bei immerhin 79 Cent.

Irrtum – Alltagsmythen richtiggestellt (App Store-Link) ist eine reine iPhone-Applikation und klärt angeblich zahlreiche Mythen auf, mit denen sich die Menschheit schon seit Jahrzehnten beschäftigt. Ist Fliegen wirklich die sicherste Art zu Reisen? Löscht kaltes Wasser ein Feuer schneller als heißes? Und macht Schokolade wirklich süchtig? Wer antworten auf diese Fragen sucht, sollte einen Blick auf die App werfen.

Kuriose Rechtsirrtümer (App Store-Link) wird seit einiger Zeit sogar als Universal-App angeboten und lässt sich damit auch auf dem iPad optimal nutzen. In dieser App werden interessante Rechtsirrtümer aufgeklärt. Was wir besonders toll finden: Die aufgeklärten Mythen sind mit Quellverweisen aus den Gesetzbüchern versehen – so kann man einfach Nachprüfen, ob wirklich alles der Wahrheit entspricht.

Grund der Aktion ist eine Neuerscheinung des Entwicklers. Mind Madness, ein neues 79-Cent-Spiel, ist erschienen. Wir freuen uns, dass der Entwickler den Launch mit zwei kostenlosen Angeboten feiert.

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Umfrage: Der neue sprechende Kater Tom

Dieses Thema ist irgendwie ein ganz besonderes: Tom, der sprechende Kater, und seine Freunde.

Wir haben lange überlegt, wie genau wir euch diese News präsentieren. Bringen wir überhaupt etwas, packen wir die App nur in den Ticker oder wird es doch ein ganzer Artikel? Wir haben uns letztlich für eine kleine Ankündigung und eine angehängte Umfrage entschieden.

Sprechender Kater Tom 2 (iPhone/iPad) ist seit zwei Tagen im App Store erhältlich und kann wie immer kostenlos heruntergeladen werden. Leben muss man mit der eingeblendeten Werbung, die vor allem auf dem iPhone viel Platz wegnimmt. Neben der aufgepeppten Grafik hat sich kaum etwas verändert: Tom plappert wie gewohnt alles nach und kann mit verschiedenen Knöpfen und Gesten animiert werden.

Wir wissen gar nicht, wie viele von den sprechenden Tieren es mittlerweile gibt. Ist es euch auch zu viel? Oder freut ihr euch über jedes kleine Gimmick? In unserer Umfrage und den Kommentaren könnt ihr den anderen Nutzern und uns eure Meinung mitteilen.

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Für Filmkenner: Scene It? kostenlos laden

Mit rund 500 MB ist Scene It? Movies 2 sicherlich kein Leichtgewicht. Momentan gibt es das Filmquiz aber zum Nulltarif.

Scene It? Movies 2 ist zwar nicht als Universal-App verfügbar, dafür sind aber beide sonst 79 Cent teuren Versionen für das iPhone und für das iPad kostenlos erhältlich. Für den Download solltet ihr ein wenig Zeit einplanen, wie bereits erwähnt sich die Apps recht groß.

Direkt nach dem Download der App wird man feststellen, dass man ohne gute Englischkenntnisse nicht weit kommt. Zusätzlich empfehlen wir noch viel Filmwissen, denn sonst hat man wirklich keine Chance.

In jeder Runde kann man aus diversen Kategorien seinen Favoriten wählen, den Einsatz bestimmen und dann die Frage beantworten. Diese sind abwechslungsreich gestaltet, mal muss man sich ein kurzes Video ansehen, mal ein Bild freirubbeln oder einfach nur eine stinknormale Frage beantworten.

Scene It? bringt noch einige Extras mit. So kann die App via Apple TV auf den Fernseher übertragen werden. Wenn man mit Freunden spielt, haben so alle den besten Blick auf den Bildschirm. Das iPhone oder iPad wird dann nur noch als Controller benutzt.

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PSN Status: Offline oder Online?

Momentan gibt es richtig viele erwähnenswerte Neuerscheinungen. PlayStation-Besitzer werden sich auch über PSN Status freuen.

In der letzten Zeit ist das PlayStation Network immer wieder in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Zunächst machte ein Hack von iPhone-Knacker GeoHot die Runde, danach wurden Kundendaten gestohlen und dann nahm Sony den Dienst für einige Zeit vom Netz.

Wir selbst spielen zwar lieber auf iPhone, iPad oder direkt am Computer, unter unseren Nutzern sollte es aber eine Vielzahl an PlayStation-Besitzern geben. Mit PSN Status (App Store-Link) kann man schnell und einfach herausfinden, ob das Spiele-Netzwerk offline oder online ist.

Abgesehen davon, dass man die App starten und selbst über eine Internetanbindung verfügen muss, braucht man in dem kleinen kostenlosen iPhone-Tool nichts zu machen. Gerade um Herauszufinden, ob das gesamte Netzwerk oder vielleicht nur die eigene Konsole offline ist, sicher eine nützliche Geschichte.

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Technik-Demo: i3D-Effekte ohne Brille

Die Universal-App i3D hat es in den Charts schon weit nach vorne geschafft. Wir wollen euch das Programm vor dem Download kurz erklären.

3D-Effekte in Filmen sind eine richtig nette Angelegenheit. Derzeit gibt es jedoch noch ein Problem, egal ob im Kino oder vor der heimischen Mattscheibe: Es ist immer noch eine spezielle Brille erforderlich, um die 3D-Effekte wahrnehmen zu können. i3D zeigt in einer ersten Technik-Studie, dass es auch anders geht.

Der gerade einmal 3,2 MB schlanke Download (App Store-Link) ist schon beeindruckend, auch wenn die Technik noch lange nicht perfekt funktioniert: Per Kamera (daher werden auch nur die neusten Modelle mit Frontkamera unterstützt), wird die Position des Gesichts erkannt. Bewegt man das iDevice dann, wird das Bildschirminhalt so dargestellt, dass ein durchgängiger 3D-Effekt entsteht.

Wir empfehlen euch, die App zumindest einmal auszuprobieren. Besonders Acht geben sollte man auf gute Lichtverhältnisse, Probleme gibt es lustigerweise auch bei Personen mit Vollbart. Unser Wunsch: Apple sollte sich mit den Entwicklern vereinbaren und die Studie mit ihren Ingenieuren verfolgen. Gab es nicht letztens auch ein Patent zur Gesichtserkennung? Das wären doch zwei Dinge, die man wunderbar miteinander verbinden könnte…

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Leipzig Fernsehen: Viel Arbeit für Sachsen

Auch kleine TV-Sender bieten mittlerweile eigene iPhone-Apps an. Wir wollten herausfinden, was Leipzig Fernsehen auf dem Kasten hat.

Die Tagesschau-App hat es schon im vergangenen Jahr in den App Store geschafft. Auch ProSieben und viele andere große Sender mischen vorne mit, abgesehen von RTL jedoch meist nicht mit einem Live-Programm, sondern höchstens Aufzeichnungen vergangenen Sendungen. Leipzig Fernsehen (App Store-Link) ist dagegen nur ein kleiner regionaler Sender, der seinen Zuschauern nun eine weitere Möglichkeit bietet, regionales Programm zu empfangen.

Die am 26. April erschienene App kann kostenlos heruntergeladen werden und ist auf allen Geräten mit mindestens iOS 3.0 heraus, eine spezielle Optimierung für das iPad steht noch aus. Versionsnummer 1.2.1 kann etwas täuschen – ein offizielles Update für Leipzig Fernsehen hat es bisher noch nicht gegeben.

Der Aufbau der App ist einfach und übersichtlich, über fünf verschiedene Reiter im unteren Bildschirmbereich gelangt man zu allen wichtigen Funktionen. Zehn regionale Sendeformate werden standardmäßig als erstes eingeblendet, hier hat man Zugriff auf das Sendungsarchiv von „Lust auf Genuss“, „Bei Mephisto“ und anderen Formaten. Die Inhalte werden gestreamt, in unserem Test gab es bei der Übertragung keine Probleme.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Live-TV, hier muss eigentlich nicht viel erklärt werden. Auch die Bereiche News und Programm dürften selbsterklärend sein. Aber wie steht es um die Qualität und Optimierung für das iPhone?

Zum Livestream kann man sagen: Er läuft. Die Bildqualität könnte besser sein, immerhin kam es bei uns im WLAN nicht zu Rucklern. Was wir etwas komisch finden: Die Menüpunkte lassen sich selbst im Querformat nicht ausblenden, das Fernsehbild bleibt so etwas kleiner als möglich.

Im News-Bereich werden die zehn aktuellesten Meldungen angezeigt, ungelesene Nachrichten sind speziell markiert. Leider ist die Formatierung der Meldungen nicht sehr gelungen: Gerade bei längeren Texten erschweren fehlende Absätze den Lesefluss, zudem sind die eingebundenen Bilder sehr unscharf.

Eine große Überraschung stellten wir bei einem Blick auf die Programmvorschau fest: Hier ist gar keine Optimierung erfolgt, es wird einfach ein Teil der Webseite eingebunden. Für verwöhnte iOS-Nutzer ist das natürlich nicht optimal, zumal lediglich das Programm des aktuellen Tags eingeblendet wird.

Generell muss gesagt werden, dass noch an vielen kleinen Baustellen Optimierungsbedarf besteht. Im Sendungsarchiv werden zum Beispiel keine deutschen, sondern englische Kalenderbezeichnungen angezeigt. Gerade auf der Startseite einer App sollte das bereits vor der Veröffentlichung auffallen.

Trotzdem dürfen Fernsehzuschauer aus Leipzig und Sachsen einen Download tätigen, denn das eigentliche Fernsehprogramm ist durch die noch nicht optimale Programmierung natürlich nicht eingeschränkt. Außerdem kann zusätzliches Feedback der Nutzer sicher nicht schaden, wenn es um die Weiterentwicklung der App geht. Abschließend die Frage: Hat ein Regionalsender eurer Stadt schon eine eigene App und wie schlägt sie sich?

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Neues Design: RunPee rettet Kinobesuche

In den meisten Städten Deutschlands ist heute Kinotag. Wir hätten da noch eine App für euch.

Wer kennt das Problem nicht: Man sitzt im Kino, der Film ist richtig spannend, aber man müsste mal aufs stille Örtchen. Nun, wann geht man am besten flitzen? Schließlich kennt man den Film nicht und man könnte eine spannende, lustige oder besonderes spektakuläre Szene verpassen.

Um das zu verhindern, kann man zur kostenlosen App RunPee (RennPinkeln) greifen. Mit dem gestrigen Update auf die Version 3.0 hat sich in dem kleinen Helfer einiges verändert: Ein neues Design, Fehlerbehebungen beim Timer und Verbesserungen der Performance haben die Entwickler spendiert.

Auf der Startseite von RunPee (App Store-Link) werden die aktuell laufenden Filme angezeigt. Hierbei handelt es sich um die Filme aus den USA, aber das meiste läuft ja auch bei uns. Alternativ gibt es noch ein Inhaltsverzeichnis, in dem man sich seinen Film anzeigen lassen kann.

Hat man einen Film ausgewählt, kann man einen Timer starten und sieht dann genau, wann es eine Pinkel-Szene gibt. Unwichtige Szenen werden zudem auch aufgelistet, wer die Zeit nicht im Kopf hat, kann einen Blick auf die Szenenbeschreibung werfen.

Unser Fazit: RunPee ist sicherlich keine App für jeden Tag, im Zweifel und im sanitären Notfall kann sie aber einen Film retten.

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Lesevergnügen für die Kleinsten: Piggeldy & Frederick im Test

Auch wenn das Durchschnittsalter unseres Blogs wohl kaum noch echte Piggeldy & Frederick-Fans hervorbringt, wollen wir euch trotzdem diese liebenvollen Apps aus dem Hause Ravensburger vorstellen und auf Herz und Nier… sorry, Schwein, testen.

Wer die beiden Schweinchen Piggeldy & Frederick noch nicht kennt, hat in seinem Leben wohl auch noch nie das Sandmännchen geguckt. Im Zuge dieser Kindersendung entstanden seit den 70er Jahren mehrere Folgen dieser Legetrickserie, in denen sich alles um das kleine, wissbegierige Schweinchen Piggeldy und seinen großen, weiseren Bruder Frederick dreht. In jeder Folge wird eine konkrete Frage des jüngeren Piggeldy von Frederick fast schon philosophisch beantwortet.

In den beiden aktualisierten Apps der Ravensburger-Familie, die seit dem 3. Mai aus dem App Store geladen werden können, dreht sich alles um Freundschaft und Glück. „Piggeldy & Frederick: Was ist Glück?“ (App Store-Link) und „Piggeldy & Frederick: Was ist Freundschaft?“ (App Store-Link) kosten jeweils 1,59 Euro und sind für das iPhone und den iPod Touch erhältlich. Da sich die Apps vom Aufbau sehr ähneln und sich nur die Geschichten thematisch unterscheiden, haben wir uns für einen gemeinsamen Test der beiden Schweinchen-Apps entschieden.

Lesen oder lesen lassen
Schon beim Starten der App muss man schmunzeln: eine witzige Klaviermusik wie aus einem Stummfilm der 20er Jahre untermalt das übersichtliche und damit kinderfreundliche Menü. Auch kleine Symbole sind unterstützend zu den Menüpunkten vorhanden, falls das Kind noch nicht gut oder gar nicht lesen kann. Man kann nun dort wählen, ob man sich die Geschichte vorlesen lassen oder sie selbst lesen möchte. Zusätzlich gibt es noch als kleines Gimmick ein Memory-Spiel.

Entscheidet man sich für die Variante des Vorlesen-lassens, startet die Geschichte mit einem professionell wirkenden männlichen Sprecher, der sich auch Mühe gibt, die beiden Schweinchen stimmlich unterschiedlich zu intonieren. Was auch sofort positiv ins Auge fällt: die Bilder zur Geschichte sind bewegt, das heißt, die Schweine rollen mit den Augen, Gras weht im Wind, Vögel ziehen am Himmel vorbei. Gerade für Kinder, die sehr auf optische Reize reagieren, ist diese Darstellung sicher höchst interessant. Da stört es auch nicht, dass die Grafiken noch nicht voll retina-optimiert sind.

Während des Vorlesens kann man ein Untermenü aufklappen lassen, in dem sich unter anderem die Geschichte pausieren läßt oder weitere Einstellungen vorgenommen werden können. Hier kommen wir zum nächsten erwähnenswerten Punkt der App: es gibt die Möglichkeit, eine eigene Sprechversion der Geschichte einzulesen. So können z.b. Eltern, die viel unterwegs sind, vorab eine Version einsprechen.

Mini-Memory als kleiner Bonus
Wer lieber selbst liest, für den hält die App auch die Möglichkeit bereit, die gleiche Story mit unterlegtem Text anzusehen. Das Blättern der Seiten funktioniert übrigens immer mit einem Wisch von links nach rechts (zurückblättern) bzw. rechts nach links (vorblättern) und sollte sich so auch schnell Kindern erschließen. Damit man keine Angst ums iDevice haben muss, gibt es außerdem in beiden Modi auch eine Kindersicherung, damit die Kleinen in einem unbeobachteten Moment nicht selbständig mit dem Gerät herumspielen können.

Ist dann die Geschichte komplett durchgesprochen oder -gelesen (was im Schnitt nicht länger als 5 Minuten dauert), kann das Kind auch noch weiterhin beschäftigt werden, und zwar mit einem Memory-Spiel. Zwar gibt es nur insgesamt 16 Kärtchen mit Piggeldy & Frederick-Motiven zum umlegen (4×4), aber für eine kleine Unterhaltung zwischendurch eignet sie sich gut, um die Kleinen auch weiterhin im Zaum zu halten und das Denkvermögen anzuregen.

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Neue DMAX-App: Wirklich nur für Männer?

Gestern hat DMAX eine eigene Universal-App für iPhone und iPad in den Store gebracht. Wir wollten wissen, ob die App etwas taugt.

DMAX macht nicht nur Fernsehen für die tollsten Menschen der Welt, sondern auch eine App. „Natürlich“ sind die Männer gemeint, aber vielleicht können ja auch Frauen etwas mit der App anfangen? Wir wollten es herausfinden.

Im heimischen Netzwerk ist der Download mit knapp 15 MB schnell erledigt, die App selbst lädt bei aktiver Internet-Verbindung schnell die ersten Inhalte. Nun wollten wir uns gleich mal auf die Suche nach den coolsten Fotos und Clips machen, schließlich wird das in der Artikelbeschreibung angepriesen.

Wer sich schon auf die besten Szenen der kultigen Ludolfs oder einer anderen Serie freut: Pustekuchen. Alles, was man in der DMAX-App (App Store-Link) bekommt, sind 30-sekündige (!) Clips als Vorschau auf das eigentliche Fernsehprogramm und ein paar Extras wie eine Erinnerungs-Funktion für TV-Sendungen.

Einen wirklichen Nutzen hat die App also nicht – auch wenn Optik und Aufmachung durchaus überzeugen können. Als inhaltliche Null ist das kostenlose Angebot allerdings nichts für Männer, sondern höchstens etwas für den Papierkorb…

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Don’t get me wrong: Gesten lernen leicht gemacht

Wie heißt es so schön: Andere Länder, andere Sitten, oder auch andere Gesten. Handzeichen und Gesten aus über 50 Ländern mit deren Bedeutungen sind jetzt für das iPhone zu haben.

Der Bestseller „Versteh‘ mich nicht falsch. Gesten weltweit“ (Amazon-Link) hat seit dem 29. April einen mobilen Bruder. Basierend auf ihrem Buch haben die Autoren Julia Grosse und Judith Reker erkannt, dass es sinnvoll ist, das Fremdwörterbuch der anderen Art auch unterwegs immer griffbereit zu haben. Die iPhone App „Don’t get me wrong!“ (App Store-Link) wird derzeit zum Einführungspreis für 79 Cent im App Store angeboten. Wie lange der günstige Preis gilt, ist unbekannt, danach kostet die App 1,59 Euro.

Die App soll helfen, nationale Unterschiede bei Handgesten zu beurteilen. Wer hätte schließlich gedacht, dass mit dem Daumen nach oben in Frankreich, Polen und der Schweiz die Zahl „eins“ gemeint ist, bei uns dieses Handzeichen einfach „Super“ bedeutet, und in den Ländern Afghanistan, Iran und Irak, die gleiche Geste für eine vulgäre Beleidung steht. Ungewollten Beleidigungen und Missverständnissen kann man vorbeugen, indem man sich vor einer geplanten Auslandsreise kurz ein paar Infos über „Don’t get me wrong!“ holt, um sich mit den landesüblichen Gepflogenheiten vertraut zu machen.

Auf der Startseite der App sieht der User eine Galerie mit einer Vorschau von 71 tollen Fotografien aller Handgesten die in diesem speziellen „Wörterbuch“ zu finden sind. Diese kann man anhand von scrollen alle komfortabel betrachten. Berührt man eines der Bilder, erscheint eine Fullscreenansicht mit der dazugehörenden Bedeutung. Hier fängt der Spaß bereits an. Wer möchte kann rätseln in welchem Land beispielsweise der nach oben gestreckte kleine Finger die Bedeutung „mager, klein“ hat. Der Button „Mehr“ weist auf weiterführende Informationen hin.

Einmal angeklickt wechselt das Bild und man erhält die Information, dass sich diese Geste vor allem auf Personen und Dinge bezieht und von den Italienern verwendet wird. Nun kann man sich weiter herumspielen, in dem man beispielsweise eine Diashow von allen Bildern startet oder man nach weiteren Handzeichen sucht, die entweder dieselbe Form oder denselben Sinn haben, wie das eben angezeigte Bild. Findet man etwas besonders interessant oder lustig wie zum Beispiel den Star-Trek-Gruß kann man den gleich an seine Freunde, via Email, Facebook oder Twitter senden.

Beim Durchstöbern der Bilder entdeckt man viel witziges und überraschendes. Der Inhalt eignet sich als hervorragender Themenlieferant für den nächsten Smalltalk im Urlaub oder auf der nächsten Party. Ein besonderes Augenmerk ist auf die tollen Fotos zu legen, wobei ein bisschen schade ist, dass die App bisher nur für das iPhone und den iPod Touch optimiert ist, da das große Display des iPads sich ja für Fotos anbietet. Eben diese Fotos sind in der Vollbild-Ansicht leider nicht für das Retina-Display des iPhone 4 optimiert. Außerdem hat man die circa 70 Bilder relativ schnell durchgeschaut. Da bleibt zu hoffen, dass die Autoren bald Nachschub liefern.

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